Ausgabe 
(17.8.1937) Nr. 224
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Nachrichtenblatt -er Deutschen flrbeitsfront Vremen

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Nr. 224 / 7. JaNrsang

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der Nationa

flmtsblatt des Senaks der Freien Hansestadt vremen

Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Anzeigen-Grundpreis«: Ti« 22-ram-Zeile im Anzeigenteil 12 die 7l>-mm-Zeile Im Tefttcil 75 ^-l. Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 6 (Nachlaßstassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß IS Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12. IS Uhr; Schriftleitung Dienstag und Freitag 12-b - 13)4 Uhr.

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kinzelpreis lS Npf.

Unser logesspiegel

Die Chinesen bombardierte» erneut das Schanghaier Fremdenoiertel.

Die Verfichernngsprämien für Verschiffungen nach und von dem Fernen Osten sind erhöht worden.

Ein Grotzsener im Hafen von Marseille ver­nichtete Lagervestände im Werte von 18 Mill. Francs.

In Riga wurde ein bedeutsamer Historiker- ,. kongreh eröffnet.

Nordmeer" ist nach glänzendem Flug in - Newyork eingetroffen.

Den Preis der Nationen gewann in Aachen Irland vor Deutschland und USA. Deutschlands beste Tennisspieler starteten zu s einer Weltreise.

Der Bremer DampferOldenburg" rettete die Besatzung einer englischen Segeljacht.

Die Weser-Grohfahrt der westfälischen Marine-HJ. begann nach einem Festakt in Hoxter.

Der Reichsjugendführer verließ gestern mittag im Flugzeug Bremen.

' Die Bauarbeiten an der neuen Westbrücke ' machen gewaltige Fortschritte.

DieVZ."-Zweigstelle in der Obernstratze hat ., eine Einzeichnungsstelle für die Hindenburg- Spende eröffnet.

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N Sesprechungen des sülirers rn Nürnberg

Nürnberg, 17. August.

. Der Führer, der sich zurzeit in Nürnberg auf­hält. hatte am Sonnabend mit einer Reihe füh­render Männer der Partei, n. a. mit dem Stell­vertreter des Führers, Reichsministcr Rudels Hetz, und den Reichsleitern Dr. Goebbels, Rosenberg, Dr. Frank, Vorman. Bouhler, Amann und Dr. Dietrich Besprechungen über die Durchführung des Reichsparteitages 1837. Am Sonntag besichtigte der Führer das Reichsparteitaggelände. Am Mon­tag empfing der Führer Reichskriegsminister Ge- »eralseldmarschall von Vlomberg und Reichs- antzenminister Freiherr» von Neurath.

Volksverrat gesiiknt

^ Berlin, 17. August.

Die Justizpressestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Die vom Volksgerichtshof wegen Landesver­rats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust ver­urteilten Erich John, 24 Jahre alt, und Hermann John, 25 Jahre alt, beide aus Neunkirchen, sind Montag hingerichtet worden. Die Verurteilten haben im Jahre 193S Staatsgeheimnisse, die die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit be­trafen, verraten. Erich John war infolge leicht­sinnigen Lebenswandels in Schulden geraten und ließ sich von seinem bereits mit dem ausländischen Nachrichtendienst in Verbindung stehenden Vetter Hermann John überreden,' sich Barmittel durch Preisgabe seiner bei einem Ausbildungslehrgang erlangten Kenntnisse über die Erenzsicherung zu »erschaffen.

- Ferner ist Montag morgen der vom Volksge­richtshof am 22. Mai 1937 wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 43jährige .Wilhelm Firl aus Dresden hingerichtet worden. Der Verurteilte, der bereits im Jahre 1930 wegen Vorbereitung zum. Hochverrat bestraft worden ist. hatte sich drei volle Jahre hindurch als leitender kommunistischer Funktionär im Dienste der Kom­intern betätigt und es hierbei unternommen, eine illegale Organisation ins Leben zu rufen.

wer ist wekrsteuerfrei!

Berlin, 17. August.

Der Reichsfinanzminister hat für die Durch­führung der Wehrsteuer einen Runderlatz her­ausgegeben, der weittragende Bedeutung hat. Bekanntlich ist es nach dem Gesetz über die Wehrsteuer gleichgültig, aus welchem Grunde der betreffende männliche deutsche Staatsange­hörige nicht zur Ableistung der zweijährigen Dienstpflicht einberufen wird. Er wird zur Wehrsteuer herangezogen, wenn er nach dem 31. Dezember 1913 geboren ist. Es wären also auch solche Männer grundsätzlich wehrsteuerpflich- kig, die schon vor Einführung der allgemeinen Wehrpflicht (16 März 1935) freiwillig aktiven Wehrdienst geleistet haben. Aus Billigkeitsgrun- den verfügt der Erlah des Reichsfinanzministers, daß solche Männer nicht wehrsteuerpflichtig sind, wenn sie mindestens neun Monate aktiven Wehr­dienst geleistet haben.

Eine weitere Erleichterung ist geschaffen 'wor­den für diejenigen, die an sich tauglich sind, aber von der Wehrmacht nicht für den zweijährigen Dienst, sondern nur zu kurzfristiger Ausbildung eingezogen sind. Auch diese Männer wären an och grundsätzlich wehrsteuerpflichtig. Wenn sie »un im Anschlutz an die kurzfristige Ausbildung Ein Jahr lang als Reserve-Offiziersanwärter aktiv dienen, dann sind sie auf Grund des neuen Erlasses nach Ablauf dieses Dienstjahres wehr- steuersrei.

Norvmeer" in NewMk eingetroffen

7n ZV Stunden über den Nordatlantik

Berlin, 17. August.

Montag mittag, um 12.37 Uhr, traf das vier­motorige Schwimmer-Flugzeug der Deutschen Lust- Hansa 8^1 138Nordmeer" in Newnork ein. Das Flugzeug mit der Besatzung Flugkapitän Blanken- burg, Flugkapitän Graf Schack, Oberslugmaschinist Eruschwitz und Funker Küppers wurde am Sonn­tag um 28.83 Uhr von dem schwimmenden Flug­stützpunktSchwabcnland" bei Horta (Azoren) ab­gelassen. Es hat demnach die Strecke Horta New- york (rund 3850 Kilometer) in 1k Stunden 28 Minuten zurückgelegt. In der Nacht mutzten Gewitterfronten durchflogen werden. Gegen Mor­

gen traf dieNordmeer" auf Gegenwind von 48 Kilometer Geschwindigkeit.

Mit diesem Flug wurde die diesjährige Reihe der Eikuudungsfluae über den Nordatlantik von der Deutschen Lufthansa eingeleitet, nachdem im vergangenen Jahr, wie erinnerlich, acht Flüge planmäßig durchgeführt wurden. Die weiteren Flüge werden demnächst stattfinden, sobald die beiden schwimmenden FlugstützpunkteSchwaben- land" undFriesenland" ihre endgültigen Stand­orte erreicht haben. Das MotorschiffSchwaben­land" wird im Hasen von Newyork liegen, wäh­rend die neu in oen Dienst gestellteFriesen- land" nach Horta kommt.

Unmittelbar nach der Ankunft des deutschen Transatlantik-FIuazeuges in Port Washington bei Newyork gab Flugkapitän Blankenburg dem VX6-Vertreter eine eingehende Schilderung über

den Verlauf des Fluges. Der Führer derNord­meer" äußerte sich sehr befriedigt über den Flug, der durchaus normal verlaufen sei. Im ersten und letzten Drittel habe gutes Flugwetter geherrscht, . im zweiten Drittel der Reise dagegen sei das Wetter recht schlecht gewesen. Obwohl der ganze Flug bei ziemlich starkem Gegenwind durchgeführt wurde, konnte die Flugstrecke in der vorgesehenen Zeit zurückgelegt werden. Drei Stunden vor der Ankunft in Newyork machten sich lediglich infolge des Sonnenaufganges und dadurch verursachter statischer Störungen gewisse Schwierigkeiten Lei der Funkpeilung bemerkbar, die jedoch bald über­wunden werden konnten.

Es dürfte demnächst möglich sein, einen ständigen Flugverkehr zwischen Deutschland und USA. mit einer Flugdauer von nur 38 Stunden durchzuführen.

Her lMeeroum von Sermonen gestaltet!

Staatspräsident Ulmanps eröffnete den ffistorikerkongreß in Niga - Seitensprung der polen

(vralitderiebt unseres navü k-ign entsandten Londerbsrivkterstatters)

IV. Riga, 17. August.

In Riga findet in diesen Tagen derErste Kongreh ber baltischen -Historiker" statt, für -den der Staatspräsident Ulmanys selbst die Schirm­herrschaft übernommen hat. An dem Kongreß, der Montag feierlich in Gegenwart des lettländischen Staatspräsidenten eröffnet wurde, nehmen Histo­riker aus Deutschland, Schweden, Dänemark, Finnland, Polen, Lettland, Litauen, Italien. Frankreich und Ungarn teil. ' Es ist ein gutes Zeichen für die Bemühungen der Veranstalter, nur Gelehrte aus den Ländern, in denen die Wissenschaft eine freie Entfaltung nehmen kann, eingeladen und auf die Teilnahme der Sowjet- wissenschaftler verzichtet zu haben. Aus Deutsch­land sind allein 35 Historiker von Rang er­schienen.

Die Konferenz.hat sich die schwere Aufgabe ge­stellt, die aus den geschichtlichen Vorgängen er­kennbare kulturelle, wirtschaftliche und politische Dynamik im Ostseeraum möglichst ob­jektiv festzustellen. Staatspräsident Ulmanys wies in seiner Eröffnungsansprache besonders auf den Umbruch, der sich in dieser Zeitenwende auch in der Geschichtsauffassung und Forschung durch­gesetzt hat, hin. Er betonte, daß im Gegensatz zu früheren Anschauungen uns heute der Be­griff des Volkes hilft, zur Klarheit über jene Erscheinungen im geschichtlichen Geschehen zu ge­langen, die bisher in ihrem Wesen nicht völlig erfaßt werden konnten. Als glückliche Ergänzung zu dieser problematischen Stellungnahme und als

Warnung vor einer allzu willkürlichen Geschichts- klitterung, wie sie in einigen der Nachkriegs- staaten zu verzeichnen ist, wies der schwedische Gelehrte Professor Ahnlund in seiner Dank­ansprache an den Staatspräsidenten darauf hin, .datzi-es-Aufgabe auch dieser Konferenz sei, bei der Wahrheit zu bleiben, und das besonders in Riga!

Trotz dieser Bemühungen, die Arbeit der Kon­ferenz in wissenschaftlich einwandfreie Bahnen zu lenken, sind gewisse Bemühungen zu einer Aus­wertung in politisch agitatorischem Sinne nicht zu verkennen. Insbesondere haben die ebenfalls zahlreich erschienenen polnischen Wissenschaftler in ihre Vortragsfolge die Tendenz gelegt, die Danzig-Frage im Sinne der polnischen Politik einseitig zu behandeln. Gleich am ersten Tage hielt der Krakauer Professor Kutrzeba einen Vortrag überDanzig und Polen im Laufe der Jahrhunderte", in dem er die Beziehungen Dan- zigs zu Polen über Gebühr stark herausstellte und

daraus auch für Polen durchsichtige Folgerungen für die. Gegenwart zog.

Die deutschen Wissenschaftler können selbstver­ständlich von dieser Art der Behandlung geschicht­licher Fragen des Ostseeraumes absehen. Ihre Vortragsfolge,-die durch den Vortag des Prozes­sors Scheel-Kiel überNord- und Ostseeraum in frühgermanischer Zeit" eröffnet wurde, behan­delt die gesamte Geschichte des Ostseeraumes bis zur Neuzeit -in wissenschaftlich einwandfreier Form. Die Tatsache, daß das Schicksal der Ostsee von germanischen Völkern gestaltet wurde und wird, ist eindeutig. Einen ins einzelne gehenden Beweis für diese Tatsache führte Professor Voll- now-Stettin in seinem BortraaDie Anfänge des Städtewesens in Pommern.

Bezeichnend ist, daß fast alle Vortrüge in deut­scher Sprache gehalten werden. Lediglich die pol­nischen Delegierten sprechen vorwiegend fran­zösisch.

12 lodesopfer politischer Krawalle

Folgenschwere Zusammenstöße zwischen brasilianischen Nationalisten und Polizei Rio de Janeiro, 17. August.

Am Sonnabendabend kam es in Campos im Staate Rio de Janeiro bei einer Versammlung der Jntegralisten (Anhänger der brasilianisch­nationalistischen Bewegung) zwischen den Teil­nehmern und der Polizei zu blutigen Zusammen­stößen. Die Polizei ging gegen die Jntegralisten mit Maschinengewehren vor. Als Opfer werden zwölf Tote und zahlreiche Verletzte, in erster

Linie Frauen, gemeldet. Zur Wiederherstellung, der Ruhe wurde Militär nach Campos in Be­wegung gesetzt. Die Ursache der Zusammenstöße soll ' in einer vorangegangenen Auseinander­setzung zwischen den Jntegralisten und den Kom­munisten zu suchen sein. Nach Darstellung der Polizei erfolgten die Zusammenstöße, als der Redner Angriffe gegen den Parlamentarismus richtete. Entgegen dieser Behauptung verlautet aus integralistischer Quelle, daß die Kommunisten die Zusammenstöße provoziert haben. Unter den Toten befinden sich fünf Jntegralisten.

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beim Esbsrsebreiten der Pontonbrücke. (?rssss-l1oll,nann)

flugpioniere

Houtschland Met im welkiuftverkelfr

u.. Mit dem planmäßigen Eintreffen des viermotorigen Schwimmerflugzeuges Nordmeer" in Newyork kann Deutschland auf dem Gebiete der Verkehrsfliegerei eine n e u e G r o ß t a t für sich verbuchen. Haben schon die ergebnisreichen Versuchsflüge der Lufthansa über den Nordatlantik im vorigen Jahre den Nachweis erbracht, daß Deutsch­land im Luftverkehr einen Vergleich der Er­gebnisse seiner flugtechnischen Arbeit mit den entsprechenden Spitzenleistungen anderer größerer Nationen nicht zu scheuen braucht, so darf heute ohne Uebertreibung gesagt wer­den, daß Deutschland sich im zwischenstaat­lichen Luftverkehr die führende Stellung er­kämpft hat. Der jetzt erzielte neue Erfolg unserer Verkehrsslieger verdient besonders deshalb hervorgehoben zu werden, weil das deutsche Flugwesen noch vor nicht allzu langer Zeit gegenüber den Flugeinrichtungen und Luftverkehrserfahrungen anderer Staaten erheblich benachteiligt war. Zahl und Größe unserer Flugzeuge, ja, sogar die Ausmaße der von uns verwendeten Motoren waren auf Grund des Versailler Schandver- trages in der Nachkriegszeit außerordentlich stark eingeschränkt. Die Folge der willkür- . lichen, auf die Dauer untragbaren Begren­zung der aktiven Flugarbeit Deutschlands war ein nicht unwesentlicher Vorsprung an­derer Länder im Wirkungskreis oieses friedlichen Wettbewerbs.

Zwar haben bereits im ersten Jahrzehnt nach dem Kriege hervorragende deutsche flug- sportliche Leistungen wir erinnern an den von Hermann Kohl 1928 durchgeführten ersten Nordatlantikflüg in westlicher Rich-^ tung in der ganzen Welt ehrliche Bewun­derung hervorgerufen: seinen entscheidenden Aufschwung aber konnte das deutsche Flug­wesen erst nach Beseitigung der erwähnten Fesseln erleben. Nicht zuletzt der umfassen­den zähen Arbeit der Lufthansa verdanken wir es, daß Deutschland besonders im Ozeanflugbetrieb mit Postbe- förderung bahnbrechende Erfolge er­ringen konnte. Der Südatlantikverkehr hat sich bekanntlich bereits seit Februar 1934 so eingespielt, daß seine Planmäßigkeit heute als etwas Selbstverständliches angesehen wird. Wiederholt haben wir über deut- scheSchnelligkeitsrekordebei der Beförderung südamerikanischer Post nach Europa berichtet. Die systematischen Ver- suchsslüge der Lufthansa über den Nord­atlantik im Sommer 1936 haben dann die Weltöffentlichkeit erneut aufhorchen lassen. Die Probeflüge führten damals über eine Ozeanstrecke von 33 000 Kilometer (!), die in der erstaunlich kurzen Zeit von 170 Stunden bewältigt wurde. Diese durchschnittliche Schnelligkeit ist jetzt, was wir mit besonderer Genugtuung unterstreichen, noch verbessert worden, sind doch die 3850 Kilometer der Reststrecke HortaNewyork in der phan­tastisch kurzen Zeit von 16 Stunden zurück­gelegt worden! Sogar Gewittereinflüsse und starke Gegenwinde haben den sieghaften Willen unserer Flugpioniere nicht gehemmt. Wir zweifeln nicht daran, daß die Fort­setzung der Nordatlantikprobeflüge den neuen Weg im Weltluftverkehr endgültig sichern und damit einen hervorragenden Bei­trag zur weiteren Ueberbrückung der beiden Kontinente liefern wird.

In diesem Zusammenhang seien auch die Verdienste der Lufthansa um die Förderung des Schnellverkehrs aus europäischen Luftlinien gewürdigt. Dreistündige Flugzeit BerlinParis und die 7stllndige Flugdauer BerlinRom bedeuten Marksteine in der Entwicklung des Luftver­kehrs überhaupt. Wenn wir hören, daß weitere Beschleunigungen auf europäischen Strecken bevorstehen und daß die Flugzeit Deutschland USA. voraussichtlich nur 30 Stunden betragen wird, so mutz außer dem persönlichen Wagemut der Flieger d i e beispiellose Leistungskraft der deutschen Motoren anerkannt wer­den. Der Erfindergeist unserer Ingenieure und das praktische Können unserer Fach­arbeiter stehen hier durchaus mit im Vorder­gründe, denn ohne die Zuverlässigkeit und Erfahrungen auch aller mittelbar betet- Iigten Schaffenden, auf die wir nicht minder stolz sind, wäre der schon jetzt erreichte hohe Grad der Betriebssicherheit unseres Flug­wesens nicht denkbar.

Das deutsche Flugliniennetz erstreckt sich mehr und mehr über die ganze Erde. Von Jahr zu Jahr erfreut es sich einer größeren Benutzung. Allein auf den Strecken unsere- Kon"n->'ft ' >n .. . . .

Lufthansa t 75 000 Fluggäste befördert wer­den. Neben der Steigerung des Passagier- oerkehrs ist die Postbeförderung in ttnndiyem Ausbau begriffen. Welche wirt­schaftlichen Vorteile mit diesem Aufschwung

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