naHrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
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Der Mai ist gekommen?
Freut euch des Lebens!" - die Parole für den Nationalfeiertag des deutschen Volkes
^Iie Sonne des Frühlings leuchtet über den Fluren, über den Dörfern, über den Städten des Reiches, und wieder begeht das deutsche Volk morgen den Ersten Mai als seinen Nationalfeiertag! Nicht nur eine Gruppe der Schaffenden, nicht diese oder jene „Son- derorganisation" der Werktätigen wird die dröhnenden Maschinen in vielen tausend Fabriken morgen schweigen lassen, das ganze Volk als Einheit erlebt mit seinem Führer in echter Fröhlichkeit die Feierstunden nationalsozialistischer Gemeinschaft: Der Bauer wird nicht hinter seinem Pfluge schreiten, der wuchtige Schlag der Hämmer in den Schmieden wird verstummen, in den weiten Hallen der Werften wird kein glühendes Eisen zischen, kein Motor stampfen, kein Werkzeug kreischen, der Bergmann wird nicht in die Tiefe fahren, Stift und Feder der Männer des Geistes werden ruhen, und auch unsere Jugend wird sich im Glänze eines festlichen Tages nur der Freude hingeben! „Freut euch des Lebens" — diese schon traditionelle Parole des deutschen Ersten Mai dringt in die Herzen aller Volksgenossen, weil das neue Deutschland jedem Schaffenden die Freude am tätigen Leben wiedergegeben, von Jahr zu Jahr vertieft und mit dem Gleichklang des Miteinander und Füreinander aller Glieder der Werkge- meinschaft beseelt hat.
Der Mai ist gekommen . . . Wahrlich, wir haben wie kein zweites Volk auf der Welt Grund, am Festtag des Frühlings im Bewußtsein der beglückenden Erfüllung unseres innersten Sehnens dem Gefühl grenzenloser Freude und Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen! Wie war es denn vorder nationalsozialistischen Machtergreifung an jedem Ersten Mai um unser Vaterland bestellt? In fast allen Städten des Reiches, auch in unserer alte» Hansestadt, forderten Planmäßig inszenierte Straßenkrawalle der Noten von Jahr zu Jahr mehr Tote und Verletzte! Deutsche Arbeiter, von Marxisten verhetzt, demonstrierten nach verbrecherischer Moskauer Anweisung in Zwietracht und Verblendung gegen alle anderen Bevölkerungsschichten, demonstrierten vor allem als Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber. Klassenkämpfe schwächten das ohnehin zerrissene November-„Deutschland" bis zum Weißbluten. Zwei Todfeinde standen sich auf dem Felde der Arbeit gegenüber, prallten unerbittlich aufeinander und verhinderten jeden wirklichen Frieden in den Betrieben. Der irregeleitete Werktätige der Faust sah im Unternehmer und dessen Mitarbeiter nichts als die Zielscheibe seines
blinden, schrankenlosen Hasses. Verzweiflung und Elend lagen im Wettstreit miteinander!
Indem wir einen flüchtigen Blick in jene Zeit des sozialen Unfriedens zurückwerfen, ermessen wir zugleich das ungeheure arbeitspoli- tische Einigungswerk des Führers. Welche gewaltige, übermenschliche Leistung: 200 Arbeitgeberorganisationen und fast 40t Arbeitnehmerverbände wurden in überraschend kurzer Zeit hinweggefegt. An ihre Stelle trat, Betriebsführer und Gefolgschaften zu einer organischen Betriebs g e? meinschaft zusammenfassend, die eine große Deutsche Arbeitsfront. 30 Millionen Schaffende betreut heute diese nationalsozialistische Niesenorganisation, auf das vom Führer gesetzte Ziel richtet sie unbeirrbar alle Tätigen in der Werkzeit und am Feierabend aus.
Vor allem aber: der Gesinnungswandel hielt Schritt mit dem grandiosen Aufbau der sozialen Einrichtungen des Dritten Reiches. Soziale Ehre, Werkkameradschaft, Treuepflicht der. Gefolgschaft und des Betriebsführers — das sind die tragenden Pfeiler unseres für alle Zeiten befriedeten Arbeitslebens. Als eine der größten weltanschaulichen Taten aller Zeiten
aber gilt neben der eindrucksvollen Ehrung des deutschen Arbeiters die bis ins letzte Glied des Staates erfolgte Durchsetzung der Erkenntnis, daß die Arbeit nicht nur eine nationale Pflicht, sondern auch ein nationales Recht in sich schließt. Immer wird deshalb am Erste» Mai die historische Proklamation des Rechtes auf Arbeit, z» dem allein der Nationalsozialismus fähig war, uns in ihren Ban» ziehen, zu neuer Besinnung auf die wiedererrungene Würde des deutsche» Menschen.
Daß uns gerade die Verwirklichung des nationalsozialistischen Arbeitsethos das Recht zu ungetrübter Freude gibt, unterstreichen nicht nur die Lehren der überwundenen Vergangenheit. Auch die Gegenwart bietet genug Stoff zu aufschlußreichen Betrachtungen, und wir brauchen nur den Ablauf des Ersten Mai und seines Vortages jenseits unserer Grenzen mit der Geschlossenheit des Aufmarsches der deutschen Nation zu vergleichen, um das beispiellose sozialpolittsche Befreiungs- und Befriedungswerk Adolf Hitlers auch für das Aus- land ins rechte Licht zu rücken. Fabrikbesetzungen in Frankreich auf Befehl der Komintern, Lahmlegung lebenswichtiger Betriebe in England durch Moskaus wühlende Söldlinge, mutwillige Sitzstreiks in ASA., von jüdisch-kommunistischen Agenten finanziert — es ist das Bild der bewußten Krisenverschärfung, des Terrors, der Wertevernichtung und des Klassenhasses, das uns draußen entgegentritt. Am diesen oder jenen Scheinvorteil streiten sich die aufgeputschten Massen in anderen Ländern, es geht nur um vorgetäuschte „Menschenrechte", denn was nützen alle angeblich erzielten Lohnsteigerungen in einzelnen Wirtschaftszweigen, wenn die Erhöhung der Arbeitstarife auch die Preisschraube in Bewegung setzt und die Kaufkraft des Geldes in stärkerem Maße abnimmt, als die Löhne „aufgebessert" werden?
And die Weltbilanz der Arbeit selbst? Fast 6 Millionen Volksgenossen hat die Staatsführung des neuen Reiches in den Jahre» seit dem Zusammenbruch des verruchten Novembersystems wieder in Lohn und Brot gebracht und damit erreicht, daß der Beschäftigungsgrad in Deutschland bereits jetzt gegenüber dem anderer Staaten weit an der Spitze liegt. In der gleichen Zeit wurden in der ganzen übrigen Welt nicht einmal halb soviel Arbeitslose wie im Dritten Reich in den Produstionsprozeß eingereiht. Haben wir nicht alle Arsache, auf das Erreichte stolz zu sein und dem Nationalfeiertag des deutschen Volkes als dem Tag der Freude entgegenzusehen?
Auf dem ersten Kongreß der Deutschen Arbeitsfront erklärte der Führer der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, der Führer des schaffenden Volkes: „Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben besitzen als den, am Ende meiner Tage sagen zu können: Ich habe dem Deutschen Reich den deutschen Arbeiter erkämpft!" Nuu, gibt es eine schönere und klarere Bestätigung dafür, daß sich der Wunsch des Führers bereits erfüllt hat, als der geschlossene Aufmarsch all der Millionen Werkmänner Schulter an Schulter mit ihren Be- triebsführern zu den Festplätzen des Ersten Mai? Wird der Hte Arbeiter der Nation, sobald er morgen wieder zu seiner ihm zujubelnde», unübersehbaren Gefolgschaft sprechen wird, nicht in den leuchtenden frohen Augen der Werktätigen lesen können: Der deutsche Arbeiter ist dem Deutschen Reich erkämpft, der deutsche Arbeiter hat zur Nation heimgefunden und wird nie mehr von seinem Ehrenplatz im Staate weichen! Nicht nur, weil das Gesetz zur Ordnung der Nationalen Ar- beit es so will, nein, weit mehr: aus innerster Aeberzeugung und aus dem erhebenden Bewußtsein der Kameradschaft heraus leistet er das Beste in seinem Schaffen für Sein und Leben des Volkes! So wird denn auch die Forderung: „Ehret den Arbeiter!" freudigen Herzens erfüllt!
Der Maibaum, auch in unserer Hansestadt mit Hakenkreuz und Kranz geschmückt- ist uns Symbol der Naturverbundenheit des Deut- schen. Eine alte germanische Sitte ist mit der Aufstellung des Stammes an festlich hergerichteter Stätte zu neuem Leben erwacht, war doch unseren Vorfahren der Baum schlechthin Sinnbild der schöpferischen Kräfte der Natur. Nicht nur draußen in Feld und Wald triumphiert der Frühling über .des Winters ohnmächtige Schauer" — mitten in die Stadt, ja in die Häuser und Wohnungen der Volksgenossen bringt das erste zarte Grün der Natur die rechte arteigene, der mütterlichen Erde und ihrer Blütenpracht zugewandte Stimmung. Es zeugt von einem tiefen, unersetzbaren Wertgehalt unserer Maifeiern, daß der neue politische Sinn des Ersten Mai sich mit dem echten deutschen Brauchtum dieses Tages zu einem kraftvollen Akkord netto- nalsozialistischer Lebensbejahung vereint. Das Ewig-Dcutsche wurzelt wieder im fruchtbaren Erdreich der triebhaften Natur, über ihm wölbt sich der Himmel des unergründlichen Alls und im innersten Bereich der Seele brennt ungestört auch die Flamme beschwingender Sinnenfreude.
Gestalte sich nun die Feier des maienjungen Frühlings zum Fest eines glücklichen, zukunftsfrohe» Volkes! Alt und jung, Soldat und Bauer, Werftarbeiter und Kaufmann, Handwerker und Techniker — mögen sich alle in brüderlicher Eintracht am Maibaum erneut die Hände reichen! Erlebe auch in diesem Jahre schon am Vorabend des Nationalfeiertages jeder die emporreißende Wucht der starken Volksgemeinschaft! Trete morgen wieder jedervor den Schöpfer der jungen Reiches, vor den unsterblichen Arbeiter Adolf Hitler! Fehle niemand beim Appell der Freude!
Kuckolk Niillsr.