Ausgabe 
(5.11.1937) Nr. 304
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7r. 303

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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zreien kjansestaSt Vremen

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Nr. Z04 / 7. lalirgang

freitag, 5. November 1SZ7

kmzelpreis 15 Npf.

Unsere vewegung Krundlage deutschen Lebens

Keg. Vürgermeister Sfl.-6ruppensützrer vötimcker sprach Überflufgaben der NSststp. und istrer Oliederungen"

Vle ewige flusgabe der Partei

Ui. Vremen, 5. November Der große Saal der Union war gestern abend überfüllt, als die Verwaltungsakademie ihre dieswinterliche Vortragsreihe mit einem Vortrage des Regierenden Bürgermeisters SA.- Eruppenführer Vöhmcker über das Thema Aufgaben der NSDAP. und ihrer Gliederungen" eröffnete. Unter den Er-

Unser lagssspiegel

Wegen der Entsendung englischer Handels­agenten nach Nationalspanien ist es zwischen der englischen und französischen Regierung zu einem Zwiespalt gekommen.

Die ablehnende Antwort Japans auf eine neue Einladung zur Fernost-Konferenz hat in Brüssel Ratlosigkeit hervorgerufen. Botschafter von Rivventrop ist nach Rom abgereist.

Regierender Vürgermeister SA.-Eruppensührer Böhmcker sprach vor der Verwaltungsakademie Vremen über die Aufgaben der NSDAP. und ihrer Gliederungen.

Auch in Vremen rückte ein neuer Jahrgang in die Kasernen ein.

Am 12. November findet in Vremen die dritte Tagung der Arbeitskammer Weser- Ems statt.

Der Reichskommissar für die Preisbildung hat Kopplungsgeschäfte bei Lebens- und Futtermitteln verboten.

Gauleiter Julius Streicher wird im No­vember in Ostsriesland sprechen.

Schwere Erdrutsche und große Überschwem­mungen richteten an der Riviera großen Schaden an.

Im Berliner Sportpalast schlug Vesselmann den Kubaner Tuners.

Wouters verteidigte seinen Europameister­titel erfolgreich gegen Locatelli.

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schienenen befanden sich zahlreiche namhafte Ver­treter der Partei und ihrer Gliederungen sowie des Staates. Von lebhaftem Beifall begrüßt, nahm der Regierende Bürgermeister das Wort zu einer Rede, in der er ein überzeugendes Bild von jenen Aufgaben zeichnete, die die Partei und ihre Gliederungen im Dritten Reich zu erfüllen haben.

Pg. Vöhmcker betonte, das Thema, das er sich gewählt habe, sei eines der wichtigsten, die es sowohl für uns als auch für das Ausland gebe- Für ihn als leitenden Derwaltungsbeamten Bre­mens sei es eine Selbstverständlichkeit, gerade dasjenige Thema herauszustellen, das den Na­tionalsozialisten immer wieder den Impuls für ihre Arbeit gebe. Es sei heute so, daß Partei und Verwaltung, nationalsozialistische Weltan­schauung und Staatsführung durch den Willen

des Führers so eng miteinander zusammengewach­sen sind, daß sie nicht mehr voneinander getrennt werden können. Schon aus diesem Grunde ist es, so führte der Regierende Bürgermeister aus, von höchster Bedeutung, daß jeder Volksgenosse eine klare Anschauung von der Bedeutung der Auf­gaben erhält, die der Bewegung zugewiesen sind. Pg. Böhmcker schilderte dann die

knlwichsung des deutschen Seamtenlums

seit den Tagen Friedrich Wilhelm I. und ver­wies mit Nachdruck darauf, daß wir trotz aller äußeren glänzendem Erfolge, trotz eines starken Heeres, trotz einer immer mehr aufblühenden Wirtschaft dem Ansturm des Weltkrieges letzten Endes doch nicht standhalten konnten. Die mili­tärische Niederlage eines Volkes kann, so fuhr der Redner fortz vielleicht verschmerzt werden. Wenn aber ein Volk politisch unterliegt, dann befindet sich dieses Volk in der größten Gefahr.

Nur weil es dem Führer gelang, die politischen und kulturellen Verhältnisse grundlegend zu ändern, kann das deutsche Volk seit 1933 wieder einen Weg zur Erhebung und Belebung beschirm­ten. Wir haben die großen Kraftzentren und Merkmale der Nation in neuer Form herausge­stellt und ihnen neuen Ausdruck verliehen. In dem Volke herrscht eine Lebensauffassung, schlägt ein Wille.

Nach unserer nationalsozialistischen Auffassung stehen sich Volk und Staat nicht gegenüber, wie es leider früher der Fall war. Dieser Unterschied zwischen Lebensauffassung des Volkes und des Staates mußte die Erschütterung herbeiführen, die beiden Teilen ungeheuren Schaden zufügte. Es ist

das geschichtliche Verdienst des sichrere

daß er von dieser falschen Staatslenkung abge­gangen ist und den erfolgreichen Versuch machte, alle Merkmale eines innerlich gesunden Staates wieder aufzurichten und daß er in diesen Staat hinein ein einiges Volk stellte, das «ine Garantie dafür bietet, daß alles, was nach außen in die Erscheinung tritt, nicht der Ausdruck eines innen hohlen Kolosses, sondern eines wirklich gesunden Volkstums ist.

Wenn wir uns damit begnügt hätten, so suhr der Regierende Bürgermeister weiter fort, die Bewegung aufzulösen und nur die Herrschaft des Staates in Händen zu halten, so würde dieser Staat eines Tages den gleichen Weg gehen und einen noch schrecklicheren 9. November erleben wie das zweite Reich. Daher ist es immer wieder not­wendig, auf die

Vedeutung der vewegung für Staat und Volk

hinzuweisen. Es ist nicht etwa so, daß wir ans den noch einsatzfiihigen Trägern der früheren Ver­hältnisse ein neues Heer, eine neue Wirtschaft und eine gute Verwaltung ausgebaut haben, son­dern wir haben aus der nationalsozialistischen Weltanschauung heraus, aus unserer politischen Einstellung, aus der politischen Einigung des Volkes diese für jedes Volk notwendigen Ein­

richtungen geschaffen. Selbstverständlich haben wir dabei an die Geschichte angeknüpft. Die Grundlage, aus der alles dieses Leben entspringt, ist jedoch die Bewegung und damit die national­sozialistische Idee!

Auch der Führer hat eindeutig zum Ausdruck gebracht, daß zwar die Geschichte für uns wichtig gewesen ist, daß aber dieser himmelstürmenoe Aus-bruch andere Ursachen gehabt hat, als ledig­lich die Wiedererweckung eines Zustandes, der für zwei Jahrzehnte unterbrochen worden ist. Und das ist eben die Bewegung mit ihren Gliederun­gen und den angeschlossenen Verbänden.

Darüber mutz sich jeder klar sein, datz er nicht einem Zufall seine neuen Aufgaben verdankt, sondern datz dieser neue Lebens­ausdruck Aussluh der nationalsozialistischen Weltanschauung ist.

Ich lege Wert darauf, datz vor allen Dingen der Beamte, der täglich mit der Bevölkerung in Berührung kommt und daher ein wichtiges Er­ziehungsmittel ist, diese Erkenntnisse so in sich aufnimmt, datz sie mit ihm eins werden und datz er diesen Erkenntnissen entsprechend handelt.

Unsere Beamten haben vor allen Dingen die Pflicht, sich politisch so zu betätigen, daß das deutsche Volk davon seinen Nutzen hat. Wir müssen Beamte haben, die sich genau wie Friedrich der Große immer wieder als

Mener See Staates

betrachten. Wir sehen heute auf allen Lebens­gebieten den Einfluß der Bewegung, d. h. unserer nationalsozialistischen Weltanschauung, und wir müssen alles tun, damit dieser Einfluß nicht wieder zurückgedrängt wird.

Der Regierende Bürgermeister entwarf sodann ein Bild von den wechselseitigen Beziehungen zwischen Partei und Staat und legte im einzel­nen dar, wie sich gerade aus diesen engen Bin­dungen heraus das beiderseitige Leben frucht­bringend gestaltet. Weiter verwies Pg. Böhmcker darauf, daß vor nunmehr genau 16 Jahren, am 4. November 1921,

die Sfl. als erste Sliederung der Partei

durch den Führer ins Leben gerufen wurde. Sie wurde aus der elementaren Notwendigkeit heraus geschaffen, die Versammlungen der NSDAP. zu schützen und dem Redner so seine Arbeit für die Bewegung überhaupt erst zu ermöglichen.

Und wenn sich die Aufgaben der SA. und der ss und des NSKK-, auch von denen der Kamps­zeit in vielen unterscheiden, so bleibt doch die Tatsache bestehen, datz sie die a kti v i st i s ch e n Gliederungen der Bewegung sind, die durch ihren Einsatz immer wieder den Beweis erbringen, nicht nur mit dem Munde National­sozialisten, sondern wahre und treue Gefolgs­männer des Führers zu sein.

(Fortsetzung auf Seite 2)

knMch-stanWscher Zwiespalt ausgebracht»

Sie folgen der kntsendung englischer Handelsagenten nach Salamanra / vesprechungen kdenVelbos

'(LiZsvsr vrabtbsricbt äsrSrswor 2sitnvg") Paris, 5. November.

Der französische Außenminister Delbos, der heute vormittag wieder von Brüssel nach Paris zurückkehrt, wird von den politischen Kreisen der französischen Metropole mit ziemlich gemischten Gefühlen erwartet. Die aus die Brüsseler Kulissen- gespräche gesetzten Hoffnungen haben in den wesentlichen Punkten fehlgeschlagen.

Der englische Außenminister hat seinem fran­zösischen Kollegen klipp und klar auseinander­gesetzt, daß England nicht noch länger warten könne, Handelsbeziehungen zum nationalen Spa­nien aufzunehmen. Um diesen Schritt etwas schmackhaft zu machen, hat Eden darauf hinge­wiesen, daß es ihm zweckmäßig erscheine, wenn wenigstens einer der beiden Partner mit General Franco in Fühlung stehe.

Dann bat er Delbos, Frankreich möge sich vor jeder Verletzung der Nichteinmischungsoorschris- ten hüten und gegenüber den sowjetrussischen Forderungen keine Nachgiebigkeit mehr zu zeigen. Alarmiert durch diese Mitteilung, unternahm Litwinow gestern nachmittag einen Gegenstoß bei Delbos, indem er versuchte, gegen die englischen Bestrebungen aufzustacheln.

-Zu diesen Ereignissen erklärt die französische ZeitungParis Soir", die Anknüpfung von Be­ziehungen zwischen London und Salamanca haben das ganze diplomatische Schachbrett umgestoßen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, daß Epoque" eine Annäherung Frankreichs an das nationale Spanien fordert. Wie verlautet, sollen auch Mittelmeer- und Kolonialfra­gen zwischen Eden und Delbos besprochen worden sein.

Der englische Ministerpräsident Chamberlain gab im Unterhaus eine Erklärung ab über die geplante Einsetzung britischer Handelsagenten im nationalen Spanien. Er erklärte, die britische

Regierung müsse den Schutz der britischen Staats­angehörigen und der britischen Handelsinteressen in ganz Spanien in Rechnung stellen. Zahl­reiche Fragen könnten durch gelegentliche Füh­lungnahmen nicht in befriedigender Weise be­reinigt werden. Dementsprechend sei die britische Regierung zwecks Ernennung von Agenten, die von ihr bei General Franco eingesetzt werden sollen, zur Beratung von Fragen der britischen und spanischen Handelsinteressen, in Verhaue. lungen eingetreten. Der Oppositionssprecher Attlee fragte Chamberlain, ob das nicht eins cks-tacto-Anerkennung" der Franco-Regierunz bedeute. Chamberlain antwortete:Nein! Wie mir gesagt wurde, ist das nicht der Fall."

verUn und Nom fordern klare fronten

London, S. November

In der gestrigen Sitzung des Vollausschusses des Nichteinmischungsausschusses wurden von dem Vorsitzenden, Lord Plymouth, die beiden Ent­schließungen vorgelegt, die der Hauptausschuß in seiner letzten Sitzung beschloßen hatte. Es handelt sich hierbei um den Entschließungsent­wurf zum englischen Plan, der die Freiwilligen- srage, die Wiedererrichtung der Kontrolle und die Gewährung der Kriegführendenrechte behandelt: sowie um die von Lord Plymouth in der letzten Sitzung eingebrachte Empfehlung, die vorsteht, daß die britische Regierung sofort den beiden Parteien den Entschließungsentwurs zur Stellungnahme unterbreiten soll, während inzwischen, vorbehalt­lich der Stellungnahme der Sowjetregierung, in der Frage der Kriegführendenrechte die technische Durchführung des britischen Planes weiter ge­klärt werden soll. Der italienische Botschafter Graf Erandi wies nachdrücklich auf die Schwie­rigkeiten hin, die durch das Verhalten Sowjet- rußlands gegeben seien.

Er erklärte, daß eine weitergehende Durchfüh­rung des englischen Planes, wie das in der Ent­

schließung angegeben sei, nicht in Frage komme, wenn nicht Sowjetrußland seine Haltung ändere, oder wenn nicht eine anders Lösung, die der durch die sowjetrussische Haltung geschaffenen Lage Rech­nung trage, gesunden werde.

Der deutsche Vertreter Dr. Woermann erklärte hierauf, daß Deutschland den Plan an­nehme. Deutschland könne aber den Folgerungen, die man aus der sowjetrussischen Stimmenthal­tung ziehe, nicht zustimmen. Diese Frage müsse noch einmal geprüft werden. Die jetzt eingenom­mene Haltung Sowjetrußlawds dürfe jedenfalls nicht als Präzedenzfall angesehen werden. Wenn der Sowjetbotschafter sich in der Frage der Krieg­führendenrechte nicht den anderen Mächten an­schließe, müsse eine andere Lösung gefunden werden.

In der Abstimmung wurde dann der Ent- schließungsentwurf zum britischen Plan von sämtlichen Mächten angenommen, wobei der So­wjetvertreter den bekannten Vorbehalt wegen der Gewährung der Kriegführendenrechte machte. Der Vorsitzende ist ermächtigt worden, an die beiden spanischen Parteien heranzutreten.

taballero festgenommen und wieder entlasten

Valencia, 8. November.

Der Ecwerkschaftsbonze Largo Caballero wurde gestern, als er im Auto Valencia in Richtung Barcelona verlassen wollte, von Agenten der roten Häuptlinge festgenommen. Caballero protestierte sofort hestig und berief sich auf seine Immunität als Abgeordneter". Schließlich wurde er durch Vermittlung seinesKollegen" Martinez Varrio einstweilen wieder freigelassen. In Krei­sen um Largo Caballero herrscht wegen des Zwi- schensalls starke Empörung, da man diesen Ver­such einer Verhaftung als den Beginn der direkten Aktion der Valencia-Leute gegen die oppositio­nellen Bolschewistenhäuptlinge betrachtet.

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Der Bolschewismusfeiert" in diesen Ta­gen den 20. Jahrestag, da er durch den An­sturm verzweifelter Blassen, geführt von einer längst vorbereiteten Berschwörer- gruppe, über Rußland siegte. 20 Jahre sind bei Fortdauer ein und desselben Regimes eine genügend große Spanne Zeit, um inne­ren Wert und äußeres Gehaben miteinander vergleichen zu können. Etwas hat die bol­schewistische Diktatur gezeigt, was in unse­ren Tagen als Warnung für alle jene Ge­müter angesehen werden muß, die aus der Tatsache, daß der überwiegende Teil eines Volkes meist friedlich gesinnt sei, die Schluß­folgerung ziehen, daß der Bolschewismus keine Gefahr bedeute. Der Bolschewismus hat bewiesen, daß, wenn es einer ent­schlossenen Gruppe gelingt, sich in den Besitz der industriellen Hauptzentren eines Landes zu setzen und wenn sie die militärischen Mittel der Neuzeit anwendet, auch der stärkste Protest von vielen Millionen in­mitten von Bomben und Maschinengewehren in sich zusammenbrechen muh. Die Entwick­lungslinie dieser 20 Jahre kann man wohl wie folgt nachzeichnen:

Zuerst der gelungene Sieg über eine apa­thisch gewordene Hundert-Millionen-Masse; nach Auspeitschung aller Triebe die Nieder­werfung der alten Reaktion, zugleich die Vernichtung bester patriotischer Kräfte Ruß­lands. Dann eine gewisse Ruhepause, welche von instinktlosen Kreisen Europas als eine Bauernbefreiung" gepriesen wurde, schließ­lich die Kollektivisierung Rußlands. Und als mit Hilfe der Technik und Wirtschaft der übrigen Welt doch eine Anzahl großer Kriegsindustrien entstanden waren, die ver­stärkte Fortsetzung der Zerstörungsarbeit nahezu in der ganzen Welt, und zwar nicht nur mit den Mitteln der Propaganda, son­dern ebenfalls mit der Ausrüstung bewaff­neter Revolutionstruppen, wie das spanische Beispiel nur zu deutlich gezeigt hat und wie eindeutige Bemühungen etwa in Frankreich und Brasilien es ebenfalls für jeden Auf­merksamen sichtbar ausweisen. Hand in Hand mit dieser zerstörenden Arbeit folgte eine Terrorwelle nach der anderen, um die sich doch zeigenden Energien des russischen Volkes und der übrigen geknechteten Völker blutig zu unterdrücken.

Kaum wächst irgendwo ein aus den Not­wendigkeiten eines Gebietes sich ergebender Wille, so wird er schon vom Moskauer Dik­tator blutig gebrochen und darüber hinaus werden Schriftsteller, welche irgendwie die Eigentümlichkeit eines bestimmten Volks­tums berücksichtigen, verfolgt, eingekerkert und erschossen, weil sie nicht die unter­menschliche bolschewistische Ideologie etwa aus Rußland selbst, auf die Ukraine, den Kaukasus oder die Völkerschaften Sibiriens übertragen. Aus diesen Tatsachen ergibt sich, daß trotz mancher auftretender Versuche, den Kurs der sowjetjüdischen Revolution in eine andere Bahn zu leiten, diese an der bolsche­wistischen Diktatur bisher gescheitert sind.

Damit bleibt der Bolschewismus, gestützt auf die immerhin großen Reserven eines Riesenraums und aus die Sklavenarbeit von Dutzenden von Mistionen, eine alle bedrohende Weltgefahr. Gold und Waffen wirken in allen Weltstädten, die Zerstörung gilt nicht einer oug nblicklichen politischen Form, sondern aus einem infer­nalischen Haß der Zerstörung aller jener kulturellen und weltanschaulichen Grund­lagen, die nun einmal das Wesen Europas ausmachen. Und nicht nur Europas Schöp­ferkräfte sind bedroht, sondern buchstäblich auch alle anderen kulturtragenden Völker und Rassen dieses Erdballes.

Somit ist der Bolschewismus für uns das furchtbare Symbol des Zerfalles einer ganzen alten Welt und wird für uns und alle übrigen Völker der Prüfstein blei­ben, wie stark die Widerstandskräfte noch lebendig sind, um diesen drohenden Unter­gang durch schöpferische Tat und einen neuen Willen zur Geburt der Gründung einer auf alten Traditionen gegründeten Staatsanschauung abzuwenden mit Mitteln, die das 20. Jahrhundert uns in die Hand gegeben hat. Eine neue Welt hat neue Fra­gen an uns gestellt. Wir müssen das, was überlebt ist, entschlossen abschütteln und jene Formen schmieden, die leiu-mU-iMü: genug sind, die Weltzerstöruiigsuraji Bolschewismus nicht nur politisch abzuweh­ren, sondern innerlich im Sinne einer großen Zukunft zu überwinden.