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Nr. 230 / 3. Vierteljahr
Dienstag, 21 August
Einzelpreis 15 Kpf.
Gin Äuftruf des Mheevs
An das deutsche Volk und die NGOAP.
Hitler an Blomberg
Berlin, 20. August.
Der Führer hat am Montag an den Reichs- wehrnnnister Generaloberst von Blomberg das folgende Schreiben gerichtet:
An den
Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg Herr Generaloberst!
Heute nach der erfolgten Bestätigung des Gesetzes vom 3. August durch das deutsche Volk will ich Ihnen und durch Sie der Wehrmacht Dank sagen für den mir als ihren Führer und Oberbefehlshaber geleisteten Treueid. So, wie die Offiziere und Soldaten der Wehrmacht sich dem neuen Staat in meiner Person verpflichteten, werde ich es jederzeit als meine höchste Pflicht ansehen, für den Bestand und die Unantastbarkeit der Wehrmacht einzutreten in Erfüllung des Testaments des verewigten Generalfeldmarschalls und getreu meinem eigenen Willen, die Armee als einzigen Waffenträger in der Nation zu verankern.
sgez.): Adolf Hitler.
Führer und Reichskanzler.
Wahlergebnisse auf hoher See
Hamburg, 20. August.
Die ersten Wahlmeldungen von hoher See sind bei der Hamburg-Amerika-Linie am Montag früh auf drahtlosem Wege eingegangen. Dabei interessiert besonders das Ergebnis des Motorschiffes „Lordillera", das am Sonntag seine Reise nach Mittelamerika in Hook van Holland unterbrach, dort rund 2000 in Holland ansässige Deutsche an Bord nahm und mit ihnen auf hohe See fuhr. Außerhalb der Drei-Meilen-Erenze haben die Wahlberechtigten ihre Stimmen folgendermaßen abgegeben: 1790 stimmten mit Ja, 88 mit Nein. Es bekannten sich also 98,8 v. H. zum Führer. Von der Besatzung der „Lordillera" verlangte der Wahltag besondere Anstrengungen, denn es waren nicht nur die an Bord befindlichen Fahr- gäste den ganzen Tag zu versorgen, sondern noch 2800 Wähler.
Wie auf der „Lordillera", so sind auch auf den übrigen Schiffen der Hamburg-Amerika-Linie, von denen bereits Abstimmungsmeldungen vorliegen, die Ergebnisse außerordentlich günstig.
An Bord des Fährschiffes „Preußen" gaben 8531 deutsche Reichsangehörige in Danzig ihre Stimme ab gegenüber 8600 Stimmen bei der letzten Reichstagswahl und Volksabstimmung. Es stimmten mit Ja 8810 Wähler, mit Nein 636 Wähler. Ungültig waren 86 Stimmen. Die Abstimmung vollzog sich, die Fahrt bis zur Hoheitsgrenze und zurück abgerechnet, dank der Begeisterung und der Disziplin der Wähler sowie der glänzenden Organisation, innerhalb von sechs Stunden. Außerdem stimmten zahlreiche Danziger Reichsdeutsche in den benachbarten ostpreußischen Städten ab.
Not-Lazarett in der Reichskanzlei
Berlin, 20. August.
Wie bereits berichtet, waren in der jubelnden Menschenmenge vor der Reichskanzlei viele Menschen vor Erschöpfung oder infolge des Gedränges ohnmächtig geworden. Schnell wurde in den unteren Räumen der Reichskanzlei eine Art Lazarett eingerichtet, und ein Standartenarzt der ES.. der sich"untcr der Menge befand, sowie Rote Kreuz-Schwestern nahmen sich in liebevollster Weise der Ohnmächtigen an, die sich unter ihrer Pflege bald erholten. Der Führer ließ es sich nicht nehmen, den Rote-Kreuz-Schwestern persönlich seinen Dank für ihre Hilfe auszusprechen.
Bayern ist treu
Ministerpräsident Siebert an den Führer
München, 20. August.
Ministerpräsident Siebert hat zum Ausgang der Abstimmung in Bayern nachstehendes Telegramm an den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gerichtet:
»Mein Führer! In dem überwältigenden Bekenntnis der Treue und Dankbarkeit des deutschen Volkes ,-u Ihnen marschieren Bayerns Kau- und die bayerische Landschaft wieder an der Spitze. Bayerns Volk und Landesregierung senden Ihnen aus diesem Anlaß das Gelöbnis unzerstörbarer Liebe und Ergebenheit, Treue und ^esolgschasr."
Berlin. 2V. August.
Die NSK. veröffentlicht folgende Aufrufe des Führers an das deutsche Volk und die NSDAP.: Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen, deutsche Volksgenossen!
Lenkt das Ausland ein?
Ein ISjähriger Kamps unserer Bewegung um die Macht in Deutschland hat mit dem gestrigen Tage seinen Abschluß gefunden. Angefangen von der obersten Spitze des Reiches über die gesamte Verwaltung bis zur Führung des letzten Ortes befindet sich das Deutsche Reich heute in der Hand der Nationalsozialistischen Partei. Dies ist der Lohn für eine unermeßliche Arbeit, für zahllose Opfer. Ich danke all denen, die gestern durch ihre Stimme mit beigetragen haben, die Einheit von Staat und Bewegung vor der ganzen Welt zu dokumentieren.
Meine und unser aller Aufgabe wird es sein, diese Einheit zu vertiefen und in einem ebenso genialen wie ent- schlosjenen und beharrlichen Kampfe auch den letzten Rest unseres Volkes für die nationalsozialistische Idee und Lehre zu gewinnen.
Noch heute nacht sind die Entschlüsse für die Durchführung dieser Aktion gefaßt worden, sie selbst wird mit nationalsozialistischer Schnelligkeit und Gründlichkeit ablaufen. Der Kampf um die Staatsgewalt ist mit dem heutigen Tage beendet. Der Kampf um unser teures Volk aber nimmt seinen Fortgang. Das Ziel steht unverrückbar fest: Es muß und es wird der Tag kommen, an dem auch der letzte Deutsche das Symbol des Reiches als Bekenntnis in seinem Herzen trägt.
Berlin, den 2». August 1934. (gez.:) Adolf Hitler.
Parteigenossen, Parteigenossinnen!
Der gestrige herrliche Sieg unserer Nationalsozialistischen Partei ist in erster Linie Eurer Treue, Eurer Opferwilligkeit und Eurem Fleiße zu verdanken. Ihr habt als politische Kämpfer der Bewegung, als SA - und SS.- Männer, als Mitglieder unserer Arbeiter-, Jugend- und Frauenorganisationen Einzigartiges geleistet. Erfüllt vom grenzenlosen Vertrauen zu Euch bin ich entschlossen, den Kampf um die Seele und für die Einheit des deutschen Volkes erneut aufzunehmen und weiterzuführen. Ihr werdet in diesem neuen Ringen um unser Volk neben mir stehen wie in den 15 Jahren, die hinter uns liegen, und so, wie es uns möglich war, 9V v. H. des deutschen Volkes dem Nationalsozialismus zu erobern, mutz und wird es uns möglich fein, auch die letzten 1V vom Hundert zu gewinnen. Dies wird die letzte Krönung unseres Sieges sein.
Berlin, den 29. August 1934. (gez.:) Adolf Hitler.
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Paris, 20. August.
Die Schlußfolgerungen, die die französische Presse aus dem Ergebnis des Volksentscheids vom Sonntag zieht, waren mit fast mathematischer Sicherheit vorauszusagen. Obwohl die Blätter in ihren Berichten die ungeheure Begeisterung schildern, mit der das deutsche Volk an die Wahlurne getreten ist, wollen sie weniger die gewaltige Stimmen- zahl der Jasager sehen, sondern klammern sich an die Stimmen der Neinsager, um daraus krampfhaft wenn nicht einen politischen, so doch einen „psychologischen Mißerfolg" (!!) zu konstruieren. Doch schreibt der „Ami du Peuple": Man müsse sich vor der Tatsache beugen, Hitler bedeutet das Deutschland von 1934. Er kann in seinem Namen durch den Willen des Volkes sprechen, nicht nur als ein Vertreter oder Ttaatschef, sondern auch als die wirkliche Verkörperung des Deutschland, das leidet, aber seinen Platz an der Sonne fordert und leben will. Alle übrigen Blätter verlieren sich in rechnerische Betrachtungen. An dem persönlichen Erfolg Adolf Hitlers wird jedoch nicht gezweifelt. Derjenigen französischen Presse, die das Ergebnis des Volksentscheids als einen Mißerfolg für das nationalsozialistische Regime hinzustellen versucht, erteilt der Berliner Berichterstatter des „Journal" die richtige Antwort. Er schreibt: Adolf Hitler und sein Regime haben einen gewaltigen Sieg davongetragen. Das erlaubt eine Absage an jene Kreise, die beweisen wollen, daß Hitler ein Diktator sei, der sich nur mit Hilfe der Gewalt durchsetze. Das Volk in seiner Gesamtheit ist stolz darauf, von Hitler befehligt und geführt zu werden. Es billigt ohne Einschränkung die gesamte Innen-, Außen- und Militärpolitik des Reiches. Auch der Berliner Sonderberichterstatter des „Matin" stellt fest, daß Hitler seine politische Position ungeheuer verstärkt habe.
Der Berliner Berichterstatter des „Paris Midi" schreibt: Wie zu erwarten, hat das Reich in seiner Gesamtheit Ja gesagt. Ohne Zweifel kann man den leichten Rückgang der Ja-Stimmen im Vergleich zum 12. November in einem für Hitler günstigen Sinne ausnutzen, um so mehr, als die gestrige Volksabstimmung viel bezeichnender und viel wichtiger als die vom 12. November ist. Aber es scheint, daß die 93 Prozent Ja-Stimmen dieses Jahres ausrichtig abgegeben worden sind, während die amtlich« Zahl des vergangenen Jahres zum mindesten übertrieben gewesen sein muß. Aber wollen wir uns nicht Täuschungen hingeben, wollen wir vielmehr an die Tatsache denken, daß Deutschland nicht nur die Politik Hitlers ohne Vorbehalt gebilligt hat. sondern ihm außerdem eine noch nie dagewesene Gewalt für die
Zukunft gibt. Mit diesem Deutschland müssen wir rechnen und nicht mit der blassen Minderheit der Widerspenstigen. Der Führer besitzt in den Augen seines Volkes eine Art von magischer Gewalt, die wir durch etwaige Illusionen und Schlußfolgerungen unsererseits nicht sobald werden verringern können. Das deutsche Volk glaubt an, Hitler. Wir unsererseits wollen an dem Glauben des deutschen Volkes glauben. Ob man es will oder nicht: Der 19. August 1931 ist der Ausgangspunkt für einen neuen geschichtlichen Abschnitt des Reiches, der in der Entwicklung der Welt an Bedeutung und vielleicht Ueberraschungen die Epochen des ersten und zweiten Reiches sowie der Scheinrepublik und selbst des Nationalsozialismus übertreffen wird.
London, 26. August.
Dem Ergebnis der Volksabstimmung in Deutschland widmet „Daily Telegraph" einen Leitartikel, in dem es heißt: Eine neue persönliche Macht ist in Europa erstanden. Der „unbekannte Soldat" von vor 16 Jahren ist das unbestrittene Oberhaupteiner großenNation geworden, und die bisher geteilten Machtbefugnisse sind in seinen Händen vereinigt. Das Blatt ist der Ansicht, daß eine große Mehrheit für Hitler auch dann erreicht worden wäre, wenn es keine so gründliche Wahlpropaganda gegeben hätte. Bezüglich der auswärtigen Angelegenheiten wiederhole Hitler den deutschen Anspruch auf Gleichberechtigung, versichere aber, daß Deutschland wünsche, zu der Erhaltung des Friedens in der Welt beizutragen. Wenn dies die tatsächlichen Ziele Deutschlands unter der Führung Hitlers seien, dann könne man sie nur billigen. Die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Kraft Deutschlands sei ein wichtiger Faktor in der Erholung Europas.
Der Berliner „Times"-Korrespondcnt betont, daß eine überwältigende Mehrheit der Nation mit Ja gestimmt habe. Der Besuch mehrerer Wahllokale habe ihm gezeigt, daß die Abstimmung wirklich geheim war. In der „Daily Mail" liest man: Wenn auch das Ergebnis der gestrigen Abstimmung in Deutschland von vornherein feststand, bedeuten doch die Abstimmungsziffern eine erstaunliche Huldigungfür das persönliche Ansehen Hitlers. Wenn auch zweifellos eine moralische Beeinflussung der Kritiker und Zweifler erfolgt war, so konnte doch kein Druck eine ganze Nation zwingen, gegen ihren Willen einen so eindrucksvollen Beweis ihres Vertrauens zu geben. Die gestrige Abstimmung hat Hitler ohne Frage in eine Stellung höchster Verantwortlichkeit gebracht. Welchen Gebrauch wird Hitler von dem
Vertrauensvotum machen, das ihm gewährt worden ist? Nicht nur Deutschland allein, sondern die ganze Welt erwartet die Antwort auf diese Frage. Die. liberale „News Thronicle" beschäftigt sich ausschließlich mit dem Teil der Stimmberechtigten, die sich gegen die Regierung erklärt haben.
Ködert
Warschau, 20. August.
Die polnische Presse stellt das Ergebnis der gestrigen Volksabstimmung in den Vordergrund ihrer Erörterungen. Alle Blätter sprechen von einem Sieg des Führers, der gestärkt und gefestigt aus dem Volksentscheid hervorgehe. Besonders wird unterstrichen, daß die Abstimmung sauber und tatsächlich geheim war. Dies bestätigt insbesondere der Korrespondent des nationaldemokratischen „Kurjer Warszawski", der eine Anzahl Wahllokals in Berlin aufsuchte und dem Wahlgang beiwohnte. Er schreibt seinem Blatt: Es
muß festgestellt werden, daß die Wahl überall rechtmäßig und geheim war. Die Umschläge, die geprüft wurden, waren undurchsichtig, und niemand konnte Einfluß auf die Abstimmenden nehmen. Auch die offiziöse „Eazeta Polska" bemerkt in ihrer Korrespondenz aus Berlin, daß Adolf Hitler einen Sieg davontrug, wie er erwartet wurde.
Belgrad, 20. August.
Die Zeitungen widmen ihre ersten Seiten ganz der Volksabstimmung in Deutschland. Das Ergebnis kam für niemanden überraschend, da man, je näher der Abstimmungstag heranrückte, um so stärker mit einem überwältigenden Erfolge Hitlers gerechnet hatte. Die „Politika" unterstreicht in ihrem Bericht aus Berlin, daß die Wahl unbedingt geheim durchgeführt worden sei. Der Korrespondent des Blattes schildert genau den Wahlvorgang und teilt mit, daß die auswärtigen Pressevertreter Gelegenheit gehabt hätten, sich selbst davon zu überzeugen, daß oas Wahl- geheimnis geachtet worden sei.
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Genf, 20. August.
Die große Zahl der Ja-Stimmen für den Führer hat in der gesamten Oeffentlichkeit der Schweiz einen starken Eindruck hinterlassen. Es wird überall hervorgehoben, daß der Tag der deutschen Volksbefragung ohne jede Störung verlaufen ist. Die außerordentlich hohe Abstimmungsbeteiligung (Fortsetzung auf Seite 2)
k. IVIü. Aus dem Echo, das die überwältigende Vertrauenskundgebung des deutschen Volkes für Adolf Hitler im Ausland gefunden hat, geht trotz journalistischer Stilübungen verzweifelter Zahlenkünstler deutlich hervor, daß der außenpolitische Zweck der Volksbefragung ebenso wie der innenpolitische vollkommen erfüllt ist. Alle auf Unkenntnis, Zweifel oder gar Bosheit beruhenden bisherigen Behauptungen, der Wille Adolf Hitlers stimme mit dem der Nation nicht restlos überein, haben sich nun auch für die Volksmassen jenseits der Grenze als Erzeugnisse phantasievoller Märchenerzähler erwiesen. Die fremden Staatsmänner und Politiker müssen sich mit der Tatsache, daß Deutschland für alle Ewigkeit vom Nationalsozialismus geeint worden ist, endgültig abfinden. Spekulationen auf die „natürliche Uneinigkeit in Deutschland", deren verhängnisvolle Auswirkungen vor dem 30. Januar 1933 hier ausführlich dargelegt wurden, sind jetzt im Ausland hoffentlich als zwecklose Versuche mit untauglich gewordenen Mitteln aufgegeben worden.
Den Wahlsieg Adolf Hitlers im November vorigen Jahres hatte man, wie erinnerlich, namentlich in Pariser Blättern durch eine Anzweiflung des geheimen und ordentlichen Charakters der Volksbefragung abzuschwächen versucht. Dieser allzu billigen Methode entstellender Berichterstattung war diesmal vorgebeugt worden: die Vertreter der ausländischen Presse hatten Gelegenheit, sich mit eigenen Augen von der Korrektheit des Wahl Vorganges und der Wahlleiter zu überzeugen. Mit Genugtuung verzeichnen wir an anderer Stelle des Blattes die übereinstimmenden Urteile fremder Journalisten, daß die Freiheit sowie das Geheime der Wahl absolut gewährleistet waren und die Abgabe und die Auszählung der Stimmen überall vorschriftsmäßig erfolgten. Diese uneingeschränkte Erklärung, die dem einen oder anderen Mißvergnügten nicht ganz leicht gefallen sein mag, dürfte zu einer gerechten Beurteilung des „neuen Regimes in Deutschland" ' wesentlich beitragen.
„Rings um uns hat sich in den großen geeinten Nationen die Welt wie mit vier eisernen Wänden geschlossen; zugleich aber hat sich mit dem moralischen Schritt, den wir getan, eine tiefste Quelle neuen Freiheitsmutes und Lebensrechtes geöffnet, welche das Aeußerste ertragen und das Härteste überdauern läßt und am Ende die Welt überwinde t." Gottfried Keller läßt diese Worte, auf Schweizer politische Verhältnisse der 70er Jahre bezogen, dem vom Heimweh gepackten Martin Salander (des gleichnamigen Romans) in die Feder fließen. Es ist. als hätte der große Dichter die außenpolitische Lage auch des Dritten Reiches vorausgeschaut; denn uns hat sich kurz nach Beginn der nationalsozialistischen Revolution gleichfalls „die Welt wie mit vier eisernen Wänden geschlossen", auch unserem Führer hat sich mit dem moralischen Schritt der Volksbefragung eine neue Quelle der Kraft und des Glaubens geöffnet, auch wir sind, am 19. August, in der Zuversicht bestärkt worden, daß der wiedererwachte nationale Wille Deutschlands am Ende die Welt überwinden wird. Ja, im Geiste des Friedens wird der Führer und Reichskanzler die Welt überwinden! In dieser Feststellung liegt zugleich die Antwort auf die Frage zahlreicher auswärtiger Blätter, welchen Gebrauch Adolf Hitler von dem Vertrauensvotum machen werde. Nie ist ein Mann von einem Volke — darin stimmen wir mit der Auslandspreise überein — mit so außerordentlichen Machtbefugnissen betraut worden. wie am 19. August. Nie hat aber auck ein Mann Kraft seiner Persönlichkeit, so
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