parteiamtliche Lageszeitung
Hachrichtenblatl der Deutschen flrbeitsfront vremen
kes"
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt vremen
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Nr. 542 / 6. Jahrgang
Mittwoch, S. Vezember 1SZ6
kinzelpreis 15 Npf.
heute Prozeß gegen den Mörder dustloffs
Unssr lagssspiegel
I« Chur beginnt heute der Prozeh gegen den Mör-er Wilhelm Gnstloffs.
In der Schweiz tritt ein neues Staatsschutzgesetz gegen den Kommunismus in Kraft.
Spanische marxistische Mordbanden haben einen Geistlichen lebendig begraben.
In Wien kam es zu einem tollen jüdische» Theaterskandal.
In Anwesenheit des Führers lies in Kiel das Schlachtschiff „Gneisenau" vom Stapel.
Heute abend spricht der Jugendsiihrer des Deutschen Reiches über alle Sender.
Die Zulassung von Kraftfahrzeugen liegt weiter über Vorjahrshöhe.
Reichsminister Dr. Schacht tritt für eine straffe Elektrizitäts-Perbundwirtschast ei».
Die Arbeitskammer Weser-Ems tagte unter Leitung von Eauobmann Pg. Dieckelmann in Vremen.
Eine hervorragende Ausstellung ihrer Näharbeiten für das WHW. zeigt gegenwärtig in Bremen die NS.-Frauenschast.
Der Engländer Ronald Walker übertraf den Weltrekord des deutschen Olympiasiegers Joses Manger.
-lag See deutschen Polizei"
Aufklärungsaktion im ganzen Reich am 16. und 17. Januar
R. Berlin, 8. Dezember. Die bereits mehrmals verschobene Polizei-Auf- klärungswoche wird auf Anordnung des Reichs- fllhrers SS. und Chefs der deutschen Polizei endgültig am 16. und 17. Januar in verkürzter Form als „Tag der deutschen Polizei" zur Durchführung kommen. Die gesamte deutsche Polizei einschließlich der Technischen Nothilfe und der Feuer- löschpolizei tritt für diese Tage in denDienst des Winterhilfswerks. Die Angehörigen der Feuerlöschpolizei, der Technischen Nothilfe und des NSKK. werden ein besonderes, auf den „Tag der deutschen Polizei" hinweisendes Ansteck-Ab- zeichen verkaufen. Der Chef der deutschen Polizei hat an die gesamte Polizeibeamtenschaft einen Aufruf zu einer Sonderspende für das WHW. gerichtet.
Die Hauptaufgabe des „Tages der deutschen Polizei" liegt jedoch in der Aufklärung der gesamten Bevölkerung über die vielen Möglichkeiten ihrer Mithilfe an der Lösung der polizeilichen Aufgaben. Presse, Rundfunk und Film werden in den Dienst dieser Aktion gestellt. In allen Städten werden Sondervorführungen guter Kriminal-Kurzfilme veranstaltet. Die wichtigsten Verkehrsgrundsätze werden auf den öffentlichen Plätzen vorgeführt. Die Polizei wird auch in die Schulen gehen, um dort Aufklärung zu schaffen. Sämtliche Dienststellen der Partei und alle Gliederungen der Bewegung haben ihre Mithilfe am „Tag der deutschen Polizei" zugesagt, so daß der Erfolg dieser Aktion jetzt schon sichergestellt ist.
Vlasmuftk bei der Luftwaffe
Berlin, 8. Dezember.
Das Reichsluftfahrtministerium hat im Zuge seiner Bestrebungen die Blasmusik, die im heutigen Musikleben einen breiten Raum einnimmt, zu fördern, einigen jüngeren anerkannten Komponisten Aufträge zur Schaffung von Originalblas- nvusikwerken für die Luftwaffe erteilt.
kwig-Sestrlger dienst entlassen
Zena, 8. Dezember.
Die thüringische Dienststrafkammer verurteilte den Professor Dr. Hans Leisegang aus Jena wegen Dienstvergehens zur Dienstentsetzung. Vier Fünftel seines Dienstbezuges wurden ihm auf fünf Jahre belassen. Leiseganq war bereits am 11. Juni 1S36 von der ersten Strafkammer des Landgerichtes Weimar auf Grund des 8 134 a des Strafgesetzbuches in Tateinheit mit Vergehen gegen 8 3 des Heimtückegesetzes zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden, nachdem sowohl das thüringische Sondergericht 1935 als auch später im Wiederaufnahme-Verfahren die Strafkammer des Landgerichtes Weimar gegen den Angeklagten die gleiche Strafe ausgesprochen hatte. Die Verhandlungen gegen Leisegang waren die Folge von abfälligen Bemerkungen, die er als Angehöriger des ehemaligen Stahlhelms bei der Trauerkundgebung für den verstorbenen Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hindenburg anläßlich der Uebertragung der Führer-Rede gemacht hatte.
Sonderauftrag für 0e. Mesen-Köln
Berlin, 8. Dezember.
Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Dr. Riesen, hat im Rahmen des Vierjahres- planes einen Sonderauftrag in Berlin übernommen. Um sich hierfür frei zu machen, hat er um Enthebung von seinen Amtsgeschäften als Oberbürgermeister gebeten. Der Reichs- und preußische Minister des Innern' hat diesem Antrage stattgegeben und auf Vorschlag des Gauleiters in Köln als Beauftragten der NSDAP. den Haupt- geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Köln Dr. Karl Georg Schmidt zum Oberbürgermeister der Stadt Köln berufen.
j Her We stovst» frankfurter vor den Nichten»
Vrolibriefe
an das Kanlon-IZericht
Lonclsrbsriokt kür äis Lartsiprssss
von
Uslmut Künäormann
Chur, 8. Dezember.
Am Vorabend des großen Prozesses gegen den Mörder Wilhelm Gnstloffs stehen die Straßen Churs bereits im Zeichen des Weltereignisses, das sich in den Mauern dieser Stadt abspielen wird.
zVillivtm tlustlokk, äas Opkor äor jüdischen Lloräbvt^e
Die sonst so stille Hauptstadt des Kantons Grau- bünden, in dessen Bereich der Tatort Davos liegt, ist eine Stadt von alter Tradition. Aus allen Epochen der Baukunst sind hier Bauwerke erhalten. Das Gebäude, in dem der Prozeß stattfinden wird, ist ein Verwaltungsbau neueren Datums. Es befinden sich in ihm neben dem Kantonsgericht noch andere Regierungsbehörden sowie der Große Ratssaal des Kantons Eraubünden. Aus Platzgründen hat man diesen parlamentarischen Sitzungssaal für die Verhandlung gegen David Frankfurter bestimmt. Die 230 Sitze des Saales reichten für die angemeldeten Pressevertreter nicht aus, so daß zahlreiche Journalisten abgewiesen werden mußten. Die Sitze des Saales sind in einem großen Halbkreis m Parlamentsform angebracht. In der Mitte vor dem Platz des Präsidiums ist breits eine Bank für den Mörder aufgestellt, links und rechts davon befinden sich Pulte für Verteidiger und Staatsanwalt. Zahlreiche Polizeikräfte sind aus anderen Städten zusammengezogen worden. Offensichtlich sorgen die Schweizer Behörden rechtzeitig vor, um etwaige kommunistische Sympathiekundgebungen für den Juden Frankfurter verhindern zu können, von deren Möglichkeit hier in einzelnen Kreisen gesprochen wird.
Chur, sonst nur Durchreisestation nach Davos und Arosa, ist heute das Reiseziel der Weltpresse geworden. Zahllose Juden bevölkern Straßen und Kaffes. Es ist fast, als ob der Kurfürstendamm von 1828 in das biedere Schweizer Landstädtchen verpflanzt worden wäre. Eine große Newyorker Zeitung hat es im übrigen für richtig gehalten, den bekannten jüdischen Hetzer Emil Ludwig-Cohn mit der Berichterstattung über Chur zu beauftragen. Von jüdischer Seite werden bereits die ersten Versuchsballons losgelassen: Man macht
augenblicklich in „Mitleid" für den Mörder und verbreitet Gerüchte über ein altes körperliches Leiden, das bei ihm wiederaufgetreten sei.
Die anderen Pressevertreter befassen sich mehr mit der Tatsache, daß dem Gericht zahlreiche Drohbriefe zugegangen sind, sowie mit der Frage nach den unmittelbaren Hintermännern des Mör
ders. Auch über das liederliche Vorleben David Frankfurters werden zahlreiche neue Einzelheiten berichtet.
Dabei findet die neue Verordnung starke Beachtung, die die Schweizer Regierung, im Hinblick auf die allgemeinen bolschewistischen Umtriebe erlassen hat. (Wir berichten hierüber ausführlich an anderer Stelle. Die Schriftl.) Man zieht Parallelen zu dem Problem, das der Prozeß in Chur zum Gegenstand hat. Hier handelt es sich nicht nur um eine verbrecherische Mordtat an einem ebenso schuldlosen wie aufrechten Mann, die Sühne fordert, sondern auch um einen blutigen Anschlag auf den inneren Frieden der Völker.
Der jüdische Holder Navid P'rankkurter
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stie Schwch wehrt sich gegen den Kommunismus
kin neues Staatsschutzgeseh soll als dringlicher Vundesbeschluß sofort in Kraft treten
Basel, 8. Dezember
Der schweizerische Bundesrat hat der Bundesversammlung den Entwurf eines neuen Staats- schutzgesetzes zugestellt. Es soll in Form eines dringlichen Bundesbeschlusses sofort in Kraft gesetzt werden und bis zum 31. Dezember 1941 laufen. Es unterliegt damit nicht der Volksabstimmung und kann nicht vom Volk verworfen werden.
Die Botschaft verhehlt nicht, daß sie sich in erster Linie gegen die unter ausländischem Einfluß stehenden kommunistischen Umtriebe richtet. Der Bundesrat überschätze die Gefahr in keiner Weise, die der Sicherheit des Landes durch die kommunistische Partei und die kommunistischen Neben- organisationen, wie Internationale Rote Hilfe, Rote Gewerkschastsinternationale, Revolutionäre Eewerkschastsopposition, Internationale Arbeiter- hilse, Proletarische Freidenker, Freunde der Sowjet-Union usw. drohen. Die heutige Zuspitzung der internationalen Lage und die auf den 7. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale in Moskau vom Juli und August 1935 zurückzuführende Verstärkung der kommunistischen Propaganda und Agitation erforderten schärfere staatliche Gegenmaßnahmen.
Die kommunistische Gefahr, so fährt der Bundesrat fort, besteht darin, daß die kommunistische Partei der Schweiz eine Sektion der kommunistischen Internationale ist, die ihrerseits oder von einer Großmacht unterstützt wird. Die kommunistische Partei der Schweiz als Sektion der kommunistischen Internationale ist verpflichtet, alle Beschlüsse der Moskauer Zentralstellen durchzuführen. Trotz gegenteiliger Behauptungen der kommunistischen Internationale erstrebt sie in Wirklichkeit die Errichtung einer marxistischen Diktatur.
Ueber die kommunistische Wühlarbeit in der Schweiz hat die Bundesanwaltschaft u. a. folgende Feststellungen gemacht: Sie mußte sich mit kommunistischen wirtschaftlichen Unternehmungen wie der Firma „Imprimo b", Aktiengesellschaft in Basel, befassen, die mit dem Agenten der kommunistischen Internationale, Ederlei», in Geschäftsverbindung stand und andere verdächtige Ausländer ins Land zog. Weiter erinnert sie an die Genossenschaftsdruckerei Basel, die u. a. die Zeitschrift „Kommunistische Internationale", „Die Rundschau" und anderes Propagandamaterial herausgibt. In zunehmendem
Maße seien Agenten der kommunistischen Internationale in der Schweiz tätig gewesen.
Der Bundesrat mußte in Anwendung des Artikels 70 der Bundesverfassung wegen Gefährdung der inneren oder äußeren Sicherheit im Jahre 1933 gleich vier, 1934 — neun, 1935 — 16 und in diesem Jahre bereits 25 Kommunisten ausweisen. Es heißt dann weiter, es kann nicht bestritten werden, daß durch die Machenschaften einer unter internationaler Leitung stehenden und in allen Einzelheiten wohlorganisierten und mit allen Mitteln der Illegalität arbeitenden Umsturzpartei die verfassungsmäßige Ordnung und insbesondere die Staats einrichtnngenge- fährdet werden. Die Gefahr kann sich bei einer Steigerung der nationalen Spannungen oder bei einer Verlegung des westeuropäischen Zentrums der internationalen kommunistischen Tätigkeit nach der Schweiz noch verschärfen."
Von einem absoluten Verbot der kommunistischen Partei will der Bundesrat einstweilen noch absehen. Um Gewaltstreichen und Angriffen vorzubeugen, sind sogenannte Selbstschutz- und An- griffsverbände, sowie das Tragen von Partei- uniformen verboten. In einer besonderen Bestimmung behält sich der Bundesrat vor, bei dringender Gefahr für die innere oder äußere
Sicherheit der Eidgenossenschaft 1. die kommunistische Partei, ihre Nebenorganisatiönen oder Unternehmungen, die anarchistischen, sowie die gegen den schweizerischen Staat gerichteten Vereinigungen aufzulösen, ihre Vermögen einzuziehen und ihre Presseorgane zu verbieten, 2. Schweizer Bürgern, die sich im Interesse einer dieser vorgenannten Bewegungen ins Ausland begeben wollen, die Ausreise zu verbieten.
Kommunistische Umtriebe mit Einschluß der Propaganda und Agitation, mögen sie sich gegen den Staat, die gesellschaftliche Ordnung oder den religiösen Frieden richten, werden, wenn nicht schwerere Strafen zutreffen, mit Gefängnis bestraft, ebenso die kommunistische Propaganda unter Minderjährigen. Ausländer, die sich an kommunistischen Umtrieben beteiligen, werden nach Berbiißung der Gefängnisstrafe ausgewiesen. Diese Handlungen werden auch verfolgt, wenn sie im Auslande begangen werden und sich gegen die Schweiz richten. Ausländische Kommunisten dürfen sich nicht ohne Bewilligung der zuständigen Behörden in der Schweiz aufhalten.
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ftus der Maske eines ..fchauspielerischen Naturtalentes schlüpft der Jude Leo Neust
Wien, 8. Dezember.
Ein toller Theaterskandal, in dessen Mittelpunkt der aus Berlin emigrierte jüdische Schauspieler Leo Reuh steht, beschäftigt zurzeit die Wiener Oesfentlichkeit.
Dem jüdischen Theaterregisseur Max Reinhardt, dessen richtiger Name klangvoll Moses Goldmann lautet, stellte sich im Sommer in Salzburg ein Mann namens Kaspar Brandhofer vor, der behauptete, aus einem Tiroler Dorf zu stammen und ein schauspielerisches Naturtalent zu sein. Reinhardt, der natürlich kein Ohr für wahren Volkston hat, ließ sich tatsächlich täuschen und empfahl den „biederen Mann" an das Theater in der Josefsstadt, wo er für eine Rolle der dra- maturgierten Novelle „Fräulein Elfe" des verstorbenen jüdischen Literaten Schnitzler verpflichtet wurde. Die Wiener Judenpresse griff begierig di« zahlreichen Röklamenotizen über: das „ur
wüchsige" Talent aus den Tiroler Bergen auf, und bald war „Kaspar Brandhofer" Mittelpunkt des Theatergesprächs. Allerdings hatten die arischen Kollegen Brandhofers ein besseres Ohr für die sonderbare Mundart dieses „Volkskünstlers", dessen Gemauschel einen stark östlichen Klang hatte, als Reinhardt-Goldmann und die jüdische Direktion des Theaters in der Josefsstadt. Sie erkannten auch, daß der wunderbare rotblonde Vollbart Brandhofers offensichtlich nicht auf seine Tiroler Abstammung, sondern auf die Verwendung von Wasserstoffsuperoxyd hinwies. Die Direktion des Theaters in der Josefsstadt sah sich nun, als sich die Gerüchte, daß Kaspar Brandhofer ein Schwindler sei, immer mehr verstärkten, gezwungen, den Mann regelrecht ins Verhör zu nehmen. Unter dem Druck der Beweise mußte sich Brandhofer schließlich zu dem Geständnis bequemen, in Wahrheit der besagte !Leo Reuß zu sein. .
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k.btü. Der Mörder des vorbildlichen nationalsozialistischen Kämpfers Wilhelm Gustloff, der Jude David Frankfurter, wird sich heute und in den nächsten Tagen für seine hinterlistige, fluchwürdige Bluttat vor dem Kantongericht in Chur zu verantworten haben. Auf der Anklagebank sitzt nicht nur dieser überaus charakteristische Vertreter einer Rasse, deren Genossen kürzlich in einer englischen Zeitung treffend als „Ratten der Menschheit" bezeichnet wurden; aus der Anklagebank fitzen — wenn auch nicht persönlich und nicht mit dem Mut zum Selbstbekenntnis — alle jüdischen Hinter- männer der systematischen Meuchelmordhetze. Wir haben uns an dieser Stelle bereits ausführlich mit den verbrecherischen Verleumdungsmethoden der vom Weltjudentum gekauften und kommandierten Schweizer Linkspresse beschäftigt. Nicht genug, daß ihrem verwirrenden Kesseltreiben einer der treuesten Mitstreiter des Führers zum Opfer fallen mutzte: dieser schamlose Presseseldzug hat auch vor dem Toten und seinen nächsten Angehörigen nicht haltgemacht, er hat das friedliebende deutsche Volk durch unerhörte Schmähungen der nationalsozialistischen Führerschaft zu einmütigem Protest herausgefordert, und er geht jetzt, unmittelbar vor dem Prozeßbeginn, zu frechen Fälschungen 7 mit dem Ziele einer Einschüchterung des Richterkollegiums über.
Der neueste Dreh der entlarvten politischen Piraten: Man läßt in der Presse die buchstäblich aus der Luft gegriffene Behauptung kursieren, der Mörder David Frankfurter sei im Augenblick der Tat nicht voll zurechnungsfähig gewesen. Zu diesem Schwindel nimmt die jüdische Mörderclique Zuflucht, obschon ein ärztliches Gutachten die uneingeschränkte Zurechnungsfähigkeit des Täters bejaht hat und obschon der Mörder selbst kurz nach seinem mit Ueberlegung durchgeführten Gewaltakt in Davos erklärte: „Ich habe geschossen, weil ich Jude bin." Im phantasie- oollen Ausspinnen eines Lügengewebes sind die Marxisten von jeher unerreichte Meister gewesen, und so kann es auch nicht überraschen, datz gewisse journalistische Verdrehungskünstler vor allem die Motive des Verbrechens vom 4. Februar ds. Is. schnell noch in ihr Gegenteil umzudeuten versuchen. David Frankfurter und seine Verwandten haben einwandfrei bekundet, datz sie in keiner Weise durch Nationalsozialisten belästigt odergar mißhandelt worden sind. Trotzdem erdreistet sich die Baseler „Freiheit", die Schweizer Oesfentlichkeit weiterhin irrezuführen und ohne jegliche Hemmung zu behaupten, Frankfurter habe „die grauenvolle Verfolgung des Judentums im neuen Deutschland" erlebt; ferne Angehörigen seien noch heute diesen Verfolgungen ausgesetzt. „Aus der Heimat vertrieben, verfolgt von rohen SA.-Männern, bespuckt und der öffentlichen Verachtung preisgegeben", sei Frankfurter in einen seelischen Zustand versetzt worden, der ihn schließlich dazu veranlaßt habe, „zum Revolver zu greifen". Diese Ausgeburt einer mit den gemeinsten Mitteln der Demagogie arbeitenden antideutschen Agitation wagt ein Blatt dem ehrbewußten, gerecht empfindenden Schweizer Volk vorzusetzen! Wir sind überzeugt davon, daß alle nicht dem marxistischen Gift verfallenen Schweizer Staatsangehörigen sich ihr vernichtendes Urteil über dieses saubere Blatt selbst bilden.
Den Höhepunkt erreicht die Frechheit der genannten Baseler Zeitung mit einer beispiellos leichtfertigen Polemik gegen den öffentlichen Ankläger im Mordprozetz Frankfurter. Der Staatsanwalt werde, so versichert die provozierende „Freiheit", achtzehn Jahre Zuchthaus beantragen, sich damit aber in Gegensatz zur öffentlichen Meinung des Landes setzen, „denn eine in der Schweiz durchgeführte Volksbefragung würde zum Freispruch David Frankfurters führen". Man muß sich diese unmittelbare Einmischung in das Gerichtsverfahren nicht zuletzt in ihrer jüdisch- marxistischen Tendenz vor Augen fuhren, um ihre ganze Ungeheuerlichkeit zu begreifen: sie gipfelt in der gewissenlosen Unterstellung, das Schweizer Volk sei bereit, sich schützend vor einen Mörder zu stellen In Wirklichkeit würde eine solche Volks^ besragung daran zu zweifeln, käme einer Beschimpfung unseres Nachbarstaates oleich - den verantwortungslosen Drahtziehern der Mordkampagne eine deutliche Abfuhr erteilen, kann doch ein Volk. das aus Ehre ^ Gerechtigkeit auf seine Fahne geschrieben hat, nie die Stimme seines Gewissens schwelgen lassen. Nie'
Schließlich müssen wir hier noch die irrige