parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrdeitsstont Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Vremen
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Nr. Z47 / 7. Jahrgang
Sonnabend, IS.dezember 1SZ7
kinzelpreis lS Npf.
der Whrer ehrte seine flutobcchner
Vr. Voebbels: „Ihr werdet durch die Straßen pdolf Hitlers unsterblich
(Ligsnsf vfsktbefiekt
verlin, 1S. dezemder In einer für sechs Vauobschnirie gemeinsamen seier wurden gestern im Nahmen eines Festaktes bei verlin-krkner weitere 21S km Neichsauwbahn von dr. todt dem Verkehr übergeben, damit erreicht das gesamte Neichsautobahnneh eine Lange von 2000 km.
Usr „Lrsmer Leitung")
fln diesem denkwürdigen loge weilte der sichrer in verlin inmitten einer flbordnung seiner ftutobahn- arbeiter und ehrte in ihnen alle Mitschasfendcn an dem gewaltigen Werk durch Herstiche und anerkennende Worte. Vorher sprach in der deutschland- halle Vr. Soebbels ;u den flutobahnern.
dr. ladt gab den 2000 . Kilometer frei
Zu der eindrucksvollen Feier an der Auffahrt Errner-Griircheide an der Osttang-ente des Berliner Ringes hatten sich neben Arbettern und Ingenieuren dieses Bauabschnittes Formationen der Partei und ihrer Gliederungen auch viele Ehrengäste eingefunden, unter ihnen u. a. Reichs- verkehrsminifter Dr. Dorpmüller. in Vertretung des Reichskriegsministers der Kommandierende General der Panzertruppen, Lutz. Stabschef Lutze. Reichsarbeitsführer Hierl, Korps-führer Hühnlein, die Staatssekretäre Kleinmann und Königs, Ministerialdirektor Brandenburg, Obergruppenführer von Jagow, Generalarbeitsfllhrer Dr. Decker, Gruppenführer Offerman-n vom NS- KK.. is-Oberführer Schäfer, Eauleiter-Stellver-
Nach einem stillen Gedenken für die Opfer der Arbeit beim Bau der Reichsautobahnen hob Dr. Todt die kulturelle Bedeutung der Reichsautobahnen hervor. Es sei symbolisch, daß der 1000. und der 2000. Kilometer gerade im deutschen Ostraum feierlich dem Verkehr übergeben wurden. Diese gewaltigen Straßen des Führers werden nicht nur dort errichtet, wo heute bereits stärkster Verkehr besteht.
Diese Strahen entstehen rm ganzen Reich und stoßen vor allem !m östlichen Teil Deutschlands bemüht in bisher verkehrsarme Gebiete vor, um dadurch die Voraussetzung für eine lebhaftere wirtschaftliche Entwicklung zu schassen."
Im Auftrage des Führers übernahm Dr. Todt dann den 2000. Kilometer der Strahen Adolf Hitlers vier Jahre nach dem ersten Spatenstich an diesem gewaltigen Werk und übergab die Strecke dem Verkehr.
treter Wegener. Vizeadmiral Cuse, der Direktor der Reichsautobahn, Rudolphi, Polizeipräsident Graf Helldors, Stadtrat Engel und Regierungspräsident Dr. Refardt (Frankfurt/Oder).
Nach dem Vorspruch eines Arbeiters. dieser Baustelle nahm der Eeneralinspektor für das deutsche Strahenwesen, Dr.-2ng. Todt, das Wort. „Der 2600. Kilometer wird dem Verkehr übergeben — ein.kurzes Wort, das eine gewaltige Arbeitsleistung in sich schließt. 2000 Kilometer fertige Strecke ist das Ergebnis unermüdlicher drei- bis vierjähriger Arbeit von rund 250 000 Volksgenossen, die entweder direkt auf den Baustellen oder indirekt in den Fabriken durch die Straßen des Führers beschäftigt waren. Eine große Eemeinschaftsleistung ist vollbracht," betonte Dr. Todt weiter, „ein Beweis für die Leistungsfähigkeit eines Volkes, das seine ganze Kraft für gemeinsame Ausgaben einsetzt."
Kameradschaftsabend mit -Wolf Killer
Den Höhepunkt des denkwürdigen Tages bildete der große Kameradschaftsabend, aus dem der Führer mitten unter den von der Reichsregierung nach Berlin geladenen 2Mb Autobahnern weilte und nach dem großen Rechenschaftsbericht von Dr. Todt selbst das Wort ergriff. Zahlreiche Ehrengäste aus Partei, Staat und Wehrmacht hatten sich gemeinsam mit den Reichsautobahnern im Theater des Volkes eingefunden. In der Pause begrüßte der Führer die am längsten bei der Reichsautobahn beschäftigten Arbeiter persönlich durch Handschlag.
Der Jnnenraum und die Ränge des Theaters waren schon lange vor Beginn bis auf den letzten Platz gefüllt. Es herrschte eine prächtige Stimmung.- Die Autobahner, die sich auf den vorher- ehenden Besichtigungsfahrten durch die Reichs- auptstadt schon gut kennengelernt und Freundschaft untereinander geschlossen hatten, warfen sich Scherzworte in allen deutschen Mundarten zu. Dann setzte der Musikzug der Leibstandarte mit, schneidigen Märschen ein. Ueber dem Haupteingang des Theaters leuchteten weithin sichtbar, von' vielen Scheinwerfern angestrahlt, fünf riesige mit Coldbändern geschmückte Hakenkreuzbanner, unter denen der Führer nun, von den Massen begeistert begrüßt, Hinwegschritt und das Theater betrat. Die Reichsautobahner erhoben sich spontan von ihren Plätzen und jubelten aus vollem Herzen dem Manne zu, an dessen Werk sie mit schassen dürfen.
Seneralinspektor vr. ladt
erstattete einleitend den Rechenschaftsbericht über die bisher auf den Straßen des Führers gelei
stete Arbeit und ging besonders auf die Ueberwindung aller Schwierigkeiten ein, die sich dem gewaltigen Werk entgegenstellten. Weiter sprach er von dem Wandel der Verhältnisse in Deutsch-, land. der nicht deutlicher belegt werden könne als durch die Tatsache, daß in allen Teilen des Reiches die Arbeitsämter, die seinerzeit gegründet wurden, um 6V- Millionen Arbeitslosen Almosen zuzuteilen, heut« ausschließlich damit beschäftigt leren, di-e nötigen Arbeitskräfte für das aufbauende Deutschland zu finden. Dr. Todt sprach den herzlichsten Dank allen aus. die an dieser ewaltigen Arbeit direkt und indirekt mitgeholfen aben. .!
Unter stürmischem Beifall der Autobahnarbei- ter erklärte dann Dr. Todt: „Mein Führer, ich melde Ihnen hiermit die durchgeführte Freigabe des 2000. Kilometers. Dank der Mitarbeit aller ist das von Ihnen beim 1000. Kilometer angenommene Vauziel siir das Jahr 1937 erreicht worden. Ich bitte, als Erinnerung an diesen Ehrentag des deutschen Straßenbaues die von
Pros. Klein-Miinchen entworfene Plakette des 2000. Kilometers, die heute jeder von uns trägt, anzunehmen.
Dann dankte der Eeneralinspektor auch dem Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller für den Einsatz der Deütschen Reichsbahn. Unter nicht endenwollendem Jubel überreichte Dr. Todt dem Führer die Plakette und anschließend auch dem Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller. Der Führer dankte Dr. Todt herzlich und sprach auch dem Reichsverkchrsminister seinen Dank aus. Im Auftrag aller seiner Kameraden nahm dann der
Neichsauwbaknarbeiier tuSwig Lrößler
aus Frankfurt/Main das Wort. Er grüßte im Namen aller beteiligten Arbeitskameraden den Führer und sprach den Dank aus für die Einladung nach Berlin.
Dieser Mann, der selbst vom ersten Spatenstich zur Reichsautobahn bis heute an dem Werk mitarbeitet, gab in bewegten Worten dem Danks aller Ausdruck, die lange Zeit hindurch vergeblich nach Arbeit suchten, die heute aber in fester Arbeit stehen, die im nationalsozialistischen Staat wieder frei geworden sind. Wir wollen, so erklärte er unter lauter Zustimmung seiner Arbeitskameraden, Ihnen, mein Führer, bei Ihrem großen Werke helfen. Wir glauben an unseren Führer, wir glauben an unser Volk, wir glauben an Deutschland! Darauf sprach
der führer
In überaus eindrucksvollen Ausführungen legte der Führer den 2000 Männern, die in allen deutschen Gauen an den Reichsautobahnen schassen, Sinn, Zweck und Bedeutung dieses gewaltigen Werkes dar Seine Worte zeugten von der tiefen inneren Anteilnahme, die den Schöpfer der Idee mit den Trägern und Gestaltern dieser für ,die Jahrhunderte bestimmten Straßenbauten verbindet. Diese, Verbundenheit klang aus jedem seiner Worte, die aus dem Herzen kamen und zu Herzen gingen. Unter minutenlangem stürmischen Jubel gab der Führer seiner Freud« und seinem Stolze über das große Werk. das zur Zeit auf dieser Erde geschaffen und gestaltet wird, Ausdruck.
Er verband damit den Dank an den deutschen Arbeiter, aus dessen Reihen er selbst hervorgegangen sei und der immer am treuesten zu ihm gestanden habe. Dieses Denkmal der deutschen Arbeitsleistung sei nicht nur ein Werk des deutschen Geistes, sondern auch das Werk der deutschen Arbeitskraft und der deutschen Faust.
Die Arbeiter nahmen die Ansprache des Führers mit nichtendenwollenden Kundgebungen der Treue und der D a n k b a r k e i t auf. Begeistert und ergriffen stimmten sie in das „Sieg- Heil!" ein, das Reichsminister Dr. Goebbels auf den Führer ausbrachte.
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Der zweite Teil des Abends wa> der heueren Muse. der Kunst und Freude gewidmet: Die
ersten deutschen Künstler waren aufgeboten, um mit Tanz, Gesang. Artistik. Musik und „Zauberei" den Abend unvergeßlich zu machen.
(Siehe auch Seite 2)
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Ein amerikanischer Freund des nationalsozialistischen Deutschlands, der zu einem längeren Besuche im verlästerten „Germany" geweilt hat, sandte uns nach Rückkehr in seine Heimat eine amerikanische Sonntagszeitung, verwies uns aus einen bebilderten Artikel in dieser Zeitung, „Osriusuvs vrlvs kor mors uuck bsttsr Ladies", und schrieb UNS ZU dem Inhält desselben: „Ich bin entsetzt über die Leichtfertigkeit und Böswilligkeit, mit der hier die Wahrheit verdreht wird, mit der hier wieder einmal ein Problem, das eigentlich alle Völker mit Verantwortungsbewußtsein bewegen müßte, behandelt und entstellt wird."
Dieser Aufsatz stellt tatsächlich ein Musterbeispiel von Verdrehungskunst dar und beweist wieder einmal eindeutig, welche Ausgaben die Propaganda der Wahrheit zu lösen hat, um die Begriffsverwirrungen zu klären, die von gewissenlosen Schreibern mit Absicht überall hervorgerufen werden. Zwar können sie bei Leuten, die Deutschland kennengelernt haben und die sich auch sonst die eigene Urteilsfähigkeit/ zu bewahren wußten, nicht viel ausrichten. Aber Millionen und aber Millionen anderer stehen solcher Giftmischerei oft hilflos gegenüber.
An die Spitze seines Aufsatzes, setzt der saubere Verfasser ein Babybild und versieht es mit folgender Unterschrift: „Der kleine Otto Wolf wird als das idealtypähnlichste Baby angesehen und in der großen Oefsent- lichkeit propagiert als erstrebenswertes Vorbild für junge Eheleute." Das ist scheinbar ein harmloser Schwindel. Er ist aber außerordentlich geschickt auf amerikanische Mentalität berechnet: Deutschland als große Zuchtanstalt, in der die 'Neugeborenen sozusagen mit der Elle beweptet werden. Ohne Normaltypähnlichkeit keine Zukunftsaussichten! So soll man denken lernen, und so denkt denn auch mancher, nach dem Wunsche des Schreibers und seiner Hintermänner. Damit ist der Baden aufnahmefähig, gemacht für weitere lächerlich entstellende Behauptungen: „Der Führer hat Herrn Richard Walther Darr«, den Landwirtschaftsminister, mit der Durchführung der Geburtenpropa- ganüa betraut, da seine Abteilung die besten Erfahrungen darüber besitzt, wie man züchte- rische Erfolge erzielt." Barbarisch diese Deutschen, die Nazis, stellen Mensch und Vieh aus eine Stufe, — soll der Leser denken. Und mancher fällt gewiß darauf herein.
Im übrigen, so weih der Verfasser seinen schon leise schauernden Lesern weiter zu berichten, werden Väter und Mütter in Deutschland unentwegt daraus hingewiesen, ..daß des Mannes Pflichten dem Vaterlande gegenüber allein auf dem Schlachtfelds liegen, und daß die Frau zu sorgen hat, dem Daterlande möglichst viel Söhne für den kommenden Krieg großzuziehen. Dafür erhält dann der Vater von mindestens fünf Söhnen einen Orden, „am Rocke zu tragest". ..Man gibt diesen Familien", so heißt es weiter „auch kostenlos Eigenheime zur lebenslänglichen Benutzung".
Selbstverständlich läßt der „Europäische Berichterstatter" der amerikanischen Sonntagszeitung auch die günstige Gelegenheit, an die Tränendrüsen der amerikanischen Weiblichkeit zu appellieren, nicht vorübergehen. Die Frau hat drüben allerhand dreinzureden, auch wo sie eigentlich nicht zuständig ist, und wer sie auf seiner Seite hat, gewinnt zumeist sein Spiel. Er „berichtet" also: „In Deutschland besteht eine Art Feme, die nächstens die Fenster und Türen der Wohnungen berufstätiger Frauen mit drohenden Versen beschmiert. Die Inschriften veranlassen dann die Frauen, schleunigst zu heiraten und ihren Arbeitsplatz frei zu machen, um sich — hier wird der Lügenbold dramatisch — die Freiheit zu erhalten, außerhalb von Gefangenenlagern leben zu können."
Wir haben nur einige Kostproben aus dem Artikel gegeben. Sie dürsten genügen, um die Situation hinreichend zu kennzeichnen, „Scheint es auch Wahnsinn, so hat's doch Methode", kann man auch hier sagen. Denn Dichtung und Wahrheit sind in diesem Ar« tikel und in ähnlichen Aufsätzen, die von gewissen phantasiebegabten „Berichterstattern" verbreitet werden, geschickt gemischt. So geschickt, daß der die nationalsozialistische Wirklichkeit nicht kennende Ausländer glauben muß „es wird schon stimmen". Um die Voraussetzungen und das Ziel irgendwelcher Maßnahmen kümmert er sich dann werter nicht und es ist das in seinem Bewußtsein hängengeblieben, was der publizistische Giftmischer will.
- Gewiß wird die Zeit mich Per Wandel schaffen Das aber entbebt un« alle, die wir dazu in der Lage sind und die Möglichkeit haben, nicht der Pflicht, immer und überall
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Nach dem Einzug der Japaner in Nanking rechnet man mit dem Generalangriff auf Siidchina.
Auf der Pariser Weltausstellung wurde Deutschlands Kanusport ausgezeichnet.
^m Tennis-Länderkampf gegen Deutschland liegt Australien 2:1 in Führung.
Das Hochwasser des Tiber nimmt in Rom einen bedrohlichen Umfang an.
Der Führer weilte unter seinen Reichsautobahnern.
Der Reichskommissar für die Preisbildung hat nähere Vorschriften zur Mietspreisbildung getrogen.
D>w N«ck> legt eine neue Anleihe über 1 Milliarde RM. aus.
Der Leiter des deutschen Handels in der DAF. wendet sich gegen die Lehrlingsausbildung in Warenhäusern.
Heute beginnt der Großeinsatz der HS. für die dritte Reichsstraßensammlüng des WHW. Die Bremer Polizei machte den Cuxhavener Frauenmörder Max Breftm unschädlich.
In Koblenz begann ein Riesenprozeß, der sich ^ r " Korruptionssumpf der Systcmzcit