parteiamtliche Lageszeitung
liachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
der Nationalsozialisten Dremens
Amtsblatt des Senats der Zreien liansestadt vremen
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Nr. 86 / ?. Jahrgang
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalter s in Mdenbmg und Vremen
Menswg, Z0. März 1SZ5
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Stalins vlutdurst noch lange nicht gestillt
Unser lagesspiegel
Stalin hat eine» nenen Kamps gegen die „inneren Feinde" der Sowjetunion angekündigt.
Holland wird überschwemmt von einem Strom sowjetrussischer Agenten.
Der tschechoslowakische Ministerpräsident Hodza setzt sich für eine Zusammenarbeit in Mittel- europa ein.
Die Hauptversammlung des Deutschen Schillerbundes steht im Zeichen enger Zusammenarbeit mit der HJ.
Die siegreichen deutschen Oasenflieger wurden vom bulgarischen König empfangen.
Werder-Bremen spielte in Mannheim gegen den Badenmeister Waldhof 1:1.
Nach seinem Sieg über den „Club" schlug der Dresdner SC. auch Schalke 04.
Ein reichhaltig beschicktes Hockey-Turnier fand in der Bahr statt.
K1. bekennt sich zur klassischen Vergangenffeit
Weimar, 29. März.
Die diesjährige Hauptversammlung des Deutschen Schillerbundes in Weimar steht im Zeichen der engen Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend. Obergebietsführer Cerf, der erste Mitarbeiter des Neichsjugendführers in Kultursragen, überbrachte die Grütze des Reichsjugendsührers und berichtete, datz die Hitler-Jugend bereit sei, freudigen Herzens sich für die Ziele des Schiller-Bundes einzusetzen, um die Idee des Bundes in allen Herzen lebendig zu machen. Praktisch gesehen wird sich die Mitarbeit der Hitler-Jugend im Rahmen des Schillerbundes zunächst dahin auswirken, datz die Sieger des abgeschlossenen Reichsberufswett- kampfes in einer Stärke von 1900 Mann an den diesjährigen Festspielen teilnehmen. Außerdem hat der Reichsjugendführer in Aussicht genommen, die diesjährigen Spiele selbst zu eröffnen, indem er zu Beginn der ersten Wochenreihe in einer grundsätzlichen Ansprache das Bekenntnis der Jugend zur klassischen Vergangenheit und insbesondere zu Goethe ablegen wird.
Slückwünftke des süffrers
an Prinz Paul und Mussolini
Berlin, 29. März
Aus Anlaß des Abschlusses des Belgrader Abkommens hat der Führer und Reichskanzler sowohl dem Prinzregenten Paul von Jugoslawien als auch dem italienischen Regierungschef seine Glückwünsche durch die deutschen diplomatischen Vertreter aussprechen und dabei zum Ausdruck bringen lassen, daß der Führer in diesem Abkommen einen bedeutsamen Beitrag zur Festigung des europäischen Friedens erblickt.
Nekchskaffen
behalten Sflf.-veitrSge ein
Berlin, 29. März.
In Abänderung seiner bisherigen anderen Stellungnahme hat der Reichsfinanzminister sich damit einverstanden erklärt, datz mit .Wirkung vom 1. April 1937 die Beiträge der Reichsbediensteten zur Deutschen, Arbeitsfront durch die lohn- zahlenden Kasten der Reichsverwwl-tung einbe- hulten und an die Dienststellen der DAF. abgeführt werden. Der Minister hat sich hierzu entschlossen, nachdem die DAF. sich bereit erklärt hat, alle Verwaltungsaobeit aus den Lohnbüros herauszunehmen und sie durch eigene Organe (Vertrauensmänner in den Betrieben) ausführen zu lasten. Außerdem ist eine Vergütung für die den Reichskasten verbleibende Mehrarbeit vorgesehen.
deutsche slieger bei König Saris
Sosia, 29. März
Auf dem Rückflug.nach Deutschland trafen die beiden erfolgreichen deutschen Teilnehmer am Oasen-Wettflug Hauptmann von Sternburg und Hauptmann von Blomberg in Sofia ein, wo ihnen ein herzlicher Empfang zuteil wurde. König Boris empfing die Heiden Flieger und ihren Begleiter Dr. von Salomon vom Deutschen Aero-Klub in längerer Privataudienz. Die Flieger setzten am Ostermontag ihren Ruckflug in Richtung Budapest fort.
Schneesturm in Vorpommern
Stettin, 29. März
Ein starker Schneesturm richtete in Vorpommern schwere Verheerungen an. Auf den Landstraßen mutzten viele Kraftwagen aus dem Schnee geschaufelt werden. Zahlreiche Licht- und Fern- sprechleitungen wurden zerrissen, so daß viele Orte in Vorpommern und auf Rügen ohne Strom und ohne Verbindung mit der Außenwelt waren. In Stralsund mutzte die Straßenbahn ihren Betrieb einstellen. Der Zugverkehr war besonders durch umgelegte Telegraphenstangen und Beschädigungen der Zjigmeldeeinrichtungen behindert. .
Kamps gegen den „Inneren sttnd"
Sitzung des bolschewistischen Zentralkomitees
Moskau, 29. März.
Die Sowjet-Presse veröffentlicht eine Rede, die Stalin aus einer in aller Heimlichkeit einberufenen Plenarsitzung des bolschewistischen Zentralkomitees gehalten hat. Die Rede, die sür die gegenwärtig in der Sowjetunion herrschende Atmosphäre überaus bezeichnend ist, hat nur ein Thema: Den schonungslosen Kampf gegen den Feind aus den eigenen Reihen.
Stalin beginnt mit der erneuten Feststellung, datz die Staatsfeinde, Schädlinge, Spione, Mörder, Terroristen und Attentäter „in fast alle Organisationen des Sowjetstaates eingedrungen sind". Die meisten Funktionäre der Partei hätten einige Grundtatsachen der politischen Situation in den letzten Jahren vergessen. Als eine dieser grundlegenden Tatbestände führt Stalin — die angebliche „kapitalistische Einkreisung der Sowjetunion" an. Hierbei setzt er sich in bemerkenswerten Widerspruch zu der bei jeder 'Gelegenheit verkündeten angeblichen Ideen- und Interessengemeinschaft der Sowjet
union mit den „großen Demokraten des Westens", die bekanntlich zum Grundpfeiler fürdie bolschewistische Auslandspropaganda geworden ist. Stalin zieht es vielmehr für den inneren Gebrauch vor, die „bourgeoisen und kapitalistischen" Länder ohne Unterschied zu natürlichen Gegnern des Sowjetstaates zu erklären, „die nur die Gelegenheit abwarten, die Sowjetunion zu überfallen, sie zu zertrümmern oder jedenfalls ihre Macht zu untergraben und sie zu schwächen". In dieser Absicht entsendet, so führt Stalin weiter aus, die feindliche Umwelt ein Heer von Spionen, Schädlingen, Terroristen usw. nach der Sowjetunion, deren willigste Werkzeuge dort die „Trotzkisten" seien.
Bei den Schandtaten des „Trotzkismus" versucht Stalin noch einmal, mit diesem „feindlichen Bruder" des Bolschewismus abzurechnen. Obwohl er betont, datz der Trotzkismus keine reale Macht mehr darstelle, keine politische Strömung mehr sei, sondern eine „prinzipien- und ideenlose Bande von Schädlingen, divergenten Spionen und Mördern", scheint Stalin doch die Gefahr des Trotzkismus sür das bolsche- stische Regime als enorm zu veranschlagen. Die Trotzkisten seien für den Sowjetstaat um so gefährlicher, als sie nicht mehr als „klassensremde" Elemente und lleberbleibsel der vernichteten
„Bourgeosie" ohne weiters erkenntlich seien, sondern mit dem Parteiausweis in der Tasche aufträten und damit den naiven bolschewistischen Funktionär politisch zu übertölpeln suchen!
Ferner unterzog Stalin noch den internationalen Trotzkismus und die sogenannte „4. Internationale einer besonderen Polemik. Er nannte die „4. Internationale" schlechtweg die „Spionen- und Schädlings-Jnternatio- nale". Stalin schloß seine Rede mit der Aufforderung an die Partei, den Feldzug gegen den inneren Feind mit erneuter Wucht und Schonungslosigkeit weiterzuführen und alle Gegner zu zerschmettern.
wieder ein Jude beauftragt
Moskau, 29. März.
Wie die Tatz amtlich mitteilt, hat der.Zentral- vollzugsausschutz der Sowjetunion zum Leiter der Bank für Industriekapital-Investierungen den Juden Lew in ernannt. Die Jndustriebank, Prombank genannt, ist eines der wichtigsten Institute im Aufbau der sowjetrussischen Schwer- und Kriegsindustrie. Lewin wurde zu diesem Zweck von seinem Posten des stellvertretenden Finanzkommissars enthoben.
Sowsekagenken überschwemmen Holland
ftussekenerregende kntiiittlungen über Waffen- und Munitionsschmuggel sür die spanischen Solschewisten
tzodza für Zusammenarbeit Mitteleuropas
Prag, 29. März.
In einem Interview gegenüber einem Pressevertreter erklärte der tschechoslowakische Ministerpräsident Hodza, datz das Zusammenwirken der Staaten im Donauraum im letzten Jahr Fortschritte gemacht habe. Wir wollen, so erklärte Hodza, indem er auf die bereits erfolgte Ausweitung des Verkehrs mit Deutschland hinwies, ein Zusammenwirken mit Deutschland, das schon in der geographischen Lage und in der Länge unserer Grenzen begründet ist. Mitteleuropa soll nicht zum Objekt der Großen werden, sondern ein fester Grund für positive Einstellung zu seinen großen Nachbarn. Deshalb müssen wir hier in Mitteleuropa unsere Angelegenheiten selbst in Ordnung bringen, sonst werden andere das besorgen, was wir versäumen. Zu der Frage einer tschechischdeutschen Verständigung erklärte Hodza, datz er keinerlei Milde werde walten lassen, wenn sich Widerstände besonders hinsichtlich der Durchführung der deutschen Beamtenernennungen zeigen sollten.
Sekeimnisooller kinbruch in lannes
Paris, 29. März
In Cannes wurde in dem Hotel, in dem der polnische Außenminister Oberst Beck abgestiegen war, ein geheimnisvoller Einbruch verübt. Soweit bisher bekannt ist drang ein Unbekannter mit Hilfe falscher Schlüssel in das Zimmer eines der engsten Mitarbeiter des polnischen Außenministers ein, öffnete mit Nachschlüsseln das Gepäck des Betreffenden und suchte nach wichtigen Schriftstücken. Da das Zimmer dicht neben den Zimmern des Obersten liegt, kann man annehmen, der geheimnisvolle Besuch hahe dem Zimmer des Obersten Beck gegolten.
(Ligsus Orabtwsläuog cksr Lrsmsr Leitung) rä. Amsterdam, 29. März.
„Het Nationale Dagblad" veröffentlicht aufsehenerregende Enthüllungen üb« die unterirdische Tätigkeit von Sowjetagenten in den Niederlanden. Die mysteriöse Gründung einer Reederei des als Erotzschiebers bekannten Juden Daniel Wolfs, die N. V. Rambon, die zum Zwecke der Munitionsversorgung der spanischen Roten erfolgt sei, habe nach Erlag des niederländischen Nichteinmischungs-Eesctzes ihre Tätigkeit verlegt. Die Reederei des Juden Daniel Wolsf, die engsten Kontakt zum Nederlandsch Vevrach- tingskantoor unterhalte, habe niederländische Seeleute in Flugzeugen nach Kopenhagen transportiert, um sie als Besatzung sür sowjetspanische Munitionsdampfer zu verwenden. Die N. V. Rambon habe ferner eine stattliche Flotte sür die spanischen Volschewisten in Fahrt, Es handele sich hierbei im einzelnen um die Dampfer „Rambon", „Sarkani", „Warmond", „Dobesa", die unter niederländischer Flagge fahren; ferner um die Dampfer „Autom", „Anton", „Andra" und „Tinge" unter der Flagge von Panama, um den Dampfer „Elfte" unter dänischer und um den Dampfer „Prina" unter belgischer Flagge.
Es sei bezeichnend, datz ein Bruder des Juden Daniel Wolfs einen führenden Posten im Handelsministerium in Moskau bekleide. Von den Drahtziehern Moskaus in den Niederlanden lege ein gewisser Peters en, der im Besitze der sowjetrussischen Staatsangehörigkeit sei, eine besonders unheilvolle Aktivität an den Tag. Dieser Petersen sei es gewesen, der in den Jahren, in denen die niederländische Handelsflotte zu einem sehr großen Teil aufgelegt war, den Verkauf der niederländischen Flotte an die Sowjetregierung
Berlin, 29, März.
Der Reichsbund der Deutschen Beamten (RDB.) e, V. erhebt von seinen sämtlichen Mitgliedern einen monatlichen Einheitsbeitrag. Bei der Mitgliederzahl von weit über 1 Million stehen dem Reichsbund der Deutschen Beamten erhebliche Mittel zur Verfügung, Es ist von Interesse zu wissen, für welche Zwecke das Beitragsaufkommen verwendet und wie es verwaltet wird. Der Leiter der Zentralfinanzverwaltung des Reichsbundes der Deutschen Beamten (RDB.) e. V., .Reichshauptstellenleiter Pg. Dr. Zahn, gewährte einem Schriftleiter der NS.-Beamten- zeitung jetzt eine Unterredung, in der er interessante, die Finanzgebarung des RDB. beleuchtende Zahlen nannte und damit die Bedeutung der einzelnen Aufgabengebiete heraushob.
Die Ausführungen zeigen, datz der größte Teil der Beiträge den Mitgliedern des RDB. unmittelbar wieder zufließt. Es liegt ganz im Sinne nationalsozialistischer Auffassung von Volksgemeinschaft, wenn dabei eine gewisse „E i n- kommensverschiebung" zugunsten wirtschaftlichschwacherBerufskame-
raden stattfindet. Im einzelnen erwähnte der Leiter der Zentralfinanzverwaltung, datz bei der Zentralfinanzverwaltung des Reichsbundes der Deutschen Beamten nach Abzug einiger Einzugsgebühren und Beitragsnachlässen ein Betrag von 2,26 RM. pro Mitglied eingeht. Von diesen em-
betrieben habe. Es habe sich hier um einen g e - nau umrissenen Plan der Dritten Internationale gehandelt. Gemeinsam mit dem Makler Pierot habe Petersen als „der Mann im Hintergrund" die N. V. Rambon aufgezogen, während Daniel Wolsf Proviantkäufe und Moses Wolsf Waffen- und Munitions- käuse sür die spanischen Roten getätigt hätten. Das Anwerben der Besatzungen für die Munitionsdampfer sei durch Vermittlung der Transportarbeiterzentrale erfolgt. Leider müsse man die Feststellung machen, datz die Macht des Geldes der Sowjets auf der ganzen Linie gesiegt habe.
Spanischer dampfer beschaffen
Paris, 29, März,
Von französischer Seite wird gemeldet: In der Nacht zum Ostermontag wurde der spanische Dampfer „M are Caspi o", der von England mit einer 2909-Tonnen-Kohlenladung für eine französische Firma unterwegs war, innerhalb der französischen Hoheitsgewässer bei Cap Breton von zwei nationalen spanischen Schaluppen gestellt, die auf ihn etwa 15 Granaten schössen. Der Dampfer wurde leck und lief an der Adonr- Mündung auf Grund. Eines der spanischen Boote, das den Namen „Ealerna" führt, nahm die „Mare Laspio" unter heftiges Maschinengewehrfeuer. Es wurde jedoch kein Mitglied der Besatzung verwundet.
Sowjettanks erbeutet
Salamanca, 29. März
Nachrichten von der Cordobafront besagen, datz bei den Kämpfen um Pozoblanco die natio-
gehenden 2,26 RM. pro Kopf steht dem Reichsbund der Deutschen Beamten nur ein verhältnismäßig geringer Betrag frei zur Verfügung, denn es müssen allein an Prämien- für das Sterbegeld der Mitglieder, das 600 RM. beträgt, monatlich 0,99 RM, an die Versicherungsgesellschaft abgeführt- werden. Für die kostenlose Herausgabe der Veamten- zeitschriften erhält der Verlag Beamtenpresse monatlich einen Zuschuß von etwa 0,25 RM. pro Mitglied. Für Schulung und fachliche Ertüchtigung der Mitglieder in Ee- meinschaftsabenden. Sommerlagern und Rednerlehrgängen sowie für Unterstützungen von Fach- kursen u. ä. ist ein Betrag von 0,10 RM. pro Kopf ausgesetzt. Für Propagandazwecke, wie Teilnahme an Ausstellungen, Filmveranstaltungen und Tagungen werden etwa 0,05 RM. pro Kopf verausgabt.
Außerdem führt der Reichsbund der Deutschen Beamten ein großzügiges Sozialunterstützungswerk durch, und zwar wird für Not- falluyterstlltzungen, Unterstützung für Veamten- kinder, Unterstützung für Tuberkulosekranke, Unterstützungen zu Erholungszwecken sowie Gewährung von Rechtsschutz und Rechtshilfe, ferner für Beiträge an die NS.-Gemeinschaft „Krasi durch Freude" zwecks Lrmöglichung der Teilnahme der RDV.-Mitglieder an den Einrichtungen dieser Gemeinschaft ein Betrag von insgesamt 0,12 RM. pro Mitglied ausgegeben. Darüber hinaus beteiligt sich der Reichsbund der Deutschen Beamten an Spenden und Zuschüssen, die der Reichsbund
nalen Truppen zwei sowjetrussische Tanks erbeuteten. Sie machten ferner mehrere Gefangene, die zur Internationalen Brigade gehört hatten. An der Nord front überflogen nationale Flieger zahlreiche baskische Städte und warfen Flugzettel mit der Aufforderung zur Uebsrgabe und zum Anschluß an das nationale Spanien ab.
Der bolschewistische Sender in Barcelona gab eine Mitteilung der katalanischen Machthaber wieder, derzufolge die Krise in Katalonien wegen der Forderungen der Anarcho-Syndikalisten noch nicht gelöst werden konnte,
Companys beabsichtige mit seinen Freunden, eine neue Machtclique zu bilden, die nach seiner Meinung in noch höherem Matze als bisher die Unterstützung des Auslandes erhalten und von ihren bolschewistischen Gesinnungsgenossen in Valencia unabhängiger sein würde.
An der Front von Teruel haben die nationalen Truppen der 5, Division im Abschnitt Calamocha eine bedeutende gegnerische Stellung erobert. An der Nordfront liefen 46 Angehörige der Miliz in das Lager der Nationalisten über. An der Soria-Front wurde ein Angriff der Bol- schewisten auf den Berg Cruz unter starken Verlusten für den Gegner abgewiesen. An der Front von Madrid war leichtes Ärtillerie-Feuer im Gang. Auch hier sind einige Angehörige der Miliz zu den Nationalen übergelaufen.
Aus den Berichten der Uebetläufer geht hervor, datz es zwischen einer Abteilung bolschewistischer Miliz und der „Mateotti"-Abteilung der Internationalen Brigade zu einem Feuergefecht gekommen ist, bei dem es 26 Tote gab. Die politischen Kommissionäre beider Abteilungen wurden abgesetzt und vor ein Kriegsgericht gestellt.
— ein der NSDAP. angeschlossener Verband — als Beitrag zum Aufbauwerk des Dritten Reiches leistet, Sie machen einen Betrag von weiteren 6,68 RM. aus. So liegen also von dem Beitragsaufkommen der Mitglieder schon 1,59 RM, pro Kopf fest.
Die genannten Zahlen sind dem Haushaltsplan sür das Jahr 1937 entnommen. Dieser Haushaltsplan. der, wie alljährlich, dem Reichsich atzm eiste r der NSDAP. zur Genehmigung vorgelegt wurde, bedeutet für die Finanzverwaltung des Reichsbunües der Deut- ichen Beamten die Richtlinie, die unbedingt das Jahr über eingehalten werden mutz.
Die Frage nach dem restlichen Beitragsauskommen, das nach den genannten Leistungen noch verbleibt, beantwortet Pg. Dr. Zahn mit folgenden Darlegungen über den Einsatz für die politischen Aufgaben des Beamtentums: Diese Ausgaben enthalten sämtliche Kosten sür die technische Durchführung der gesamten politischen Aufgaben des Hauptamtes für Beamte und des Reichsbundes der Deutschen Beamten, wie Beamtenpolitik. Beamtenselbsthilfewerk, Schulungswerk, Beamtenentschuldungswerk und die anderen Aufgaben, Die eingangs erwähnten Zahlen für Schulung, Selbsthilfewerk usw., sind tatsächlich nur die Beträge, die den Mitgliedern des RDB, wieder zufließen! Das Beitragsaufkommen der besonders genehmigten Schulungsgemeinschaften in den einzelnen Gauen deckt nur die lausenden Betriebskosten für den Unterhalt der Eauschulen bei den betreffenden Eauwaltungen des RDB.
Japaner im Kampf mit vanditen
Tokio, 29. März.
Im Nordosten Mandschukuos kam es zu Zusammenstößen zwischen 500 Vanditen und einer Abteilung des japanischen Heeres. Bei den Kämpfen fielen ein japanischer Hauptmann und 20 japanische Soldaten. Ueber die Verluste der Banditen liegen noch keine Nachrichten vor. Die Zusammenstöße ereigneten sich als Nachspiel eines Ueberfalles, den die Vanditen am 26. März auf die Stadt 2lan am Sungari verübt hatten. Japanische Abteilungen hatten die Verfolgung der Banditen aufgenommen, um sie zu zerstreuen.
Ein Verfahren, das zur Untersuchung gegen eine umfangreiche bolschewistische Umsturz-Organisation in den Provinzen Mulden und An- tung eingeleitet worden war, fand jetzt seinen Abschluß, Mehr als 260 zum Teil hohe Beamte, Lehrer und Kaufleute wurden wegen Beteiligung oder Billigung hochverräterischer Umtriebe in den Provinzen Mukden und Äntung kiegs- gerichtlich entweder zum Tode oder zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.
Nun auch die Moslems ...
Die Schwierigkeiten bei der indischen Regierungsbildung
London, 29. März.
Die Regierung in Bombay gibt bekannt, nunmehr habe auch der Führer der Mohammedaner in der Provinz Bombay sich außerstande erklären müssen, eine Regierung zu bilden. Die Moslems sind. nach der Ablehnung des „Indischen Kongresses", die stärkste Partei und wären somit für die Regierungsbildung in Frage gekommen. Insgesamt haben bereits in sechs Provinzen die Führer der Kongretz-Partei die Bildung der Regierung abgelehnt. Die Lage ist jetzt insofern schwierig, als die neue Verfassung am 1. April in Kraft tritt. Wenn es den Gouverneuren nicht gelingt, bis dahin die Krise zu lösen, werden sie eine Uebergangsregelung treffen müssen etwa derart, daß sie mit ihren Beamten ohne parlamentarische Billigung die Verwaltung führen. In Bombay hat der Gouverneur Mitglieder der bei der Wahl unterlegenen Parteien aufgefordert, ihn bei der Bildung einer Regierung zu unterstützen. In .Madras hat sich der Gouverneur zu einem ähnlichen Schritt entschlossen.
Der Präsident der Vereinigten Staaten Roose- velt nahm Besprechungen über die Streiklage mit dem Arbeitsminister und den Parteiführern auf.
Vergwerksbrand in USA. In Krämer in Pennsylvanien ereignete sich in einer Grube der Northwestern Mining Company eine Gasexplosion, durch die neun Bergleute getötet wurden.
Die Belegschaft der größten ägyptischen Zuckerfabrik in Kom Ombo hat wegen Nichtbewilligung ihrer Lohn- und Arbeitszeitforderunaen die Fabrikanlagen besetzt.
Schwere Zusammenstöße in Indien. Im Pund- schab (Vritisch-Jndien) ist es wieder zu folgenschweren Zusammenstößen zwischen Hindus und Mohammedanern gekommen, wobei acht Personen getötet wurden.
In der chinesischen Stadt Lanchow ging ein Munitionslager in die Luft, wobei sechs Personen den Tod fanden.
Verantwottungsstmk und pflichtbewußt
wie die Mitgliedsbeitrage der veamtenschast verwertet werden