Ausgabe 
(5.3.1937) Nr. 63
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parteiamtliche ^geszertung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Vremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 65 / Jahrgang

sreitag, 5. März 1SZ?

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Newgorker Wen-flegel am Pranger

overbürgermeisttk beleidigt den Meer

deutscher Protest

Newyork, 4. März.

Der wegen seiner Dentschfeindlichkeit sattsam bekannte Wische Oberbürgermeister von Newyork, Laguardia, dessen Reden schon mehrfach nicht nnr in Deutschland, sondern in der ganzen Welt un-

Unser lagssspisgel

Unverschämte Aeußerungen des Newqorker Oberbürgermeisters gegen den Führer haben zu einem scharfen deutschen Protest geführt.

Der Faschistische Großtat hat wichtige be­völkerungspolitische Beschlüsse gefaßt.

Ueber Englands Ausrüstung werden neue Riesenziffern bekannt.

Stabschef Lutze sprach vor den Marineoffi­zieren in Wilhelmshaoen.

Der Norddeutsche Lloyd hat sein neues Motor­schiffEider" in Dienst gestellt.

Die Leipziger Messe erreichte am Donnerstag ihren Höhepunkt.

Gauobmann Dieckelmann wendet sich in einem Ausruf gegen die Verwässerung des Begriffs Musterdorf".

Vor dem Hanseatischen Landesgericht begann die Verhandlung gegen den Hochstapler Kurt Knuth.

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liebsames Aufsehen erregten, hat sich wieder ein­mal bewogen gefühlt, eine Rede zu halten, die eine Spitzenleistung auf dem Gebiet verlogenster Hetze darstellt. Vor rund 1000 Frauen der Frauen- abteilung des amerikanischen jüdischen Kongresses entblödete sich der jüdische Maulheld nicht, Deutsch­land zu beschuldigen, daß es versuche, den Welt- frieden zu stören. I» dem für die Weltaus­

stellung vorgeschlagenen Gebäude der Vereinigten Staaten werde er eine Schreckenskammer einrich­ten, in der als Höhepunkt die Figur jenesbraun- hemdigen Fanatikers" gezeigt werde, der jetzt den Weltfrieden bedrohe.

Die deutsche Botschaft hat am Donnerstag im Staatsdepartement gegen die unverschämten Aus­führungen Laguardias energisch Protest erhoben.

Wir wollen nicht in die Niederungen des Schmutzes und der Gemeinheit hinabsteigen, in der das Oberhaupt der Newyorker Hetz- gangster mit seinen tausend" jüdischen Dirnen sich wohlfühlt, sondern nur feststellen: An der Spitze der größten Stadt Amerikas steht ein schamlos frecher JuüenlUmmel, der unbehin­dert das friedliebende Staatsoberhaupt einer großen Nation beschimpfen kann. Das ganze deutsche Volk macht in einmütiger Empö­rung Front gegen diesen notorischen Gift­mischer, gegen diesen ehrlosen Feind gere­gelter freundschaftlicher Beziehungen zwi­schen den Staaten. Darüber hinaus gibt es seiner Verwunderung Ausdruck über die Tatsache, daß einem dreisten Talmudjuden vorn Schlage Laguardias nach all seinen vor­angegangenen Schimpfkanonaden gegen das nationalsozialistische Deutschland nicht längst das verbrecherische Handwerk der Völker­verhetzung gelegt worden ist. Jedenfalls wird es höchste Zeit, daß im Weißen Haus in Washington energische Schritte zur Kalt­stellung des Newporker Hebräer-Häuptlings unternommen werden. Das 7l)-Millionen- Volk des Dritten Reiches läßt sich, wie es zunächst der Protest der deutschen Botschaft beim amerikanischen Staatsdepartement zeigt, eine Beleidigung seines Führers unter

keinen Umständen gefallen! Adolf Hitler hat die Grundsätze seiner Friedenspolitik nicht nur in jeder seiner großen Reden bis ins einzelne dargelegt, er hat auch mit einer ganzen Reihe diplomatischer Aktionen und bedeutsamer Vertragsabschlüsse vor aller Welt bewiesen, daß hinter seinem offenen Wort die beispielgebende Tat steht. Wir sind überzeugt davon, daß sich nicht zuletzt das amerikanische Volk, soweit es nicht unter unmittelbarem Einfluß des zersetzenden Ju­dentums steht, gegen das unerhörte, Adolf Hitlers Absichten entstellende LUgenmanöver einer Clique tantiemegieriger Rüstungs­gewinnler auflehnt. Im Interesse freund­schaftlicher Beziehungen zwischen den Völ­kern und ihren Regierungen darf es den über Leichen gehenden jüdischen Geschäfte­machern, als deren ExponentOberbürger­meister" Laguardia gilt, nicht länger unge­straft möglich sein, zum Zwecke der Eröff­nung neuer trüber Einnahmequellen immer wieder ernste zwischenstaatliche Konflikte herbeizuführen. Der genannte israelitische Flegel hat sich als Leiter jüdischer Boykott- komitees und als außerordentlich gewissenlos handelnder Gegner deutscher Gewerbetrei­bender in Newyork bereits in unrühmlichster Weise hervorgetan. Einen Auftrag an deutsche Unternehmer zum Bau einer New- yorker Brücke hat er mit. der zynischen Be­gründung zurückgenommen,die einzige Ware, die man aus Deutschland einführen könne, sei der Haß". Jetzt, nach den unflä­tigen Wendungen gegenüber dem Führer, sollte man dem Juden Laguardia endlich den Laufpaß geben! Und zwar so schnell wie möglich!.

Sst. marschiert auch tzrute!

lokale Ausbildung im dienst der Motorisierung die Mokorsportschulen des NSKK.

Wenn wir einen Blick zurückwerfen auf jene Zeit, da Dietrich Eckart der Partei die ersten Mittel zur An­schaffung einiger Last­kraftwagen zur Ver­fügung stellte, wenn wir an die ersten Motortrupps der SA. denken, die einen Schritt vorwärts zu systematischer Motori­sierung waren, dann erkennen wir erst den wei­ten Weg, den das NSK K. aus diesen Anfängen heraus bis heute zurückgelegt hat.

Damals und heute! Damals: Bei der Grün­dung der ersten Motortrupps-Versuche, aus einem kümmerlichen Nichts mitten im härtesten Kamps so etwas wie eine Motorisierung der Partei zu schassen. Heute: Das NSKK., diese gewaltige und festgefügte Organisation, die längst im stür­mischen Vorwärtsstreben über ihre ursprüngliche Aufgabe hinauswuchs und heute Trägerin des Motorisierungsgedankens einer ganzen großen Nation ist.

-Kein Autorennen, keine Zielfahrt, keine Ge­ländefahrt, kein irgendwie gestartetes öffentliches motorsportliches Ereignis im weiten Deutschen Reich, für deren Durchführung nicht das NSKK. verantwortlich zeichnet.

Der durch das einsatzfreudige Schaffen der NSKK.-Männer geweckte Motorisierungswille wächst immer mehr, und wie zielbewußt er vor­getragen wird, erkennen wir vor allem daran, wie sich die Jugend immer stärker zur motor- sportlichen Ausbildung hingezogen fühlt. Ueber- all im Reich gibt es bereits Motorsport­schulen des NSKK. und die Zahl der Ju­gendlichen, die sich hier vertraut machen mit Nockenwellen und Vergaser, mit Differential und Zündkerze, wächst von Monat zu Monat.

Werfen wir einmal einen Blick in das Auf­gabengebiet einer solchen Motorsportschule

des NSKK. In Lehrgängen von fünfwöchiger Dauer wird eine Ausbildung erreicht, die sich nicht auf das reine Fahren beschränkt, sondern jungen Menschen auH allen Berufen, welche die Liebe und Leidenschaft zum Motor mitbringen, eine grundlegende Kenntnis des Kraftfahrzeuges und eine handwerkliche Fertig­keit vermittelt, darüber hinaus den Körper sport­lich stählt und dem Lernenden auch das gibt, was er zwar nur indirekt als Fahrer braucht, was ihm aber in sehr vielen Fällen außerordentlich zu- statten kommen wird: Seh- und Hörllbungen,

Entfernungsschätzen, Kartenkunde, Meldewesen, Gebrauch von Kompaß und Fernglas und vieles andere mehr.

Hier der Wochenablauf eines Ausbildungs­kurses: Er beginnt mit den Grundbegriffen des soldatisch disziplinierten Menschen: Schul-,

Stuben- und Spindordnung, Gesundheitspflege, Benehmen gegen Vorgesetzte, Rangabzeichen. Es folgt theoretisch und praktisch der Eeländedienst: Kartenkunde, Unterricht am Sandkasten, Ee- ländebeurteilung und -beschreibung und vieles

andere.

Das ist die Grundausbildung. Ihr folgt die kraftfahrtechnische Ausbildung, die neben gründlicher Kenntnis aller Einzelteile des Fahr­zeuges und des Motors und ihrer Funktionen vor allem auch das Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen, die Verkehrsvorschriften, die Eesetzeskunde usw. lehrt. Die praktische Ausbil­dung wird sowohl am fahrenden wie am stehen­den Fahrzeug in der Werkstatt, wie im Lehrraum am Schnittmodell und Verkehrstisch vor­genommen.

Als weiterer großer Abschnitt folgt die tech­nische Eignungsprüfung, anschließend daran die sportliche Ausbildung. Natürlich nimmt im Lehrplan auch die weltanschau­liche Schulung den ihrer hohen Bedeutung zukommenden Platz ein.

Das ist das Arbeitsgebiet einer Woche. In rund 55 Stunden ist mit dem Schüler das ganze Ge­biet der motorsportlichen Ausbildung in weite­

stem Sinne durchgearbeitet worden. Die zweite Woche wie auch die dritte, die vierte und die fünfte sind auf dem gleichen Ausbildungsschema aufgebaut mit dem Unterschied nur, daß sich für jedes Einzelgebiet die Anforderung immer mehr steigert.

Wenn z. V. die erste Woche der praktischen Ausbildung erst Unterweisung am stehenden Fahrzeug brachte und auf unbelebten Straßen die ersten Schalt- und Anfahrübungen stattfan­den, so findet man Motorwehrmänner mit dem Kraftfahrzeug der Motorsportschule in der zwei­ten Woche schon auf leicht belebten Straßen, in der dritten. Woche schon im Stadtverkehr, der auf dem Uebungsgelände durch Kreuzungen mit Verkehrsampeln und durch große Plätze mit Kreisverkehr dargestellt wird und so auch ver- kehrstechnisch alle Voraussetzungen für eine prak­tische Ausbildung liefert. In der vierten Woche gehts schon hinaus ins Gelände: Fahrten auf Feld- und Waldwegen, über Stock und Stein, bergauf, bergab, erfordern allerhand Geschick. Aber ebensoviel Uebung erfordert das Fahren in der Kolonne. Das wird alles erst solange geübt, bis es klappt. Die letzte Woche aber dient der Festigung und Prüfung der F a h r s i ch e r h e i t.

Durch die Ausbildung in den Motorsportschulen des NSKK. erhält die motorbegeisterte Jugend den ersten Schliff und wird gleichzeitig zu einer einsatzbereiten Haltung erzogen. Hier wird die in der deutschen Jugend ruhende Begeisterung zum Motor zu einer praktischen Grundlage für ihren späteren Dienst in den motorisierten Einheiten der Wehrmacht geformt.

Der junge Motor-Wehrmann, der aus der Motorsportschule des NSKK. hervorgeht, wird wohlvorbereitet an Körper und Geist mit Stolz das Kleid des Waffenträgers der Nation der Wehrmacht tragen und, wenn er seiner Wehr­pflicht genügt hat, als ganzer Mann in die Reihen des Korps zurückkehren, um dann in der großen Kameradschaft seiner Breitengliederung unermüdlich den großen Zielen des Motorisie­rungsgedankens zu dienen.

Statt vrol Haussuchungen

Tschechische Polizeimüßnahmen gegen das Hilfswerk der Sudetendeutschen Reichenberg, 4. März

Wie das Blatt der Sudetendeutschen,Die Zeit", meldet, erschienen 20 Mann der tschechoslo­wakischen Geheimpolizei in den Räumen des su­detendeutschen HilfswerksBund der Deutschen" in Reichenbera und nahmen in den Privatwoh- nungen des Bezirksgeschäftsführers und Gau- ge>chaftsführers Haussuchungen vor. Die dort vorgenommenen Nachforschungen blieben

ergebnislos. Inzwischen fanden ebenfalls eingehende Haussuchungen in der Bezirks- und Eaugeschäftsstelle selbst statt, wobei der gesamte Briefwechsel einer genauen Durchsicht unterzogen wurde, ohne daß bis auf einige bedeutungslose Briefe, die die Polizisten in der Eaugeschäfts­stelle beschlagnahmten, etwas gefunden wurde. Bei der Protokollaufnahme durch die Polizei­direktion wurde klar, daß die Haussuchungen vor­nehmlich der Fahndung nach Frage­bogen für Hilfsbedürftige galten, die sich auf Erhebungen der Vundesstellen unter den nordböhmischen Industriearbeitern beziehen sollen. Zugleich wurde auch in der der Bundesleitung,

Abteilung Volkswirtschaft, desBundes der Deutschen" unterstehenden Kanzlei in Reichen­berg eine Haussuchung vorgenommen, die die Beschlagnahme des größten Teils der Briefschaf­ten bezweckte. Das Material wurde zur Reichen- berger Polizeidirektion geschafft.

Mobttgarde in Nanrv eingeletst

Paris, 4. März.

In Naücy, wo ein Straßenbahnerstreik ausge- brochen war, griff die Polizei auf Anordnung des Ministers ein und räumte zwangsweise die von den Streikenden besetzten Werkhallen.

W.ME HD

Hinein in äas ckunxvollr!

(Lresse-IIlUstraticchsn Hokkwänn)

(8isbs äsn Artikel im örtlicbsn Teil)

Von Dr. jur. V/. KI

Das Jahrhundert vor der Machtergreifung litt an einer zweifachen Krankheit, an einer Ueber- schätzung des Stoffes und an einer Ueberschätzung der Form. Die Ueberschätzung des Stoffes drückte sich aus im Materialismus, die der Form im Formalismus.

Materialist in diesem Sinne ist nicht nur der, für den der Geldbeutel und der Magen die höch­sten Güter darstellen, sondern auch der, dem die Erkenntnis abhanden gekommen ist, daß das Wesentliche im Leben nicht der Stoff ist oder die Zahl, sondern der Geist. Dazu gehören z. B. die Menschen, die den Satz Gustav Strssemanns nachbeteten, man könne nicht gegen den Marxis­mus regieren, und die sich deshalb in dessen Schlepptau begaben. Dazu gehören aber auch die Menschen, die im und nach dem Weltkrieg immer wieder behaupteten, man könne nun einmal nicht gegen die halbe Welt kämpfen, weil diese an Menschenzahl und Kriegsmaterial uns überlegen sei. Die Geschichte bewies zwar das Gegenteil: erst 150 Jahre vorher hatte sich Friedrich der Große gegen die halbe damalige Welt siegreich behauptet, trotz seiner großen materiellen und zahlenmäßigen Unterlegenheit. Aber das machte nichts. Denn nach der Auffassung dieses geistigen Materialismus liefen Welt und Loben zur Zeit Friedrichs des Großen nach ganz anderen Gesetzen als heute. Deshalb bemühte man sich auch,aus den ausgefahrenen Gleisen der Geschichte heraus- zükommen", wie sich der Vizekanzler v. Paper so bildhaft ausdrückte, und den neuen vom Libe­ralismus erfundenen Lebensgesetzen endlich all­gemeine Geltung zu verschaffen.

Formalisten im oben erwähnten Sinne sind nicht nur die Paragraphenreiter und die Men­schen, die nur dann handeln können, wenn sie für ihre Entschließung eineBestimmung" finden, sondern alle die, welche die vielfältigen Erschei­nungsformen des Lebens für das Wesentliche halten und nicht mehr zu erkennen vermögen, daß diese nur die Hüllen, die llmkleidungen für einen ganz bestimmten Sinn darstellen, der sich in die­sen Formen ausdrückt. Hierher gehören z. B. die, welche die Wirtschaft für ein Ding an sich halten, das losgelöst und unabhängig vom Volkskörper bestehen könne und die daher glauben, man könne auch in einem kranken, zerrütteten Volkskörper eine blühende Wirtschaft aufrichten und erhalten. Sie glauben das, weil sie von der Wirtschaft nur noch die Lebens form sehen, aber nicht mehr den Sinn, und weil sie deshalb nicht mehr er­kennen können, daß die Wirtschaft nur eine Teil- funktion des Volkskörpers ist und mit dessen Schicksal untrennbar zusammenhängt.

Diese Arten von Materialismus und Forma­lismus meist treten sie gemeinschaftlich auf sind geistige Jnfektionserscheinungen im Volks- körper, die sich dort zu zeigen pflegen, wo ein­zelne oder ganze Gruppen vom jüdischen Denken und von der jüdischen Weltanschauung angefressen sind. Seitdem der Nationalsozialismus die Be­kämpfung der artfremden Auffassungen in die Hand genommen hat, sind diese Erscheinungen merklich zurückgegangen, und es ist nur noch eine

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verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen, die heute noch daran leidet. Diese Menschen-be­zeichnen sich gern als Männer der Praxis^oder als Männer der Wirklichkeit, sprechen häufig vom Boden der realen Tatsachen und leben- in- der Ueberzeugung, daß Theorie und Praxis gänzlich verschiedene Dinge seien und daß der Theoretiker eigentlich ein nicht ganz vollwertiger Mensch sei. Sie vermögen nicht mehr zu erkennem dich alle Praxis immer und überall im,Leben aus der Theorie herauswächst, und daß deshalb die Praxis mit der Theorie, untrennbar zusammenhängt und auf" sie angewiesen ist. Sie bewundern aus der einen Seite die. wirtschaft­lichen Maßnahmen des Reichswirtschaftsministers und lächeln gleichzeitig über. diegraue Theorie", die nach ihrer Ansicht etwa in der Wirtschafts­kommission der NSDAP. getrieben wird. Dabei merken sie in ihrer Weltfreindheit gar nicht, daß die praktischen Maßnahmen des Reichswirtschafts­ministers aus den Wirtschaftsauffassungen des Nationalsozialismus herausgewachsen sind. So sind z. B. die Grundgedanken, auf denen der Neue Plan" aufbaut und die er verwirklicht, altes Ideengut des Nationalsozialismus. Diese Menschen glauben allen Ernstes, man könne im Dritten Reich staatliche Wirtschaftsmaßnahmen verfügen, die unabhängig seien von nationalsozia­listischen Wirtschastserkenntnissen, ja sogar im Gegensatz zu ihnen stünden. In diesem Glauben werden sie dadurch bestärkt, daß die national­sozialistischen Wirtschaftstheorien noch nicht überall in die Praxis umgesetzt werden konnten. Aus dieser Tatsache schließen sie nun nicht etwa, daß der Nationalsozialismus seine aus seiner Weltanschauung fließenden Wirtschaftserkenntnisse auf organischem Wege, also auf dem Wege von innen heraus, in die Wirklichkeit umzusetzen be­strebt ist. Diesen einzig richtigen Schluß zu ziehen, verbietet ihnen ihre Weltanschauung, die glaubt, Revolutionen bestünden immer nur in der Zer­trümmerung unliebsamer Erscheinungsfor­men, deshalb muffe auch eine wirtschaftliche Um­wälzung zunächst einmal neue äußere Formen schaffen; daß eine richtige Umwälzung, also eine echte Revolution nicht von außen nach innen, son­dern umgekehrt von innen nach außen verläuft, also nicht von der Form, sondern vom Geist ihren Ausgang nimmt, das ist ihnen nicht verständlich. Weil nun das nicht geschieht, was sie erwartet haben, meinen sie, der Nationalsozialismus habe seine Wirtschaftsauffassungen an den Nagel ge­hängt. Gönnerhaft klopfen sie ihren national­sozialistischen Freunden auf die Schulter mit den Worten:Na, schließlich werden aus euch nach ganz vernünftige Kerle, mit denen sich praktisch arbeiten läßt." Dabei merken sie gar nicht, daß sie selbst nichts anderes sind, als weltfremde Theoretiker, weltfremd deshalb, weil ihre Theorien, im Gegensatz zu denen des'National­sozialismus, auf falschen Ideologien, auf Illu­sionen, auf Materialismus und Formalismus aufgebaut sind.

Für Menschen, die die Wirklichkeit nicht durch die Brille der jüdischen Weltanschauung sehen sondern so, wie sie ist, zeigt sich folgendes Bild: