-- ^°> »Sx
^'Legier
- 4 k'Mz Ztd „M
umme"r k!
Madier B
M): i
K-r-Zor
I:U
.5' ^s i ranbota na-ier B >.(H. B-h X (ss mann (U Kanadler nk- (H. z nadier U'
>d von6remen"siW
chung diz ztoötm xz,,z --»«Eich ,'che >» an de« Rordsemnn«, K« - Fw-rfchiff «°rd,rn,h meiligl dann. Uz qa .>
>NQ5 Hr M,'n nach MM
land da» Bnmin", d» Hadsn ein. '/< Nnnden M-, nnd a/s dr/üks §ch/// an.'- acht »Afta", die man M w ill hatte.
öie/ramöesM
nist Mr immer vm den erichten könnm. sind eS d« chen schwimmvkrbandet. diick t zwßem Mut um eine» st- «n.kmcistcrschaft gek-M nur aus ZugendschwimiM gshadt. in der Atassc tu, M M>.» Punkten an 4 Ackp mbnrg Echöneberzer LE Nern Leihziz. taffel. S mal M «ei: L t.Meisel.L Aem, A Schlich M6 Punkte. - LagenM nn. E. Logmann, E. LM it 1ZA M Punkte. - tkml- dter: A. AM '
W. Stnssers. L L Meyer, L A-rn. K-t BmstsM. ö°--l M » änfmann, K MerkMijier. d. it SI.Ä.ö. SK.k Pmkte - IM, M t« icher, L Kem, A
A «M.
Ich«. L
Im KttbeMb^^n^l eire-»«- der ^ letzt >"!> ^
Iris
«Blaue- M'tiga I-r- W-Ls-r Rü-u !uE§ über R- PunttiE. Zchwu-S--
^tea de? „er-
L 7 L..-S'
°u, M 7-!>S-> "
'MU M--?
ZB"
parteiamtliche "Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrdeitsfront Bremen
der Itatrona
Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Erscheint7malwöchentl. Monatsbezug: ^^7 2,30 einschl.Zustellgcb.; Postbezugspreis monatl. 2 30 (einschl. 80,54 Pvstzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch auf Erstattung oder Ersatz. NT.-Gaudcrlag Wcscr-EmS G. m. b. H., Bremen, Geeren 8/8 / Fernsprecher: 841 21 und 51118.
Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen
Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-rom-Zeiie im Anzeigenteil l2 2Ak, die 7l>-mm-Zeile Im Textteil 75 Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 8 (Nachlaßstassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag I2N -13)4 Uhr.
Nr. 2Z8 / 7. Zabegang
dienstag, Z1. flugust 1SZ7
kinzelpreis 1S Npf
tliinesische fliegn bombardierten llSfl-Vampser
knMchet Kreuskr leistete sosott ftilse
votfchaster Amerikas im Nankinger flußenamt
London, 31. August.
Der große amerikanische Passagierdampfer „President Hoover", der am Pangtse vor Schanghai liegt, wurde am Montag von vier Flugzeugen angegrissen und mit Bomben belegt. Das amerikanische Schiff, das von den Flugzeugen im Sturzflug angegriffen worden ist. erbat ärztliche Hilfe von den umliegenden Schissen. Der englische Kreuzer „Cumbcrland", der nur etwa fiins Seemeilen entfernt lag, eilte dem amerikanischen Schiff zu Hilfe.
Nach einer Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Domei wurde der Bombenangriff von chinesischen Flugzeugen durchgeführt.
Unser lagesspisgel
Die Japaner befinden sich bei Tientsi» im Vormarsch.
Der llSA.-Passagrerdampfer „President Hoo- ver" wurde von chinesischen Flugzeugen bombardiert.
Francos Vormarsch auf Asturien geht ununterbrochen weiter.
Zum neuen deutschen Botschafter in Sala- manca wurde Dr. von Stoyrer ernannt. Gauleiter Bohle sprach in Stuttgart zu den Politischen Leitern der Ay.
AIs zweites Flugzeug der Lufthansa hat nunmehr auch die „Nordwind" den Atlantik überquert.
Der Werkstattzug der Motorbrigade Nordsee ist nach Bremen zurückgekehrt.
Die Kleingarten-Ausstellung ist bis Mittwoch verlängert worden.
Flakschieß-llebungen des Artillerie-Schulschif- ses „Brummer" zeugten von dem hohen Stand des Ausbildungswesens unserer Kriegsmarine. Adele Sandrock ist in Berlin-Charlottenburg gestorben.
Bei den amerikanischen Tennismeisterschaften errangen die Deutschen von Cramm-Henkel die USA.-Meisterschaft im Doppel.
In der Meldung heißt es weiter, daß zahlreiche Passagiere des „President Hoover" von einer Bombe getötet oder verwundet worden seien. Das' Bombardement sei im Verlauf eines chinesischen Luftangriffes auf die japanischen Stellungen erfolgt. >
2n London ging folgender Funkspruch des Kommandanten des britischen Kreuzers „Cumber- land" ein: „Beobachtete Schiff der Dollar-Line „President Hoover" vor Anker in der Nähe des Pangtse-Feuerschiffes, während es von drei oder vier Flugzeugen mit Bomben belegt wurde. „President Hoover" scheint getroffen. „Cumberland" beeilt sich, ärztliche Hiise zu bringen." Nach einem weiteren Bericht des Kreuzers „Cumberland" hat er zwei 'Schwer- und mehreren Leichtverletzten des „President Hoover" Beistand geleistet. Der Passagrerdampfer setzte seine Reise nach Kobe fort. — „President Hoover" ist ein Schiff von knapp 22 000 Tonnen und befindet sich im Besitz der Dollar-Line. Sein Heimathafen ist Sän Franzisko. Es hatte den Auftrag, amerikanische Flüchtlinge aus Schanghai nach Manila zu bringen. An Bord befanden sich 237 Fahrgüste und 320 Mann Besatzung.
Der Befehlshaber der amerikanischen Streit- kräfte in den chinesischen Gewässern hat den amerikanischen Dampfer „President Mac Kinkels" angewiesen, nicht Schanghai anzulaufen, sondern sich nach Japan zu begeben. Ferner hat er allen amerikanischen Schissen Weisung gegeben, bis auf. weiteres nicht in die Gefahrenzone von Wusung und des Pangtse-Feuerschisfes einzulaufen. Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Nanking sprach mittags im chinesischen Außenamt vor, um die Aufmerksamkeit der Regierung von Nanking auf den Zwischensall zu lenken.
sunkspruch des kapttans
London, 31. August.
Die Londoner Abendblätter bringen die Meldung über den Luftangriff auf den Dampfer „President Hoover" in größter Aufmachung und geben einen Funkspruch des Kapitäns des amerikanischen Schiffes wieder, in dem es u. a. heißt: „Wir sind soeben von chinesischen Flugzeugen mit Bomben belegt worden." „Evening News" hebt in ihrer Meldung hervor, daß sich in der Nähe des „President Hoover" ein japanisches Truppentransportschiff befunden habe und daß die chinesischen Flugzeuge anscheinend versuchten,
dieses japanische Fahrzeug mit Bomben zu belegen, wobei sie aber den „President Hoover". trafen.
Sieben Schweroerletzle
Washington, 31. August.
Wie Admiral Parnell, der Befehlshaber der Asienflotte der Vereinigten Staaten, dem Marineamt in Washington durch Funkspruch mitteilte, wurden auf dem Dampfer „President Hoover" sieben Besatzungsmitglieder schwer und zwei Fahrgäste leicht verletzt. Im Schiffsrumpf seien über der Wasserlinie größere Löcher entstanden. Ein Fahrgast wird vermißt.
„kin Zufall"— sagt tliina
Nanking will Genugtuung geben
London, 31. August.
Nach einer Reuter-Meldung aus Nanking haben die Chinesen erklärt, daß der amerikanische Pasiagierdampfer „President Hoover" von chinesischen Bombenflugzeugen zufällig beschossen worden ist, da das amerikanische Schiff sich in der Nähe eines japanischen Truppentransportschiffes befand.
Nach einer zweiten Meldung aus Nanking haben die chinesischen Behörden inzwischen mitgeteilt, daß die betreffenden chinesischen Bombenflugzeuge für den Angriff verantwortlich sind. Nach der chinesischen Darstellung hatte ein chinesisches Aufklärungsflugzeug gemeldet, daß 10 japanische Transportschiffe SO Meilen vor Schanghai gesichtet worden seien. Daraufhin hätten -b'-'istsche Flugzeuge die Transportschiffs mit Bomk>m belegen wollen."
Scharfer Protest
Washington, 31. August.
Außenminister Hüll gab bekannt, daß er den amerikanischen Botschafter in Nanking angewiesen habe, bei der chinesischen Regierung scharf gegen den Zwischensall mit „President Hoover" zu protestieren. Der Vorfall sei sehr zu bedauern.
In Verbindung mit der Frage, wie die noch in Schanghai weilenden Amerikaner die Stadt ver- laßen könnten, falls keine Handelsschiffe Schanghai mehr anlaufen sollten, erklärte Hüll, daß hierfür möglicherweise Kriegsschiffe zur Verfügung gestellt würden.
wie die flusIanSsdelitschen betreut werden
Sauleiter Sohle vor ven politischen Leitern der PS.
Stuttgart, 31. August.
Nur einmal im Jahre ist es möglich, daß der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, seine Politischen Leiter, die über die ganze Welt verstreut ihre Arbeit im Sinne des Führers leisten, zusammenruft. Nur die großen Tagungen der Auslandsorganisation der NSDAP. bieten hierzu Gelegenheit. So gab auch am Montagnachmittag im Rahmen der fünften Reichstagung der Ausländsdeutschen Gauleiter Bohle seinen Politischen Leitern in einer Versammlung im Festsaal der Liederhalle die innere Ausrichtung, die notwendig ist, um «ine einheitlich« Arbeit zu gewährleisten. Er freue sich, so sagte Bohle, daß die im Ausland lebenden Parteigenossen so außerordentlich zahlreich seinem Rufe gefolgt seien. Durch seine Ernennung zum Ehef der Auslandsorganisation im Auswärtigen Amt sei die Möglichkeit geschaffen, alle im Ausland lebenden Reichsdeutschen nach nationalsozialistischen Gesichtspunkten zu betreuen. Damit sei die Garantie gegeben daß die nationalsozialistische Idee unter den Reichsdeutschen im Auslande gleich richtungweisend sei wie innerhalb der deutschen Reichsgrenze. In fast zweistündigen Ausführungen berichtete der Gauleiter von oer nun fast vierjährigen Entwicklung der Auslandsorganisation und gab ein Bild des Politischen Leiters in den auslandsdeutschen Gruppen, wie er sein soll.
2m Namen aller Politischen Leiter der auslandsdeutschen Gruppen dankte der Landesgrup- penleiter Italien. Ettel, dem Gauleiter für den unermüdlichen Einsatz für das Auslandsdeutschtum und versicherte ihm unter dem jubelnden Beifall der Politischen Leiter unbedingter Treue.
Montag vormittag hatte der Stabsamtsleiter der Auslandsorgani«ation. SA.-Standartenfllhrer Ruberg. in einer geschlossenen Versammlung vor Hoheiksträgern und Politischen Leitern im Auslande gesprochen. Er gab in großen Zügen einen Rückblick über die seit der vierten Reichstagung 1936 in Erlangen geleistete Arbeit und wies auf die erfolgreiche innere Ausrichtung der ausiandsdeutschen Arbeit der AO. hin. Ein schöner Beweis für die Durchdringung des Auslands- deutichtums mit nationalsozialistischem Gedankengut sind die Zahlen der Winterhilfswerkspenden unserer Volksgenossen jenseits der Grenzen. 2m vergangenen Jahre wurden insgesamt 2 960 000 RM. von den Auslandsdeutschen für das WHW. geopfert.
Durch die Initiative der Auslandsorganisation wurde nach dem Ausbruch der Wirren in Spanien ein großzügiges Hilsswerk eingeleitet.
das dank der tatkräftigen Unterstützung durch den Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, bis zum Dezember 1936 den 5000 Volksgenossen, die aus Spanien flüchten mußten, aus eigenen Mitteln 1300 000 ÄM. zur Linderung der größten Not zur Verfügung stellen kannte. Das deutsche Volk leistete dem Aufruf des Leiters der Auslandsorganisation der NSDAP. zur Unterstützung der Spaniendeutschen einem Maße Folge, das alle Erwartungen übertraf. Rund 3 Millionen RM. wurden für die Spaniendeutschen gesammelt und diesen vom Hilfsausschuß für die Spaniendeutschen, dessen Vorsitz Gauleiter Bohle übernahm, restlos zur Verfügung gestellt. Auch in jüngster Zeit wurde auf Initiative der AO. der NSDAP. für die bei den Kämpfen in China bedrohten Volksgenossen ein Hilfswerk eingeleitet.
Neben verschiedenen Fragen der inneren Organisation behandelte Stabsamtsleiter Ruberg auch die Arbeit des Rückwanderungsamtes der AO. und gab bekannt, daß im ersten Halbjahr 1937 9975 Rückwanderer durch die Fllr- sörgearbeit der AO. betreut worden sind, die ihnen den Aufbau einer neuen Existenz in der Heimat ermöglichte.
per sütirer an öauleiler Palpe
Stuttgart, 31. August
Der Führer und Reichskanzler hat an Gauleiter Bohle anläßlich der Reichstagung der Auslandsdeutschen in Stuttgart folgendes Telegramm gesandt: „Den zur fünften Iahrestagung der Auslandsdeutschen in Stuttgart versammelten Deutschen aus aller Welt danke ich für ihre Grüße. Ich erwidere sie herzlichst mit meinen besten Wünschen für Ihre weitere Arbeit für das Deutschtum im Auslande und die Volksgemeinschaft aller Deutschen. Adolf Hitler."
Nudolf ließ verließ Stuttgart
Stuttgart, 31. August
Am Montagmittaa hat der Stellvertreter des Führers, Rudolf Hetz. vom Flughafen Stuttgart- Vöblingen aus die Stadt der Auslandsdeutschen wieder verlassen. Vormittags hatte sich Rudolf Hetz in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.
Stuttgart-kcho in Nom
Rom, 31- August.
Die Stuttgarter Tagung der Auslandsdeutschen findet in der italienischen Presse ein lebhaftes
Echo, wobei vor allem auch auf das starke Aufgebot der Jtaliendeutschen hingewiesen wird. Die Korrespondenten der römischen Blätter unterstreichen einstimmig die große Bedeutung dieser Reichstagung, bei der fast 1000 Abordnungen der Auslandsortsgruppen aus aller Welt in der Stadt der Auslandsdeutschen zusammengekommen sind, um ihre feste Verbundenheit mit der Heimat in einem gewaltigen Treuebekenntnis zu Führer und Reich zu bekunden. Unter Ueberschriften wie „Erneutes Bekenntnis des deutschen Friedenswillens in Stuttgart" — „Reichsaußenministcr von Neurath bestätigt die friedlichen ^Ziels der deutschen Politik" betont die römische Presse den Hinweis auf die italienisch-beutsche Freundschaft. Große Beachtung finden die Ausführungen von Reichsminister Rudolf Hetz gegen die Lügenhetze gewisser Auslandsblätter
Staalssekrelae?unk ehrte die Kunst des deutschen Ostens
Elbing, 31. August.
Staatssekretär Funk hat nach Beendigung der 700-Jahrfeier die. Stadt Elbing wieder verlassen.
Vor seiner Abreise hielt der Staatssekretär im Kreise der ostpreußischen Parteigenossen eine Ansprache, in der er besonders hervorhob, daß die ostpreußische Stadt Elbing bei der 700-Jahrfeier bewiesen habe, daß die deutsche Kunst im deutschen Osten ihre Stätte gefunden habe. Der Staatssekretär ehrte den anwesenden Danziger Dichter Max Halbe und sein Werk, das heute in Deutschland wieder zu Ehren gekommen sei. Er betonte, daß es in Elbing gelungen sei, große Berliner Künstler mit ostpreußischen Kameraden zu einem Ensemble zusammenzufügen. Er gedachte ferner der Pianistin Maria Ereiser-Koerfer. die zum Gelingen der Elbinger Festwoche beitrug. Staatssekretär Funk schloß mit der Versicherung, daß er stets gern nach Ostpreußen zurückkehren werde,
.Zeugen Zehooas"
Düsseldorf, 31. August
Das Sondergericht in Düsseldorf verurteilte 25 sogenannte „Zeugen Jehovas", von denen sich 18 Männer und 4 Frauen bereits in Schutzhast befinden, zu Gefängnisstrafen von 3 Monaten bis zu zwei Jahren. Trotz des Verbotes der Internationalen Bibelforschervereinigung hatten die Angeklagten regelmäßig Zusammenkünfte abgehalten und außerdem hetzerische Propaganda gegen den Staat getrieben, t
KMGM
^uknakrns: L^.-^iebiv.
2 lim öedurtstsg vr. Otto vlstricks
I/nssr Ksi'ckisvrssssckis/ 40 ^crkrs alt
* Bremen, 31. August
Dr. Otto Dietrich, einer der engsten Mitarbeiter des Führers, einer seiner getreue- sten Begleiter in den heißen Wahlkämpfen der Vergangenheit und ständiger Begleiter des Führers auf seinen Reisen heute noch, st-Gruppenführer, Reichspressechef der NSDAP., vollendet heute sein 40. Lebensjahr. Die ganze deutsche Presse, vor allem aber die NS.-Presse gedenkt an diesem Tage des Mannes, der sich nicht allein um die Partei und um die Parteipresse, der sich darüber hinaus um den gesamten deutschen Journalismus höchste Verdienste erwarb. Wer immer Dr. Dietrich kennt, sein einfach-schlichtes Wesen erfühlt hat und sein tiefes Wissen und seine allzeit lebendige Initiative zu bewundern Gelegenheit fand, wünscht ihm von Herzen heute zu seinem Geburtstage alles Gute.
In grenzenloser Hochachtung gedenken wir Dr. Dietrichs als des Mannes, der auf einen der verantwortungsvollsten Posten vom Führer berufen, als oberster Chef der Parteipresse, dieser stets ein tatkräftiger Förderer, ein immer guter Berater, ein glänzender Weiser, kurzum ein warmherziger Freund gewesen ist. Und in Dankbarkeit gedenken wir seiner als des Mannes, der die NS.-Presse zu dem hohen Ansehen brachte, in dem sie heute steht, der sie zu jenem von der Welt bewunderten und geneideten, unbedingt zuverlässigen Instrument des Führers machte, das sie heute ist. Dem Geist des Bürokratismus unter allen Umständen die Türen verschließend, hat Dr. Dietrich mit seiner Presse einen Organismus herangebildet, der blutvoll und von be- wundernswerter Beweglichkeit heute rasch und erfolgreich alle die Aufgaben aufs glänzendste zu lösen vermag, die der Presse des Führers gestellt sind.
Mit dem vollendeten 40. Lebensjahr steht der Reichspressechef nun in einem Alter, das, als solches betrachtet, gar keines ist.
Mit Vierzig ist man aus der Höhe des Lebens und sieht, bedeutsame Pläne im Kopfe und im Herzen, noch mit Recht weiteren Erfolgen zuversichtlich entgegen. So ist es auch mit Dr. Dietrich. Wer um seinen Schaffensdrang weiß und sein ständig nach Ausdruck ringendes Planen erahnt, mag wohl bereisen, daß er, so Tüchtiges und Gutes er ereits hinter sich gebracht hat, noch weiter auf Tüchtiges und Gutes sinnt.
Bei der ihm eigenen persönlichen Bescheidenheit hat die breitere Oefsentlichkeit bisher recht wenig im einzelnen von dem Leben und dem Wirken Dr. Dietrichs erfahren. Und wären nicht seine glänzenden Reden auf den Reichsparteitagen in Nürnberg und nicht sein Buch „Mit Hitler in die Macht" (das eine Auflage von über 250 000 erreicht hat), in das Volk gekommen und mit großer Spannung gehört und gelesen worden, es wüßten viele im Volke heute noch nicht mehr von Dr. Otto Dietrich, als eben, daß er Reichspressechef, Vizepräsident der Reichspressekammer und Mitglied des Deutschen Reichstages ist.
In einer ungebrochenen Linie des Dienstes am Vaterland und — als er sie erst einmal kannte, an des Führers Idee, verlief von frühester Jugend an Dr. Dietrichs Leben. Siebzehnjährig noch, ging er an die Front und bewährte sich in den Stahlgewittern des Westens, wo er sich das Leutnantspatent und das E. K. I. verdiente. Ein erfolgreiches Universitätsstudium nach Beendigung des Krieges verschaffte ihm im Jahre 1921 den Dr. rer. pol. mit Auszeichnung lmsgva cum laucie). Und dann gelangte er nach vorübergehender Tätigkeit in Wirtschaft und Industrie des westfälischen Industriegebiets zu seinem ureigentlichen Beruf des Journalisten, den er zuerst ausübte als Wirtschaftsschriftleiter der „Essener Allgemeinen Zeitung".
AIs Wirtschaftsschriflleiter der „München- Augsburger Abendzeitung" kam er dann in die Hauptstadt der Bewegung, wo er als