Ausgabe 
(25.5.1937) Nr. 140
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parteiamtliche Lageszeitung

liachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen

der National

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Nr. 140 / 7. Jahrgang

dienstag, 25. Mai 1S57

kinzelpreis 15 Npf.

Japanischer Kreuzer im Kriegslisten Kiel

Unser lagssspiegvl

In Paris wurde die Weltausstellung durch Staatspräsident Lebrun eröffnet.

Frankreich erwartet vei dem Fall von Bilbao 30 880 Flüchtlinge aus Spanien.

Der japanische Kreuzer „Ashigara" ist zu einem Besuch im Kriegshafen Kiel einge­laufen.

In Koblenz hatte sich wiederum ein katho­lischer Geistlicher wegen Mißbrauche junger Mädchen zu verantworten.

Vor dem HJ.-Fuhrerkorps in Weimar sprach der Reichssportführer über die Leibeserzie­hung der deutschen Jugend.

Die Vrotversorgung Deutschlands ist auch in diesem Jahre wieder bis zur neue» Ernte sichergestellt.

Staatssekretär Kleinmaun kündigt ein Reichs­eisenbahngesetz an.

Kreisleiter Blanke sprach auf einem General- appell zu den nach Oldenburg fahrenden Politischen Leitern und DAF.-Waltern.

Regierender Bürgermeister SA.-Eruppen- sührer Vöhmcker empfing gestern den unga­rischen Gesandten Döme Sztojaq.

Hervorragenden Sport bot das Reit- und Fahrturnier in Oberneuland.

Bei erhöhten Abschreibungen schließt der Norddeutsche Lloyd 1836 wieder mit einem Verlust ab.

Die Hamburg-Süd trägt ihren Reingewinn vor.

Fritz Schäfer, Ludwigshafen, errang in Paris die Europameisterschast im Weltergewicht der Ringer.

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Um 200 Millionen Mark erkökt

Der Betrag der neuen Reichsanleihe

Berlin, 24. Mai.

Die Zeichnungen auf die aufliegenden 500 Mill. RM 4^prozentigen Reichsschatzanweisun­gen zweite Folge gehen bei den Zeichnungsstellen derart ein, daß mit einer wesentlichen Ueberzeichnuna gerechnet werden kann. Vor allem macht sich ein Verlangen nach festen Zusagen noch mehr als bei früheren Zeichnungen geltend. Da der dafür zur Verfügung stehende Betrag bereits restlos abgefordert worden ist, hat sich das Reich auf Wunsch des Reichsanleihe- konsortiums entschlossen, weitere 200 Mill. RM der gleichen Schatzanweisungen durch das erwähnte Konsortium zur Befriedigung des auf­getretenen starken Anlagebedarfes zu begeben. Die bekannten Zeichnungsstellen sind damit in die Lage versetzt, weitere Zeichnungen von den bekanntgegebenen Bedingungen während der un- sprünglich vorgesehenen Zeichnungsfrist, d. h. bis zum 29. Mai ds. Is., entgegenzunehmen. Damit erhöht sich der Gesamtbetrag der neuen Reichs­schatzanweisungsemission auf insgesamt 800 Mill. RM, da bereits vor der Auflage hur öffentlichen Zeichnung ein Betrag von 100 M,ll. RM fest übernommen worden war.

llle Neklitsslellimg Himmlers

Berlin, 24. Mai.

Der Reichs- und preußische Minister des Znnern wendet sich in einem Runderlaß gegen ne irrtümliche Auffassung, daß durch die Lin- etzuna des Reichsführers SS. Himmler als Chep >«r deutschen Polizei im Rsichsministermm des Znnern eine besondere, dem Ministerium nach- seordnetL oÄer außerhalb steherrde Behörde ge- chaffen worden sei. Zur Beseitigung von Zwei- «ln an der Befugnis des Reichsführers SS. und Hess der deutschen Polizei, Entscheidungen zu reffen, die dem Reichsinnenminister vorbehalten ind stellt der Erlaß folgendes klar: Der Reichs- ührer SS. und Chef der deutschen Polizei im sieichsministerium des Innern ist innerhalb seines Seschäftsbereiches ständiger Vertreter des Reichs- nnenministers. Dabei besteht kein Unterschied ob ich der Reichsführer SS. und Chez der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern Lei ,ei- ren Entscheidungen der Behördenbezeichnunq des Innenministeriums oder der Bezeichnung seines besonderen Geschäftsbereiches bedient. Die, Ent­scheidungen des Reichsführers SS. und Chefs der deutschen Polizei sind in jedem Falle ministe­rielle Entscheidungen.

ks gibt keine

-kirchenpolijei"

Berlin, 24. Mai.

cs gibt immer noch Fälle, in denen die De­hnung „Polizei" für Einrichtungen nicht Mi- licher Art angewendet wird und gewisse mchl- izeiliche Einrichtungen ihre ausführenden Or- re als Polizei" bezeichnen. So versucht z. B. einzelnen Bezirken eine sogenannte „Kirchen- nzei durch mißbräuchliche Anwendung des -rtes „Polizei" einer privaten Tätigkeit einen blichen Charakter zu verleihen. Der Reichs­ter SS. und Chef der deutschen Polizei weist einem Runderlatz die Polizeibehörden an ,n en diesen Fällen unverzüglich einzu

^reiten. Die Betreffenden hatten ihre Be-

chnungen so zu wählen, daß Verwechslungen t der Polizei oder einer polizeilichen Emrich- ng ausgeschlossen sind.

das freundschaftliche Verhältnis Verlin-Ioklo

krster Kriegsfchiffsbesuch nach Z0 lastren

Kiel, 24. Mai.

Bei prächtigem Sonnenwetter lief Montag vormittag der japanische 18 080-Tonnen-Kreuzer „Ashigara" unter feierlichem Salutwechsel zu einem achttägigen Besuch in den Reichskriegs­hafen Kiel ein und machte an der Boje in Hohe des Signalturmes beim Kommandogebäude der Marinestation der Ostsee fest.

Während des Aufenthaltes im Reichskriegs- hafen Kiel werden die Japaner Gäste der Kriegsmarine und der Stadt Kiel ein, von deren Rathaus neben der Hakenkreuz- lagge die japanische Flagge weht. Zumal es sich um den ersten japanischen Kriegs­schiffsbesuch seit 30 Jahren in einem deutschen Hafen handelt, findet die Ankunft der „Ashigara" das besonders herzliche Interesse der Bevölkerung. Als der Kreuzer durch den Kaiser- Wilhelm-Kanal kommend in der Holtenauer Schleuse eintraf, musizierte dort das Musikkorps der I. Marine-Artillerie-Abteilung. Im Schleusen- becken legte die „Ashigara", die eine Besatzung von fast 800 Mann unter dem Kommando des Kapitäns zur See Take da trägt und an deren Bord sich der Chef des IV. japanischen Kreuzer­geschwaders, Konteradmiral Kobayashi, be­findet, für kurze Zeit an. Hier begaben sich der japanische Marineattachö in Berlin, Fregatten­kapitän Kojima, der Stellvertreter des japanischen Militärattaches in Berlin, Haupt­mann Jokoyama, Botschaftssekretär Sakaya als Vertreter der japanischen Botschaft in Berlin und der japanische Generalkonsul in Hamburg an Bord.

Weimar, 24. Mai.

Anläßlich seiner Anwesenheit im Führerlager der HJ. in Weimar gab der Reichssportführer Obergebietsführer von Tschammer und Osten, nachdem er zum Führerkorps der Hitlerjugend gesprochen hatte, dem persönlichen Pressereseren- ten des Jugendführers des Deutschen Reiches, Günther Kaufmann, Erklärungen über seinen Auftrag der Leibeserziehung der deutschen Ju­gend.

Auf die Frage, wie die Erziehung zur sport­lichen Höchstleistung und die allgemeine sportliche Grundausbildung der gesamten Jugend mitein­ander in Einklang zu bringen sei, erklärte der Reichssportführer, zunächst sei zwischen der reinen geländesportlichen Erziehung und der Leibeserziehung zu unterscheiden. Bei der geländesportlichen Arbeit werde man vor allen Dingen das Kleinkaliberschießen stärker als bisher anführen. Hinzu trete die Aufgabe, den Jungen die Fähigkeit sich in jedem Gelände zu bewegen anzuerziehen.

In der Leibeserziehung sei zwischen der

Als das Schiff in den Kieler Hasen einlief, ertönten von Bord das Deutschland- und das Horst-Wessel-Licd, das die japanische Musik intonierte. Die 21 Schuß Landessalut vom japa­nischen Kriegsschiff wurden von der Salutbatterie Friedrichsort erwidert. Dann folgten 17 Schuß des japanischen Kreuzers für den Kommandie­renden Admiral der Marinestation der Ostsee, Admiral Albrecht, die gleichfalls vom Lande her von der Salutbatterie Friedrichsort beantwortet wurden. 15 Schuß Salut galten der Flagge des Flottenchefs Vizeadmiral Carls. Sie wurden durch das im Hafen liegende Flaggschiff des Flottenchefs Panzerschiff „Admiral Gras Spee" erwidert. Nach Festmachen des japanischen Kreu­zers im Kieler Hafen fand ein Vesuchsaustaufch statt. Am Nachmittag legte eine Abordnung der Schiffsbesatzung einen Kranz am Marineehren­mal in Laboe nieder.

An Bord des Kreuzers „Ashigara" fand ein Empfang der deutschen Presse statt, bei dem der Chef des vierten Kreuzergeschwaders, Konteradmiral Kobayashi u. a. ausführte: Hier in diesem bewunderungswürdigen Kriegs­hafen wollen wir eine Woche bleiben. Am 31. Mai werden wir wieder noch der Heimat zurückfahren. Wenn ich mich recht erinnere, hat seit dem Jahre 1907 kein japanisches Kriegsschiff Deutschland besucht. Damals hielten sich die beiden japanischen Kreuzer „Tsukuba" und „Tsuhitose" eine Zeitlang in Kiel auf. Es war schon lange der Wunsch Japans, Kriegsschiffe nach Deutschland zu senden, sowohl um die verschiedenen deutschen Be­suche zu erwidern, als auch in der Hoffnung, unsere gegenseitigen freundschaft­lichen Beziehungen dadurch fördern zu können. Die große Entfernung, die unsere I Länder trennt, und sonstige Verhältnisse verhin­derten aber die Erfüllung unseres aufrichtigen I

unterscheiden. Die Grundschule der Leibes­erziehung erhalte im Dienstbetrieb der Hitler-, jugend zwei Stunden in der Pflichtwoche, die für die Hitlerjugend auf einen Abend, für das Jung­volk auf einen Nachmittag gelegt werden.

Auf die Frage, aus welche Weise sich die Ver­eine in die Dienste der Jugendbewegung stellen werden, erklärte der Reichssportsührer, daß im Amt für Leibeserziehung der Reichsjugendfiih- rung in Zukunft alle Fragen der Leibesübungen der gesamten deutschen Jugend einheitlich bear­beitet würden. Das bisherige Jugendreserat des Reichsbundcs für Leibesübungen gehe in das Amt für Leibesübungen der Reichsjugendsührung über. Der bisherige Jugendreferat des Reichsbundes für Leibesübungen in der Reichsjugendsührung werde die Ausgabe eines Hauptreferenten für Lei­stungssport übernehmen.

Es komme vor allem darauf an, die Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen in den verschiedenen Altersstufen zu berücksichtigen. Müsse schon der Pimpf nach Vollendung des 12. Lebensjahres das Leistungsabzeichen ablegen und bis zu seinem

Wunsches. Nunmehr aber find wir erfreut und begeistert, das neu erwachte Deutschland mit eigenen Augen zu sehen.

„Ashigara" hat sich die Aufgabe gestellt, nicht nur die Freundschaft der japanischen kaiserlichen Kriegsmarine, sondern auch die herzlichen Grüße des ganzen japanischen Volkes der deutschen Na­tion zu übermitteln. Deutschland und Japan stehen jetzt in sehr freundschaftlichen Beziehungen zuein­ander. Diese Tatsache beruht, so glaube ich, nicht aus den materiellen Interessen, die beide Länder verbinden, sondern darauf, daß Japaner und Deutsche viel Gemeinsames in ihrem Charakter und in ihrer Weltanschauung haben. Dies ermög­licht auch eine enge Zusammenarbeit zur Ver­wirklichung eines auf der Gerechtigkeit fußenden Weltfriedens. Vei dieser Gelegenheit möchte ich meine Hochachtung vor dem Führer des Reiches und dem deutschen Volke ausdrücken wegen der wunderbaren Willenskraft, die mit einer weis- heitsvollen Einsicht gepaart ist. Beide sind Grundstein für den von Erfolg gekrönten Aus­bau des Dritten Reiches."

Montag nachmittag fand in der unterirdischen Weihehalle des Marine-Ehrenmals in Laboe, das den 35 000 deutschen im Weltkriege gefallenen Seehelden gewidmet ist, eine stille Gedenk­feier statt, bei der der japanische Konteradmiral Kobayashi einen Kranz niederlegte.

Das-von der Flottenparade in Spithead zurück­kommende schwedische Küstenpanzeischiff „Drott- ning Victoria" lief Montag nach der Durchfahrt durch den Nordostseekanal in der Holtenauer Schleuse ein. Nach Verlassen der Schleuse feuerte das Schiff 21 Schuß Ländessalut, der von der Batterie Friedrichsort erwidert wurde. Die Bordkapelle spielte das Deutschland- und das Horst-Wessel-Üied.

18. Lebensjahre weitere 22 Pflichtübungen er­füllen, so werde der gesunde sportliche Ehrgeiz in den Jugendmeisterschaften in Leicht­athletik und Schwimmen seinen Aus­druck finden, zu denen die gesamte deutsche Ju­gend aufgerufen werde. Eine Einheit von zehn Jungen werde sich jeweils im Wettkampf mit einer anderen Gruppe messen. Auf diese Weise würden die zehn besten Jungen eines Fähnleins oder einer Gefolgschaft ermittelt. Die körperlich Kräftigsten würden dann in den Eebiets- wettkämpfen antreten und die Sieger dieser Eebietswettkämpfe würden (nicht gebietsweise, sondern nach der höchsten Punktzahl ihrer Lei­stungen zu den Kampfspielen der Par-. teitage nach Nürnberg zugelassen.

Der Montagnachmittag im Reichssührerlager der Hitlerjugend war zwei Vortrügen von Ver­tretern der Wehrmacht vorbehalten. Die HJ.- Führer begrüßten die hohen Offiziere mit größter Begeisterung und bekundeten bei den Vortrügen durch ihren stürmischen Beifall ihre enge Ver­bundenheit mit der jungen deutschen Wehrmacht.

Ver große

krfalirungsaustaufch

Di« 4. Reichsnährstands-Ausstellung in München

Menschen, die den Blick nicht über den eigenen Gartenzaun Hinwegrichten, kommen im Leben sel­ten vorwärts. Nicht nur, daß sie an dem Schönen und Großen einer Zeit vorbeieilen, auch in ihrer Arbeit, in ihrem Beruf bleiben sie in der Regel rückständig. Denn einer der wichtigsten Antrisbs- motoren ist im Leben der Erfahrungsaus­tausch! Ohne Erfahrungsaustausch gibt es, wo es auch sei, eigentlich keinen großen, bleibenden Fortschritt. Gilt das vor allem für die Technik, für Industrie > und Handel, dann im besonderen auch für di« Landwirt schaft, wo die Natur trotz aller Technik den Menschen immer wieder vor neue Ileberraschungen stellt. Kein Mittel ist daher mehr geeignet, die Erzeugungsschlacht und damit den Vierjahresplan anzukurbeln als die Belebung des Erfahrungsaustau­sches unter den Bauern und Land­wirten. Das ist heut« um so mehr.notwendig, als der Bauer und Landwirt durch die bitteren Erfahrungen der Vergangenheit, durch den schran­kenlosen Konkurrenzkampf eigen« Erfahrungen und Neuerungen oft ängstlich hütete und ver­deckte, damit sein Rezept der Selbsterhaltung nicht gegen ihn selbst ausgewertet wurde. Dieser Erfahrungsaustausch muß mit allen Mitteln ge­fördert und gestärkt werden. Neben den fachlichen Ausspracheveranstaltungen sind hierbei die Hof­begehungen und die Wirtschaftsberatungen von besonderer Bedeutung. Unersetzlich und einzig­artig aber sind jene Lehrschauen, die der Reichsnährstand alljährlich, in großem Stil ver­anstaltet, um hier HuNderttauseckde sozusagen zu dem großen Erfahrungsaustausch des Jahres zu­sammenzuführen.

Vom 30. Mai bis 6. Juni findet die 4. Reichs­nährstandsausstellung in der Hauptstadt der Be­wegung auf der Theresienwiese statt. Nicht nur, daß die Männer der Scholle sich hier unterein­ander aussprechen und mitteilen können, sondern hier in den Lehrschauen wird das Beispiel des Fortschritts, werden die Neuerungen auf jedem Gebiet gezeigt werden, wie sie sich in der Praxis unter den verschiedensten Boden- und klimatischen Verhältnissen bewährt haben. Auch das Negative oder das Ueberholte wird bewiesen und das Bessere an seine Stelle gesetzt. Der Reichsbauernführcr prägte, einmal das treffende Wort: Das Bessere ist des Guten

Feind. Das soll und muß auch heute Richt­schnur der Landwirtschaft sein, die sich, angesichts ihrer großen Aufgabe, niemals mit dem Erreich­ten zufriedengeben kann.

Eins aber zeigt auch München 1937 wieder: wie sehr Landwirtschaft und Industrie aufeinan­der angewiesen sind, daß die Ernährungs­probleme von heute ohne die Technik, vor allem die Landmaschinentechnik nicht zu lösen sind. So ist es selbstverständlich, daß die Land- maschinenindustrie auch diesmal besonders stark in München vertreten und die Praxis mit großen Erwartungen erfüllt ist. Einmal handelt es sich ja darum, diejenigen Maschinen und Hilfsgeräte zu konstruieren, die vor allem der Bauernbetrieb braucht, nachdem früher das Schwergewicht mehr nach der Großwirtschaft neigte. Zum anderen geht es darum, der Praxis nicht nur eine quali­tativ gut«, sondern auch im Preis wirklich trag­bare Maschine zu bieten. München wird zeigen müssen, was schon erreicht wurde und was noch zu erreichen ist. Was die Technik zu erreichen vermag, läßt sich an zahllosen Beispielen der Praxis belegen. Gebiete und Böden, die einmal für alle Zeiten als llnland, als unbestellbar gal­ten. sind heute mit Hilfe der Technik in blühende Felder verwandelt worden. Selbst klimatische Schwierigkeiten können durch sie weitgehend über­brückt werden. Denken wir nur an die Be­regnungsanlagen, die so eifrig vom Reichskura­torium für Technik in der Landwirtschaft ge­fördert werden und die eigene und volkswirt­schaftliche Leistungsfähigkeit für Betriebe erreich­ten, deren Ingangsetzung unmöglich erschien. Hier handelte es sich darum, auf dem trockenen und flugsandähnlichen Boden die Wasserzufuhr mit­tels „Wasserkanonen" so zu regulieren, daß heute auf einst dürren Sandstrecken ertragreiche Wiesen und Weiden entstanden sind. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Auch auf diesem Gebiet soll die Reichsnährstands-Ausstellung in München manchem Praktiker, der nach einer Lösung sucht, neue Wege weisen.

Die Maschine ist aber auch bei der Lösung der Frage der Arbertskräste auf dem Lande heute unentbehrlicher Senn je. Wir sind von der Arbeitskrise in die Arbeiterkrtse hineingekom­men. wir haben aus dem Lande nicht genü­gend männliche und weibliche Ar­beitskräfte, wie es die Intensivierung der Bodenbewirtschajlung verlangt. Da muß die Maschine einsetzen! Sie kann nie Zweck des Hofes sein. sie soll vielmehr der A r b e i t s e r l e i ch te - rnng dienen am den Meirichen für jene Tätig­keit freizumachen, die schon aus sich heraus auf mechanischem Wege nicht zu bewältigen ist. Ist die Frage der Arbeitskräfte zu einem wahrhaft

Grundschule und dem L e i st u n g s s p 0 r't zu

sinnlose Tori-nrakt" in I's.v Im sti-eik bei cke,- ^moi-,ka»,s,ck»-„ 11>->a!s,nckus,,xebl es ,l> o -s,, ,-ik<-,ick,-„ s<-1/> niebl mein n»e um ,lie slill lexnnA ckvr eigenen Betriebe, snnckvin sie terrorisieren neuer,lings u„eb ilen xesumten nkkentlieben Verlieb,-. I „sei- Bück /eist eine» sulebe» Terrorakt in ckön straOen Bittkurgs in konnsilr ania, bei ckom äio strsikenäen einen BostvaKen am IVeiterkabren binckern. Kukn - IVsItbilck

Ille teibesmltliung ver deutschen jugend

NeitkssporWkrer von Mammer und asten im h).-sül,rerlager in Weimar