Ausgabe 
(18.2.1937) Nr. 48
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parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Veutschen flrbeitsstont Bremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zreien fjansestadt Vremen

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Nr. 48 / ?. Jahrgang

Vonnerstag, 18. Februar 1SI?

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frontkämpfer aus aller Welt beim fülirer

hersllche vegrüßungsworte aus dem verghof

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„)m Ironlkämpfergeist für den frieden"

Berchtesgaden, 17. Februar

Der Führer hatte die Mitglieder der ständigen Internationalen Frontkämpfer-Kommission, die augenblicklich in Berlin unter Beteiligung von Frontkämpfern aus 14 Nationen ihre Arbeits- tLgung abhält, am Mittwoch in den Verghof auf dem Obersalzberg geladen.

In der großen Wandelhalle des Verghofes mit dem Blick auf die wette Schneepracht des llnters-

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Der Führer empfing auf dem Verghof die internationale Abordnung der Frontkämpfer. Der belgische Außenminister begrüßte in der Kammer die Erklärungen des Führers oom 30. Januar.

Im englischen Unterhaus setzte der Kamps um das Rüstungsprogramm ei».

Die Truppen Francos haben Madrid von allen Zufahrtswegen abgeschnitten.

Die deutsche Ausfuhr hat sich 1936 weiter nach Uebersee verlagert.

Im Zuge der Kaje-Verbreiterung im Frei­hafen I werden 29 neue Wippkran« aufgestellt. Deutschlands Eishockey - Nationalmannschaft wurde von England 6:6 geschlagen. Deutschlands Ringerstassel besiegt« in Inns­bruck Oesterreich mit S:2 Punkten.

berges fand die Begrüßung der Frontkämpfer durch den Führer statt. Der Präsident des Ver­bandes der deutschen Frontkämpfervereinigungen und Vorsitzender der Arbeitstagung, NSKK.- Obergruppenführer Herzog von Coburg, richtete zunächst einige Worte der Begrüßung an den Führer.

Dann trat der kriegsblinde und einarmige Führer der italienischen Kriegsopfer, Carlo Del­croix, in der Uniform der faschistischen Miliz als Präsident der Internationalen Frontkämpfer- kommission vor den Führer, um ihn im Namen aller seiner Kameraden von allen Fronten des Weltkrieges sowohl als Staatsoberhaupt als auch als Frontkämpfer und damit als einen der ihren zu begrüßen. Die Verdienste des Führers um die

Festigung der Stellung der Frontkämpfer in Deutschland, so sagte er u. a., seien bei den aus­ländischen Kongreßteilnehmern bekannt. Auch der Führer sei ja eine Zeitlang kriegsblind ge­wesen und habe vielleicht gerade in dieser Zeit seherisch den Zukunftsweg Deutschlands geschaut.

Die Frontsoldaten seien dieses Mal zur Ver­teidigung des Friedens zusammengekom­men. Friede sei kein Geschenk, sondern eine Erobe­rung, zu deren Verteidigung man stark sein müsse. Der Friede sei kein Privileg, sondern eine Ver­antwortung, deren man sich würdig erweisen müsse. Ein neuer Krieg würde mit absoluter Sicherheit die Zerstörung der gemeinsamen Kul­tur bedeuten und die Stellung derjenigen Völker bedrohen, die die Träger unserer Zivilisation seien. Gerade diejenigen Nationen, die am meisten zum Ausbau der gemeinsamen Kultur beigetragen hätten, hätten die größte Verpflichtung, diese Kul­tur zu verteidigen und die größte Verantwor­tung, den Frieden zu erhalten. Es sei zu hoffen, daß das Beispiel, das viele Frontsoldaten gegeben hätten, indem sie sich über alles Trennende hmweg einigten, nicht vergeblich sein würde.

Das Zusammentreffen der Frontkämpfer mit dem Führer in der Einsamkeit der Berge sei ein gutes Vorzeichen. Er, der selbst in seinem Volke den Gipfel erreicht habe, habe daher auch das Recht, von diesem Gipfel aus der Welt Friedens- wort« zuzurufen. Und in deutscher Sprache schloß Delcroix seine Ansprache: „Denn über allen Gip­feln ist Ruh!"

Der Führer dankte dem Präsidenten Del­croix für seine wunderbaren Worte und seinen Kameraden dafür, daß sie den Weg in diesen ab­gelegenen Teil Deutschlands gefunden hätten, um ihn zu besuchen. Als Frontkämpfer sei er beson­ders glücklich- die Frontkämpfer anderer Natio­nen bei sich zu sehen. Die Gedanken, die in diesem Augenblick alle gemeinsam bewegten, habe bereits Präsident Delcroix in vollendeter Weise zum Ausdruck gebracht.

Allem voran stehe die Erkenntnis, daß ein neuer kriegerischer Konflikt katastrophale Folge» für alle Nationen haben würde. Auf ihrer Reise durch Deutschland hätten die ausländischen Frontkämpfer ein Volk vorgefunden, das fleißig seiner täglichen Arbeit nachgehe und das in einer gemeinsamen großen Anstrengung die bestehenden Schwierigkeiten zu meistern suche. Die riesenhafte Anstrengung, die das deutsche Volk im Augenblick mache, sei nur dadurch möglich, daß in Deutsch­land absoluter Frieden herrsche. Wenn aber schon

die Störung des inneren Friedens die Aufbau­arbeit in Deutschland gefährden würde, so würde eine Bedrohung des äußeren Friedens Deutsch­lands die gigantische Anstrengung der deutschen Nation um ihre innere Wiedergesundung zu- schanden machen.

Das deutsche Volk habe nicht die geringste böse Erinnerung mehr an den Krieg. Es sei nichts übriggeblieben, als die große Achtung vor den ehemaligen Gegnern, die dasselbe Leid und die­selben Gefahren auf sich genommen hätten wie die deutschen Soldaten. In einem Lande, dessen Re­gierung fast ausschließlich aus Frontkämpfern be­stehe, sehe man den Krieg mit anderen Augen an, als es die Völker täten, die ihn nicht kennen. Frontkämpfer wüßten, daß der Krieg zwar ein großes aber auch ein grauenhaftes Erlebnis sei. So hätten denn alle Frontkämpfer nur den einen Wunsch, daß nie wieder etwas Derartiges ein­treten möge. Nicht aus Schwäche oder Feigheit sondern in dem alten Frontkiimpsergeist träten sie für den Frieden ein. Wenn jemand den Be­griff Frieden verstehe, so seien es diejenigen, die auch die Bedeutung des Begriffes Krieg bis ins Letzte an sich selbst erfahren hätten.

Nach einem weiteren Dankeswort des Führers für den Besuch der Frontkämpfer gab er seiner Hoffnung auf ein gutes Gelingen ihrer Arbeit Ausdruck. Die etwa 80 Teilnehmer an der Fahrt nach Berchtesgaden verweilten dann einige Stun­den in außerordentlich angeregtem Gespräch auf dem Berghof. Immer wieder bildeten sich um den Führer herum Gruppen von Frontkämpfern aus aller Welt. Die Frontkämpfer aus Frankreich erinnerten an die Tage. da der Führer ihnen auf der anderen Seite gegenüberlag. Sie seien stolz und froh darüber, ihm jetzt die Hand geben zu können, in der inneren Gewißheit, daß sich die Jahre des Weltkrieges nicht wiederholen wür­den, wenn es nach seinem und ihrem Willen gehe. Mit dem ebenfalls kriegsblinden Führer der pol­nischen Abordnung, mit den Frontkämpfern aus Italien, England, Rumänien, Oesterreich, Ungarn, der Tschechoslowakei, Jugoslawien, Griechenland und vielen anderen Nationen sprach der Führer ebenfalls längere Zeit. Gegen Schluß des Besuchs bereiteten ihm die Frontkämpfer spontan eine herzliche Huldigung.

Nach dieser Stunde der Kameradschaft von Männern, die am eigenen Leibe erfahren haben, was der Krieg bedeutet, war es eigentlich kein Abschied, als die Frontkämpfer züm Bahnhof Berchtesgaden zurückfuhren, denn sie .alle drückten den Wunsch nach einem Wiedersehen aus, einem friedlichen Wiedersehen und nicht einem Wieder­sehen auf den Schlachtfeldern Europas.

fldols Hitlers europäische liettungstat

Sie NSVflp. bekämpftzielbewußt seit ihrer Sründung die Moskauer Sefalzr!

Unseren Lesern war in den letzten Wochen im Rahmen der journalistischen Sonderaktion der partei- eigenen Presse mehrmals Gelegenheit gegeben, einen Einblick in die vielgestaltige Aufbaua rbeit der Partei und ihrer Gliederungen zu gewinnen. Nunmehr haben wir es uns zur Ausgabe gesetz t, das grotze historische Verdienst der NSDAP. im Kamps gegen den Weltseind Bolschewismus n achzuweisen. Im folgenden zeichnet Alfred Rosenberg, einer der aktivsten Vorträmpser gegen den jüdisch-k ommu­nistischen Geist der Zersetzung und des Niederganges mittels schlagender Dokumente ein Bild der Frontstellung, wie sie die Partei vom ersten Tage ihres Wirkens an gegen den Bolschewismus einnahm zum Segen nicht nur Deutschlands, sondern der gesamteuropäischen Kultur.

Ver Bolschewismus

als knde einer Welt

Von

KoLenber-§

Zweimal nach der Machtübernahme hat der Führer das bolschewistische Problem zum Thema der Reichsparteitage in Nürnberg er­hoben: 1935 und 1936. Trotzdem Europa in den letzten 15 Jahren wirklich genügend An­schauungsunterricht über seine gefährliche Lage erhalten hatte, glaubten die Politiker doch noch immer, um eine entscheidende Stellungnahme herumkommen zu können. So nahm man die Warnungen von 1935 nicht derart zur Kenntnis, wie es die Lage der Welt gebieterisch verlangte. Erst 1936, als in Spanien der rote Aufruhr tobte, da sahen sich jene, die beanspruchten, Europa politisch zu führen, doch veranlaßt, aufmerk­samer auf Nürnberg zu hören. So sprach dann die NSDAP. im vergangenen Jahr tatsächlich nicht nur vor dem Forum Deutsch­lands, sondern vor dem Forum der ganzen Welt. Das Jahr 1936 war ein experimen­tiere! Beweis dafür, daß die Analyse und Diagnose, die wir gegenüber dem weltpolitischen Geschehen.

seit Gründung der NSDAP. an­gestellt hatten, in allen Punk­ten richtig waren. Bolschewismus ist deshalb nicht nur die äußere Form der kom­munistischen Partei, sondern ein Zeichen einer durch alle Völker gehenden allgemei­nen Weltzersetzung. Eine Zersetzung, die sich äußert als Folge der Hilflosigkeit der alten geistigen und politischen Mächte, in der Glaubenslosigkeit vieler Millionen, in der charakterlichen Korruption im wirtschaft­lichen Leben, in der Zerstörung aller kul­turellen Werte. Was die bolschewistische Be­wegung also symbolisierte, ist nichts m/hr und nichts weniger als der Zusarlimen- bruch einer alten Welt. Dieser Zu- sammenbruch als letzte Probe, ob Völker untergehen wollen oder ob sie noch genü­gend Kraftreserven für eine Neugeburt be­sitzen, kann sich auf größere Zeiträume er­strecken. Wohl keinem Volke aber bleibt in­mitten der heutigen Welt die Entscheidung darüber erspart, ob es sich einer bluts- und traditionsseindlichen Kraft ergibt oder gegen den gesamten Marxismus tätig aufzutreten gedenkt.

Die nationalsozialistische Bewegung hat sich diese alles entscheidende Erkenntnis seit Beginn ihres Auftretens zu eigen gemacht und ist in diesem Kernpunkt niemals von

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ihrer instinktsicheren und auch durch die bittere Erfahrung erneut gewonnenen Ein­sicht abgewichen. Sie hat alle anderen Ver­suche, die sogar aus dem sogenannten völki­schen Lager kamen, und die in Sowjetruß­land eine Art antikapitalistische europäische Revolution erblickten, von sich gewiesen und blieb unermüdlich in ihren War­nungen dem deutschen Volk und Europa gegenüber. Es ist angesichts der heute in ein entscheidendes Stadium tretenden Weltpolitik deshalb notwendig, an dieser Stelle einige Nachweise für diese unerbittliche Haltung der NSDAP. zu er­bringen.

Vor 15 Jahren habe ich in meiner Schrift „Pest in Rußland" mich bemüht, die Antriebe und Zusammenhänge, aber auch die sich her­ausbildende Weltlage gegenüber dem Bolsche­wismus zu kennzeichnen und zu begründen. Ich schrieb damals nach der Schilderung der herrschenden Zustände:

„Und so systematisch belogen und betrogen folgt das deutsche Volk seinen Todfeinden, welche es von Stufe zu Stufe weiter ins Elend hetzen. Unterhöhlüng der sittlichen Gefühle durch Propaganda „neuer Kunst und Sittlichkeit" die nichts als Pornographie und Zeugnis fortschrei­tender Gehirnerweichung sind; Untergrabung des als organische Grundlage jeden Lebens­gefühls erkannten Nationalgefühls; Verspot­tung religiöser Anschauungen und Anpreisung

eines bequemen platten Rationalismus — das alles von der Judäo-Demokratie dem „Huma­nismus" und dem „liberalen" Marxismus vor­bereitet, bereitete einst den Zusammensturz der russischen Kultur und des russischen Reiches vor. Jetzt tobt im Osten der Vlutrausch, ein un­beschreiblich zynischer Sadismus, ein Wahnsinn, den Europa, noch auf dem halben Wege zur Hölle, nicht glaubt, als bis die Entscheidungs­stunde kommt, da auch das Abendland in bluti­gen Nebeln versinkt, oder bis eine zielsichere Minderheit deutscher Männer in rücksichtsloser Entschlossenheit das Steuer herumreißt . . ." Und nach weiterer Schilderung der bluts- mäßigen Zusammensetzung im europäischen Osten heißt es dann:

„Als eigentlicher Führer aber dieses asiatisch- nomadischen Wüstengeistes tritt naturgemäß dasjenige Element hervor, welches den syrischen Geist am zähesten erhalten hat: das Juden­tum. Die asiatische Welle ist wieder in Bewe­gung aus den Westen zu, und wieder sieht sich das alte Europa dem ihm bis ins Herz feind­lichen Geiste gegenüber.

Aber um wieviel tragischer ist der Kamps heute als damals! Abgesehen davon, daß Vor- derasien schon genügend feindliche Pfähle in unserem Fleische hinterlassen hat, so leben und wirken mitten unter uns gerade heute dieselben Vertreter des anmarschierenden Völkerchaos, die Juden, mit einer politischen Machtkonzentra­tion, wie noch nie zuvor, und bereiten gefühls­mäßig und bewußt der Geißel Europas den Weg.

AIs eine „asiatische Horde auf märkischem Sande" bildet das gesamte Judentum aus in­nerster Einstellung eine geschlossene Masse ganz Europa gegenüber. Die Tünche ist schon vieler­orts abgefallen. Bald wird die letzte Hülle sinken — wie in Rußland.

Europa versteht und fühlt nicht, worum es sich heute handelt; Deutschlands Volk weiß und ahnt nicht, daß heute wieder eine Schick­salsstunde geschlagen hat. Aber einige wenige Männer wissen es. Sie wissen, daß auch wir eine fremde Tünche abzuwaschen haben, daß es genug, übergenug ist mit dem Internationalismus in jeder Form.

Diese innere Einstellung ist auch schon da! Man weiß nicht, von wannen sie kommt, aber sie ist erschienen, und diese neue und doch wie­derum altgermanische Weltanschauung richtet sich notwendig zunächst gegen dasjenige Ele­

ment, in dem sie ihren absoluten Gegensatz sieht: gegen das Judentum!

Der Kampf der Zukunft, welcher Untewang oder die Neugestaltung Deutschlands und Euro­pas bedeutet, wird und mutz in allen Staaten unter dem Zeichen des völkischen Gedankens vor sich gehen. Auf der einen Seite steht der uns allen todfeindliche asiatische Geist, geführt vom internationalen Juden, auf der anderen Seite unser altes Europa, geführt von deutschen Männern.

Dem deutschen Volke ist die Aufgabe beschie- den, inmitten von Schmutz und Schlamm der heutigen Welt, inmitten seiner größten Ernie­drigung und hittersten Verhöhnungen aus der tiefsten Tiefe den Gedanken einer neuen Weltge­staltung zu gebären. Möge es diese Aufgabe ganz erfassen und die Zeichen der Zeit richtig deuten. Mögen dann aus dem Kampf zwischen Ehaos und Gestalt die Männer als Führer hervor­gehen, nach denen sich eben schon Millionen sehnen. Mögen diese dann mit rücksichtsloser Hand das Steuer herumreißen und uns alle durch eine große rettende Tat der Befreiung ent­gegenführen!

Die Pest in Rußland arbeitet tagaus, tagein an unserer Zerstörung: sie streckt heute mehr als je ihre Krallen aus über das deutsche Vater­land, über ganz Europa. Sorge jedermann, daß er, wenn die Stunde der neuen Wende ge­schlagen haben wird, auf der Seite stehe, wohin er gehört. Es gibt auch hier nur die eine Wahl: Vernichtung oder Sieg!!"

Zu diesen Worten ist wohl auch heute kaum noch etwas hinzuzufügen. In Deutschland ist der entschei­dende Kampf zwischen Unter­gangsstimmung und Siegeswille entschieden, und mit diesem Siege hat die nationalsozialistische Bewegung, eine europäische Rettungstat größten Ausmaßes unter Adolf Hitlers Führung vollführt. Die Hunderttausenden zu Tode Gemarterten in Spanien find dafür ein ebenso furchtbarer Beweis wie die Millionen Ermordeten in Rußland. Und wenn die europäische Welt nicht den Charakter aufbringt, ihre große Tradition mutig zu schirmen, so werden un­zählige neue Opfer Kunde geben vom Mangel an Lebenswillen der betroffenen Nationen.