Ausgabe 
(14.4.1937) Nr. 101
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Jahrgang

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parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Vremen

der Tlatroncchetzimisten Vremens

flmtsblatt des Senats der freien kjansestadk Sremen

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2 d?-Uberwersun^gebuhr, ausschl. Postbestcllgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten Postscheck. Hamburg 1,272. Betriebsstörungen begründen keinenAnspruch au! Erstattung oderäsatz. Rs.-Gauberlag Weser-Eins G. m. b. H., Vremen, Geeren 6/8 / Fernsprecher: 541 21 und 51115.

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters m Oldenburg und Vremen

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Nr. 101 / 7. Jahrgang

Mittwoch, 14. flpril 1SZ?

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Zuchtliausstrafen für jüdische Verbrecher

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können. Ein ^gezeichnetes Ee> !e Zwiebel, > Zwiebeln sind >nd, daß man °rm essen sollte, sie, wenn man der doch wenig, üll. Dann koA einige in Wüi- d niemand wird von Süß- und m Gerichte, die schmacklich üSri- tzeschmack zu er- meinem Haus- e, an fast jedes chte eine hand­le richt bekommt nen ausgezeich-

re ausgezeichnete bis 2V0 Gramm tt gargedünstet sie müssen weih ugeben und zu Gemüse- oaei unke auffüllen,. und noch etwa-

che Beigabe zn Npe. Mindestens gedünstet. lNibi vegetarisch lebt, ige Speckwürfel i und gehackte

ich die einm-de !en lernen. Recht den geschält, et- zwar entweder n sie zu Fleisch- einer rein vsqe- omatenbrei und rockneten Nil-en af wird Butter iblten Zwiedel- id dazugegeben

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Nassenschande findet ihre Sühne

Unser lagesspiegel

Reichsorganisationsleiter Dr. Sey erläßt einen Aufruf zum Dankopser der Nation.

Reichsminister Dr. Schacht ist i» Brüssel ein­getroffen.

Der Reichssinanzminister hielt vor der deutsch-dänischen Kulturvereinigung in Kopen­hagen eine Rede.

Der medizinische Sachverständige erklärte Kaplan Rossaint im Hochverratsprozeh für voll verantwortlich.

Jüdische Rasseschänder wurden zu Zuchthaus­strafen verurteilt.

Die Schiffbaubestände der Welt habe» sich weiter erhöht.

Das Schwergewicht der kaufmännischen Lei­tung der Norddeutschen Woll- und Kamm­garn-Industrie sowie der Wollgarnfabrik Tittel L Krüger liegt jetzt in Vremen.

Zum Leiter der Frachtabteilungen des Nord­deutschen Lloyd wurde Richard Bertram- Nothnagel ernannt.

Am kommenden Sonnabend und Sonntag werden sich HJ., NSKK. und Politische Leiter in den Dienst der Sammelaktion „Baut Jugendherbergen und Heime" stellen.

Die Arbeiten am Vookholzberg schreiten rüstig fort.

....

Vor neue Letter

der srachobteilungen des NVL.

(Aixsns Nslckuilg)

Vremen, 13. April

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, ist als Nachfolger des verstorbenen Leiters der Frachtabteilungen und Vorstandsmitgliedes des Norddeutschen Lloyd der bisherige Prokurist des NDL. Richard Vertram-Nothnagel vom Aufsichts­rat bestimmt worden.

Der neue Leiter der FrachtaLteilnngen des Norddeutschen Lloyd, der bisher der Nordamerika- und Südamerikawestküsten-Fahrt vorstand, hat un­seres Wissens seine Lehrzeit bei der Roland-Linie durchgemacht. Nach längerer Auslandstätigkeit kehrte er vor etwa 7 Jahren nach Deutschland und in die Dienste des Norddeutschen Lloyd zurück.

Drei stellvertretende Sauleiter

in den Stab Dr. Leys berufen

r. Berlin, 13. April. Der Reichsorganisationsleiter der NSDAP., Dr. Ley, hat mit Genehmigung des Führers drei stellvertretende Gauleiter in seinen Stab berufen, die mit der Durchführung besonderer Ausgaben betraut werden. Der stellvertretende Gauleiter des Gaues Hamburg, Harry Hen- ningsen, wird in Zukunft dem Stäbe Dr. Leys als Sonderbeauftragter für Fragen der Sozialversicherung angehören. Im Einverneh­men mit Gauleiter Kaufmann behält Pg. Hen- ningsen seine Stellung als stellvertretender Gauleiter des Reichsgaues Hansestadt Hamburg bei. Der Sitz der neuen Dienststelle ist Hamburg.

Gleichzeitig hat Dr. Ley im Einvernehmen mit Gauleiter Murr den stellvertretenden Gau­leiter des Gaues Württemberg-Hohenzollern, Pg, Diedrich Schmidt, in seinen Stab be­rufen und ihm mit sofortiger Wirkung die Lei­tung des Hauptschulungsamtes übertragen. Mit der Berufung der stellvertretenden Gauleiter Henningsen und Schmidt in den Stab des Reichsorganisationsleiters der NSDAP, stehen nunmehr, nachdem der stellvertretende Gauleiter des Gaues Köln-Aachen, Pg. Schall er, be­reits vor längerer Zeit zum Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront im Gau Köln-Aachen er­nannt worden ist, drei bewährte alte Partei­genossen dem Reichsorganisationsleiter zur Verfügung.

öoo ooo erhalten Sie frontrulage

Berlin, 13. April.

Mit der am 1. April in Kraft getretenen wei­teren Ausdehnung der Frontzulage ist ein be­rechtigter Wunsch der Frontsoldaten restlos in Erfüllung gegangen. Rund 603 ÜOO Kriegsdienst­beschädigte werden jetzt insgesamt in den Genuß dieser Zulage gelangen, die auf einen jähr­lichen Betrag von 60 Mark festgesetzt ist. 2n einer Erläuterung der neuen Bestimmungen im „Sozialversicherungsbeamten" weist Oberregie­rungsrat Schlötzer vom Reichsarbeitsmini­sterium darauf hin, daß die besondere Versorgung und die Alterszulage der Kriegsdienstbeschädig- ten nach den früheren Militärversorgungsgesetzen im Jahre 1920 beseitigt wurde. Die Kriegszulage kam mit der Begründung in Wegfall, daß die Abgrenzung des Begriffes „Kriegsdienstbeschädi­gung" erhebliche Schwierigkeiten bereite und unter den Beschädigten Verstimmung hervorrufe. Diese von der damaligen Systemregierung vertretene Auffassung fand jedoch bei den Kriegsbeschädigten keine Zustimmung. Unter Kameraden, so erklärt der Referent, sollte man von Verstimmung und Neid nicht sprechen. Die Frontsoldaten hätten nun einmal mehr geleistet als andere Kame­raden. Mit Recht hebe deshalb der nationalsozia­listische Staat wieder die Kriegsdienstbeschädigten hervor. Bei der Einführung der Frontzulage im Jahre 1934 konnte wegen der ernsten Finanzlage me Zulage noch nicht allen Kriegsdienstbeschädig- ten zugebilligt werden, i

Frauenarzt als flbtreiber

Frankenthäl (Pfalz), 13. April.

Vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Frankenthal hatte sich der verheiratete 49 Jahre alte Jude Salomon (gen. Sally) Weil aus Lud­wigshafen am Rhein wegen fortgesetzter Rassen- schande, Unzucht, Blutschande und Körperver­letzung zu verantworten. Der Angeklagte ist Boll- jude. Er verheiratete sich im August 1931 mit einer Staatsangehörige» deutschen Blutes. Diese brachte ein neunjähriges Mädchen mit in die Ehe, als dessen Bater sich ein Mann deutschen Blutes bekannte. Im Herbst 1938 verging sich Weil an dieser Stieftochter in schamlosester Weise. Bis zu seiner Verhaftung am 14. Dezember vori­gen Jahres mißbrauchte er das Kind in weiteren neun Fällen.

In der Gerichtsverhandlung legte der ver­brecherische Jude unter dem Druck des Beweis-

materials ein Geständnis ab. Der Vorsitzende geißelte scharf die moralische Verkommen­heit des Angeklagten, der das minderjährig« Mädchen nicht allein mißbrauchte, sondern es auch sadistisch mißhandelte. Die Zeugin be­kundete, daß sie in ihrer Verzweiflung versucht Habs, sich einmal mit Leuchtgas, ein andermal mit Tabletten zu vergiften, weil sie sich anders den Nachstellungen des jüdischen „Pflegevaters" nicht mehr zu entziehen wußte.

Das Urteil lautete wegen fortgesetzten Ver­brechens gemäß dem Gesetz zum Schutze des deut­schen Blutes und der deutschen Ehre in Tat­einheit mit fortgesetztem Verbrechen der Unzucht mit Pflegebefohlenen und einem fortgesetzten Ver­brechen der Blutschande, fachlich zusammentreffend mit einem Vergehen der Körperverletzung, auf eine Eesamtzuchthausstrafe von sechs Jahren und Aberkennung der Ehrenrechte auf sechs Jahre.

Düsseldorf, 13. April

Am 1. März war der Jude Walter Vaer, der sich in Düsseldorf als „Frauenarzt" betätigt,

wegen Rasseschändung von der Großen Straf­kammer zu zwei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt worden. Bei diesem Verfahren hatte die Untersuchung ergeben, daß sich der Jude seit mehreren Jahren in einer Reihe von Fällen des Verbrechens gegen das keimende Leben im Sinne des Para­graphen 218 Str. E. B. (Abtreibung) schuldig gemacht hatte. Er hatte sich deshalb vor dem Düsseldorfer Schwurgericht zu verantworten. Nach einer zweitägigen Verhandlung konnten dem An­geklagten sieben ALtreibungsfälle nachgewiesen werden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Ge­samtstrafe von drei Jahren Gefängnis. Diese Strafe wurde in eine Zuchthaus st rase von zwei Jahren umgewandelt. Diese Strafe und die am 1. März wegen Nassenschande verhängte Strafe wurden zu einer Eesamtzuchthausstrafe von drei Jahren und drei Monaten zusammen­gezogen.

flppell an die kliern

Noch einmal ruft das lungvolk

K.K4L. Die nationalsozialistische Iuaenö steht erneut in vorderster Front. Es gilt in diesen letzten Tagen vor dem 19. April alle geeigneten Mitglieder des Jahrgangs 1927, soweit es nicht bereits geschehen ist, organi­satorisch und erzieherisch für das Jungvolks für die HJ. zu gewinnen — nicht ziffern­mäßig, sondern politisch-seelisch, nicht im Rahmen einer befohlenen Musterung, son­dern mit dem Rüstzeug der Begeisterung und der Ueberzeugung. Wenn der Grundsatz der Jugend des Führers lautet: „Durch Kamps zur Leistung — durch Einsatz zur Bewäh­rung!", so zeigt gerade die vor der deutschen Elternschaft durchgeführte Werbeaktion des Jungvolks die zielbewußte Verwirklichung dieses Grundsatzes bei der Vertiefung des Vertrauensverhältnisses zwischen allen an der Jugenderziehung be­teiligten Volksgenossen. Nach dem umfas­senden Auftrag, der mit dem Gesetz vom 1. Dezember vorigen Jahres der HJ. erteilt worden ist, hätten sich Führerschaft und Or­ganisation der HJ. die Aufnahme des.Nach­wuchses in die junge Gefolgschaft Adolf Hit­lers wesentlich leichter machen können, als es mit der Werbung um die freiwillige Ein- reihuna der 10jährigen Jungen und Mädel tatsächlich geschehen ist und noch geschieht. Es wäre durchaus die Möglichkeit einer mehr oder weniger befehlsmaßigen Herein­nähme des jeweils zu erfassenden Jahr­ganges in die Jungvolk- und Iungmädel-Ge- meinschasten gegeben. Warum dieser Weg nicht beschritten wird? Die Antwort, die unsere HJ. selbst gibt, zeugt von einer ebenso eindeutigen wie charaktervollen Haltung: „Wir wollen uns nicht aus ein Gesetz ver­lassen, sondern aus eigener Kraft die Herzen der zu uns stoßenden neuen Kame­raden und ihrer Eltern erobern!"

Wer Gelegenheit hatte, den großangeleg­ten Werbefeldzug des Jungvolks unmittel­bar mitzuerleben, weiß es: Kein deutscher Junge, der abseits stehen will, wenn oie Lieder der HJ., wenn der Trommelwirbel und die Pfeifen zum Marsch erklingen! Kein deutsches Mädel, das dem Ruf der Jugend, die voller Stolz den Namen des Führers trägt, nicht mit ehrlicher Freude folgt? Nicht an diese Jungen und Mädel richtet sich deshalb der letzte Appell. Er gilt viel­mehr den wenigen Zögernden unter den EItern, die aus törichter Befürchtung Her- Haus, ihre Kinder nun im Strome der ge­waltigsten Bewegung aller Zeiten zu ver­lieren, ihre Entscheidung bis zum Zeitpunkt unmittelbar vor dem Abschlußder Reichs­aktion aufgeschoben haben.

Daß es einen Gegensatz zwischen jung und alt, wie er die marxistische Jugend-„Be- wegung" der Systemzeit kennzeichnete, nicht mehr gibt, ist heute jedem Vater und jeder Mutter zum Bewußtsein gekommen, die das Anwachsen der nationalsozialistischen Ju­gendorganisation von rund tausend Mitglie­dern im Jahre 1926 auf nahezu 614 Millio­nen in den Aufbaujahren verfolgt haben. Es ist keine Romantik, sondern eine harte, durch todesmutigen Einsatz der HI.-Kern- truppe bewiesene politische Realität, die aus den Worten Baldur von Schirachs spricht: „Die heutige Jugend ist ein für den Staat lebenswichtiger Teil des Volkes, ist mitverantwortlich für alles, was im Rahmen des Staates und Reiches geschieht." Aber wie steht es nun mit jenen hier und da noch geäußerten Bedenken einzelner Eltern, der HI.-Dienst entfremde die Kinder der Fa­milie? „Seht doch nur einmal hinein in einen Heimabend der HJ." — so möchten wir diesen Eltern, die bisher keine Verbin­dung mit dem Jungvolk aufgenommen haben, zurufen — „oder laßt die Pimpfe und Mädel selbst erzählen von dem, was sie inmitten der von Treue und Disziplin getragenen Ge­meinschaft der Jugend erlebt haben!" Frei­lich, sie sind seit der Stunde, in der sie zum ersten Male in Reih' und Glied mitmar- schierten, selbständiger und selbstbewußter geworden. Sollte jedoch das Kraftvolle und Aufrechte der neuen deutschen Jugend im Bunde mit einer tiefwurzelnden Achtung jeder echten Autorität nicht gerade die seelische Grundlage für das Elternhaus wesentlich verbreitern und festigen helfen?

Wir nennen die Familie die Keimzelle des Staates und weisen ihr damit o i e Stellung, im Dritten Reich zu, die ihrer natürlichen volksbiologischen Bedeutung voll entspricht. Alles das, was die HJ. in rossebewußter Gemeinschaftsarbeit am jun­gen Deutschen leistet, muß mit der gleichen Naturnotwendigkeit auf das Elternhaus, die Familie zurückstrahlen! Mit anderen Worten: Der körperlich und charakterlich gestählte Junge, den Kameradschaft, Zuver­lässigkeit, Tatbereitschaft und Vaterlands-

Verständnis für Deutschlands tage!

Vor Neichssinanjmmisler vor der deutsch-dänischen Kulturvereinigung in Kopenhagen

Kopenhagen, 13. April.

Reichsminister der Finanzen Gras Schwerin von Krosigk sprach Dienstag vor der deutsch-dänischen Kulturvereinigung in Kopenhagen über deutsche Finanz- und Wirtschastsprobleme.

Nach einleitenden Worten Wer Wesen und Auf­gaben der deutschen Finanz- und Währungspolitik behandelte der Minister zunächst die besondere Lage, in die Deutschland durch die sinnlose Nach- kriegspolitik geraten sei, die seinen Lebensraum abgeschnürt und die Grundlagen seiner wirtschaft­lichen Betätigung zerstört habe. Er führte aus, daß die Leim Zusammenbruch der Reparationen übriggebliebene Auslandsschuld van etwa 22 Mil­liarden Reichsmark auf dem an sich gegebenen Wege, nämlich der Leistung zusätzlicher Güter und Dienste, nicht abgetragen werden konnte. Das gleiche müsse aber unter den bestehenden Verhält­nissen auch für die noch jetzt bestehende Auslands­verschuldung angenommen werden, die zurzeit etwa die Hälfte ausmache. Deutschland freue sich über jedes Zeichen der Anbahnung freizügigerer Weltwirtschaftsbetätigung; es glaube nicht, daß die Abstellung auf Sonderinteressem zu dauer­haften Erfolgen führe. Diese seien erst denkbar, wenn die großen Länder die hierzu unerläßlichen Schritte taten. Deutschland könne die Schwierig­keiten für seinen Außenhandel oder seine Roh­

stoffversorgung nicht durch einseitige Handlungen beseitigen. Es sei nicht nur mit der zu hohen Auslandsverschuldung belastet, son­dern besäße auch keine Gold- und Devisenreserven zum Abbau des bestehenden Schutzsystems. Die Er­fahrungen der letzten Währungsangleichungen seien wenig ermutigend gewesen.

Der Minister schilderte, wie Deutschland sich auf die Verschärfung der Weltwirtschaftslage einge­stellt habe. Er behandelte die Probleme der Ab­stimmung des in- und ausländischen Preisniveaus, schilderte Ursachen und Zweck des Neuen Planes Dr. Schachts, sowie Motive und Tendenzen des Bierjahresplanes und gab seiner Hoffnung Aus­druck, daß Deutschland durch technische Vervoll­kommnung bestehender und Erschließung neuer Rohstoffquellen im eigenen Land einen Beitrag zur Losung des Weltproblems der gerechteren Verteilung der Rohstoffgrundlagen liefern und dadurch dem wirtschaftlichen und poli­tischen Frieden der Welt dienen würde. Der Minister ging sodann auf die Umwälzung ein, die die Wiederingangsetzung der Produktion m Deutschland mit sich gebracht hätte, und wies auf die finanz- und kreditpolitischen Maßnahmen und Erfolge hin. die sich hieraus ergeben hätten. Diese Erfolge seien nicht auf ein „Wunder", sondern aus die einheitliche Lenkung und den zielbewußten Einsatz der vorhandenen Kräfte und Möglichkeiten

zurückzuführen. Trotz der neu hinzutretenden riesenhaften Aufgabe der Wi-Äerwehrhaftmachung Deutschlands und der dadurch bedingten neuen Spannungen sei die Kreditausweitungsgrenze nicht ungebührlich überschritten worden. Diese Grenze sei bedingt durch die Steigerungs- fahigkeit der Eesamtproduktions-, Verbrauchs- und Arbeitskraft des Volkes, aber auch durch die Entschlossenheit, eine neue Inflation zu vermeiden.

Gegenüber den Gegenwartserfolgen vergäße Deutschland die Zukunftspläne nicht. Eine besondere Rohstoffverteilung könne wesentlich zur Milderung der Spannungen beitragen; praktische Lösungen im Wege vernunftgemäßen Meinungs­austausches sollten gefunden werden. Der Reichs­finanzminister schloß seine Ausführungen mit einem Appell, der deutschen Lage Verständnis entgegenzubringen, da ohne gegenseitiges Ver­ständnis wirklicher Friede in der Welt nicht mög­lich sei. Deutschland wolle sich als gleich­berechtigte Nation im friedlichen Wett­bewerb mit anderen Völkern einen angemessenen Lebensspielraum sichern. Wenn auch die Metho­den umstritten seien, das Ziel selbst könne nicht beanstandet werden.

M der höheren khre die höhere Pflicht

flofruf Des Neichsorganisarionsletters vr. Lep ;um Vankopjer der Nation

Berlin, 13. April.

Zur Durchführung des zweiten Dankopfers der Nation, dessen Listen bekanntlich in diesen Tagen von der SA. öffentlich ausgelegt wurden, hat Reichsorganisationsleiter Dr. Ley folgenden Aufruf erlassen:

Das zweite Dankopser der Nation, dessen Trä­ger wie im Vorjahre wiederum die SA. ist, soll das stolze Bewußtsein zur Tat werden lassen, daß jeder Volksgenosse im Reiche Adolf Hitlers mit der höchsten Ehre auch eine höhere Pflicht trägt. Im zähen Kampf um die Siche-

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ldelebsministor Dr. kdück 2 siodvsto sieb im LK.-Aolcal äss 8turms 32/10 Asus Ltsiudorx iu Lsrllu-KjsääiuZ rmm Asukoxker. äsy Nation siu. lluku.: Asinr. Aokkwsuu

rung seines materiellen und seelischen Daseir erringt das deutsche Volk unter der Führur Adolf Hitlers v o n I a h r zu Jahr neu Erfolge. Jedes Jahr und jeder Erfolg ab, spannen auch den Rahmen, in den das Eigei leben des Volkes hineinwachsen will, weiter ur erhöhen die Dankespflicht der Ratio an ihren Führer.

Es ist wie im Vorjahre der Wille des Fül rers, daß sein Geburtstagsgeschenk auch in diese Jahre wieder zum Ausdruck Nationalsozialist schen Gemeinschaft-- und Aufbauwillens werde soll. Die Spende, die jeder Volksgenosse Ado Hitler zu seinem Geburtstag in die Hand leg soll zum Baustein werden, schaffenden deutsche Menschen würdige und schöne Heimstätten z geben und sie mit der Heimaterde zu verwurzel So wird der Dank der Nation an den Führ, zugleich zum vornehmsten und edelsten Ausdru auch des Dankes und opferbereiter Kam radschaft gegenüber den Männern, die im Kriez Blut und Gesundheit opferten, weiterhin dem gegenüber, die im Kampf um das Dritte Rei in der vordersten Front standen, und schließ« gegenüber den kinderreichen Familien, die m die wichtigsten Träger deutscher Zukunft sind.

In diesem Dank der Treue an den Führ, aber liegt auch der unerschütterliche Glaube o die deutsche Zukunft und die Kraft, aus diese Glauben Taten wachsen zu lassen. Führer ur Volk tragen das Bild des werdenden Deutsc lands im Herzen, und die Nation wird dur diese schönste und freudigste Opfertat, durch dies, persönliche Geschenk an ihren Führer zeigen, dc jeder einzelne Volksgenosse den Willen hat, gc meinsam mit Adolf Hitler ein Deutsc land der Kraft und der Freude — der Schöi heit und des Glücks zu erkämpfen. Der Dai an den Führer verpflichtet zum edelsten Opf, der Nation!