Ausgabe 
(9.11.1937) Nr. 308
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Nr. 367

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Nachrichtenblau der Deutschen flrbeitsfront Bremen

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Menstag, 9. November 1SZ?

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wir gedenken der loten der feldkerrnkalle

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flus bitterem Sterben ein neues Leben

(Von nossrsm nsad Llünobsn sntsunätsn Zonäsrbsricsitsrstattor)

I«. V. München, 9. November.

Am Vorabend zur großen Erinnsrungsfeier des 9. November liegt über der Hauptstadt Der Bewe­gung ein Hauch von Ernst. Die gehißten Flaggen strömen ihn aus und das Spalier der Pylonen, das sich zu Ehren der Gefallenen der Bewegung durch die Stadt zieht. Die Trupps, die straßauf, straßab marschieren, singen nicht, aber in die

Unser lagesspiegel

Die chinesische Provinzregierung von Schansi ist vor den Japanern geslohen.

Durch Gesetz wurde in Danzig eine Staats­jugend gebildet und Parteineugriindungen verboten.

Am Vorabend des geschichtlichen 9. November sprach der Führer im Bürgerbräukeller z» seiner Alten Garde.

Reichsminister Dr. Goebbels eröffnete in München die AnfklärungsschauDer ewige Jude".

Gauleiter Carl Rover wurde von dem Füh­rer dem Stäbe der SA.-Eruppe Nordsee mit dem Dienstgrad eines Gruppenführers z. V. zugeteilt.

Die Reichspost richtete in Bremen für ihre Fernsprechkunden eine neue Zeitansage ein. Im Museum wurde die AusstellungVolks­gemeinschaft Vlutsgemeinschast" erössnrt. Die Hamburg-Süd rechnet mit einem gün­stigen Reedereidetriebsergebnis.

Die Schweiz wehrt sich gegen den Zustrom ausländischer Fluchtkapitalien.

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Trauer, die zwischen den Häuserfronten und auf den schönen weiten Plätzen schwingt, mischt sich ein Akkord eines ehrenhaften Geschehens vom Kampf und Gelingen. Die Sigrunen, die sich maje­stätisch auf riesigen roten Tüchern über die Straße spannen, verkünden es, daß hier auf Münchens alter Erde aus bitterem Sterben ein neues Wer­den wuchs. Nur an der Feldherrnhalle ist »as Fahnentuch mit den stolzen Symbolen tiefsschwarz Hier zwischen der düsteren Fassade der Residenz an der Theatiner-Kirche stehen in stummen Gruppen die Menschen. Vor 14 Jahren sickerte auf Diese Eteinfläche das Blut entschlossener Männer, die sich für Deutschland erhoben hatten.

Heute kommen aus dem Reich, aus der ganzen Welt Deutsche, um den Geist dieser Tage zu er­fühlen. Die Feldherrnhall« ist zum nationalen Heiligtum geworden. Am Vormittag lagen die weiten Bogen im hellen Licht der Sonne. In den Lärm ringsum flutenden Verkehrs klangen die Hammerschläge der Tribünenbauer, der singende Flüaelschlag Hunderter von Tauben jetzt hängt im blauschwarzen Abendhimmel über der dunklen Silhouette des Gebäudes die gelbe Mondsichel. In feierlichem Schweigen blicken die Menschen

auf die sechzehn Pylonen, die im Innern der Weihestätte stehen. Der Tritt einer Marsch­kolonne hallt auf, der Zug bewogt sich vorbei an den mit rotbraunem Tuch verhängten Wänden des Odeon-Platzes. Ihr Ziel ist die Ewige Wache. Dort schlafen in Säulenhallen die Toten des 9. November, und über den bronzenen Särgen stehen die Stern«. Menschen kommen und gehen. Wenige Stunden noch, dann wird hier unter dem Gruß der Salutschüsse mit dem Führer die ganze Nation das feierliche Gedenken an die sechzehn Helden begehen. Durch die Straßen marschieren im Dämmern die Züge der Alten Kämpfer; sie tragen hellgraue Windjacken und Mützen, wie vor vierzehn Jahren, als sie der Befehl Adolf Hitlers rief.

flppell im viirgerbriiuketter

Die Erinnerungsfeier an das Geschehen des 9. November 1923 begann am Vorabend des Jah­restages mit dem historischen Appell im Bürger­bräukeller. Die Marschierer und Kämpfer des ersten Opferganges der Bewegung sind hier ver­sammelt und füllen den riesigen Saal bis auf den letzten Winkel. Es gibt keine Rang- und keine Platzordnung. In schlichtem Braunhemd sitzen sie alle da. Viele von ihnen bekleiden heute höchste Aemter in Partei und Staat. Neben ihnen zahl­lose und unbekannte Parteigenossen, die heute wie ehedem ihre Pflicht tun als einfache Vlock- warte und SA.-Männer. Wieder andere im feld­grauen Rock, Soldaten und Offiziere der Wehr­macht und der Polizei. Und als einzige Frau die Schwester Pia. Alle aber tragen sie an der rech­ten Vrustseite den höchsten Orden der Partei, den Vlutorden. Der gewaltige Saal ist abgesehen von wenigen Fahnen, die von den Seitenwänden herabhängen schmucklos geblieben wie immer. Historische Stätten brauchen keine besondere Aus­schmückung. Ihr unvergänglicher Schmuck ist die Erinnerung an das geschichtliche Ereignis.

Ueber dem weiten Raum liegt eine erwartungs­volle Spannung. Von Zeit zu Zeit branden Heilrufe auf, sie künden, daß ein bekannter nationalsozialistischer Kämpfer den Saal betritt. Da sind nur einige Namen zu nennen: Hermann Eöring, Wilhelm Brückner, Karl Fiehler, Josef Berchtold, der Führer des StoßtruppsAdolf Hitler", Amann, und viele andere alles alte Kämpfer der jungen Bewegung, die mit dem Führer vor vierzehn Jahren vom BUrgerbräu- keller zur Feldherrnhalle marschierten.

Als Gäste des Führers haben die Hinterblie­benen der 16 Toten vom 9. November 1923 und die Reichsleiter der Partei im Saale Platz ge­nommen. während in Nebensälen die Gauleiter und stelln. Gauleiter, die Obergruppenführer und Gruppenführer der SA., s), des NSKK. und des NSFK., die Obergebietsfllhrer und Eebietsführor der H2-, die Hauptdienstleiter und Hauptamts­leiter der Reichsleitung, die Arbeitsgauführer des Reichsarbeitsdienstes den Abend erleben. Um 20.19 Uhr klingt wieder Marschmusik auf. das Stimmengewirr verstummt, die Männer erheben sich von den Plätzen und recken die Arme zum Gruß:

Me Vkurfaizne zieht ein

die geweiht ist mit dem Blut der 16 vom 9. No­vember 1923. Zwei Inhaber des Vlutordens be­gleiten den Fahnenträger Erimminger. 20.25 Uhr. Die Spannung hat ihren Höhepunkt erreicht.

Sie wird gelöst von den ersten Klängen des Va- denweiler Marsches. Wieder springen die Män­ner von den Sitzen hoch, wieder heben sich die Arme zum Deutschen Gruß und jetzt bricht ein Sturm jubelnder Heilrufe los: Der Führer ist gekommen! Er schreitet mit seinen treuesten Be­gleitern von damals durch das Spalier der er­hobenen Arme zu seinem Sitz vor der Vlutfahne bei der Rednerkanzel. Nach allen Seiten dankt und grüßt der Führer. Immer wieder branden die Wogen des Jubels auf. Christian Weber tritt vor das Mikrophon und kündigt den Füh­rer an.

Der sulzrer spricht

Wieder brausen Heilrufc zum Führer empor, die minutenlang dauern und sich immer wieder erneuern. Erst nach geraumer Zeit kann der Führer sprechen. Andächtig und gespannt lau­schen die alten Kämpfer den Worten des Man­nes, mit dem sie seit so vielen Jahren in einem wunderbaren Verhältnis der Kampfgemeinschaft und der Treue verbunden sind. Von einem Jahr auf das andere freuen sie sich ja gerade aus diese einzigartige Stunde, in der der Führer ihnen allein gehört und in der sie mit dem Führer beisammensitzen als seine getreuesten Weggenossen und Mitkämpfer. Und nie folgen sie seiner Rede mit größerer innerer Anteilnahme als an diesem Abend, an den sich Kamps und Opfer, Triumph und Sieg der nationalsozialistischen Bewegung so bedeutsam knüpfen.

Fast nach jedem Satz donnern Heilruse und Zu- stimmungskundgebungen durch den Saal, die manchmal schier nicht verstummen wollen. So wird auch diese zu den Herzen der alten, kamps- aewohnten Kameraden des Führers sprechende Rede ein Ereignis der im harten Ringen um Deutschlands Zukunft tausendfach bewährten Verbundenheit zwischen Adolf Hitler und den Männern, die schon von den ersten Jahren an seiner Seite gestanden sind. Und als der Füh­rer schließt, da will die Begeisterung kein Ende finden. Die alten Kämpfer springen aus und ein wahrer Sturm des Jubels braust Adols Hitler entgegen. Die Lieder der Nation sind in diesem Augenblick wie ein Schwur der Treue. Als sie verklungen sind, verläßt der Führer die historische Stätte. Nur langsam erreicht er den Äusgang, denn immer wieder muß er die sich ihm entgegenstreckenden Hände schütteln, muß grüßen und danlen. Die Kundgebungen im Saal pslan- en sich fort auf die Straße. Stürmische Heilruse olgen dem Führer aus der Fahrt durch die nächtliche Stadt.

ßufmarlch zu khren der Heiden

Schon Stunden vor Beginn des nächtlichen Einmarsches der Standarten durch das Sieges­tor vor der Feldherrnhalle standen am Abend des 8. November Tausende von Volksgenossen hinter der spalierbildenden SA., um Zeuge dieses ein­drucksvollen Einmarsches und des feierlichen Ge- denkaktes für die Helden des 9. November 1923 an der Feldherrnhalle zu sein. 2n der Leopold­straße hatten die Formationen mit der Spitze gegen das Siegestor Aufstellung genommen. Als 20 Minuten nach 23 Uhr der Befehl gegeben wurde, die Fackeln zu entzünden, erlosch in der ganzen Ludwigstraße mit einem Schlage die Straßenbeleuchtung.

(Fortsetzung auf Seite 2)

flusklärungsschau »Ver ewige luve" eröffnet

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München, 9. November.

Wie im vorigen Jahre am Vorabend des histo­rischen 9. November die große antiLolschewistische Schau in der Hauptstadt der Bewegung der Öf­fentlichkeit übergeben wurde, so fand in diesem Jahre gestern die Eröffnung der grogen Aus­klärungsschauDer ewige Jude" statt. Sie erfolgte im Rahmen eines Festaktes im Kongreg- saal 'des Deutschen Museums, in dessen Biblio- theksbau auch diese Ausstellung untergebracht ist.

Schon lange vor Beginn der Kundgebung hatte sich der riesige Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter den Ehrengästen sah man die Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Amann, Fiehler und Bouhler, zahlreiche zum 9. November iu der Hauptstadt der Bewegung ver­sammelte Gauleiter aus dem ganzen Reich, den stellvertretenden Pressechef der Reichsregierung, Ministerialrat Berndt, den bayerischen Minister­präsidenten Ludwig Siebert und die Staatssekre­täre Generalmajor Hosmann und Däuser, Reichs­hauptamtsleiter Dr. Dresler, SA.-Obergruppen- führer Helfer der SA.-Eruppe Hochland, den Kommandierenden General des vn. Armeekorps General der Artillerie von Reichenau und den stellvertretenden Kommandeur und Befehlshaber im Luftkreis V Generalmajor Wolfs. Außerdem waren das Führerkorps des Traditionsgaues München-Oberbayern sowie Vertreter aller Glie­derungen der Partei und der angeschlossenen Verbände erschienen.

Kurz nach 15 Uhr kam Reichsminister Dr. Goebbels in Begleitung des Gauleiters des Traditionsgaues, Staatsminister Adolf Wagner, des Franken-Führers Gauleiter Julius Streicher und des stellvertretenden Gauleiters, Otto Nip- pold vor dem Museumsgebäude an. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt der Reichs­minister mit seiner Begleitung die Front der Ehrenstürme ab. Nachdem der stellvertretende Gauleiter Otto Nippold die Fertigstellung der von der Eauleitung München-Oberbayern und dem Reichspropagandaamt dieses Gebietes in den letzten Wochen gemeinsam mit zahlreichen Archiven und Instituten aus dem ganzen Reich aufgebauten Ausstellung gemeldet hatte, sprach Gauleiter Julius Streicher. Der Franken­führer führte u. a. aus:

Als die Verkörperurm der Sünde wider das Blut war die jüdische Mischrasse seit ihrem Be­stehen dazu bestimmt, nicht schöpferisch aufbauend sich auszuwirken. Das jüdische Volk war zu allen Zeiten ein Zerstörer des guten Wesens. Daß der Jude nicht schöpferisch an den Werken der Menschheit Anteil hat, das bezeugt auch das Haus, in dem wir uns heute versammelt haben. Was im Deutschen Museum an Großem, Stolzem und Schönem untergebracht ist, wurde ausschließ­lich von nichtjüdischen Menschen erdacht und ge­staltet. Daß das jüdische Volk sich in der Tat nicht schöpferisch aufbauend, sondern zerstörend aus­wirkt, das haben selbst viele geistige Führer der Judenheit offen bekannt."Wer", so fuhr der Gauleiter fort,des Glaubens sein sollte, mit den Nürnberger Gesetzen sei die Erhaltung des deutschen Volkes schon für alle Zukunft gesichert,

die ludenfrage

der kennt den Juden in seinem geschichtlichen Tun und Lassen nicht.

Wenn das vom Führer verheißene tausend­jährige Dritte Reich kein Traum bleiben soll, dann ist es unsere heilige Aufgabe, das Wissen vom jüdischen Weltfeind unablässig und immer wieder aufs neue zu predigen. Ein deutsches Volk, dem das Wissen geworden ist, daß mit dem Volk der Christus-Mörder das Unheil in die Welt kam, wird die kommenden Tage siegreich bestehen.

Jubel und Händeklatschen begrüßten Reichs­minister Dr. Goebbels, als er an das Mikro­phon trat, um mit einer kurzen Ansprache die Ausstellung zu eröffnen. Alle Einwände, die von bürgerlicher oder besser gesagt von spießbürger­licher Seite aus gegen die nationalsozialistische Judenfeindschaft erhöben würden, seien zu dumm. als daß sie einer ernsthaften Widerlegung wür­dig wären. Wenn man also zum ersten Äale in der deutschen Geschichte und in der Geschichte überhaupt in einer großen Schau alles das, was der Nationalsozialismus gegen das internatio­nale Judentum vorzubringen habe, zur Darstel­lung bringe, so habe sich der Nationalsozialismus damit ein zeitliches und geschichtliches Verdienst erworben.

Reichsminister Dr. Goebbels erössnete sodann die Ausstellung mit dem Wunsche:Möge diese Ausstellung dazu beitragen, die Kenntnis und Erkenntnis des deutschen Volkes zu mehren und zu stärken über ein Problem, das iu der Tat nicht nur ein deutsches, sondern ein Weltproblem allerersten Ranges ist,"

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j. L. v. Bremen, 9. November.

Der Abend des 8. November 1923 hatte nach ungeheurer Spannung für alle, die um Adolf Hitler waren in später Abendstunde in München die Verkündung der nationalen Revolution gebracht. Männer, von denen man annehmen konnte, datz sie keine Schufte waren, hatten versprochen, nichts gegen die neu eingesetzte revolutionäre Regierung zu unternehmen, ja sogar ihr Ehrenwort gegeben, sich in den Dienst dieser Regierung zu stellen. Die Rotationsmaschinen der Münchener Presse liefen bereits, um der Welt mitzutei­len, daß Deutschland eine neue Regierung habe, eine Regierung, die es sich zur Aufgabe machte, der Zeit der Schmach und Schande sür Deutschland ein Ende zu bereiten und an Stelle eines Reiches der Unehre und Schwäche ein Reich der Kraft und der Ehre Zu setzen. Da aberwar schon das Un­erhörte geschehen.

Die Männer, die Adolf Hitler ihr Ehren­wort gegeben hatten, wurden zu Verrätern, handelten als Schurken an Deutschland und dem Führer, sandten jenes berüchtigte Rund- Telegramm in alle Teile des Reiches, worin Adolf Hitler und seine Mitkämpfer als ver­antwortungslose Gesellen beschimpft wurden und ließen gegen das Häuflein der Deutsch­landtreuen, gegen die Besten der Nation, die Reaktion los. Das war eine unsagbar trübe, eine schlechtweg verzweiflungsvolle Stunde, als Adols Hitler am Morgen des 9. Novem­ber die ganze Furchtbarkeit der Lage er­kannte, als er wußte, daß wider ihn und seine Sturmabteilung alles stand, was sich Schwarz und Weiß und Rot und weiß Gott noch wie damals nannte.

Machtlos gegen eine hundertfältige Ueber- macht, fuchste der Führer sich verraten und

verhöhnt; aber den Mut und die Entschlossen- heit verlor er nicht. Ein anderer vielleicht hätte angesichts der Hoffnungslosigkeit der Lage seine Männer nach Hause geschickt und sich still und ohne Aussehen den Häschern der Feinde entzogen. Adolf Hitler tat es nicht. Er konnte es gar nicht tun, weil er eben der war, der er heute noch ist. Und seine Männer taten es ebensowenig und konnten es ebensowenig tun. Es ging ihnen allen um Deutschland, es ging ihnen allen um die große nationalsozialistische Idee, es ging ihnen um die Zukunft der Bewegung, und da achteten sie Nicht ihres Lebens und ihrer Sicherheit wo doch ihr Wahlspruch war:Deutschland

muß leben und wenn wir st erben!"

Es dachte niemand in der Schar Adolf Hitlers, der Uebermacht zu weichen. Der Führer formierte seine Gefolgschaft, stellte sich an ihre Spitze und marschierte festen Schrittes, den Tod im Auge für Deutschland und seine Idee. Es marschierte die todes- trotzige Schar über die Isarbrücken, sie ließ sich dort nicht aufhalten durch die drohende Haltung derStaatsmacht", sie marschierte am Münchener Rathaus vorbei und weiter durch die Theatinerstrahe zur Feldherrnhalle, wo die Gewehrsalven einer triumphierenden Reaktion Tod und Verderben in ihre Reihen brachten. Der Demonstrationszug, der dem Rettungsgedanken Adolf Hitlers und der Aufrüttelung der Münchener Bevölkerung gelten sollte, ward zum Todesgang für sech­zehn tapfere Männer und zum Leidenszug für zahlreiche Geführten des Führers, die mit ihm an der Feldherrnhalle ihr Blut lie­ßen und später wie er in Kerkermauern ge°