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Par^eiamiliclie Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Bremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Zreien kjansestadt Nremen
Postscheck- Hamburg 172 72 ^ ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar.
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Vr. 115 /?. Jahrgang
Vas amtliche Verkündungsblatt des Neichsstattl^alters in Oldenburg und Vremen
Anzcigen-Grundprcise: Die L2-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 die 7S-mm-Zeile im Textteil 75 Ermäßigte Grundpreise (siir kleine Familisn-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 8 (Nachlaßstassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 18 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag I2Ü- -13)4 Uhr.
Mittwoch, rs. flpril 1SZ7
kinzelpreis 15 Npf.
Uns Programm für den Nautag Mser-kms
t/nssr Vogosspiegsl
2« Südwestasrika wurden unverständliche Maßnahmen gegen den „Deutschen Bund" beschlossen.
Die Sudeteudeutschen haben eine Reihe bedeutsamer Befriedungsvorschläge eingebracht.
Die italienischen Journalisten besuchten die Krupp-Werke in Essen.
Ei» Runderlaß des Reichsinnenministers entfernt alle früheren Logenbruder aus Be- hördenvorstände».
Das Gauparteitag-Programm Weser-Ems steht die Teilnahme des Stellvertreters des Fwhrers und anderer namhafter Persönlichkeiten der NSDAP. vor.
General der Polizei Daluege sprach zum Offizierskorps der Bremer Schutzpolizei.
Bremen rüstet fieberhaft zum 1. Mai.
Der türkische Botschafter Se. Exz. Mehmet Hamdi Arpag weilte in Bremen.
Einen Doppelerfolg Leim Reitturnier in Rom errang Oberleutnant Brinkmann.
Pin 1. Mal flaggen heraus
Berlin. 27. April.
Aus Anlaß des Nationalfeiertages des deutschen Volkes fordert der Reichsminister für Bolksauskliirung und Propaganda die Bevölkerung auf. die Wohnungen und Häuser mit den Fahnen des Reiches zu beflaggen.
Me fahrt der „fllten Sarde" der NSVflp. 1SZ?
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Bremen, 27. April.
Au der diesjährigen Fahrt der „Alten Garde" der NSDAP., die voraussichtlich zum deutsche« Osten führen wird, nehme» aus dem Gau Weser-Ems folgende Parteigenossen teil: Rudolf Aruoldi, Osnabrück, Kreisleiter Helmut Seidel. Ortsgruppenleiter Fritz Toben, Gaupresseamtsleiter W. Atzling, Kreisleiter Heinrich Votz. Vrigadeführer Linsmayer, Kreisleiter Everwien, Eauamtsleiter Dr. C. Brand. Oberführer Doutrelepont und Kreisleiter Esser.
Zur Teilnahme an dieser Fahrt hat der Neichs- organisatiousleiter den Gauleiter besonders eingeladen.
ruhe besichtigte die Parteibauten
München, 27. April.
Anläßlich eines Aufenthaltes des Stabschefs der SA. in München hatte Reichsschatzmeister SA.-Obergruppenführer Schwarz ihn und die Amtschefs der Obersten SA.-Führung zu einem Besuch in das neue Verwaltungsgebäude der Partei eingeladen. Nach einer persönlichen Besprechung zwischen dem Reichsschatzmeister und dem Stabschef Lutze hieß der Reichsschatzmeister die SA.-Führer als Hausherr im neuen Heim willkommen und ließ sich einige ihm noch nicht bekannte Mitarbeiter des Stabschefs vorstellen. Anschließend fiihrte er die Gäste persönlich durch das neue Gebäude und erklärte ihnen die Einrichtungen des Verwaltungsapparates der Partei.
Keine Logenbruder in vehörden- vorstimden
rd. Berlin, 27. April.
Ueber die Weiterverwendung von Beamten, die früher Freimaurerlogen oder logenähnlichen Organisationen angehörten, hat der Reichsinnenminister einen Runderlaß herausgegeben, in dem rs u. a. heißt: „Ob ein Beamter sich nachweislich Verdienste um die nationalsozialistische Bewegung erworben hat, ist bei den Beamten des höheren Dienstes im Benehmen mit dem Stellvertreter des Führers, bei den übrigen Beamten im Benehmen mit der zuständigen Eauleitung der NSDAP. festzustellen. Ohne Zustimmung des Stellvertreters des Führers, so heißt es weiter, sind frühere Angehörige von Freimaurerlogen usw. insbesondere nicht mehr als Vehörden- vorstände und deren ständige Vertreter, als Personalsachbearbeiter, geschäftsleitende Beamte und deren regelmäßige Vertreter oder als Mitglieder von Tienststrafgerichten zu verwenden. Soweit in vereinzelten Fällen Bürgermeister, Leiter von Gemeindeverbanden oder solche Ge- meindobeamte, deren Einzslamt die fachlich bedingte Bearbeitung von Personalfachen unumgänglich erfordert, unter die Voraussetzungen des vorliegenden Erlasses fallen, ergeht demnächst noch eine besondere Anweisung. Die Vehörden- leiter find angewiesen, über Fälle dieser Art bis Zum 1. Juni 1937 Bericht zu erstatten.
Vrei Sekten aufgelöst
rd. Berli », 27. April.
Der Reichsführer SS. und Ches der deutschen Polizei hat die drei Sekten „Christliche Versammlung", „Siebcntentags-Adventrsten vom dritten Teil« und den „Schopdacher Freundeskreis" mit sosortiger Wirkung für das gesamte Reichsgebiet ausgelöst und verboten. Wieder «ersuch einer Fortführung oder Neugriindung dieser jetzt ausgelösten Sekten fällt unter die Stras- destimmungen.
Her Stellvertrettk Ves führers nimmt teil
rs. und 50. Mai
Oldenburg, 27. April
Am 29. und 3V. Mai findet in Oldenburg, wie bereits berichtet, der Gautag Weser-Ems anläßlich der 5jährigen Wiederkehr des Tages der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus im Lande Oldenburg statt. Ueber das Programm des Eautages, an dem auch der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß teilnehmen wird, geben wir salzendes bekannt:
Sonnabend, den 2S. Mai
19—12 Uhr: 1. Sondertagung der Gauämter der NSDAP.; 2. Sondertagung der Kreis- und Ortsgruppenleiter der NSDAP.; 3. Führertagung der Gliederungen unter Teilnahme van Vertretern der Reichsleitung.
16 Uhr: Führertagung des Gaues. An dieser Tagung nehmen alle führenden Männer der Partei, vom Ortsgruppenleiter an aufwärts, teil, außerdem die Vertreter des Staates aus dem Gau Weser-Ems und der Städte und Gemeinden, von Beigeordneten und Bürgermeistern an aufwärts. Es sprechen der stellvertretende Gauleiter und
Ministerpräsident Pg. Joel und ein Reichsleiter über: „5 Jahre nationalsozialistische Regierung in Oldenburg".
29 Uhr: „Egmont"-Festauffllhrung im Landestheater in Oldenburg als geschlossene Veranstaltung, zu der nur geladene Gäste zugelassen sind. — Zu gleicher Zeit finden in Sälen der Stadt Oldenburg Kameradschaftsabende statt.
Sonntag, den )S. Mai
8 Uhr: Sondertagung aller Block- und Zellen- leiter des Gaues.
S Uhr: Eeneralappell der NSDAP. Weser-Ems auf den Dobbenwiesen, an dem der Stellvertreter des Führers Pg. Rudolf Heß teilnimmt. Anschließend Vorbeimarsch vor dem Stellvertreter des Führers. An dem Generalappell nehmen außerdem mehrere Reichsleiter der Partei teil.
16.3V Uhr: Einweihung der neuerrichteten Gedenkstätte Stedingsehre-Bookholzberg. Es sprechen Reichsleiter Alfred Rosenbcrg und Gauleiter Carl Rover. Anschließend sindet die diesjährige Erstausführung des Volksschauspiels von August Hin- richs „De Stedinge" statt.
Die Stadt Oldenburg steht am 39. Mai im
Zeichen eines abwechslungsreichen Volksfestes mit «tandkonzerten und Sportvorjührungen; u. a. wirken hierbei die NSE. „Kraft durch Freude" unk, der „Ollenburger Kling" mit. Selbstverständlich nehmen auch SA., SS., H2. Reichsarbeitsdienst und Werkscharen an diesen Veranstaltungen teil.
Nach Beendigung der Feier auf dem Vookholz- berg findet im Gaukameradschaftsheim Blockhaus Ahlhorn ein Treffen der Eauamtsleiter und Kreisleiter unseres Gaues mit den dann noch anwesenden Mitgliedern der Reichsleitung der N2. DAP. statt. Ihr Erscheinen haben außer dem Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß und Reichsleiter Alfred Rosen- berg bisher Reichsschatzmeister Schwarz und Rcichsfrauenfiihrerin Frau Scholz-Klink zu-
gi igt.
Die Volksgenossen, die an dem Eautag teilnehmen wollen, werden aufgefordert, ihre Anmeldung bei dem zuständigen Lrtsgruppenleiter der NSDAP. bis zum 5. Mai einzureichen. Es fahren zum Eautag Sonderzüg« sl Psennig pro Kilometer). Aus Anlaß des Eautages wird schließlich ein Abzeichen herausgegeben.
öle geistige Nevolutioit noch nicht in knde
See Letter des kauptfchulungsamtes, der Neichslporlfiitirer und der Neichskriegsminister vor den Krekslettern
Burg Vogelsang, 27. April.
Dienstag vormittag stellte sich im weitere« Verlauf -er Kreisleiterschulungstagung auf Burg Vogelfang der kürzlich von Dr. Ley als Leiter des Hauptschulungsamtes in die Reichsorganisa- tionsleitnng berufene stellvertretende Gauleiter von Württemberg, Pg. Schmidt, de» Kreisleitern in einer Rede vor, in der er in außerordentlich eindringlicher und klarer Weise die wesentlichen Ausgaben der Schulung behandelte. Seine von dem tiefen Erlebnis der nationalsozialistischen Weltanschauung gegebene Schau unserer Zeit und ihrer geistigen Notwendigkeiten überzeugte die
Hoheitsträger, daß ein Mann der innere» Berufung aus dem bedeutsamen Posten stehe.
Es gelang Pg. Schmidt in seiner Rede, den Kreisleitern ein scharf gezeichnetes Bild der Fronten und des Einsatzes im weltanschaulichen Ringen der Gegenwart zu geben. Zum ersten Male seit seiner Berufung zum Leiter des Hauptschulungsamtes nahm er die Gelegenheit wahr, dem politischen Fiihrerkorps darzulegen, wie sich die Schulung in der Partei und ihren Verbänden in Zukunft abwickeln wird. Nachdem der Redner eingangs den Begriff der Schulung umrissen und die Notwendigkeit der Vereinheitlichung der weltanschaulichen Erziehung im Tritten Reich klargelegt hatte, gab er eine Uebersicht über die verschiedenen Gebiete der Schulung, wobei er zu
erst auch aus das Wesen der Führerauslese und Führererziehung, dann auf die Schulung innerhalb der Partei und ihrer Verbände und auf diesem Wege im ganzen Volk, auf die Ausrichtung im Kampf mit den feindlichen Kräften und Weltanschauungen und schließlich auf die Ausrichtung in den Gauschulen zu sprechen kam.
Pg. Schmidt führte weiter aus, daß die geistige Revolution noch nicht zu Ende sei, daß wir erst am Anfang der größten geistigen Umwälzung stünden, daß die geistige Revolution uns den Pfad zurückfinden lassen werde, zu den ureigensten Lebensgssetzen unseres Volkes. Die neue Ordnung des Volkes und das sozialistische Wollen müßten aus dem Wissen um die Blut-, Brot- und Ehrgemeinschaft des deutschen Volkes herauswachsen. Nur von dieser Erkenntnis aus könne eine Neugestaltung unseres Lebens und die Ausrichtung auf die Zukunft' erreicht werden. Den Begriff der Schulung kennzeichnete Pg. Schmidt als die Vorbereitung zum Kampf um das Leben der Nation. Dringend notwendig sei die Erziehung zur Erkenntnis der Ewigkeitswerte des Volkes aus dem Gedanken von Blut und Sippe und gleichlaufend damit müsse auch die Erziehung zur inneren geistigen Freiheit durchgeführt werden, fremd jeder Dogmatik. „Dogmen vergehen, das Volk aber lebt ewig."
Als zweiter Redner sprach der Reichssportführer von Tschammer und Osten über die Frage der Leibeserziehung und Leibesübungen in Deutschland und seine Arbeit als Reichssport- siihrer. Ausgehend von den Leibesübungen als dem ureigensten Gebiet des Nationalsozialismus wies der Reichssportfiihrer auf die große Bedeutung des Sports für die'Lharak- tererziehung des einzelnen und für die Stärkung der gesamten Volkskraft hin. Nachdem er den Kreisleitern das hervorragend organisierte Ineinandergreifen der sportlichen Erziehung in der Partei und ihren Verbänden ebenso ime im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen dargelegt hatte, behandelte er den Betrisbs- gemeinschaftssport und betonte dabei vor allem dessen weittragende politische Bedeutung. Ausführlich wandte er sich dann der ihm anvertrauten Leibeserziehung der deutschen Jugend zu. Diese Leibeserziehung müsse eine totale sein, ^Erziehung ^ soldatischer Haltung und sozialistischer Gesinnung
Wie unlösbar die Partei mit der Erschaffung der stolzen deutschen Wehrmacht verknüpft ist und wie fest und untrennbar diese beiden großen Grundpfeiler der deutschen Freiheit und Stärke verbunden sind, davon legte die Rede bekennendes Zeugnis ab, die der erste Marschall des nationalsozialistischen Reiches. Reichskriegsminister von Vlomberg, Dienstag nachmittag auf Vurg Vogelfang hielt.
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach in seinem Schlußwort die Empfindungen der politischen Hoheitsträger aus, denen der Generalseld- marschall im Namen der Wehrmacht für ihren Einsatz um die Erstarkung der Nation gedankt hatte, wenn er sagte, daß seine Worte den Kreisleitern — die sich zu über 99 v. H. aus Frontsoldaten zusammensetzen — wohl getan hätten, weil hier der Soldat offen zu Männern sol- datischen Geistes gesprochen habe. Die Hochachtung aller politischen Kämpfer gehöre dem Eeneralseldmarschall, weil er im Austrage des Führers Partei und Wehrmacht so fest zusammenschmiedete und der Truppe seinen Geist der Treue zum Nationalsozialismus gegeben habe.
»ei- Iteidi-Ir-iMpk des 4. ttviobsberukswottkainykes Sei- llnZend, der in Llünobsn begonnen bat, kanü seinen .-Voktabt mit einer näcbtiiebsn Feierstunde an der l?sldlisrrnbal1s, ru der die 3399 dosten lluogarbsitsr und dunZarbsitsrinnsn aus allen dsutsebsn Kauen angetreten ivaren.
(Lrssso-IIIustratlonsn Hokkwann.)
Volksgenosse „Weiter Klasse"?
Zur Wiederösfnung der Partei am 1. Mai
Es wäre lächerlich, die Frage nach der Berechtigung der NSDAP. in der Gegenwart überhaupt diskutieren zu wollen; wenn schon hier und dort gelegentlich von mehr unwissenden als bösartigen Volksgenossen geäußert wird: „Wozu brauchen wir die Partei noch, wir sind ja alle Nationalsozialisten?" Desgleichen kann darauf verzichtet werden, die etwa auftauchende Frage zu beantworten, warum die Partei — als ausgesprochene Gegnerin des Parteienunwesens — sich nach der Machtübernahme und nach Ueberwindung der Parteien nicht selbst aufgelöst habe und es bei der nun einmal begründeten Volksgemeinschaft bewenden ließe. Die Erkenntnis, daß „Volksgemeinschaft" kein nebelhafter, schwimmender Begriff ist, sondern, auf die nationalsozialistische Weltanschauung begründet, in der NSDÄP. ihren Rückhalt findet, ist eben durch die Partei und ihre Existenz, durch ihre unmittelbare Wirkung aus den Alltag und auf die Menschen Gemeingut der Nation geworden und allein schon dadurch hinreichende Begründung siir die Lebensnotwendigkeit der NSDAP. im deutschen Volke.
Bleibt eine Frage, die gerade anläßlich der Wiederösfnung der Partei zum 1. Mai möglicherweise in manchen Kreisen erörtert wird; „Wird durch die Partei und durch die Menschenbewertung im Hinblick auf die Parteizugehörigkeit nicht eine Trennung zwischen Volksgenossen „erster" und „zweiter" Klasse aufgerichtet, die dem Gedanken der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft nicht entspricht?" Auch hier wieder, ganz abgesehen von unkontrollierbaren Störenfrieden, die gelegentlich derartige Probleme in böser Absicht unter die Allgemeinheit zu tragen versuchen, sollen die ehrlichen Zweifler nicht ohne Antwort gelassen werden, damit eine offene Aufklärung ihren Blick gerade auf dem Gebiet weitet, das bisher trübe vor ihrem Auge lag.
Wohl noch niemals ist von der Partei behauptet worden, daß der Nichtparteigenosse von Grund auf ein schlechterer Mensch sei als der Parteigenosse. Im Gegenteil freute sich die Partei schon in der Kampfzeit über jeden noch so hartnäckigen Gegner, der ehrlichen Herzens zu ihr stieß, gleichgültig, ob er bürgerlich oder marxistisch, deutschnatioyal oder sozialdemokratisch, volksparteilich oder kommunistisch gewesen war. Sie kannte nur eine Voraussetzung: Daß er als anständiger Kerl rückhaltlos die Ziele der NSDAP. zu verfechten bereit war. Diese Voraussetzung ist bis zum heutigen Tag unverändert die gleiche geblieben, ebenso wie die Ziele der Partei sich nie geändert haben, gleichgültig, ob sie in der Opposition zum Weimarer System
Um allen Arbeitskameraden in den Zeitungsbetrieben den rechtzeitigen Antritt zum Ausmarsch am Nationalfeiertag des deutschen Volkes zu ermöglichen, erscheinen am 1. Mai die Bremer Tageszeitungen nicht.
oder an der Spitze des Staates im Dritten Reich stand. Der Kampf sorgte ganz von selber dafür, daß ungeeignete Kräfte ausschieden und läuterte damit die Partei ständig automatisch, so daß am 30. Januar 1933 wohl mit Recht gesagt werden konnte: Die in der NSDAP. stehenden MännerundFrauenhabenbewiesen, daß sie zu den Zielen der Partei halten; sie müssen es daher auch sein, die nach diesen Zielen den Staat ge st alten!
Die Menschenbeurteilung durch die NSDAP. konnte und durfte nicht nach allgemeinen, wissenschaftlichen „fachlichen" oder sonstigen Gesichtspunkten geschehen, sondern nur darnach, wie sich der einzelne Arbeiter, Beamte oder Wissenschaftler zu den Zielen der NSDAP. stellte, was er für sie zu leisten gedächte oder geleistet hätte — weil die Verwirklichung dieser Ziele das Fundament für die Zukunft des Volkes darstellen.
Selbst der leistungsfähigste Mensch, der klügste Kopf und größte Könner, der an den Zielen des Nationalsozialismus — und der nationalsozialistische Staat hat kein,: anderen — arbeiten will, muß sich als Nationalsozialist beweisen und bewähren. Diese Bewährung brachten die Kameraden der Kampfzeit mit, sie waren daher an erster Stelle zur Verantwortung berufen. Allen anderen aber wurde die großzügige Möglichkeit dazu geboten. Und Ungezählte kamen, manche rasch, manche zögernd, manche im Strom überschwenglicher Begeisterung, manche auch in schlauer Berechnung. Viele andere, von der Wucht der neuen Ereignisse überrannt, blieben abseits stehen, Sie brauchten vielleicht längere Zeit, um das Gift auszuscheiden, das die Vergangenheit in ihre Herzen gelegt hatte und zu erkennen, was tatsächlich die NSDAP. wollte und leistete. Für die neuen Anhänger kam unterdes die Z e i t d e r P r ü f u n g. Da nicht, wie in den Jahren vorher, mit dem Bekenntnis sofort die Leistung und die Bewährung im Kampf verbunden waren, arbeitete hier die Partei zielbewußt und stetig an der Klärung, schied unnütze Elemente und faule Konjunkturhyänen aus , nd läuterte die Bleibenden. Sie haben sich alle ihre Rechte durch strengste Pflichterfüllung und Kleinarbeit verdienen müssen. Zu schade zum Dienst durfte sich keiner fühlen.
Alle führenden Männer der Partei, Adolf Hitler zuerst, haben in der Frühzeit der Be-