Ausgabe 
(1.3.1937) Nr. 59
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parteiamtliche Tageszeitung

pachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Bremen

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der Ilationa

flmtsblatt des Senats der Freien kjanfestadt Vremen

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Nr. SS / 7. Jahrgang

Montag, 1. Mär; 1SS?

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Vas Schaufenster der Welt wirbt durch Leistung

Leipziger srülzjalzrsmeffe ISZ? eröffne» / Vr. Leg legt den Srundstein zumHaus der deutschen Arbeitsfront"

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Vas deutsche Volk ist unser Kapital I

Leipzig, 28. Februar.

In einer Feier, die zugleich die Eröffnungs­feier der Leipziger Frühjahrsmesse 1937 bildete, vollzog der Reichsorganisationsleiter und Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, am Morgen des ersten Messesonntags die Grundsteinlegung zum Haus der Deutschen Arbeitsfront auf der ..... ...........

Unser lagesspisgel

Die Leipziger Frühjahrsmesse 1937 wurde feierlich eröffnet.

Auf einer Tagung der Sudetendeutschen Par­tei forderte Konrad Henlein Parlaments­neuwahlen.

Die Deutsche Arbeitsfront führt am 29. und

- 21. März die 7. und letzte Reichsstraßensamm- lung des WHW. durch.

Die grauen Glücksmänner werden in einigen Tagen aus dem Stragenbild verschwinden.

Im Endspiel um den Reichsbund-Futzball- pokal schlug Niederrhein Sachsen 2:1.

Im Zwischenrundenspiel um den Adlerschild in Bremen besiegte Bayern den Gau Nieder- sachsen 11:19.

Der Fußballkampf Werder gegen Eintracht verlief in Vraunschweig unentschieden 2:2.

Aus den Deutschen Stimeisterschaften in Rot- tach-Egern gingen Christi und Rudi Cranz als Sieger hervor.

11^ MMUUMUMUNUMMWUMUUUWMUUMUWMMMW Leipziger Messe, das im Mittelpunkt der Techni­schen Messe errichtet wird.

Strahlender Sonnenschein lag auf dem weiten Messegelände, auf dem schon am frühen Morgen die Maschinen zu surren begannen und lebhafter Verkehr von Messebesuchern einsetzte. Auf der großen Freitreppe im Zuge der Straße des 18. Oktober weht mit dem Völkerschlachtsdenkmal als Hintergrund ein Wald von Fahnen der Deutschen Arbeitsfront. Auf den Auffahrts­rampen und auf der Straße des 18. Oktober bis zur Halle 7 hatten Ehrenabordnungen sämtlicher Parteigliederungen Aufstellung genommen. Gegen 9.39 Uhr traf Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, geleitet von Reichsstatthalter und Gauleiter Mutschmann und Bürgermeister Haake, ein. Nach einem kurzen Erußwort des Bürger­meisters nahm Dr. Ley das Wort. Einleitend stellte er fest, daß wir Deutsche, wie kaum eine andere Nation, auf unserem Raum beengt seien. Wir haben aber, so erklärte Dr. Ley, eines, das uns frei und glücklich macht,

wir haben ein herrliches Volk

das hochbegabt ist. Wir können mit Stolz be­kennen: Dieses Volk hat der Erde mindestens ebensoviel gegeben, wie die Erde diesem Volk gegeben hat. Das deutsche Volk ist unser Kapital, mit dem wir wirtschaften wollen und wirtschaften müssen. Der Ausdruck dieses Gedankens ist diese herrliche Schau deutscher Arbeit auf der Leipziger Messe. Seit mehr als 899 Jahren kommen hier die Menschen aus dem deutschen Raum zusammen. Es muß schon etwas Ungeheures sein, was so lange Jahrhunderte überdauert hat.

Das ist mehr . als der wirtschaftliche Wert, der in all dem liegt, das ist höchste Weltanschauung, deutsche Arbeit, deutsches Können und deutsche Leistung. So . nimmt es nicht wunder, daß das neue Deutschland nun die wirtschaftliche Messe mit dem Geistigen der Arbeit paaren will und daß wir in den Mittelpunkt dieses gewaltigen Messegeländes ein Denkmal, einen Tempel der Arbeit, der deutschen sozialen Ordnung und des neuen Deutschlands überhaupt setzen.

Dr. Ley forderte dann alle Männer der Partei, der DAF., der Behörden und der Wirtschaft auf, mitzuhelfen, damit dieses Denkmal, das ein Symbol des neuen Deutschlands sei, so groß und gewaltig, so würdig und schön wie nur möglich gestaltet werde. Dann könnten die Gäste aus dem Ausland, ob sie nun Freunde oder Gegner des neuen Deutschlands seien, nicht daran vor­übergehen und müßten bekennen: Die Arbeit in Deutschland ist nicht mehr eine Fron, nicht mehr eine Angelegenheit des Lohnes, sondern die Arbeit ist in Deutschland der Aus­druck höchster deutscher Ehre und deutscher Leistung und des deutschen Volkes überhaupt. Dr. Ley schloß mit dem Gedenken an den Führer, dessen Geist und Wille, wie alles in Deutschland, auch dieses neue Beginnen be­herrschen.

Nachdem die Lieder der Nation verklungen waren, begab sich Dr. Ley durch das Spalier der Ehrenabordnungen zum Freigelände vor der Halle 7. auf dem das neue Haus erstehen wird. Die riesige Front der Halle war mit dem Symbol der Deutschen Arbeitsfront festlich geschmückt. Von ihrem Sims kündete ein sich über die ganze Front hinziehendes Spruchband, daß diese Halle der Maschinen fortan

dem schaffenden deutschen Menschen" geweiht

ist. Dr. Ley ergriff noch einmal das Wort. Er pries den deutschen Arbeiter, der auch in früheren Jahrzehnten niemals, wie man ihm vorredete, um materieller Vorteile gekämpft habe, sondern um seine Ehre, seine Achtung, seine Heimat und

sein Vaterland, in dem er ein vollwertiger Bür­ger sein wollte. Adolf Hitler habe dem deut­schen Arbeiter sein Vaterland und damit seine Ehre zurückgegeben. So weihe er den Grund­stein und damit den Baubeginn des neuen Hauses der Arbsitsehre und des Arbeitsstolzes im Geiste der Toten, die im Laufe der Jahrtausende für Deutschland gefallen- sind. Der erste Ham- merschlag des Reichsorganisationsleiters galt den Toten des Weltkriegs, der zweite den Töten der Bewegung und der dritte den Toten der Arbeit. 2m Gedenken an den ersten Arbeiter der Nation und an alle deutschen Arbeiter schloß die Kund­gebung mit dem Gesang des ArbeitsliedesBrü- der in Zechen und Gruben".

Der Bau des Hauses wird noch im Frühjahr in Angriff genommen werden. DasHaus der

Sonntag ist zum ersten Male im Rahmen oer Leipziger Messe eine geschlossene kolonial- und tropentechnische Messe eröffnet worden, die ge­meinsam vom Kolonialpolitischen Amt der NSDAP. und vom Leipziger Messeamt geschaffen ist. Eine eigene Ausstellungshalle von 1999 Qua­dratmeter Fläche ist aus dem Gelände der Techni­schen Messe für diese technisch, wirtschaftlich und wissenschaftlich gleichbedeutsame und sehenswerte Sondermesse bereitgestellt.

Diese Messe will neben einer Sammlung der bereits vorhandenen kolonialwirtschaftlichen Kräfte die Privatinitiative in der deutschen Wirtschaft auf die kolonialen Fragen lenken und die Forschungs- und Erfindertätigkeit auf tro- pentechnischem und .hygienischem Gebiet fördern. Lehrschauen deutscher wissenschaftlicher Institute vereinigen sich mit den Ausstellungen der bedeu­tendsten Herstellerfirmen für koloniale Bedarfs­artikel und besonders tropengeeignete Waren zu einem eindrucksvollen Bild der Kultur- und Pionierarbeit, die von Deutschen in den Kolonien und den Tropen bisher geleistet worden ist und auch ferner geleistet wird. Die deutsche Ausfuhr- industrie und der deutschen Außenhandel zeigen auf dieser wirtschaftlichen Kolonialschau ihre absolute Konkurrenzfähigkeit, ihre Anpassung an Märkte in nicht eigenstaatlichen Wirtschaftsräumen und ihren Willen zur Mitarbeit im großen Eefüge der Weltwirt­schaft.

Der Rundgang beginnt mit einer kolonialsorst- lichen Schau: Hier wird zunächst Deutschlands

Holzverbrauch und Einfuhrbedarf dargestellt und gezeigt, daß das Holzversorgungsproblem >ür Deutschland nur mit der Kolonialfrage gelöst werden kann. Schon aus Gründen der Gleich­berechtigung wird der Anspruch Deutschlands auf eigene Kolonialwaldwirtschaft deutlich gemacht. Die Deutschland genommenen Kolonien weisen eine Bewaldung auf, die das Dreifache der deutschen Waldfläche beträgt und Deutsch­land reichlichst mit Hölzern verschiedener Verwen­dungsart, vom Luxusholz bis zum Papierholz^

Deutschen Arbeitsfront" wird mit der Messe­halle 7, der größten freitragenden Halle Deutsch­lands, organisch verbunden. Die Freifläche vor dieser Halle, auf der der Bau errichtet wird, hat eine Breite von 129 Meter und eine Tiefe von 49 Meter. Die' Plangestaltung und die oberste Bauleitung liegt beim Architekten des Führers, Speer, dem der Preisträger im Wettbewerb zur Umgestaltung des Messegeländes, Architekt Schllmischen, Leipzig, zur Seite steht. In großen Umrissen kann gesagt werden, daß das neue Haus in seinem Mittelteil eine Ehren- halle des deutschen schaffenden Men­schen enthalten wird. Zu beiden Seiten der Ehrenhalle werden kleinere Hallen die Leistungen der weltanschaulichen Arbeit der Deutschen Ar­beitsfront und desKraft-durch-Freude"-Werks

und darüber hinaus mit Nebenerzeugnissen, wie Palmöl, Kautschuk, Gerbstoffen, Faserstoffen usw. versorgen könnte.

Das Institut für Schiffs- und Tropenkrank­heiten in Hamburg, das in vorbildlicher Weise den Kampf gegen die Tropenkrankheiten führt, hat eine lehrreiche Wanderausstellung über Ver­breitung, Ursache, Wirkung und Bekämpfung der wichtigsten Tropenkrankheiten beigesteuert. Er­gänzt wird diese Schau durch Darstellungen der auf dem Gebiet der Tropenmedizin führenden deutschen Arzneimittelindustrie. Das Geologische Institut zeigt eine übersichtliche Sammlung der wichtigsten Mineralvorkommen der Welt. In den Firmenschauen wird nahezu alles gezeigt,

Aussig, 28. Februar.

Die Sudetendeutsche Partei hielt Sonntag in Aussig eine große Tagung ab, die klar und ein­deutig die politische Gestaltung und Kraft der sudetendeutschen Einheitsbewegung in zielsicherer Richtung aufzeigte. Was dem Tag von Aussig schon rein äußerlich sein Gepräge verlieh, war die geradezu elementare Wucht und disziplinierte Geschlossenheit einer festgefügten Gemeinschaft, die bereits weit über den rein politischen Charakter hinausgewachsen und einfachdie deutsche Bewegung in der Tschechoslowakei" geworden ist.

Von den Wänden und der schlicht geschmückten Tribüne des großen bis auf den letzten Platz be­setzten Versammlungsraumes grüßten die Fahnen der Bewegung und die Staatsfahne, als unter brausenden Zurufen Konrad Henlein mit seinem Stellvertreter Karl Hermann Frank und seinen Mitarbeitern, Abgeordnete Ernst Kundt und Dr. Kreißl-Bodenbach, den Saal betrat. Wie ein Gelöbnis klang das Lied der Arbeit aus.

zeigen. Die Höchstleistungen des Jahres finden hier alljährlich erstmalig ihren eindrucksvollen ausstellungsmäßigen Niederschlag. Diese Aus« stellung soll sich aber nicht auf die Messe beschrän­ken, sondern das ganzeJahr über ge­öffnet bleiben, um die Ehre des deutschen Aröeiters zu künden.

Die anschließende Halle 7, die während der Messe die große Maschinenschau beherbergt, wird außerhalb der Messe zu einer ;,K d F." - H a l l e ausgestaltet. Sie wird zu einer Art überdachten Sportplatz. Dadurch wird die Halle künftig 49 999 statt bisher 29 999 Menschen fassen können. Hier sollen Großveranstaltungen vonKdF." sportlicher Art und Feierabend-Veranstaltungen durchgeführt werden. Es ist sogar an die Er­richtung einer Sommereisbahn gedacht.

was der Kolonisator und der Eingeborene an Artikeln gebrauchen.

sssss ausländische vesucher

Schon der erste Tag der Messe brachte der Leip­ziger Innenstadt und dem Ausstellungsgclände einen in diesem Umfang noch nie dagewesenen Besuch. Nach den bisherigen Schätzungen kann mit rund 33 999 ausländischen Besuchern gerechnet werden. Dies ist um so erfreulicher, als damit die ursprüngliche Schätzung weit Lbertroffen wor­den ist.

Als erster Redner der Tagung sprach zunächst Führerratsmitglied der SDP. Dr. Kreißl- Bodenbach. Er zeigte auf, wie im Gegensatz zum alten Oesterreich die Entwicklung in der Tschechoslowakei immer deutlicher gegen die führung allgemeiner Eemeinde- erichtet war. Er verlangte daher die Wieder- erstellung der ursprünglichen Freiheit der Ge­meinden und vor allem die sofortige Durch­führung allgemeiner Demeinde- wahlen, damit der Wille des Volkes auch hier zum Durchbruch komme. Der Stellvertreter Hen- leins, Abgeordneter Karl Hermann Frank, gab einen geschichtlichen Rückblick über die bisherigen Etappen sudetendeutscher Politik". Die in St. Eermain übernommenen Verpflichtungen der tschechischen Regierung, aus der Tschechoslowakei eineArt höhexer Schweiz" zu machen, seien eben>owenig eingehalten worden wie die Minder­heitenschutzbestimmungen. Trotz des Eintritts sudetendeutscher Parteien in die Präger Regierung habe man das bisherige Unrecht keineswegs gemildert. Auch nach dem einzig da-

Me deutsche lugend kommt freiwillig

Axmann eröffnete den Reichsberufswettkampf im Bergbau

Esse«, 28. Februar.

Mit einer morgendlichen Feierstunde der Hit­ler-Jugend wurde. Sonntag auf der Schacht­anlageRosenblumendelle" des Mülheimer Bergwerksvereins in Mülherm-Heissen der Reichsberufswettkampf der Gruppe Bergbau eröffnet. Ueberall in den deutschen Bergbaubetrieben hatten sich zu gleicher Zeit die Jungbergmänner zu der vom Nationalsozialis­mus geschaffenen großen Leistungsprüfung der deutschen Jugend verfammelt. Fanfarenklänge, Musik und Gesang leiteten die Feierstunde ein. Dann sprach der Leiter des Berufswettkampfes, Obergebietsführer Axmann, über Sinn und Bedeutung dieser die ganze deutsche Jugend um­fassenden beruflichen Leistungsprüfung. Diesen vorbildlichen Maßnahmen in Deutschland stellte der Redner die Antreibermethoden des Stacha- now-Systems in Sowjetrußland gegenüber. Die deutsche Jugend brauche nicht angetrieben zu werden, sie komme freiwillig, um durch die Steigerung ihrer Berufsleistung der Volksgemeinschaft zu dienen. Der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau, Amtsleiter Padberg, kennzeichnete die besondere Bedeu­tung des deutschen Bergbaues im Rahmen des Vierjahresplanes. An seiner Erfüllung mitzu­arbeiten, erfülle auch den Jungbergmann mit Stolz. Mit dem Befehl zum Beginn des Wett- kampfes und einem Sieg-Heil auf den Führer endete die Feierstunde.

gpernball 1SS? zugunsten des wkw.

Berlin, 28. Februar.

Auf Einladung des Ministerpräsidenten Gene­raloberst Eöring fand Sonnabend der Opern- ball 1937 zu wohltätigen Zwecken in der Staats­oper Unter den Linden statt. Von Künstlerhänden waren die Räume der Staatsoper ausgestattet und durch Einbauten umgestaltet worden. Der fest­lich-frohe Rahmen entsprach der großen Tradition dieser Städte schönster Kunst. Ministerpräsident Generaloberst Göring und Frau Eöring konnten unter den rund 2909 Gästen fast alle Mitglieder des Reichskabinetts, des gesamten Diplomatischen Korps, eine große Anzahl von Reichsleitern, Reichsstatthaltern, Staatssekretären, Gauleitern und führenden Männern der Parteigliederungen, Vertreter der drei Wehrmachtsteile und viele be­kannte Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Presse begrüßen. Auch aus dem Ausland war eine ganze Reihe von Gästen erschienen.

Eine Fülle von musikalischen, gesanglichen und tänzerischen Darbietungen erfreuten Auge und Ohr. An ihnen waren alle großen Künstler be­teiligt, über die die Staatsoper verfügt. Neben der Staatskapelle unter Leitung von Staats­kapellmeister Professor Robert Heger wirkte die gesamte Tanzgruppe der Staatsoper mit. Den farbenfreudigen Höhepunkt bildete die Tanz­phantasieEspana" von Emanuel Ehabrier. Reichs­bühnenbildner Venno von Arent hatte die prächtigen Kostüme entworfen und Lizzie M.a u- drik die Tänze einstudiert. Bei dem anschlie­ßenden Ball verlebten die Gäste in den schönen Räumen noch viele frohe Stunden. Der Rein­ertrag fließt dem Winterhilfswerk des deutfchen Volkes und der Unterstützungskasse der preußi­schen Staatstheater zu.

stehenden sudetendeutschen Wahlsieg vom Mai 1935 habe man die angebotene Hand zum Frieden ausgeschlagen. Die deutsch-tschechische, Frage könne nur mit der Mehrheit des Sudetendeutsch- tums durch gesetzliche Vereinbarungen gelöst werden. Ein Rechtsgutachten überDie Grund­lagen einer Nationalitätenordnung in der Tschechoslowakei" erstattete der Abgeordnete der SDP. Kundt.

Den Höhepunkt der Kundgebung bildeten grundsätzliche Erklärungen des Vorsitzenden der sudetendeutschen Partei, Konrad Henk eins. Das Volk als Bluts-, Schicksals- und Willens­gemeinschaft stellte er in den Mittelpunkt seiner aufrüttelnden Ausführungen. Trotz aller Schick­salsschläge seien die Sudetendeutschen seelisch und biologisch ungebrochen. Nur mit Anwendung brutalster Gewalt könne ein tschechischer National­staat verwirklicht werden. Die Sudetendeutschen können nicht zulassen, daß die ihnen verbürgte freie Entwicklung in eine babylonische Gefangen­schaft umgewandelt werde. Jeder Sudetendeutsche sei ehrlich davon überzeugt, daß der Friede in

krsie kolonial- unv tropenttchnlsche Messe

Konrav Kenlein fordert parlamentsneuwaßlen

Sroße lagung der Sudetendeutschen Partei in flüssig