L
-M
O
5U
M
«"! L>
Gleicht»
iAtziL e-N! SlM ^ ch die »jM drillst LL
°-.fl° ^
ntz
Eht
Kops U "e»»,L x,
' Älystjh
4t. z»s h »W,A s. " Eni« ^ e!» A M in!«- "e Ih> h Itkila jr«,
dko!«x
hchLug ; iiAi lit llöes
" i-ir kh Rsos w« M sihHP !t Mhl M
ß "! M« täiiil Mts ^ md jlck
icken
aßer Wii- lkr ichil isses AM hli-zlih zi Mid du ie Wckp m, dchkic NrünDi ckenM iitgeilisili, klniinch» i Kali zu
!ers eme st 2m ich der ar Erlebet.
icht M' schl wt heisch nach mit l nachge- der eiii> :fler M ctiagmz icugmde
ganM
in de» Znsekt«' ständig utzeidm
»en »Ä aniit die genüg«"'
luser
nie" ^
icnd die chbr "i" aiistrin,
lr
> dieser ie S"'
oo"
d niete ,g di- Att-r il die B
, si-rl ie« eiche" PB ^ M«, ^g-i-t-"
iii-r""S hüh»--! hieBS . Bi.e» «eil° imE' aier >" I-
,, L-ge.
xra">e
ltä«'
n' "d'"
-s
' srisch"'
.) inehl Fd»"S , spart
5§S0.
llavtLiamiiicha Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchaiters in Oldenburg und Vremen
Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-ww-Zeile im Anzeigenteil 12 die 70-mm-Zeile im Textteil 75
Ermäßigte Grundpreise (siir kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis- liste k (Nachlaßstassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12.1» Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4 -13)4 Uhr.
Nr. 2Z4 / ?. Zakrgtmg
sreitag, 2?. flugust 1SZ?
kinzelpreis 15 Npf.
britischer votschaster in tchna schwer verletzt
gnsee lagesspiegvl
Der britische Votschaster in China wurde durch Maschinengewehrfener japanischer Flugzeuge schwer verletzt.
Die bolschewistischen Häuptlinge des Vasken- landes sind vor der Einnahme Santanders »ach Frankreich geflüchtet.
Die Maßnahmen zur Unterbringung älterer arbeitsloser Angestellter haben sich erfolgreich ausgewirkt.
Reichsleiter Dr. Ley kündigte die Errichtung einer neuen Ordensburg im Osten an.
Generaladmiral Raeder besichtigte die in Wesermünde »nd Bremerhaoen stationierten Truppenteile.
Der Regierende Bürgermeister, SA.-Eruppen- siihrer Vöhmcker, zieht einen Trennungsstrich zwischen arbeitswilligen und arbeitsun- willigen Erwerbslosen.
Der Marschblock Hochland in der Adols-Hitler- Freiplatzspende traf in Bremen ein.
Der Bremer Dampfer „Sturmfels" rettete ein italienisches Wasserflugzeug aus Seenot.
Von den 7. Akademischen Weltspielen in Paris werden weitere deutsche Siege gemeldet.
Der Boxkampf Louis —Farr wurde wegen anhaltenden Regens aus Montag verlegt.
Vr. Leg kündigt an:
der Vsten bekommt eine Ordensburg
'(bligsvsr Drabtbsricbi: cksr „Bremse 2sitmvg") Dresden, 27. August.
Reichsleiter Dr. Ley nahm am Donnerstag im Dresdener Belvodere die Ausmusterung von 172 Führeranwärtern für den vierjährigen Lehrgang auf den Ordensburgen der Bewegung vor. Dabei umriß er die gewaltigen Aufgaben, die den Ordensjunkern bevorstehen, und äußerte sich über die weitere Entwicklung der Ordensburgen. Danach steht die Errichtung einer vierten deutschen Ordensburg bevor, die voraussichtlich neben der Marienburg erbaut werden soll.
In seiner Ansprache betonte Reichsleiter Dr. Ley, daß nur die Aktivsten, Klügsten und rassisch Besten den Fllhrernachwuchs der Partei stellen können. Die Partei habe einen Begriff der Erziehung geschaffen, der nicht zu vergleichen ist mit dem Erzrehungsprinzip des Lernen? und Anler- nens vergangener Zeiten. Die Erziehung des Nationalsozialismus habe als Ziel die Einheit von Körper, Geist und Seele. Unbedingter Gehorsam sei dabei Voraussetzung. Auf die Ausbildung der Führeranwärter eingehend, erklärte Dr. Ley, daß die Ordensjunker ein Jahr auf Burg Vogelsang. ein Jahr auf Crössinsee, anderthalb Jahre auf Burg Sonthofen und ein halbes Jahr auf der Burg im Osten zum Studium der Ostfragen verbringen werden. Jeder Ordensjunker werde jährlich drei Monate zur Arbeit in der Bewegung abkommandiert, um die Verbindung mit der Front nicht zu verlieren. Während dieser Zeit werden auf den Ordensburgen Schulungslehrgänge der Politischen Leiter durchgeführt.
Skeirifüie Vuchljändler wehren sich
Wien, 27. August.
Der Verein der Buchhändler in der Steiermark hat in einer Vollversammlung beschlossen, wegen des Ueberfalls auf Grazer Buchhandlungen, die das Fllhrerbuch „Mein Kampf" in die Auslage gestellt hatten, zu protestieren und ein« Strafanzeige an die Grazer Polizei zu richten. Wie von dieser mitgeteilt wird. ist ein Verfahren wegen des lbeberfalles bereits im Gang«.
folgenschwerer Wischenfa» bei Schangtzai
Japanische Flugzeuge beschießen Viplomaten-flulo
London, 27. August.
Wie Reuter aus Schanghai meldet, wurde der britischer Votschaster in China, Sir Hughes Knatchbull-Hughessen, auf der Rückfahrt von Nanking nach Schanghai in seinem Kraftwagen, der die englische Flagge zeigte, durch Maschinengewehrgeschosse angreifender Flugzeuge schwer verletzt. Er wurde einem Hospital zugeführt.
Der Botschafter reiste im Wagen mit dem Militärattache Oberst Lovat-Fraser. In der Nähe des Wagens wurde von japanischen Flugzeugen eine Bombe abgeworfen. Auch wurde mit einem Maschinengewehr auf das Auto gefeuert. Der Botschafter erhielt eine Verletzung am Rückgrat. Das Rückgrat ist gebrochen, jedoch ist das Rückenmark nicht zerrissen. Vor 24 Stunden kann man nicht sagen, ob der Botschafter sich außer Lebensgefahr befindet. Ferner wird berichtet, der Botschafter sei zu schwach, um sich einer Operation zur Beseitigung der Kugel unterziehen zu können. Die Aerzte hätten eine Blutübertragung vorgenommen und Morphiumeinspritzungen geben müssen.
In japanischen Marinekreisen erklärt man, eine britische Flagge am Kühler des Wagens sei kein genügendes Erkennungszeichen. Außerdem sei der Wagen auf einer strategischen Straße in Kriegszeiten gefahren und habe leicht mit einem chinesischen Eeneralstabswagen verwechselt werden können.
Am Donnerstagnachmittag statteten der japa- nllche Marineattacho Admiral Honda sowie der Chef des Marinestwbes, Konteradmiral Sugiya- ma, dem stellvertretenden britischen Generalkonsul in Schanghai einen Besuch ab, um diesem ihre Anteilnahme an dem Befinden des britischen
I>vi' In'itiselio irotNcIinktvi' in Oiiinn, Iviir,teI>I»iII- IliiKbossoii. - - - ' . - Lrssss-?doto.
Botschafters äuszusprechen. Zu gleicher ein Mitglied der japanischen Botschaft das kenhaus auf, in dem der Botschafter gepflegt wird. und erkundigte sich nach dem Votschaster. Auch sonst wird auf japanischer Seite die Verwundung des britischen Botschafters auf das tiefste bedau
ert. Es wird darauf hingewiesen, daß die Japaner von der Reise des Botschafters nicht unterrichtet gewesen seien.
London in Heller Aufregung
(Oigsnsr Orubtbsriokt ckor „Lrsmsr 2s!tuvg") London, 27. August.
Die Meldung von der Verwundung des britischen Botschafters in China hat in London außer- vordentliche Erregung hervorgerufen. Im amtlichen Kreisen hält man zwar vorläufig noch mit einer Stellungnahme zurück, deutet aber bereits an. daß die Regierung nach Abschluß der Ermittlung energische Schritte unternehmen werde, um für den lleberfall auf den Botschafter Sühne und Bestrafung der Schuldigen zu verlangen. Die Nervosität der britischen Presse angesichts der Lage im Fernen Osten hat durch dieses Ereignis eine weitere Steigerung erfahren.
Japan meldet fortschritte
Tokio, 27. August.
Wie Meldungen von der japanischen Front besagen. haben die japanischen Aktionen Fortschritte gemacht. Die japanischen Truppen sollen an der Norbfront beim Nankau-Paß an der Großen Mauer vorgestoßen sein und zwar in Richtung auf die Stadt tzuailai. deren Einnahme bevorstehe. Südwestlich von Kalgan hätten sie die Eisenbahnlinie überschritten, so. daß der Verkehr der Ssti- yuan-Nankau-Vahn unterbrochen sei. Die chinesischen Truppen würden auf Grund dieser beiden Bewegungen in südwestlicher Richtung nach Schaust abgedrängt. Die Front von Schanghai sei durch weitere Landungen von Armeetruppen außerhalb der internationalen Niederlassung nach Norden ausgedehnt worden.
(Siehe auch Seite 2)
kechtMio aus Sem Staube semachl
Me bolschewistischen Vberbonzen von SanlanSer im »sicheren Hasen"
Paris, 27. August.
Der sogenannte „Präsident" der sogenannten Laskischen „Republik" ist mit einer Reihe weiterer bolschewistischer Häuptlinge nach seiner Flucht aus Santander in Paris aufgetaucht. Am Don- .nerstagmorgen trafen nicht weniger als 25 Fisch- dampfer mit rund 1508 bolschewistischen Flüchtlingen, darunter etwa 600 Milizen, an der Küste von Frankreich ein.
Vor allem in der französischen Hafenstadt Bayonne trafen gestern ununterbrochen Flüchtlingsschiffe ein. Zwischen 14 und 17 llhr landeten fünf Dampfer 2400 Personen. Bei einem Passagier beschlagnahmten die französischen Behörden 200 000 Peseten. In Bayonne ist durch die neue Ankunft zahlreicher Flüchtlinge aus Santander das sogenannte Flüchtlinasviertel überfüllt; die Flüchtlinge müßen zum Teil auf den Gebäude- höfen untergebracht werden.
Die französischen Behörden haben den Flüchtlingen jedes Betreten der Stadt und jede Berührung mit der Bevölkerung untersagt. Die polizeiliche Ucberwachung ist verstärkt worden, da sich im Flüchtlingslager bereits Akte von Disziplinlosigkeit und „Protestkundgebungen" bemerkbar gemacht haben.
Von St. Jean de Luz trafen Donnerstag früh zwei Handelsschiffe aus Santander mit 60 Marxisten ein. 20 von ihnen haben eine politische Rolle gespielt. Unter ihnen befinden sich der baskische „Abgeordnete" Leizeola, sowie der Häuptling der linksrepublikanischen Partei in Santander Cordero.
HeLK Ettactiece Are Lmsece
den großen Aufmarsch in Nürnberg getroffen, der seinen Höhepunkt durch den Vorbeimar,ch
vor dem Führer findet. ^ ^
Immer wenn es galt. Männer der Bewegung in Bremen -» zunehmen, hat die Be- oölkeruna bewiesen, daß sie stets opfer- und hilfsbereit zur Stelle ist. So ergeht auch diesmal an die Bremer Volksgenossen die Aufforderung und Bitte, die SA.-Manner, welche ^««-rieben ünd die SA.-Mmppe Nordsee auf dem Reichsparteitag zu vertreten, ,rcund-
^ >" r.,--- --'7
'man Quartiere sind erforderlich zur Unterbringung. Sämtliche Dienststellen der SA., und Ortsäruvven nehmen Anmeldungen für Quartiere, die möglichst mit ^ entgegen. In besonderen Fällen kann hierfür eine
Vergütung in N v"n RM. 1.- pro. Tag ausgebracht «erden; jedoch w.rd darum gebeten, nach Möglichkeit Freiquartiere zu gewähren. -
Volksgenossen und Volksgenossinnen! Die K°m°rad°n der SA. sollen auch diesmal wieder fühlen, daß sie in Bremens Mauer» willkommen pnd. ^
Kreisleiter
Ferner lief der englische Zerstörer „Keith" aus Santander kommend im Hafen von St. Jean de Luz «in. An Bord befanden sich 38 aus den Gefängnissen von Santander befreite Geiseln mit ihren Wärtern, der ehemalig« bolschewistische Erenzkommandant von Jrun, Troncoso und seine „Adjutanten", ein Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes sowie die englischen Konsuln von St. Jean de Luz und Santander. Die Gefangenen befinden sich im Gewahrsam der französischen Behörden und warten eine Entscheidung der französischen Regierung über ihre Freilassung ab.
stuf der flucht abgeschossen
Sän Sebastian, 27. August.
Zum Fall von Santander wird noch bekannt, daß in der Stadt eine Bevölkerung von 150 000 angetroffen worden ist. Da Santander in normalen Zeiten nur 90 000 Einwohner hat, beträgt der Bevölkerungszuwachs aus der Provinz und aus Bilbao etwa 60 000.
Die roten Milizen, die sich noch nicht ergeben haben oder noch nicht in Gefangenschaft geraten sind, haben sich nördlich von Santander am Sar- dinenfischereihafen gesammelt, sich des Flughafens bemächtigt und die Flucht ihrer Häuptlinge verhindert. Ein Flugzeug mit fünf bolschewistischen „Militärs" wurde nach dem Ausstieg von ihnen abgeschossen. — Die nationalen Wachschiffe haben ein zweites Schiff aufgebracht, auf dem sich zahlreiche bolschewistische Rädelsführer befanden.
Die Zahl der in der Proviin Santander abgeschnittenen bolschewistischen Milizen wird auf etwas über 40 000 geschätzt, ohne Berücksichtigung der Tausende, die sich bereits den Nationalen ergeben haben. Der größte Teil der marxistischen Führer ist, soweit die Flucht nicht gelungen ist, bereits gefangengenommen worden.
Santander im flaggenfchmuck
Santander, 27. August.
Nach dem vorangegangenen Einmarsch der Vorhut zogen am Donnerstagmittag die nationalspanischen Brigaden von Navarra und die Legionärtruppen unter dem Jubel der Bevölkerung in Santander ein. Die ganze Stadt prangt im Schmuck nationaler Flaggen.
Ein Versuch bolschewistischer Elemente, vor dem Einzug der Nationalen in die Stadt den Rundfunksender zu zerstören, ist von Patrouillen, die aus nationalen Einwohnern gebildet worden waren, im letzten Augenblick durchkreuzt worden. Der Rundfunksender arbeitet bereits unter nationaler Leitung.
»Unvorstellbares Srauen"
London, 27. August.
Ein britischer Leutnant, der von einem englischen Kriegsschiff in letzter Minute aus Santander mit anderen britischen Staatsangehörigen gerettet worden war, schildert dem Reuter-Vertreter in St. Jean de Luz die letzten Stunden in Santander vor der Einnahme der Stadt durch
die Truppen General Francos. Der Leutnant hatte auf feiten der Bolschewisten gekämpft. Er erklärte, daß es in der Nacht zum Mittwoch in Santander weder Wasser noch Licht gegeben habe. In jeder Straße seien Schießereien an der Tagesordnung gewesen, ohne daß auch nur eine Spur von „Ordnungsdienst" und „Polizei" zu bemerken gewesen sei.
Die schlimmsten Szenen von Räuberei und Plünderei habe man beobachten können. Das Ganze sei ein unvorstellbarer Zustand der Anarchie und des Grauens gewesen. In der Morgendämmerung habe der Kamps der Flüchtenden um Boote und Schiffe begonnen. Der britische Leutnant meinte schließlich, daß bei dem überaus schnellen Fall der Verteidigungslinie von Santander die Disziplinlosigkeit und die Unordnung der bolschewistischen Heerhaufen eine große Rolle gespielt hätten.
Katalonien bittet um frieden
Franco fordert bedingungslose Unterwerfung Paris, 27. August.
In politischen Kreisen geht das Gerücht um, daß ein Beauftragter der roten Machthaber von Barcelona in Biarritz versucht habe, mit einer Delegation der nationalspanischen Regierung in Fühlung zu treten. Angeblich soll er um Waffenstillstand und Frieden ^gebeten haben. Die nationalspanischen Bevollmächtigten hätten jedoch erwidert, daß General Franco nur eine bedingungslose Unterwerfung annehmen werde.
Paris unbelehrbar
(bllgsnsr Vorlebt äsr „Vrsmsr Leitung") Paris, 27. August.
Der Fall von Santander hat in Paris ein seltsames Echo gefunden. „Jour" und „Echo de Paris" sowie einige andere Rechtsblätter die jedoch keinen Einfluß auf die französische Politik haben, würdigen den Sieg der Truppen General Francos als einen entscheidenden Erfolg. Um so perfider ist das Wutgeschrei der Linken, die sich bemüht, die Eroberung Santanders als nebensächliches Ereignis zu charakterisieren, das für den spanischen Bürgerkrieg kaum von Bedeutung sei. Der Pferdefuß dieser Taktik wird klar erkennbar, wenn an diese Behauptung die Bemerkung geknüpft wird. daß die französische Regierung keine Aenderung ihrer bisherigen Haltung vornehmen dürfe und eine Anerkennung Francos als kriegführende Macht nicht in Frage komme.
kontrollMem und finan;frage
London, 27. August.
Der Unterausschuß des Nichteinmischungs-Aus- schußes ist für Freitag vormittag zusämmen- beruzen worden. Wie verlautet, wird dem Aus- schuß der Bericht des Admirals van Dulm vorgelegt werden, der Vorschläge zur Verbesserung des Kontrollsystems enthält. Weiter stehen Finanzfragen auf der Tagesordnung.
Latkeaft in aller Welt
Bon
Eugen Beinhauer,
Leiter des Presseamtes der A.O. derNETAP.
Tausende von Ausländsdeutschen kommen nach Stuttgart zur V. Reichstagung der Ausländsdeutschen, die die Auslands-Organisation der NSDAP. vom 28. August bis 5. September veranstaltet. Wie in den letzten Jahren wird diese Zeit vor dem Reichsparteitag dem Leiter der Auslands-Organisation der NSDAP, Gauleiter Bohle, Gelegenheit geben, in Besprechungen und Tagungen mit den Politischen Leitern neue Richtlinien und Weisungen für die Arbeit zu geben. Darüber hinaus wird diese Tagung Zeugnis ablegen von der Einsatzbereitschaft der Ausländsdeutschen. Und die Großkundgebungen, auf denen führende Männer des neuen Deutschlands zu den Ausländsdeutschen sprechen, werden die enge Verbundenheit zwischen den Deutschen im Reich und den Volksgenossen in allen Teilen der Welt zeigen.
Die Leistungen, die die nationalsozialistische Heimat unter ihrem Führer Adolf Hitler in den vergangenen Jahren auszuweisen hat, sind beispielgebend auch für den Einsatz der Ausländsdeutschen geworden. Die Ausländsdeutschen, d. h. die deutschen Staatsbürger im Auslande, haben
Jeder Nationalsozialist trägt jetzt die Reichsparteitagsplakette I
sich dort draußen in über 600 Gruppen der Auslandsorganisation zusammengefunden, um der Heimatund dem Führerzu dienen. Wo einst Spießbürgertum und Vereinsmeierei Triumphe feierten, da ist heute durch den nationalsozialistischen Geist eine neue Gemeinschaft aufgerichtet worden, von der nicht nur Worte, sondern vor allen Dingen zahlreiche Taten beredtes Zeugnis ablegen.
Es sind die Erfolge einer zielbewußten Arbeit, wenn unter den Symbolen des Dritten Reiches die Deutschen in Sao Paulo gemeinsam den deutschen Nationalfeiertag begehen und die riesige Kundgebung im vergangenen Jahr 28 000 Deutsche einte oder wenn am gleichen Tage in Buenos Aires sich 15 000 Deutsche zu einer gewaltigen Kundgebung zusammenfanden. Wenn dieser Tag aber nicht nur in den großen Städten bei den Deutschen in aller Welt gefeiert wird, sondern auch die Kolonisten im Urwald, die Pflanzer von weitentlegenen Farmen zusammenkommen, um diesen Tag als Teutsche gemeinfam zu begehen und dabei kleine noch so mühevollen und langen Wege scheuen, wenn vom Hause eines Deutschen auf dem bekannten Berge „Fujiyama" in Japan die Hakenkreuzfahne weht, wenn in den „Prinz-Heinrich-Vergen" bei Tsingtau sich die Hitlerjugend auch wie in Deutschland zu einem Lager zusammenfindet, wenn in Kanton ein deutsches Oktoberfest die Volksgenossen zusammenführt, in Teneriffa ein freiwilliger Arbeitsdienst, von der Partei organisiert, sich zum Bau eines eigenen deutschen Schulhauses einsetzt, wenn deutsche Matrosen, deutsche Seeleute in fremden Häfen an Land gehen und dort gastliche Aufnahme durch die Parteigenossen finden, dann sind dies alles Beispiele von der schaffenden Tatkraft deutscher Menschen, die durch den gewaltigen Impuls, den ihnen der Nationalsozialismus gegeben hat, neue Werke für die deutsche Gemeinschaft in aller Welt aufrichten.
Von dieser Tatkraft spricht auch das „Wilhelm- Eustloff-Haus" in Curitiba oder das selbstgebaute „Deutsche Heim" der Gruppe Nova Europa, die im freiwilligen Arbeitsdienst erbaute Schule in Sao Paulo, das Altersheim für die Deutschen in Buenos Aires, das Braune Haus der Deutschen in Tsingtau, das KdF.-Haus in Schanghai, das Hitlerjugendhaus für die deutsche Jugend in Skaramanga. Davon reden die Leistungen auf dem Gebiete der sozialen Betreuung und vor allem auch die Leistungen, die die auslandsdeut- schen Frauen vollbringen, welche in der „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Frau im Auslande" zusammengefaßt sintz und genau wie in der Heimat für Mllttererholung, Kinderverschickung und in Nähstunden und Arbeitsgemeinschaften für andere Werks deutscher Volksgemeinschaft sorgen. Und wenn in manchen Staaten den Deutschen der Auf- bau ihrer Organisation nicht gestattet wird, dann wissen wir, daß auch hierdurch der Deutsche seinem Vaterland nicht entfremdet werden kann. Stärker und fester als je zuvor hängt er am Deutschtum, offenen Auges blickt er auf die Heimat, sieht er ein Deutschland, das durch Adolf Hitler seine Wehrfreiheit wiedererhielt und das ihm ein starker Schutz ist, ein Hort für jeden Deutschen in der Welt, der als Pionier dort draußen auf Posten steht und seine Pflicht erfüllt.
Wenn nunmehr die Ausländsdeutschen zur V. Reichstagung nach Stuttgart kommen, dann dürfen wir gewiß sein. daß die Heimat sie mit offenen Armen empfängt. Schon vor der Tagung finden zahlreiche Unterredungen zwischen dem Gauleiter und den Hoheitsträgern