Ausgabe 
(13.2.1937) Nr. 43
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Parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen

Erscheint 7mal wöchentlich. Monatsbezug: RM. 2.30 einschl. Zustellgebühr; durch die Post RM. 2,30 m^IÄi^'O^df'llberwelsilnEgsbühr.ausschl. Postbestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck: Hamburg 1,2 ,2. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch auf Erstattung oder Ersatz. Ns.-Gcmvcrlag Weser-Ems G. m. b. H., Bremen, Geeren 6/8 / Fernsprecher: 84121 und 51115.

Das amtliche Verkündungsblatt des Michsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 4Z / 7. Jahrgang

Sonnabend, 1Z. Februar 1SZ?

kinzelpreis!5 Npf.

Vr. Goebbels rechnet mit den Sowjet-luden ab

der verllner Sauleiter vor ro 000 Volksgenossen

Mesenkundgebung in der deutfchlandhalle

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r. Ber 1 in, 12. Februar. Wieder wie in den Jahren der Kampfzeit leuchteten tagelang riesige rote Plakate von den Litfaßsäulen der Reichshauptstadt und riefen die Berliner auf zu einer Massenkundgebung, auf der Gauleiter und Reichsminister Dr. Goebbels Frei-

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Lord Rothermere rechnet mit der tschecho­slowakischen Politik scharf ab.

Durch eine Anordnung im Reichsanzeiger wird der Wechsel des Arbeitsplatzes für Me­tallfacharbeiter genehmigungspflichtig.

Dr. Goebbels sprach in Berlin vor 20 lM Volksgenossen.

Die Fettspende des Gaues Weser-Ems anläß­lich des Geburtstages unseres Gauleiters er­brachte 1S1000 Pfund.

Die hirnverletzten Krieger Niedersachsens treffen sich heute und morgen zu einer Tagung in Vremen.

200 Betten wurden durch die NSB. an Bremer kinderreiche Familien verteilt.

Heute vor 60 Jahren begann die Bremer Lagerhaus-Gesellschaft ihre erfolgreiche Tätig­keit. - , '

An der Nordamerikanischen Westküste droht der Ausbruch eines neuen Schiffahrtsstreikes. 2m Hause «erfahrt fand die traditionelle Schaffermahlzeit zusammen mit der Feier des 80jährigen Bestehens des NDL. statt.

Bei den deutschen Ski- und Heeresmeister- schasten siegten Willi Vogner und Ober­gefreiter Bnrk im 18-Kilometer-Langlaus.

tag abend in der Dentschlandhalle sprach. Schon Stunde» vor Beginn der Kundgebung setzte aus allen Teilen Berlins der Zustrom zur Deutsch­landhalle ein. Kurz nach 7 Uhr sind die 20 000 Plätze restlos besetzt.

Die Kapelle Fuhsel und die alte Schalmeien- kapelle des Gaues Berlin haben auf der Empore Platz genommen und spielen alte Kampflieder. Wenige Minuten nach 8 Uhr dringen Hoilrufe vom Eingang her zu den Massen, die sich spontan von den Plätzen erheben, um ihrem Gauleiter, Reichsminister Dr. Goebbels, begeistert zuzu­jubeln. Dr, Goebbels schreitet in Begleitung der Eauamtsleiter durch das lange Spalier der SS.- Männer zu seinem Platz, Noch während die letzten Heilrufe durch die Halle tönen, verlöschen die Lichter an der Decke des Saales. Die Schein­werfer werden aufgeblendet und richten ihre Strahlenbündel auf den Eingang, durch den nun die siegreichen Banner der Berliner Bewegung unter dem Jubel der Menge ihren Einzug in die Deutschlandhalle halten. Standarten und Fahnen nehmen in breiter Front zu Leiden Seiten des Rednerpodiums Aufstellung.

Der stellvertretende Gauleiter, Pg. Eör- litzer, eröffnet die Großkundgebung, Unter brausendem Jubel tritt dann Gauleiter Dr. Goebbels zum Podium, um zu seinen Berlinern zu sprechen. Aber es dauerte Minuten, ehe die Heilrufe, das Händeklatschen und Veifallstram- peln verebben. Zum Ausgangspunkt seiner großen Rede nahm der Minister die Erinnerung an den 4. Jahrestag der nationalen Erhebung. An die­sem 30. Januar 1037 habe der Führer nicht nur vor seinem eigenen Volk, sondern vorder gan­zen Welt eine imponierende Leistungsschau ausbreiten können. Es sei ihm wie keinem ande­ren Staatsmann möglich gewesen, sich auf die Zustimmungder ganzen Nation zu be­rufen. Die Machtmittel, die das deutsche Volk dem Führer bei Beginn des Aufbauwerkes zur Ver­fügung stellte, seien in einer ungeheuren Kraft­anstrengung der ganzen Nation mit Mut und Zähigkeit genutzt worden, und so konnte es ge­lingen, die bei Uebernahme der Macht gegebenen Versprechungen einzulösen. Dies habe die Nation

bei den letzten Wahlen mit einem einstim­

migen Ja bestätigt. Di

ie deutschen Arbeiter stehen heute nicht mehr wie einst, als eine Katastrophe über Deutschland hereinzubrechen drohte, vor den Stempelstellen und Arbeitsämtern, sondern sie schassen in den Fabriken und Werkstätten. Es ziehen keine grauen Züge des Elends mehr durch die Straßen der Städte wie damals, sondern die Straßen, Städte und Provinzen sind nur erfüllt von dem rauschen­den Leben bejahender Dajeinssreude und von einer Schöpfungskraft, die die ganze Nation er­faßt hat.

Es ist keine Phrase" erklärte Dr. Goebbels unter stürmischem Beifall,wenn wir heute sagen: Deutschland ist schöner geworden! Wir haben unserem Volk, das damals in hoff­nungslosem Pessimismus zu versinken drohte, den Glauben an seine nationaleSendung zurückgegeben. Wenn Deutschland heute wieder eine Großmacht ist, so darum, weil die Sache der Führung auch Sache des Volkes war, weil mutige Männer die Fahne vorantragen und nie aus der Hand ließen, und weil sie die Macht, die ihnen das Volk gegeben hatte, auch zu gebrauchen wußten. Unsere Politik ist nicht deshalb populär gewesen, weil wir sie mit Versprechungen populär machen wollten, sondern weil sie vom deutschen Volt verstanden und für gut befunden wurde."

Der Minister wies darauf hin, daß alle kata- strophischen Prophezeiungen der politischen Wider­sacher ins Gegenteil umgeschlagen seien. Während die Regierungen des Systems das deutsche Volk mit deren llnerfüllbarkeit selbst überzeugt waren, habe die nationalsozialistische Regierung diese falsche Klugheit, die sich der Gefahr entziehen will,

, aufgegeben, und das Versailler Schand- dokument zerrissen. Sie habe sich das sittliche Recht genommen, die Systemparteien zu beseitigen, die bei diesem gefahrvollen Vorgehen hinderlich sein konnten. Es sei verständlich', daß eine derartige revolutionäre Umgestaltung der deutschen Nation auch in der Welt Folgewir­kungen auslöse. Das geruhsame, spießbürgerliche politische Leben gehöre in Europa endgültig der Vergangenheit an. (Fortsetzung auf Seite 2)

Deutsche flrbeitsftont: f»le betriebe helfen mit!

Mchtungwelsende flrbeit;m Sestattung und Steigerung der deutschen Virtschastsproduktion

Im Rahmen der journalistischen Sonderaktion der partei­amtlichen Presse haben wir gestern die Berichterstattung über den Einsatz der Reichsdienststellen der NSDAP. bei der Durch­führung des Vierjahresplanes eröffnet. Der erste Aufsatz galt der von Reichssihatzmeister Schwarz errichtetenZentralstelle für die Durchführung des Vierjahresplanes bei der NSDAP., ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden". Im fol­genden beschäftigen wir uns nun mit den umfassenden wirt- schaftspolitischen Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront. Gleich­zeitig weisen wir aus die im Innern des Blattes erfolgenden ausführlichen Mitteilungen des Gauobmannes Dieckelmann über die DAF.-Arbeit im

Gau Weser-Ems hin.

Roben den großen Aufgaben des Vierjahres­planes wie Aufbau von Rohstoffabriken, Lenkung des Arbeitseinsatzes, ist es vor allem eine um­fassende Kleinarbeit, die in allen Be­trieben und Haushaltungen zu leisten ist, um das Gelingen des Kampfes Deutschlands um seine wirtschaftliche Befreiung sicherzustellen. Die Auf­gabe der Betriebe wird es sein, ihre Leistung zu steigern und die vorhandenen Materialien so sparsam wie möglich zu verwenden. Die Reichsbetriebsgemeinschaften in der Deutschen Arbeitsfront, deren Aufgabe es ist, die Betrieb« ihres Fachgebietes zu betreuen, haben jetzt, neben ihrer Hauptaufgabe im Vierjahres­plan, der Sicherung des sozialen Friedens, diese Aufgaben in Angriff genommen.

So führt die ReichsbetriebsgemeinschaftNah­rung und Genuß" mit den Betrieben des Nah­rungsmittelgewerbes einen scharfen Kampf gegen den Verderb. Eine große Um­frage bei allen Vetriebswaltern und Betrieben hat ein umfangreiches Material für den Kampf gegen den Verderb erzielt. Die Ergebnisse dieser Rundfrage werden eingehend ge­prüft, zu Richtlinien zusammengestellt und allen Betrieben der RVG.Nahrung und Genuß" zu­gestellt, damit diese sich die Erfahrungen anderer Betriebe im Kampf gegen den Verderb zunutze machen können.

Die RBG.Bekleidung" erläßt gemeinsam mit der zuständigen Wirtschaftsgruppe ein Preis­ausschreiben, das sich über Jahre erstreckt. Dieses Preisausschreiben setzt hohe Preise iür An­regungen auf dem Gebiete der Materialersparnis, der Werkzeugverbesserung, der Verbesserung der Arbeitsmethoden und einer besseren Anwendung der Werkzeuge aus. Die Preise werden halb­jährlich zur Verteilung kommen.

Die RVG.Bau" führt eine Aktion auf allen deutschen Baustellen für sparsame Ma­terialverwertung durch. Des weiteren setzt sie alles daran, um den so notwendigen Fach­arbeiternachwuchs für das Baugewerbe sicherzu­stellen. Durch Schaffung von Lehrwerkstätten und eine umfangreiche Propaganda soll dieses Ziel er­reicht werden.

Die RBG.Holz" ist bemüht, den so wichtigen und knappen Rohstoff Holz immer stärker aus­zuwerten. Eine Aktion in allen deutschen Säge- reien, die eine lleberholung der Maschinen und Arbeitsmethoden vorsteht, soll dafür sorgen, daß möglichst wenig Abfallholz und Sägemehl ent­steht und daß Holz restlos verwandt wird. Die Herabsetzung der Eüteansprllche des Holzes soll dazu beitragen, daß der wertvolle Rohstoff Hol; nur in den wenigsten Fällen zu Brennholz ver­wandt wird. Außerdem sollen vor allem die Be­hörden ihre Ansprüche auf astfreie Möbelstücke Herabschrauben.

Um die Heranbildung eines hochqualifizierten Facharbeiternachwuchses für die Metallindustrie sicherzustellen, führt die RBG.Eisen und Metall" eine Aktion500 Lehrwerkstätten im Jahre 1937" durch. In diese Aktion weiden die Organe der Sozialen Selbstverantwortung weitestgehend eingeschaltet. Die Arbeitsgemein­schaften in der Eisen- und Metallindustrie, die sich mit der Umschulung von ungelernten oder von Arbeitern von Berufen, in denen noch eine starte Arbeitslosigkeit herrscht, zu Metallarbeitern be­fassen, werden stark ausgebaut, da die bisherigen Arbeitsgemeinschaften große Erfolge erzielt haben. Bisher wurden von diesen Arbeitsgemeinschaften über 34 090 Facharbeiter der Metallindustrie zu­geführt.

Der seit dem 1. Dezember 1936 lausende100- Tage-Kampf für Leistungssteige­rung in der chemischen Jndustri e", der von der RBG.Chemie" in Zusammenarbeit mit den zuständigen Wirtschaftsgruppen durchgeführt wird, hat in allen Betrieben große Erfolge er­zielt. Die acht Aufgaben des100-Tage-Kampies" lauten: 1. Material sparen. 2. Ausschuß verrin­gern. 3. Das Werkzeug verbessern. 4. Abfall wieder verwenden, ö. Verfahren verbessern. 6. Unfälle verhüten. 7. Krankheitsgefahr be­kämpfen. 8. Den Arbeitsplatz schöner gestalten.

Um die in den Betrieben des graphischen Ge­werbes lagernden Klischees, die aus wertvollen Rohstoffen bestehen, der Wiederverarbeitung zu­zuführen, hat die RVG.Druck" eine umfassende Ausklärungsaktion begonnen. Des weiteren sind

Bestrebungen im Gange, die als Füllmaterial ver­wendeten Vleistege durch Verwendung von deut­schen Preßstosfen zu ersetzen. In der Chemie- graphie und im Offset-Druck werden in Zukunft statt Zinkplatten Platten aus dem neuen Metall Elektron verwandt. In der Farb- herstellung werden noch mehr als bisher auslän­dische Rohstoffs durch flüssige Harzstoffe ersetzt. Die Rückgewinnung der Lösungsmittel im Tief­druck durch besondere Regenerationsoerfahren , wird gefördert.

Die RBG.Handel", die den gesamten Einzel-. Handel zu betreuen hat, sieht ihre hauptsächlichste Arbeit auf dem Gebiete des Einsatzes für den Vierjahresplan in einer vernünftigenVer» brauchslenkung und Beratung in den Fra­gen neuer Werkstoffe. Die Fachgruppe Gaststätten und Beherbergungsgewerbe führt vor allem einen Kampf gegen Lebensmittelver- ichwendung. So sorgt die Fachgruppe dafür, dag sich alle Speisekarten immer den ernährungs- politischen Notwendigkeiten anpassen. In den nächsten Wochen werden für das Gaststätten- und Veherbergungsgewerbe in ganz Deutschland Ver­sammlungen durchgeführt, die den TitelDie Gaststätte im Vierfahre plan" haben und die'Än- gehörigen dieses Gewerbes aufklären sollen.

In der Arbeit der RVG.Handwerk" nimmt die Facharbeiterumschulung einen großen Raum ein. Im ganzen Reich finden Umschulungs­kurse für Klempner von dem Material Zink auf das Material Aluminium, Umschulungen von Zivilschneidern auf Uniformschneider usw. statt.

Die Reichsmch- und Vezirksfachschulen arbeiten in ihrem gangen Ausbildungsprogramm auf eine v e r n U n fti g e^ V e r w e nd un g der Roh- und Werkstoffe. In den Fleischereien wird eine Sonderaktion durchgeführt, die sich mit der restlwen Erfassung und Wiederverwendung von Schweinsborsten und Knochen befaßt. Ein wich­tiges Kapitel der Arbeit RVG.Handwerk" im Vierjahresplan ist die Heranbildung von tüchtigen Facharbeitern, die mit den neuen Erfindungen, wie Holzgasantrieb iür Last­autos und Propangllsantrieb fachgemäß umzu­gehen verstehen und so die Einführung dieser Er­findungen erleichtern.

Die hier gekennzeichneten Aufgaben der ein­zelnen Reichsbetriebsgemeinschaften werden ,zum großen Teil grundsätzlich von den Aem- ternderDeutichenArbeitsfront ange­faßt. So übt etwa das Amt für Berufserziehung und Betriebsfiihrung durch feine umfassenden Maßnahmen einen weitgehenden Einfluß aus die Gestaltung und Steigerung der deutschen Wirt­schaftsproduktion aus. In welchem Umfange die NS.-KemeinschastKraft durch Freude" be­reits nach dreijähriger segensreicher Tätigkeit dazu beigetragen hat, den Arbeitsfrieden zu sichern und eine Leistungssteigerung des ichaUenden Men'chen zu unterstützen, braucht an vieler Stelle im ein­zelnen nicht näher ausgeführt zu werden.

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Unser Sauleiter IMe Seburtstag

Vas krgebms der fettspende: 15 l 000 Pfund

(üllAsvsr Lsrlebt)

Oldenburg, 12. Februar.

Das war ein großer Tag für unseren Gauleiter, der am Freitag 48 Jahre alt wurde. Den ganzen Tag über kamen die Gratulanten, morgens in das Adolf-Hitler-Haus, nachmittags in seine Wohnung, und überbrachten ihre Glückwünsche. Ob mit oder ohne Angebinde jeder wurde vom Gauleiter herzlichst empfangen und bewill­kommnet. Morgens herrschte zeitweise eine ge­radezu beängstigende Fülle im Adolf-Hitler-Haus, doch niemand ging wieder fort ohne einen starken und nachhaltigen Eindruck von der echten Ver­bundenheit zwischen dem Gauleiter und seinen engeren und weiteren Mitarbeitern aller Gliede­rungen, den Vertreter des Staates, der Wehr­macht und aller Städte des Gaues empfangen zu haben.

8.30 Uhr überraschte das Musikkorps der Bremer Schutzpolizei den Gauleiter mit einem Morgenstäudchen. Zugleich überbrachte der jüngste Sproß des Obersten Kreysing, des Standortältesten von Oldenburg, mit einem Blumenstrauß als Erster seine Glückwünsche. Dann gratulierten die Angestellten des Adolf-Hitler-Hauses, und nach und nach füllten sich die Räume mit weiteren Getreuen. Keiner ließ es sich nehmen, zu kommen, so dem Gauleiter eine wirkliche Herzensfreude bereitend. Immer neue Kapellen konzertierten nacheinander. Erst kam die Kapelle der Flieger­horst-Kommandantur, dann die erste Werkichar- Kapelle des Gaues Weser-Ems von derMidgard" in Nordenham, und schließlich der SS.-Musikzug. Anwesend waren der gesamte Eaustab. Vertreter der SA., SS., des NSKK., der H2., des BDM., der NS.-Frauenschaft, des RAD., des NS.-Eau- verlages. Kreisleiter Blanke und andere Kreis­leiter des Gaues, Ortsgruppenleiter, Oberbürger­meister und Bürgermeister. Man sah den stell­vertretenden ^ Gauleiter Joel, Staatsminister Pauly, Oberst Kreysing. Major Freiherr von Beaulieu-Marconnay als Kommandeur des Fliegerhorstes, Oberst der Schutzpolizei Dr. Lankenau-Äremen, SA.-Gruppenführer Vöhmcker, SS.-Standartenführer Scherner als Führer des SS.-Abschnitts XIV, NSKK.-Vriqadeführer Uhde als Führer der Motorbrigade Nordsee und Senator Flohr als Vertreter des Bremer Senats.

Der Führer sandte unserem Gauleiter folgen­des Telegramm:Zu Ihrem heutigen Geburts­tag meine herzlichsten Glückwünsche, gez. Adolf Hitler." Ferner liefen Telegramme ein in bnnier Reihenfolge von Ministerpräsident Hermann Eöring, Stabschef Lutze, Reichsminister Dr. Frick, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsführer SS. Himmler, Gauleiter Stürtz, Gauleiter GrohL, Landesbauernfllhrer Jacques Eroeneveld, Reichs- minister Walther Darre, Reichsamtsleiter Horst Dreßler-Andreß, Oberbürgermeister Renke-Wil- helmshaven, Regierungspräsident Eggers-Osna- brück, SS.-Obergruppenführer Lorenz, Gauleiter Mutschmann, Generalmajor Christiansen Land- rat Eroneivold-Aschendorf, Reichsfrauenfllhrerin Gertrud Scholtz-Klink, Stabsführer Lauterbacher, SS.-Eruppenführer Wolfs und vielen, vielen anderen. Zu gleicher Zeit ging ein Glückwunsch­telegramm vom Gauleiter an Julius Streicher ab, der am gleichen Tage Geburtstag hat.

Neben einer unübersehbaren Fülle schönster Blumen erfreuten viele der Gratulanten Pg. Carl Rover mit Geschenken aller Art. Da ist zu­nächst die große Spende des Amtes für Volkswohl­fahrt mit 1Z0 8Z9 Pfund Fettwaren zu nennen, von der der Gauleiter durch eine künstlerisch aus­geführte Urkunde Mitteilung erhielt, dann eins Spende der Ortsgruppe Osternburg der NSDAP., die dem Gauleiter 12 Läuferschweine von je über 100 Pfund Gewicht zur Verfügung stellte. Die Deutsche Arbeitsfront ließ eine symbolische guß­eiserne Plakette überbringen mit der Unterschrift Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter. Ein liebevoll zusammengesetztes Fotoalbum mit Bildern der Führer und Unterführer der Motor-Brigade überbrachte das NSKK. mit der WidmungUn­serem verehrten Gauleiter und Ehren-Gruppen- führer Carl Rover. Motor-Brigade Nordsee. (g«Z-) Uhde. Kreisleiter Vlanke-Bremen über­brachte einen Strauß aus dem Bremer Bürger- park mit einer sehr geschmackvollen Vase. Der Bremer Senat überreichte durch Senator Flohr ein Gemälde vom Bremer Rathaus. Eauamts­leiter und Kreisleiter des Gaues Weser-Ems stifteten der NSDAP. für das Eau-Kamerad- schaftsheim vier Original-Oelgemälde. Die Kreisleitung Varel überraschte mit einer Spende von 2623 KM. für den weiteren Ausbau der niederdeutschen GedenkstätteStedingsehre". Diese

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