Ausgabe 
(5.2.1937) Nr. 35
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parteiamtliche ^geszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront vremen

der Nationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichs statt Walters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 55 / 7. lahrgang

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kinzelpreis 15 Npf.

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Berlin, 4. Februar.

Die Berliner Innenstadt stand am Donnerstag im Zeichen einer eindrucksvollen Großkundgebung der deutschen Eisenbahner sür Führer und Reich, die durch eine Ansprache des Führers vom Balkon der Reichskanzlei aus an die aus dem Wilhelm­platz versammelten Massen ihr besonderes Ge­präge erhielt. Hier waren etwa 26 666 Eisen­bahner — Arbeiter» Angestellte und Beamte — mit

Unser lagesspisgel

An der Grabstätte des ermordeten Landes­gruppenleiters Wilhelm Gustloss sprachen Stabschef Lutzc, Gauleiter Bohle und Reichs­statthalter Hildebrandt.

Bei einem Ausmarsch von 26 llllll Eisenbahnern vor der Reichskanzlei hielt der Führer eine Ansprache.

Staatssekretär Reinhardt Luhcrte sich sehr be­friedigt über die Reichsfinanzen.

Einzelne radikalsozialistische Gruppen Frank­reichs haben sich gegen die Volksfront erklärt.

Die Zustände an der französisch-spanischen Grenze werden immer haltloser.

Zu Oldenburg fand eine Betriebsbesichtigung der Vorortbahn statt.

Die Sammler der S. Reichsstratzensammlung werden am Sonnabend und Sonntag mit großen Ueberraschungen hervortreten.

Der deutsche Weltergewichtsmeister Gustav Eder schlug den Italiener Locatelli nach Punkten.

ihren Fahnen und Kapellen aufmarschiert, um dem Führer zugleich namens ihrer 676 666 Arbeits­kameraden den Dank abzustatten für die Befrei­ung der Reichsbahn aus den Fesseln internationa­ler Verträge und die Rückführung unter die Ho­heit des Reiches. Eine riesige Menschenmenge hatte sich aus dem Platz hinter den Absperrungs­reihen eingesunden,' die dem Führer zusammen mit ihren Volksgenossen von der Reichsbahn immer wieder begeistert zujubelte.

Der Anmarsch der 20 000 begann um 14 Uhr von der SiegesaNes aus durch das Brandenburger Tor. Alle Straßenzüge waren von Menschen dicht umsäumt. Kurz nach 16 Uhr tönte Marschmusik auf. Die Abordnung der Reichsbahnarbeiter und -beamten Berlins, die von dem Reichsstellenleiter, Reichsbahnoberinspektor Peppmllller als Vertreter der Beamten, und dem Eisenbahn­arbeiter Fachgruppenwalter Praefke geführt wurden, begab sich zum Führer. Brausende Heil- rufe hallten über den Platz, als der Führer wenig später, gefolgt von Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller, Reichsleiter Dr. Ley, dem stellvertretenden Generaldirektor der Reichsbahn Dr. Kleinmann, dem Präsidenten des Reichs- fromdenverkehrsverbandes Esser, Staatssekretär Lammers, seinem persönlichen Adjutanten Obergruppenführer Brückner und anderen Herren seiner Umgebung auf dem Balkon der Reichskanzlei erschien.

Der Führer hielt an die 26 666 deutschen Eisen­bahner eine kurze Ansprache, in der er insbeson­dere darauf hinwies, daß nun die Deutsche Reichs­bahn unter die restlose Oberhoheit des Reiches zurückgekehrt sei, ohne daß dafür neue umfang­reiche Verpflichtungen übernommen worden sind. Zum Schluß dankte der Führer den versammel­ten Eisenbahnern und darüber hinaus allen de­nen, die an dem großen Werk der Deutschen Reichsbahn in den vergangenen vier Jahren mit­gewirkt haben, für ihre Mühe und Arbeit.

Als der Führer, immer wieder unterbrochen von begeisterten Zustimmungsrufen, seine An­sprache beendet hatte, klang brausend der Sprech- chor der Eisenbahner auf: „Führer — wir danken Dir!" Den Abschluß der eindrucks­vollen Kundgebung bildete der Gesang der Na­tionalhymnen,

»Wetter voran im Seifte Stephans!"

Berlin, 4. Februar.

Am Donnerstag überreichten Mitglieder des Reichspostministeriums dem neuen Reichspostmini­ster D.-Jng. h. c. Ohnesorgen in seiner Woh­nung als Glückwunsch der Gefolgschaft eine Fest­gabe, während eine Kapelle vor dem Hause ein Ständchen darbrachte. Im Festsaal des Reichspost­ministeriums fand im Laufe des Vormittags eine schlichte eindrucksvolle Feier statt, an der sich die Angehörigen des Reichspostministeriums beteilig­ten. Der Minister gab der Gefolgschaft in kurzen Umrissen ein lebendiges Bild von der Entwicklung der Reichspost in den letzten Jahren. Dr. Ohne- sorge rief zum Schluß die Gefolgschaft auf, im Geiste preußischen Beamtentums auf dem Grund­stein aufzubauen und weiterzuarbeiten, den Hein­rich von Stephan der Reichspost legte. Mit einem Treuegelöbnis auf den Führer schloß die kleine Feier.

»

Im Festsaal des Neichsverkehrsministeriums ver­abschiedete sich am Donnerstag der bisherige Reichspost- und Reichsverkehrsminister Freiherr von Eltz-Rübenach und dankte den Arbeitern, Angestellten und Beamten des Ministeriums iür ihre treue Mitarbeit. Er begrüßte seinen Nach­folger, den neuen Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller, und bat ihn, allen Mitarbeitern des Hauses Vertrauen zu schenken.

weihevoller Verlauf des Vustloff-Vedenktages

Kranzniederlegung an der krabstittte in Schwerin / Nächtliche Feierstunde

Schwerin, 4. Februar.

Am Gedenktag für Wilhelm Eustloff wies die Eaustadt Schwerin zu Ehren ihres großen Sohnes reichen Flaggenschmuck auf. Kein Haus war ohne Hakenkreuzfahnen, die zum Zeichen des Stolzes über den gefallenen Helden und zum Zeichen der Erfüllung des Lebens und Kämpfens Wilhelm Eustlosss auf Vollstock gesetzt waren.

2m Laufe des Mittags trafen in mehreren Sonderwagen der Reichsbahn die auslandsdeut- schen Volksgenossen aus allen Teilen Europas zur Teilnahme an den Gedenkfeiern in Schwerin ein. Sie wurden von Vertretern der Kreisleitung in der Heimatstadt ihres Kameraden Wilhelm Gust- loff herzlich willkommen geheißen. Als Auftakt zur Gedenkfeier am Abend wurden am Mittag an der Grabstätte Wilhelm Eustloffs im Ehren- hain zahlreiche Kränze niedergelegt. An der feier­lichen Kranzniederlegung nahmen der Ehrensturm Wilhelm Eustloff der SA. und die Politischen Leiter der Auslandsorganisation sowie des Gaues Mecklenburg-Lübeck teil. Die Ehrenwache von sechs Politischen Leitern und sechs SA.-Männern bezog bis zur Gedenkfeier am Abend ihren Posten neben der Felsengrabstätte.

2n einer langen Reihe trugen die Politischen Leiter die Kränze zum Ehrenhain. Vorweg legte als erste Frau Iansen, die Witwe des vor weni­

gen Wochen verstorbenen Ortsgruppenleiters von Davos, den Kranz dieser Ortsgruppe, der Wilhelm Gustloff angehörte, an der Grabstätte nieder. Es folgten die Ortsgruppen der NSDAP. in der Schweiz mit fast dreißig Kränzen sowie die Ver­treter fast aller übrigen Landesgruppen und vom Amt Seefahrt der Auslandsorganisation der NSDAP. Weiterhin hatten Kränze übersandt der Stellvertreter des Führers, Ministerpräsident Generaloberst Eöring, Reichsführer SS. Himmler, Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, Reichsminister Generalfeldmarschall von Blvm- berg. Die Kränze häuften sich vor dem Findling in unübersehbarer Menge.

Mit einer erhebenden Weihestunde erreichte dann abends die Gedenkfeier der Auslandsorga­nisation der NSDAP. ihren Höhepunkt. In dem von loderndem Fackelschein erleuchteten Ehren­hain gestaltete sich die Feier zu einem erhebenden Bekenntnis der Parteigenossen im In- und Aus- lande zu dem Märtyrer Wilhelm Gustloff, der seine Treue zum Führer mit dem Tode besiegelte.

Es waren anwesend sämtliche Amtsleiter und Hauptstellenleiter von der Leitung der Auslands­organisation der NSDAP., ferner die Landes­gruppenleiter von Großbritannien und Irland, Oesterreich, Jugoslawien, Italien, Polen, Luxem­burg, Belgien, Frankreich und Bulgarien sowie

... genug vom Kommunismus

Nadikalsozialisten kündigen der Volksfront die Freundschaft

Paris, 4. Februar.

Die soviel gepriesene französische Volksfront scheint sich doch nicht mehr der ungetrübten Zu­neigung all ihrer Anhänger zu erfreuen. Das kommt recht eindeutig zum Ausdruck in einem Be­schluß, den die Vorstände der radikalsozialistischen Partei und der radikalsozialistischen Jugend im Bereich des Departements Allier in einer ge­meinsamen Sitzung im Rathaus von Vichy faß­ten. Beide Organisationen haben beschloßen, erst

„an dem Tage wieder ihren Platz im Rahmen der Volksfront einzunehmen, an dem die 2o- zialistcn die republikanische Disziplin wieder achten".

Weiter setzte man sich für eine Verstärkung der Propaganda und eine Verbesserung der Organi­sation der redikalsozialistischen Partei im Depar­tement Alliär ein. Während sich die Radikal­sozialisten des Departements Alliör gegen die So­zialisten gewandt haben, revoltieren, so meldet der Pariser „Jour", die Radikalsozialisten von La Rochelle gegen die Kommunisten.

Die Radikalsozialisten hätten genug vom Kom­munismus, der täglich mehr und mehr die Volks­front erfasse.

Der radikalsozialistische Vorstand habe nun eine einmütige Entschließung gefaßt, in der die Leiter der Partei aufgefordert werden, klare Beschlüsse zu fassen, welche Haltung gegenüber der Volks­frontbewegung einzunehmen sei. Die Parteilei­tung möge ebenfalls beschließen, ob die Verbin­dung mit einer Partei der äußersten Linken, die von Moskau abhänge, weiter aufrechterhalten werden soll. Jedenfalls werden die Radikalsozia­listen von La Rochelle bis zu einer diesbezüglichen Beschlußfassung durch die Parteiführung vorläufig vermeiden, durch Redner oder Abordnungen an Volksfrontkundgebungen mitzuwirken, an denen sich Kommunisten beteiligen.

folgen des volksfconlregimes ...

Französische Flugzeugwerke werden beschlagnahmt Paris, 4. Februar.

Das französische Luftfahrtmimisterium gibt be­kannt: Da in der Lieferung von für das Heer und die Luftwaffe bestimmten Flugzeugen „un­zulässige Verzögerungen" eingetreten sind, hat der Luftfahrtminister die Beschlagnahme der Flugzeugwerke Morane-Saulnier beschlossen. — Es dürfte sich dabei um die diskrete Umschreibung der Folgen eines der vielen Streiks handeln, die das französische Wirtschaftsgefüge seit Mo­naten erschüttern.

zahlreiche weitere Vertreter überseeischer und europäischer Gruppen der Auslandsorganisation der NSDAP. Ferner nahmen teil vom Auswär­tigen Amt die Gesandten Stieve und Freiherr von Weizsäcker sowie Ministerialdirektor Dr. Prüfer, der deutsche Geschäftsträger in der Schweiz Frei­herr von Bibra, außerdem vom Propaganda- ministerium Ministerialrat Hasenöhvl. An der Spitze der mecklenburgischen Vertreter waren der stellvertretende Gauleiter von Körber, SA.-Erup- penfllhrer Fast, Generalmajor Schubert und Staatsminister Dr. Scharf erschienen.

Die Witwe Wilhelm Eustloffs wurde von dem Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, durch das Fackelspalier ge­leitet, das den ganzen Waldweg von der Eau- fiihrerschule bis zum Ehrenhain umsäumte. Da­hinter gingen Stabschef Lutze und Gauleiter Äeichsstatthalter Hildebrandt. Mit erhobe­ner Rechten grüßte die Schweriner Bevölkerung Frau Gustloff und die Männer der Bewegung. Die Trauermusik aus der „Götterdämmerung" leitete die Feierstunde ein. Dann legte Gauleiter Bohle den Kranz des Stellvertreters des Führers an der Grabstätte Wilhelm Eustloffs nieder. An­schließend nahm

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das Wort. Er führte u. a. aus: Am Jahrestage des tragischen Todes unseres Parteigenossen Wil­helm Gustloff, der als Ideenträger Adolf Hitlers fern der Heimat von jüdischer Mörderhand fiel, steht die Auslandsorganisation der NSDAP.' heute hier an seinem Grabe in Schwerin, um feiner in einer schlichten Erinnerungsfeier zu ge­denken.

Der Parteigenosse Gustloff ist nicht im offenen Kampf gefallen, aber er wußte, daß ihn der Tod bedrohte. Er ist ihm nicht ausgewichen, sondern hat gern sein ganzes Leben und seine ganze Kraft eingesetzt, dem Führer zu dienen. So wie sein Leben zu jeder Stunde ausgefüllt war mit seiner Arbeit für den Führer und das neue Deutschland, so ist er uns ein unvergängliches Vorbild.

Adolf Hitler hat ein neues deutsches Volk ge­schaffen, das nicht nur zu sterben weiß für seine Idee, sondern das auch zu leben weiß für diese Idee, das durch seine Weltanschauung, die er uns gelehrt hat, mit neuer Kraft und neuem Willen durchdrungen ist. Diele Weltanschauung, für die ein Wilhelm Eustloff starb, für die wir zu leben und zu arbeiten haben, hat uns immun gemacht gegen das Gift des Bolschewismus, hat uns zum Bollwerk des Friedens für die ganze Welt wer­den lassen.

Deutsche Volksgenossen jenseits der Grenzen, wenn eure Arbeit auch heute oft schwer und müh­selig ist, ihr oft angefeindet werdet, seid gewiß: Es kommt der Tag, wo alle Kulturvölker erken­nen, daß allein Adols Hitler und seine Welt­anschauung die Welt errettet hat vor dem Chaos, dem Bolschewismus.

(Fortsetzung auf Seite 2)

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Der vom Führer am 30. Januar 1037 gestiftete Nationalpreisfür Kunst und Wis­senschaften wirb von epochaler Bedeutung für das kulturelle Leben der Nation, wie für die Bewertung unserer kulturpolitischen Aufbauarbeit durch das Ausland sein. Der Führer hat bekannt­lich angeordnet, daß dieser Nationalpreis jähr­lich an drei verdiente Deutsche in der Höhe von je 100 000 RM. zur Verteilung gelängen soll. Die Annahme des Nobelpreises wurde da­mit für alle Zukunft jedem deutschen Volks­genossen untersagt. Das Vertrauen in die Bedeutung des Nobelpreises war in aller Welt schon seit langem erschüttert, und wenn es in Deutschland noch jemand gegeben hätte, der dieses Vertrauen noch besaß, so öffnete ihm jedenfalls der bekannte Fall Ossietzky die Augen: hier wurde ein Vaterlandsverräter international prämiiert, der als solcher bereits in einer Zeit erkannt und bestraft worden war, als in Deutsch­land das nationalsozialistische Regime noch nicht an der Macht war. Durch diese Verleihung war klar zutage getreten, daß der Friedensnobelpreis keine unabhängige Einrichtung ist, nachdem kom­munistische und jüdische Kreise in aller Welt für die Ernennung Ossietzkys als Nobelpreisträger erfolgreich geworben hatten. Von einem „Frie­denspreis" kann schließlich überhaupt nicht mehr die Rede sein, wenn er als ein Mittel an­gesehen wird, die Ehre einer großen Nation, wie der deutschen, zu beleidigen. Aber auch in an­derer Hinsicht war die Bedeutung des Nobelprei­ses bereits international entwertet, weil er zum Gegenstand einer internationalen Pressepropa­ganda geworden war, die offenbar imstande ist, die Objektivität des Nobslpreiskomitees weitest- gehend zu beeinflussen.

Ve; näherem Zusehen war den Einsichtigen aller Länder seit langem klar, wie gering die Bedeutung eines Preises ist, der der Lohn für Friedenstheorien darstellt, die sich dem Volke ferne Salonliteraten ausgebucht hatten. Die Wirkung dieses Preises reichte nicht in die Ebene der Tatsachen, man stellte sich einen Frie­den vor, der, losgelöst von der Struktur der Na­tionen, die Machtkonstellation zwischen den Völ­

kern mißachtend, als himmlische Gloriole über den Köpfen unserer Staatsmänner schwebt. Aber der Frieden ist keine Angelegenheit wissenschaft­licher Traktätchen, die man prämiieren kann, keine Angelegenheit des Prestiges liberaler Lite- ratenzirkel, die als Hasardeure des Friedens durch einen internationalen Preis die internatio­nale Kaufkraft zum Erwerb ihrer theoretischen Frisdensware anregen wollen. Der Frieden ist eine Wirklichkeit, die man nur durch Taten erreicht. Sie entsteht durch Vertragspartner, die ihn wollen, auch wenn eine internationale Frie- denstheorie dagegen spricht. Er ist unterbaut durch den Willen der Völker, nicht durch die ver­krampften Leistungen weltfremder literwrischer Apostel.

Wir haben den Frieden im Inneren zur Tat­sache werden lassen: unsere Reichsautobahnen, unser Kampf'gegen die Arbeitslosigkeit — Werke des Friedens; unsere Reichsparteitage, unser 1. Mai — Feiern des Friedens;' die Erziehung unserer Jugend — Saat für den Frieden der Zu­kunft. Wir wollen den Frieden im Aeußeren: Italien, Japan, 'Oesterreich, Polen und viele andere Nationen kennen diesen Frieden. Der Frieden ist uns eine Wirklichkeit — auch wenn wir keine Prämien dafür bekommen!

So, wie bei all^n anständigen Menschen im Ausland die Wirklichkeit unseres Friedensstre­bens nicht mehr bezweifelt werden kann, so ist auch die Weltgeltung deutscher Wissenschaft und Kunst über joden Zweifel erhaben. Tausende der geistigen Führer des Auslandes sind bei uns in die Schule gegangen und wurden damit die blei­benden Verfechter jener Tatsache, daß unsere Kunst und Wissenschaft allein den aufbauenden Werten des Friedens dient. Es ist bekannt, daß führende Männer ausländischer Universitäten es nur zu oft offen ausgesprochen haben: der Weg zu zahlreichen neuen wissenschaftlichen Erkennt­nissen führt allein über die deutsche Sprache. Deutsche Wissenschaftler, deutsche Künstler werden überall in der Welt heran,,?- zogen, wenn es besondere Probleme zu lösen gibt. Die Forschungen der deutschen Wissenschaft auf den Gebieten von Physik und Chemie sind