Ausgabe 
(5.12.1937) Nr. 334
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

3

schnelle Tat

°d,

i>le Wort, nd lebtl m fort sbtl

nicht.

lutl

Mcht.

ruen-övwHMMtz mit en emen GashM und gütig. Natüi> mt nach dem Iln, »ollen.R«e, n«l -m al «in Tunich« n hübscher W doch keim Mäh,, mir einfach lache,, r den eigenen m, hatt«, wie? M.

war traurig, al,

m.

Knaold I7I1K

z auf den höchst«, ünsche der Seid«, üfle in das M«i als ein« Tür zu, ; sich los und eilt! ch des Augenblick

f, Frau im Föhn.

n er noch einmal,

er ihr« Hand i» sas Gefieder eines er Wärme sprang »im beugt« sich zu n Arm um ihr«, er Linken ihr ei, r Stirn, r war sein Mund ia!" er spürt! , schnralen Leibs! , die verloren sei­fte er sich wie mit ch

gehen und alles

ime hart und ent> Minuten der Selig-

:oman (1937) vm il.)

ein Rieseln im

lutschte ans knien, tes Antlitz »°m Katenka! Ein em<

me in Nachtjacke egenseitig. Anem- schüttelten. w,eg- iter, faltengeritztz e an Wange. Zwei

sammelten sich an

ms, was in Men was hochg^kürmt

letzte Höhlungen, rden erfaßt, duch' gründlich. Restlose

Fofumoff. 1M.1

ltenschen durch rrn, doch soll risterung alles

fr. Scdubert

dieser Sammlung ebzehn Zentimeter

ner. verschloß di-

em Raum, rn

dem

.v - o.» ->

parteiamtliche ^geszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der jreien kjonsestadt Nremen

Erscheint 7malwöchentl. Mvnatsbezug: ^^2.3k>einschl, Zustellgeb.; Postbezugspreis nwnatl. 2,80 (einschl. 47,88 ^4 Postzeitungsgebühr) zuzügt. 42 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar.

Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz. NS.-Gauverlag Wescr-Ems G. m. b. H Bremen, Teeren 6-8 / Fernsprecher: 541 21 und 51115.

Das amtliche verkündungsblatt des >

Neichsstatchalters in Mdenburg und Vremen

Anzeiaen-Grundpreise: Tte 22-mm-steile im Anzeigenteil 12 die 78-mm-Zeilo im Textteil 75 Rps.

Ermäßigte Grundpreise (kür klein« Familien-Anzeigen u a.) sowie sonstige Bedingungen Preis- liste 6 sNachlaßstassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-1S Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag I2>/^-13-/. Uhr.

Nr. ZZ4 / ?. Jahrgang

Sonntag, 5. Vezember 1SZ?

kinzelprels 15 Npf.

verlin echült den größten flugliafen der Welt

Hermann Oörings vank an den Weiter !

vas AvüeU äss nvuvn VInKliakens Tempeldot.O den: Osssmtübsrsiekt. 17 üt 8 ü: vls nsnen Söbäuäs, äsrsn kiobtksst gestern gsksisrt rvuräs. Kuku.: BloKwaiw

K «irK« r; 8 <rnA

2" zi-

s« « 8 L s

-----

^esc/tic^tetcNec Warte

Die IVelt vor vlnvm neuen IVnnäer / Zuerst dein Volk! / Das neuest« IVsrk des b'iibrers / 2snAnisss äentsebsr Lrdeitskreucke und ^rbsitsüratt / Herr volbos lüdet navb Osten / Hin Zetübrlieder Vordekalt / Bin Oskabrenlisrü blnropas / VvrbelLnngs-

volle lüden Mus Utopie?

Mchtfest in lempelhof I

(Oreütbsriebt unserer Berliner Lebrittlsitnnx) . Berlin, 5. Dezember.

In Anwesenheit des Ministerpräsidenten und Lustsahrtministers Generaloberst Hermann Göring und zahlreicher Vertreter von Partei,

......».......

Unser lagesspiegst

Japan fordert unbeschränkte Rechte in der internationalen Zone Schanghais.

Als Hauptthema der französisch-polnischen Besprechungen in Warschau wird der Sowjet­pakt genannt.

Reichsminister Dr. Frick verkündete in Stock- holm die Errichtung eines deutschen Eustav- Adols-Nationaldenkmals.

In Tempelhof fand mit einer Ansprache Görings das Richtfest für den größten Flug­hasen der Welt statt.

Der Tag der Nationalen Solidarität gestal­tete sich wiederum zu einer überwältigenden Vertrauenskundgebung des deutschen Volkes zu seiner Führung.

Im Hermann-Eöring-Heim in Melle nahm Gauleiter Röoer die Trauung des Kreis­leiters Helmut Seidel und seiner Braut Klara Lott vor.

Aus der Massenkundgebung am Dienstag wird der Gauleiter über brennende Fragen sprechen.

Am 15. Dezember beginnt der Dauerkarten- vorverkauf für die große AusstellungBre­men Schlüssel zur Welt".

Der Bremer Kunsthalle siel eine bedeutende künstlerische Erbschaft zu.

Die Bremer motorisierte Polizei soll eine Kaserne erhalten.

Das neue Jahrbuch 1937 der Nordfee-HJ. gibt einen tiefen Einblick in das Leben und Wollen unserer Jugend.

Berlin, 5. Dezember.

Einzigartig war wieder für die Reichshaupt­stadt der Tag der Nationalen Solidarität. Um 18 Uhr sollte die große Sammeltätigkeit begin­nen, aber schon lange vorher hatten 7V8Ü Män­ner und Frauen in der Reichshauptstadt mit den roten Büchsen des Winterhilsswerkes ihre Sam- melposten bezogen. Hier, in der Millionenstadt Verlin, waren der größte Teil der Mitglieder der Reichsregiernng und viele Reichsleiter, die nam­hafteste« Männer und Frauen von Bühne, Film und Kleinkunst, die bekanntesten Männer der Presse auf den Straßen, umgeben von einer un­übersehbaren Menschenmenge.

Die ersten, die vor dem HotelAdlon" in der Nähe des Brandenburger Tores Reichsminister Dr. Goebbels ihre Spende gaben, waren seine Kinder Helga, Hilde und Helmut. Dann öffnete sich die von sf-Männern gebildete Gaffe, die den Menschen nach beharrlichem Warten den Weg zumDoktor" freigab, dem die kleine Helga Goeb­bels bald helfen mußte. Spende um Spende fällt in die große rote Büchse. Kaum eine Viertel­stunde ist vergangen, da muß schon die zweite ge­nommen werden. Grüße aus dem ganzen Reich, ja aus aller Welt werden dem Minister ausge­richtet. Frau Attolico, die Gattin des itali­enischen Botschafters, überreicht dem Minister «ine größere Spende. Einige Pimpfe, die zwar mit strahlenden Augen aber leerer Hand kommen, rüst Dr. Goebbels zurück:Na, ihr Bengels,

wollt ihr nichts geben?" Es stellt sich heraus, daß sie kein kleines Geld hatten, und die nähere Be­fragung ergibt, daß natürlich auch kein großes da ist. Dr. Goebbels gibt ihnen dann aus seiner Privattasche, was ihnen fehlt. AlteStamm­kunden" bringen Schecks mit mehrstelligen Zahlen, und mancher Geldschein verschwindet im Trichter d-r Büchse. Zwei Stunden waren noch nicht ver­gangen, da mußte sich der Minister schon die achte Büchse geben lassen.

Unter den Linden", vor dem Eingang zur Passage', stand ein Musikzug des Regiments Hermann Göring". Der Ministerpräsident, der vorher vor der Berliner Börse gesammelt hatte, wurde wie immer mit tosendem Jubel begrüßt. Vor ihm ausgebaut waren wieder zwei große Holz­truhen und eine ganze Batterie von Sammelbüch­sen, das heißt, was man so Sammelbüchsen nennt ... im Sinne des Vierjahresplanes und auch nach der DeviseNeues aus Altem", hatte man aus großen Marmeladeneimern recht aufnahmefähige Sammelbüchsen" hergestellt, durch deren riesige Trichter es nun fast zwei Stunden unablässig klap­perte und klimperte. Unter den Tausenden von Volksgenossen, die vorüberzogen, befanden sich auch viele Gäste aus dem Auslande, so erschien auch der britische Botschafter, Sir Neville Henderson, mit seiner Schwester, um sein Teil zu diesem Tatze

Staat und Wehrmacht fand gestern nachmittag das Richtfest d«s neuen Weltslughasens in Berlin statt.

Fanfaren kündigten die Ankunft des Minister­präsidenten Generaloberst Hermann Göring an, der in Begleitung des Generals der Flieger Milch und dem Erbauer des neuen Flughafens Dr. Sagebiel eintraf. In einer kurzen Ansprache betonte Pros. Dr. Sagebiel, dag Deutschland mit der Fertigstellung des gewaltigen Baues den schönsten und größten Flughafen der Welt erhalten werde. Er hoffe, daß dieser Bau in einem Jahre vollendet werden könne. Der beson­dere Dank gelte dem Führer, der auch zu diesem Bauwerk die grundlegenden Gedanken gegeben habe. Danach dankte Pros. Dr. Sagebiel dein Ministerpräsidenten, der den Bau als Minister der Luftfahrt ganz besonders gefördert habe. Nach Professor Sagebiel ergriff Dr. Lippert das Wort zu einer kurzen Ansprache, in der er vor allem die Genugtuung der Reichs­hauptstadt darüber zum Ausdruck brachte, daß dieses Werk innerhalb ihrer Mauern entsteht. Ein Vertreter der Arbeiterschaft verlas dann den Richtspruch, der in einem Dank an den Führer ausklang. Unter den Klängen des ChoralsNun danket alle Gott" stieg die riesige, mit bunten Bändern reich geschmückte Richtkrone an dem stolzen Bauwerk empor. Schweigend, mit erhobenen Händen grüßte, die Menge das Wahr­zeichen deutscher Arbeit.

Dann ergriff Ministerpräsident Hermann Göring das Wort. Er bezeichnete den Neubau des Flughafens als das stolze Wahrzeichen der neuen deutschen Luftfahrt, das einzigartig in sei­ner Größe, Schönheit und Zweckmäßigkeit dastehen werde. So werbe der Lufthafen Tempelhof ein stolzes Tor für den Eintritt in das Deutsche Reich sein.Welch ein Mut, welch ein Glaube und welch ein gewaltiges Vertrauen", so rief Generaloberst Göring aus,sind notwendig, um solche Bauwerke zu schaffen! Nur ein wahrhaft kühner Geist vermag solche Bauten zu planen und zu errichten. In ihnen liegt ein gewaltiges Bekenntnis zur Ewigkeit unseres Reiches. Wenn wir alle nicht mehr sein werden, dann ragen immer noch diese Bauten, dann sprechen diese Steine und Quadern von einer großen Zeit, da ein ohnmächtiges und schwaches Volk wieder stark wurde! Eine Be­

wegung und eine Weltanschauung, die solche ge­waltigen Zeugen aus Stern errichten, sind un­überwindlich!" Generaloberst Göring schilderte in großem Umriß das Werden unserer Luftfahrt und Luftwaffe. Er würdigte dabei den gewaltigen Anteil, den die deutsche Arbeiterschaft an der Durchführung der großen Aufgaben unserer Zeit habe.

Ich weiß", so rief Generaloberst Göring den Bauarbeitern zu,daß gerade Ihr, die deutschen Arbeiter, es seid, aus die ich vertrauen muß und die mir helfen muffen, damit das Werk des Vierjah­resplanes gelingt. Und es war daher nur ein be­scheidener Dank, wenn ich auf Vorschlag des Reichs­arveitsministers versitzt habe, daß nun auch die Feiertage entlohnt werden sollen. Aber auch hier­bei werden wir nicht stehenbleiben, sondern im­mer weitergehen in der Fürsorge für den schassen­den deutschen Arbeiter.

Es war der tiefere Sinn meiner gestrigen Anordnung, daß jetzt nun die Festesfreude auch in Eure Familie einziehen kann und Ihr das herrliche deutsche Wsihnachtsfest feiern könnt in dem Bewußtsein, ein Jahr schwerer und harter Arbeit, aber auch innerer und stolzer Befriedi­gung hinter Euch zu haben. Wir arbeiten alle nur daran, um dieses Deutschland schöner, stär­ker und größer zu machen, damit einmal unsere Nachkommen nicht wieder solche furchtbaren Zei­ten erleben, wie wir sie hinter uns haben!"

2m Rohbau ist diese Arbeit fertig", schloß der Reichsluftfahrtminister.Jetzt aber wollen wir nach dem Richtfest mit verdoppeltem Eifer an die Arbeit gehen; denit es ist mein heißer Wunsch, daß die Vollendung dieses stolzen Baues rasch vorwärts schreitet." Nach einem Siegheil auf den Führer begab sich Reichsluftfahrtnnnister Gene­raloberst Göring mit den Ehrengästen und einer Abordnung der Arbeiterschaft zu einer Sonder- feier in die zu einem Ehrensaal ausgestaltete Abfertignngshalle des neuen Flughafengebäudes. Hier wurden in einem feierlichen Akt die Eedenk- urkunden des Richtfestes eingemauert. Hermann Göring vollführte sodann die drei traditionellen i Hammerschläge über der eingemauerten Kassette.

3. 8. v. Bremen, 5. Dezember.

Deutschland hatte wiederum seinen Tag der Nationalen Solidarität. Und abermals hat die Welt alle Ursache, erstaunt zu stehen, vor dem Wunder der inneren Ge­schlossenheit eines Volkes, das in seiner mehr als tausendjährigen Geschichte stets zersplit­tert und innerlich zerrissen gewesen ist. Abermals hat sich die große, vom Führer geschmiedete deutsche Volksgemeinschaft be­währt und der Volk und Staat erhaltende Grundsatz:Alle für einen und einer für alle" kann niemals und nirgendwo besser und schöner seine Verwirklichung finden, als er im nationalsozialistischen Deutschland, im Reiche Adolf Hitlers, verwirklicht ist. Was die Welt immer wieder zu fassungsloser Be­wunderung hinreißt, ist längst für jeden deut­schen Volksgenossen Selbstverständlichkeit geworden. Und wie nach dem Anbrach des tausendjährigen Reiches in wenigen Jahren schon so viel Wertvolles und Schönes tief in der deutschen Volksseele Wurzel schlug, so daß es trotz der wenigen Jahre seines Bestehens bereits als geschichtlich angesehen werden kann, so ist auch heute schon der Tag der Nationalen Solidarität für alle Zeiten zum geschichtlichen Tage gestempelt, zum Tage, wo ein ganzes Volk der Welt vor Augen führt, daß es keinerlei Standesunter­schiede anerkennt, sondern nur eine einzige große und unlösliche kameradschaftliche Ver­bundenheit.

Wir haben in diesen Tagen erlebt, wie Reichsminister Kerrl zunächst in Fulda, dann in Hagen in Westfalen, wie ferner Reichsminister Dr. Goebbels in Münster und zuletzt nun auch Dr. Frick in Stock- holm sich veranlaßt fühlten, gegen aller­dings vergebliche Spaltungsversuche fin­sterer international gebundener Kräfte sich zu wenden. Konfession oder Volkstum? Das steht bei diesen dunklen Mächten ständig zur Erörterung. Und sie scheuen sich nicht, das Wort Religion als Deckmantel ihrer unge­rechtfertigten Machtgelüste immer und immer wieder zu mißbrauchen. Volkstum oder Kon­fession? Diese Frage ist für das deutsche Volk seit 1933 Keine Frage mehr. Was ein­mal eine Frage war, ist längst mit einem kräftigen Ausrufzeichen durch das deutsche Volk selber beantwortet worden, und wenn­gleich jedermann in Deutschland sein Be­kenntnis wählen kann nach eigenem Herzen und wie er will, bleibt doch der Befehl des Blutes:Zuerst dein Volk und dann alles andere" in jedem deutschen Men­schen lebendig. Wer aber als Deutscher die­sen Befehl nicht anerkennen will, der unter­drückt absichtlich die Stimme seines Blutes, und er sündigt zugleich gegen den Willen Gottes, der das Volkstum nicht darum schuf, auf daß es von machtlüsternen oder fanati­

schen Geistern internationaler Bindungen ständig zerrissen und zerklüftet würde. Mit Recht hat . Dr. Goebbels in Münster an. die trostloseste Zeit Deutschlands, an den jäh­rigen Krieg, erinnert, wo in konfessionellem Hader von 18 Millionen damals lebender Deutscher 13 Millionen zugrunde gingen. Diese eine Tatsache müßte eigentlich genü­gen, um jeden, der immer noch in einer jahr­zehntelangen Verirrung befangen, sich nicht zu der Klarheit der Forderung seines Blutes und seines Volkstums zu bekennen, vermag, zu veranlassen, in sich zu gehen und zu be­greifen, daß für die Erhaltung eines Volkes eine Konfession nebensächlich sein kann, daß aber die Volksgemeinschaft für das Bolks- wohl immer unabdingbar ist. Die Volksgemeinschaft und immer, nur die Volksgemeinschaft befähigt Deutschland immer wieder zu Taten, die andere Wunder nennen.

*

Wir haben erst kürzlich daraus hingewie­sen, wie fast keine Woche vergeht, ohne daß in Deutschland ein der Welt Sensation bedeu­tendes, vom deutschen Volke aber als folge­richtige Auswirkung der vom Führer geschaf­fenen Volksgemeinschaft bewertetes Er­eignis zu verzeichnen ist. Wer schaut heute nicht als Deutscher innerhalb und außer­halb der deutschen Reichsgrenzen mit un­endlichem Stolz auf das neuesteWunder" deutscher Schaffenskraft. In Berlin wurde gestern über den Neubauten des Zentralflug- hafens Tempelhofdie Richtkrone gesetzt, also über einem Werk, das sich als der größte Flughafen der Welt einmal darbieten wird, und das uns um so mehr mit Freude und Stolz erfüllt, als es der Welt kundzutun gilt, daß es der Führer war, der im Jahre 1934, gleich nach der ersten Besichtigung des Ge­ländes, mit ein paar kurzen Strichen die Skizze entwarf, die jetzt in ihren Grundzügen dem Bauplan für das neue große Denkmal deutschen Schaffensgeistes dient.Im großen Aufbauwerk unseres Führers Adolf Hitler sollen auch diese Bauten von derArbeits - freude und Arbeitskraft des im Nationalsozialismus geeinten deutschen Vol­kes Zeugnis ablegen", heißt es am Schluß der Urkunde, die in Anwesenheit des Reichs­ministers der Luftfahrt in der großen Mittel­halle des neuen Flughafengebäudes feierlich versenkt worden ist. Arbeitsfreude und Arbeitskraft, die beiden Säulen des neuen Deutschlands sind die Gaben von unvergleichlichem Wert des großen Führers Adolf Hitler an sein Volk. Und in den Dienst der Erhaltung dieser Gaben hat er alles ge­stellt, was in Deutschland geplant, begonnen und durchgeführt wird. Ob es das Winter- hilfswerk ist, in dessen Rahmen der Tag der Nationalen Solidarität einen Gipfelpunkt bedeutet, ob es die soeben von dem Beauft

beizusteuern. Aus seiner Spende sprach das Ver- i ständnis auch der offiziellen ausländischen Kreise für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes und den Tag der nationalen Solidarität. Zum Wed- j ding, wo Generaloberst Göring anschließend Auf- > stellung nahm, brachten Arbeiter mehrerer Berli­ner Großbetriebe die Ergebnisse von Sammlungen j und ganze Tüten mit den Geldern aus der Kame- rwdschaftskasse.

Am Hermannsplatz, im Herzen Neuköllns, er­schien der Stellvertreter des Führers Rudolf Heg. Hier, wo man oft in früheren Jahren den Winter so bitter spürte, hat man den Sinn dieses Tages verstanden. In dichten Kolonnen kamen die Neu- köllner, um Rudolf Heß ihr Scherflein zu opfern. Stunde um Stunde verging, und es gab kein Ende dieses von dem Herzen kommandierten Opferganges. Die Berliner ließen es sich nicht nehmen, gleich einmal Erkundigungen nach dem Wohlergehen des Jüngsten aus dem Hause Heß einzuziehen. So manchen Glückwunsch erhielt Ru­dolf Heß noch, zwar verspätet, aber um so mehr von Herzen.

Und so war es überall Reichsminister und Reichsleiter, Staatsminister und Staatssekretäre, das Führerkorps der Partei alle sammelten mit vollem Erfolg. Der Reichsverkehrsminister Dorpmüller blieb ganz im Fach und war erfolg­reich auf allen Fernbahnhöfen der Reichshaupt­stadt tätig. Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk hielt die Ecke Tauentzien- und Nürn-

Vank der deuischen flrbeiler an l-öring

Berlin, S. Dezember.

Aus Anlaß der Anordnung des Beauftragten des Vierjahresp.lanes, Ministerpräsident General­oberst Göring, über die Lohnzahlung an Feier­tagen richtete der Leiter der Deutschen Arbeits­front, Dr. Robert Ley, nachstehendes Telegramm an Ministerpräsident Göring:Im Namen der in der Deutschen Arbeitsfront vereinten schaf­fenden deutschen Menschen danke ich Ihnen für Ihre Anordnung über die Lohnzahlungen an Feiertagen für die deutschen Arbeiter. 2n Ihrer Eigenschaft als Beauftragter des Führers für den Vierjahresplan haben Sie mit dieser Maßnahme wiederum dem deutschen Arbeiter eine Anerken­nung für seine treue Mitarbei am Aufbau der deutschen Wirtschaft zum Ausdruck gebracht. Des­halb wird Ihre große sozialpolitische Tat, die den von der Deutschen Arbeitsfront immer wie­der aufgestellten Grundsatz, daß eine gute Sozial­politik die beste Wirtschaftspolitik ist, bestätigt, auch in der deutschen Wirtschaft breitestes Echo finden. Ich bitte Sie, davon überzeugt zu sein, daß Ihnen die Deutsche Arbeitsfront Ihre Tat,

berger Straße besetzt. Er hatte zu seiner Wer­bung eine große Musikkapelle eingesetzt, während der Reichspostminister Ohnesorge rund um die Eedächtniskirche einen Postkutschenbetrieb unter­hielt, bei dem er persönlich die Fahrgebühr kas­sierte.

Zu beiden Seiten des Brandenburger Tores hatte der gesamte Stab des Führers sein Betä­tigungsfeld gewählt, von wo aus die ganzen Linden sorgfältig abgekämmt wurden.

Ein geradezu lebensgefährliches Gedränge herrsihte in der Friedrichstraße, demSammel­punkt'' nicht nur der Künstler von Bühne und Film, sondern gleichzeitig unübersehbaren Mengen gebefreudiger Berliner.

Wie in Berlin war es in München und im ganzen Reich! Alles mit Rang und Namen sammelte im Zeichen nationaler Solidarität. In der Hauptstadt' der Bewegung sammelte u. a. der Beauftragte des WHW.. Pg. Hilgenfeldt. In Leipzig brachte der Reichspressechef Dr. Dietrich in seiner freundlichen, humorvollen Art immer neue Spender an die Sammelbüchse, die sich an der verkehrsreichsten Ecke der Stadt sehr rasch füllte. Der Reichsbauernführer Reichsminister DarrL sammelte wieder mit seinen engeren Mitarbeitern in der Reichsbauernstadt Goslar, von dichten Scharen gebefreudiger Volksgenossen umdrängt. Stabschef Viktor Lutze nutzte in Freiburg das alte Vorrecht der SA., die Sammelbüchse unermüdlich zu schwingen, mit großem Erfolg aus.

die erneut Ihren Willen zur engsten Zusammen­arbeit zwischen Wirtschaft und Deutscher Ar­beitsfront bekundet, durch vorbehaltlosen Einsatz immer danken wiro."

i;0 Millionen für volkswolinungen

Berlin, 5. Dezember

Zur Behebung der Wohnungsnot der minder­bemittelten werktätigen Volksgenossen hat der Reichs- und preußische Arbeitsministei, wie bekannt, im Jahre 1935 den Bau von Voltswoh­nungen in die Wege geleitet. Die Maßnahme ist sehr gut fortgesetzt. Um die Erstellung solcher Wohnungen noch stärker zu beleben, hat der Mi­nister in den Bestimmungen über die Förderung dieser Bauvo-babsn mit Reichsmitteln kürzlich weitgehende Vergünstigungen und Vereinfachun­gen zugelassen, die sich in der Hauptsache aus eine Ermäßigung' des Zinsstitzes und eine Erhöhung des Reichsdarlehens sowie auf die Grenze der Her­stellungskosten beziehen. Der Reichs- und preu­ßische Arbeitsminister hat nunmehr erneut 43 Mil­lionen Reichsmark zur Förderung des Volkswoh­nungsbaues auf die Bewilligungsbehörden ver­teilt. Damit sind für diese Maßnahme bisher insgesamt rund 130 Millionen RM zur Beifü­gung gestellt worden.

Im örennpunkl des nationalen Vertrauens

Vor lag der Nalionalen Solidarität in verlin - ein wahres volksiest