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parteiamtliche Lageszeitung
NachrichtenblaN der Deutschen Arbeitsfront Bremen
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der TtatroncchoZmlisten Bremens
flmtsblatt des Senats der Zreien fjansestadt Bremen
Erscheint .malwochentl.Monatsbezug: ^2 38ernschl.Znstellgeb.; Postbezugspreismonatl. 2 . 30 ^
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Nr. 217 / 7. Jahrgang
Menstag, 10. flugust 1SZ7
kinzelprels 15 Npf.
Note Piraten rauben belgische fischbampfer
Unser lagvsspiegvt
UTA. baut 33 ÜOO-Tonnen-Schlachtschiffe kür Sowjetrußland.
Rote Piraten entführten zwei belgisch« Fisch- dampfer.
In Spanien gefangene Sowjetslieger berichten über ihre Reise Moskau—Berlin—Valencia. Bei Schanghai kam es zu einem neuen chinesisch-japanischen Zwischenfall.
In Genf sind um Haile Selassie neue Schwierigkeiten im Entstehen.
Vor der Einfahrt in den Bahnhof Brüssel entgleiste der D-Zug Brüssel—Ostende.
Rudolf Heh sprach vor dem Internationalen Homöopathischen Kongreß.
Der Bremische SB. wurde bei den Deutschen Schwimm-Meisterschasten Deutscher Vereinsmeister.
Die ISjährige Dänin Jenny Kammersgaarde durchschwamm das Kattegat.
Ab heute werden disziplinlosen Radfahrern für vier Wochen die Sattel entzogen.
Nudolf keß und Lutze in Nürnberg
Nürnberg, 10. August.
Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister 'Rudolf Hetz, besuchte am Montag Nürnberg, um sich über den Stand der Vorarbeiten für den kommenden Parteitag zu unterrichten. Auf dem Flughafen wurde er von Hauptdienstleiter schmeer, SA.-Gruppenführer Jüttner sowie den Amtsleitern Strang und Verland empfangen. Nach der Besichtigung des Parteitagsgeländes Netz sich der Stellvertreter des Führers über die laufenden Organrsationsarbciten Bericht erstatten. Ebenfalls am Montag traf Stabschef..L.utz.e in Nürnberg ein. Nach Entgegennahme des'Berichts von .SA.-Gruppenführer Jüttner, dem Leiter des Aufmarschstabes - für' den Reichsparteitag 1937, sprach sich der Stabschef über die bis jetzt geleistete Vorarbeit anerkennend aus. Er besichtigte anschlietzend das Parteitagsfeld und verließ am Spätnachmittag Nürnberg.
Vr. Schmidt bei o. Neuratb
Wien, 10. August
Der Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten Dr. Guido Schmidt stattete am Sonntag anläßlich eines kurzen Aufenthaltes in Vorarlberg dem deutschen Reichsaußenminister Frhr. v. Neurath, der dort mit seiner Familie einige Urlaubstage verbringt, einen Besuch ab. Der österreichische Staatssekretär für Aeutzeres und der deutsche Reichsautzenminister benutzten die Gelegenheit ihrer Begegnung zu einer allgemeinen politischen Aussprache, der auch Staatssekretär von Mackensen beiwohnte. Die Unterredung trug einen überaus herzlichen Charakter.
Schwarze Lügner in Sesterreich
rä. Berlin, 10. August.
Das „Linzer Bolksblatt" und der „Christliche Ständestaat" für die das Presseabkommen zwischen der deutschen und der österreichischen Regierung nicht zu existieren scheint, veröffentlichten kürzlich unter der Ueberschrift „Meldung ohne Kommentar" eine Notiz, in der es heißt, daß „von seilen der Parteileitung (der NSDAP. natürlich) die protestantische Kirche in Dotzheim geschossen worden sei, worüber sich die Bevölkerung aufs äußerste empörte. Noch am selben Abend sei ein Schlosser geholt worden, der die Kirchen- türen öffnete, und es sei ein Gottesdienst abgehalten worden, an dem sich der ganze Ort beteiligte. Sofort seien auch SA. und SS. erschienen, hätten die Menge gewaltsam entfernt und den Pfarrer verhaften wollen. Die Bauern aber hätten Senfen, Mistforken und Dreschflegel geholt und damit SA. und SS. aus der Kirche und aus dem Ort getrieben. Dann seien die Bauern mit den „Waffen" wieder in die Kirche gegangen.
Es erübrigt sich, diese schmutzigen, aus politisch- katholischen Fingern gesogenen Lügenprodukte niedriger zu hängen. Selbstverständlich wissen die Verfasser dieser Phantasien selber genau, daß die Meldung von vorn bis hinten erfunden ist und daß gerade in Dotzheim die beiden protestantischen Richtungen, nämlich die Bekenntniskirche und die Reichskirche, das Eebäude»abwechselnd und ohne jeden Zwischenfall benutzen.
Völkischer Lag in vufsa.o
Neuqork, 10. August.
In Buffalo wurde unter stärkster Beteiligung der gesamten Bevölkerung ein Deut'cher Tag gefeiert. Botschafter Dieckhoff nahm in Begleitung eines Vertreters des Buffaloer Bürgermeisters und des Konsuls Chopin sowie weiterer zahlreicher Vertreter der Politik und Wirtschaft den Vorbeimarsch sämtlicher deutschstämmiger Organisationen Busfalos und der Umgebung ab. An dem Vorbeimarsch nahmen auch Formationen der Garnison in Buffalo und verschiedene Front- kämpsergruppen einschließlich der amerikantchen Legion teil. Fast zwei Stunden dauerte der Zug, in dem die Hakeokreuzflagge vorherrschend vertreten war. In einer anschließenden Kundgebung im Stsdtpark wurde oon 30 000 Zuhörern die Festrede des Botschafters mit der Würdigung des Werkes und der Persönlichkeit des Führers und der energischen Zurückweisung der Hetz- und Lügenpropaganda mit stärkster Begeisterung aufgenommen. Die deutschen Nationalhymnen gaben der Kundgebung ihren würdigen Abschluß.
Mannschaft mit keooloern tiderrumpelt
Kapitäne eingesperrt
Brüssel, 10. August.
Der Brüsseler „Soir" berichtet über einen neuen Piratenakt der spanischen Bokschewisten, dem zwei belgische Fischdampfer zum Opfer gefallen sind. Die Dampfer „Rita I" und „Rita II" waren in Lstende von einem belgischen Reeder ihrem ursprünglichen spanischen Eigentümer regelrecht abgekauft worden. Die Besatzung bestand aus fünf Belgiern und acht Spaniern auf
„Rita I" und aus vier Belgiern und acht Spaniern auf „Rita II". Beide Fischdampfer verließen am 8. Juli unter Führung belgischer Kapitäne den Hafen von Zeebrügge. Sie fischten an verschiedenen Plätzen der Notdsee, verkauften ihre Beute in einem englischen Hafen und setzten dann ihre Arbeit fort.
Am 29. Juli wurden nachts plötzlich auf beiden Schiffen die belgischen Besatzungsmitglieder von den Spaniern mit vorgehaltenem Revolver über
wältigt und in den Mannschaftskabinen eingeschlossen. Auch die belgischen Kapitäne wurden in eine Kabine gesperrt. Die Spanier steuerten dann die beide» Schisse in einen Hafen der spanischen Bolschewisten, wo die Belgier zunächst schars bewacht und dann abgeführt wurden. Die Kapitäne wurden wie Verbrecher behandelt. Einem von ihnen gelang es aber, den belgischen Vizekonsul zu benachrichtigen, der die Freilassung seiner Landsleute durchsetzte.
Her örlff noch dem Neger'
Der Kommunismus unter der farbigen Bevölkerung von USA.
Am 31. März 1932 sprach der damalige Präsident Hoover vor dem Bundeskongreß der Vereinigten Staaten oon Nordamerika die Worte: „In Ihren Händen ruht in diesem Augenblick die Entscheidung der Frage, ob unser demokratisches System die Fähigkeit besitzt, durch unverzügliches Handeln seine Lebensberechtigung zu bestätigen!" Es ist nicht unser Recht, nicht unsere Aufgabe, dem Urteil der Geschichte der Jahre der Entscheidung auch im amerikanischen Staatswesen vorzugreifen. Das Land der „unbegrenzten Möglichkeiten" kämpft mit jugendlichem Ungestüm um seine eigene politische, wirtschaftliche und soziale Neugestaltung.
Jedoch es klingt seltsam, wenn aus einem Agitationskreise, der in längst vergangenen Zeiten auch in Deutschland mit frecher Stirn sein Unwesen treiben durfte, Worte von jenseits des großen Wassers zu uns herüberschallen, die in diesem Zusammenhang alt und abgenutzt erscheinen. „Ihr Neger müßt lernen, das Joch der Lohnsklaverei abzuschütteln! Ihr müßt die Knechtschaft durch ein System ersetzen, in dem die Arbeiter der Welt die alleinigen Besitzer der von ihnen gemeinsam produzierten Güter sind!"
Wenn ferner der Beschluß des „Nationalen Neger-Kongresses" in den Sätzen ausklingt: „Da überall Frauen und Kinder die sichersten Opfer des Faschismus geworden sind, sei es beschlossen, daß der Nationale Neger-Kongreß alle durch ihn vertretenen Organisationen anweist, besonders Maßnahmen zu ergreifen, um Frauen, Jugend und Kinder in die vorderste Front des gemeinsamen Kampfes gegen den Faschismus einzureihen!" — dann erkennt man.unschwer: hier greift die bluttriefende Pranke der - Kom - intern nach dem amerikanischen Neger! -
Als vor nunmehr sechs Jahren das amerikanische Wirtschaftswunder zusammenbrach, als auf
HattL LcEew mästet"
ru Sem Sroßappell der Nordsee-K7. von, IZ.bis 15. flugust
eine Periode industrieller Expansionsblüte und finanzieller Spekulationsgewinne der allgemeine Niedergang folgte, wurde die farbige Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Nordamerika als erste in den Strudel der Arbeitslosigkeit gerissen. 11900 000 Neger sind Bürger der Staaten, ein Zehntel der Gssamtbevölkerung. Die Zahlen der Arbeitslosenunterstützungs- Empsänger aber zeigen, mit wieviel größerer Harte das Schicksal diese Veoölkerungsschicht getroffen hat. Bei einem Gesamtprozentsatz von 9,5 Proz. Arbeitslosen entfallen auf die Neger allein 17,8 Proz. Weit ungünstiger noch wird das Verhältnis in den Großstädten. In Eleve- land und Pittsburgh zum Beispiel sind 43 Proz. der Negerbevölkerung arbeitslos.
Da horcht der Ko'mintern-Agent auf, da weiß er, wo die schwüle Atmosphäre erzwungener Untätigkeit, verzweifelter Armut und bedrückenden Hungers zu suchen ist, die eine günstige Brutstätte für seine lebenszersetzende Propaganda bietet. Der neuste Bericht des Amerikanischen Negerarbeiter- Kongresses beschäftigt sich eingehend mit diesen Fragen und bestätigt die Vermutungen voll und ganz. „Die kommunistische Partei", so heißt es in diesem Bericht, „ist in allgemeiner Propaganda und in der Organisation der Negerarbeiter im ganzen Lande besonders hervorgetreten. Dies ist ein Teilpunkt des kommunistischen Programms, das danach strebt, die Arbeiter aller Rassen zu organisieren! Die ersten Zentralen für die Agitations- und Organisationsarbeit unter den Negerarbeitecn waren — (die eingeklammerten Zahlen zeigen die Prozentziffern der Negerarbeitslostgkeit) — Newyork (23,9), Chicago (34,4). Detroit (27,6) und Pittsburgh (43.3). Später traten hinzu Cleveland (43,0), Baltimore (28,8), Washington (21,8), Philadelphia (34,4), New Orleans (37,9) und Sän Francisco (25,8)." Es ist fernerhin bezeichnend, daß dieser Absatz des Berichtes mit den Worten schließt: „Neger und Weiße haben in der Partei fuiammengearbeitet!"
Auf zwei besonders kritische Punkte auf dem Gebiet des innerpolitischen Neubaus des amerikanischen Staatsmesens legt sich die gierige Hand der Komintern, auf die Arbeitslosigkeit und auf die Forderung der Negerbevölkerung nach völliger politischer, wirtschaftlicher und sozialer Gleichberechtigung! Und was verspricht Moskau seinen schwarzen Jüngern? Lassen wir wiederum den Bericht sprechen: „Die kommunisti- ''' " ! . . . >1, n ' ' , . >
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Neger unter dem Kommunismus. „Die erste Etappe ist die Diktatur des Proletariats". Die Periode des Kampfes um die Macht und die Vernichtung des Kapitalismus. — Es folgt die
Kein Vorurteil gegenüber neuen fteiimettzoben!
Nudolf ließ sprach aus der Lagung des 12. Internationalen liomöopatliischen Kongresses in verlin
Berlin, 10. August.
Der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß hielt auf der Tagung des XII. Internationalen homöopathischen Kongresses, die am Montagoormittag in der Neuen Aula der Universität zu Berlin eröffnet wurde, folgende Rede:
Das neue Deutschland betrachtet es als eine staatspolitische Notwendigkeit, daß alle Erscheinungen daraufhin geprüft werden, wieweit sie dem Volke zu nützen vermögen. Dieser Grundsatz hat für Heilmethoden im besonderen seine Anwendung zu finden. Denn die Heilmethoden haben direkten Einfluß aus die Grundlage des Lebens des ganzen Volkes: durch Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit des einzelnen.
Es ist bekannt, daß nicht nur neue Heilmethoden: sondern auch solche, die ihren Ursprung schon in weiterer Vergangenheit, wie es z. B. die Homöopathie heute schon von sich sagen, kann, Anfeindungen unterliegen und Ablehnung auch von einzelnen Aerzten erfahren, ohne daß diese die Heilmethoden einer ernsthaften Prüfung unterzogen hätten^ Der Arzt aber ist der wesentliche Träger des.Heilwesens: er ist deshalb vor allem dafür verantwortlich, daß wirklich alles Heilwissen und alle Heilkunst, die der Gesundheit des Volkes dienlich sein können, herangezogen werden.
Ich habe daher die Schirmherrschaft des XII. Internationalen homöopathischen Kongresses in Berlin mit der Absicht übernommen, das Interesse des nationalsozialistischen Staates an allen Heilweisen, die der Volksgesundheit dienen, zum Ausdruck zu bringen. Zugleich möchte ich dabei die Aerzteschaft insgesamt auffordern, auch bisher abgelehnte oder gar angefeindete Heilmethoden unvoreingenommen zu prüfen.
Es ist notwendig, daß die unvoreingenommene Prüfung nicht nur in der Theorie, sondern vor allem auch an den praktischen Ergebnissen des Wirkens derer erfolgt, die zur Heilung andersgeartete Methoden anwenden als die allgemein üblichen. Oefter als einmal hat die Wissenschaft, auf der Theorie allein fußend, Urteile ge
fällt, die später durch die Praxis ad absurdum geführt wurden — oft sogar erst nach langer Zeit, nachdem die Entwicklung zum Fortschritt um Jahrzehnte gehemmt und hochverdienten Wegebereitern schweres Unrecht zugefügt worden war.
Ich brauche Sie auf Ihrem medizinischen Gebiet nur an jenen bekannten Fall zu erinnern, in dem ein Arzt vor rund 100 Jahren bei der Bekämpfung des Kindbettfiebers die Lehre von der Sepsis und Asepsis aufstellte und deshalb zeit seines Lebens von seinen Berufsgenossen verlacht und angefeindet wurde. Niemand wird aber Lestreiten, daß in dieser Lehre eine der bedeutungsvollsten Erkenntnisse für die Heilkunst enthalten ist, die heute zu den selbstverständlichsten Grundlagen der - Medizin gehört.
Einsichtige Aerzte, zum Teil solche mit bekanntem Namen, haben im Laufe der letzten Jahre offene Worte gefunden über eine Krisis in der Medizin, über eine Sackgasse, in die sie geraten ist. Es ist naheliegend, daß der Ausweg in Richtungen geht, die der Natur sich nähern. Ist doch kaum eine andere Wissenschaft im Grunde so naturgebunden wie die Wissenschaft, die sich mit der Heilung von Lebewesen befaßt. Und immer stärker wird die Forderung erhoben, über dem Teil das Ganze nicht aus dem Auge zu verlieren. eine Forderung allgemeingültiger Art, deren Befolgung bereits staätspolitisch Früchte getragen hat. Auf dem Gebiete der Medizin lautet diese Forderung: zur Heilung eines kranken Organs mehr als bisher den Weg über die Einflußnahme auf den Gesamtorganismus zu gehen. Die Homöopathie ist eine naturnahe Heilweise, die diesen Weg von jeher beschritten hat.
Wie sehr es möglich ist. scheinbar sich widersprechende und einander ausschließende Begriffe und deren Auswirkungen miteinander zu versöhnen, dafür ist in Deutschland der Beweis in den letzten Jahren erbracht worden. Vor nicht allzu langer Zeit forderte die Behauptung, Nationalismus und Sozialismus hätten sich einander zu ergänzen, schwerste Angriffe. Hohn und Spott herauf. Heute ist dem gesamten deutschen
Volk zur Selbstverständlichkeit geworden, daß sie sich in der Tat ergänzen.
In der Parallele zu dieser politischen Erfahrung glaube ich getrost voraussagen zu können, daß auf medizinischem Gebiet die Zeit kommen wird, in der ehenso selbstverständlich Homöopathie und Allopathie nicht als einander ausschließend, sondern als sich ergänzend angesehen werden — ja die Medizin nicht mehr denkbar ist, ohne daß sie sich beider Heilmethoden bedient. Ich möchte sogar noch weitergehen und der Meinung Ausdruck geben, daß die Heilkunst in nicht allzu ferner Zeit zu den Erfahrungen und zu dem Wissen, das Allopathie und Homöopathie ihr vermitteln. weitere Erkenntnisse sammeln und anwenden wird, die heute noch auf wissenschaftlich wenig erforschtem Gebiet liegen. Diese Entwicklung wird der Medizin und damit der Menschheit zum Segen gereichen. In der Hoffnung, daß die Tagung des XII. Internationalen Homöopathischen Kongresses 1937 in Berlin beitragen möge, eine Aussöhnung in einander ergänzendem Sinne in nahe Zukunft zu rücken, wünsche ich dem Kongreß vollen Erfolg.
Die Präsidenten des Homöopathischen Kongresses richteten folgendes Telegramm an den Führer und Reichskanzler: „Die in bei Aula der Friedrich-Wil- Helm-Universität zu Berlin unter der Schirmherrschaft des Reichsministers Rudolf Heß aus 23 Staaten der ganzen Welt versammelten Teilnehmer des XII. Internationalen Homöopathischen Kongresses entbieten dem Führer und Reichskanzler des Deutschen Reiches Adolf Hitler ihren ehrerbietigen Gruß und danken für das Wohlwollen, das die deutsche Reichsregierung der Homöopathie entgegenbringt."
Als Antwort ging folgendes Telegramm ein: „An den Präsidenten des Homöopathischen Kongresses, Friedrich-Wilhelm-Ilniversität, Berlin. Den in- und ausländischen Teilnehmern am XII. Internationalen Homöopathischen Kongreß danke ich für die Grüße, die ich milden besten Wünschen für ihre Arbeit erwidere, gez. Adolf Hitler."
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