Ausgabe 
(20.8.1937) Nr. 227
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parteurml^iche Tageszeitung

Hachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen

der Nationarsozialisten oremens

Amtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Dremen

Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 2^/, die 7v-mm-Zeils im Textteil 7b Ermäßigte Grundpreise lsür kleine Fämilien-Anzeigen in a.) sowie sonstige Bedingungen Preis

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Nr. 22? / ?. Jalirgang

Das amtliche verkimdungsblatt des lieichssiattlialters in Oldenburg und Vremen

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vlmklignale vom dach des Sowjetkonsulats

Moskaus Spiel mit Sem feuer in Schangkai

Unser lagssspiegel

Portugal brach die diplomatischen Beziehun­gen zur Tschechoslowakei ab.

Das Sowjetkonsulat in Schanghai unterstützt mit Blinksignalen chinesisches Artilleriefeuer. Japanische Bomber sprengten das Nankin- ger Pulvermagazin.

Unter 290 000 chinesischen Flüchtlingen in Schanghai ist eine Hungersnot ausgebrochen. S-wjetrussischer Dampfer mißbraucht bei Wassenschmnggel für Rotspanien die britische Flagge.

Der Berliner Korrespondent derTimes" wurde ausgewiesen.

Zum Gesetz über die Sicherung der Reichs­grenze wurde eine Durchführungsverordnung erlassen.

Flugzeugftiitzpunkt Friesenland ist nach seiner Station im Nordatlantik in See gegangen. Der ss-Oberabschnitt Nordwest stellt für den Reichsparteitag in Nürnberg zwei Absperr- standarten aus.

Der italienische Meisterfahrer Nuvolari star­tete im Training für den Großen Preis von Bern aus Auto-Union.

Kapitän Schlimbach überquerte in Kltägiger Alleinfahrt in einer Segeljacht den Atlantik. Im Aachener Reitturnier siegte Oberleutnant Vrinlmann.

Die Umsätze beim Einzelhandel im Reiche find im ersten Halbjahr weiter gestiegen.

Die Motorisierung Deutschlands macht wei­tere Fortschritte.

Heimlicher Helfer tHinas

London, 20. August.

Reuter meldet: In Schanghai verlautet, der dortige japanische Generalkonsul Okamoto habe beim sowjetrussischen Generalkonsulat in Schang­hai einen energischen Protest eingelegt. Dem Protest liege die Tatsache zugrunde, dass vom Dache des sowjetrussischen Konsulates Montag­nacht Lichtsignale an die chinesische Artillerie ge­geben wurde», um diese bei der Beschießung des japanischen Konsulates zu unterstützen.

Daß Sowjetrußland auch im japanisch­chinesischen Konflikt seine Hand im Spiel hat, kann um so weniger überraschen, als das sowjetrussische Generalkonsulat in Schanghai bereits vor dem offenen Aus­bruch der Feindseligkeiten wiederholt auf chinesische Stellen in schroff antijapanischem

Sinne einwirkte. Die unmittelbare Beteili­gung des Sowjetkonsulats an den militäri­schen Operationen übersteigt jedoch sogar noch das, was man nach den zahlreichen bolschewistischen Frechheiten annehmen konnte.

tlilnesen plündern Läden

Tokio, 2V. August.

In Schanghai sind infolge der Lebensmittel­knappheit Unruhen ausgebrochen. Zahlreiche hun­gernde Chinesen plünderten die Läden der inter­nationalen Niederlassung. Bei den. Unruhen sollen mehrere Japaner verwundet und getötet worden sein.

In der internationalen Niederlassung befinden sich nicht weniger als 2ü0ggg chinesische Flücht­linge. Es. handelt sich dabei um Menschen, die zum größten Teil ohne jede Habe ihre Wohn- stätten verlassen mutzten. Die Versorgung dieser

Massen mit Lebensmitteln gestaltet sich äußerst, schwierig. Man sieht hungernde Chinesen häufig halb bewußtlos durch die Straßen der Nieder­lassung wanken.

Aus der französischen Niederlassung wird be­richtet, daß dort mehrere Japaner von chinesischen Zivilisten ermordet wurden. Die französische Poli­zei glaubt anscheinend, nicht in der Lage zu sein, den japanischen Staatsangehörigen genügenden Schutz zu gewähren. Sie hat daher 250 Koreaner, deren Sicherheit sie für bedroht hielt, aus der Niederlassung ausgewiesen und sie der Obhut der japanischen Polizei übergeben..

Nach dem Eintreffen der englischen Truppen- verstärkungen in der internationalen Nieder­lassung sind die Engländer und die Japaner über­eingekommen, zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung zusammenzuarbeiten. 2n der Nie- derlassung^sind seit Mittwoch das Abhalten von Versammlungen, die Verteilung von Drucksachen, öffentliche Ansprachen und das Betreten der Straßen zur Nachtzeit verboten.

(Siehe auch Seite 2)

Nürnberg 1S2? und IM

lubeltag Ser kämpfenSen NSNflp.

Wenn der Führer Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage bestimmt hat, so hat er damit seinen Wunsch und Willen zum Ausdruck gebracht, einer alten nationalsozialistischen Tradition die Treue zu halten und ihre Fortführung auch in der Zukunft zu sichern. Nürnberg ist neben München die Stadt, die engstens mit der Ge­schichte des Nationalsozialismus verknüpft ist. Es ^ war in Nürnberg, wo zum ersten Male, und zwar im Herbst des Jahres 1923, über zehntausend Männer der Sturmabteilungen aufmarschierten, um im Rahmen eines Deutschen Tages zu demon­strieren, daß die nationalsozialistische Bewegung sich längst zu einem Machtfaktor im deutschen Leben entwickelt habe. Und zwar so, daß sie be­reits einer Veranstaltung, die von verschiedenen nationalen Verbänden aufgezogen worden war, absolut ihr Gepräge zu geben vermochte.

Nach diesem Aufmarsch erlebten die Bewegung und auch Nürnberg viel Trübes. Der Verrat des 9. November brach herein. Der Führer war ge­fangen. Widerstrebende Kräfte drohten, der Ein­heit des Nationalsozialismus gefährlich zu wer­den. Bis der Führer frei wurde und der Weg wieder klar aufs Ziel lief. Die erste Heerschau des Nationalsozialismus nach der Wiedergrün- dung der Partei war in Weimar. Hier erwies sich bereits, daß die Idee nicht nur nicht gelitten hatt« in der Zeit der- Verfolgung, sondern stärker und geläuterter dastand als je zuvor.

Portugal bricht Sie Verletzungen zu Prag ab

Me Lissaböner Negierurig weicht den Machenschaften dritter Mächte in der flusrüstung aus

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Sfl bekämpft das Verbrechertum

Anerkennung seitens des Stabschefs

Berlin, 20. August.

Im oberschlestschen Grenzgebiet wurden kürzlich Einheiten der SA. bei der Aktion gegen einen flüchtenden Verbrecher mit Erfolg eingesetzt. Stabschef Lutze hat seine Anerkennung über den reibungslosen Einsatz mit folgendem Schreiben an die beteiligten Männer und Führer ausge­sprochen:2m Zusammenhang mit den Maßnah­men der Polizei zur Ergreifung eines flüchtigen Verräters sind vor kurzer Zeit Teile der Stan­darte 22 des Sturmbannes II17156 in Gleiwitz (Oberschlesien) eingesetzt gewesen. Nach einem innerhalb kurzer Zeit reibungslos vollzogenen Alarm wurden etwa 550 Männer teils zur Ab­sperrung der nahen Grenze, teils zur Durchkäm- mung des Gebietes eingesetzt. Der Flüchtling, der in den Morgenstunden festgenommen werden konnte, bestätigte, daß durch den Einsatz der SA. ein lleberschreiten der Grenze nicht möglich war. Im Verlauf der Aktion wurde außerdem noch «ine große Anzahl Schmuggler festgenommen. Die bei dieser Aktion eingesetzten SA.-Männer. die Mm großen Teil direkt von der Arbeit kamen, haben in hervorragender Weise die Einsatzbereit­schaft für Volk und Staat, die in der SA. ge­pflegt wird. unter Beweis gestellt. Ich spreche da­her allen beteiligten Führern und Männern meine besondere Anerkennung aus."

licht Millionen Schulkinder

Zunehmende Zahl der Gemeinschaftsschulen Berlin. 20. August.

Nach fünfjähriger Unterbrechung wurde auf Veranlassung des Reichserziehungsministers vom Statistischen Reichsamt wieder eine Erhebung über die deutschen Volksschulen durchgeführt. Sie ergab das Vorhandensein von 52 846 Volksschulen mit 194 123 Schulklassen. in denen von 186 510 hauptamtlich beschäftigten Lehrern 7 929 977 Schulkinder unterrichtet wurden. Gegenüber dem Jahre.1931 ist die Zahl der Volksschulen um etwa 2 v. H. zurückgegangen. Die Zahl der Schulkinder an den öffentlichen Volksschulen hat sich um 2,4 o. H. erhöht Die Zahl der Lehrer ist um 4.1 v. H. geringer. Von den mehr als 52 000 Volksschulen waren 8766 Gemeinschaftsschulen, 28 308 evange­lische. 15 231 katholische und 65 jüdische -Schulen. Eegenüber dem Jahre 1931 hat die Zahl der Ge­meinschaftsschulen um 475 zugenom­men. Erstmalig wurde auch eine Feststellung der rassischen Zugehörigkeit, der Schulkinder durchge­führt. Sie ergab, daß 99,7 v. H. der Schulkinder deutschen oder artverwandten Blutes waren Die Zahl der öffentlichen und privaten Minderheits- schulen. die sich sämtlich in Preußen befinden, wurde mit 73 festgestellt.

Zu der Statistik ist noch zu bemerken, daß sie in mancher Beziehung heute schon überholt sein dürfte, da die. Erhebungen im Mai des vorigen Jahres begannen. Seitdem ist die Entwicklung be­sonders auf dem Gebiet der Gemeinschaftsschule bedeutend weitergegangen.

Ver Neichsjugendsülirer spricht in Stuttoart

Berlin, 29. August.

Wie die Leitung der Auslandsorganisation der NSDAP. mitteilt, wird Reichsjugendführer Bal- dur von Schirach am 1. September um 18 Uhr in der .,Schwabenhalle" in Stuttgart anläßlich der fünften Reichstagung der Ausländsdeutschen sprechen. Diese Weihestunde der auslandsdeutschen Jugend wird die bisher größte Kundgebung der Reichsdeutschen Jugend im Ausland sein.

Lissabon, 20. August.

Die Regierung Portugals gab in der Nacht zum Donnerstag in einer amtlichen Note den Abbruch der Hiplomatischen Beziehungen zur Tschechoslo­wakei bekannt. Der portugiesische Gesandte Da Costa Carneiro hält sich bereits in Wien auf, wo er zugleich akkreditiert ist. Der tschechische Gesanvtc in Lissabon, Fiedler, wurde aufgefordert, Portu­gal zu verlassen.

Die mehrere Druckseiten umfassende portugiesi­sche Note erläutert eingehend die Gründe, die die­sen Entschluß verursachten. -Portugal hatte im Zuge seines Aufrüstungsprogramms für Heer und Marine eine größere Zahl Maschinengewehre in der Tschechoslowakei bestellt, und zwar bei der als staatlich anzusprechenden Fabrik Ceskoslowenska Zbrojovka. Nachdem der. Kaufvertrag bereits nahe­zu ahgeschlossen war, verkündete die Präger Re­gierung plötzlich, daß die Lieferung unmöglich sei infolge des Nichteinmischungsabkogimens für Spa­nien. Portugal erklärte äußerst befremdet, daß dieser Grund unmöglich in Frage komme, da Por­tugal selbst Mitglied des Nichteinmischuugsaus- schusses sei.

Hinter der tschechischen Ausrede", so erklärt die amtliche Note,bemerkt man den Einfluß und den Druck dritter Mächte, welchen daran gelegen ist, die portugiesische Ausrüstung zu stören."

Die Tschechoslowakei hat sich in der Folge, dar­auf beschränkt, eine hinhaltende Politik zu trei­ben. Es folgten sich widersprechende Erklärungen Kroftas unh des Staatspräsidenten Vsnesch, die

zunächst angaben, daß es sich um ein allgemeines Waffenausfuhrverbot handele. Schließlich wurde erklärt, daß die Ursache des Verbotes in den Er­fordernissen .der tschechischen Aufrüstung zu suchen, sei. Wie in Lissabon erklärt wird, könne Portugal die Interessen seiner Landesverteidigung aber nicht zurückstellen mit Rücksicht auf interne Sor­gen der Tschechoslowakei oder auf Grund eines von dritter Seite auf Prag ausgeübten Ein- flusse-

Mie Prag Sen Konflikt vorstellt

. Prag, 20. August.

Amtlich wird mitgeteilt: Die portugiesische

Regierung verhandelte in der letzten Zeit mit einer tschechoslowakischen Rüstungssirma über eine Waffenlieferung und wandte sich in dieser Ange­legenheit auch an das Ministerium für auswär­tige Angelegenheiten um die Zustimmung der tschechoilowaknchen Regierung zu dieser Lieferung zu erhalten. Nachdem sich ergeben hat. daß die Firma mit Rücksicht auf früher eingegangene Ver­bindlichkeiten hinsichtlich der tschechoslowakischen Armee nicht imstande ist. den verlangten Typ in der verlangten Frist zu liefern, wurde der portu­giesischen Regierung die Lieferung eines anderen, in der tschechoslowakischen Arnyxe verwendeten Typs angeboten und dies. obschon die portu­giesische Regierung inzwischen mit Verordnung vom 1. August die tschechoslowakische Firma vom Lieferüngswettbewerb ausgeschlossen hatte. Die portugiesische Regierung- beschloß auch nach dem neuen kschcchoi'owaki'ichen Angebot, auf dem ge­forderten Typ zu beharren, sie erblickte in dem Angebot die,Ablehnung von Bestellungen und be­

rief am 18. August ihren Gesandten aus Prag ab. Wir. konstatieren, daß zwischen der Tschecho­slowakei und Portugal keine politischen oder diplomatischen Konflikte bestanden haben und be­stehen.

Angesichts der Hintergründe des unge­wöhnlichen internationalen Zwischensalles kann nur die Feststellung getroffen werden, daß das Verhalten Portugals ebensoviel Verständnis beanspruchen darf, wie die Hal­tung der Tschechoslowakei in mehrfacher Hin­sicht als äußerst seltsam zu bezeichnen ist. In der portugiesischen Erklärung über die Gründe, die für den Abbruch der diplomati­schen Beziehungen ausschlaggebend waren, ist schon von eurer dritten Macht die Rede, die für die tschechische Brüskierung zumindest mitverantwortlich ist. Gemeint ist Moskau, das selbstverständlich das denkbar größte Interesse daran hat, die Kapazität der tsche­chischen Rüstungsindustrie für Rotspanien auszunutzen. Es ist ebenso verständlich, daß auch der französische Rüstungskonzern seinen Einfluß dahin geltend gemacht hat, daß die tschechischen Rüstungsgeschäfte da gemacht werden, wo sie ein kaufmännisches und politisches Geschäft darstellen. Unter diesem Gesichtspunkt bedeutet das Verhalten der Leitung der Skoda-Werke und der hinter ihr stehenden Instanzen nichts anderes, als daß man das illegal Rüstungsgeschäft dem legalen vorzieht.

Das war der neue Anfang. Darms ein Jahr später, in den letzten Tagen des August 1927, er­lebten wir Krönung und Zukunftsausblick zu­gleich. Krönung des Aufbauwerkes an der Bewegung seit dem Tage, da der Führer Landsberg, die Festung, verließ, in dem Aufge­bot der Massen, die zu diesem ersten Parteitage in Nürnberg, dem dritten, den die Bewegung überhaupt abhielt, gekommen waren, und in der Resonanz, die diese gewaltige Kundgebung in der Welt, im Reiche und insbesondere tm Fran­kenlands auslöste! Zukunftsausblick im Erleben der gewaltigen Aufmärsche dieser Tage! Im Glauben und Vekenntniswillen derer, die zu­sammengekommen waren, um ihre verschworene Gemeinschaft zu demonstrieren! Zukunftsausblick auch im hohen Niveau der Verhandlungen, Be­ratungen und richtunggebenden Ausführungen der Führer der Bewegung, vor allem aber wieder Adolf Hitlers, auf dem großen Delegiertenkongreß jenes Parteitages!

Damals schrieb derIllustrierte Beobachter"; Der Nürnberger Parteitag der Nationalsozia­listischen Deutschen Arbeiterpartei ist vorüber- Vorbei ist damit die größte Freiheitskundgebung, die seit Jahren im ganzen deutschen Sprachgebiet stattgefunden hat. Es ist nicht notwendig, über den dritten Parteitag der NSDAP. Berichte zu veröffentlichen, die mehr mit Begeisterung für eine gute Sache als mit Wahrheitsliebe verfaßt sind. Um die gewaltigen Ausmaße der Kund­gebungen wahrheitsgemäß und auch für den an­ständigen Gegner glaubhaft zu schildern-, kann es uns vollständig genügen, jene Feststellung be­kanntzugeben, die die Nürnberger Reichsbahn- direktion gemacht hat. und wonach in Nürnberg am 20. und 21. August insgesamt. an- und abge­fahren sind rund 223 600 Personen und rund 160 000 Menschen mehr als an gewöhnlichen Sonn- und Feiertagen. Damit ist vor allem aber auch bewiesen, daß die nationalsozialistische De­monstration in Nürnberg die Angelegenheit von breiten Massen des deutschen Volkes war." Man braucht diesen Ausführungen nichts mehr hinzuzu­setzen. Denn sie unterstreichen ja das, was in der Folge immer wieder das Kennzeichen national­sozialistischer Kundgebungen war, nämlich eine Anteilnahme solch großer Mengen von Volksge­nossen, daß die nationalsozialistische Berichterstat­tung auf Zahlen zurückgreifen konnte, die andere, also Unparteiische, lieferten.

Wir wollen in diesem Rahmen nicht das Erleb­nis des ersten Nürnberger Parteitages in allen seinen Einzelheiten wiedergeben. Wir wollen nur noch einmal darauf hinweisen, daß er am Beginn eines beispiellosen Aufstieges der Bewegung stand und daher als einer der markantesten historischen Tage im Kampfe der Bewegung um Deutschland nie in Vergessenheit geraten darf.

Von 1927, vom ersten Parteitage des Kampfes in Nürnberg, bis zum Parteitage des Jahres 1937, dem fünften Parteitage im Dritten Reich, war ein langer Weg. Viele von denen, die 1927 in Nürn­berg kampfbereit und glaubensstark marschierten, erlebten den Tag, an dem die Sonne unserem Volke von neuem aufging, nicht mehr. Sie ließen in den kommenden Jahren ihrLeben für die Idee. Für sie war vielleicht dieses Nürnberg 1927 das letzte freudigste Erlebnis ihres kämpfe­rischen Daseins. Andere aber wieder, die -u d- Parteitag 1937 in Nürnberg marschieren, w< - sich an das Erleben von vor zehn Jahren zurück­erinnern Werden Vergleiche ziehen, werden noch einmal vor ihrem Geiste abrollen lassen, was sich in der Zwischenzeit begeben, und dann in Stolz und Freude den Schwur zu neuer Bereitschaft ab-

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