Ausgabe 
(22.11.1937) Nr. 321
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen slrdeitssront Dremen

Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Dremen

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Dremen

Anzeigen-Grundpreise: Tie 22 -mm-Zeile Im Anzeigenteil t 2 die 70 -mm-ZciIs im Textteil 75 Rps.

Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u, a.) sowie sonstige Bedingungen Preis- liste 8 (Nachlaßstafiel Ost Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr-, Schriitliiiuna Dienstag und Freitag 12 >/i 13 >/, Uhr.

Nr. 521 / 7. Jahrgang

Montag, 22. November 1S5?

kinzelprels 15 Npf.

seft des ölaubens und der Ireue / IS lahre Vrtsgruppe der NSVW. / Me krzieliungsaufgabe der Partei

Her Meer vor seinen Mitkämpfern in Augsburg

von Zirbel umbrandet

Augsburg» 22. November.

Dir Feierlichleite» aus Anlag des ISfährigen Besteheus d«r Ortsgruppe Augsburg der RSDAP. erreichten am Sonntag ihren Höhe­punkt. Sichtbarster Ausdruck wurde der Bedeu­tung des Tages dadurch verliehen, da'g der Füh­rer selbst an diesem Tage nach Augsburg kam.

Punkt 12 Uhr nahm der Marsch der 433 alten > Kämpfer des Gaues von der historischen Stätte >

llnssr logesspiSgvt

Den ungarische» Ministern wurde in Berlin ein überaus herzlicher Empfang zuteil.

Lord Halifax äußerte sich über seine« Ber­liner Besuch.

Der Führer sprach in Augsburg zu seinen alte» Parteigenossen.

I« der DAF. wurde ein AmtHaus und Heim- errichtet.

SA.-Obergruppenführer Herzog sprach zu den Führern der SA.-Eruppe Nordsee.

Deutschlands Fugball-Nationalels bezwäng Schweden iu Alton« 5:0.

Einen bemerkenswerten 5:3-Sieg errang Werder-Bremen über Eintracht-Braunschweig.

Eine wohlgelungene Morgenfeier hielt das Institut für Gesundheit und Leistung im Schauspielhaus ab.

Der Club zur Bahr schlug den MTV. v. 1878 überlegen mit 7:1.

Der Bezirk Vremen-Oldenburg-Osnavrück des DRV. hielt seine Jahreshauptversammlung in Bremen ab.

^MUIiMUIUUUMWWWMWWWUWWUMWMWWWWU

des Ludwigsbaues aus seinen Anfang. Der Marsch ging durch die von vielen tausend Volks­genossen eingesäumten, im Fahneyschmück pran­genden Stragen, in denen außer ss auch Ange­hörige der Wehrmacht Spalier bildeten, zum Rat­haus, um gleich den Ehrenformationen der Poli­tischen Leiter vor dem Rathaus die Ankunft des Führers zu erwarten.

Sie flnkunst des sührers

Inzwischen haben in großem Viereck die Ehren­formationen der Wehrmacht, der ss, SA., des N2KK. und des Arbeitsdienstes vor dem festlich geschmückten Bahnhof Aufstellung genommen, da­hinter mit erwartungsvollen Mienen die Jugend und wieder hinter ihr, Kopf an Kopf, die seit vie­len Stunden geduldig auf die Ankunft des Son- derzuges des Führers harrende Bevölkerung. Gauleiter Wahl erscheint mit Obergruppenfüh­rer Helfer, dem Divisionskommandeur Gene­ralmajor Bergmann, dem SA.-Brigadefüh- rer Zech und dem NSKK.-Standartenfllhrer Rilling und begibt sich auf den Bahnsteig, um dort dem Führer den ersten Willkommensgruß zu entbieten. Um 12.40 Uhr kommt Bewegung in die Massen, denn im Bahnhof erfolgt die Ein­fahrt des Zuges. Als der Führer, von dem brau­enden Jubel der Menge empfangen, aus der Empfangshalle tritt, macht ihm Oberst Nissel Meldung. Der Führer schreitet mit dem Gauleiter und dem Divisionskommandeur die Fronten der Ehrenformationen ab, während die Musik die Nationalhymnen spielt. Immer aufs neue braust Heller Jubel der vielen Tausende auf. Dann be­steigt der Führer seinen Wagen und fährt, nach allen Seiten grüßend, durch die von den stürmi­schen Heilrufen der Massen erfüllten Feststraßen zum Rathaus.

Im boldenen Saal des Notkaufes

Als der Wagen des Führers vor dem Rathaus hält und der Führer den Wagen verläßt, dauern minutenlang die brausenden Heilrufe an als Ausdruck der Freude darüber, daß Augsburgs Bevölkerung nach langer Zeit wieder den Führer in den Mauern ihrer Stadt weiß. Oberbürger­meister Mayr geleitet den Führer zunächst auf den Altan des Rathauses, wo Adolf Hitler aufs äeue die herzlichsten Huldigungen der Bevölke­rung entgegennimmt. Dann begibt er sich, beglei­tet von Gauleiter Wahl und Oberbürgermeister Mayr, in den Goldenen Saal. Hier haben mit den Alten Kämpfern des Gaues Schwaben ine Spitzen der Partei, des Staates, der Wehrmacht, der Wirtschaft, der Kunst und Wissenschaft Aus­stellung genommen, um dem Führer ihren Gruß zu entbieten.

. Feierliche .Klänge aus demEinzug der Götter m Walhall", gespielt von dem Städtischen Or­chester, leiten den Festakt ein. Dann entbietet Eauleiter Karl Wahl dem Führer den Will­komm der gesamten Augsburger und schwäbischen Bevölkerung.

Er schildert die wunderbare Wandlung in Deutschland nach der Machtübernahme dnrch den Führer und stellt fest, daß das neue Deutsche Reich «er Größe und Ehre, der Kraft, der Herrlichkeit und Gerechtigkeit, heute in Europa wie ein Fels im brandenden Meer stehe' nnd daß in feinem nuhrer heute das Volk den Schöpfer dieses Rei­ches sehe.

Nachdem die nationalen Lieder verklungen «aten, begrüßte der FMrer die Mten Kämpfer

und verließ hierauf wieder den Goldenen Saal. Brausender Jubel schlug ihm von draußen ent­gegen. Immer wieder erklangen Rufe nach dem Führer, der sich schließlich noch einmal auf dem Balkon zeigte und die Massen begrüßte. Und un­beschreibliche Freude brandete dem Führer ent­gegen, als er zur Fahrt durch die festliche Stadt seinen Wagen bestieg.

Der große Saalbau Herrle, einer der größten Versammlungsräume Augsburgs, war schon seit den Mittagsstunden das Ziel der alten Kämpfer, des Gaues Schwaben und vieler, ande­rer Volksgenossen. Stürmische Heilrufe zeigten nach dem Einmarsch der Standarten und Fahnen an, daß der Führer den Saal betrat. Unbeschreib­lich war die Begeisterung der Massen. Nach dem Vorspiel aus denMeistersingern" betrat Gau­leiter Wahl das Rednerpult. Er dankte namens der alten Kämpfer dem Führer für den Besuch.

Wenn heute auch die Fr a u « n der alten Kampf­genossen des Führers an dieser Kundgebung teil­nähmen, so,solle diese Auszeichnung der herzliche Dank dafür'sein, daß sie an der Seite ihrer Män­ner den langen Kampfweg mitgegangen seien.

Nachdem der Gauleiter noch einen besonderen Gruß an die Kommandeure der schwäbischen Wehr­machtsteile gerichtet hat, bittet er den Führer, das Wort zu nehmen. Lange dauert es, ehe der Führer das Wort ergreifen kann.

Ver siitirer spricht zur fllten Larde

Einleitend erinnert Adolf Hitler am seinen ersten Besuch mit Dietrich Eckart in dieser Stadt , im Jahre 1920, als sich Deutschland inmit­ten seines tiefsten Verfalls und seiner größten inneren Wirrnis befand. In bewegten Worten und unter tiefster Anteilnahme der Männer, die vor 18 Jahren das Hakenkreuzbanner im Gau

Schwaben aufgepflanzt haben, sprach der Führer von der Macht des Ideals als der größten bewegenden Macht, die es im menschlichen Leben gibt. Er schilderte, wie das nationale und soziale Ideal, die so lange in unheilvollen Kämpfen mit­einander verstrickt waren, durch die Bildung eines ganz neuen Fundaments zur Einheit eines großen und gewaltigen Ideals verschmolzen wurden, das erst wenige ergriff, dann immer mehr, bis aus ihnen eine große Ge­meinschaft und schließlich das ganze deutsche Volk wurde.

In überaus anschaulicher Weise legte der Führer dar, wie durch die nationalsozialistische Partei, durch ihr Prinzip der absoluten Autorität der Führung dem Volke ganz neue organisatorische Grundlagest seines politischen Lebens gegeben wur­den.

(Fortsetzung auf Seite 2.)

Sst. - das große KMeeeservoir der Partei"

sührer-flppell der Hfl.-VruppeNordsee im tasino - dbergruppensührer Nerzog und Sruppensührer vöhmcker sprachen

L^.-Oiikwxrnppvnkiilirei' ilernng im Ovsprüvl, mit lieg. Itiirgvi mvistei- uppaiiküln-v,' 1 ! ii b i» eben unck 8 . 4 .-OberkiiIuor ck nullen. . s 8 o 1 rmiclk

E_^

Bremen, 22. November. I Die Führertagung der SA.-EruppeNordsee" er- > reichte am Sonntag ihren Höhepunkt mit einer Mor­genfeier im Dasino, in der SA.-Obergruppensiih- rer Herzog und SA.-Eruppenführer Vöhm- cker zu den SA.-Führern der GruppeNordsee" sprachen. Nachdem SA.-Eruppenführer Vöhmcker vor dem Lasino die Front des Ehrensturmes ab­genommen hatte, marschierten die Standarten und Sturmfahnen in den Saal, wo ein gemein­sam gesungenes Kampflied der Bewegung die innere Sammlung für die beiden großen An­sprachen schuf, die die Morgenfeier ausfüllten. Wenig später traf SA.-Obergruppenführer Her­zog, der Stabsführer der Obersten SA.-Füh- rung, ein; nach der Begrüßung durch Gruppen­führer Vöhmcker schritt er die Front des Ehren­sturmes ab.

Als erster Redner sprach

Sfl.-Sruppenfütirer Sökmcker

zu feinen Kameraden über verschiedene praktische Fragen die sich aus dem Wesen der SA.-Arbeit ergeben. Mit den Worten:Als Sozialisten liegt uns die Fürsorge für unsers Kameraden besonders am Herzen' wandt« er sich der Aufgabe der materiellen und der s,rlischen Betreuung des SA.-Mannes zu, deren Erfüllung er jedem SA.-Führer zur Pflicht

E^Der unverbrüchliche Gemeinschaftsgeist, der die SA.-Kameraden miteinander verbindet, soll jedem von ihnen die Gewißheit geben, daß er in Zeiten der Not nicht allein steht. Weiter erörterte der Gruppenführer die inten­sivere Mitarbeit der Aerzte rm SA.- Dienst. Sie soll in Zukunft in verstärktem Maße der erb- und ra>sebiologi>chen

Unterrichtung sowie der Schulung fur

erste Hilfe bei Unglucksfallen in den Reihen ^er SA gelten. Abschließend betonte der Gruppen­führer die Notwendigkeit einer Aktivierung ksrVropaaanda. Seine Ausführungen gaben Ml,-FüHrern weitere wertvoll« Anhaltspunkte

für eine zielbewußte Förderung der Arbeit in ihrem Wirkungsbereich.

Dann sprach nach einem Musikvortrag und einem gemeinsam gesungenen Lied

Sfl.-l>bergruppensükrer herzog

den die Kampfzeit besonders eng mit der SA. Bremens und des Nordseegebietes verbunden hat. In der Durchleuchtung grundsätzlicher Problems, die sich aus dem der SA. vom Führer erteilten Auftrag ergeben, zeichnete er ein umfassendes Ge­samtbild der weltanschaulichen Gebiete, deren Festigung und Erhärtung die zukünftige Arbeit der SA. als einer Kampf- und Glaubensgemein­schaft gilt. Er hielt Rückschau auf die weniger nach außen als nach innen wirkende und wirksame Auf­bauarbeit in den Reihen der SA., die in den letz­ten Jahren durch die Erfüllung dreier großer Aufgaben die gültige

Srundlage für alle kommende vetötigung

schuf: die Reorganisation und die Durchführung der Neugliederung im vergangenen Jahr hat ein organisatorisches Grund- gefüge geschaffen, das für alle Zukunft feststeht: durch die Errichtung der Reichsführerschule, der Eruppenschulen und vieler mittlerer und kleinerer Schulungsstätten wurde die Forderung erfüllt, eine Ileberholung und Ausbildung sowie eine AusrichtunginklarerZielsetzungfür das gesamte Führerkorps der SA. vor­zunehmen: die Erfüllung dieser organisatorischen und personellen Voraussetzungen hat endlich die Schaffung der Kameradschaft eines ein­wandfreien Korpsgeistes verwirklich! und damit die Grundlage für eine weitere Ent­wicklung überhaupt gegeben.

Auf diesem eifern geschlossenen Erundgesiige stehen die Aufgaben der SA. nach dem Wort des Führers:Der neue Staat wird dann ein Phan­tasieprodukt sein, wenn er nicht neue Menschen schasst".

Dieses Wort stellt die Erziehungsaufgabe am deutschen Volk als. die wesentliche heraus; st«

wurde der SA. als schwerster, aber auch schönster Auftrag gegeben. Betrachtet man das Auf und Nieder 'im Leben der deutschen Nation, so erkennt man den Weg, den diese Erziehung zu gehen hat; denn immer wieder sind es Soldaten, Träger sol­datischer Tugenden gewesen, die das Volk aus der Tiefe emporgefllhrt haben. Der Führer hat den soldatischen Tugenden die Grundlage des politi­schen Wollen? gegeben: und er hat der SA. jene Struktur verliehen, die sie zum aktiven Trä- gerdiesersoldatisch-politischenHal- tung bestimmt. Als aktivistisches Element der gesamten Parteiarbeit erfaßt sie mit ihrem Er­ziehungsauftrag den totalen Menschen, das Volksganze. Als Aktivist der Bewegung lehnt sie eine Auffassung ab, die uns heute den Nationalsozialismus von der wissenschaftlichen Seite her klarmachen will, denn, so formte der Obergruppenführer diese Eedankengänge in einem Satz:D i e T a tz u m a r s ch i o r en i st s ch w e - rer als das Lippenbekenntnis!" So gesehen betrachtet die SA. auch ihre körperliche Erziehungsarbeit als eine nationalsozialistische Aufgabe und nicht als eine sportliche. Die natio­nalsozialistischen Kampfspiele dienen, neben dein direkten propagandistischen Einsatz für die Partei, ebenfalls der Eesamtzielsetzung des Nationalsozia­lismus.

Durch die körperliche Ertüchtigung ihrer Män­ner trägt die SA. dazu bei, die Wehrkraft des deutschen Volkes zu heben, zu erhalten und zu steigern, und zur Wehrkraft den wehrhaften Geist und den wehrhaften Willen zu setzen.

In einem Ausspruch Adolf Hitlers wird dieser hohe Auftrag der SA., die Nation im Sinne der Wehrauffassung fortgesetzt zu erziehen, eindeutig umrissen. In diesem Geiste hat einst Iahn eine funge Männergeneration zur körperlichen Ertüch­tigung erzogen nicht für den sportlichen Er­folg, sondern um aus glühender Vaterlandsliebe und tiefer Freiheitssehnsucht damit seinem Volke zu dienen.Was würde vi.s ein guter Sportler nutzen, wenn er charakterlich oder gar in seiner inneren Gesinnung gegen sein Volk steht? Er ist

Nelchsleiler Walter Such

zehn Jastre oberster parlerriititer

Am 22. November 1927 übertrug der Führer Major a. D. Walter Buch den Vor, sitz des Untersuchungs- und Schlichtungsaus­schusses bei der Reichsleitung der NSDAP,

Seit zehn Jahren bekleidet Walter Buch nun das schwere und verantwortungsvolle Amt des Obersten Parteirichters. Des Füh­rers Auftrag galt einem Manne, der als Sohn eines hohen deutschen Richters in der Atmosphäre deutschen Rechtsbewußtseins aufgewachsen war, der den Beruf des Sol­daten ergriff und vier Jahre lang als Offi­zier im Kriege stand, um wenige Jahre nach dem Kriege der Armee der deutschen Wieder- auferstehung, den Getreuen Adolf Hitlers, sich anzuschließen. Seit 1922 ist Walter Buch Mitkämpfer des Führers. Seit dem ersten Tage seines Kampfes für die Partei ist er eine ihrer markantesten Persönlichkeiten, Als SA.-Führer, als Journalist, als Redner und Abgeordneter hat er der Partei gedient sein großes Werk aber istderAufbau der Parteigerichtsbarkeit, die er fernhielt von sturem Paragraphendünkel, und die er erfüllt hat mit der Strenge und Klarheit nationalsozialistischer Haltung. Aus dem Untersuchungs- und Schlichtungsaus­schuh von- einst ist heute in der Partei- gerichtsbarkeit eine Einrichtung geworden, die mit unerbittlicher Härte, aber auch mit unantastbarer Gerechtigkeit en der Millio- nenzahl der Parteigenossen die Idee von. Treue und Ehre begründet und verteidigt.

Wenn das innere Leben der Partei den Stempel der Kameradschaft und der Sauber­keit trägt dann ist das nicht zuletzt das Verdienst unseres Obersten Parteirichters, der sich nie damit begnügt hat, Richter zu sein, sondern der, im Laufe dieser zehn Jahre für das ganze innere Leben der Par­tei persönlich auch ein Lehrer und Erzieher zum angewandten Nationalsozialismus ge­worden ist.

Wenn wir mit Reichsleiter Walter Buch, der mit soldatischer Geradheit und gerechter Ueberlegung sein hohes Amt führt, in diesen Tagen auf die langen Jahre seines Wirkens, zurückblicken, dann sehen wir ein Werk, das aufgebaut zu haben sein bleibendes Verdienst ist, und das in seiner vollen Größe und Be­deutung zu erkennen wohl erst kommenden Zeiten vorbehalten sein wird. Der heute 54jährige Oberste Parteirichter ist mit diesem Werk verbunden. Er hat es im Austrage des Führers begonnen, hat es ausgebaut und zu einer Einrichtung gemacht, die der Partei nicht nur ein Rückgrat des Rechts, sondern auch eine Quelle seelischer Kraft geworden ist.

für uns vollkommen sinn- und zwecklos" mit diesen Worten bewies der Obergruppenführer, daß körperliche Ertüchtigung eine geistige Er­ziehung voraussetzt, wie überhaupt der Sport immer ein Ausdruck der Mannhaftigkeit und des Wehrgeistes sein wird. Unter diesem Gesichts­punkt wird man den Einsatz der SA. für die körperliche Ertüchtigung nicht als die zusätzliche Aufgabe einer Organisation,' sondern als die große ideelle Aufgabe für die Par­tei zur Stärkung der ethischen und sittlichen Werte der deutschen Na­tion betrachten müssen.

Wir sind kein Konkurrenzunternehmen gegen sportliche Organisationen wir erfüllen eine nationalsozialistische Ausgabe, die uns der Führer gestellt hat!"

Von der großen Eesamterziehungsaufgabe der Partei aus gesehen wird die SA. jeden ihrer Männer nationalsozialistisch erziehen und zu kör­perlicher Leistungsfähigkeit führen; so wird sie eine Auslese der Partei heranbilden, zu ihrem großen Kräftcreservoir und zur Vorschule für Wehrmacht und Staat werden.

Der junge SA.-Mann nach dem Jahr 1933", schlag Obergruppenführer Herzog,ist uns heute ein guter, treuer Gefolgsmann geworden. So ist es uns also gelungen, den alten kämpferischen Geist der SA. in die Herzen der jungen zu pflan­zen und zu beweisen, daß dieser Geist ewiq sein mutz, wie die Partei SA.-Geist bedeutet uns Verpflichtung der Arbeit, geworden aus der Idee, immer kämpfend für die Idee, für unseren cMhrer Adof Hitler!"

SA.-Grnppensllhrer Vöhmcker schloß den Appell der siebenhundert Führer der SA.-Gruppe Nord­see mit einem Treuegelöbnis an den Führör. Ueber die Veranstaltungen des Nachmittags be­richten wir ausführlich im örtlichen Teil d ' vor­liegenden Ausgabe.