Ausgabe 
(18.8.1937) Nr. 225
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parteiamtliche Tageszeitung

Nochrichtenbla« der Veutschen flrbeitsstont vremen

flmtsdlatt des Senats der Zreien kjansestadt vremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 225 /?. Jahrgang

Mittwoch, 1S. flugust 19Z?

kinzelpreis 15 Nps.

Mesenskandal um amerikanische flumeuge

(in Sonntagsausflug nach

Nbgekarretes Spiel

(lügsvor vrabtbsriobt äs'r, „Srsmsr Ssituvg")

Paris, 18. August.

Die Pariser Zeitung „Zour" brachte gestern sen­sationelle Enthüllungen über amerikanische Flug­zeuge, die am Sonntag Paris verliehen und offen­sichtlich nach Spanien flogen. Diese Meldung wird jetzt durch gleichfalls aufsehenerregende Veröffent­lichungen der „Action Francaise" ergänzt. Nach den Ermittlungen dieses Blattes handelt es sich

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Unser lagssspisgsl

Bei den Kämpfen in Tchanghai wurde der Nordbahnhof vernichtet.

Moskau entsendet erneut Instrukteure und Waffen nach Sowjetspanien.

Amerikanische Kampfflugzeuge flogen unter Mitwirkung französischer amtlicher Stellen von Paris nach Rotspanien.

Londoner Gerüchte sprechen von einer bevor­stehenden Umbildung des englischen Kabinetts. Der Führer weilte nach seiner Abreise von Nürnberg in Vayreuth.

Das Reich legt eine neue Anleihe auf.

Der Kommandant des verunglückten Luft­schiffes „Hindenburg", Pruh, traf in Bre- merhaven ein.

Der Reg. Bürgermeister SA.-Gruppensührer Vöhmcker überreichte 88 Angehörigen der Ausbildungshundertschast der Bremer Schutz­polizei das SA.-Sportabzeichen.

Die NS.-Frauenschaft beginnt mit dem Ein­kochen für das WHW.

Beim Aachener Reitturnier gab es im schwe­ren Springen einen deutschen Sieg.

nicht um 12, wie „Zour" angibt, sondern um 11 amerikanische Flugzeuge, die seinerzeit von der Polizei beschlagnahmt wurden und seit dem 28. April dieses Jahres in den Schuppen des Flug­platzes Tousfus bei Paris untergebracht waren. Die „Flucht" dieser Apparate wurde, so teilt die „Action Francaise" mit, telephonisch zwischen dem Kabincttsches des Innenministers Dormoy und dem Präfekten von Versailles verabredet.

Auf die Bitte des Kabinettschess, den Start der Flugzeuge zu ermöglichen, habe der Präfekt geantwortet, daß er „alle Vorsichtsmahregeln gegen Indiskretion" getroffen habe. Auch Luft­fahrtminister Tot könne sich auf ihn (den Prä­fekten) verlassen. Unter dem Vormund, datz die Polizeikräfte an diesem Sonntag zur Verkehrs­regelung nicht ausreichen würden, seien auch tat­sächlich die Polizeiposten vor den Schuppen, in denen die amerikanischen Flugzeuge standen, zurückgezogen worden. Kurz hintereinander star­teten die 14 Flugzeuge, 12 Vultee und 2 Boeing- Maschinen, zum Flug nach Rotspanien. Die Mel­dung des „Jour", dah zwei Apparate notlanden muhten, war zur Aufdeckung der Affäre führte, wird von der „Action Francaiie" ausdrücklich be­stätigt. die berichtet, dah eine Maschine schon kurz nach dem Start verunglückt und eine weitere bei Versailles abgestürzt sei.

Die Enthüllungen des „Zour" und der „Action Francaise" sind bisher von amtlicher Stelle nicht dementiert worden. Demnach ist es also richtig, dah die beschlagnahmten amerikanischen Flugzeuge im Einverständnis mit dem französischen Lust- fahrtminister und dem französischen Innenminister nach Rotspanien „entflohen" sind.

..Konirotte" in Istanbul!

London, 18. August.

Die Londoner Presse berichtet über die Ver­senkung von Oeltankern im Mittelmeer. „Daily Expreß" meint in Anbetracht dieser Zwischenfülle befasse sich der Nichteinmischungsausschuh mit der Einrichtung eines Kontrollbüros in Istanbul. Die-

Notspanien

ses solle die Aufgabe erhalten, den Schiffsverkehr vom Schwarzen Meer nach Spanien zu über­wachen. Eine solche Kontrolle würde aber, meint das Blatt mit Recht, von zweifelhaftem Wert sein. weil zahlreiche Schiffe die Dardanellen bei Nacht ohne Licht und bei Tage unter falscher Flagge passierten.

vomben mit Uhrwerk

Die Volschcwisten plünderten Reinosa vor dem Abzug

Salamanca, 18. August.

Die bereits gemeldete Besetzung der Stadt Reinosa am dritten Tage der von den spanischen Nationalen eingeleiteten Offensive an der 2a»- tander-Front ist durch drei ziemlich gleichzeitig von verschiedenen Seiten einmarschierenden Trup- penabteilungen erfolgt. Die Stadt war bereits von den Volschewisten geräumt worden. Kurze Zeit nach dem Einzug der Nationalen explodier­ten mehrere von den Volschewisten zurückgelassene, mit einem Uhrwerk versehene Bomben, wodurch ein zehnjähriges Kind getötet wurde. Die Stadt bietet einen traurigen Anblick, da der größte Teil der Geschäfte und eine große Anzahl von Häusern und Wohnungen von den abziehenden Bolsche- wisten geplündert worden sind. Die nationalen Truppen wurden von der Bevölkerung mit stllrmi- scher Freude begrüßt.

Am Dienstagmorgen bombardierten national­spanische Flugstaffeln die bolschewistischen Stellun­gen in breiter Front. Die Befestigungen wurden schwer beschädigt. Ferner wurden militärische An­lagen der Stadt Santander bombardiert. Auf Dem Wege zur Front befindliche Vvlschewistenhoroen wurden von den Fliegern unter Maschinengewehr­feuer genommen. Die nationalen Truppen konnten im Laufe des Vormittags fünf weitere Ortschaften besetzen, darunter die Ortschaft Sän Pedro de Romeral, etwa 18 Kilometer nördlich des Escudo- Passes. (Siehe auf Seite 2)

„limes" bleiben „getreulich" beim Lügen

Neue ungeheuerliche Unverfrorenheit - Sie verleumdungsoktion gegen Ur. von Langen

(Dradtboriobt unserer Bsrllnsr LobriktlsitunZ) rck. Berlin, 18. August

Unter der Überschrift „Deutschland und die Presse" befassen sich die Londoner „Times" m ihrer Ausgabe vom 17. August erneut mit der durch die provokatorische Ausweisung unseres Londoner Korrespondenten Dr. von Langen entstandenen Lage. Es muh als eine Ungeheuer­lichkeit bezeichnet werden, dah das Platt, das ständig für sich die Bezeichnung „serros in An­spruch nimmt, auch jetzt noch die Lüge aufrecht­zuerhalten wagt, dah unser Londoner Vertreter, bevor er seine Tätigkeit in England aufnahm, aus Italien ausgewiesen worden sei.

Als die englischen Blätter nach der Ausweisung Dr. von Langens unter Mithilfe französischer Zer- tungen vom Schlage des mit Sowjetrubeln ge- speisten „Oeuvre" diese unwahre Behauptung auf­stellten, war es noch möglich, diesen Zeitungen ungenügende Informierung zu unterstellen. Nach­dem aber am 11. August, also bereits vor einer Woche, das amtliche italienische Buro die Be­

hauptung über die Ausweisung Dr. von Langens eindeutig widerlegt hat und nachdem am selben Tage auf der Auslands-Pressekonferenz des ita­lienischen Propagandaministeriums, auf der auch die Vertreter der englischen Presse zugegen waren, ebenfalls mit aller Schärfe der Behauptung der Ausweisung entgegengetreten und erklärt worden war, dah von feiten Italiens nie auch nur die Möglichkeit einer Ausweisung Dr. von Langens ins Auge gefaßt worden ist, bleibt nur der Schluß, dah-die ,,Times" und ihre Gehilfen in der übri­gen englischen Presse bewußt und vorsätzlich lügen.

Es ist erstaunlich, dah die „Times" den „Mut" haben, in demselben Artikel vom 17. August zur Entfernung des Misters Ebbut in rührseligen Sätzen die Behauptung aufzustellen, daß die „Times" zu allen Zeiten zum „wahren Geist der gegenseitigen Duldsamkeit" gestanden haben und daß ihre Leser versichert sein könnten, dah das Blatt weiter „getreulich berichten" werde. Wir können nur zu der Ueberzeugung gelangen, daß die „Duldsamkeit" des englischen Blattes darin besteht, die Wahrheit aus ihren Spalten zu ver­bannen und der persönlichen Verunglimpfung

und der bewußten Lüge Platz zu geben. Die Versicherung „getreulich zu berichten" spricht den Tatsachen geradezu Hohn, denn zu einer „getreu- lichen" Berichterstattung gehört es ohne Zweifel, eine unwahre Nachricht zu berichtigen und eine so wichtige Tatsache, wie die italienische Richtig­stellung der'Behauptung der „Times" den Lesern nicht vorzuenthalten. „Fairnes" scheint in Eng­lang zu den nicht mehr im Verkehr befindlichen Artikeln zu gehören, denn sonst würde man nicht einen angesehenen deutschen Journalisten/ der keine andere Aufgabe hatte und keine andere Aufgabe haben wällte, als mit der selbstverständ­lichsten Loyalität seinem Gastlande gegenüber die Tagesprobleme zu behandeln und Mittler zwischen der deutschen und englischen Auffassung zu sein, unter Verweigerung der Angabe irgend­welcher Gründe aus England ausweisen und wider besseres Wissen unverfroren widerlegte Lü­gen als „Begründung" heranziehen. Weite eng­lische Kreise sind wohl noch nicht zu der Ueber­zeugung gelangt, daß mit solchen Methoden schwerlich einer Besserung der Beziehungen zwi­schen den beiden Ländern der Weg geebnet wird.

er sichrer;ur Sammlung der Kindenburg-Spende

Berchtesgaden, 18. August, er Führer und Reichskanzler hat seinem che zur Beteiligung des ganzen deutschen s an der tzindenburg-Spende mit folgenden ;n Ausdruck gegeben: „Zu dem bevorstehen- !0. Geburtstag Hindenburgs ruft die der stiitzung von Kriegsbeschädigten und Krieger- :bliebenen dienende Hindenburg-Spende zu neuen Sammlung auf. Ich hoffe, dah viele genossen sich an ihr beteiligen werden, cchtesgaden, den 13. August 1837.

« Adolf Hitler."

- Geschäftsstelle der Hindenburg-Spende : in diesem Zusammenhang darauf aufmerk- dah Beiträge von sämtlichen Banken, Posi- lten und Sparkassen und auf das Postscheck- der Hindenburg-Spende Berlin Nr. 73 888 werden.

kwolk Killer in Vagreutk

Vayreuth, 18. August.

Auf der Rückreise von Nürnberg weilte der Mhrer am Dienstag noch einmal vor Abschlug äer diesjährigen Buhnenfestspiele in Bayreuty und besuchte die zweite und letzte Aufführung der »Götterdämmerung". Mit dem Führer wohnten der Vorstellung bei Frau Winifred Wagner, dre Reichsleiter Rosenberg und Bormann, Ober- gruppenfiihrer Brückner und Eeneralbauinspektor

Pros. Dr. Speer. Der Führer wurde von der Bayreuther Bevölkerung und den Festspielgästen herzlich begrüßt.

weiblicher flrbeitsSienst in Nürnberg

- Berlin, 18. August.

Am diesjährigen Reichsparteitag wird sich erst­malig auch der Arbeitsdienst für die weibliche Jugend aktiv beteiligen. Während in den früheren Jahren etwa 686 Führerinnen lediglich als Zuschauer für einige Tage in Nürnberg weil­ten werden diesmal auch 688 . Arbeitsmaiden vor dem Führer stehen. Sie werden an der Feier­stunde des Reichsarbeitsdienstes auf der Zeppelin- wiese in einer ihnen gemäßen Form beteiligt. Außerdem sind wieder 688 Führerinnen als Zu­schauer in der Stadt der Reichsparteitage. Sämt­liche 1188 Angehörige des weiblichen Arbeits­dienstes werden in einer kleinen Zeltstadt woh­nen die von den Arbeitsmännern in der Nahe der'Zeppelinwiese aufgeschlagen wird.

Vr. tippert ekel alte Kämpfer

rä. Berlin, 18. August.

Im Vllrgersaal des Berliner Rathauses wurden im Rahmen der 706-Jahrfeier der Reichshaupt­stadt am Dienstag 188 in der Stadtverwaltung tätige alte Parteigenossen durch Ueberreichung von Ehrenurkunden und Beförderungen geehrt. Dr. Lippcrt, der diese Ehrung vornahm, betonte, dah die Stadtverwaltung damit erneut ihre enge Verbundenheit mit denjenigen Beamten und An­gestellten zum Ausdruck bringe, die im Kampfe um die Eroberung des einst roten Berlikis mit in vorderster Front gestanden haben.

»Vrößte Kriegserklärung atter Zeiten"

Julius Streicher über die jüdische Weltgefahr

Ordensburg Vogelsang, 18. August.

Der zweite Tag der Tagung der Kreisobmän­ner der DAF. auf der Ordensburg Vogelfang stand, wie die NSK. meldet, im Zeichen der Rede des Frankenführers Gauleiter Streicher. Die Worte des Gauleiters fanden starken Widerhall bei den Zuhörern, sie waren ein Appell an das gesunde Lebensgefllhl des deutschen Volkes. Be­sonders auf den Bekennermut des einfachen deut­schen Menschen, der immer hinter der national­sozialistischen Bewegung gestanden hat, wies er hin. Gerade der deutsche Arbeiter müsse Sie jü­dische Weltgefahr erkennen, denn unser Leben stehe im Zeichen einer gewaltigen Umwälzung. Nach den ewigen Gesetzen der Natur hätten sich Geschehnisse geformt, die unser Leben und das unseres Volkes bestimmen. 1833 habe sich die größte Kriegserklärung aller Zeiten vollzogen, denn die Juden hätten gewußt, daß mit dem Siege des Nationalsozialismus der deutsche Früh­ling beginnt.

An Dr. Ley wurde ein Telegramm gesandt: „In einer Stunde der nationalsozialistischen Rast gedenken wir unseres Dr. Robert Ley und wün­schen ihm rascheste Genesung und ihn bald in un­serer Mitte. Gauleiter Streicher und die Kreis­obmänner der DAF."

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Die Arge Lm IcaA

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(Von unserem blitardsitsr im Xabsn Osten) Bagdad, Mitte August.

Zum genaueren Verständnis der politischen Lage. im Irak, die durch die Ermordung des Generalstabs-Ehefs Bekr Sidqi und des Chefs der Luftwaffe Jawaud wieder die Oeffentlichkeit sehr beschäftigt, ist es erforderlich, auf die Gründe einzugehen, die Bekr Sidqi am 29. Oktober 1936 veranlaßten, das damalige Kabinett Hashimi (das 22. iraksche Kabinett) durch einen Militärputsch zu stürzen. Das Kabinett Hashimi, genannt nach seinem Ministerpräsidenten Jassin al-Hashimi, wurde am 17. März 1936 gebildet (es löste das dritte Matfai-Kabinett ab). Außenminister war die markante Persönlichkeit des Nuri as-Said, der nach der Militärrevolte des vergangenen Jahres sich freiwillig ins Exil nach, Aegypten begab. Verteidigungsminister war , Jasfar-al- Askari,' der bei der Militärrevolte erschossen wurde, als er sich auf dem Wege zu Verhand­lungen mit Bekr Sidqi befand. Hikmat Sulaiman. der jetzige Ministerpräsident, war Führer der nationalen Opposition.

Diese Regierung Hashimi fand das Mißtrauen der Opposition und der Anhänger Bekr Sidqis, die den Kabinettsmitgliedern vorwarfen, keine klare Richtung in der Auhenpolitik zu haben, und obendrein noch über Gebühr englandfreundlich zu sein, gleichzeitig aber bei jedem westeuropäischen Staat Anlehnung zu suchen. , Ferner warf mau dem Ministerpräsidenten Jassin-al-Hashimi vor, das er seine Stellung dazu benutze, sich persönlich zu bereichern und Cliquenwirtschaft zu führen. Die Opposition wurde gewaltsam unterdrückt, auch das Parlament durfte scstne Meinung nicht zum Ausdruck bringen. Dazu kam noch, daß die Pressefreiheit durch Verbote über Verbote prak­tisch abgeschafft wurde, wenn sie auch nach außen hin verfassungsgemäh bestand. Ferner verhinderte

man den weiteren Aufstieg des damaligen Haupt­manns Bekr Sidqi, einem der anerkannt tüchtigste« und fähigsten Soldaten der Jrakschen Armee. — Man belohnte seine Erfolge bei der Niederwerfung der assyrischen Aufstände im Jahre 1933 nur mit der Ernennung zum Divisionär in Kirkuk. An den Platz, wo er nach seinen soldatischen Fähigkeiten hingehörte, hatte der Ministerpräsident Hashimi seinen eigenen Bruder gesetzt, nämlich auf den Platz des Eeneralstabs-Lhefs.

Am 29. Oktober vergangenen Jahres, als Bekr Sidqi mit Teilen der Armee, besonders der Gar­nison Bagdad, etwa 48 Kilometer auherhalb der Stadt Manöver abhielt, in Anwesenheit einer großen Anzahl englischer Jnstruktions- Offiziere —, hielt er den Augenblick für gekom­men, die unliebsame Regierung zu stürzen. Die Genialität und die Organisationsfähigkeit, mit der er die Militärrevolte inszenierte, bewiesen wiederum seine Qualitäten als hervorragender Offizier, der durch sofortige Erfassung der Lage und schnellstes Handeln an die Spitze der Armee gehörte. Während der Manöver gab er plötz­lich seinen eingeweihten Kameraden den Auftrag, sämtliche Telefonleitungen bis auf eine einzige, die er für eine Verbindung mit Bagdad für sich brauchte, zu zerschneiden, lieber den für sich erhaltenen Draht setzte er sich mit dem Minister­präsidenten Hashimi in Verbindung, verlangte ultimativ den Rücktritt des gesamten Kabinetts und erwartete eine . Antwort innerhalb zwei Stunden, andernfalls er mit der Armee Bagdad angreifen würde.

Die Antwort des Ministerpräsidenten, dem die Forderung deq Bekr Sidqi völlig überraschend kam, erreichte Bekr Sidqi nicht rechtzeitig, weil der Ministerpräsident sich erst mit den anderen