Ausgabe 
(3.2.1937) Nr. 33
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parteiamtliche Tageszeitung

NachrichtenblaN der Deutschen flrbeitssront Dremen

der Nationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Freien kjansestadt Vremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. ZZ / ?. Jahrgang

Mittwoch,5. sebruar 1S5?

Einzelpreis 15 Npf.

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veschleunigte Nückkchr nach Moskau

Warschau, 2. Februar. Wie die Korrespondenz ATE. meldet, soll die Frau des zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilten Sokolnikow auf die Solowki-Jnsel

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Unser lagesspiegvl

In Moskau rechnet man mit der Verhaftung Litwinow-Finkelsteins.

Sensationelle Enthüllungen über den kommu­nistischen Aufmarschplan für Paris werden bekannt.

Die französische Kammer genehmigte einen neuen Rüstungskredit von 19 Milliarden Franken.

Bei General Motors ist es zu neuen schweren Streikunruhen gekommen.

Der Führer hat Dr. Dorpmüller zum Reichs­verkehrsminister und Dr. Ohnesorge zum Reichspostminister ernannt.

Gauleiter Bohle ist zum Chef der Auslands­organisation im Auswärtigen Amt ernannt worden.

Der deutsche Absatz an Landmaschinen ist gegenüber dem Jahre 1832 um das Andert­halbfache gestiegen.

Die Mitarbeiter der Eauwcttkampfleitung Weser-Ems des RVWK. tagten in Oldenburg.

Unter Beteiligung von Partei, Staat und Wirtschaft wurde in Bremen die Gemein­nützige Schreibstube e. V. gegründet.

133 Schweine wurden von der NSB. in Vre- mein eingestallt.

verschickt worden sein. Die gleiche Korrespondenz weist daraus hin, daß in Moskauer politischen Kreisen die beschleunigte Rückkehr Litwinow- Finkelsteins aus Genf im Zusammenhang mit der Möglichkeit der Verhaftung seiner Frau zu brin­gen sei, die in engen Beziehungen zu Radek- Sobelsohn und Sokolnikow stand und deren Woh­nung seit einiger Zeit ständig beobachtet wird. Andere Mitteilungen wollen wissen, datz in die Hände der GPU. Dokumente gelangt seien, die Litwinow-Finkelstein beschuldigen, mehrfach im Auslande Vertrauensleute Trotzki - Vronsteins empfangen zu haben.

Ueber die wachsende Unzufriedenheit innerhalb der Sowjetbevölkerung meldet die Korrespondenz ATE., datz in verschiedenen Bezirken der Sowjet­union umfangreiche Verhaftungen auf dem Lande durch die GPU. durchgeführt wer­den. Diese Verhaftungen stehen mit den Vauern- unruhen im Zusammenhang, die in letzter Zeit infolge des ständig wachsenden Brotmangels be­sonders in der Ukraine ausaebrochen sind. In der Nacht zum 31. Januar hat die GPU. auch zahlreiche Verhaftungen unter der Arbeiterschaft der verschiedenen Fabrik­städte vorgenommen. Die Unzufriedenheit der Arbeiterkreise ist auf die schlechten Löhne zurück­zuführen, die zur Befriedigung der dringendsten LebensbÄürfnisse nicht ausreichen. Nach den Fest­stellungen der GPU. soll auch innerhalb der städti­schen Arbeiter-bevölkerung eine großzügige Werbe­aktion gegen das Regime Stalin in Angriff ge­nommen worden sein.

London, 2. Februar.

Der Moskauer Korrespondent desDaily Telegraph" weist daraus hin, datz der Prozetz gegen Radek und Genossen 188 Personen, dar­unter alte und junge Bolschewiken, Ingenieure und andere, durch dieGeständnisse" der Ange­

klagtenbelastet" habe. Es sei anzunehmen, datz alle diese Personen bereits verhaftet seien, doch wisse man nicht, ob sie jemals öffentlich vor Ge­richt kämen.Daily Herold" meldet aus Moskau, datz Radek und Sokolnikow voraussichtlich bald wieder vor Gericht stehen würden, und zwar werde man im nächsten Moskauer Prozeh die Todesanklage gegen sie erheben. Sie würden vor­aussichtlich zusammen mit Vucharin und Rykow und den anderen Mitgliedern des angeblichen dritten trotzkistischen Ringes" aus Grund neuen Belastungsmaterials" zum zweiten Male be­langt werden.

Die MoskauerPrawÄa" schreibt, es seier­wiesen", datz an der Rückständig- und Kostspielig­keit der Kohlenindustrie im Donezbecken und des Kusnetzkevbeckenstrotzkistische Schädlinge" Schuld seien. (Man bedient sich hier also zur'Bemänte­lung der im System des Bolschewismus liegen­den Mitzstände des höchst bequemen Mittels, sum­marischTrotzkisten" verantwortlich zu machen. Die Schriftleitung.) Ferner habe sich Heraus­gestellt, datz der Bau neuer sogenannterGigan­ten" damit sind Jndustriekombinate im Ural gemeint durch Trotzkistengehemmt" worden sei. Dabei nennt das Blatt auch neue Namen vonTrotzkisten", wie Marjassin und Kolegajef, die.für diesen Schlendrian verantwortlich seien. Pressesabotage" habe sich in der Industrie zur Herstellung synthetischen Kautschuks auch der frühere Chef der Hauptverwaltung der Gummi- Industrie, Bitker, geleistet, der natürlich! gleichfalls alsTrotzkist" angeprangert wird. Auch im Transportwesen seiennoch manche Schäd­linge" zu suchen, wie ebenfalls in der chemischen Industrie. DieIswestija" ergänzt diese Liste noch durch einen Hinweis auf die Metallindustrie, wo dieTrotzkisten" Julin und Sharikow ihr Unwesen" trieben. Man darf als sicher anneh­men, datz diese genanntenTrotzkisten" gleichfalls einer harten Bestrafung entgegensehen.

. Berlin, 2. Februar.

In seiner großen Rede am 38. Januar 1937 -hat der Führer feierlich verkündet, datz das Teutsche Reich über die Deutsche Reichsbank und Reichsbahn wieder ohne Einschränkung souverän verfügen werde. Mit dieser Erklärung ist der Rest der diskriminierenden Bestimmungen der Verträge von Versailles liquidiert worden. Reichsbahn und Reichsbank waren bekanntlich seit 1924 im Rahmen des Dawes-Vertrages einer internationalen Kontrolle unterworfen, die die Souveränität des Reiches über diese beiden lebenswichtigen Institutionen des deut­schen Wirtschaftslebens bis zu einem gewissen Grade vollkommen aufhob. Unter dem politischen Druck der Reparationsländer wurde damals die Deutsche Reichsbahn, die seit 1920 nach Aufhebung der Staatseisenbahnen reichseigener Betrieb war, in ein privatwirtschaftliches Unterneh­men umgewandelt. In dem Vevwaltungsrat der neugsbildeten Reichsbahn-A-ktiengesel-lfchaft nah­men zeitweise die Hälfte der vorhandenen Sitze Ausländer ein.

Die Reichsbahn, die man im Auslande richtig als das wertvollste Wirtschaftsobjekt des Reiches erkannt hatte, wurde damit ein Pfand für die deutschen Reparationszahlungen. Das Unterneh­men wurde dabei von vornherein zugunsten der Reparations-gläubiger mit einer verzinslichen und wirtschaftlich untragbaren Hypothek von 11 Milli­arden Reichsmark belastet. Diese Bestimmungen sind dann in den nachfolgenden Jahren nur all­mählich abgebaut worden. 1930 trat nach dem Abschluß des Poung-Planes insofern eine gewisse fiktive Erleichterung ein, als wenigstens die aus­ländischen Mitglieder des Verwaltungsrates nun­mehr ausschieden. Trotzdem blieben aber die finanziellen Belastungen im Rahmen der Repara­tionsleistungen so hoch, datz die wirtschaftliche Ba­sis der Reichsbahn aufs ernsteste gefährdet war. Die letzte Zahlung in Höhe von 1134 Millionen Reichsmark konnte die Reichsbahn noch im Jahre 1931 leisten, dann war aber auch ihre wirtschäft- liche Kraft vollkommen erschöpft.

Als mit dem Abschluß des Lausanner Vertrages im Jahre 1932 die Reparationszahlungen über­haupt eingestellt wurden, fielen dann selbst­verständlich auch die Leistungen der Reichsbahn im Rahmen der alten Verträge fort. Ueber die juristische Stellung der Deutschen Reichsbahn ist damals aber noch keine Entscheidung getroffen worden. Selbstverständlich hat die natio­nalsozialistische Regierung nach ihrer Machtergreifung sofort praktisch jede Möglichkeit ausgeschaltet, die den alten Zustand des internationalen Ausverkaufs des größten Wirt­schaftsunternehmens Deutschlands und des größ­ten Verkehrsunternchmens der Welt überhaupt in irgendeiner Form hätte wiederherstellen kön­

nen. Die Deutsche Reichsbahn ist in den letzten vier Jahren praktisch jedem internationalen. Ein­fluß entzogen geblieben. Sie hat bekanntlich besonders im Rahmen der großen wirtschaftlichen Aufgaben des nationalsozialistischen Staates aktive wertvolle Mithilfe geleistet.

Die Erklärung des Führers bezieht sich also weniger auf den praktischen Zustand als vielmehr auf die juristische Form, und die mit ihr verbundene Diskriminierung des Reiches. Der Schritt zur endgültigen Beseitigung aller noch, wenn auch nur formal, bestehenden in­ternationalen Bindungen wivd daher auch keiner­lei wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen und kann auch praktisch niemanden im Ausland treffen: Dieser Schritt bedeutet für Deutschland lediglich die Wiederherstellung seiner voll­kommenen Souveränität und damit seiner nationalen Ehre. auf allen Gebieten seines Lebensbereiches.

Das gleiche gilt für die Erklärung des Führers bezüglich der Deutschen Reichsbank. Auch die Deutsche Reichsbank war durch den Dawes- Vertrag der Verfügungsgewalt des Reiches ent­zogen und dem Einfluß der Reparationsgläubiger preisgegeben. Dieser Zustand ist praktisch eben­falls bereits im Oktober 1933, wenige Monate nach der Machtübernahme durch den National­sozialismus, dadurch beseitigt worden, daß man dem zum großen Teil aus Ausländern bestehen­den Generalrat der Reichsbank das Recht zur Mitbestimmung bei der Bestellung des Präsiden­ten und den Mitgliedern des Reichsbankdirekto­riums nahm. Die Einrichtung des Generalrates wurde damals durch den vom Führer neuernann­ten ReichSLankpräsidenten Dr. Schacht abge-

Ven pocheibeamtLN die parteiamtliüie Zeitung!

Ein Runderlaß des Chefs der deutschen Polizei r. Borlin, 2. Februar.

Der Neichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei hat soeben unter Hinweis auf eine im Jahre 1934 ergangene Anweisung einen Rund­erlag an die Reichsstatthaltcr, die Landesregie­rungen und alle Polizeibehörden erlassen, in dem er allen Vorgesetzten in der Ordnungs- und Sicherheitspolizei zur Pflicht macht, in geeigneter Weise dafür zu sorgen, daß die Angehörigen der deutschen Polizei Zeitungen lesen, die nach ihrem Inhalt zur nationalsozialistischen Erziehung ge­eignet sind. Es sollen vor allem neben den Gau- organen der nationalsozialistischen Partei die vom Führer bestimmte führende Zeitung, der Völkische Beobachter", und das Organ der Neichsfiihrung SS..Das schwarze Korps", ge­lesen werden.

KommunilMer pusmarschplan für Paris

Aufsehenerregende Enthüllungen im franrölischen Senot

Paris, 2. Februar.

Im französischen Senat befragte der rechts- chende Senator Gautherot die Regierung über e kommunistische Verschwörung gegen die cherheit des Staates in Verletzung des fran- sisch-sowjetrussischen Vertrages. Der Senator ies nach, daß die kommunistische Partei von ner ausländischen Macht geleitet werde und lglich nicht Regierungspartei sein könne. In owjetrutzland selbst herrsche ein Terrorregime, ie kommunistische Gefahr bedrohe auch Frank­ich. Die kommunistische Partei bereite hier nen Gewaltstreich vor. Dabei handele es sich

um eine Verschwörung gegen die Sicherheit des Staates.

Ich habe," so erklärte der Senator,seit weniger als acht Tagen Unterlagen über die Organisation der kommunistischen Partei in der Hand mit den Namen der acht Mitglieder des Ausschusses, der den kommunistischenGeneral- stab" für die Leitung der Gesamt-Operationen im Gebiet von Paris bilden soll. Als Ausmarsch­zentrum der Bolschewisten seien die kommunisti­schen Vororte der Hauptstadt vorgesehen." Der Senator stellte weiter fest, daß er den genauen Ausmarschplan für den Fall einer Massenkund­

gebung der Kommunisten gegen Paris in Hän­den habe.

Eine derartige Lage dürfe nicht weiter gedul­det werden. Sie bedeure eine offensichtliche Ver­letzung des fr an s i s ch - s ow j e t r u s- fischen Vertrages. Der Quai d' Orsay müsse in Moskau die erforderlichen diploma­tischen Vorstellungen erheben.

Ministerpräsident Blum erklärte, daß die Ord­nung nicht gestört und die Freiheit der republi­kanischen Einrichtungen nicht beeinträchtigt wor­den sei. Senator Gautherot erklärte sich von den Ausführungen des Ministerpräsidenten nicht be­friedigt.

siusjeichnung unserer puslanvsorganisation

kin Erlaß des sührers / Sauleiter Sohle «thes der fluslandsorganisotion im Auswärtigen Amt"

Berlin, 2. Februar.

Die Reichspressestelle der NSDAP. teilt wie dieNationalsozialistische Parteikorrespondenz" meldet mit:

Am 30. Januar 1937 hat der Führer und Reichskanzler den folgenden Erlaß über die Ein­setzung eines Chefs der Auslandsorganisation im Auswärtigen Amt unterzeichnet:

I.

Zur einheitlichen Betreuung der Reichsdeut­schen im Ausland wird ein Chef der Auslands­organisation im Auswärtigen Amt eingesetzt, dem zugleich die Leitung und Bearbeitung aller An­gelegenheiten der Reichsdeutschen im Ausland im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes übertra­gen wird.

II.

1. Zum Chef der Auslandsorganisation im Auswärtigen Amt wird der Leiter der Auslands­organisation der NSDAP., Gauleiter Ernst Wil­helm Bohle, ernannt.

2. Er ist dem Reichsminister des Auswärtigen persönlich und unmittelbar unterstellt. Sein Ge­schäftsbereich als Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP. und seine Unterstellung als solcher unter den Stellvertreter des Führers bleibt un­berührt.

Er führt die Dienstbczeichnung: Chef der Aus­landsorganisation im Auswärtigen Amt.

III.

Der Chef der Auslandsorganisation im Aus­wärtigen Amt nimmt an den Sitzungen des Reichskabinetts teil, soweit sein Geschäftsbereich berührt wird.

IV.

Der Reichsministcr des Auswärtigen erläßt im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Füh­

rers die Durchführungsbestimmungen zu diesem Erlaß."

DieNationalsozialistische Partei-Korrefpon- denz" schreibt dazu: Dieser Erlaß des Führers wird für alle Reichsdeutschen im Auslande «in Ereignis sein, das sie mit Freude und Genug­tuung erfüllt. Alle Fragen der Betreuung der Deutschen draußen sind nun in der Heimat in einer Hand vereinigt. Ein neuer Schritt des Zu­sammenwirkens von Partei und Staat ist auf einem Gebiete unternommen worden, das allen Deutschen am Herzen liegt. Gauleiter Bohle ist durch diese Neueinrichtung im Auswärtigen Amt eine wichtige Aufgabe übertragen worden, deren Einzelheiten noch in Ausfllhrungs-Lestimmungen festgelegt werden, die der Reichsmin-ister des Aus­wärtigen im Einvernehmen mit dem Stellver­treter des Führers erlassen wird. Die Aufgaben freilich, die die Auslandsorganisation der NS­DAP. bisher hatte und erfüllte, werden auch weiterhin von ihr unmittelbar wahrgenommen werden. Durch die staatlichen Aufgaben und Be­fugnisse, die der Gauleiter der Auslandsorgani­sation nunmehr übertragen erhielt, wird dabei erreicht werden, daß die politische Betreuungs­tätigkeit der Partei sich mit den amtlichen Maß­nahmen des Reiches und seiner Vertretungen zur fruchtbaren Gesamtleistung im Interesse aller Reichsdeutschen im Ausland vereinigen.

Aehnlich wie es bei dem Auftrage des Rei­ches an die Hitlerjugend der Fall gewesen ist, so wird auch mit diesem Erlaß des Füh­rers die langjährige und erfolgreiche Arbeit einer Parteieinrichtung durch die Ucbertra- gung staatlicher Funktionen an ihren Leiter gekrönt und die Partei durch eine Erwei­terung ihres sachlichen Wirkungskreises aus­gezeichnet.

Seit 1931 ist die Auslandsorganisation der NSDAP. am Werk gewesen, die Reichsdeutschen im Ausland an die nationalsozialistische Ent­wicklung im Reich heranzuführen. Unter schwie­rigsten Verhältnissen ist es der Auslandsorgani­sation, dem jüngsten Gau der NSDAP. und ihrem Gauleiter gelungen, den Deutschen drau­ßen fast überall in der Welt in ihren Ortsgrup­pen und Gemeinschaften ein kleines Stück deut­scher Heimat aufzubauen und auch sie teilnehmen zu lassen an den Erlebnissen der letzten Jahre, die der ganzen deutschen Nation das neue Ge­sicht gaben. Datz dies stets im Zeichen des streng­sten Gebotes der Nichteinmischung in die Ver­hältnisse des Gastlandes geschehen ist, ist eine ge­gebene Tatsache. Eine der Folgerungen aus dem neuen Funktionen, die die Auslandsorganisation nun erhalten hat, wird es sein, datz die Gesetze, die bisher nur für die Parteigenossen draußen wirksam waren, nun als Leitsätze für alle Deut­schen im Auslande Geltung haben werden: Nichteinmischung in die politischen Verhältnisse des Gastlandes und auf­richtige Befolgung seiner Gesetze, Bekenntnis zu einem aufrechten und zur Mitarbeit bereiten Deutschtum, rückhaltlose Einfügung in die a u s l and s d e u t s ch e Volksgemein­schaft.

Die Parteigenossen in aller Welt werden in Sem Erlaß des Führers eine stolze Anerkennung ihrer jahrelangen Arbeit erblicken dürfen, alle Deutschen draußen aber mögen in dieser bedeut­samen Regelung einen neuen Beweis dafür er­blicken, wie sehr die Heimat an sie denkt und für sie sorgt. Das wird denen, die draußen ost Haß und Mißgunst zu spüren bekommen, neue Kraft verleihen, sich als ausrechte Nationalsozialisten zum Deutschland Adolf Hitlers zu bekennen

(Fortsetzung auf Seite 2)