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Nr. 235 / 3. Vierteljahr
Sonntag, 26 . August
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Die Stadt an Rhein und Mosel ein Heerlager
Seid tapfer, ihr Saarländer!
Vor der großen Treuekundgebung in Koblenz / Landesleiter Virro zur deutschen stresse
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Koblenz, 25. August-
,Leeriager Koblenz", so kann man vor der großen Saarkundgebung auf dem Ehrenbreitstein die Stadt an Rhein und Mosel bezeichnen. Ueberall sind fleißige Hände am Werk, um Wagenladungen von Eichen und Buchengrün zum Schmuck der Häuser zurechtzumachen. Transparente grüßen die vielen Gaste. Sinnsprüche und Inschriften leuchten aus dem satten Grün endlos scheinender Gir- landenstränge. „Deutsch die Saar — immerdar", ist ihr Leitmotiv. 135 Sonder zöge insgesamt schickt das Saarland nach Koblenz. Aus dem Reich gehen laufend die Meldungen von der großen Saartreue-Staffel der Deutschen Turnerschaft ein. .150 000 (Läufer, Schwimmer, Paddler und Segler) bringen die Urkunden. Zehn Hauptläufer sammeln auf ihrem Kurs die Staffeln von 70 Nebenläufern. Sie werden am Sonntagnachmittag auf dem Ehrenbreitstein eintreffen.
Die Organisation klappt; das kann schon heute gesagt werden, und wenn am Sonntag Koblenz und Umgebung ein Vielfaches der eigenen Einwohnerzahl gastfreundlich beherbergen wird, so wird auch diese Riesenaufgabe gelöst werden.
Koblenz, «in Heerlager, ist in fieberhafter Erwartung der saarländifchen Bruder und des Führers, .der Deutschland die Einigkeit gegeben hat und auch das Saarool'k zum Mutterlande zurückführen wird.
Köln, 25. August.
In einer am Sonnabendvormittag aus Anlaß der Sonntag erfolgenden Eröffnung der großen deutschen Saarausstellung abgehaltenen Presft- besprechung sprach der Landesleiter der Deutschen Front an der Saar, Pirro, der gesamten deutschen Presse den aufrichtigen Dank aus für ihr festes und eindeutiges Einstehen im Kampf der deutschen Saar.
Kaum 20 Wochen, fuhr Pirro fort, trennten uns von dem Entscheidungstage, der die Grundlage sein werde für die endgültige Rückkehr des deutschen Saarlandes zum Reich. Immer wieder müsse jede Diskussion, jede Auseinandersetzung, jede politische Formulierung, die das sogenannt« Saarproblem berühre, von einer Erundtatsache ausgehen: von der Lüge über die 150000 Saarfranzosen. Daß die 150 000 Saarfranzosen nicht existieren, weiß heute jeder Franks«. Trotz Terror, trotz Gewalt, trotz Lüge und Verrat wurde, betonte Pirro, unter dem Schutz der
Lustspei'i'e über dem Ehrenbreitstein
Das Reichsluftfahrtministerium gibt bekannt: Am eine Störung der Saärtreuekundgebung zu vermeiden, wird für Sonntag, den 28. August 1831, der Luftraum über dem Ehrenbreitstein bei Koblenz einschließlich eines Umkreises von 10 Kilometern um den Ehrenbreitstein für die Zeit von 8 bis 18 Uhr als Lustsperrgebiet erklärt. Das Ueberflregen dieses Luftraumes ist daher verboten.
Völkerbundsregrsrung viermal in 15 Jahren ein Parlament gewählt, das diesen 150 000 Saar- franzosen nicht einen einzigen Sitz einbrachte. Hätten sie je gelebt, so wären ihnen infolge der angewandten Methoden des Regimes Mindestens zehn bis dreißig Sitz« sicher gewesen.
Sämtliche Parteien des Saarparlaments haben immer und immer wieder erklärt, daß sie Deutsche sind und zu Deutschland zurück wollen. Wen» Sie durch die Saarausstellung wandern, dann wird Ihnen klar, wie aus dieser Lüge immer neue Lügen herauswuchsen, wie so schließlich ein ganzes Regierungssystem am grünen Tisch als »eiurale Treuhänder der Regierung erdacht, seinen Sinn verlieren mußte, wie überhaupt ei» Experiment zur Farce wurde, das unter diesen mischen Voraussetzungen den Schutz einer nicht vorhandenen Minderheit so in Paragraphen und Kesegen verankerte, daß die einzig und allein vorhandene deutsche Bevölkerung gewissermaßen in Permanenz unter Anklage gestellt wurde. Im -»arge biet heißt deutsch sei« — angeklagt sein. Das eindeutige selbstverständliche Beleuntuis der deutschen Mensche» an der
Saar zu Deutschland gilt mehr oder weniger als Provokation der nicht vorhandenen 150 VVO Saar- sranzosen und wird unter Umständen bestraft.
Der Grundgedanke dieser Ausstellung ist gleichzeitig der Grundgedanke, der die gesamte Saarbe- völkerung beseelt. Weil die Frage nur heißen kann: Für oder gegen Deutschland, gibt es auch nur eine einzige mögliche Antwort: Zurück zum Reich. In diesem Gebauten hat sich das deutsche Volk an der Saar über alle Partei- und welian- schaulichen Grenzen hinweg in der Deutschen Front gesammelt, die heute mit rund 100 000 Mitgliedern über 85 Prozent aller stimmberechtigten Saarländer darstellt.
Mit der eindeutigen Feststellung, daß das Saargebiet rein deutsches Gebiet ist und daß es im Saargebiet nicht die kleinste völkische Minderheit gibt, erledigen sich alle materialistischen und wirtschaftlichen Fragen von ielbit Wenn französische Politiker gerade die wirtschaftliche Frage heute in den Vordergrund schieben und mit einer Ab
sperrung des Saarwirtschaftsraumes gegenüber Frankreich drohen, so fälschen sie bewußt die wahren Tatsachen. Eine solche Abtrennung, um ein französisches Wort zu gebrauchen, dieser eiserne Vorhang würde gerade Frankreich am schwersten treffen.
Die Wahrheit über die angebliche wirtschaftliche Abhängigkeit des Saarlandes von Frankreich sieht ganz anders aus. Hätte das Reich dem Saargebiet gegenüber nicht aus die Zollschranken verzichtet, so wäre die Arbeitslosigkeit an der Saar noch erheblich größer. Zeder weiß, daß heute die französische Grubenverwaltung über 30 000 Arbeiter weniger beschäftigt als vor Errichtung des Saargebietes in diesen beschäftigt waren, obgleich die Bevölkerung um rund 130 000 Menschen größer geworden ist gegenüber dem Stande von 1020. Das Reich hat die ganzen sozialen Einrichtungen im Saargebiet vor dem völligen Ruin geschützt.
In den letzten sieben Jahren sind rund 1,3 Milliarden Franken an sozialen Zuschüssen zur Erleichterung der Lage der Minderbemittelten und zum Ausgleich der entstandenen Verluste ins Saargebiet geflossen, während der französische Staat als Besitzer der Saargruben seine Belegschaft in einem Maße verringerte, daß heute auf zwei arbeitende Bergleute ein Pensionär kommt. Es sind nicht viel weniger als 200 Millionen Franken im Jahr«, die den Sozialrentnern im Saargebie: vom Reich zugeflossen sind. Eingedenk des Mahnrufes, den der verewigte Reichspräsident von Hindenburg allen Saarländern zurief, wollen wir auch die letzten schweren Monat« des Kampfes in Geduld und Disziplin und in unverbrüchlicher Treue zum Reichs ausharren eingedenk des Wortes Hinden-burgs: Seid tapfer, ihr Saarländer!
(Fortsetzung siehe Seite 2)
Die ciee EeipLi^ec Aecöstmesse
Von vp. Ksimuncl »(ölilsp, pcssictsnt: clss l-siprigsc h/lsKsmis
Der Präsident des Leipziger Metzamts, Dr. Köhler, hat uns als der grötzten NS.-Han- delszeitung den folgenden Originalartikel ^ zur Verfügung gestellt, in dem er feine mah-
geblichen Ansichten über die Bedeutung der Leipziger Herbstmesse und die Erwartungen, die Deutschland daran knüpft, niedergelegt hat.
Vor etwa Jahresfrist hat der Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt über das Aufbauprogramm der Regierung gesagt, daß alles, was sie tun könne, nichts weiter sei, als eine Zündung zu geben. Der Erfolg hänge davon ab, ob der Motor der Wirtschaft, ob das private Unternehmertum diese Zündung aufnehme, und ob das Getriebe der deutschen Wirtschaft damit in Gang komme. Daß dieser Erfolg wirklich aus dem Wege ist, hat der Staatssekretär im Reichs- sinanzministerium Fritz Reinhardt kürzlich an dem Mehraufkommen von Steuern im Betrage von 200 Millionen Reichsmark im ersten Quartal 1934 nachgewiesen. Wenn die Entwicklung so weitergehe, so werde dieses Mehr für das ganze Jahr 800 Millionen ausmachen, während der Voranschlag nur mit 90 Millionen gerechnet habe. Tann sei aber auch der Schluß berechtigt, daß die volkswirtschaftlichen Betrachtungen, die bei den steuerlichen Vergünstigungen und sonstigen Maßnahmen zur Verminderung der Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr ausgestellt worden seien, richtig gewesen seien, und daß die Zunahme des Steueraufkommens genügen werde, um die Vorbelastungen auszugleichen, die sich aus Arbeitswechseln und Zuschüssen zu den Aufwendungen für Instandsetzungen und Ergänzungen an Gebäuden ergeben. Der wichtige Iulibericht der niederrheinischen Handelskammer kommt zu demselben Ergebnis. Er erklärt, daß mit der Beendigung der Zu- schutzaktion zwar eine leichte Rückbildung, aber kein Stillstand eingetreten sei. Das sei aber ein Beweis, daß die mit denZu- schüssen aus öffentlichen Mitteln bezweckte Anstotzwirkung durch die Bauwirtschaft tatsächlicheingetreten sei und daß sich der Uebergang von der künstlich angeregten zur natürlichen Konjunktur vollziehe.
Die beiden erfreulichen authentischen Berichte lassen aber auf der anderen Seite keinen Zweifel darüber, daß die deutsche Volkswirtschaft heute noch in einem sehr großen Kampfe steht. Gewiß haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse im Inneren in den letzten 12 Monaten in einem Umfange gebessert, den man, an dem Grade des vormaligen Darniederliegens gemessen, geradezu gewaltig nennen muß. Aber andererseits sins durch die Belebung neue Probleme aufgetaucht, die gemeistert werden müssen. Im Inneren ging es aufwärts. Millionen von Volksgenossen sind wieder in Lohn und Brot gekommen, und Industrien, die noch vor einem Jahre ausgesprochen Not litten, ar-
meldet kuch bis zum zo.flugust
betten heute wieder vollbeschästigt. Wir können ohne Ueberhelmng feststellen, daß die beiden Messen in dieser Zeit, d. h. die Herb st messe 1933 und die Frühjahrsmesse 1934, einensehr maßgeblichen Anteil sowohl an der propagandistischen Beseitigung der Kaus- unlust und der Mutlosigkeit als auch an der geschäftlichen Besserung und Wiederaus- wärtsentwicklung gehabt haben. Auch die Herbstmesse 1934 wird in bezug auf den Binnenmarkt die Erwartungen erfüllen, die man in sie gesetzt hat. Wie in Leipzig die mehr als viereinhalbtausend Aussteller mit ihren Mustern aus allen Industriebezirken des Reiches zusammenströmen, so kommt auch der Handel aus allen deutschen Gauen hierher. Das Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels steht vor der Tür, und es gilt, sich rechtzeitig und zweckentsprechend einzudecken.
Durch die in letzter Zeit eingetretene Belebung sind aber an denjenigen Stationen im Produktionsablauf gewisse Schwierigkeiten aufgetreten, an denen ausländische Rohstoffe zur Verarbeitung kommen. Diese Rohstoffe sind knapp geworden, weil sie infolge zu geringer Exporterlöse nur noch in beschränktem Umfange nach Deutschland eingeführt werden können. Es ist also die Fortführung der Belebung im Inneren zusammengekoppelt damit, daß wir wieder mehr deutsche Waren im Ausland absetzen. Das hat erst am Freitag vor der Volksabstimmung der Führer in Hamburg noch einmal ganz deutlich gesagt. Die Messe, und besonders die diesmalige, dient daher in allererster Linie
der deutschen Industrie, der sie Gelegenheit gibt, Auslandsaufträge einzuholen; damit soll unsere Devisenbilanz wieder aufgebessert und so dem deutschen Volke der weitere Wiederaufstieg im Inneren gesichert werden.
Auf eines möchten wir noch hinweisen; von verschiedener ausländischer Seite wird tendenziös die Auffassung verbreitet, daß die deutsche Industrie keine Qualitätsware mehr liefern könne, weil sie nicht alle Rohstoffe mehr hereinbekomme. Das ist natürlich Unsinn. Reichsbankpräfident Dr. Schacht, der in Leipzig sprechen wird, hat in Vertretung des Reichswirtschaftsministers die sehr wichtige Verfügung getroffen, daß die deutschen Fabrikanten für Auslandsaufträge, die ja auch wieder Devisen bringen, die nötigen Rohstoffe unter allen Umständen und in vollem Umfange erhalten sollen. Die ausländischen Einkäufer, die zur Herbstmesse nach Leipzig kommen, können also sicher sein, daß die Waren, die sie am Messestand bestellen, in gewohnter Qualität und aus Qualitätsrohstoffen hergestellt werden. Das ist um so wichtiger, als wir mit einem sehr guten Besuch aus den umliegenden europäischen Ländern rechnen, mit denen wir neue Handelsverträge und Zahlungsabkommen abgeschlossen haben und die in der Hauptsache von uns Fertigwaren abnehmen. Vor allem mit diesen Staaten wird sich in den nächsten Tagen in Leipzig ein befriedigendes Geschäft entwickeln, und daß es auf dem Binnenmarkt zu sehr beträchtlichen Umsätzen kommen wird, ist oben schon ausgedrückt worden. Wir sehen also mit großer Zuversicht einem durchaus befriedigenden Geschäftsverlauf entgegen.
Die neue Spannung in Femost
Englisch-japanische Verhandlungen / Nervosität in Moskau
Mulden, 25. August.
Im Zusammenhang mit der Spannung der politischen Lage in Ostafien hat gestern der Oberkom- mandierende der Kwantung-Armee mit dem mandschurischen Kriegsminister Tschanzinlui Fühlung genommen. Die Entsendung japanischer Luftstieit- kräste nach Darren wurde von der mandschurischen Regierung genehmigt. Ein Teil dieser neu entsandten Kräfte wird an der Strecke zwischen Mulden und Tschangtschung lagern. Auch die mandschurische Regierung hat Truppenverstärkungen an der chinesischen Ostbahn angeordnet. Drei Regimenter wurden aus Schanheikwang in Richtung Lharbin befördert.
Reval, 25- August.
Wie aus Moskau gemeldet wird, bringt am Sonnabend die gesamte Sowjetpresse Schanghaier Nachrichten als Bestätigung der Gerüchte über die englisch-japanischen Verhandlungen. Die sowjet- russische Presse verheimlicht nicht ihre Nervosität und betont, daß eine weitere Annäherung Englands und Japans im Fernen Osten unbedingt Rückwirkungen auf die gesamte internationale Lage hervorrufen würde. Besonders bei der augenblicklich gespannten politischen Lage im Fernen Osten gewinne dieser Schritt Englands besondere Bedeutung.
Kranzniederlegung
der dänischen Kriegsbeschädigten am Ehrenmal Berlin, 25. August
Im Namen der dänischen Kriegsopfer legte am Sonnabendnachmitlag der Präsident des Vereins der nordschleswigschen Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Friedrich Andres«», im Beisein des stellvertretenden deutschen Reichs- kriegsopsersührers, Liebe!, am Ehrenmal Unter den Linden Kränze nieder. Der erste Kranz war, wie Präsident Andresen in kurzer Ansprach« zum Ausdruck brachte, eine Ehrenbe
zeugung für die Durchführung des Opfertages zugunsten nordschleswiger Kriegsopfer, deren Schirmherr der König von Dänemark und Vorsitzender der Etaatsminister ist. Diese Handlung solle gleichzeitig den Dank des Komilees für die hochherzige Gabe des NSKOV. (der Stiftung eines Freiplatzes für dänische Kriegsopfer im Reichskriegerkurhaus in Davos) bezeugen. Mit dem zweiten Kranz wolle der Verein der nord- ichleswigschen Kriegsbeschädigten die Verbundenheit mit dem deutschen Volle und den gefallenen Kameraden des Weltkrieges zum Ausdruck bringen. ,Mir haben mit ihnen Seite an Seile gekämpft und gelitten. Ehre ihrem Andenken!'
Wallfahrt na-v Koblenz
?. L. Bremen, 26. August.
In einer französischen Zeitung zerbricht sich ein Politiker in tiefschürfenden, prophetischen Ausführungen den Kopf, was später einmal aus Deutschland werden soll, wenn Hitler nicht mehr leben würde. Der gute Mann wählt zwischen Monarchie und Kommunismus und tipt schließlich aus Monarchie. Nichts, meint er, sei in Deutschland mehr vorhanden: keine Demokratie, keine Parteien, kein Parlamentarismus... Die Frage bleibt zwar unausgesprochen, aber man könnte sie vom Standpunkt des Auslandes, insbesondere von demjenigen Frankreichs, wohl stellen: Was zieht nun die Saarländer so mit heißem Herzen nach Deutschland zurück? Nach Ansicht des Auslandes tauschen sie doch etwas Unsicheres gegenüber den heutigen Verhältnissen ein...
Man darf diese Verständnislosigkeit des Auslandes der deutschen Seele gegenüber nicht allzu tragisch nehmen. Das Ausland kann heute noch nicht begreifen, daß der Deutsche, wo er auch wohnen mag, im Dritten Reich, und zwar vorwiegend auf Grund der politischen Verhältnisse, die Erfüllung einer jahrtausendalten Sehnsucht sieht. Solange es eine Geschichte des deutschen Volkes gibt, hat der Deutsche unter dem Streit der Parteien und Konfessionen aufs schwerste gelitten und geblutet, er war nicht zuletzt auch das Opferlamm für die persönlichen Machtinteressen der Dynastien und der Gewaltigen des Schwertes und des Geldbeutels. Diese Zeiten sind heute abgelöst durch die Epoche des inneren Friedens, den der Nationalsozialismus dem Baske gebracht hat.
Wir geben gern zu, daß die kommende Saarabstimmung den zur Abstimmung Berechtigte: leichter fallen wird, für Deutschland zu stimmen, als jenen, die nach der Revolution in Schleswig-Holstein, Ostpreußen und Oberschlesien ihr Veto für Deutschland abgeben mußten. Denn damals wußten jene deutschen Volksgenossen wirklich nicht, wie einmal das Deutsche Reich aussehen würde. Sie sahen nur ein zerrissenes, von
Auf alle deutschen Sender
Die Uebertragung der Saarkundgebung aus dem Ober-Ehrenbreitstein am Sonntag bei Koblenz beginnt um 13,35 Uhr. Die Veranstaltung wird vom gesamten deutschen Rundfunk übernommen.
wilden politischen Leidenschaften zerwühlte Volk im Mutterlande, und wer als Flüch ling herüber kam, mußte damit rechnen, m scheelen Augen mißtrauisch angesehen z werden, als einer, der die Not nur vei größere und anderen das Brot wegnehrm Der Saardeutsche aber weiß heute, daß di Rückkehr zu Deutschland eine solche in ei Land der Ordnung und des Friedens bedei tet. Er weiß aber noch mehr: nämlich, da die Zukunft dieses nationalsozialistische Staates nicht nur auf Jahrzehnte, sonder auf Jahrhunderte, und so Gott will, ai Jahrtausende gesichert ist. Er kann deshal ruhig die düsteren und prophetischen Betraft tungen über Deutschlands Zukunft dem Am land überlassen, das gut tun würde» übe seine eigene Zukunft besorgt zu sein. Den das eine ist sicher, die Staaten Europas wer den, mit Ausnahme von Deutschland un Italien, noch manchmal ihr politisches Gesich verändern.
Für das deutsche Saarland aber ist es ei Glück, daß zwei Jahre vor der Entscheidun im Mutterland der Nationalsozialismus an Ruder gekommen ist, denn es ist doch oorhe unter dem alten System herzlich wenig g! schehen, ihm den Rücken zu stärken. Wie o hat man in jenen Jahren lediglich den gute Rat an die Saarländer gehört: Ihr müf eben sehen, wie ihr fertig werdet! Nun ja, si sind fertig geworden mit den Verhältnisser haben sich puffen lassen und haben sich vo den französischen Bergwerksdrrektoren andeuten lassen müssen. Sie haben dauern den Gummiknüppel gespürt und ihre deu jche Gesinnung mit hohen Gefängnis- un Geldstrafen bezahlt. Was kümmerte sich den die „hohe Regierungskommission" des Saai gebiets um die Seele des Saarvolkes! Fü sie war das Saarvolk weiter nichts als di
TVas yL-k sonst Nettes
Beamtenvereidigung aus den Führer Geiselsystem des Hcimatschutzes Mussolini über die „Kriegsgefahr" Werder schlägt Wacker-München 4:3