Ausgabe 
(26.11.1937) Nr. 325
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parteiamtliche Lageszeitung

Ilachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Freien kjansestadt Lremen

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Nr. 525 / 7. Jahrgang

sreltag, 26. November 1S57

klnzelprels 15 Npf.

Me ungarischen Staatsmänner beim sichrer

Vertrauensvolle Aussprache / kngster Kontakt wird aufrecht erkalten / veitrag zur vesriedung kuropas

höhepunktdesStaatsbesuchs I

Berlin, 28. November

Der Führer und Reichskanzler empfing gestern in Gegenwart des Reichsministers des Aus­wärtigen, Freiherr v. Nenrath, den ungarischen Ministerpräsidenten von Daranyi und den ungari­schen Minister des Aeußeren von Kanya, die von dem ungarischen Gesandten in Berlin, Sztojay, begleitet waren, zu einer längeren vertrauens­vollen Aussprache.

Unser lagssspisge!

In Mailand wurde das neue Heim der deutsch-italienischen Kultur-Gesellschaft feier­lich geweiht.

Deutschland erzielte aus der Pariser Welt­ausstellung 833 Auszeichnungen.

Anläßlich des Jahrestages der Unterzeich­nung des Antitominternabkommens kam es zu deutsch-japanischen Freundschaftskund­gebungen.

Der Führer empfing die ungarischen Staats­männer z« einer vertraulichen Aussprache, sprach«.

Ein schwerer Schiffs,zusammenstoh ereignet« sich im Nordostseelanal.

Der französisch« Frontkämpferführer Henri Pichst sprach vor Tausenden in Bremen.

I« Verkehr der vier großen Nordsrehiisen schneidet Bremen gut ab.

„Bremen als Welthandelsplatz" war das Thema eines Bortrages vor dem Reichsver­band der deutschen Wasserwirtschaft.

Die Ogo-Bremen erhielt das Leistungs­abzeichen sür vorbildliche Förderung von „Kraft durch Freude".

Die HJ. führt eine große Werbeaktion für den Landdienst durch.

Die Erhaltung der „Sieben Steinhäuser" bei Fallingbostel ist nunmehr sichergestellt.

...

Nach der mehr als einstündigen Unter­redung stellte Ministerpräsident von Daranyi dem deutschen Reichskanzlei seine Begleitung vor: den Staatssekretär im Ackerbauministerium Mar­schall, den Staatssekretär im Ministerpräsidium, von Pataky,. die Mintstertalräte von Szent- Jstvany und Szep, die Legationsräte Graf Lsaky, Baron Bakach-Vessenyey und von Szent-Jvnyi und Ministerialonzipist von Zilahi-Sebeß.

Als Abschluß und Höhepunkt des Besuches der ungarischen Staatsmänner in Berlin fand beim Führer und Reichskanzler eine Abendtafel statt, an der außer dem Ministerpräsidenten und Frau von Daranyi und dem ungarischen Minister des Aeußeren von Kanya der ungarische Gesandte Sztojay, die ungarischen Staatssekretäre Mar­schall und von Pataky und die übrigen Herren der Begleitung des Ministerpräsidenten sowie die Mitglieder der ungarischen Gesandtschaft in Ber­lin mit ihren Damen teilnahmen.

Von deutscher Seite waren mit ihren Damen anwesend sämtliche zur Zeit in Berlin befind­lichen Reichsminister, Reichsleiter und Staats­sekretäre. Vertreter der Wehrmacht, des Auswär­tigen Amtes, der sj und SA., des NS.-Kraftsahr- un-d Fliegerkorps, des Reichsnährstandes, Bot­schafter von Papen, der Reichssportsührer, die Herren der persönlichen Umgebung des Führers und der den ungarischen Gästen beigegebene Ehrendienst. Während des nunmehr abgeschlosse­nen offiziellen Aufenthaltes der ungarischen Eäste in der Reichshauptstadt bot sich ihnen neben den festlichen Veranstaltungen und dem Besuch der Jagdausstellung sowie von Einrichtun­gen des Dritten Reiches, an denen sie besonderes Interesse nahmen, vielfach Gelegenheit zu ein­gehender Aussprache mit führenden Persönlichkeiten des Staates und der Partei.

So wurden mit dem Reichsminister des Aus­wärtigen die Fragen der europäischen Politik und namentlich diejenigen, die die beiden Nationen unmittelbar betreffen, in wiederholten sreund- Ichastlichen Unterhaltungen erörtert. Diese Be­sprechungen fanden ihre Ergänzung und Be­stätigung in der eingehenden vertrauensvollen Aussprache, die die beiden ungarischen Staats­männer mit dem Führer und Reichskanzler gcsührt haben. Zu beiderseitiger Genugtuung ergab sich erneut eine völlige Uebereinstimmung der Austastungen. Man war sich darüber einig, dgß ebenso wie bisher auch in Zukunft in allen die beiden Länder berührenden Fragen der engste Kontakt aufrechterhalten werden soll und die gemeinsamen dem Frieden dienenden Ziele durch lortlausenden Gedankenaustausch weiterhin zu »erfolgen sein werden.

2m Geist der festbegründeten, auf gegenseitigem unerschütterlichen Vertrauen beruhenden deutsch­ungarischen Freundschaft werden auch in Zukunft kne vielfältigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf wirtschaftlichem und kulturellem Erbiet gefördert und alle sonstigen Fragen, die Deutschland und Ungarn gemeinsam angehen, in vertrauensvoller Zusammenarbeit behandelt :r-c>:,en.

An dem zu Ehren des ungarischen Minister- prasibentcn und Außenministers kürzlich veran­

stalteten Empfang im Tollegium Hungaricum in Berlin nahm von Bremen auch der Konsul Rasch teil.

befestigte sreundschast

Bei einem Empfang von deutschen Pressever­tretern auf der ungarischen Gesandtschaft gab Ministerpräsident v. Daranyi eine Erklärung ab, in der es u. a. heißt: Im Zeichen der traditio­nellen- zwischen Ungarn und Deutschland beste­henden Freundschaft haben deutsche Staats­männer bei uns in Budapest Besuche abgestattet, und auch unser jetziger offizieller Besuch ist als ein Ausdruck der unsere Völker verknüpfenden und geschichtlich erprobten Beziehungen und Sym­pathien zu betrachten. Es hat mir eine besondere Freude bereitet, daß ich bei dieser Gelegenheit dem Führer und Reichskanzler, dem in der Geschichte seines Vaterlandes eine so hervorra­gende Rolle zufällt, meine Aufwartung machen konnte. Ebenso gedenke ich mit Genugtuung jener persönlichen Fühlungnahme, welche wir mit den Mitgliedern der reichsdeutschen Regierung wäh­rend unseres Berliner Aufenthaltes pflegen konnten.

Alles, was wir in Deutschland sahen, ist ein vielseitiger Beweis jener Schöpsungskrast und jener Fähigkeiten, die in dem deutschen Volte leben und welche Eigenschaften die Tatkraft des Führers und Reichskanzlers so zielbewußt in den Dienst der Größe des Deutsche» Reiches und des

zukünftigen Gedeihens des deutschen Volkes zu stellen wußte.

Wir haben wiederholt erklärt, daß Ungarn stets bereit ist, an einer Politik mitzuwirken, die auf die vitalen Interessen der einzelnen Völ­ker Rücksicht nimmtz ihre Forderungen gegenseitig beachtet und die Wiederherstellung der normalen Verhältnisse aus einer realpolitischen Grundlage zu verwirklichen sucht. Eine solche, seinen Kräfte­verhältnissen angemessene aktive und konstruk­tive Friedenspolitik verfolgt Ungarn, gestützt auf seine aufrichtige Freundschaft mit Deutschland, wie auch gestützt auf das «ime Zusammenwirken im Nahmen der römischen Protokolle mit Ita­lien und Oesterreich.

Jene Besprechungen, die wir während unseres offiziellen Besuches in Berlin mit den deutschen Staatsmännern gepslogen haben, bestärkten uns darin, daß die sorgsame Pflege und Weiterent­wicklung der zwischen dem Deutschen Reiche und Ungarn unverändert bestehenden sreundschaft- lichen Beziehungen gemäß unseren friedlichen Zielsetzungen der richtige Weg ist. Diese Freund- schastsbe,Ziehungen, die in diesen Tagen, auch in handelspolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht weitergehend, befestigt wurden, dienen nicht nur den Interessen der ungarischen und der deutschen Nation, sondern sind auch berufen, die Sache des allgemeinen europäischen Friedens und Zusam­menwirkens zu sördern,

Nach meinen Erfahrungen bilden sich um jeden Ministerbesuch Legenden. Ich bin überzeugt, daß

auch um unseren Besuch an interessierten oder nicht gut unterrichteten Stellen Kombinationen ent­stehen «erden. Ich betone es deshalb nochmals, daß der Besuch der Mitglieder der ungarischen Regierung gar keinen anderen Zweck gedient hat, als einen allgemeinen Gedankenaustausch zu pflegen und mit den führenden Persönlichkeiten des Deutschen Reiches einen freundschaftlichen Händedruck zu wechseln.

Deutsche Vrdensaus;eichnung

für die ungarischen Staatsmänner

Berlin, 26. November

Der Führer und Reichskanzler hat aus Anlaß des Staatsbesuches des Königlich-ungarischen Ministerpräsidenten Koloman von Daranyi und des Königlich-ungarischen Ministers des Aeußern Koloman von Kanya dem Königlich-ungarischen Gesandten in Berlin Dome Sztojay, dem König­lich-ungarischen Kultusminister Balint Hclman und dem Präsidenten der Königlich-ungarischen Nationalbank, Finanzminister i. R. Bsla- von Jmredy, das Eroßkreuz des Ordens vom Deut­schen Adler verliehen. Ferner haben eine Reihe weiterer ungarischer Persönlichkeiten, insbeson­dere die Begleiter des Ministerpräsidenten und des Ministers des Aeußern, deutsche Auszeich­nungen erhalten. — Daranyi und Kanya sind bereits Inhaber des Großkreuzes des Ordens vom Deutschen Adler.

Nechenfchast und neue Parole!

Zur Iahrestagung der Reschskrulturkiammer rvzm. Bremen, 26. November.

Wie jeder von uns — Weg und Ziel sei­nes Lebens fest ini Auge — sich zum Feier­abend Ruhe gönnt und Einkehr sucht, die geleistete Strecke abzuschätzen und Atem zu holen sür künftigen Selbsteinsatz, so hebt heute im deutschen Volk auch die Gemein­schaft aller in einer Pflicht verschworenen Schaffenden aus dem Gleichmaß ihrer Ar­beit Tage der öffentlichen Rechenschafts­legung und feierlichen Gelöbniserneuerung hervor. Diese Stunden sind Feierzeit in je­nem neuen, unserer Weltanschauung eigenen Sinne, der Festliches und Ernstes gleichge­wichtig umschließt. Und wenn die Welt, ab bewundernd oder neidisch-hämisch, immer wieder feststellen mutz, daß unser neues Deutschland Feste zu feiern verstehe wie kein anderes Volk, so ermitzt sie wohl die groß­artige Form und Fülle solcher Veranstaltung, nicht aber ihren inneren Wert und ihre fortzeugende Kraft.

Gewiß stellt ein Ereignis wie die Reichs - Kulturtagung äußerlich wieder eine würdig-festliche „Repräsentation" aller füh­renden Köpfe unseres nationalen Kunst- und Geisteslebens dar, die sich mit berechtigtem Stolz auch die „Demonstration" der glän­zenden Erfolge einer vierjährigen national­sozialistischen Kulturpolitik vor den Augen des Auslandes nicht versagt. Wer vornehm­lich nach innen, vor dem Volksganzen, gilt es Zeugnis abzulegen für das verflossene Jahr einer Kulturarbeit, die auf der Tagung 1936 vorgezeichnet, feierlich übernommen und planmäßig vollendet wurde. Datz die Aufgaben, zu denen sich die Führer unserer Kulturorganisationen und alle Träger der ihnen eingegliederten Zweige geistiger und künstlerischer Betätigung wie ein Mann bekannten, angepackt und gelöst wurden, ist so selbstverständlich, wie jeder Volksgenosse seinen Posten ausfüllt, an den ihn Las Aus- bauwerk des Führers berufen hat. Deswegen soll hier auch der besonderen Kulturleistung sowenig ein Loblied gefunden werden, wie niemand von uns für seine tägliche Pflicht­erfüllung große Worte verlangt. Wer glaubt, daß unsere Künstlerschaft heute noch der öffentlichen Selbstbespiegelung und käuf­lichen Ruhmrede bedürfe und daß vielleicht solche Jahresfeier hymnische Posaunenstöße über geniale Taten und Pläne in die stau­nenden Massen schmettern müsse, wird in den kommenden Tagungsberichten auch nur die freimütige klare Rechenschaft über wirkliche Leistungen finden, die freilich, aus unerschütterlichem Selbstgefühl erwachsen, kein sachliches und fachliches Urteil zu scheuen brauchen! Aber es steckt weit mehr darin: neben das Bekenntnis zum gesam­melten und gesichteten Werk tritt die Ber- kündung der neuen Kulturschöpferischen Idee, die organisch aus den errungenen Früchten aufspringt und als Weckruf uns alle, wenn nicht zum Mitschaffen, so doch zum Miterleben begeistert. Diese neue Pa­role. die als Losung sür das nächste Le­bensjahr unserer Kultur die Richtung des Krafteinsatzes angibt, ist ein geschichtlicher Leitgedanke für die Schicksalsgestaltung un­serer Nation. Sie hat nichts gemein mit einstmaligen phrasenreichen Proklamationen einer neuen Kunst-„Richtung" oder theatra­lischen Dergötzungen „gemachter" Kultur- heroen. An die Stelle jenes formlosen pro- fitlichen Massentrubels um Scharlatane, Mäzene, Kritiker und urteilslose Knnstver- braucher, denen allen „Ku'tur" als raffi­niertes Steigerungsmittel des Lebensge­nusses und demgemäß als sür Minderbemit­telte und Proleten überflüssig galt, ist das Volk als jenes lebendige Gemeinwesen aller Schichten und Stände getreten, das allein erst Kultur zeugen und pflegen und als Gnade wiederempfangen und wahrhaft nutzen kann. Als gemeinverständliches Sym­bol dieses Wandels, der den Aufbruch 'zum Kulturleben und -erleben überhaupt bedeu­tet, hat sich die Reichskulturkamwer. wie schon 1936, wieder mit „Kraft durch Freuds" der alles durchdringenden Gemeinschaft von Schaffenden, die durch ihre' Arbeit das Recht auf Schönheit verdienen- zur genwüi- samen Reichstagung vereint. So läßt'sich d w Sinn und Erfolg dieser Tage auf die Formel „Kultur aus dem Volk für das Volk!" bringen, und jeder soll in diesen Tagen klivo und klar erfahren, was auch für ihn getan wurde und noch getan wird — was er aber auch selbst zu tun hat, um

SB BsMmmgenM veutschlanv in Paris

höchste Anerkennung liir die neuen deutschen Werkstoffe auf der wellaussteilung

Paris, 28. November

Gestein fand aus Anlaß des Abschlusses der Weltausstellung im Neuen Theater des Troca- dsro-Palastes in Anwesenheit des Präsidenten der Republik, mehrerer Mitglieder der Regierung, der Eeneralkommissare sämtlicher an der Ausstellung beteiligter Länder und zahlreicher Vertreter des Diplomatischen Korps sowie der in- und auslän­dischen Presse die feierliche Preisverteilung durch die internationale Jury der Pariser Weltaus­stellung 1937 statt.

Das Deutsche Reich hat auf dem Gebiet seines gewerblichen und künstlerischen Schaffens einen Beitrag Mn Gelingen dieser großen internatio­nalen Auskellung geleistet. der den Vergleich mit keinem anderen Lande zu scheuen braucht. Die sorgfältige und umfassende Arbeit des internatio­

nalen Preisgerichts, an denen fast 2800 Sachver­ständige aus der ganzen Welt, darunter auch eine große Anzahl deutscher Fachleute teilnahmen und deren fachmännischem Urteil die ausgestellten Gegenstände und sonstigen Leistungen unterlagen, haben dies noch einmal bestätigt.

Das vorläufige Ergebnis der Preisverteilung für Deutschland ist:

278 Höchste Auszeichnungen (6ianck Uiix)

178 Ehrenurkunden (viploines ä'bvnneui)

273 Goldmedaillen (bleäaillss il'ni)

172 Silbermedaillen (Ileckaillos ck'arxent)

31 Vronzemedaillen (Ilockailles cke dionve) insgesamt also 833 Auszeichnungen. In diesen Zahlen sind noch nicht berücksichtigt die Auszeich­nungen für die Mitarbeiter der Ausstellung, die

zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werde» sollen.

Es verdient, hervorgehoben zu werden, daß die im Zuge des Vierjahresplanes zu besonderer Bedeutung gelangten neuen deutschen Werkstosse ohne Ausnahme den Grand Prix. also die höchste Auszeichnung erhalten haben, die das internatio­nale Preisgericht vergeben konnte. Damit sind die von einer gewissen Presse im Zusammenhang mit diesen neuen Werkstoffen aus durchsichtigen Gründen verbreiteten Behauptungen in aller Oessentlichkeit von international anerkannten und unabhängigen Fachleuten widerlegt worden.

Der glänzende Erfolg Deutsch­lands auf der nunmehr geschlossenen Pa­riser Weltausstellung findet nicht zuletzt in unserer Hansestadt ein freudiges und leb­haftes Echo, hatte doch der Führer dem Äremer Architekten Professor Woldemar Brinkmann die Innenausstattung des Deut­schen Hauses übertragen und waren doch auch eine ganze Reihe Bremer Firmen an der deutschen Ausstellung und ihrer Vorbe­reitung beteiligt. Im übrigen verdient die sachliche Haltung der französischen Stellen um so mehr Anerkennung, als deutschfeind­liche Kreise in Paris schon seit Wochen ver­zweifelte Anstrengungen machten, die her­vorragenden Leistungen Deutschlands auf der Weltausstellung herabzusetzen. Ihnen wurde jetzt das Fell gründlich über die Ohren gezogen. Dem deutschen Arbei­ter aber, der mit seinem Können erst die Voraussetzungen für die Auszeichnungen schuf, gebührt der Dank der Nation.

wieder Sowjeiflugreuge über Nonking

London, 20. November Wie das englische Nachrichtenbüro Reuter aus Schanghai meldet, sind japanischen Nachrichten zufolge bei den Luftkämpfen über Nanking zwei sowjetrussische Flugzeuge abgeschossen worden. Ferner wird berichtet, daß kürzlich mehr als 188 sowjetrussische Flugzeuge in der Provinz Schensi eingetroffen feien.

wustk geiallen

Japanische Fortschritte an allen Fronten Schanghai, 26. November Am nördlichen Flügel der Front vor Schanghai haben japanische Truppen die Stadt Wusih an der Bahnlinie Schanghai—Nanting, westlich von Sut- schau, besetzt. Andere Einheiten sind nördlich von Wusch durchgestoßen. Südlich des Tai-Sces nahmen die Japaner Hutschau ein.

25 Jalire unobstängiges Albanien

Tirana, 26. November.

Der 25. Jahrestag der Unabhängigkeit Al­baniens wurde durch eine Rundfunkrede des Königs Zogu I. eingeleitet Darin wandte sich der , König vor allem an die Jugend, die demnächst ! ttaatlich organisien werden >oll, um die jungen : Kräste des albanischen Volkes in einen einhett- > üchen Block zusammenzufallen Der König hob , dann hervor. baß das völkische Gewissen eng ver- ! bunden 'ei mit don drei Grundlagen der albani­schen Nationalität, Rasse. Sprache und Unteilbar- I kett des Vaterlandes.

vor Mlirer beim Mpaaisebea votsebatter Iliisliakcch

Leite 2) ' (Lre-Ze-llolkwaiio.)

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