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parteiamtliche Lageszeitrmg
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Bremen
flmtsblan des Senats der Freien Hansestadt Bremen
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Das amtliche Derkündungsblatt des Deichsstatchalters in Llldenburg und Dremen
Nr. SZ / 7. Jahrgang
Donnerstag, 25. Mär; 1957
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Unser öauletter sprach im tasino zu 44tM begeisterten Sst.-Miinnern des Standorts Meinen
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kompromißlos!
Bremen, 24. März.
Die Bremer SA. hatte ihren. großen Tag. Lange war es der Wunsch unserer Sturmabtei- lungsmänncr gewesen, den Gauleiter wieder einmal bei sich zu sehen, wieder einmal zu seiner SA. sprechen zu hören. Jeden SA.-Mann, der in der Kampfzeit das Braunhemd trug und für den Führer marschierte, bindet innige Kameradschaft zu Carl Rover. Freiwillig wie damals ist heute das politische Soldatentum, unvergänglich der Sturmmann. Gestern, heute und morgen marschiert die SA.
Mehr als zehn Jahre war Gauleiter Carl Rover SA.-Mann. Mit Stolz und Freude sahen daher Bremens Sturmlolonnen der Großkundgebung im Casino entgegen, wo der Gauleiter Carl Rover vor dem geschlossen angetretene» SA.- Standort Bremen sprach.
Schon am frühen Abend herrscht überall in der Stadt reges Leben. Die Formationen treten an zum Marsch ins Casino. Festliche Stimmung liegt über dem ganzen Saal. Da ist das rote Tuch der großen Fahnen an der Bühnenumran- dung, das'Rot der Emporenbekleidung und das Braun der Hemden. Immer mehr füllt sich der große Raum. Zahlreiche Gäste haben sich in-' zwischen eingefunden, um ihrer Verbundenheit mit der Bremer SA. Ausdruck zu verleihen und vor allem auch, um den Gauleiter wieder sprechen zu hören. Anwesend sind Stabsführer Vri- gadeführer Dr. Brugger, als Vertreter der 'SA.-Eruppe Nordsee, Gauinspekteur Thiele, Krcispropagandaleiter Tretow als Vertreter des Kreisleiters, der Führer des SS.-Ab- schnitts XIV, SS.-Standartenführer Scherner, NSKK.-Brigadeführer Uhde, als Vertreter des Senats SA.-Standartensührer Bernhard, feiner weitere SA.-Führer, darunter der bisherige Führer der SA.-Standarte R. 7ö, Oberführer Clausen, ferner Vertreter der Hitler- Jugend, Standartenführer Köwing als Vertreter des Amtes für Leibesübungen sowie Vertreter anderer Behörden.
Obersturmführer Klopfer- meldet dem Gauleiter. der von Stabsführer Dr. Brugger und Oberführer Geliert eingeholt worden,ist, bei seiner Ankunft den angetretenen Ehrenstu r m. Als der Gauleiter den Saal betritt, begrüßen ihn schmetternde Fanfarenklänge. Der Gauleiter nimmt die Meldung des Führers des SA.-Stand- ortes Bremen, Standartenführer Janßen, entgegen, während der Musikzug der SA.-Stan- darte 75 den Präsentiermarsch spielt. Carl Rover begrüßt jetzt-seine alten Kameraden, und dann vollzieht sich der Einmarsch der Fahnen. Auf der Bühne nehmen die vielen Sturmfahnen Ausstellung. davor die Vlutfahnen der Bremer SA. und die beiden Feldzeichen.
Bremens SA. ist vollzählig zur Stelle. Alte und junge Mitkämpfer der Bewegung stehen dem Gauleiter Auge in Auge gegenüber. Unsere SA. grüßt ihren Kameraden Carl Rover als den getreuen Kampfgefährten unseres Führers Adolf Hitler, dem sie in herzlicher Kameradschaft verbunden ist. Es ist das alte liebe Bild wie in der Kampfzeit. Das Braunhemd beherrscht den Saal, und in all den versammelten Männern ist der Gleichklang, der Schwung und die Begeisterung heute wie damals, in oen Tagen, als es hieß, in eiserner Geschlossenheit für die Bewegung, für das deutsche Bolk und für unseren Führer Adolf Hitler zu marschierend Dem Stolz und der Freude, womit Bremens Sturmkolonnen diesem Abend entgegen sahen, gibt der Standortführer Standartenführer Janßen, Ausdruck: „Wir haben heute das Glück, unseren Gauleiter Carl Röver in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns, ihn zu hören!
ko sprich! der Lauleiter!
Kurz nur sind diese Worte, und doch liegt in ihnen die enge, herzliche Verbundenheit begründet. die unsere Bremer SA. und den Gauleiter eint. Ein ungeheurer Beifallssturm bricht los, ein Jubel, wie ihn der Gauleiter aus der Kampf-
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zeit kennt. Minutenlang ist es ihm nicht möglich, zu Wort zu kommen. Dann spricht der Gau- letter: „Meine Kameraden! Auf diese Stunde habe ich gewartet. Es erfüllt mich mit besonderer Freude, daß ich einmal wieder vor meinen alten Männern sprechen kann. Wir wollen heute abend gemeinsam eine Stunde verleben, in der wir uns bemühen, von dem großen Geschehen der Zeit wieder etwas zu erfassen, in uns aufzunehmen, um das Gehörte dann im rauhen Lebenskampf verwerten zu können. Das dürste vielleicht der tiefste Sinn dieses Abends sein.
Und dann noch etwas anderes: Es spricht heute abend zu euch ein Mann, der die Ehre und das Glück hat, in der Nordwestecke unserer deutschen Heimat schon vor mehr als 10 Jahren den SA.- Nock angezogen zu haben. Ich denke noch oft an die Stunden der Kampfzeit zurück, wo wir alle gemeinsam in unserer SA. marschierten. Es war ganz gleich, wo wir uns befanden — damals waren immer aller Augen auf dieses braune Tuch gelenkt — denn es gab noch nicht allzu viele, die das Braunhemd trugen. Manch einer spuckte davor aus, der andere lachte, der nächste zuckte höhnisch die Achseln — das alles ist nun schon 13 Jahre her. Und doch, wie inhaltsschwer waren diese Jahre. Ihr, die ihr in einer kämpferischen Gliederung steht, ihr tragt die ungeheure Verantwortung mit, daß dieses gewaltige Werk, für das viele kämpften und viele bluteten, vollendet werde: Ein Reich zu bauen unter Adolf Hitlers Führung.
Seht, da sind all die Gliederungen der Bewegung, da ist die SA., die SS., das NSKK., die Hitler-Jugend, die NS.-Frauenschast— sie alle leben aus einer inneren Gesetzmäßigkeit heraus. Alle sind sie Glieder eines großen organischen Körpers. Niemand hat dem anderen etwas voraus.
Einstmals waren wir alle zusammen, wir waren SA.-Mann, Politischer Leiter und Propagandist zugleich: wir schrieben für unsere Zeitung und abends redeten wir. So standen wir und kämpften hart, entschlossen und unerbittlich für ein Ziel. Die Aufgaben wuchsen, die Zahl unserer Mitglieder wuchs, die Organisation wurde größer. So übernahm der eine die Pflichten des Politischen Leiters und der andere marschierte weiter als SA.-Mann. Und doch zieht es uns immer wieder zurück zu unserer alten
SA., zu jenen Männern, mit denen wir in Reih und Glied kämpften.
Wenn ich nun zu euch, meine Kameraden, spreche, so kann das nur über ein Thema sein, nämlich über
Sie Weltanschauung fldolf KÜIers
Unter euch sind junge und alte Kameraden. Die jungen werden es besonders begrüßen, wenn sie über die Idee des Führers etwas hören. Sie marschieren heute mit uns, sie gehören zu uns aus innerster Ueberzeugung. Denn wer nicht zu uns aus innerem Anstandsgesühl kam, der ist ja von Haus aus schon ein Schweinehund. Wer sich dennoch eingeschlichen haben sollte, den scheiden wir von selbst eines Tages wieder aus. Er belastet uns nicht. Die Idee ist so erhaben und so groß, daß selbst eine größere Anzahl unsauberer Elemente sie nicht erschüttern kann.
Adolf Hitler wird die Tore der Bewegung nun von neuem ausstoßen. Millionen deutsche Männer und Frauen komme» hinein in die Partei. Es ist dabei selbstverständlich, daß eine gewisse Auswahl getroffen werden muß, und es ist ebenso selbstverständlich, daß die Menschen, die entscheidend an irgendeiner Stelle wirken sollen, vorher aus Herz und Nieren geprüft sein müssen. Es muß zunächst eine gewisse Zeit ablaufen, bevor ein neuer Parteigenosse in ein verantwortliches Amt eingesetzt wird. Es wird uns auch hier gelingen, die klare Auswahl zu trcssen.
Das Auf und Nieder von Systemen, Gruppen und Parteien aber ist endgültig vorbei. Dennoch aber müssen wir immer wieder dafür sorgen, daß
Veränderungen im fluswärtigen flml
von Mackensen Staatssekretär, Dieckhoff Botschafter
Berlin, 24. März.
Der Führer und Reichskanzler hat den Gesandten in Budapest von Mackensen zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes ernannt. Der bisherige stellvertretende Staatssekretär Ministerialdirektor Dieckhoff ist für den Botschafterposten in Washington in Aussicht genommen.
die richtige Auffassung bestimmter nationalsozialistischer Grundgesetze im Volk auch bis in den letzten Winkel Eingang findet. Vieles ist noch notwendig in Deutschland, aber bei gutem Willen kann auch das Schwerste gemeistert werden. Wir dürfen dabei nicht kompliziert sein, wir müssen klar und einfach reden, damit jeder instinktiv den Willen des Führers und die Aufgaben der Bewegung begreift.
Bas beste Beispiel ist unsere Fugend
Sie vermag es zwar noch nicht, die Idee des Nationalsozialismus verstandesmäßig bis ins letzte zu begreifen. Und dennoch — mit sicherem Gefühl geht sie ihren Weg. Schwung und Begeisterung herrscht in ihren Reihen: sie sind junge Nationalsozialisten, sie sind treue Kämpfer des Führers.
Das Bekenntnis zu Adolf Hitler muß kompromißlos sein. Wo der SA.- Mann steht, da verkörpert er die Idee des Führers, und wenn es gewisse Leute gibt, die da sagen, die SA. hat keine Aufgabe mehr, so muß ich denen antworten: wer so redet, der hat das Wesen der SA. überhaupt nicht begriffen.
Die Gliederungen der Partei haben in erster Linie weltanschauliche Ausgaben zu erfüllen — mit der Erfüllung dieser Aufgabe steht und fällt die NSDAP.! Und diese Aufgabe ist in allen Gliederungen die gleiche, denn die Weltanschauung ist die Frage. Wir müssen sie lösen.
Wenn wir wüßten, daß es uns nicht gelänge, unsere Weltanschauung an den letzten Deutschen heranzutragen, dann wäre ja alles umsonst gewesen. Gewiß, es gibt hier und da immer noch Menschen, die sich mit unserer Auffassung nicht befreunden können. Aber was bedeuten ein paar Reaktionäre gegenüber dieser Riesenbewegung. Langsam und sicher schreiten wir voran. Wer nicht mehr mitgehen kann, wird eben eines Tages aussterben. Warum also die „jüdische Hast"? Es gibt wahrhaftig wichtigere Dinge. Es geht nicht um den einzelnen Mann, nicht um die einzelne Frau, nicht um den einzelnen Jungen, es geht auch nicht um Sonder- interessen, Privatausfassungen oder dergleichen mehr, es geht letztlich immer wieder um die Weltanschauung. Unser Glaube an den Führer ist unerschütterlich.
„Wenn ich. eure Gesichter sehe,? so fuhr der Gauleiter fort, „dann bin ich überzeugt, daß. wir
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alle die gleiche Auffassung von den Dingen haben, die wir als Ideal und als Tugenden bezeichnen. Die kleinen Verschiedenheiten in den Auffassungen gebe ich gern zu. Sie sind jedoch bedeutungslos, wenn wir mitten ins Volk hineingehen. Und ich muß bekennen:
Vieles deutsche Volk ist sich treu geblieben!
Es ist kraftvollen Mutes, denn sonst wäre das, was wir in den- letzten vier Jahren geschaffen haben, gar nicht möglich gewesen. Darauf wollen wir stolz sein, aber wir wollen nicht überheblich werden."
Der Gauleiter pries dann
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wie es in der SA. von jeher verwurzelt ist. Aus diesem Gefühl der ZusammeiHehörigkeit von Menschen, die gleichen Blutes sind, sind die SA.» Männer freiwillig die treue Gefolgschaft des Führers geworden. Niemand hat sie zu ihrem Eintritt in die SA. gezwungen, wie es auch heute niemand in Deutschland nötig hat, in eine Glie, derung der Partei zu gehen. Nur der Befehl der inneren Stimme vermag einen solchen Entschluß herbeizuführen.
Das große Gefühl der Hilfsbereitschaft seine« Kameraden gegenüber, das Bedürfnis, ihm ei» guter Volksgenosse in schweren Stunden zu sein, das sind starke Bande der SA.-Kameradschaft. Wo wir auch hinschauen, wir sind heute abend hier versammelt, weil wir uns als Kameraden siihlen! (Starker Beifall).
Ich vermag nicht zu glauben, daß, wenn die Bewegung rein und ideal bleibt, das deutsche Bolk sich noch einmal selbst wieder untren wird. Der Führer hat einen Funken entzündet, der Jahrhunderte hindurch nicht verlöschen wird.
Denken wir nur daran, daß wir erst im Anfang der Entwicklung stehen und daß das deutsche Volk der Zukunft in seinen Idealen noch viel erhabener sein wird.
Unser Volk hat sich in dsn letzten 15 Jahren langsam gewandelt. Ich muß feststellen, daß es über Kleinigkeiten viel erhabener geworden ist. Der deutsche Mensch, der ganz hineingegangen ist in die wunderbare Offenbarung der Weltanschauung des Führers, wird, ganz gleich welche Bildung er hat, in jeder Lebenslage ein gesundes Urteil zu finden wissen, sofern er vom Schicksal auch ge-