Ausgabe 
(7.11.1937) Nr. 306
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(Fortsetzung

parteiamtliche ^geszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen

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Nr. / 7. Jahrgang

Sonntag, 7. November 1SZ?

klnzelprels 15 Nps.

" 7 V -Italien-Wan eine front!

2l>l> Millionen rufen dem zersetzenden volschewismus ein wuchtiges Halt entgegen

erweiterter

flntikomintern-pakt

Rom, 7. November

Am gestrigen Sonnabendoormittag um 11 Uhr ist im Palazzo Chigi in Rom ein Pro­tokoll unterzeichnet worden, wonach Italien dem am 25. November 1938 zwischen Deutsch­land und Japan abgeschlossenen Abkommen

Unser lagesspivgsl

Die Japaner haben Taiyuanfu besetzt.

.Italien ist nunmehr auch formell dem Anti- kominternpakt beigetreten.

DieKdF."-Flotte ist in Neapel eingetroffen. Die Reichsleiter von Schirach und Schwarz erlassen einen Aufruf zum Langemarck-Opfer- psennig.

Heute ist Haupttag der 2. Reichsstraßen sammlnng.

Zur Feier des 8. November in Bremen liegt der Ausmarschplan vor.

Die Biirgerstener wird in zahlreichen Fällen ermäßigt.

Bremens Seegüterumschlag läßt eine beacht­liche Steigerung erkennen.

Für den Einzelhandel mit Seefischen wurden Verdienstspannen festgesetzt.

gegen die Kommunistische Internationale in der Eigenschaft eines ursprünglichen Unter­zeichnerstaates beitritt. Unterzeichnet haben: für Italien der Minister für auswärtige An­gelegenheiten, Graf Ciano, für Deutschland der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter des Deutschen Reiches, von Rib- bentrop, für Japan Botschafter Hotta.

Protokoll

Die Regierung des Deutschen Reiches, die italienische Regierung und die kaiserlich-japanische Regierung In der Erwägung, daß die Kommunistische In­ternationale ständig die zivilisierte Welt im We­sten und Osten weiter gefährdet, ihren Frieden und ihre Ordnung stört und vernichtet, überzeugt, daß nur eine enge Zusammenarbeit aller in der Auf­rechterhaltung des Friedens und der Ordnung interessierten Staaten diese Gefahr vermindern

und beseitigen kann, in der Erwägung, daß Italien, das seit Beginn der Faschistischen Regie­rung diese Gefahr mit unbeugsamer Entschlossen- het bekämpfte und die Kommunistische Inter­nationale in seinem Gebiet ausmerzte, entschieden hat, sich Seite an Seite mit Deutschland und Ja­pan, die ihrerseits von dem gleichen Abwehr­willen gegen die Kommunistische Internationale beseelt sind, gegen den gemeinsamen Feind zu stellen, sind, in Uebereinstimmung mit Artikel II des Abkommens gegen die Kommunistische Inter­nationale. das am 28. November 1938 zu Berlin zwischen Deutschland und Japan abgeschlossen wurde, wie folgt übereingekommen:

Artikel I.

Italien tritt dem als Anlage im Wortlaut beigefügten Abkommen gegen die Kommunistische Internationale nebst Zusatzprotokoll, das am 25. November 1936 zwischen Deutschland und Ja­pan abgeschlossen worden ist, bei.

Artikel II.

Die drei das vorliegende Protokoll unterzeich­nenden Mächte kommen überein, daß Italien als ursprünglicher Unterzeichner des im vorhergehenden Artikel erwähnten Abkommens nebst Zusatzprotokoll gilt, wobei die Unterzeich­nung des vorliegenden Protokolls gleichbedeutend ist mit der Unterzeichnung des Originaltextes des genannten Abkommens nebst Zusatzprotokoll,

Artikel III.

Das vorliegende Protokoll gilt als integrieren­der Teil des oben erwähnten Abkommens nebst Zusatzprotokoll.

Artikel IV.

Das vorliegende Protokoll ist in deutscher, italienischer und japanischer Sprache abgefaßt, wobei jeder Text als Urschrift gilt. Es tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft, Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten, von ihren be­tretenden Regierungen gut und richtig bevoll­mächtigt, dieses Protokoll unterzeichnet und mit ihren Siegeln versehen.

Im Anschluß an die Unterzeichnung des Proto­kolls gab

Solsrtzasier von Mbbenlrop

folgende Erklärung ab: Das heute zwischen Deutschland, Italien und Japan getroffene Ab­kommen zur Abwehr des Kommunismus ist ein Ereignis von historischer Bedeutung, denn hier­mit wird der weiteren Bedrohung der Welt durch die Dritte Internationale ein mächtiges »nd end­gültigesHalt!" geboten. Der Zersetzung der Na­tionalstaaten durch die bolschewistische Propa­ganda im Innern als Vorbereitung einer bewaff­neten Einmischung von außen ist nach wie vor das Ziel der Komintern. Dieses Abkommen, das sich gegen keinen Staat richtet und anderen offen­steht, ist daher eine Garantie für die freie Ent­wicklung des nationalen Eigenlebens der Völker und eine Garantie für den Weltfrieden.

Der italienische flußenminister 6raf liano

erklärte:Mit der Unterzeichnung des Dreier- Paktes schließen sich die drei Großmächte Italien, Deutschland und Japan gegen die Gefahren des Volschewismus zusammen. Die gesunden und auf­bauenden Kräfte aller Kulturländer werden mit ihnen solidarisch sein. Der Dreier-Pakt verfolgt keine geheimen Ziele. Er ist gegen kein Land gerichtet und er steht allen Staaten offen, die den Wunsch haben, sich uns bei der gemeinsamen Aktion anzuschließen. Er ist ein Werkzeug, das realistisch in den Dienst des Friedens und der Kultur gestellt wird, die der Faschismus erhalten und gegen jede Gefahr verteidigen wird."

Der japanische volschaster tzotlo

gab folgende Erklärung ab:Italien, Deutschland und Japan haben mit der Unterzeichnung eines Protokolls ihre Entschlossenheit bekunden wollen, sich gegen den internationalen Kommunismus zu schützen, der den Frieden und die Ordnung der Welt bedroht. Da die drei Länder ihrer Tra­dition nach zu den ältesten und ihren Ansprüchen nach zu den jüngsten Völkern gehören und zu­gleich in ihrem nationalen Dasein die arbeit­samsten sind, hege ich nicht den geringsten Zwei­fel, daß das Abkommen einen guten Einfluß haben und n'uchtbare Ergebnisse zeitigen wird.

Per siilirer

an Mussolini und Iiirsl konoe

Berlin, 7. November Anläßlich des gestern erfolgten Beitritts Italiens zum deutsch-japanischen Antikomintern- Abkommen hat der Führer und Reichskanzler an den italienischen Regierungschef Benito Mussolini sowie den japanischen Ministerpräsidenten Fürst Konoe Telegramme gerichtet.

Das Telegramm des Führers an Mussolini lautet:An dem Tage, an dem Italien dem

deutsch-japanischen Antikomintern-Abkommen bei- tritt, begrüße ich die faschistische Regierung herz­lich als Mitglied der Gemeinschaft der Vertrags­partner. Daß Italien nunmehr auch formell mit Deutschland und Japan in gemeinsamer Abwehr gegen die ihren inneren Frieden bedrohende Zer­setzungsarbeit des Weltbolschewismus zusammen­steht. begrüße ich mit aufrichtiger Freude.

Das Telegramm an den japanischen Minister­präsidenten Fürst Konoe hat folgenden Wortlaut: An dem Tage. an dem Italien dem deutsch­japanischen Antikomintern-Abkommen beitritt, möchte ich Ew. Exzellenz gegenüber auch meiner­seits meine aufrichtige Freude darüber zum Aus­druck bringen, daß die Gemeinschaft der Völker, die in der Abwehr gegen die ihren inneren Frieden bedrohende Zersetzungsarbeit des Weltbolschewis­mus zusammenstehen, nun auch formell »m ein weiteres Mitglied vermehrt worden (Siehe auch Seite 2)

Me Mutspur des volschewismus

kine SchreckensbNan; aus flnlah der heutigen 2g-Iahr-seier" des SowjetMems

k. Mi. Der 20. Jahrestag der sogenannten bol­schewistischen Revolution gibt uns Anlaß, das Gesicht des Kommunismus wieder einmal zu demaskieren. Wie beantwortete doch der Ober- bolschewist Lenin auf dem 2. Kommunistischen Kongreß in Moskau die Frage, was kommuni­stische Moral sei?Morden, Zerstören, in Scher­ben schlagen, wenn es der Revolution nützt!" so erwiderte er mit zynischer Offenheit. In welcher Weise die Roten diese Parole des inter­nationalen Verbrechers Lenin auch nach der Er­mordung des Zaren Nikolaus II. und seiner Fa­milie befolgt haben, das zeigt ein Blick auf die Blutspur des 'Bolschewismus:

In Reval wurde am 1. Dezember 1924 im Verlaufe eines kommunistischen Putschversuches der Verkehrsminister Kark erschossen; in Berlin erlag im Februar 1930 Horst Wessel dem Mord­anschlag des Kommunisten Albrecht Hohler; in Paris wurde 1930 der frühere Zarengeneral Kul- jepoff von bolschewistischen Mordgesellenumge­legt"; auf spanischem Boden beseitigten im Juli 1936 rote Agenten bestialisch den Nationalisten­führer Calvö Sotelo; wiederum in Paris ver­schwand im September 1937, von der GPU. zu Tode gehetzt, der frühere Zarengeneral von Mil­ler von der Vil'dfläche.

Gar nicht zu übersehen ist die Zahl der Opfer, die als Folge der politischen Massenmorde zu beklagen sind. Wir nennen nur einige der amtlich bestätigten Mindestziffern: 210 Ermor­dete in Bulgarien, 264 Ermordete in Lettland, 416 in Deutschland, 870 in Ungarn (Bela Khun!),7000 in Georgien und 70 000 in der Krim. In Spa­nien wurden bisher von den bolschewistischen Bestien weit über 200 000 Männer, Frauen und Kinder niedergemetzelt. An der Spitze steht hin­sichtlich der organisierten Massenmorde die So­wjetunion selbst: Die Zahl der seit 1917 von der Tscheka und der GPU. ermordeten Menschen überschreitet bereits die Dreimillionen-Grenze!

Gleichfalls unmöglich ist es, hier die bolsche­wistischen Umsturzversuche der letzten ?0 Jahre in lückenloser Reihenfolge wiederzugeben. Allein die Aufstellung würde ganze Seiten fül­len. Also wieder nur einige Beispiele: 1918, ein Jahr nach der Oktober-Revolution in Ruß­

land, kam es in Finnland zu Gewaltakten der bolschewistischen Diktatoren; im gleichen Jahre nahmen die roten Truppen in Estland Massen- erschießungen vor; Deutschland stand im Zeiche» der November-Revolte und des Spartakusauf- , standes; Oesterreich geriet unter marxistische, Herr­schaft. 1919 entfesselte in Ungarn der Massen- schlächter Bela Khun den Bürgerkrieg, während die Räteherrschaft in Bayern durch zahllose Gei­selmorde gekennzeichnet wurde und in Argen­tinien ein Kommunistenaufstand unter dem be­rüchtigten Juden Salomon Jaselmann die Be­völkerung in Aufregung versetzte. 1920 drang in Polen die kommunistische Armee bis Warschau vor; bolschewistische Massenstreiks und Fabrik­besetzungen brachten im gleichen Jahr Italien an den Rand des Verderbens. 19 21 wurde Mittel- deutschland von einem Roten Aufstand heimgesucht. 1923 griffen die kommunistischen Umtriebe besonders auf Hamburg über. 1924 waren Estland und Rumänien der Schauplatz blutiger Revolten. 1928 setzte die kommunistische Putscharbeit in China sowie in den Nordafrika­nischen Kolonien ein. 1926 spürte England, von einem Generalstreik überrascht, die Moskauer Faust; in China wurde die Provinz Schansi in das Chaos des Bürgerkrieges gerissen. 1927 eilte die Kunde vom Brand des Wiener Justiz­palastes durch die Welt 100 Tote und mehr als 1000 Verwundete in der österreichischen Haupt­stadt waren die Bilanz eines einzigen Tages. 19 2 8 wurde die Brondsackel des Kommunismus nach Nikaragua, Persien, Afghanistan und Indien getragen. Das Jahr 1929 brachte Deutschland den blutigen 1. Mai. 1931 brach die bolsche­wistische Revolution in Spanien aus. 19 3 2 wur­den erneut schwere kommunistische Unruhen aus Indien gemeldet; Chile stand 12 Tage unter bolschewistische? Terror. 19 33 loderten in der deutschen Hauptstadt die Flammen auf dem von Volschewisten in Brand gesetzten Reichstags- gebäude; in Holland rief eine Meuterei in der Flotte großes Aufsehen hervor. 19 34 forderte der Februar-Aufstand in Oesterreich 260 Tote und 2800 Verwundete; in Frankreich statteten kom­munistische Brandstifter dem Pariser Marine­ministerium einen Besuch ab, während auf den Straßen schwere Kämpfe tobten; die Oktober-Re­

volution in Spanien raubte in jenem Jahr 338 Menschen das Leben. 1938 ging wieder über Brasilien die Welle des marxistischen Aufstandes. 1 936 setzte der bolschewistische Großangriff :n Spanien ein; Frankreich wurde dasVolkssront"- Organisationsfeld für unzählige Massenstreiks. 1937 erreichte der Biirgerkrieq in Spanien mii unglaublichen Bestialitäten der Roten seinen Höhe­punkt; im Fernen Osten verschärfte Moskau den chinesisch-japanischen Konflikt. Man sieht: Kein Land, das in den 20 Jahren von den Moskauer Mordbrennern verschont blieb!

Wie war es möglich, daß die von der Moskauer Regierung organisierte Komintern während der zwei Jahrzehnte ihr Zerstörungswerk immer wieder in Angriff nehmen konnte? In dieser Frage liegt eine AnklaLe an alle jene Staaten, die im Gegensatz zum nationalsozialistischen Deutschland die von Moskau her drohende Ge­fahr nicht erkennen oder nicht erkennen wollen, eine schwere Anklage gegen jene Politiker, die trotz des bolschewistischen Anschauungsunterrichts sich nicht scheuen, mit dem Feind des Weltfriedens zu paktieren.

Welchen Zickzackweg schließlich die amtliche Sowjetdiplomatie ging, ergibt sich nicht zuletzt aus ihrer widerspruchsvollen Haltung ge­genüber Versailles und Genf. I» den Jahren vor der nationalsozialistischen Machtergreifung, als, Moskau noch an den Erfolg seiner Zer­setzungsarbeit in Deutschland glaubte, traten die, Kreml-Machthaber als Gegner des Ver- sailler Vertrages und des Genfer Bundes auf. Nachdem der Volschewismus jedoch auf deutschem Boden vernichtend geschlagen worden war, ent­puppten sich die Moskauer Diplomaten plötzlich als die Verteidiger des Versailler Diktats, um sich Eingang in den morschen Völkerbund zu verschaffen und die bisher bekämpftenbürger­lichen Staaten" mit Hilfe eines Netzes von Mili- tärpakten in den Strudel der kommunistischen Zerstörungspolitik zu reißen. Wie lange wollen die mit dem Kreml liebäugelndenStaatsmän­ner" dem Volschewismus noch Hilfestellung lei-

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d. s. v.. Bremen, 7. November.

Zwei Ereignisse von hervorragend geschichtlicher Bedeutung und beide Deutschlands Politik im Dienste des Frie­dens und der Kultur in einfach unnnder- leglicher Weise herausstellend, überschat­ten im Augenblick alle politischen Weltvor­gänge der letzten Tage: Italien ist am Vor­abend des Tages, da bolschewistisches Bar­barentum vor zwanzig Jahren sich Rußlands bemächtigte, dem deutsch-japanischen Abkommen gegen die kommunistische Internationale beigetreten und eine deutsch-polnische Uebereinkunst über die Behandlung der beiderseitigen Min­derheiten bildet einen großen Fortschritt in der Verbesserung des deutsch-polnischen Nach­barverhältnisses, das, was die Minderheiten­frage anbelangt, in letzter Zeit mit starken und gefährlichen Spannungen belastet war. Wer vermöchte zu bestreiten, daß solche Art Politik wie sie Deutschland mit den ihm ge­recht werdenden Mächten zielbewußt be­treibt, weit mehr für den Frieden der Welt und das Wohlergehen der Völker bedeutet, als alle problematischen Konferenzversuche? Eine Demonstration für den Frie­den nennt die offiziöse polnischeJskra" die Minderheiterklärungen und hebt her­vor, daß dieser Akt einen neuen Meilenstein der freundschaftlichen deutsch-polnischen Be­ziehungen dokumentiere. Die Bedeutung des Beitritts Italiens zu dem deutsch-japanischen Abkommen aber gegen die kommunistische Internationale, als der die zivilisierte Welt im Westen und Osten fortgesetzt bedrohenden Macht, .bedarf keines Kommentars, weil der Entschluß Italiens, den bisher bereits von Deutschland und Japan gegen den Kommu­nismus aufgerichteten Schranken eine wei­tere hinzuzufügen, für sich selber spricht. Das Ziel der kommunistischen Internationale, die Ordnung aller bestehenden Staaten zu unterwühlen und die Zersetzung der Völker und ihrer Moral mit allen Mitteln vorzu­treiben, wird fortan dem vereinten Wider­stand deutsch-italienisch-japanischer Ge­schlossenheit begegnen, einer Geschlossenheit, in der 200 Millionen Menschen verbunden sind. Ein ganzes Jahrtausend und noch mehr wird einmal rückblickend auf die geschicht­liche Entwicklung unserer Zeit Adolf Hitler dankbar sein, daß seine Initiative und seine

Tat eine Weltepoche vor der Tollwut des Bolschewismus bewahrt und geschützt hat. Denn den Bolschewismus bekämpfen, heißt heute Europa schützen und die Welt erretten.

Man sollte meinen, daß auch andere Stcu ten, deren Beitritt in dem Antikominterr Abkommen offen gehalten ist. sich schließ!» der Pflicht ihrer Selbsterhaltung nicht längk mehr entziehen könnten und in die Reihe der Mächte, die die bolschewistische Abwel als eine ihrer ersten Friedensausgaben i der Welt betrachten, eintreten müßte- Zwanzig Jahre sind es jetzt, daß dl Bolschewismus von dem unglückseligen Ru« land Besitz ergriffen hat. Zwanzig Jahre, dc er mit allen Mitteln versucht, sich bei alle Völkern einzunisten und nicht wiedergutz: machendes Unheil zu stiften. Drei Million" Ermordete und zwölf Millionen durch Hui ger und Krankheit umgekommene Me: schen, dazu sechs Millionen in der Verba: nung einem langsamen qualvollen Tod en gegen Schmachtende, bilden das Haup ergebnis der bolschewistischen Schrecken Herrschaft von zwei Jahrzehnten in Sowie rußland. Wie viele Tausende und Zeh taufende den bolschewistischen Wühlereien anderen Ländern in dieser Zeit zu Opfer fielen und viele andere den Bolsch wismus und seinWirken" kennzeic nende Einzelheiten findet man an ander Stelle dieses Blattes ausführlich verzeichn« Daß die Völker daraus nicht die Leh ziehen, dem Abkommen gegen die Kor intern beizutreten, erscheint angesichts solch Tatsachen um so unbegreiflicher, als man nn neu sollte, es müßte sich doch das gan Wesen eines Menschen von Kultur gegen d< bestialische Untermenschentum der Sowje aufbäumen. Deutschland, Italien und Iapc haben jedenfalls jetzt gemeinsam dem Au wurf Asiens Grenzen gesetzt; und befände wir Deutsche sind dem Führer dankb« dafür, daß er uns seit Jahren schon d Augen geöffnet hat vor dem Borborentu und der Bestialität Moskau-

^ England bisher noch nicht ent­schlossen hat, die Beziehungen abzubrechen Zu . einem Regime, das doch, wo immer es möglich ist, zielbewußt danach strebt, auch