'-'NntKk arnial Zrau
«"S-xs
«»He
Ruhs,?ui°^
damit, bs°t,.
' Apotheke ^Si- en sich eio»
k°r, und 7aks>
'.er bis S k-
"
^tern
M, Sich« z 7» ^elm IV ^ st»
MLH
7NLZ
U Su sicher ^
d«-"LN!
^ der Köniq wurden L
d«-,. . ^ "'^ ^ -. ^ >
Parteiamtliche 'tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfwnt Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des 3enats der Lreien kjansestadt Vremen
" ""g G. m. b. H.. Bremen, Teeren k-8 / Fernsprecher: 5«l 21 und 51115 .
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsslalchallers m Oldenburg und Vremen
Anzeigen-Grundpreise: Tie S2-mm-steile im Anzeigenteil 12 ^5, die 70-mm-Aeile im Tertteil 75 Rps. Ermäßigte Grundpreise Nur kleine Familien-Anzeigen u a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste K (Nochlaßstafsel 0>. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß IK Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich I2-1S Uhr: Schriftlcitung Dienstag und Freitag 12-/-—13>/- Uhr.
Nr. Zrn / 7. Jahrgang
Sonntag, 21. November 1SZ7
klnzelprels 15 Npf.
Nankings tage wirk immer kritischer
trauen L l Eeklop oir hin Dar geh, mehr h
-rtig." lachte tzh ae, heutige Lx,' wir ganz «in eben den Sich
r dazu braucht, >en, ob dn M nachgerade mi, m er gute», sthalten in j,U
r in Amerika. ii und der tziit s . ichtiger Präich. n Geschichte»«: m ein MzeiSe streichen '
Plan. Ich, l mit dem T. r eben so eist e, müht ihr > i muh der Kk tet ihr ei» I , is war abgeiij ierkzeugiaMtl ir hinter n»s« ichen nach hiü lrapper ntzjj, schleichen. -st . igte guten W ^ r in ein liq s il er selber x der nie ii > ' rne zuhörte.!! ^ le Pfeife uift s hlte mein V ? linen Fahrte«» »mal auf ck efahrenmr« m Oeltanknij! nachung ei» ° .
die Zeit,!! , angst versink deutlich und t Tobler
n.
teder rauMZ : über die M h, solche S-W segeöen, nott ner frechen
l ZU melden I habe, M ^ ig hat. plnlsnd j
Weiter ->*' s verloren- -was gereizt.
Fraulein E
noch u"A ruf den
r eilig! hinbringen
n du die i zwanzig
nd schob
l?!!
b - ^
s heute n
as stnb „D grauen e"
sH?
A-;5
ß seb^^'
raren n" etzung
SuWau von den lapamrn genommen
Neuer druck Moskaus
Tokio, 21. November.
Wie das japanische Nachrichtenbüro Domei von der Schanghaisront meldet, haben die japanischen Truppen die Stadt Sutschau besetzt. Eine japanische Abteilung hat ferner Nanschuen an der
iWM!lIMUWMUWUMUMIWUWUWUWWWUWUWWW
Unser iagssspiege!
Die Japaner haben Sutschau eingenommen. Mussolini hat das Ministerium für Jtalie- nisch-Afrika übernommen.
Die Unterredung des Führers mit Lord Halifax wird in London allgemein als Grundlage für weitere deutsch-englische Besprechungen angesehen.
Der Empfang der ungarischen Minister wird heute in Berlin in festlichem Rahmen erfolgen. Am 27. November kann „KdF." auf ein vierjähriges Bestehen zurückblicken.
Unter Förderung der Reichsregiernng wurde ei» Verkehrsausschuh der deutschen Seehäfen gebildet.
Die Passageraten nach Südamerika werden erhöht.
SA.-Eruppeufiihrer Böhmcker sprach zu 7l>v SA.-FLHrer».
Die „Ogo" erhielt einen vorbildlichen Kameradschaftsraum.
Bei der Bremer Regierung wurde eine „Abteilung für koloniale Frage»- eingerichtet.
An der westfranzösischeu und portugiesischen Küste herrscht seit einigen Tagen ein schwerer Sturm.
Vor dem Schöffengericht Königsberg fand ein Verbreckien im Straßenverkehr gerechte Sühne.
Südküste des Tai-Sees, Ig Kilometer nordwestlich von Kasching, eingenommen. Damit ist eine starke chinesische Stellung in die Hände der japanischen Truppen gefallen, die jetzt mit Tempo trotz des schlechten Wetters ihre Operationen gegen die Festung Nanking fortsetze».
Teile der nördlich von Schanghai gelandeten japanischen Einheiten haben das im Norden des vorgestern genommenen Tschangshu gelegene Fuschan erreicht und rücken längs der Küste in Nichtung Kiangyin vor. Kiangyin'beherrscht als stärkstes Fort im Vorgelände der Festung Nanking nicht nur den Pangtse, sondern stellt gleichzeitig auch die Schlüsselstellung der befestigten Linie Kiangyin-Wusih dar. Die südliche Gruppe im Raume nördlich von Hangtschcm schiebt sich in Richtung Wutsching in den östlich Nanking gelegenen Festungsabschnitt vor. Die chinesischen Truppen gehen, wie es den Anschein hat, überhastet auf Nanking zurück.
Das japanische Kriegsministerium gibt bekannt. daß die japcnschen Truppen seit Ausbruch der Feindseligkeiten in Thina 16V48 Tote verloren., haben. Die chinesischen Verluste an Toten
Nevision der dttawaoertriigek
Paris, 21. November.
Der bevorstehenden Eröffnung offizieller englisch-amerikanischer Handelsverhandlungen wird in Paris große Aufmerksamkeit geschenkt. Man weist darauf hin. dah bei ven ersten Erörterungen dieses Projektes ernste Hindernisse auftauchten, die in den Ottawa-Vereinbarungen ihre Wurzel haben. Nunmehr scheine der Widerstand der Dominions beseitigt zu'sein. Aus Pariser.englischen Kreisen verlautet, daß eine Revision der Ottawa- Verträge bevorstehe und daß neben dem zwischen England und Amerika zu verhandelnden Vertrag noch ein Zusatzvertrag zwischen London und den Dominions geplant sei. Das Pariser „Petit Journal" hält in diesen Zusammenhang die Mahnung am Platze. Frankreich dürfe auf keinen Fall zulassen, daß der französische Markt die Kosten dieser anglo-amerikanischen Regelung trage.
und Verwundeten beziffert das Kriegsministerium mit 550 000.
Die chinesische Regierung gibt nunmehr ossiziell bekannt, daß sie ihren Sitz nach Tschungking in der Provinz Szetschuan verlegt hat. Wie weiter bekannt wird, soll von Sowjetseite ein Druck aus chinesische Regierungskreise ausgeübt worden sein, um ein Einstellen des Kampfes sowie Verhandlungen zu verhindern.
oberste Kriegsverwaliungsbebörde in lokio
Tokio, 21. November.
Mit der Errichtung des „Kaiserlichen Hauptquartiers". das seine Tätigkeit gestern aufgenommen hat, sind, wie amtlich in Tokio bekanntgegeben wird. das Kriegs- und das Marineministerium zu einer „Obersten Kriegsverwaltungsbehörde" zusammengefaßt worden. Ferner wird bekanntgegeben, daß das Kaiserliche Hauptquartier zunächst für die Dauer des Krieges eingerichtet worden ist. Man hebt an zuständiger Stelle hervor, daß die Vereinigung der beiden obersten Kommandostellen unter dem Kaiser dazu berufen ist, die Durchführung dieses Krieges auch bei einer längeren Dauer sicherzustellen.
stmertkanische flugreuge für Wna
Washington, 21. November.
Nach einer in den amerikanischen Hearst-Zei- tungen verbreiteten Meldung find 20 Bellanca- Flugzeuge auf dem britischen Frachtdampfer „Ma- lancha" verschifft worden. Hierzu erklärt das Staatsdepartement, die Flugzeuge seien für China bestimmt und würden über Liverpool nach Schanghai transportiert. Ursprünglich sollten sie im August mit dem amerikanischen Dampfer „Wichitä" verschifft werden, was die amerikanische Regierung verhinderte. Die Regierung hat jedoch keine Handhabe, wie das Staatsdepartement erklärt, die Verschiffung von Kriegsmaterial mit ausländischen Schiffen zu verhindern.
7 Minist« für Aliiienisch-slsrika
Henog von flosta M;ekönig von Miopien _ Der flusban des Imperiums
Rom, 21. November
In Rom wird amtlich verlautbart. -daß mit einem königlichen Dekret die Demission des Ministers für Jtalienisch-Asrika, Lessona, angenommen worden ist. Mussolini hat die Leitung dieses Ministeriums übernommen und Lessona seine Anerkennung für die während langer Jahre in der Verwaltung geleistete Arbeit ausgesprochen. Zum llnterstaatssekretär des Ministeriums für Jtalie- »isch-Afrika ist der Abgeordnete Ternzi, der frühere Generalstabschef der faschistischen Miliz, ernannt worden. „
Weiter wird die Abberufung des Marichalts Hraziani vom Posten als Vizekönig von Aethio- pien und die Ernennung des Herzogs von Aosta ,n seinem Nachfolger bekanntgegeben. Mussolini hat an Marichall Graziani ein Handschreiben gerichtet, in dem er ihm für seine in Krieg und Friedest geleistete Arbeit, die Eroberung und Be
friedung des italienischen Imperiums, den Dank der Nation ausspricht Ferner besagt das amtliche Kommunique, daß der Herzog von Aosta in der ersten Hälfte Dezember in Äddis Abeba eintreffen wird und daß er dort von Marschall Era- ziani zur llevergabe seines Amtes erwartet wird.
Gleichzeitig wird amtlich bekanntgegeben, daß der bisherige Unterstaatssekretär im Erziehungsministerium, Abgeordneter Renata Ricci, sein Amt als Unterstaatssekretär in diesem Ministerium niedergelegt hat und mit königlichem Dekret zum Staatssekretär im Korporationsministerium ernannt worden ist. Mit einem letzten königlichen Dekret wird das Staatssekretariat für den Handels- und Devisenverkehr zum Ministerium erhoben. Der bisherige Unterstaatssekretär und Devisenkoinmissar Euarneri ist zum Leiter des neuen Ministeriums mit dem Range eines Ministers und Staatssekretärs ernannt worden.
Die teilweise Umbildung des italienischen Ka-^ binetts, in dem Mussolini mit der Uebernahme des Kolonialministeriums und durch die Beibehaltung des Innenministeriums sowie der drei Wehrmachtsministerien jetzt wieder fünf Ministerien in seiner Hand vereinigt, steht — laut „Eior- nale d'Jtalia" — in direktem Zusammenhang mit der organisatorischen Arbeit der faschistischen Regierung beim Ausbau des Imperiums. Es sei nur verständlich, daß der Duce als Gründer des Imperiums auch die Leitung des Ministeriums für Jtalienisch-Afrika und damit auch die unmittelbare Kontrolle über die ganze Uebersee- politik Italiens übernimmt. Diese Kontrolle erscheine um so notwendiger in einer Zeit, in der die italienische Wirtschaft ausschließlich auf den Grundsatz der Autarkie umgestellt werde. Der Duce des Faschismus und des geeinten Italiens werde also zum Duce des Imperiums.
Me ungarischen Küste auf deutschem voden
Ministerpräsident von Varanpi und flußenminister von Kanpa in Passau eingetroffen
Passa«, 21. November.
i Sonnabend um 23.10 Uhr trafen mit dem lanmätzigen Zuge von Wien kommend der lich-ungarische Ministerpräsident von Damit Gattin und der kömglrch-ungarrsche ster des Aeugeren von Kanya inrt rhrer Be- mg in Passau ein, wo sie von dem deut- Ehrendienst unter Leitung des Chezs des rkolls. Gesandten von VLlow-Schwante, und >em Berliner königlich-ungarischen Eesaiüiten an begrüßt wurden. Die uns-r^chen Gaste gen dann den ihnen von der Reichsregie- entgegengesandten Sonderzug, der sie rn dre shauptstadt bringt.
r Besteigen des Zuges in Budapest erklärte sterpräsident von Daranyr, " glaube, daß Berliner Reise außerordentlich interessant
werde, um so mehr, als er das Deutschland )ritten Reiches noch nicht geiehen habe. Nach luß des offiziellen Programms werde er zwei Tage iiz Deutschland bleiben und erne - von Einrichtungen besichtigen.
pntialter Val,nt?of festlich geschmückt
(DralitOsriobt äussrer Ssrliusr Sedrlktleituvx) rä. Berlin, 21. November.
Zu Ehren der ungarischen Gäste, des Minister- Präsidenten von Daranyi und des Ministers des Aeußeren von Kanya, die heute in Berlin ein- , treffen, sind in der Reichshauptstadt bereits umfassende Vorbereitungen getroffen worden. Der
Anhalter Bahnhof ist festlich ausgeschmückt worden. Der Empfangsraum, wie auch die breite Aufgangstreppe wurden ganz in weiß ausge- schlagen. Ein reicher Schmuck von Blattgrün und Blumen zusammen mit den grün-weiß-roten Fahnen Ungarns und zahlreichen Hakenkreuzbannern geben auch der weiten Bahnhofshalle ein wirkungsvolles Gepräge. Die ungarischen Gäste werden' nach ihrer Ankunft in Berlin der Gefallenen des Weltkrieges durch Kranzniederlegung am Ehrenmal Unter den Linden gedenken.
Ungarns Kultusminister empfing deutsche flrpeabordnung
Budapest, 21. November.
Der ungarische Kultusminister Homan empfing gestern die gegenwärtig in Budapest weilende deutsche Aerzteabordnung und. sprach ihr seine Befriedigung über die gelungene rassenbiologische Vortragsreihe aus. Am Abend hielt Pros. Eugen Fischer-Berlin den Schlußvortrag der Vortragsreihe über „Raste und Kultur".
6rohra»io gegen Nauschgischändler
Drei Rauschgiftkartelle in USA. gesprengt Newqork. 21. November. Die Beamten des USA.-Vundesbiiros zur Unterdrückung des Rauschgifthandels unternahmen gleichzeitig im Chinesemnertel Newyorks» Chi-
kagos, Sän Franziskos und anderen Städten große Razzien. Als Erfolg des Kesseltreibens wird die Sprengung von drei großen Rauschgiftkartellen mitgeteilt, die das ganze Land umspannten, darunter ein chinesisches. Der Jahresabsatz dieser Kartelle betrug 500 000 bis 750 000 Dollar. Das Kesseltreiben fand sowohl in den Opiumhöhlen der Ehinesenstadt als auch in vornehm eingerichteten Chinesenklubs, in Privatwohnun- gen und Restaurants statt. Zahlreiche Personen wurden verhaftet, darunter. 17 Importeur? und Großhändler.
kcht jüdisch
Freche Ausfälle gegen Polen
Newqork, 21. November.
1000 Delegierte der zur Zeit in Washington tagenden Jahreskonferenz des „Jüdischen Volks- ausschusses" nahmen „einmütig" eine Entschließung an, die die amerikanische Regierung auffordert, sofort zugunsten der „geknechteten polnischen Juden" zu intervenieren. Die polnische Regierung müsse, so heißt es in der jüdischen Entschließung, an die Jnnehaltung des sogenannten „kleinen Versailler Vertrages" erinnert werden, der mit den Unterschriften Amerikas, Englands und Frankreichs seinerzeit die Unabhängigkeit Polens begründete. Jetzt habe Polen die in diesem Vertrag garantierten Rechte der Juden auf das schwerste verletzt.
I-orck Ualikkx beim Näbrer. Usebts: Usicdsanüsnministsr Vreibsrr v. bisnratd. (?r.-Uokkmann.>
SKW
LokrieiliAUiiA ra Imi'ck Halifax' Uesneli — Rreunckilebe Lexlvitwnsik iii Unglanä —''! Wne nadaltbare IckeeloKis — Oeutseblanck« politiscbe I-ioie immer klar — Die 6orvaÜ äer Vernunkt — IVillkommsnv Käste aas Ungarn — Vuropa unä der vonan-kaum — treibt Vranbreieb der Lmarebie entgegen?
). v. v. B r e m e n, 21. November.
Der Verlauf des viel erörterten und zu Unrecht von einem Teil der Aussandspresse zur Sensation gemachten Besuchs Lord Halisax'beimFührer hat, wenn man dem einstimmigen Urteil der englischen Presse vertrauen darf, in England allgemein Befriedigung ausgelöst. Und wenn die englische Presse bereits verlauten , läßt, daß die zweistündige, ganz zwanglose Aussprache die Voraussetzung zu weiteren deutsch-englischen Besprechungen schuf, daß also sogar möglicherweise nunmehr der offizielle Besuch eines britischen Staatsmannes in Deutschland in Aussicht steht, so wollen auch , wir uns in Deutschland freuen, wenn solch ein Besuch recht bald verwirklicht werden kann und dazu feststellen, daß alles, was im Sinne des europäischen Friedens zur gegenseitigen Annäherung der Achse Berlin- Rom mit England beizutragen vermag, der ungeteilten Zustimmung des deutschen Volkes gewiß ist. Da nach der amtlichen Mitteilung zwischen dem Führer und Lord Halifax alle die deutsch-englischen Angelegenheiten betreffenden Fragen zur Erörterung kamen, dürfte es in England fortan nicht mehr allzu schwer sein, zu verstehen, daß Deutschland mit seiner Außenpolitik nichts Unrechtes erstrebt, und daß das, was es will, Europa ebenso dienlich als Deutschland zu sein vermag. Kann doch dann endlich erstehen, was alle europäischen Staaten sich so sehr ersehnen — ohne allerdings es immer redlich erstrebt zu haben nämlich: ein unerschütterlich gefestigter Frieden unseres Erdteils.
So mögen denn die Beziehungen zwischen Deutschland und England dort wieder angeknüpft werden, wo sie im Sommer ds. Is. kurz vor dem beabsichtigten Besuch des deutschen Außenministers von Neurath in England ein sowjetspanischer Torpedoschuß gewissenlos zerriß. Damals vermeinte England, sich nicht dazu verstehen zu können, den Ntchteinmischungs-Ausschuß zu einer demonstrativen Geste gegenüber den sowjet- spanischen Piraten zu veranlassen; damals hielt man es in London nicht für tunlich, den sowjetspanischen Machthabern entgegenzutreten; aber heute hat England erkannt, daß General Franco und nicht sowjetspani- sches Untermenschentum die maßgebende Kraft der Pyrenäen-Halbinsel ausmacht und wir stellen mit Genugtuung dieses Fortschreiten der richtigen Erkenntnis der spanischen Verhältnisse in England fest, zumal wir auch sehen, daß man sich sonst noch in London bemüht, dem politischen Wollen und. den politischen Zielen Deutschlands Ver-' ständnis abzugewinnen.
*
'Es war eine recht wohlklingende Begleitmusik zu Lord Halifax' Besuch, was sich von London her in der außenpolitischen Aus
sprache des englischen Oberhauses über Deutschland im allgemeinen und über die Kolonialfrage im besonderen vernehmen ließ. Gern verzeichnen wir den Eindruck, wonach — wenn wir richtig gehört haben — zumindest im Hause der Lords die Neigung besteht, Deutschland Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Und wir wünschen nur, daß die Erkenntnisse, die im Oberhaus ihren Ausdruck fanden, besonders, was die Kolonialfrage betrifft, auch im eng- lichen Unterhaus sich durchsetzen möchten. Wenn man schon im Oberhaus begreift, daß es eine grundfalsche Ideologie ist, zu glauben, Nationalsozialismus müsse von Demokratie bekämpft werden, sollte män dies endlich auch einmal im Unterhaus verstehen lernen, und nicht nur im Unterhaus, sdndern überall dort, wo diese falsche Ideologie von Demokraten gepflegt und angebetet wird. Wenn man nämlich aus USA. vernehmen muß, daß, wie das angesehene und meist gut unterrichtete amerikanische Blatt „Washington Post" behauptet, der nunmehr in einen Brennpunkt wirtschaftlichen Weltinteresses getretene Plan eines englisch - amerikanischen Handelspaktes den Charakter eines Gegenstücks zur „Allianz zwischen Deutschland, Italien und Japan" tragen solle, und daß der Pakt auch gleichzeitig eine Antwort auf den brasilianischen Schritt zur Errichtung eines faschistischen Staatswesens in Südamerika sein würde, so muß man schon fragen, woher das Blatt die Stirn nimmt, so zu tun. als sei das Antikomintern-Abkommen gegen USA. oder etwa gegen England gerichtet und als sei der Schritt Brasiliens zur autoritären Staatsform eine Herausforderung der Vereinigten Staaten, ja, am Ende sogar noch von Deutschland und Italien inszeniert? Sieht es hierbei nicht gerade so aus, als ob tatsächlich wiederum die oben bezeichnete Ideologie Orgien feiern möchte, indem einfach „antikomintern" gleich „antidemokratisch" gesetzt wird und somit sofort demokratische Kräfte sich feindlich einstellen, wo immer die Abwehr gegen den Bolschewismus in Erscheinung tritt?
Bolschewismüs ist — das brauchen wir nicht noch einmal zu erklären und zu begründen — gleichzusetzen mit dem Streben des Judentums nach der Weltherrschaft. Wenn sich nun eine gewisse Art von Demokratie regelmäßig vor den Bolschewismus stellt, wo diesem in seinem Streben, die Welt in Brand zu setzen, ein Gegner erwächst, so m u ß das geradezu zur Annahme führen, daß solche Art von Demokratie, die sich auf Gedeih und Verderb mit dem Bolschewismus verbunden fühlt, eben gleichfalls der Wurzel des Bolschewismus entsprungen ist, nämlich dem Herrschaftsstreben des Weltjudentums. Wir Deutschen wissen genau Bescheid über jene Art von Demokratie, die identisch ist mit dem