Ausgabe 
(14.2.1937) Nr. 44
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

k aus.

UtHr ^

^Nclus

ietro

"ik

r mi

chla^ hr e c u« den

ms EeffiL achte kaum -, " regelkeG

>on Marcel«, ndlichen Sp«, ä'tet. Peti«; sgte sie uilge- >er das nW P?.

ob Lclwzck

tiK

otz seiner Ie- veiter in der blieb, wmde -acst, Mich» möchte, wen mes Reich i«

,was wich rnn am lick rden."

am T, 6kc> rs er zu is >en habe. vort: bereit, abp n. Sammele t nicht mch 8ob.-ll

r

gramm

nlsche Tan- chlkarte °»

en, warum nna einen er beschlH nder nB bisher, « gp-

nüwarui

st so süß

»spesre

> an un"

> die LV h, und er

snwillkür- rgreist ^ r dennoch cüber hi"

lsinniges

rälte,de/

ter M? , sie wre'

,,hab^

»wundert

ich didl-

K'd--

Innern

hat E nd n«Ht Innern

!r es tnt löst h<

chen, L hen ß!^

treu ^ anders

olgt)

parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt vremen

E*'nt Eal wöchentlich. Monatsbezug: NM. 2,30 einschl. Zustellgebühr: durch die Post RM 2 30

PoMckieck b^m^ra Bezugspreis ist im voraus zu entrichten.

Post,check. Hamburg 1,2 ,2. Betrrebsstorungen begründen keinen Anspruch ausErstattung aderErsatz.

N^^nuderlag We,cr-Ems G. m. b. H., Bremen, Geeren S/8 / Fernsprecher: 841 21 und 51115.

Nr. 44 / 7. Jahrgang

Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchaiters in Oldenburg und Vremen

Anzcigcn-Erundprcisc: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70-mm-Zeiie im Textteil 75 Ps. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 6 (Nachlaststaffel L1. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschlutz 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag I2^-l3)H Uhr.

Sonntag, 14. februar 1SZ?

kinzelpreis 15 Npf.

liehe um den Deutschen 6ruß des votschasters

Zeichen bolschewistischer Zersetzung in kngland

weckham Steed" beleidigt den britischen König

vsü. Berlin, 13. Februar. Es blieb wie konnte es anders sein dem englischen Hetzer Mr. Weckham Steed vorbehalten, den Deutschen Gruß, den Botschafter von Ribben- trop dem britischen Monarchen zum ersten Male ..............>'

Unser lagvsspivgel

Moskowiten in London machen den Deutschen Gruß von Ribbentrops vor dem englischen König zum Gegenstand einer wüsten Hetze. Bei den jüngsten Kämpfen um Madrid er­litten die Volschewisten ganz schwere Verluste. Im Berliner Kommunistenprozeh begann die Vernehmung der roten Mordschützen.

Dr. Leg gab wichtige Erklärungen zum Neu­aufbau der Berufsausbildung.

Unter Beteiligung des hanseatischen Handels wird die Leipziger Messe von einer reinen Exportmesse zur Auhenhandelsmesse.

In Bremen begann die Arbeitstagung der Gruppe der NSKOV. der hirnverletzten Krieger, Abteilung Niedersachsen.

Für die Durchführung der Heldengedenkfeker am 21. Februar in Bremen gibt der Stand­ortälteste Anweisungen.

Für den Jahrgang 1827 findet die Pimpsen- musterung ab 28. Februar statt.

Dr. Eylmänns Australien-Sammlungen gin­gen in den Besitz des Deutschen Kolonial- und Uebersee-Mnseums über.

WWWMWUMWMMUUMWWWWW^

bei der Ueberreichung seines Beglaubigungs­schreibens in dieser Woche erwiesen hat und fortan immer erweisen wird, in eineBeleidigung sür den König" umzufälschen. König Eduard VIII., so erklärte er bei einer Versammlung des Oxsord Liberal-Clubs, nebenbei einer Hochburg roter Propaganda in England,hatte eine sofortige Abberufung des Botschafters verlangt. Statt dessen ist dem deutschen Volke erzählt worden, daß der Borsall von weiten Kreisen hingenommen wurde und dah er ein Zeugnis für die Beliebtheit Hitlers in England sei."

Wir kennen den notorischen Deutschenfeind und Lügenapostel Weckham Steed zu genau, um aus­gerechnet mit ihm in eine Diskussion einzutreten über eine Handlung, die für uns Deutsche wie für alle Einsichtigen jenseits unserer Grenzen eine Selbstverständlichkeit ist und die von den Kreisen, von denen Weckham Steed spricht, nur so aufgefaßt wurde und aufgefaßt werden konnte, wie sie vom deutschen Botschafter gemeint war, nämlich als eine besondere Ehrung des britischen Monarchen. Wir wissen, daß Weckham Steed an der infamen Liigenhetze gegen Deutschland im Weltkriege führend beteiligt war und daß auf seine Anregung jene schwarz-rot- gold umrandeten Flugblätter über der Front in Frankreich abgeworfen wurden, in denen deutsche Soldaten unter dem Vorwande, daß die Republik den Frieden bedeutete, zur Meuterei aufgefordert wurden. Wir wissen, daß Weckham Steed heute ständiger Mitarbeiter des Hetzpamphlets der jüdischen Emigranten, derPariser Tages­

zeitung" ist. Es nimmt uns auch nicht wunder, daß ausgerechnet derNews Chronicle" als einziges Londoner Blatt die absurden Be­hauptungen Steeds aufgegriffen hat. Es ist ja schließlich kein Geheimnis, daßNews Chronicle" aus Mangel an wirklicher politischer Bedeutung das Sprachrohr jener unter bolschewistischem Einfluß stehenden Kreise ist, die bewußt und unbewußt an der Untergrabung der politischen und wirtschaftlichen Fundamente des britischen Staates arbeiten.

Was uns Deutsche aber befremdet und was wir tief bedauerlich finden, ist die Tatsache, daß in einem so traditionsreichen Lande wie England ge­wissenlose Hetzer, die geistig auf der gleichen Stufe stehen wie die bolschewistischen Mordbrenner in Spanien, an der Person ihres eigenen Monar­chen eine derartige Kritik überhaupt üben können. Denn wenn es Herr Weckham Steed auch nur für möglich hält, daß ein am Hofe von St. James beglaubigter Botschafter die Absicht haben könnte, den britischen Monarchen zu verletzen, so ist dies eine solche Beleidigung für den Souverän des britischen Weltreiches, daß in Deutschland der Träger solcher zersetzenden Gedanken als außerhalb der Volksgemeinschaft stehend betrachtet und behandelt werden würde.

Die Erklärung Weckham Steeds ist nicht nur ein Zeichen für die verderbliche Hetze gegen eine auf­richtige und freundschaftliche Verständigung zwi­schen Deutschland und England, sondern auch ein Beweis dafür, wie tief bereits das zersetzende Gift der bolschewistischen Propaganda in die Auf­fassung gewisser intellektuellei- Englands

eingedrungen ist.

wie die 6PU. «tzr Ziel erreicht

Vas öekeimnls der SelbstbezUcktigungen in den Moskauer Schauprozesfen

Berlin, 13. Februar.

Eine westdeutsche Zeitung veröffentlicht einen Bericht ihres Moskauer Korrespondenten, der die unmenschlichen und grausamen Methoden der GPU. auszeigt. Im Hinblick aus die wieder ein­mal erlebtenGeständnisse" der im letzten MoskauerTheater-Prozeß" Verurteilten ist die Schilderung von besonderem Interesse, da sie dazu beiträgt, das Rätsel um die Selbstbezichtigungen zu lösen.

Die Seelenfolter der armen Opfer der Tscheka unterscheidet sich in manchen Fällen kaum von den Methoden der Hexenprozesse im Mittelalter, wird aber mitunter auch sehrmodern" mit den neuesten Errungenschaften der Technik und der Medizin betrieben. In Einzelsällen politischer Art arbeitet man zunächst mit derLicht- und Temperaturkur". Die Zepe der Häftlinge wird SO Minuten lang ganz grell erleuchtet, um ,n den nächsten 30 Minuten in tiefste Finsternis gehüllt zu werden, SO Minuten bis 18 Grad Hitze und darüber, um innerhalb weniger Minuten die Zelle für eine halbe Stunde in einen Eiskeller zu verwandeln. DiesesSpielchen" wird wochen­lang Tag und Nacht fortgesetzt.

Zu den harmlosesten Druckmitteln gehören die stockfinsteren lln gez,i e f er ka m mern, m denen die Gefangenen Tage und Wochen zubringen müssen. DieQuetschkammern", die auf 48 Grad erhitzt werden und in die die Gefangenen massen­weise hineingequetscht werden, daß sie eng anein- andergsdrückt nur stehen können, sind ebenfalls sehr beliebt. Es kommt oft vor, daß die armen Opfer 24 Stunden und länger stehend in dieier entsetzlichen Menschen-Pökelkammer zubringen müssen. Nicht einmal ihre Notdurft können sie verrichten. Ein offenes Geheimnis ist, daß die Gefangenen, auch die weiblichen, vielfach besti­alisch geschlagen werden. Auch mit see­

lischen Druckmitteln arbeiten die Tsche- kisten. Man droht den Gefangenen, daß auch seine nächsten Angehörigen verhaftet, ja erschossen würden, wenn er nicht das gewünschte Geständnis unterschreibe. Tausende und aber Tausende haben wissentlich falsche Angaben unterschrieben, um ihre Frauen, Eltern, Geschwister zu retten.

Diejenigen Gefangenen aber, die man für den großen Theaterprozeß benutzen will, werden ganz

In Fortführung un­serer journalistischen S onderaktion über die richtungwei sende Arbeit der Partei bringen wir heute im Innern des Blat­tes eine Grotzr epor- toge über di e Gauschule Pewsum sowie eine Uebersicht über die Aufgaben der Kreis­betriebsgemeinschaft XVerkehr".

besonderszurechtgemacht". Englische Zeitungen schrieben von Einspritzungen, durch die die Ange­klagten willenlos gemacht worden waren. Viel näher liegt aber die Vermutung, daß die Unter- snchungsbehörde ihr Ziel durch Verabreichung von Luminalpräparaten erreicht hat. Flüssige Lumi- nalpräparate sind völlig geschmacklos und können daher jedem Essen und Getränk beigemengt wer­den, ohne daß das Opfer etwas davon merkt. In sehr kleinen Dosen wirkt Lumina! auch nicht als

Schlafmittel, sondern erzeugt nur Müdigkeit, Schlappheit. Wenn man mehrmals täglich das Gift verabfolgt und dieseKur" einige Wochen durchführt, kann man den stärksten Menschen zu einer Marionette machen.

Der Psychiater kann heute bereits durch Verab­reichung von Lumiinalpräparaten. verbunden mit entsprechender suggestiver Behandlung, unheilbare Irre aus eine bis drei Wochen von ihren Wahn- iden befreien. Die Lnminalpräparate dienen da­zu, den Widerstand des Irren zu brechen und ihn zu beruhigen, um ihn dann einer suggestiven Be­arbeitung zugänglich zu machen. Was der Wissen­schaft zum Wähle der Kranken gelungen ist, kann nun leider auch im umgekehrten Sinne angewandt werden. Zur Beschleunigung derKnr" und zur Anreizung der Phantasie in Selbstbezichtigungen werden noch Haschisch-Präparate gegeben. Wenn wir in den Theaterprozessen häufig erlebten, daß die Angeklagten weit über das verlangte Geständ­nis hinaus sich in den unmöglichsten Seibstbezich- tigungen ergingen, so daß der Staatsanwalt ganz verzweifelt den Redestrom desGeständigen" ab­zubremsen versuchte, ist diese Erscheinung wahr­scheinlich auf Nachwirkungen von Haschisch-Präpa­raten zurückzuführen.

Partei und 9taot in der siirkei

ick. Ankara, 13. Februar.

Die türkische Nationalversammlung hat ein Gesetz zur Verfassungsänderung angenommen, das eine gewisse grundsätzliche Bedeutung besitzt. Das Gesetz sieht praktisch die restlose Ilebersührung der sogenanntenRepublikanischen Volkspartei" der von Kemal Atatürk geschaffenen Regierungspartei in den Staat vor. Partei und Staat sind nach der Annahme dieses Gesetzes auch in der Türkei eins geworden.

Note Mordschützen vor dem Schwurgericht

krste vernestmungen im Verliner kommumstenprozeß Man schoß planlos in dos tichtenberger Sfl.-tokal

(Orabtbsriobt nnssrsr Berliner Leürittlsitnng) r. Berlin, 13. Februar.

In 'dem Schwurgerichtsprozetz, der wie wir bereits berichteten zurzeit in Berlin g?gen 14 Kommunisten durchgeführt wird, die am 12. Mai 1932 auf das in Berlin-Lichtenberg ge­legene nationalsozialistische VerkohrslokalZur Linde" einen feigen Mordüberfall ausführten, der ein Menschenleben und mehrere Schwerver­letzte als Opfer forderte, begann Sonnabend vormittag die Vernehmung der Angeklagten. AIs erster wurde der 22jährige rote Mordschütze Er­win Leibisch verhört. Es handelt sich bei den Angeklagten um notorische Verbrecher, die be­reits lange Vorstrafenregister auszuweisen haben.

Die Aussage Leibischs war wiederum ein deut­licher Beweis für das hinterhältige und skrupel­

lose Vorgehen der Kommunisten. Am Abend der Tat wurde Leibisch von dem Verkehrslokal der Roten Jungfront" Friedrichhain in der Koppe­straße nach dem Lichtenberger Stammlokal der Kommunisten in der Kronprinzenstraße befohlen. Dort verteilte der Angeklagte Nawrat in einem Hinterzimmer der Gastwirtschaft, in dem bereits eine große Anzahl Kommunisten versammelt war, Pistolen an die einzelnen.

Wie Leibisch weiter aussagt, wurden dann die Kommunisten von dem berühmtenUnbekannten" aufgefordert, das damals gerade neu eröffnete nationalsozialistische VerkehrslokalZur Linde" zu überfallen. Die Angeklagten Leibisch und Krüger erhielten den Befehl, den Schankraum unter Feuer zu nehmen. Es ist bezeichnend für die bolschewistische Hinterhältigkeit, daß auch hier der eigentliche Drahtzieher seine Genossen zuerst auf­

hetzte und zum Mord veranlaßte, um sie dann im Stich zu lassen. Leibisch behauptet, bei der Aus­führung des Ueberfalls planlos drauflosge- schossen zu haben, und er will sich auch nicht mehr daran erinnern können, ob sein Genosse Krüger überhaupt von der Schußwaffe Gebrauch gemacht hat. Nach dem Ueberfall wurden den beiden roten Mordschützen von ihren Genossen, die an den um­liegenden Straßenecken Posten standen, die Waffen abgenommen, damit man kein Veweismaterial bei ihnen finden könne.

Ein Zeichen für die bestialische Verrohung dieser roten Mordbrenner ist die Tatsache, daß sie sich nach diesem gemeinen Mordüberfall wieder ver­sammelten, um gemeinsam in einem Zechgelage ihrenSieg" zu feiern. Die Verhandlung wird am Montag fortgeführt.

ktoivstsmlnistei- vi-. 6nel,1,el8 nätil-eiiä seiner kecke auk ckoi- 6r<,ll-k,inckgvl>iing cker K8VE in cker Ventsvlilanckkalle. (IVsMilü) '

Hat Heine 2eit sa seEeren

* Bremen, 14. Februar 1937.

Die Zweiteilung Europas in eine bolschewistische und eine radikale anti- bolschewistische Gruppe braucht nicht mehr zu kommen, sie ist bereits da!"

Dr. Goebbels in der Deutschland­halle am 12. Februar 1937.

Dr. Goebbels' Worte, die. wir als Leit­gedanken an die Spitze dieses Artikels stellen, scheinen uns sehr an die Adresse Englands passend. Denn von dort aus wird immer und immer wieder allen redlichen deut­schen Bestrebungen, die Regierungen Euro­pas in einheitliche Abwehrstellung gegen die bolschewistische Gefahr zu bringen, die völlig abwegige Behauptung entgegengesetzt, daß hierdurch eine Zweiteilung Europas herbei­geführt würde.

Und doch ist das gerade Gegenteil der Fall, weil eine Einheitsfront gegen den Bolsche­wismus eine Einigung Europas in der zur Zeit lebenswichtigsten Frage des Kon­tinents bedeutet, während die Außeracht­lassung der bolschewistischen Gefahr und das Versäumnis, ihr gemeinsam entgegenzu­treten, dem Bolschewismus erlaubt, die Völker Europas in ihrem nationalen Be­stände zu zermürben und zu zerbröckeln. Daraus müßte sich aber dann ja gerade die Zweiteilung der einzelnen Völker in sich und schließlich der Zerfall der europäischen Nationen entwickeln, worauf dann ohne wei­teres der Zerfall Europas folgt.

Es wäre eine falsche Klugheit des englischen Außenministers Eden, wenn er immer noch glaubten sollte, die bolsche­wistische Gefahr für Europa durch Kollek­tivismus und demokratische Verwaschenheit bannen zu können: ja es müßte die Fort­setzung solcher Versuche schon als eine poli­tische Fahrlässigkeit sondergleichen bezeichnet werden. Ginge damit doch unnötig viel Zeit

verloren, während Europa durchaus keine Zeit mehr zu verlieren hat, um nun endlich in fester Entschlossenheit zur Selbstbehaup­tung alles zu tun, damit dem Bolschewismus die Türe gewiesen, wird, wo immer er schon eindrang, oder wo immer er einzu­dringen versucht.

Wir freuen uns, daß England über den Stand pazifistisch-demokratischer Erwägun­gen hinaus nunmehr fest entschlossen an den ganz großen Ausbau seiner Rüstung heran­geht und mit der ungewöhnlich hohen Summe von 5 Milliarden Mark neuen Rüstungskredits schroff aller bisherigen Gs- dankenspielerei mit kollektiver Abrüstung entsagt hat. Es ist für England das einzig Richtige, sich für seine und damit auch sür die Sicherheit Europas eine Rüstung an­zulegen, vor der, ebenso wie vor der achtunggebietenden Rüstung Deutschlands, schließlich jeder Friedensstörer zurück­schrecken muß.

Daß die materielle Rüstung aller­dings nicht dazu angetan ist, um England vor der durch Moskauer Agenten in allen Teilen des Imperiums sich bemerkbar machenden Aushöhlungspolitik zu schützen, ist für uns Deutsche eine Binsenweisheit, die man in England anscheinend noch nicht allerorten erkannt hat. Wie anders wären sonst die ver­blüffend geringen Ergebnisse der Frei- willigen-Propaganda für die englische Wehr­macht denkbar, und wie anders die immer noch allenthalben bemerkbare Verkennung der dem englischen Volke von innen heraus drohenden kommunistischen Gefahr?

Kriegsschiffe, Flugzeuge und Kanonen sind gut für die Verteidigung eines Landes: aber das Volk, das sie zum Einsatz bringt, muh selber seelisch einsatzbereit bis zum letzten Staatsbürger sein, oder das beste Material wird versagen. Einsatzbereitschaft bis zum Letzten aber wird nicht erreicht, wo libera- listisch-pazisistische Gedankengänge heroischer