Ausgabe 
(20.12.1937) Nr. 349
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parteiamtliche Tageszeitung

NachrichtenblaN der Deutschen flrbeitssront Bremen

flmtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt Bremen

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Nr. 54S / ?. Jalzrgang

Montag, 20. Dezember 195?

kinzelpreis 15 Npf.

Weihnachtsfeier mit dem sichrer

fldolf H itler bei den Mitarbeitern der

Dienststellen des Neich sleiter s Jachster

Sinnbild nationalsozialistischer flrbeitskameradschast / Weihnachtsmann und St. Nikolaus

im Wettbewerb / Duch der sichrer wurde beschenkt

Die Mitarbeiter der beiden Dienststellen des Reichsleiters Bouhler, der Kanzlei des Führers und der parteiamtlichen Prüfungskommission zum Schutze des NS.-Schristtums, kamen am Sonnabendabend in Berlin zu einer Weihnachtsfeier im Haus der Flieger zusammen. Gegen 23 Uhr erschien auch der Führer, um nach der Arbeit des Tages ein paar Stunden der Freude und des Frohsinns im Kreise seiner Mitarbeiter zu verbringen. Unsere Ber­

liner Schriftleitung berichtet uns über

Zwei piestge Weihnachtsbäume flankieren die - Bühne des großen Saales im Hause der Flieger.

Der Festglwnz ihrer Lichter strahlt herab aus N lange weitzgeideckte Tische, die den Raum im » Halbrund umsäumen. Teller klappern, Schüsseln » , wandern von Hand zu Hand, während gedämpfte I Streichmusik das Klappern und Sprechen nur I schwach übertönt. Reichsleiter, Botenjungen,

I Amtsletter, Stenotypistinnen und Lektoren — sie » alle, die die Arbeit für den Führer zu fester Ka- M meradschaft zusammenschließt, sitzen aemeinsam D beim Abendbrot. Da plöMch erscheint der Weih- M nachtsmann mit Sankt Nikolaus, um mit köst- V lichen Witzen und perlendem Humor die Gaben an den Mann zu bringen. Sankt Nikolaus über­gibt dem Reichsletter — als Geschenk der Ange­hörigen der Prüfungskommission — ein riesiges in Pergament gebundenes Buch: „Die Schedelsche Eeschichtschronik" die gegen Ende des 15. Jahr­hunderts entstand. Das erste Exemplar erhielt

diesen Abend:

vor einigen Tagen der Führer, das zweite hatte Sankt Nikolaus für Reichsleiter Bouhler reser­viert, um damit symbolisch auf den Auftrag hin­zuweisen, den Pg. Bouhler kürzlich vom Führer erhielt: die Sicherstsllung der Unterlagen zur Erforschung des geichichtlichen Wir­kens der NSDAP.

Der Weihnachtsmann tritt nun in edlen Wett­streit mit Sankt Nikolaus. Er fuhrt Pg. Bouhler in die äußerste Ecke des Saales und deutet mit einer würdigenden Gebärde auf ein Pingpong- Spiel, das Geschenk der Mitarbeiter der Kanzlei. In buntem Reigen kommen dann alle anderen an die Reih«. Für jeden hat der Weihnachtsmann witzige Anspielungen auf persönliche Erlebnisse.

Draußen im Borsaal drängen sich die Angestell­ten des Hauses der Flieger: sie alle sind trotz der späten Stunde geblieben, um den Führer zu sehen, der gwen 11 Uhr erscheint. Freude glänzt auf allen Gesichtern, als der Führer am Eingang die

Umstehenden begrüßt, seinen Blick durch die Rei­hen der Anwesenden wandern läßt und dann unter seinen Mitarbeitern neben Reichsleiter Bouhler Platz nimmt.

Majestätisch erhebt sich der Weihnachtsmann von seinem Sitz. streift sich den langen schloh­weißen Bart und beginnt: „Als ich im Himmel oben davon erfuhr, daß auch der Führer zu die­ser Feier kommt, da bin ich — das muß ich ge­stehen — in Bestürzung geraten, denn was wohl sollte ich ihm schenken? Von Abteilung zu Ab­teilung bin ich im Himmel gewandert und habe nichts gefunden, denn euer Führer hat ja alles, und vor allem hat er das Schönste, was «s auf Erden gibt: die Liebe eines ganzen Volkes. Aber dennoch habe ich von oben..." Der Weihnachtsmann und Sankt Nikolaus schlep­pen nun mit schlürfendem Schritt einen riesigen Lebkuchen quer durch den Saal und überreichen ihn dem Führer. Ein großes Herz ist darauf mit den Worten „Frohe Weihnachten".

Der Führer bedankt sich lachend, indem er Sankt Nikolaus die Hand drückt. Der Chor der Geigen setzt ein ynd jubelt in schwingendem Takt einen Walzer: iin Nu ist die Mäche von wirbelnden Paaren gefüllt. Der Blick des Führers gleitet lachend von Paar zu Paar, aus seinem Gesicht läßt sich die herzliche Freude lesen, die ihm die Freude der anderen bereitet. Noch lange bleibt er mit seinen Helfern vereint die erst spät in der Nacht auseinandergehen.

Zwei Nationen brechen Notzstoffmonopol

vle günstige kntwicklung See veursch-ilalienischen ffandelsbeziekungen

Rom, 20. Dezember.

Die am Sonnabend von dem italienischen Außenminister Graf Ltano und dem deutschen Botschafter von Hassell unterzeichneten wirtschaft­lichen Vereinbarungen finden in der italienischen Presse starke Beachtung. „Giornale d'Jtalia" be­tont, daß der deutsch-italienische Warenaustausch im ständigen Wachsen begriffen sei. Deutschland nehme schon heute den ersten Platz im italieni­schen Außenhandel ein. So belaufe sich die italie­nische Einfuhr aus Deutschland in den ersten sie­ben Monaten des laufenden Jahres auf 1386 Millionen Lire gegenüber 1584 Millionen Lire für das ganze Jähr 1936. Italiens Ausfuhr nach Deutschland betrage für die gleichen Zeitabschnitte 81g Millionen bzw. 1061 Millionen Lire. Italien decke vor allem den größten Teil seines Bedarfes an Kohlen,, an Erzeugnissen der Schwerindustrie sowie der Maschinenindustrie in Deutschland, das seinerseits Hauptabnehmer der italienischen Reis- und Südfrüchte-Ausfuhr sei. Es besteht vor allem die Tatsache, daß zwischen Rom und Berlin heute der gemeinsame aufrichtige Wille am Werk ist, sich auch bei der Durchführung.der Wirtschafts­schlacht und der Auswertung aller nationalen Hilfsquellen gegenseitig zu unterstützen.

Der „Carriere dela Sera" schreibt, die voll­ständige Uebereinstimmung der Ansichten und Handlungen Deutschlands und Italiens auf poli­tischem Gebiet finde ihre natürliche und logische Ergänzung in der vollen Zusammenarbeit aus wirtschaftlichem Gebiet. Die wiederholt erprobte Zusammenarbeit werde sich allmählich erweitern und die Bande der beiden Nationen verstärken.

Italien und Deutschland suchen ihre Länder ge­meinsam vom Rohstofsmonopol einiger Groß­mächte zu befreien.

Jetzt die roten Stabsoffiziere

Warschau, 20. Dezember. Wie die polnische Zeitung „Expreß Poranny" aus Moskau meldet, hat die GPU. unter dem Moskauer Offizierkorps zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Unter den Verhafteten befinden sich 5 Kommandanten im Range von Stabs­offizieren. Die Verhaftungen seien im Zusammen­hang mit einer Untersuchung der GPU erfolgt, die sich g6gen die oppositionellen Organisationen richte, deren Zellen in der „Moskauer proletari­schen Division" entdeckt worden seien. Das War- ichauer Blatt erinnert daran, daß diese Division zum ersten Male in diesem Jahre an der Parade anläßlich des „26. Jahrestages der Oktober-Revo­lution" nicht teilgenommen hat. Man habe da­mals befürchtet, daß die „Moskauer proletarische Division" möglicherweise die Begrüßung durch ihren Obersten Befehlshaber nicht erwidert hätte.

kin „Srenzzrvisttzenfall"

Sowjetrussische Unterstellung

Warschau, 20. Dezember An der polnisch-sowjetrussischen Grenze in der Nähe der auf der Strecke Kiew -Warschau ge­legenen Grenzstation Zdolbunow hat sich ein neuer Erenzzwischenfall ereignet, der den sowjeti­schen Geschäftsträger in Warschau veranlaßte,

Jüdische srechlzetten

verdiente flbfutzr im Wiener Parlament

Wien, 20. Dezember.

Zur Abwehr der Voykott-Parole jüdischer Kreise gegen arische Geschäftsleute hatte der österreichische Eewerbebund eine Ausstellung und zahlreiche Kundgebungen mit der Losung, nur bei Ariern zu kaufen, veranstaltet. Auch in der nationalen und in einem Teil der katholi­schen Presse hatte die Losung Widerhall gefun­den. Dies paßte jedoch dem Vertreter der israe­litischen Kultusgemeinde im Wiener Stadtpar­lament, Ehrlich, nicht. Er unternahm einen frechen typisch-jüdischen Vorstoß, der aber von feiten der arischen Stadtverordneten entsprechend abgefertigt wurde. Zunächst mißfiel dem Juden, daß auch die österreichische Sektion des Deutschen und Oesterreichischen Alpenoereins streng auf dem Arierstandpunkt stehe, ja sogar eine Verschärfung der Nachprüfung der arischen Abstammung bei neueintretenden Mitgliedern angekündigt hat. Dann kritisierte der jüdische Sprecher die Kund­gebungen des Eewerbebundes. Auf diese an­maßenden Aeußerungen erwiderte Stadtrat Friedl. Er betonte, daß die Aktion, nur bei Ariern zu kaufen, die Antwort auf die Boykott-

Parole gewisser jüdischer Kreise gegen arische Geschäftsleute gewesen sei, daß von jüdischer Seite immer die minderwertigen und verbrecherischen Elemente in Schutz genommen würden. Stadtrat Frumolt erklärte, daß der Stand der Kranken.- kassenärzte übermäßig verjudet sei, desgleichen der Rechtsanwaltsberuf.

Sesktziktzlen aus Sem wiener Wald

Sie endeten mit 6 Monaten Kerker

Wien, 20. Dezember.

Vor einem Wiener Schöffengericht standen sechs ehemalige Angehörige des aufgelösten marxistischen Schutzbundes, dje in einer Keheimversammlung in einer Hütte des Wiener Waldes neue „Lrgani- sationspläne" entworfen hatten. Dabei wurde die Errichtung der proletarischen Diktatur als Endziel bezeichnet. Kriminalbeamte waren überraschend in die Versammlung eingedrungen und hatten die Schutzbündler verhaftet. Sie wurden nunmehr zu einer Kerkerstrafe von drei bis sechs Monaten ver­urteilt.

dem polnischen Außenministerium eine „Protest­note" zu überreichen. In der Note wird be­hauptet, daß von polnischer Seite in einen Wagen der sowjetischen Eisenbahn brennende Lumpen geworfen wurden, die diesen Wagen in Brand stecken sollten. Von polnischer Seite wird die sowjetrussische Darstellung des Vorfalles als lügenhafte Unterstellung scharf zurückgewie­sen. Die polnische Telegrapbenagentu'r ist er­mächtigt. die sowjetrussischen Behauptungen in aller Form zu dementieren. Der Brand nahm bereits auf sowjetrussischem Gebiet seinen An­fang. Die Ursache des Zwischenfalles ist der mangelnden Ueberwachung und dem fehlerhaften Material bei den sowjetrussischen Zügen zuzuschreiben.

Um NWveisiimdniffe zu vermessen...

Unterhaltung über deutsch-französische Presjefragen Berlin, 20. Dezember.

Der Pressechef des französischen Außenministe- riums, Gesandter Eomert, hat Sonntag abend Berlin wieder verlassen Er hat während seines Berliner Aufenthaltes mit Reichspressechef Dr. Dietrich und der Presseabteilung des auswärtigen Amtes Fühlung genommen. Hierbei haben er­sprießliche Unterhaltungen über alle diejenigen Fragen stattgefunden, die im allgemeinen Rah­men die beiderseitigen zuständigen Stellen inter­essieren.

Aussprachen dieser Art sollen in der Folgezeit fortgesetzt werden, um Mißverständnisse soweit wie möglich zu vermeiden, die auf dem Gebiete der Presse und des Nachrichtenwesens sich einstellen und für die Entwicklung guter Beziehungen zwi­schen den beiden Nachbarländern schädlich sind.

Sie erkannten »srieSensmacher"

Wien, 20. Dezember.

Der ehemalige österreichische Unterstaatssekre- tär im Ministerium des Aeußeren Gesandter a. D. Pflüg! hielt in Wien einen Vortrag über das deutsche Recht auf Kolonien. Er stellte fest, daß gerade die Entscheidung über die deutschen Ko­lonien seinerzeit die Brutalität der Ausplün­derungsmethoden der „Friedensmacher" am kräf­tigsten charakterisiert hätte. Es sei von vornherein klar gewesen, daß nur ein schwaches Deutsch­land eine derartige Vergewaltigung auf die Dauer ertragen würde.

Das neue erstarkte Deutsche Reich aber for­dere nun aus Gründen der Ehre und der deut­schen Lebensnotwendigkeiten den Raub zurück. Der Vortragende ging dann auf die politische Lage Oesterreichs nach dem Diktat von St. Ger- main ein. Er erwarte, insbesondere, von der vollen Durchsetzung der Gleichberechtigung des Deutschen Reiches in der Welt bessere Zeiten auch für Oesterreich.

Dem Duce übergeben. In den Gärten der Villa Torlonia in Rom wurde am Sonntag der präch­tige Fuchswallach Neander als Erinnerungsge­schenk der Stadt Hannover, dem italienischen Re­gierungschef übergeben. Der Duce unternahm so­fort einen Proberitt.

Hävuor ävr 8^.. im Uvim äer Ortsgruppe Ilorüelltor versammelt, um llavnovbänms unil 1VH>V.-8pvuäen an äie Betreuten ckidsss Bezirks rm überbringen. ^rrknallms: 8cbwlät.

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Dublin und London

kin versaffungskonffikt von internalionaler Tragweite!

Berlin, 20. Dezember.

Wie sehr sich Irland in den letzten Jahren unter der Führung de Baleras von dem augen­blicklichen Kurs der britischen Politik entfernt hat, würde in der vergangenen Woche in zwei Ereignissen von entscheidender Bedeutung beson­ders augenscheinlich demonstriert. Während die britische Regierung noch immer in der bolsche­wistischen Valencia- bzw. Barcelona-Zentrale „die spanische Regierung" sieht und rote Rädelsführer mit Ministertiteln belegt, die nationalen Frei­heitskämpfer jedoch als „Rebellen" bezeichnet, hat Irland gegenüber der Franco-Regierung eine grundsätzlich andere, bedeutend verständnisvollere Haltung eingenommen. De Valera teilte in der letzten Woche vor dem irischen Parlament mit, daß die irische Regierung diplomatische Be­ziehungen mit General Franco aufgenommen habe. Für Irland ist also ausschließlich die Franco-Regierung Repräsentant des spanischen Volkes. Ferner teilte de Valera mit, daß Irland das italienische Imperium anerkennen werde. Der neu ernannte irische Gesandte in Rom wird ein Beglaubigungsschreiben an den „König von Italien und Kaiser von Aethiopien" überreichen. Wegen dieses Vorhabens ist zwischen Dublin und London ein recht aufschlußreicher Verfassungsstreit entstanden. Der König von England kann sich in seiner gleichzeitigen Eigenschaft als König von Irland verfassungsgemäß nicht dem Rat seiner Minister, also den Empfehlungen der irischen

Regierung, widersetzen. König Georg wird also — als König von Irland — das Beglaubigungs­schreiben des neuen irischen Gesandten an den König von Italien und Kaiser von Aethiopien unterzeichnen müssen, obwohl England bis jetzt noch nicht den Willen gezeigt hat, das italienische Imperium anzuerkennen. Diese Tatsache wirft ein grelles Licht auf die innere Gegensätzlichkeit der Empire-Politik.

kin offenes Wort

London, 20. Dezember.

In seinem Sonntagsartikel im Observer schreibt °der englische Journalist Earvin: Nichts in der Welt könne Italien oder Deutschland der Gen­fer Kontrolle wieder unterwerfen. Englands Weigerung, die Annexion Abessiniens anzuer­kennen, habe weder Abessinien, noch Genf, noch dem britischen Weltreich genutzt. Es sei daher richtiger, die italienische Souveränität über Abessinien anzuerkennen, und zwar im Rahmest einer konstruktiven Politik gesunden Menschen­verstandes. Eine Wiederherstellung der englisch- italienischen Freundschaft und Zusammenarbeit in den Fragen gemeinsamer Interessen, ohne wei­tere Versuche, Rom und Berlin gegen einander auszuspielen, würde eine der besten Earantiest für den britischen Hauptweg nach Indien sein. Das alte diplomatische Spiel von Versailles sei für immer vorbei. Es lasse sich nicht mehr län­ger mit dem Leben und oer Sicherheit des bri­tischen Weltreiches vereinbaren, daß man versuche, das Deutsche Reich in Mitteleuropa zu blockieren.

ffaerle kalte Pech

Regensburg, 20. Dezember

Auf der letzten Etappe seines Rückfluges von Batavia mußte Major Haerle Sonntagnachmittag, aus Wien kommend, infolge schlechten Wetters in Regensburg zwischenlanden. Während der Landungsmanover geriet das Flugzeug in einen vier Meter tiefen Graben und wurde hierbei be­schädigt. Major Haerle selbst blieb unverletzt. Nachdem Haerle seinen Fernostflug über an­nähernd 30 000 Kilometer trotz aller klimatischen Schwierigkeiten programmgemäß durchgeführt hatte, zwang ihn die Wetterlage der letzten Tage, >einen Rückflug in Wien zu unterbrechen. Obwohl auch am Sonntag noch die Bedingungen für das ohne Funkgerät ausgerüstete schwachmotorige Flugzeug äußerst ungünstig wären, entschloß sich Haerle, den letzten Abschnitt Wien Berlin zu bewältigen. Zur Vermeidung besonders schwie­riger Wetterzonen mußte er seinen Flugkurs westlich vom Böhmerwald nehmen. In Regens­burg wollte er noch einmal Auskunft über den Rest seiner Flugstrecke einholen.

Der amerikanische Dampfer „President Hoover" »er in der Nacht zum 12. Dezember aus ein Fel­senriff in der Nähe von Formosa aufgelaufen ist, ist am Sonntag auseinandergebrochen.

Der französische Außenminister Dclbos traf. von seiner diplomatischen Rundreise zurückkehrend, am Sonnragvormirtag wieder in Paris ein.

Eine Abordnung französischer Fliegerosfizierc wird sich demnächst nach London begeben. Die Generalstäbe der Luftwaffen beider Länder wol­len in eine enge Zusammenarbeit treten.

Cosima-Wagner-Eedenkfeier. In einer Feier­stunde wurde gestern in der Ludwig-Siebert-Fest- Halle zu Bayreuth des 100. Geburtstages Cosi- ma Wagners gedacht.

Ilingrau in flammen

Amerikanisches Kriegsschiff zur Hilfeleistung unterwegs

Schanghai, 20. Dezember.

Nach Berichten, die auf dem Flaggschiff des amerikanischen Ostasiengeschwaders eingegangen sind, soll in der Stadt Tsingtau ein riesiger Brand ausgebrochen sein, der angeblich von chinesischen Truppenteilen angelegt wurde. Der amerikanische Kreuzer „Marblehead" ist nach Tsingtau ausge­laufen, um den bort lebenden Amerikanern und anderen Ausländern Hilfe zu leisten.

Die Stadt Tsingtau steht in Flammen.

Die deutsch-italienischen Handelsvereinbarun- qen zeigen den Willen der beiden Nationen, das Rohstofsmonopol anderer Mächte zu brechen.

Der Führer nahm an der Weihnachtsfeier der Mitarbeiter seiner Kanzlei teil.

Das einzige Eauliga-Punltspiel Niedersach- fens endete mit einem 7:1-Sieg Werders über Blumenthal.

Deutschlands Eishockey-Ländermannschaft un­terlag in Basel der Schweiz 1:3 (0:0. 0:3,1:0).

Die 3. Reichsstraßensammlung des WHW. wurde von der HJ. erfolgreich beendet.

In Bremen fanden gestern die ersten großen Weihnachtsfeiern der Partei statt.