Ausgabe 
(1.12.1937) Nr. 330
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parteiamtliche Tageszeitung

NachrichtenblaN der Deutschen flrbeitsstont Dremen

der Nationalsozialisten vremens

flmtsblatt des Senats der freien kjansestadt Bremen

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Nr. 559 / ?. Jahrgang

Mittwoch, l. Vezember 19)7

kinzelpreis 15 Npf.

Vorbereitende Prüfung der kolonialsrage

Unsvr lagssspiegel

Die Japaner habe» Tschangtschau einge­nommen.

Die französisch-englischen Besprechungen in London endeten ohne wesentliches Ergebnis.

Korpsführer Hiihnlein sprach im Rundfunk über die Ausgaben des Verkehrserziehungs­dienstes des NSKK.

Für die Gestaltung der neuen Hochschulstadt im Westen Berlins ist ein Wettbewerb aus­geschrieben worden.

Die Reichseinnahmen an Steuern und Zöllen sind erheblich höher als im Vorjahr.

An der pommerschen Küste richtete ein Sturm großen Schaden an.

Die Weserschiffahrt litt im Oktober durch niedrigen Wasserstand.

Am 7. Dezember spricht Gauleiter Carl Növer in einer Großkundgebung auf dem Domshof.

Pas vefinden Seneral Ludendorffs

München, 1. Dezember

Ueber das Befinden General Ludendorffs ist gestern um 19.30 Uhr folgender Bericht ausgege­ben worden: Das Befinden General Ludendorffs hat sich in den letzten 24 Stunden etwas gebessert. Die Nacht war ruhig, wenn auch noch gewisse Kreislaufstörungen die Lage als ernst erschei­nen lassen. Dieser Ernst der Lage wird sehr rasch nicht schwinden können. ...

r ovSSSS Sesucher sahen -knlartete Kunst"

München, 1. Dezember Die AusstellungEntartete Kunst", die die peinlichen Machwerke eines überlebten Klüngels geistreichelnder Sensationshascher anprangert, ist seit ihrer Eröffnung bis einschließlich 28. No­vember von 2 009 899 Personen besichtigt worden.

Verstärkter kinsatz des Nflv.

Berlin, 1. Dezember.

Der Führer und Reichskanzler hat durch einen Erlaß die Sommer- und Winterstärke des Reichs- arbeitsdienftes und die Stärke des Arbeitsdienstes für die weibliche Jugend neu geregelt. Danach ist die Stärke des Reichsarbeitsdienstes ab 1. Okt. 1938 für die Winterquote auf zwei Fünftel, für die Sommerquote auf drei Fünftel der jährlich einzuberufenden Dienstpflichtigen zu bemessen. Bisher wurde ein Jahrgang der männlichen Arbeitsdienstpflichtigen zur Hälfte für den Sommer und zur Hälfte für den Winter ein­berufen. Nunmehr wird der größere Teil eines Jahrganges im Sommer zum restlosen Einsatz an den Baustellen und nicht zuletzt auch bei der Ernte zur Verfügung stehen. Dementsprechend wird der organisatorische Rahmen des Reichs­arbeitsdienstes auf ein Fassungsvermögen von drei Fünftel der Jahrgangsstärke zu erweitern sein. Die Stärke des Arbeitsdienstes für die weibliche Jugend ist laut diesem Erlaß bis zum 1. April 1939 auf 30 000 Arbeitsmaiden (ein­schließlich Stammpersonal) zu erhöhen. Der weib­liche Arbeitsdienst hatte am 20. Oktober dieses Jahres 17 354 Arbeitsmaiden mit Stamm­personal umfaßt.

Nosenberg vor den flrbeitsfülirerinnen

Berlin, 1. Dezember

In der Reichsschule des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend am Iledersee sprachen die Reichsfrauenführerin Frau Scholtz-Klink, Reichsleiter Alfred Rosenberg und Reichsamts­leiter Dr. Groß zu den Bezirksführerinnen und Eruppenführerinnen des Reichsarbeitsdienstes über grundsätzliche Fragen ihrer Aufgabengebiete. Die Reichsfrauenführerin umriß die Lage der deutschen Frauenarbeit. Die Berührungspunkte mit der Arbeit des weiblichen Arbeitsdienstes wurden besonders ausführlich besprochen. Reichs­leiter Rosenberg behandelte die Stellung der Frau im neuen Deutschland. Auf die besondere Aufgabe des Arbeitsdienstes der weiblichen Ju­gend eingehend, hob Reichsleiter Rosenberg her­vor, daß die Arbeitsmaiden für ihre tägliche Ar­beit in den Familien weltanschaulich besonders gut gerüstet sein sollen. Reichsamtsleiter Dr. Groß leqte vor den Führerinnen die rassenpoli- tischen Fragen klar, die für die Erziehung im Arbeitsdienst besonders wichtig sind.

Vanzigs luven sollen auswandern

(bagsusr Lsrlcbt d: ,.2rswsr Leitung")

ra. Danzig, 1. Dezember Die Polnische Telegraphenagentur verbreitet die Meldung daß die Vertreter der jüdischen karitativen OrganisationAmericain Joint De- stribution", der jüdischen Kolonisationsgesell­schaft 2LA und des amerikanischen Judentums in Danzig weilten, um die Frage einer Auswan- derungsmöglichleit bisher in Danzig wohnender Ostjuden nach lleb.ersee zu prüfen. Es soll be­schlossen worden sein, in Danzig eine Organisa­tion zu schaffen, die den Juden bei der Aus- wanderung behilflich ist.

In Danzig wird man sehr erfreut darüber sein. wenn die ungebetenen Gäste aus dem Osten, die seit Jahren in der Freien Stadt ein Schma­rotzerleben führen, für immer verschwinden würden.

Vekenntnis zu allen Metstoden

(DiZsnsr Orsdtdsilcdt derDeiner Leitung")

London, 1. Dezember Im englischen Unterhaus verlas gestern nach­mittag der englische Premierminister Chamber- lain das Kommunique über den Abschluß der eng­lisch-französischen Besprechungen, in dem wieder­holt die angebliche Uebereinstimmung der eng­lischen und französischen Ansicht unterstrichen wird. In dem Schriftstück wird eingangs erklärt, daß Lord Halifax über seine Besprechungen in Deutsch­land berichtet habe. Die sranzösischen Minister hätten zu ihrer Zufriedenheit feststellen können, daß diese Besprechungen zur Aufklärung inter­nationaler Mißverständnisse beigetragen hätten und sie dazu geeignet gewesen seien, eine Verbes­serung der Atmosphäre zu erreichen. Was die Kolonialsrage anlange, habe man sie in allen ihren Auswirkungen einer vorbereitenden Prü-

War schau, 1. Dezember.

In der Warschauer Sowjetbotschaft wurde von einer sechsköpsigen Sonderkommission der GPU. eine sehr genaue Haussuchung durchgeführt, die bis in die späten Abendstunden andauerte. Be­sondere Aufmerksamkeit wurde den privaten Räu­men des bisherigen Sowjetbotschafters Dawtjan und dem Arbeitszimmer seines ebenfalls in Mos­kau verhafteten Pressechefs zugewendet. Zahl­reiche Amtspapicre und Privatbriese Dawtjans sind beschlagnahmt worden. Die beschlagnahmten Gegenstände wurden in zwei Koffern nach Mos­kau transportiert.

Das BlattWieczor Warszawski" berichtet, die Kontrollkommission habe selbst die Kellerräume nicht ausgelassen und sogar in den Wohnräumen des Sowjetbotschafters Dawtjan die Tapeten und das Parkett aufgerissen. Zwei weitere Mitglieder der Sowjetbotschaft seien aufgefordert worden, ihre Akten abzuliefern.

Das Blatt stellt weiter fest, daß in den letzten sechs Monaten 72 Sowjetbeamte sich geweigert hätten, ihrer Rückberufung in das Sowjetparadies Folge zu leisten. Angesichts dieser Erfahrungen sei in Moskau beschlossen worden, künftighin nur noch Personen, die Familie haben, ins Ausland zu schicken. Diese würden gezwungen, ohne ihre Angehörigen die Auslandsposten anzutreten, um auf diese Weise eine Gewähr dafür zu erhalten, daß sie, wenn sie abberufen werden, auch nach Sowjetrußland zurückkehren. Was mit den Be­amten geschehen ist, die bereits vor einiger Zeit von ihren Plätzen im Auslande abberufen worden

fung unterzogen und dabei festgestellt, daß diese Angelegenheit nicht isoliert behandelt werden könne und sie überdies auch verschiedene andere Länder angehe. Eine weitere Prüfung dieses Problems sei notwendig.

Ferner wird in dem Kommunique erwähnt, daß Delbos über seine Reisepläne gesprochen habe und daß gemeinsame Interessen beider Re­gierungen an der Aufrechterhaltung des Frie­dens in den von Delbos zu besuchenden Ländern festgestellt worden seien. Bei der Erörterung des spanischen Konflikts und der Mittelmecr- fragen sei man übereingekommen, die Nicht­einmischungspolitik trotz aller Schwierigkeiten fortzusetzen. In bezug auf den Fernen Osten wollten England und Frankreich mit allen inter­essierten Ländern zum Schutze ihrer Rechte und Interessen zusammenarbeiten. Abschließend ent­hält das Kommunique ein Bekenntnis der beiden Regierungen zur internationalen Zusammen­arbeit.

Der französische Ministerpräsident Chautemps gab vor französischen Pressevertretern seiner außer­ordentlichen Befriedigung über die Besprechun­gen Ausdruck, Die beiden französischen Minister, die mittags Gäste des englischen Königs waren, verließen am Nachmittag die englische Hauptstadt.

Die englische Presse ist in ihrer Kommentierung dieses Kommuniques noch äußerst zurückhaltend. In politischen Kreisen glaubt man jedoch, daß Frankreich grundsätzlich eingewilligt habe, an weiteren Verhandlungen zur allgemeinen Ent­spannung Europas teilzunehmen. Die Vorar­beiten zur Erreichung dieses Zieles sollen aller­dings auf diplomatischem Wege erfolgen. Dieselbe Auffassung hegt man auch bezüglich der Kolo- nialfräge, wobei man glaubt, daß man sich in London wenigstens zu einerGeste" ent­schließen wird. Nach dem auffallenden Bekennt- ms des Kommuniques zu den alten Methoden der englischen bzw. französischen Politik erscheint ein derartiges Verfahren allerdings wenig aus­sichtsreich.

Stalin blufft

kin wafflmanöver für den Westen

ir. H4Ü. Stalin hat sich einen neuen Bluff ausgebucht. Er ist fieberhaft bestrebt, seine politische" Doppelrolle, die des bluttriefen­den Henkers und des größenwahnsinnigen Diktators, um eine weitere theatralische Seltsamkeit zu bereichern: Er will der Mit­welt gegenüber auch einmal denErwähl­ten" seines geknechteten Volkes spielen. Wie er das inszeniert? Sehr einfach: es werden im ganzen bolschewistischenPara­dies" Wahlen ausgeschrieben. Das Zentral-Exekutivkomitee, so entdecken die Kreml-Machthaber plötzlich, muß unbedingt durch einedemokratische Einrichtung" west­licher Prägung ersetzt werden; denn die Bun­desgenossen an der Seine und an der Mol­dau sollen im Sowjetregime endlich ein System erblicken, das ihrem angeblich aus Freiheit und Brüderlichkeit errichteten Staatsorganismus in jeder Beziehung we- sensverwandt ist. Das verlangt jedenfalls die Moskauer Taktik weiterer Vorbereitung der bolschewistischen Weltrevolution. Also fort mit dem morschen Exekutivkomitee und her mit den zwei Kammern des Obersten Rates, dem Bundesrat und dem Nationalitätenrat! Eine solcheh ö ch ste gesetzgebende Instanz" wie konnte man sie überhaupt in Sow­jetrußland bis zum heutigen Tage ohne die entsetzlichsten Folgen für das gesamte Räte­system entbehren?

Also schleunigst das Versäumte nachholen! Stalin jedenfalls weiß, waser jetzt dem Westen schuldig ist. Am 12. Dezember,- so hat er bestimmt, soll die Klassenherrschaft der Roten demokratisch getarnt werden: die Ausgebeuteten, die Gehetzten, die Betroge­nen, die Hungernden und die Frierenden sollen an die Wahlurne treten und dem Schreckensregiment des Kreml ihre Zustim­mung geben, indem sie die als Wahlkandi­datenempfohlenen" GPU.-Funktionäre und Oberbolschewisten in den Großen Rat wäh­len. Und da gab gleich die Aufstellung jener Kandidaten eine willkommene Gele­genheit, den wahren Sinn derWahlen" zu demonstrieren. Die Opposition wurde von oben her mit dem E i n Kandidat-System mundtot gemacht. Das besagt: in allen Wahl­bezirken wurde nur eine Systemgröße zur Wahl aufgestellt. Stalin allein sicherte sich welche spontan zum Ausdruck kommende Volksverbundenheit"! gleich 950 Wahl­kreise, während sich Molotoff 464mal und Woroschilow 319mal aufstellte selbst aufstellte! Diese Zahlen geben offenbar gleichzeitig eine Skala der bolschewistischen Zuverlässigkeit ab; völlig auf den Hund ge­kommen ist bei der Kandidatenaufstellung der Jude Litwinow-Finkelstein, den Stalin auf der unter st en Stufe der kommunisti­schen Vertrauenswürdigkeit Platz nehmen ließ.

Die Frage der Wahlkandidaten ist also ge­löst und kann auf die Formel:Terrorbon­zen als Paradepferde" gebracht werden. Aber da gähnt schon ein neuer Abgrund: Darf man denn den sowjetrussischen Wählermassen überhaupt die Möglichkeit zu einer freien Entscheidung, zu einem offenen Ja oder Nein geben? Stürzt sich die Räteregierung nicht ins offene Verderben, indem sie sich dem Volke zum ersten Male in einer geheimen Wahl stellt? Die Verbrechercliaue des Kreml weiß sich auch aus dieser Schlinge zu be­freien. Sie erzwingt diepositive" Ent­scheidung des Volkes, indem sie die Zahl der Hinrichtungen unvorsichtiger Systemgegner und vorlauter Svstemkritiker erneut in die Höhe schnellen läßt. Den Wählern wird also ein nachhaltiger Anschauungsunter­richt mit der Guillotine erteilt: Seht, so werden auch eure Köpfe rollen, wenn ihr am 12. Dezember dem kommunisti­schen Regime die Stirn bieten solltet!" Mit dem Wahlergebnis hat es nämlich im Lande des Bolschewismus seine besondere Bewandt­nis, seitdem die Sowjetpresse töricht genug war, vielsagende Einzelheiten über die Vor­bereitung desWahlaktes" aus der Schule zu plaudern. Die weitaus meisten Wahl­lokale befinden sich nach dem eigenen Ein­geständnis der roten Blätter in einem Zu­stand, der eine geordnete Geheimwahl gar nicht zuläßt Entweder sind die Räume ohne Tische und Stühle, ja, ohne jede sonstige Ein­richtung, oder sie stellen regelrechte Teile be­nutzter Privatwohnungen dar. Die amtlichen Moskauer Stellen haben zudem Sorge ge­tragen, daß die Wähler vor und während derWahlhandlung" planmäßig überwacht mer*--" Nicht zuletzt die Schulkinder habe', hierbei eifrig zu betätigen; sie sind in aller Form beauftragt worden, ihren Eltern recht­zeitig auf den politischen Zahn zu fühlen

Spll. in der warschauer Sowjetbotschast

Koffer voll ..belastendem Material" nach Moskau befördert - flngeliörige als Pfand

Din Volk liilkt sied selbst, Dsi kommende Sonnabend ist niederDer Tag der Nationalen Solidarität", an dem ktibrsnde psrsbniiel,Kelten d» Staates, der, kartsi. der. Luvst und der ssVisesvscbakt sieb in den Dienst der grollen Sammelaktion kür das Deutsche VVi,u»,biik?nmrk steilen .VLLdqs. Unser, Bild aps dem .Vorjahrs neigt keioksministei: Dr. Lrick und Dxau bei ihrer, Sammeltätigkeit in Lerlin, (^Vollbild)

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sind uick dieser Weisung Folge leisteten, sei nicht bekannt. Beispielsweise wüßten selbst die nächsten Angehörigen des Sowjetbotschafters Dawtjan nicht, was aus ihm geworden sei. Alexandrow, der PresseattachS Dawtjans. soll erschossen worden sein.

Lschanglschau genommen

Die Japaner auf halbem Wege zwischen Schanghai und Nanking

Schanghai, 1. Dezember.

Die Japaner gaben gestern die Einnahme von Tschangtschau bekannt. Diese Stadt liegt aus hal­bem Wege zwischen Schanghai und Nanking. Fer­ner haben die japanischen Truppen die am Pangtse gelegenen stärk befestigten Kiangqin- Forts, die nach der Besetzung der Stadt Kiangqin unhaltbar geworden waren, erobert.

Bei ihrem Vorstoß nach Nordwesten haben die Japaner die westlich von Tai-See an der Straße nach Wuhu gelegene Stadt Kwangteh eingenom­men. Aus Hangtschau kommend sollen weitere

über die kälste;urückgegangen

London, 1. Dezember

Das englische Unterhaus behandelte das Ge­setz über Bevölkerungsstatistik, durch das die eng­lische Regierung Unterlagen über die Geburten­ziffern und die Ursachen oes Geburtenrückganges erhalten will. Gesundheitsminister Sir Kingsley- Wood, der das Gesetz einbrachte, führte aus, daß seit 1871 die Geburtenzahl in England um mehr

japanische Reserven nach Norden vorstoßen. Ein Teil schiebt sich längs der Hangtschau-Schanghai- ^ Bahn in nordöstlicher Richtung vor, während die andere Kolonne scharf nördlich zum Tai-See vor­dringt. Auf dem Pangtse ist es den Japanern ge­lungen, nach der Einnahme der Kiangyin-Forts eine Durchfahrtslücke durch die in der Nähe er­richtete chinesische Schiffssperre im Pangtse zu erzwingen. Die Bemühungen, Hangtschau aus dem Kriegsgebiet herauszuschneiden und eine Sicherheitszone innerhalb Nankings zu er­richten, sind daher ohne Erfolg geblieben.

Vriiisches slugreug beschaffen

(bligonsr Draktbsrickt dsrLrsinsr Leibung") London, 1. Dezember

Nach englischen Pressemeldungen soll über Hankau ein britisches Militärflugzeug von einem unerkannt gebliebenen Schiff beschossen worden sein. Das Flugzeug, das zu dem Flugzeugträger Eagle" gehört, sei nicht getroffen worden. Die britischen Militärbehörden haben sofort eine Untersuchung eingeleitet.

als die Hälfte zurückgegangen sei und daß in naher Zukunft der größere Teil der englischen Bevölkerung aus älteren Leuten bestehen würde. Seit 1933 lasse sich allerdings eine leichte Auf- wärtsbewegung in den Geburtenziffern fest­stellen. Wenn man die hierfür ausschlaggeben­den Kräfte feststellen könnte, so könnte man auch eine konstruktive Politik auf diesem Gebiet trei­ben. In erster Lesung wurde das Gesetz mit 197 gegen 125 Stimmen angenommen.