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parteiamtliche Lageszeitung
Nachrichtenblatt der veutschen Arbeitsfront Bremen
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der Nationalsozialisten Bremens
Amtsblatt des Senats der Zreien izansestadt Bremen
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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Nr. 41 / 7. Jahrgang
Vonnerslag, 11. sebruar 1SZ7
kinzelpreis 15 Npf.
Unsere Partei und die Wirtschaftsordnung
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Sesetz des willens
Von
Ministerpräsident Hermann Göring Vesustcsgter für den vierjshresplgn
Nachdem wir im Rahmen der journalistischen NS.-Sonderaktion „Die Partei im Kamps für Deutschland" in den letzten Tagen über die Arbeit der Gauämter und Kreisleitungen imEauWeser-Ems eingehend berichteten, bringen wir heute einen für die varteiamtliche Presse geschriebenen Aussatz des Generalobersten Hermann Eöring über die entscheidende Mitwirkung der Partei bei der Durchsührung des Vierjahresplanes.
(8«briktl. äse „82")
Der Führer hat in seiner großen Reichstagsrede'der ganzen Nation die tragenden Gedanken des Neubaues unserer Wirt-
Unser lagesspiegsl
Unter den Bolschewisten Barcelonas ist eine Panik ausgebrochen.
Der Führer hat 58 000 RM. sür die Opfer der Arbeit aus See überweisen lassen.
Der Reichsberufswettkamps der deutschen Jugend wurde gestern in Berlin durch Ansprachen Valdur von Schirachs und Dr. Leys eröffnet.
Das HJ.-Eesetz wird ab 1. April durchgeführt; gleichzeitig werden sieben Adolf-Hitler-Schulen ihrer Bestimmung übergeben.
s Dr. Hanfstaengl, der Auslandspreisechef der NSDAP., wird heute 58 Jahre alt.
Die Reichsstrahensammlung erbrachte in Bremen 24 558 RM.
Im Vürgerpark wurden gestern zwei eines unnatürlichen Todes gestorbene Personen aufgefunden.
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schaftsordnung dargelegt, wie sie in den vergangenen Jahren begonnen wurde und heute zur großen Gegenwartsaufgabe des deutschen Volkes geworden ist. Ein neuer, tiefer Sinn ist mit dieser nationalsozialistischen Wirtschaftsauffassung der Arbeit des schaffenden Menschen gegeben worden.
Der umfassende Einsatz der gesamten Arbeitskraft aller Volksgenossen für die Wohlfahrt und den — nur in der Sicherheit ruhenden — Frieden der Nation ist der Leitsatz der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Mit dem Gedanken an diesen Sinn seiner Arbeit geht der schaffende Deutsche morgens an seine Arbeitsstelle, und mit ihm kehrt er abends zurück in sein Heim. Das Bewußtsein, sür sich und die Gemeinschaft seine Pflicht, zu tun, ist die wahrhafte Befriedigung seines Lebens.
Alle alten Nationalsozialisten haben vor der Machtergreifung Jahr um Jahr in einer verständnislosen Welt diese Gemeinschaftsgedanken verkündet. Und ihre Stimme ist nicht ungehört verhallt: Daß in Deutschland ein so großzügiger Wirtschaftsplan mit dem alleinigen Ziel der Stärkung und Sicherung der Nation durchgeführt werden kann, daß ist das Werk des Führers und seiner Bewegung, die in jahrelanger Arbeit zum letzten deutschen Volksgenossen die Ideen des Nationalsozialismus und damit das Verständnis für unsere neue Auffassung von der Aufgabe der Wirtschaft getragen hat.
Aber nicht nur das. Die Sonüeraktion der Parteipresse „Die Partei im Kampf für Deutschland" bietet mir Gelegenheit, es einmal auszusprechen, wie groß und bedeutsam die Unterstützung ist, die mir bei der Durchführung der mir vom Führer übertragenen Aufgabe von feiten unserer Partei geleistet wird.
Der Führer hat in seiner Rede auf die entscheidende Notwendigkeit hingewiesen, das „zwischen der Größe der menschlichen Leistungen und der Einsicht der sie schaffenden, erhaltenden und betreuenden Volksgenossen" ein „inneres Verhältnis" besteht. Wir kennen aus der Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung wie aus der unseres neuen Staates das Gesetz des Wil
lens, das die alleinige treibende Kraft aller großen Leistungen ist. Wir haben das Reich erobert, weil mit Adolf Hitler Hunderttausende den unerschütterlichen Willen hatten, alle Widerstände zu überwinden, und wir haben aus dem gleichen Geiste heraus den wunderbaren Aufstieg der vergangenen vier Jahre, vollzogen.
Die Nationalsozialistische Partei verkörpert in sich dieses Gesetz des Willens und sie drückt ihren Stempel dem nationalen Leben in allen den Aufgaben^ und Fragen auf, die sür Deutschlands Zukunft von entscheidender Bedeu
tung sind. Sie hört auf den Volksgenossen und der-Volksgenosse hört auf sie.
Gerade weil unser „Vierjahresplan" mehr ist als etwa ein Bauprogramm, weil er der erste große Ausdruck unserer Wirtschastsrevolution ist — deshalb sind seine Aufgaben auch mit den Aufgaben der Partei, als der Repräsentantin des Volkes, besonders verbunden: Nicht nur die Regierung führt die großen Pläne des Führers durch, vielmehr hilft das ganze deutsche Volk — von,der Bewegung geleitet — an dieser Arbeit mit.
Dabei ist entscheidend, daß diese Mitarbeit sich aufbaut auf dem nationalen und sozialistischen Geist, den die Partei in das deutsche Volk, hineingetragen hat und in ihm lebendig hält.
Der Führer hat dem deutschen Volke in der nationalsozialistischen Bewegung wahrhaft ein ewiges Geschenk gegeben; denn nur durch sie ist die Revolution des Denkens einer ganzen Nation möglich geworden, die Revolution des Denkens, ohne die es keine geschichtlichen, politischen und ebensowenig wirtschaftlichen Leistungen gäbe.
Sie angewandte Weltanschauung
Viele von den Menschen, die es heute noch gern hören, wenn man sie als gebildet bezeichnet, lächeln mitleidig oder spöttisch, wenn sie das Wort Weltanschauung hören. Man hat sie gelehrt, daß Weltanschauung etwas Abstraktes sei, eine Angelegenheit für Mußestunden, die „im praktischen Leben", vor allem im Wirtschaftsleben, nichts zu suchen habe; denn dort regierten nur „reale Tatsachen", sür Weltanschauung sei dort kein Raum, mit ihr könne man nichts anfangen. Das ist die gleiche geistige Haltung, die der englische Außenminister Eden kürzlich bewies, als er erklärte, man könne die Welt nicht mit weltanschaulichen Ideologien heilen, und dabei gar nicht bemerkte, daß auch seine eigenen Auffassungen gar nichts anderes waren, als Ausflüsse einer weltanschaulichen Ideologie. Ein Mensch, der behauptet, die Weltanschauung habe im praktischen Leben nichts zu suchen, gehört ebenso in die Hand des Arztes, wie der, der auf der Straße herumläuft, um seinen Kopf zu suchen. Denn so wie dieser sich einbildet, er habe seinen Kopf verloren, bildet sich jener ein, er habe keine Weltanschauung, oder mindestens, sein Verhalten im praktischen Leben sei nicht Ausfluß seiner Weltanschauung. Beide leiden an fixen Ideen.
Jeder Mensch hat nämlich eine Weltanschauung. Das ist eine ganz einfache Wahrheit, so einfach, daß sie allen denen nicht mehr verständlich ist, deren Denken durch die Bildung des 19. Jahrhunderts beschädigt wurde. Es gibt nämlich keinen Menschen, der die Welt überhaupt nicht anschaut, der also keine Weltanschauung hat, kein Bild von der Welt und den sie bewegenden Kräften besitzt. Wenn jemand sagt: „Geld regierr die Welt", so legt er damit unmittelbar ein weltanschauliches Bekenntnis ab, nämlich das Bekenntnis, daß nach seiner Anschauung von den Dingen dieser Welt, also nach seiner Weltanschauung das Streben nach Besitz oberste Triebfeder alles menschlichen Handelns sei. Das gleiche tut der, der ein „Gesetz vom freien Spiel der Kräfte" in der Wirtschaft anerkennt. Er sagt damit nichts anderes, als daß nach seiner Weltanschauung der Volksgenosse nicht Kamerad, sondern Konkurrent, und der Kampf aller gegen alle, also das Chaos, der naturgesetzliche Zustand der Wirtschaft sei.
Es ist aber nicht nur so, daß jeder Mensch eine Weltanschauung hat, sondern es ist eine ebenso einfache Wahrheit, daß die Weltanschauung des Menschen ausschlaggebend alle seine Handlung« nund Entschlüsse im Leben beeinflußt. Denn jeder Mensch ist bestrebt, in jeder Lebenslage richtig zu handeln. Was richtig ist, sagt ihm aber immer nur seine Weltanschauung, also die Art, wie er die Dinge steht. — „Oder sein Gewissen!", wird man hier einwerfen. Sehr wahr! Aber auch das Gewissen, also die sittlichen Auffassungen des Menschen, sind Ausfluß seiner Weltanschauung. Das hat schon H. St. Lhamberlain vor 40 Jahren ausgesprochen. Wer der Weltanschauung vom freien Spiel der Kräfte huldigt, wird die rücksichtslose persönliche Ellbogenfreiheit, das ausschließliche Ich-Denken, nicht nur für erlaubt, sondern für naturgösetzlich bestimmt, und demgemäß für sittlich einwandfrei halten. Wer der Weltanschauung verfallen ist, daß Geld die Welt regiert, wird es nicht nur, nein, muß es für richtig halten, möglichst reich zu heiraten und nicht mehr Kinder in die Welt zu setzen, als daß er jedem ein angemessenes Vermögen hinterlassen kann. Ganz anders dagegen wird der denken und handeln, in dessen Weltanschauung nicht der Erwerbstrieb, sondern der Glaube an eine Idee, nicht die Zahl, sondern der Wille, nicht der Stoff, sondern der Geist als die das Leben beherrschenden Kräfte erscheinen.
Die Weltanschauung ist also nichts Abstraktes, das mit dem praktischen Loben nichts zu tun hätte, sondern sie ist das Konkreteste, das Wirklichste, was es überhaupt gibt, und was das praktische Leben aller Menschen ausschließlich beherrscht. Nur darin unterscheiden sich die Menschen, ob die Weltanschauung, die einer hat, richtig ist oder falsch.
An sich ist jedem Menschen eine bestimmte Weltanschauung angeboren. Sie ist eine Mitgift der göttlichen Natur, der Art, der Rasse, des Blutes (im geistigen Sinne). Die Tatsache, daß sich die wenigsten ihrer angeborenen Weltanschauung bewußt sind, benutzen nun von jeher alle völker- zerstörenden Mächte, um allmählich die arteigene Weltanschauung in den Menschen zu zerstören, und ihnen statt dessen ein künstliches Gebilde als Weltanschauung einzuflößen. Den Menschen wird so ihre Art genommen; sie ent-arten. Die Wurzeln werden ihnen abgeschnitten; sie ent-wurzeln. Auf diesem Wege wurde der arische Europäer mit den weltanschaulichen Irrlehren infiziert, mit denen, wie römische Schriftsteller klagen, das Judentum schon zur Zeit des Augustus das römische Reich überschwemmt und zersetzt hat. Vom Mittelmeer aus eroberten diese Irrlehren im Verlauf von zwei Jahrtausenden dann allmählich den germanisch-deutschen Menschen bis sie schließlich im 19. Jahrhundert die Vorherrschaft errangen.
Aber wohl gemerkt! Diese weltanschaulichen Ideen, die wir unter der Bezeichnung jener
schillernden-ismen kennen, von denen es vor
1933 wimmelte, waren nicht etwa die Weltanschauung des jüdischen Volkes. Das jüdische Volk selbst hat seine Weltanschauung seit 2 300 Jahren un-
NeichsberllsswMampf I9Z? »öffnet
Machtvolle Kundgebung lm Sportpalast — Vr. Leg und Valdur von Schlrach sprachen
(Oraktbsriebt unserer Dsrlinsr 8ekriktlsitung) r. Berlin, 10. Februar.
Mittwoch abend wurde der 4. Reichsüerusswett- kampf der deutschen Jugend mit einer machtvollen Kundgebung in der historischen Versammlungsstätte der Nationalsozialisten, dem Berliner Sportpalast, eröffnet. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsjugendführer Valdur von Schirach richteten einen Appell an die Millionen von Jungen und Mädeln, die in den kommenden Wochen in den Wettstreit um die beste Leistung treten werden.
Der Sportpalast hatte zu diesem Auftakt des Leistungskampfes der Jugend ein festliches Gewand angelegt. Der aufsteigende Adler der HZ. mit Hammer und Schwert, umrahmt vom Zeichen der DAF., grüßte von der Stirnwand in den gewaltigen Raum, von dessen Rängen große Spruchbänder leuchteten. Schon lange vor Beginn der großen Veranstaltung waren die Sitzreihen dicht besetzt. Eine erwartungsvolle und festliche Stimmung lag über den taufenden Jungen und Mädeln. Eine Welleder Be g e isterun g brandete um 169 Uhr durch die großen Tore in den Raum: und jubelnd begrüßt erschienen Dr. Ley und Baldur von Schirach.
Fanfarensignale leiteten ein von musikalischen Darbietungen umrahmtes Vorspiel ein, das durch die Wucht seiner Gestaltung die Jungen und Mädel in seinen Bann zog. Unter dem Lied „Auf hobt unsere Fahnen" zogen sodann die Fahnen der HJ. und des Jungvolks ein. Dann begrüßte Ober- gebietsfllhrer Axmann die Jugend. Nach ihm ergriff Reichsjugendführer Baldur von Schirach das Wort zu einem Appell an die in ganz Deutschland angetretene Jugend.
In seinem Appell an die Millionen von Jungarbeitern und Jungarbeiterinnen im Reich zeigte der Reichsjugendführer, daß das, was manchen Leuten bei der Eröffnung des ersten Reichsberufs- wettkampfes als aussichtsloser Versuch erschien heute stolze Tradition und Wirklichkeit geworden ist, die aus dem Leben der deutschen Nation nicht mehr fortzudenken sind. Er dankte der Deutschen
Arbeitsfront für ihre gewaltige Hilfe an diesem großen Werk und für ihre unentwegte Treue und selbstlose Mitarbeit an dieser größten erzieherischen Aktion, die die Menschheit kennt. Besonders dankte er dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, der unlösbar mit der deutschen Jugend verbunden sei, dafür, was dieser im Rahmen des Berufswettkampfes und darüber hinaus für die deutsche Jugend seit vielen Jahren geleistet habe. Der schönste Dank, den die Jugend der Arbeitsfront und ihrem Leiter abstatten könne, sei, daß sich für den diesjährigen Berufswettkampf 1,8 Millionen freiwillige Teilnehmer gemeldet haben.
Der Reichsjugendführer erklärte: „Ich habe mit dem Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront im Zusammenhang mit dem diesjährigen Reichs- berusswettkamps ein Uebereinkommen geschlossen,
HI.-Seseh ab 1. ftpril
Eröffnung von sieben Adolf-Hitler-Schulen Berlin, 10. Februar.
Wie die Dienststelle des Jugendführers des Deutschen Reiches mitteilt, wird die im Gesetz vom 1. Dezember 1938 über die Hitler-Jugend verkündete oberste Reichsbehörde zum 1. April 1937 ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Durchführungsbestimmungen dieses Gesetzes sowie die übrigen amtlichen Verordnungen sind bereits ausgearbeitet und werden nach diesem Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Zurzeit sind die Vorbereitungen der Reichsjugendführung zur Erfassung des Jungvolkjahrgangs 1927 in vollem Gange. Die Eingliederung des neuen Jahrgangs in die Reihen der nationalsozialistischen Jugendbewegung erfolgt zum Geburtstag des Führers.
Ferner wird mitgeteilt, daß zur Errichtung der Adolf-Hitler-Schulen nach neuerlichen Besprechungen zwischen dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Baldur von Schirach ebenfalls zum 1. April 1937 die ersten Klassen von sieden Adols-Hitler-Tchulen eröffnet werden.
das auf den Erfahrungen, die aus der praktischen Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Arbeitsfront und der Hitlerjugend in den vergangenen Jahren gewonnen wurden, die praktische Konsequenz zieht. Ich habe als Jugendführer des Deutschen Reiches die Verufserziehung der deutschen Jugend der Deutschen Arbeitsfront feierlich übertragen. Ich werde die Jugend ausrufen, sich ihrer berufserzieherischen Pflichten im Rahmen der Deutschen Arbeitsfront zu unterziehen, weil die Deutsche Arbeitsfront in Zusammenarbeit mit der Jugendbewegung Adolf Hitlers unter Beweis gestellt hat, daß sie praktisch in der Lage ist, bcrufserzieherische Arbeit zu leisten. Wenn die Deutsche Arbeitsfront ihre von der ganzen Welt bewunderte Leistung vollbringen konnte, so ist es eine nationalsozialistische Pflicht, daß ich meinerseits die Jugend aufrufe, allein der Deutschen Arbeitsfront ihre Verufserziehung zu überlassen.
Die S e l b st e r z i e h u n g der jungen Generation ist ein Programmpunkt der nationalsozialistischen Partei geworden. Innerhalb der Millionenbewegung der Hitler-Jugend wurde der Beweis dafür angetreten, daß der Satz: „Ju
gend mutz von Jugend geführt wer- d e n", den der Führer mir einst mit auf den Weg gab, auf allen Lebensgebieten der jungen Generation seine Richtigkeit und Gültigkeit besitzt. Mit Methoden der Bürokratie ist kein Berufswettkampf gegründet worden, aber mit den erzieherischen Grundsätzen der Hitler-Jugend ist es möglich geworden, daß sich freiwillig 1,8 Millionen bester deutscher Jungen und Mädchen daran beteiligen.
Weiter stellte der Reichsjugendführer als praktische Auswertung der vorausgegangenen drei Berufswettkämpfe fest, daß die HJ. bei diesen Wettkämpfen in allen Fällen besser abgeschnitten habe als die Nichtorganisierte Jugend. Was früher Parteien versprochen, aber nicht gehalten hätten, daß dem deutschen Arbeiterjungen der Weg an die Spitze des Staates frei sein solle, das habe der Nationalsozialismus wahr gemacht. Unter begeisterten Kundgebungen der Jugend schloß der Reichsjugendführer seine zündende Ansprache.
(Fortsetzung auf Seite 2)