parteiamtliche Lageszeitung
Tiachnchtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
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1E
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt vremen
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Nr. 4? / 7. Zastrgang
Mittwoch, 17. februar 1S57
kinrelpreis 15 Npf.
Mbentrop durchkreuz ein prelsemanöver
krklärungen im Londoner Spanlen-flusschuß ;ur Nichteinmischungspolitik der deutschen Negieeung
„Spöt kommt ihr — doch chr kommt!"
London, 16. Februar.
In der Dienstagsitzung des Londoner Nichteinmischungsausschusses gab der deutsche Botschafter von Ribbentrop eine Erklärung ab, in der es heißt: „Die Erklärung, die ich namens der deutschen Regierung jetzt abgeben werde, möchte ich mit den Worten einleiten: „Spät kommt ihr, doch ihr kommt!" Hierzu und besonders im Hin-
Botschafter von Ribbentrop gab in London Erklärungen zur deutschen Nichteinmischungspolitik ab.
Das Londoner Rüstungs-Weitzbuch bringt phantastische Ziffern über die britische» Aufrüstungspläne.
Nach dem kirchenpolitischen Schritt des Führers ist wieder einmal eine üble Auslandshetze zusammengebrochen.
Die internationalen Frontkämpferabordnungen wurden vom Reichskriegsminister und vom Stellvertreter des Führers empfangen. Die Reichsnotarordnung bringt die Trennung von Notariats- und Anwaltsberns Aus der Leipziger Messe wird von der Kommission für Wirtschaftspolitik der NS.DAP, eine Auhenhandelskundgebung veranstaltet. Unsere Bremer Artillerie führte in der Earl- stedter Heide ein zweitägiges Scharfschießen durch.
Oberstndiendirektor Pg. Schulz, Madrid, berichtete in Bremen über den organisierten Massenmord in Spanien.
blick auf verschiedene tendenziöse Kommentare in der hiesigen Presse, die geeignet sind, ein falsches Bild über die Haltung meiner Regierung in dem Nichteinmischungsausschug in den letzten Monaten Lu geben, einige grundsätzliche Bemerkungen:
Die deutsche Regierung hat in den vergangenen Monaten ihr Aeugerstes getan, um sowohl im Rahmen dieses Ausschusses als auch durch direkte Fühlungnahme mit den besonders interessierten Regierungen ein wirksames Schema der Nichteinmischung für den spanischen Bürgerkrieg zustande zu bringe», das geeignet ist, den furchtbaren Zuständen in diesem unglücklichen Lande ein Ende zu bereiten und seine völlige Verwüstung zu verhindern.
Schon zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges erkannte Deutschland, daß nur ein umfassendes Schema der Nichteinmischung Erfolg versprechen würde, und aus diesem Grunde hat Deutschland seinerzeit als erstes Land ein Verbot der Teilnahme ausländischer Freiwillige r am spanischen Bürgerkrieg vorgeschlagen. Dieser deutsche Vorschlag, dem ein ähnlicher italienischer Vorschlag folgte, ist bereits am 17. August 1936 gemacht worden. Bedauerlicherweise fand der Vorschlag der deutschen Regierung seinerzeit nicht die Zustimmung, die er verdient hätte. Ich will hier nicht die Gründe untersuchen, die für die Haltung verschiedener Regierungen maßgebend ge
wesen sind. Diese Haltung kann aber wohl nur so ausgelegt werden, daß die betreffenden Regierungen den Zustrom von Freiwilligen nach Spanien seinerzeit nicht als unzulässige Einmischung angesehen haben, wie dies ja auch in dem deutschen Memorandum vom 7. Januar ausgedrückt wurde. Deutschland war anderer Ansicht, und es hat sogar ein Weiteres getan, indem es in seinem Memorandum vom 7. Januar die drastische Maßnahme vorschlug, alle nichtspanischen Freiwilligen aus Spanien zu entfernen.
Wenn nunmehr der deutsche Standpunkt hinsichtlich des Freiwilligen-Berbotes endlich nach monatelang«» Verhandlungen und Schwierigkeiten von den anderen Regierungen angenommen worden ist, so begrüße ich dies aufs wärmste und möchte die aufrichtige Befriedigung meiner Regierung über die Entwicklung zum Ausdruck bringen, die von der deutschen und italienischen Regierung immer angestrebt worden ist. Die Vorschläge, die der Unterausschuß des Vorsitzenden heute vorgelegt'hat, bedeuten einen Wendepunkt und stellen sicherlich einen guten Fort
schritt zur Erzielung einer wirklichen Nichteinmischung dar. Wir alle, die wir hier im Aus- schuß zusammenarbeiten, haben eine große Aufgabe, zu erfüllen, und ich möchte hinzufügen, daß wir alle hoffen, unsere portugiesischen Freunde möchten einen Weg finden, um zur Verwirklichung eines praktischen Kontrollsystems, das einen untrennbaren Teil unseres Nichtein- mrschungs-Schemas darstellt, beizutragen.
Im Auftrage der deutschen Regierung bin ich in der Lage, zu erkläre», daß Deutschland bereit ist, einen weiteren Beitrag zur sofortigen Inkraftsetzung der Land- und Seekontrolle zu machen. Trotz der bekannten Transserschwierig- keiten ist die deutsche Regierung bereit, die geforderte Vorschußzahlung von 2888 Pfund in englischer Währung zu leisten, um die sofortige Inkraftsetzung der Kontrolle zu beschleunigen. Ich hoffe, daß diese Geste der deutschen Regierung gewürdigt wird.
Ich möchte Sie erneut daran erinnern, daß die deutsche Regierung die Lösung der Frage der finanziellen Unterstützung einschließlich der Frage des Goldes der Bank von Spanien — und diesen Punkt möchte ich besonders unterstreichen — als einen wichtigen Teil unserer Arbeit ansieht. Zum Kriegsühren benötigt man nicht nur Menschen und Kriegsmaterial, sondern vor allen Dingen auch Geld.
Nicht will ich wünschen, daß wieder eine Lage entsteht, wonach ein ursprünglich von Deutschland gemachter Borschlag beiseitegelegt wird, um dann von anderen Mächten als deren Vorschlag vorgebracht zu werden, sobald diese den Zeitpunkt für gekommen halten.
Der Eesamtausschuß des Nichteinmischungsausschusses billigte dann grundsätzlich die Beschlüsse des Unterausschusses von Montag, die bekanntlich die Inkraftsetzung des Freiwilligen-Verbots am 28. Februar und die Ingangsetzung der Land- und Seekontrolle für Spanien vom 8. März an, vor
behaltlich einer Regelung Frage, vorsehen.
der portugiesischen
parteigriinvungsstier In München
wer ist;ur reilnastme an den Kundgebungen des 24. sebruar berechtigt?
München, 16. Februar.
Der Traditionsgau München-Oberbayern
gibt bekannt: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei begeht am 24. Februar 1937 ihren Gründungstag. Wie alljährlich so werden sich auch in diesem Jahre die ältesten Kämpfer der Bewegung an diesem Tage im denkwürdigen Hosbräuhaussaal versammeln. Infolge der beschränkten Platzverhältnisse wird eine Parallelhundgebung im Löwenbräukeller stattfinden. Teilnahmeberech- tigt an der Feier im Hofbräuhaus sind:
1. Die Inhaber des Vlutordens, die gleichzeitig im Besitze des Goldenen Ehrenzeichens der Partei sind.
2. Die Inhaber des Vlutordens.
3. Die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens.
4. Die Sternecker-Gruppe.
Teilnahmeberechtigt an der Feier im Löwenbräukeller sind:
1. Die Inhaber des Vlutordens, die infolge Platzmangels im Vräuhaus nicht unterkommen können.
2. Die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens der Partei, die infolge Platzmangels im Hofbräuhaus nicht unterkommen können.
Der Zutritt zu der Feier im Hofbräuhaus erfolgt nur gegen Vorzeigung der Zutrittskarte und des Vesitzausweises für den Blutorden bzw. für das Goldene Ehrenzeichen. Die Ausgabe der Zutrittskarten erfolgt gegen Vorlage der Vesitzaus- weise ab Donnerstag, 18. Februar 1937, bis Sonnabend, 20. Februar 1937, im Hause der Nationalsozialisten, Prannerstraße 20, 1. Stock, jeweils zwischen 9 und 17 Ilhr.
Die Teilnahme an der Feier im Hofbräuhaus kann nur in beschränktem Maße erfolgen, da sich „eine gr-ße Anzahl von Altparteigenossen aus dem. ganzen Reich gemeldet hat. Die auswärtige« Teilnahmeberechtigten, die der Parteigründungs- feier beiwohnen wollen, müssen bis spätestens 2V. Februar einen Antrag bei der Eauleitung der NSDAP. München, Prannerstraße 28, stellen. Die Kosten für Fahrt und Unterkunft müssen von den auswärtigen Teilnehmern selbst getragen werden.
Anläßlich der Parteigriindungsfeier am 24. Februar hält die SA.-Eruppe Hochland in der Hauptstadt der Bewegung eine große Führer- tagung ab, Lei der StabschefLutze das Wort ergreifen wird. Abends treffen sich die SA.- Führer der Gruppe im historischen Vllrgerbräu- eller, um gemeinsam die Geburtsstunde der'Partei zu begehen und zugleich des Opfers der gefallenen Helden der Bewegung zu gedenken.
böswillige lluslandsprelse ausgeruMt
Nasche kntlarvung stehender -.Kirchenpolttister'
(Orabtbsriokt rmssrsr Berliner Lobriktlsitung) r. Berlin, 16. Februar.
Wir fühlen den Schmerz, der heute in gewissen Londoner Redaktionsstuben herrschen mag im Hinblick auf die Tatsache, daß selbst den journalistischen Propheten eines „auserwählten Volkes" die Qualifikation zur. Allwissenheit fehlt. Vor uns liegt ein Exemplar der gewiß sehr achtbaren englischen Zeitung „Times" und ein weiteres britisches Zeitungsexemplar mit dem Namen „Daily Telegraph". 2n beiden Blättern wird in beweg-
Brancos 6ot>iotsxezvinne. IVick äis senkrecht scdrakllsrtev Stellen — von äsn nationalen Truppen in Istrtsr 2sit srobsrts Qsbists — vsranscbaulledsn, sebwilrt äsr nock von äsn Lolsoksrvistsn terrorisierte Teil Spaniens immer. mebr, -nsammsn (siebe Seite 2). Lsiebnnys: Lurrbausr
ten Worten von einem „endgültigen Bruch zwischen der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands und der evangelischen Kirche" berichtet und in mitleidvollen Redewendungen von dem bevorstehenden Aüsbruch eines „fürchterlichen K i rch e n ko n fl i k tes" gesprochen. Der „Daily Telegraph" glaubt sogar, seiner Leserschaft mitteilen zu können, daß bereits in Deutschland Anstalten getroffen würden, um durch eine umfangreiche „Konzentxierung und Verhaftung" evangelischer Geistlicher den Kirchenkonflikt im Keime zu ersticken.
Es sei uns zuerst gestattet, für das übergroße Interesse diesen englischen Blättern zu danken, die trotz großer Schwierigkeiten im eigenen Lande noch Zeit finden, sich in solcher- Ausführlichkeit „Problemen" zu widmen, von denen das „auserwählte Albion" verschont ist. Wie die Er- -fahrung lehrt, ist dies aber eine undankbare' Aufgabe, besonders dann, wenn man auf Grund seiner „Auserwähltheit" in Sphären lebt, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun haben und dabei die „hohe Mission Englands für den Frieden" mit einem ausgesprochenen Stänkert um verwechselt. Jedenfalls müssen wir heute feststellen, daß nach der Veröffentlichung des Erlasses des Führers und Reichskanzlers, durch den die Verhältnisse innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland auf rein kirchlichem Boden einer endgültigen Klärung entgegengehen werden, das „Kirchenstreit-Geflüster" gewisser englischer Zeitungen plötzlich verstummen mußte.
Wir geben zu, es ist peinlich, wenn man gerade in dem Augenblick,. in dem man darangeht, seiner Leserschaft neue „Sensationen" aufzutischen, der Tatsache gegenübersteht, daß gerade das Gegenteil seiner Orakel Wirklichkeit geworden ist. Das ermöglicht der Mitwelt einen Blick hinter die Kulissen und beleuchtet die Tendenzen, die man verfolgt — und nichts ist in London unerwünschter! Wir bedauern, gewissen Londoner Redaktionsstuben Unannehmlichkeiten bereitet zu haben und sprechen unser Beileid aus. Leider sehen wir uns aber nicht in der Lage, die innerpolitischen Angelegenheiten Deutschlands nach den Tendenzberichten englischer Zeitungsschreiber auszurichten. Ob die Herren in London böse sind wenn wir ihnen sagen, daß wir sie nicht ernst genommen haben, noch jemals ernst nehmen werden?
Die „Basier Nachrichten", die ihre Informationen angeblich aus kirchlichen Kreisen schöpften und damit für ihre eigene Ansicht deutsche Gewährsmänner vorzuschieben versuchten, sprachen bereits am 13. Februar die Befürchtung aus, „daß der Staat die Gelegenheit benützt, um eine totale Gleichschaltung der Kirche zu erreichen.
Für die Kirche dürfte die schwerste Zeit bevorstehen. Wenn der Staat diese Aufgabe auf seine Weise übernimmt, wird er die Bekenntniskirche in die Rolle einer illegalen Organisation manövrieren." Die „Basier Nachrichten" sprachen weiter davon, daß „die Kirche mit Gewalt gehindert werde, für die Verkündung des Evangeliums zu tun, was ihre Pflicht ist." Das gleiche Blatt prophezeit am 1S. Februar: „Es wurde deutlich, daß mit einer weiteren Verschärfung des Kirchenregi- mentes gerechnet werde. Jetzt noch vorhandene Freiheiten werden gefährdet sein."
Die „Neue Züricher Zeitung" meldet unter dem -14. Februar aus Berlin, „man müsse damit rechnen, daß jetzt wieder größere Verfolgungen einsetzten, daß der Kampf der Kirchengegner unverhüllter in Erscheinung trete und das Wenige an Freiheit, das der Kirche noch geblieben sei, ihr weggenommen werde". Die „Neue Zürcher Zeitung" spricht von der „allmählichen Vernichtung derevangelischenKirche in Deutschland, die sich nicht in großen Geräuschen bemerkbar mache. Die vorgesehene Entwicklung gehe den Regenten noch nicht schnell genug und solle beschleunigt werden. Also mußte man jetzt wieder ein Stück weiter in den angeblich respektierten Jnnenraum der evangelischen Kirche hineingreifen, um diese Institution zu vernichten", rl-
Das ist wiederum die sattsam bekannte Methode der internationalen Brunnenvergiftung. Aber während sich eine gewisse ausländische Journalistenelique in den unsinnigsten Voraussagen und blödesten Prophezeiungen erging, ergriff der Führer die Initiative zu einem großzügigen Besris- dungswerk, das in dem Erlaß über die Einberufung einer verfassunggebenden Generalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche seine Krönung fand.
Neben oder oberhalb des k. k. l
Berlin, 16. Februar.
Zur Trageweise des Goldenen Parteiabzeichens hat der Reichskriegsminister folgenden Befehl erlassen: „Das Goldene Parteiabzeichen kann stets zur Uniform getragen werden. Es muß zur Uniform getragen werden, wenn die kleine oder große Ordensschnalle angelegt wird. Das Goldene Parteiabzeichen wird auf der linken Brustseite gegebenenfalls neben oder oberhalb des E. K. I getragen. Die Anzugsbestimmungen sind entsprechend zu ergänzen."
Sie NSVstp.
bestegle das »wenn" und »flber"
K. Vlü. Die parteieigene Presse gewährt ihren Lesern in diesen Wochen einen aufschlußreichen Einblick sowohl in die vielgestaltige Kleinarbeit der Partei, die im Rahmen des gigantischen Vierjahresplanes geleistet wird, wie auch in die beispiellosen Aufbau e r g e b n i s s e der NSDAP. Die unermüdlich wirkende Parteiorganisation hat mit ihren zahlreichen Gliederungen bereits jetzt unvergängliche, allen Volksgenossen sichtbare Werke geschaffen, um die uns die Welt — soweit die Bevölkerung jenseits unserer Grenzen nicht von Juden irregeführt und verhetzt ist — mit Recht beneidet. Nicht weniger groß und bewundernswert wie die sozial- und wirtschaftspolitischen Siege, die wir im bisherigen Verlauf der journalistischen Sonderaktion für die Partei verbuchen konnten, sind die von der Bewegung im geistigen Umsormungsprozetz erzielten Erfolge. Die Widerstände, die sich in falschen Auffassungen und Anschauungen breitester Volksschichten dem Nationalsozialismus bei Beginn der praktischen Aufbauarbeit entgegenstellten, waren so heftig und hartnäckig, daß ihre Ueberwindung nur dem ungeheuren Willen einer verschworenen Kampfgemeinschaft, die ihre Kräfte am Vorbild des Führers ins Unermeßliche steigerte,, gestrigen konnte. Es sei hier lediglich an einige' der gefährlichsten jener (inzwischen ausgemerzten) Vorurteile erinnert:
Wie war es mit der Meinung über die Zielsetzung der nationalsozialistischen Arbeitsschlacht?
Man wußte es im voraus, daß die Arbeitsbeschaffungsaktion an der Unmöglichkeit die Weltwirtschaftskrise zu beheben scheitern würde . . .
Wie stand es mit der Idee des Arbeitsfriedens zwischen Betriebsführer und Gefolgschaft?.
Man war auf die Theorie der „natürlichen ewigen Feindschaft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer" eingespielt. . .
Wie wurde der Plan zum Bau der Reichsautobahnen von den Opfern der marxistischen Demagogie aufgenommen?
Man sprach — wie irrsinnig! — von der Schaffung neuer Vorteile für die Besitzenden ...
Welches Echo fand der Gedanke des Reichs- avbeitsdienstes?
Man malte allen Ernstes das Schreckgespenst einer weiteren Verschlechterung der Erwerbsmöglichkeiten. durch den „Arbeitsplatzraub des FAD." an die Wand ... Wie reagierten die Besserwisser auf die bevölkerungspolitische Propaganda zur Steigerung, der Geburtenziffern?
Man faselte von einem „Verbrechen am Volk ohne Raum" . . .
Wie stellte man sich zur Weckung und Vertiefung des Rasssbewußtseins?
Man leugnete das Vorhandensein grundlegender rassischer Eigentümlichkeiten oder vertrat den „wissenschaftlichen" Standpunkt, das deutsche Volk habe im biologischen Verschmelzungsprozeß seine eigenrassischen Elemente längst völlig eingebüßt . . .
Welche Auffassung wurde dem Programm der restlosen Einigung der Nation unter einem Führer entgegengesetzt?
Man hielt den Hang zu Zwiespalt und Zersplitterung für ein unheilbares Grundübel des deutschen Volkes . . .
Was hatte man gegen die nationalsozialistische Kernforderung „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" einzuwenden?
Man war sich darüber einig, daß nur Phantasten dem „unüberwindbaren menschlichen Egoismus" den Fehdehand- . schuh zuwerfen konnten . . .
Welche Zweifel wurden zu Beginn des Kampfes um die Wiedererringung der Weltgeltung Deutschlands geäußert?
Man war davon überzeugt, daß die „Ver- sailler Siegerstaaten" eine Wehrhast- machung des deutschen Volkes und damit eine außenpolitische Erstarkung des Reiches nie zulassen würden ...
Es liegt offen zutage: Ein Gemisch von Bosheit, Lüge, Unwissenheit, Irrtum und Verblendung trübte in den nationalen und wirtschaftlichen Lebensfragen so vielen den Blick für die wahren Zusammenhänge.