Ausgabe 
(17.12.1937) Nr. 346
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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Bremen

flmtsblatt des Senats der jreien iiansestadt Bremen

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Nr. 546 / 7. Jahrgang

sreilag, 17. dezember 1957

kinzelpreis 15 Npf.

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terror und Mord bei Sowjet-„walilen

wie der blutgierige Stalin das 7^ Volk

unter seine Knute zwingt

Nur 55,4 Prozent wahlberechtigt / öffentliche statt geheime Wahl / Her verbotene vleistist / Maffenverhastung von Hauptkandidaten / Vas

pegenteil einer Vertrauenskundgebung

polnische knchüllungen

Berlin, 17. Dezember Wenn Stalin die von ihm geknechteten und terrorisierten Sowjetrussen zur Wahl „aufruft", so heißt das, wie die soeben bekannt werdenden Vor­gänge im bolschewistischen „Paradies" beweisen: „Deine Stimme oder dein Leben!" Während sich im nationalsozialistischen Reich auch in diesem Jahr der Tag der Nationalen Solidarität zu einer überwältigenden Vertrauens- kundgebung aller Volksgenossen gegenüber dem Führer und seinen Mitstreitern gestaltete, mutzten im Lande der Sowjet-Machthaber die hungernden und frierenden Opfer des kommunistischen Systems der Unordnung unter Anwendung offensichtlicher Druckmittel an die Wahl­urne gezwungen werden. Aber mit dieser „demokratischen Methode" nicht genug: Die Polnische Telegraptzenagentur, die ebenso wie eine grotze Zahl ausländischer Zeitungen sich bereits mehrfach kritisch mit der Farce der sowjetrussischen Wahlen beschäftigt hatte, weist soeben darauf hin, daß in den Wahllisten nur 55,4 Prozent der Bevölkerung als wahlberechtigt aus­gewiesen worden seien. Dieser niedrige Prozentsatz der Wählerzahl sei zu verzeichne», obwohl das Wahlalter bis zum 18. Lebensjahr herabgesetzt worden wäre- Für diesen niedrigen Satz gäbe es nur zwei Erklärungen: Entweder seien viele Stimmberechtigte nicht in die Wählerlisten aufgenommen worden, oder aber die Beoölkerungsziffern der Sowjetunion seien tatsächlich wesentlich niedriger als offiziell angegeben. Die Verschleie­rung der Höhe der Bevölkerungsziffern ergibt sich übrigens auch aus der Annullierung der für den Januar des vorigen Jahres festgesetzten Volkszäh­lung. — Die Enthüllungen der polnischen. Nachrichtenagentur, denen wir nichts hinzuzufügen brauchen, sollten vor allem die „westlichen Freunde" des Sowjet-Regimes zum Narrenden anregen.

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Zu den Sowjetwahlen wird ferner von in bal­tischen Staaten lebenden ehemaligen sowjet- russischen Funktionären, die der Sowjetunion den Rücken gekehrt haben, mitgeteilt, daß schon seit ! langem „die gesamte Intelligenz" von den Wahl- ! listen gestrichen worden sei, weil sie als politisch unzuverlässig gelte. Wahlberechtigt sei ist erster Linie die große stumpfe Masse der Analphabeten, die weder lesen noch schreiben könnte, und die man künstlich in Unwissenheit über alles halte, was außerhalb der Sowjetunion vor sich^gehe.^

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Besitz von RundfuM»„„- -

sie sei nur Eemeinschastsempsang sowjetrussischer Tender vorgesehen. Ein großer Tori der Wähler habe überhaupt, nicht begriffen, worum es bei dieser Wahl gegangen sei. Man habe. zwangs -- weise jeden Wahlberechtigten zum Wahl-büro

Ausländische Zeitungen gebe es nicht. Nur Towjetfunktionäre dürften Rundfunkapparate be­sitzen, während der großen Masse der selbständige Besitz von Rundfunkapparaten untersagt sei. Für

gebracht, und es sei jedem Verhaftung mit allen sich daraus ergebenden Folgen sicher gewesen, der an -der Wahl nicht hätte teilnehmen wollen.

Die Wahl sei auch nicht geheim erfolgt, son­dern öffentlich. Es habe niemand wagen dürfen, auf den Wahlzetteln irgendwelche Aenderungen vorzunehmen, da ein Anstreichen oder Ankreuzen von Kandidaten oder Liste», wie in anderen Län­dern, nicht vorgesehen war. Wer es unter diesen Umständen gewagt hätte, im Wahlbüro einen Bleistift in die Hand zu nehmen und die Wahl­zelle auszusuchen, um dort Aenderungen vorzuneh­men, wäre sofort aus die schwarze Liste gekommen.

Mit Recht bemerkt die Polnische Telegraphen­agentur, es erübrige sich unter diesen Umständen, sich weiter mit den durch Terror, Gewalt und . Mord durchgeführten Wahlen zu beschäftigen. Mit diesen Methoden könne das sowjetrussische Juden­tum zwar das in völliger Unwissenheit und Ab­geschlossenheit gehaltene russische Volk unter seine

Knute bringen, die aufgeklärte westeuropäische Menschheit dagegen werde wissen, wie es solche Wahlmethoden und Wahlen zu werten habe. Ihr könnten Stalin und seine blutgierige jüdische Um­gebung heute nicht mehr Sand in die Augen streuen, denn die Erkenntnis von der Wahrheit der Zustände in der Sowjetunion sei unaufhalt­sam auf dem Vormärsche.

In einer weiteren Meldung aus Moskau stellt die Polnische Telegraphen-Ageniur zu den Wah­len fest, daß eine ganze Reihe von Hauptkandida­ten auf der Liste der Gewählten nicht mehr ver­zeichnet sei. Unter ihnen befinden sich der Ehef der sowjetischen Luftwaffe Alksnis im Wahlbe­zirk Mohilow, der Vorsitzende der staatlichen Pla­nungskommission Moslauk im Wahlbezirk Ufa und der Ehef der Panzerabteilungen Bo-kis im Wahlbezirk Orscha. Diese Kandidaten, so wird festgestellt, seien bei den Wahlen nicht durchge- sallen, sondern nach ihrer Registrierung einfach in den Wahllisten gestrichen worden. Nach in Mos­kau verbreiteten Gerüchten - seien sie verhaftet worden. Von den neun Mitgliedern des Kriegs­gerichtes, das Tuchatschewski und die sieben Gene­rale abgeurteilt hatte, sind außer Alksnis in den Obersten Rat der Sowjetunion folgende Personen nicht gewählt worden: Ulrych,'der der Vor­sitzende des Kriegsgerichts war, Kaschirin, der Kommandant des nordkaukasischen Militärbezirks und Goriatschew, der Kommandant des 6. Stalin- schen Kosakenkorps. Auch über Kaschirin verlautet, daß er verhaftet worden sei.

In den neugcwählten „Obersten Rat der Sowj­etunion" sind nach einer weiteren Meldung, was für die gegenwärtige Situation sehr bezeichnend ist, nur 88 Abgeordnete aus dem früheren Zentral- exekutivkomitee (von insgesamt 757) wiederge­wählt worden. Das Zentralexekutivkomitee, an dessen Stelle die neugeuzjihltc Körperschaft nun­mehr treten soll, bestand zum größten Teil aus Partei- und Verwaltungsfunktionären der Pro­vinz, die durch die jüngste Säuberungsaktion in größtem Umfang betroffen worden sind.

llvuto »viril in keierliebom Kabinen äer 2800. Kilometer cker keivbsantobabnsn seiner LsstimmnnK überleben. (^Vsltbllä.)

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Bern, 17. Dezember.

Die Schweizer Bundesversammlung wählte mit 158 von 181 gültigen Stimmen den Vizepräsiden­ten des Bundesrates Dr. Johannes Vaumann zum Vuttdespräsidenten sür 1938. Zum Vizepräsi­denten wurde mit 148 von 1S8 gültigen Stimmen Bundesrat Philipp Ettcr bestimmt. Bundespriisi- dcnt und Vizepräsident gehören erst seit etwa vier Jahren dem Bundesrat an.

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steute wird der 2000. Kilometer in Betrieb genommen - Vas Weihnachtsgeschenk der WV.-flrbeiter an den sichrer

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Berlin, 17. Dezember

Am heutigen Freitag werden acht Teilstrecken der Reichsautobahn dem Verkehr übergeben. Aus diesem Anlaß hat die Reichsregierung 2880 Volksgenossen, die unmittelbar am Bau der Ttraßen Adolf Hitlers beteiligt waren, zu einem mehrtägigen Aufenthalt in die Neichshauptstadt eingeladen.

Der Eeneralinspektor für das deutsche Stragen- bauwesen Dr. Todt sprach aus diesem Anlaß gestern vor Vertretern der deutschen Presse über die bisher geleistete Arbeit und zeigte die für das nächste Jahr vorgesehenen weiteren Bauauf- oaben. Dir Fertigstellung von 2886 Kilometer Reichsautobahnen bedeutet, daß ein Viertel des ursprünglich vorgesehenen Grundnetzes dem. Ver­kehr zur Verfügung gestellt wird. Im Laufe des Wahres 19S7 sind 1000 Kilometer dem Verkehr übergeben worden. Das bedeutet, daß an 380 Arbeitstagen dieses Jahres pro Tag ungefähr drei Kilometer Reichsautobahnen fertiggestellt wurden. Mit den nunmehr fertiggestellten 2868 Kilemster stehen dem Verkehr wirklich Lang­streck " ' '..

-lü Kilometer und zwischen Gießen und Karls­ruhe mit 200 Kilometer. Die Einbeziehung dieser Strecken in den Verkehr zeigt den ganzen Vorteil und Nutzem der Reichsautobahnen. Der Ahmte Güterfernverkehr kann jetzt über die Acichsaulobahnen geführt werden.

Außer der Fertigstellung dieser 2888 Kilo- sind zurzeit 1888 weitere Kilometer im Vrn. In diese» 1688 Kilometer steckt das Bau- ptt des nächsten Jahres, das ebenfalls rund

1888 Kilometer betragen soll. 1938 werden die ersten Langstrecken, die durch ganz Deutschland laufen, dem Verkehr übergeben, und zwar als erste zusammenhängende Strecke die 888 Kilo- meter lange Verbindung Ostsee — österreichische Grenze, von Stettin über Berlin, Leipzig, Nürn­berg, München bis zur Grenze kurz vor Salzburg.

Dr. Todt beschäftigte sich im weiteren mit der Wirtschaftlichkeit öer Reichsautobahnen. Auf Grund von Versuchen hat man festgestellt, daß im großen und ganzen die Betriebsstossersparnis aus der Autobahn zwischen 38 und 10 v. H. gegen­über den alten Straßen liegt. Andere Versuche ergaben, daß die Ersparnisse des Kraftverkehrs auf der Reichsautobahn 20 bis 30 v. H. höher sind im Verhältnis zu dem, was sür den Bau der Reichsautobahn angewendet wird.

Dr. Todt betonte, daß die Leistung der Belegschaften im Laufe des letzten Jahres außerordentlich anerkennenswert war. Wenn weitere 1008 Kilometer im Lause eines Jahres fertig geworden sind. obwohl sich viele Schwierig­keiten in den Weg stellten — Dr. Todt erwähnte den beginnenden Mangel an Arbeitskräften und die Knappheit an Rohstoffen — dann ist dies in erster Linie dem außerordentlichen Fleiß aller Mitarbeiter und vor allem immer wieder dem Fleiß des deutschen Arbeiters zu verdanken, der in den letzten Wochen und Monaten immer wieder die Parole gelten ließ: . .. ^

Wir werden mit d'e,en Straßen zertig, denn der 2888. Kilometer ist das Weihnachtsge,ch°nk des deutschen Bauarbeiters an den Führer. Dr. Todt betonte ausdrücklich, daß diese Parole nicht von der Leitung ausgegeben worden ,er. ,,e habe sich draußen im Lager gebildet und sich herum­

gesprochen. Sie habe dazu beigetragen, daß sehr oft bei ungünstigster Witterung, bei Schnee, Wind und Regen, die Arbeiter an der Stelle geblieben sind, so daß morgen über das gesteckte Ziel hinaus sogar 2828 Kilometer dem Verkehr übergeben werden können.

Abschließend wies Dr. Todt darauf hin. daß sowohl von Deutschen wie von Ausländern bereits 180 Weltrekorde auf den neuen deulschen Autobahnen gefahren worden seien. Die Erfah­rungen. die Lei diesen Fahrten bisher auf der Strecke Darmstadt—Frankfurt gesammelt worden seien, hätten Anlaß, gegeben, beim Bau der Strecke Berlin—Leipzig einen Abschnitt anzu­legen. der es ermöglicht, daß auch der letzte Schnel­ligkeitsrekord einmal in Deutschland gefahren werden kann. Bekanntlich kann man bis jetzt solche Rekorde nur in Amerika am Meeresstrande auskragen. In etwa einem Jahr, so betonte Dr. Todt. worden wir in der Lage sein, diese Schnelligkeftsrekorde auch in Deutschland zu fahren, und zwar im Zuge der normalen Auto­straße Berlin—Leipzig.

Gestern nachmittag trafen in Berlin die 2088 am Bau der Straßen Adolf Hitlers beteiligten Volksgenossen ein. Aus allen Gauen des Reiches kamen sie in 17 Einzelgruppcn mit den fahrplan­mäßigen D-Zügen auf den verschiedenen Berliner Fernbahn-höfen an, wo sie von Werkscharmännern der Deutschen Arbeitsfront, die die Betreuung der Kameraden während ihres Berliner Aufenthaltes durchführt, empfangen und sofort zu der ihnen zugeteilten Verpflegungsstätte geführt wurden.

Per jedem Meter, den der Wagen heute mit leisem Summen über die gleichmäßige Betondecke der Autobahn gleitet, laßt uns der Hände geden­ken, die hier den Spaten führten und Stück für Stück das Erdreich glätteten! Bei Zeder Weg­markierung, die uns einen weiteren Kilometer anzeigt, wollen wir die Kolonnen der Männer vor uns sehen, die in Hitze und Frost, Regen, Schnee und-Sonnenbrand zuvor die Spitzhacke und die Schaufel schwangen, -die auf Loren und Karren die Erde bewegten, die die Steine heran­führen und Wald und Heide rodeten, die den Bagger bedienten, um den Kies aus dem Fluß­bett zu schürfen, die den Beton mischten, die tief unter dem Wasserspiegel des Flusses im Uober- druck der Atmosphären werkten, damit die Brückenpfeiler festen Grund fanden. An jedem überraschenden Aussichtspunkt, wenn der Blick bewundernd über die glatten, weißen Bänder der Fahrbahn streift und an den Schönheiten der Landschaft hängen bleibt, soll uns bewußt wer­den, wieviel Arbeitskameraden hier als Zimmer­leute, Erdarbeiter, Maurer, Schmiede, Maschi­nisten ihr Tagewerk verrichtet haben, wie sie oft in weltabgeschiedener Einsamkeit ihre Pflicht er­füllten.

Wir sehen die Straße, die kühnen Striche auf der Landkarte, wir sehen die Brücken, ihre Bögen und Pfeiler und stolzen Wölbungen, wir bewun­dern die Großzügigkeit der Planung, -die künst­lerische Vollendung der Architektur, die Eleganz der Linienführung, die großartige Sprache der Technik, wir messen die Leistung mit Uhrzeiger und Tachometer: 180 Kilometer? Keine Entfer­nung mehr!

Und dennoch: An jedem Zentimeter haben Männer gearbeitet, heiß und schwer, Männer, die einst ohne Hoffnung waren, die sich ganz ab­seits der Gemeinschaft fühlten und die an den Straßen des Führers den Glauben wiederge­wannen. Straßen , des Glaubens, wie Dr. Todt die Reichsautobahnen auf dem Reichsparteltag der Arbeit nannte, sind sie in mehrfacher Hinsicht geworden. Dem außenstehenden Betrachter er­schließen sie die Kühnheit und Großzügigkeit na­tionalsozialistischen Planens in Technik. Verkehr und künstlerischer Form, die Revolution des Den­kens^ im Raum. Diese steinernen Dokumente der Kraft, der Entschlossenheit und des Zukunfts­willens sind wahrlich Zeugnisse eines großen Glaubens.

Reichsautobahnarbeiter — Schaffende an den Straßen des Glaubens. Sie sind, ebenso wie ihr Werk, dem ganzen Volk besonders aus Herz ge­wachsen. An ihnen machte der Nationalsozialls- mus gut, was das System verdorben hatte. Aus zermürbten, stumpfen, freudlosen Proletariern wurden stolz« Menschen des Glaubens. Gewiß, ihr Alltag spielt sich nicht in tönenden Worten ab, sondern das Gesetz nüchternen Fleißes steht darüber. Gewiß müssen gerade die Reichsauto- bahner manche Entbehrung auf sich nehmen, zeit­weilige Trennung von der Familie, einen harten Werktag bei jeder Laune der Witterung, Ein­samkeit in den Wäldern, in Moor, Heide und Gebirge. Aber sie wissen, daß auf ihnen das Auge des Führers mit .besonderer Liebe ruht. Er-selbst hat -die Entwürfe zu ihren Lagern und Baracken gezeichnet, er selbst tat den ersten Spatenstich zu

ihrem Werk, er rief ihnen das „Fanget an!" zu, er kommt auch immer wieder zu ihnen, er sorgt, daß sie Kameradschaft finden, er läßt ihnen den Feierabend gestalten.

Der Neuartigkeit des grasten Werkes der Rsichsautobahnen entspricht die Neuartigkeit des Einsatzes und der Führung jener schaffenden Menschen, did sie bauen. Jedesmal, wenn ein neuer Teilabschnitt freigegeben wird, sind sie es, die auf Lastwagen und Omnibussen als erste Ehrengäste die Strecke abfahren, sind sie es, denen die besondere Fürsorge von'Partei und Staat gilt, sind sie es, zu denen der herzliche Zuruf, das Winken und Grüßen des Volkes, dringt. Ihrer Toten wird in Ehrfurcht gedacht, wo sich ein neues Stück des stolzen Werkes in die Landschaft fügt.

Wenn auch nicht täglich und stündlich, so mer­ken sie es doch bei tausend besonderen Anlässen am 1. Mai, am Reichspartsitag und den anderen Festtagen der Nation —, daß sie im Kreis der Volksgemeinschaft eine ganz besondere Stellung einnehmen. Es gab Zeiten, da die Menschen mit der schwersten Arbeit am wenigsten geachtet waren. Unsere Autobahner können das Gegenteil davon im nationalsozi-alistischen Deutschland er­leben: sie stehen mit in vorderster Reihe, wenn von der Ehre der Arbeit und dem Adel der Ar­beit die Rede ist, sie werden mit offenen Armen empfangen, wenn sie an festlichen Tagen in der Gemeinschaft aller Schaffenden marschieren, sie werden als die Helfer eines einzigartigen Wer­kes geachtet, das den Stolz der Nation darstellt, das die Wucht unserer politischen Zeit symboli­siert, das den gestaltenden Formwillen einer stolzen Gemeinschaft lebendig macht.

Das deutsche Volk hat gelernt, nicht nur tech­nische Großtaten als solche zu betrachten, sondern

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Ueber die Umsturzpläne französischer Kommu­nisten werden sensationelle Einzelheiten be­kannt.

Ds. Vaumann wurde Schweizer Bundes- prapdent für 1938.

Heute wird der 2888. Kilometer der Reichs­autobahn seiner Bestimmung übergeben.

Der Reichskommissar sür die Preisbildung er­läuterte in einem Vertrag die Preispolitik als Teil der Wirtschafts- und Sszialpolitik. Der. deutsche Außenhandel schließt im Novem­ber wieder mit einem Ausfuhrüberschuß ab.

Für den Norddeutschen Lloyd läuft ein Neu­bau vom Stapel.

Das Smidt-Standbild im Bremer Rathaus erhielt einen neuen Platz.

Aus dem Bremer Hauptbahnhof wird eine neuartige Signalanlage in Betrieb genommen. Die HJ. trat aus dem Domshof zum Appell für die heute beginnende Reichsstraßensamm- lung an.

Hauptschulungsleiter Pg. Schmidt sprach in Oldenburg, Cloppenburg unydlhorn.

Im Bernstein-Prozeß wurden für den Haupt- angekiagten fünf Jahre Zuchthaus beantragt. Deutschlands Boxländerstaffcl errang gegen England ein beachtenswertes Unentschieden.