Ausgabe 
(19.11.1937) Nr. 318
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parteiamtliche ^geszeitung

Tiachrichtenblatt der Deutschen flrbeiisstont Vremen

der TlationlchoZiallsten Vremen

fimtsblaN des Senats der jreien kjansestadt Vremen

»^bezug:°r?^L Z0einschl.8ustellgeb.; Postbezugspreismonatl.2,8g ^ dostzeitungsgebuhr) zuzugl. 42 ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar.

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Patteiverwaltung zu allen Zeiten vorbildlich

stuf Sontliofen sprachen Neichsschatzmeister Schwan, Neichsminister vr. frich, Neichsleitec 2c. dietrich und Sfl-obergruppenfichrer fterzog / Neuausnaftmen in die Partei nicht nach wirtschaftlichen Seftchtspunkten

Völkische telsiungsouslese

Vietagung deröauamtsleiter und Kceisleiter

Sonthofen, 1S. November.

In Anwss-enheit des Reichsorganisationsleiters und vor Vertretern der Wehrmacht, die Dr. Ley als Gäste zu der Tagung geladen hatte, begann der dritte Arbeitstag der Gauamtsleiter und Kreisleiter auf Sonthofen mit dem Vortrag des Reichsschatzmeisters. Reichsleiter Schwarz gab in seinen Ausführungen nicht so sehr «inen Ge­

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I« der französischen Kammer kam es zu Radauszenen.

Lord Halifax nahm mit Reichsauhenminister Freiherr von Neurath Fühlung.

Der ungarische Ministerpräsident und sein Außenminister kommen morgen nach Berlin. Der berüchtigte Deutschenhasser Mahoney wurde von fernem Posten als Präsident der Athletik-Union der USA. verdrängt.

Die Opfer des Flugzeugunglücks in Ostende wurde» nach Deutschland übergeführt.

Die Tagung in Southosen nahm mit Reden führender ParteimSnner ihren Fortgang. SA.-Gr«opeuführer Böhmcker richtete eine« eindringlichen Appell an die bremisch« Be­völkerung.

Die SA.-Gruppe Nordsee führt am Sonn­abend und Sonntag eine allgemeine Führer- tagung durch.

Die Soldina A.G., Bremen» soll von der Firma Gebr. Stollwerck übernommen werden. Die gefeierte Solotanzgrnppe am Deutsche« Opernhaus, Berlin, kommt z» einem ein­maligen Gastspiel ins Schauspielhaus nach Bremen.

Der Ausbau der Werra zur Srosischiffahrts- striche mit dem Ziel der Verbrndnng znr Donau ist in Angriff genommen.

Der Generatorgasantrieb findet auch in der Seeschiffahrt Eingang.

erfüllten. Der

srmtübeMick über den Aufbau und die weit- greifeuden Aufgaben des Finanzwesens und der Verwaltung der Partei, die, wie er hervorhob, von der Kampfzeit bis auf den heutigen Tag und in alle Zukunft unbedingt sauber und gesund er­halten seien, sondern er behandelte solche Fragen, die das Korps der politischen Führer persönlich bewegten. Er ging von der Unabhängigkeit der Verwaltung aus, die aber, eingedenk des Wortes des Stellvertreters des Führers, dah Führung und Verwaltung getrennt marschierten,, aber ge­meinsam schlügen, Hand in Hand und in Kame- " und gegenseitiger Achtung ihre Pflichten -r Verwaltungsmann sei nicht einge- ... -as fachlich« Wissen Mr das der Reichsschatzmeister in feinem großen Mitarbeiter- stab einen hohen Maßstab anlegt. Es sei auch nicht der alleinige Befähigungsnachweis Männer stünden in der Verwaltung, die ,m politischen Kampf ganz aufgingen und treu der Verwaltung dienten. So gelbe es auch keine Trennung zwischen dem politischen Fuhrerkorps und den Verwaltungsmännern. ,

Der Reichsschatzmeister streifte dann die Tätig­keit des Reichsrevisionsamtes, die das hohe Ver­antwortungsbewußtsein und die unbedingte Sau­berkeit in der Durchführung aller finanziellen An­gelegenheiten überzeugend zum Ausdruck bringt Im Vorjahre seien nicht weniger als 36 000 Dienststellen der Bewegung revidiert worden.

Bei der Behandlung der Frage »er Neuauk- nahmen in die Partei unterstrich der meister mit besonderem Nachdruck den Grundsatz, dah die Neuaufnahmen niemals nach Wirtschaft- lichen Gesichtspunkten durchgeführt wurde,, und seinerseits alles aufgeboten sei, um die Antrage so kurzfristig wie möglich zu erledigen Die Art und Weise, wie der Reichs,chatzme ster am Schluß seines Vortrages die sozialen Bestre­bungen innerhalb der stKirtelorganisaU delte. ließ erkennen, wie sehr chmdieserAust.ag des Führers am Herzen liegt Die polnischen Kämpfer, die ihre ganze Kraft unermüdlich rn den Dienst von Partei und Volk steten so führte er dabei «us. ständen mit ihren Familien wirt­schaftlich unter dem Schutz der P-"tei. E^n>o wie es niemals ein politiiches Vonzentum in ihren Reihen geben könne, würden die Fragen der Be­soldung und der Versorgung im , Alter für die

Hinterbliebenen und für die Waisen mit hohem Verantwortungsgefühl ihrer endgültigen Lo,ung

Namen*aller politischen Kämpfer der Be­wegung dankte Dr. Ley dem Reichs, chatznieister für einen Vortrag und brachte ihm dabei seine tiefe persönliche Dankbarkeit und Hochachtung für die Unterstützung der politchen Arbeit in der Bewegung zum Ausdruck. ,

Zu einem be anders interessanten und erhe­benden Erlebnis gestalteten sich die Stunden, die die Tagungsteilnehmer von Sonthofen mit Reichsleiter Dr. Frick vereinten den der Burg- kommandant als einen der ältesten Mitstreiter des Führers herzlich begrüßte.

Auch Dr. Frick wandte sich nicht mit einem grundsätzlich en Vortrag über sein Auf­

gabengebiet als Reichsminister an die Kreislei­ter und Gauamtsleiter, sondern berichtete als nationalsozialistischer Kämpfer in eindringlichster Weise über eine die schwersten Epochen des Ringens der Bewegung, deren Geist und Mannestugenden wie damals auch heute beim Aufbauwerk echt und unverfälscht lebendig gehalten werden müssen. Dr.--Frick kennzeichnete zunächst die drei Entwicklungsstufen: die Zeit der direkten Aktion, die ihren Abschluß mit dem 9. November fand, den Kampf gegen die Macht­haber mit ihren eigenen parlamentarischen Mit­teln bis 1833 und die heutige Zeitspanne, die das deutsche Volk geeint und vertreten durch die Partei steht. Dje erste dieser drei Etappen ließ er in überaus aufschlußreichen und parteigeschicht- lich bochbedeutsamen persönlichen Erinnerungen lebendig werden. Dabei hielt er sich an eine Nie­derschrift, die er im Münchener Gefängnis, des Hochverrats angeklagt, zu seiner Verteidigung vor dem Volksgerichtshof verfaßt hat. Damit wurde ein zeitgeschichtliches Dokument von ganz besonderer Wichtigkeit erstmalig vor berufener

Wiedergabe der Tätigkeit lebens des damaligen Oberamtmannes Dr. Frick' die ganze Entwicklung fest, die zum 8. und 9. No­vember führte, ihre treibenden Kräfte und das zielbewußte Handeln des Führers rn der Zeit höchster Not des Volkes.

Der Reichspressechöf der NSDAP., Reichsleiter Dr. Dietrich, entwarf den Kreisleitern und Gauamtsleitern «in überaus eindrucksvolles Bild von der Arbeit und der Verantwortung des deutschen Journalismus. Ausgehend von einer umfassenden Darstellung der aus dem national-

Dietrich mit der besonderen denheit zwischen Partei und Presse. Er wies dar­auf hin, daß das Presseproblem vor allem ein Problem der Persönlichkeit des Journalisten sei.

Die Partei" so erklärte Dr. Dietrichdie nationalsozialistische Führergemeinjchast ist jenes genial durchdachte System der Persönlichkeitsaus­lese, aus dem auch der Presse in diesem Staat die großen Journalisten kommen werden." Dem journalistischen Beruf müssen die fähigsten Köpfe der Nation zustreben, denn die Sache der Presse sei heute die Sache des ganzen Volkes.

An interessanten Beispielen kennzeichnete Dr. Dietrich die Macht der Zeitung im Leben der Völker und entwarf ein fesselndes Bild von der täglichen Arbeit und Verantwortung des deutschen Journalisten, von seiner Mitwirkung am politi­schen Geschehen der Zeit. Am Schluß seiner immer wieder von lanqanhaltendem Beifall unter­brochenen Rede erklärte Dr. Dietrich:Die Jour­naille von ehedem ist aus unserem Blickfeld ver­schwunden und an ihre Stelle ist ein von hoher Verantwortung beseelter deutscher Journalismus getreten, den begründet zu haben, die Partei sich rühmen darf."

lagdausstettung verlängert

Ersolgserwartungen weit übertrofsen

Berlin, 19. November.

Nach den Berliner Ausstellungshallen am FuiNkturm strömen seit vierzehn Tagen unüber- sthbare Vesucherscharen. Die ,Internationale Jagdausstellung Berlin 1937" hat alle Erfolgs­erwartungen, die im diese einzigartige Schau ge­setzt wurden, weit übertrofsen. Der Reichsjäger­meister Generaloberst Eörimg hat angeordnet, die Ausstellung bis zum 28. November zu verlän­gern. Bis zum Donnerstagabend waren bereits 297 000 Gäste durch die Drehkreuze der Aus­stellungshallen gegangen. Für sie alle, für die Berliner sogut wie für ihre ausländischen und auswärtigen Gäste, bedeutet die Schau ein ein­maliges Erlebnis.

In Vertretung des krankheitshalber verhinder­ten Stabschefs Lutze sprach SA.-Obergruppen- führer Herzog. Er machte bemerkenswerte Ausführungen über die gebietliche Ungleichung der SA. an die Organisation der politischen Lei­tung sowie über den Entwicklungsgang der neuen Nachwuchsführer der SA.

Bei der Verfolgung der vom Führer gestellten großen erzieherischen Aufgaben werde die SA. heute und in der Zukunft nicht den Grundsatz der Freiwilligkeit durchbrechen: denn alles, was die Bewegung aufgebaut und geschaf­fen habe, verdanke sie der Freiwilligkeit des Ein­satzes ihrer Kämpfer. Besonderen Beifall aber erntete Pg. Herzog bei seiner begeistert aufge­nommenen Rede, als er erklärte, daß die SA. als Kräftereservoir der NSDAP. gleichsam auch eine wesentliche Aufgabe darin sehe, Männer an die Partei und ihre Organisationen abzugeben.

Künftig fei es Vorbedingung, daß jeder neue Führer in der SA. über eine abgeschlossene Be­rufsausbildung verfügen müsse, d. h. daß er aus eigener Kraft bewiesen haben müsse, mit dem Le­ben fertig zu werden. Wie eng sich aber in Zu­kunft die SA. an die Partei anlehnen wird, schil­derte Obergruppenführer Herzog, indem er den Entwicklungsgang der zukünftigen Nachwuchs­führer der SA. aufzeigte.

Mit 18 Jahren kommt der aus der HJ. Aus­scheidende zur SA. und wird nach Absolvieruug des Arbeitsdienstes und nach Ableistung der Dienstpflicht wieder in die Formation der politi­schen Soldaten zurückkehren. Hat er sich im Dienste der SA. und Fls Block- oder Zellenleiter in der politischen Organisation bewährt, so muß er, zum Nachwuchssührer vorgeschlagen, eine dreijährige Ausbildung durchmachen. In diese Zeit einge­schlossen liegt ein neunmonatiger Besuch der Reichssührerschule der SA. und eine mehr als halbjährige Tätigkeit als Politischer Leiter der NSDAP.

üord halislik aus dem Wege ;um führet

ItaUenIsche pregestimme: »ks spielt keine Nolle, ob sich ein flusgleich in verlin oder Nom anbaknt"

Berlin, 1S. November.

Reichsaußenminister Freiherr von Neurath gab am Mittwoch dem zum Besuch der Jagdaus­stellung in Verlin weilenden Präsidenten des englischen Staatsrates, Lord Halifax, ein Früh­stück im kleinsten Kreise, an dem auch der bri­tische Botschafter Sir Nevile Hendersen teilnahm.

Am Abend benutzte Lord Halifax den fahr­planmäßigen Zug nach München, um sich in Be­gleitung des Reichsaußenministers Freiherr» von Neurath nach dem Obersalzberg zu einem Besuch beim Führer und Reichskanzler zu begeben.

Rom, 19. November.

Der Aufenthalt Lovd Halifax in Deutschland wird in Rom mit großem Interesse verfolgt. Die italienische Press« berichtet ausführlich über sei­nen Besuch der Jagdausstellun-g, seine Unter­redung mit dem Reichsaußenminister und seinen Gedankenaustausch mit Generaloberst Göring In politischen Kreisen gibt man dabei der Hoffnung Ausdruck, daß dieses Ereignis eine Wende der Beziehungen zwischen Großbritannien und den autoritären Staaten einleiten mög«. Nach den Feststellungen der deutschen Presse liege es nun an England, selbst für eine Atmosphäre absoluter Klarheit zu sorgen.Popolo d'Jtwlia" verweist

in diesem Zusammenhang auf den Kommentar desVölkischen Beobachter", der die universelle Bedeutung der deutsch-englischen Beziehungen und die europäische Tragweite dieser Fühlung­nahme herausstellte. Bei der restlosen Stabilität der Achse VerlinRom spiele es keine Rolle, ob ein Ausgleich nun in Berlin oder in Rom ein­geleitet werde. Wenn der italienischen Presse auch die Opposition gewisser englischer Blätter gegen diese Bestrebungen nicht entgangen ist, so glaubt sie sich doch zu der Feststellung berechtigt, daß die Ausgleichspolitik Chamberlains langsam die Oberhand zu gewinnen scheine.

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Berufswettkampf Wegweiser zur Begabtenförderung

Dem Reichsjugend-Prcffedienst entnehmen Mir, wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung, die fol­genden Ausführungen:

Der Reichsjugendfiihrer hat kürzlich die Er­öffnungskundgebung für den Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen dazu benutzt, um die Forderung nach einer sozialistischen Vegabten- förderung großen Stils auszusprechen. An Hand aufschlußreicher Erhebungen über die Familien- und Lebensverhältnisse der Reichssieger des Be- russwettkampfes wurde überzeugend nachgewie­sen, daß die deutsche Jugend eine Fülle von Leistungsfähigkeiten und Anlagen birgt, die bisher nur in durchaus unzulänglicher Weise entwickelt wurden. Die Ursache für diese Erscheinung, die dem Ziel der nationalen Lei­stungssteigerung offensichtlich entgegensteht, ist vornehmlich in den sozialen Leüensbedingungen zu sehen, unter denen die deutsche Jugend her­anwuchs, ausgebildet wurde und zum größten Teil heute noch tätig ist. Diese materiellen Ver­hältnisse lassen eine selbständige Entfaltung der eigenen Kräfte und Fähigkeiten Fachschnl- besuch, Vetriebswechsel, Lehrgänge und derglei­chen nicht zu. Eine umfassende und systema­tische Förderung, die dem Fähigsten die erfor­derlichen Wege der Ausbildung, Fortbildung und des beruflichen Einsatzes frei machen könnte, steht aber bisher trotz einzelner Ansätze noch aus. Die Erfahrungen, die mit der Auslese des Berufs- wettkampfes vorliegen, bestätigen eindeutig, daß das in der deutschen Jugend ruhende Kapital an beruflichem Können und fachlicher Leistung noch einer planmäßigen Auswertung harrt, die in erster Linie die Beschränkungen und Bindun­gen sozialer Natur überwinden müßte. Als An­fang kann die Arbeit der Siegerförderung des Verufswettkampfes geweitet werden, die sich in systematischer Form bisher allerdings nur auf die Reichssieger bezog, deren Ausdehnung auf die Sieger in den Gauen und Kreisen aber in der genannten Kundgebung in Aussicht gestellt wurde.

Der Appell des Reichsjugendführers, daß die in der Jugend der ärmsten Volksschichten liegen­den Begabungen und Talente einer dringenden Förderung bedürfen, ist in der Oeffentlichkeit in angemessener Weise gewürdigt und verstanden worden. Eine Ausnahme scheint in diesem Echo dieWohlfahrts-Korrespondenz" machen zu wol­len, die in Berlin als sozialpolitischer Zeitungs­dienst erscheint. In Anknüpfung an die Rede des Reichsjugendführers vor dem Reichsausschuß für den Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen schreibt dieWohlfahrts-Korrespondenz":Es darf nicht verschwiegen werden, daß durch genaue Untersuchungen in Schulen festgestellt ist, daß die Kinder von Eltern der oberen Schichten im Durch­schnitt stets begabter sind als die Kinder von Eltern aus den unteren sozialen Schichten."

Man wird sich erinnern, daß zu Ende vorigen Jahres an 56 000 Münchener Volksschulkindern eine Erhebung über die Beziehungen zwischen der Schulleistung und der sozialen Schichtung ange­stellt wurde. Diese Untersuchung ergab, daß die schulische Hauptnote1" (sehr gut) bei Schülern der Oberschicht einen Anteil von 15,9 Prozent bei Schülern der Mittelschicht einen Anteil von 5,8 Prozent und bei Schülern der Unterschicht einen Anteil von 2,1 Prozent hatte. Der Ver­such, aus diesen Ziffern zu folgern, daß die so­zialen Oberschichten einen begabteren Nachwuch- stsllten als andere Volksschichten, hat bereit­früher entschiedenen Widerspruch gesunden. Voi allem wurde darauf hingewiesen, daß der Aus­gangspunkt für eine solche Betrachtung der Be- gabtenherkunft nicht darin liegen kann, daß man den Prozentsatz der besten Schüler getrenni für die einzelnen sozialen Gruppen berechnet sondern höchstens den Anteil der einzelnen Aus- lescschichten an der Gesamtzahl der mit de, besten Schulnote versehenen Schüler. Wie es nie­mand interessiert, zu wissen, welcher Prozentsat jeder Schicht als wehrfähig angesprochen wer­den kann. sondern bestenfalls wieviel Wehrfähig, die einzelnen sozialen Schichten stellen, so dar, auch für die Begadtenauslese allein ausschlag- geöend sein, mit welchem Anteil die einzelm Schicht an der Gesamtzahl der besten Auslese be­teiligt ist. Sieht man die Münchener Erhebung von vjesein Gesichtspunkt der absoluten Zahl ke- Begabtenstandes. so ergibt sich ein anderes Bild Die Schüler mit der Hauptnote1" verteilen sick (unter Einbeziehung der an höheren Lehranstal­ten befindlichen Schulpflichtigen) auf die sozial, Oberschicht mit 2i,1 Prozent, auf die soziale Mit­telschicht mit 5P7 Prov'nt. ant die soziale Unter­ich cht mit 26,2 Prozent. Diese Verteilung dei schulisch Bcstbegabten beweist zur Genüge, daß dir soziale Oberschicht für den Degabtennachwuch-