Ausgabe 
(26.4.1937) Nr. 113
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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Bremen

der National

Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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Nr.M / 7. Jahrgang

Das amtliche Derkündungsblatt des Neichsstatthalters in Oldenburg und Vremen

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trster Spatenstich im Pfaljdorfer Moor

Sruppensichrer vöffmiker eröffnete die Arbeit an -er ersten Sst. vauernstedlnng

fluf eigener Scholle

(Loncksrbsrlobt cksr „Lrswsr Leitung")

^.8. Aurich, 28. April.

Am Sonntagnachmittag vollzog der Führer der SA.-Gruppe Nordsee, Gruppenführer Böhmcker, im Psalzdorser Moor den ersten Spatenstich zu einer großen Bauernsiedlung der SA., die aus Mitteln des vorjährigen

Unser lagessp Zel

Der Führer empfing in Verchtesgaden den ungarischen Kriegsminister.

Dr. Ley sprach vor den Kreisleitern auf der Ordensburg Vogelsang.

Aus einer Leipziger Großkundgebung der deutschen Buchhändler hielt Dr. Goebbels eine richtungweisende Rede. SA.-Eruppensührer Böhmcker vollführte den ersten Spatenstich znr SA.-Banernsiedlnng im Psalzdorser Moor.

Unter der Schirmherrschaft von Reg. Bür­germeister SA.-Gruppensührer Böhmcker fand in Bremen der Nisdersachsen-Marsch 1937 statt.

Einen glänzende» 1:v-Si«g errang Deutsch­lands Fuhball-Nationalelf in Hannover über Belgien.

Der Niedersachsenmeister SB. Werder landete in Stettin mit einem hohen 4:9-Sieg über Viktoria-Stolp.

Deutschlands Hockeymannschaft unterlag gegen Holland knapp 9:1.

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Dankopsers der Nation 23 jungen bewährten ostfriesischen SA.-Männern Erbhöse aus eige­ner Scholle geben wird.

An dem Festalt nahmen zahlreiche Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehr­macht und der Behörden teil, so u. a. der Stabs- sührer der SA.-Gruppe Nordsee, Brigadeführer Dr. Vrugger, der Führer der SA.-Brigade 63 Oldenburg-Ostfriesland, Vrigadefiihrer Lins- mayer, der Führer des Arbeitsgaues XIX Nie- dersachsen-West des RAD., Oberstarbeitsführer zurLoye, der Landesstellenleiter Eaupropa- aandaleiter Pg. Schulze, der Landesbauern- fllhrer Weser-Ems, SS.-Standartenführer Eroe- neveld und der Direktor der Hannoverschen Siedlungsgesellschaft Zeuske. Der Schöpfer der Idee dieser Siedlung, der frühere Führer der SA.-Vrigade 63 und jetzige Stabsführer der SA.- Gruppe Hochland, Brigadeführer Eiesler, war eigens für den Festakt von München nach Ost- frresland gekommen, um die Eeburtsstunde seines großen SA.-Siedlungswerkes mitzuerleben.

Das Siedlungsgelände, in der weiten Fläche des zu einem Drittel von den Männern des Reichsarlbeitsdienstes kultivierten Psalzdorser Moores verschwindend, bot am Sonntag ein fest­liches Bild. Die Fahnen des neuen Deutschlands flatterten an hohen Masten im stürmischen Wind und kündeten schon aus kilometerweiter Entfer­nung das Hochgefühl eines festlichen Tages. Die ganze, etwa 25 Kilometer lange Straße von Aurich nach dem Psalzdorser Moor war von SA-Männern mit Girlanden geschmückt, die den zum Festplatz strömenden Volksgenossen den Weg wiesen. An der Stelle, wo das erste der 23 Sied- lechäuser errichtet wird, waren als Ehrenabord- nungen 16 Stürme der SA.-Standarte 1 der- Brigade 63, die 446 Männer der beiden Arbeits­lager Collvunge und Pfalzdorf sowie eine Ee- sslgschaft der Hitler-Jugend im Viereck aufmar- shiert.

In langer Reihe gen mit den Sturms , nen der beiden Arbeitslager SiMertrupp Ausstellung genommen.

Kurz nach 16 Uhr erschienen SA.-Eruppenführer Böhmcker und Oberstarbeitsfiihrer zur Loye mit den Männern ihres Stabes und schritten die Front der Ehrenabordnungen ab. Feierliche Stille trat ein, und die Klänge des Treueliedes „Deutsch­land, heiliges Deutschland", gespielt von dem Musikzug der SA.-Standarte 1, leiteten die Feier ein. Vrigadefiihrer Linsmayer, dessen Be­mühungen mit die Verwirklichung des SA.-Sred- lungsplanes ermöglichten, begrüßte die Gäste und sprach über den

Sinn des Werkes

das hier auf einem dem Moor abgerungenen Neuland im Entstehen begriffen ist. Hier, so sagte «r, sollen 23 deutsche Jungbauern eine Heimat finden, sollen auf einem Erbhof mit ihren Fami­lien eine lange Geschlechterfolge beginnen und an Deutschlands Wiederaufbau mitwirken. Es ist noch nicht lange her, da hatte der Name Bauer keinen guten Klang mehr in unserem Vaterland. Man hatte vergessen, daß das Bauerntum der ewige Vlutquell unseres Vol­kes ist. ^ ^

„In dieser Zeit. als Stand gegen .Stand kämpfte, und das Volk in Neid und Zwietracht lebte, stand Adolf Hitler auf und verwirklichte die Volksgemeinschaft. Er hatte mit klarem Blick erkannt, daß die gesunde Grundlage eines Volkes fein Bauerntum' ist, daß ein starkes Volk ein Bauernvolk sein muß. Tausende Männer aus dem Bauerntum der Ostfriefan

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hielten in der Kampfzeit treu zum Führer. Als das nationalsozialistische Evbhof- gesetz dem Bauern seine Würde zurückgab, da riefen viele junge Bauern, die nicht Anerben waren, nach Land und eigenem Hof. Gerade in Ostfriesland gibt es zahlreiche zweite und dritte Vauernsöhne, die nicht die Mittel haben, sich eine eigene Bauernstelle zu erwerben. Sie hatten im Kampf um den Sieg des Nationalsozialismus ge­zeigt, daß sie ras s i s ch e A u sl es e waren. Ihr Sehnen nach eigener Scholle will die SA. er­füllen.

Sfl.'Sruppenfükrer Söhmcksr

erinnerte daran, daß erst vor einer Woche in Stäbe mit dem Bau der ersten Dankopfersied­lung im Bereich der. SA.-Gruppe Nordsee begon­nen wurde. Die SA.-Bauernsiedlung im Pfalz- dörfer Moor diene der Aufgabe, znr Sicherung der deutschen Nahrungsfreiheit beizutragen. Er dankte in herzlichen Worten der SA.-Brigade 63 für ihre Arbeit und wandte sich dann an die jungen Siedler. Er sei stolz darauf, daß den SA.-

Siedlern nicht nur ein Heim, sondern auch die notwendige Ackernahrung zur Verfügung gestellt werden könne. Diese Siedlung sein em Darlehen, ein Pfand des ganzendeutschen Vol­kes. In der Gemeinschaft der SA.-Sledler müsse der Geist wahren Nationalsozialismus herrschen; ihr Zusammenstehen müsse beispielhaft sein.

Der Gruppenführer vollzog dann die ersten Spatenstiche an den vier durch Tannengewinde ge­kennzeichneten Eckpfeilerplätzen des ersten Siedler- hauses mit den Worten: „Den ersten Spatenstich für den wehrhaften deutschen Mann, den zwei­ten für die deutsche Frau, den dritten für die ge­sunden Kinder, die die Zukunft unseres Volkes bilden, und den vierten in Treue zum Führer."

Oberstarbeitsführer zur Loye brachte an­schließend zum Ausdruck, daß die SA.-Bauern- siedlung ein Sinnbild der guten Zu­sammenarbeit zwischen den Männern der SA. und des Reichsarbeitsdienstes sei. Er rich­tete an die Siedler den Appell, bei der schweren Arbeit, die noch zu tun sei, niemals zu ver­

zagen und wünschte ihnen und ihren Familien eine glückliche Zukunft zum Segen Deutschlands.

SA.-Eruppenführer Böhmcker schloß die Feier mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer, das begeistert aufgenommen wurde und in den Gesang der nationalen Lieder ausklang.

Nach dem Vorbeimarsch der SA.- und RAD.-Formationen fand im Arbeitslager Eoll- runge ein kameradschaftliches Beisammensein statt, bei dem Oberstfeldmeister Rowehl, Landes- bauernsllhrer Eroeneoeld, der Stellvertreter des Regierungspräsidenten, Jhde, der Kultur- amtsoorsteher des Kulturamtes Aurich, Dr. Soli au, sowie der Direktor der Hannoverschen Siedlungsgesellschaft. Zeuske, der werdenden Gemeinschäftssiedlung der SA. die besten Wünsche mit auf den Weg gaben.

Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, und Neichsminister N. Walther Darre haben ihrer Verbundenheit mit dem SA.-Siedlungswerk im Psalzdorser Moor durch Glückwunschtelegramme Ausdruck gegeben.

Parteischulung unv Wale Mobilisierung

Neichsorganisalionsleiler Vr. Leu vor den Kreisleitern auf Vurg Vogelfang

Burg Vogelfang, 25. April

Den Höhepunkt der Kreisleiterschulungstagung auf Burg Vogelfang bildete am Sonntagnach­mittag eine Rede des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley. Er gab einen Aufriß des Schulungs­wesens der Bewegung und -er sozialpolitischen Mobilisierung.

Zunächst schilderte Dr. Ley die Eindrücke seiner kürzlich beendeten Reise nach Italien^ um dann das Fundament der nationalsozialistischen Welt­anschauung zu kennzeichnen. Er betonte die un­trennbare Einheit von Körper, Seele und Geist, von der unsere Idee ausgeht. Die Organisation der Bewegung habe die Verewigung des national­sozialistischen'Glaubens zu sichern. So stark werde das Eefüge der Partei aufgebaut werden, daß der letzte deutsche Volksgenosse von ihr erfaßt werde. Die Tiefe des Glaubens an unsere Idee schließe den Gehorsam und die Ver­antwortung in der Pflichterfüllung für die Partei und das Volk in sich.

Aus diesen Gedankengängen heraus kam Dr. Ley zu der vordringlichen Aufgabe der F ü h r e r - anwärter-Auslese und zu der weltanschau­lichen Schulungsarbeit innerhalb der Bewegung deren Aufbau und Gliederung er umfassend dar­stellte. Auf vier Grundpfeilern steht diese Er­ziehungsarbeit: Der erste ist die Schulung des Whrerkorps bis zum Ortsgruppenleiter >>er Weite die Wochenendschulung, der dritte die Massenschulung in Abendkursen,, an denen jeder deutsche Volksgenosse teilnehmen kann. dazu kommt die Fachschulung, die in großzüg'ger Weise innerhalb der Organisation und Verbände der Bewegung durchgeführt wird.

Die weltanschauliche Festigung und ständige Ausrichtung der Führerschaft der Bewegung voll­zieht sich auf vier Wegen und in vier verschiedenen Einrichtungen, die die Partei dafür geschaffen hat oder errichten wird. An der Spitze steht die zu gründende Akademie, die oberste Instanz der Parteischulung, die von Reichsleiter Rosen- berg geführt wird. In dieser einzigartigen Schu­lungsstätte am Ehiemsee wird die gesamte Lehrerschaft der nationalsozialistischen Weltan­schauung in jährlichen Kursen von 4 bis 6 Wochen ausgebildet. Institute für alle Zweige ernster Wissenschaftsarbeit werden ihr angegliedert sein. Daneben stehen die drei Ordensburgen, de­ren Aufgabe und Arbeit schon im Volk verwurzelt sind, und die Adolf-Hitler schulen für die nationalsozialistische Jugend. Als viertes Glied gesellen sich die Eauichulen dazu. Die Führer­schaft, die aus den Ordensburger herausmar- schiert, wird jährlich dort noch einmal in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen vereint sein, uns etwa alle vier bis fünf Jahre wird jeder hohe politische Führer noch einmal durch diese Schule unseres Glaubens hindurchgehen müssen.

Für die Erziehungsarbeit in der nächstfolgen­den Stufe, in den Kreisen, die als Wochencnd- schulung durchgeführt wird, wird jeder Kreis seine Kreisschule erhalten, in der die Amtsträger der Ortsgruppen aus ihre Ausgaben ausgerichtet wer­den. Bon überaus großer Bedeutung ist die Massenschulung, die das ganze deutsche Voll mit den nationalsozialistischen Forderungen engstcns verschmelzen wird. Sie wird sich in Abendkursen vollziehen, und jeder, ob Parteigenosse oder nicht, wird Anteil haben können. Dort wird das We­

sen unserer Welt auf jeden übertragen werden. Die Fachschulung in den Organisationen und an­geschlossenen Verbänden der Partei wird sich nicht mit den rein weltanschaulichen Gebieten befassen, sondern stellt eine weltanschaulich ausgeckkchtete Fachschulung dar.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley wandte sich dann der sozialpolitischen Arbeit der kommenden Zeit zu, die das große Vorzeichen des ständigen Einsatzes und eines großartigen Lei- stungswettkampfes habe. Die bevorstehende Ver- kündung der ersten nationalsozialistischen Muster­betriebe werde der große Auftakt für eine unauf­hörliche sozialpolitische Mobilisie­rung des gesamten deutschen Ar­beitslebens sein, die in ihrer Leistung auf die folgenden vier Arbeitsgebiete konzentriert ist: „Kraft durch Freude", das Siedlungswesen, die Einrichtungen, die der Volksgesundheit und die der Berufserziehung dienen. Hier sollen überall durch ein Energieaufgebot Mustereinrichtungen entstehen und als großes Vorbild dieses uner­müdlichen Einsatzes für das schaffende deutsche Volk wird Dr. Ley eine Schöpfung ganz gewalti­gen Ausmaßes errichten, die als Denkmal der nationalsozialistischen Sozialor nung alles das enthält, was überall im Deuts- m Reich auf den vorgenannten Gebieten verwn icht werden soll.

Dr. Ley schloß seine programmatischen Aus- illhrungen: „Wir leben in einer herrlichen Zeit. wir gehorchen einer Mission und es ist unser höchstes Glück, an den Aufbau und an der Ver­ewigung des nationalsozialistischen Reiches Adolf Hitlers mitarbeiten zu dürfen."

Appell Ve. öoebbels'

an die deutschen vuchliändler

Leipzig, 25. April.

Die Lantate-Veranstaltungen des deutschen Buchhandels erreichten am Sonntagvormittag mit einer Großkundgebung im Neuen Theater ihren Höhepunkt, auf der wie im vorigen Jahre der Präsident der Reichskulturkammer, Reichs­minister Dr. Goebbels, eine richtungweisende Rede hielt. Dem Minister wurde bei seinem Eintreffen im Neuen Theater von der R.eichs- schrifttumskammer, Gruppe Buchhandel, ein Ab­guß der am Sonnabend geweihten Palm-Büste als Geschenk des deutschen Buchhandels über­reicht.

Bürgermeister Haake hieß Reichsminister Dr. Goebbels im Namen der Stadt Leipzig willkommen. Hauptamtsleiter Wilhelm Baur dankte namens des in der Reichsschrifttumskam­mer zusammengefaßten deutschen Buchhandels dem Minister dafür, daß dieser im März 1933 das Signal der wiedergewonnenen geistigen Freiheit gegeben und nun auch den organisato­rischen Zusammenschluß des deutschen Buchhan­dels herbeigeführt habe. Der Buchhandel stehe heute festgefügt im großen Gebäude der Reichs­kulturkammer.

Bon den mehr als 1599 Vertretern deutschen Geisteslebens stürmisch begrüßt, ergrifs Reichs­minister Dr. Goebbels das Wort. Er stellte ein­leitend fest, daß die nationalsozialistische Revo­lution sich nicht auf ein bestimmtes Lebensgebiet beschränken konnte, sondern alle Beziehungen der deutschen - Menschen untereinander und ihre Be­ziehungen zur Gemeinschaft und zur Umwelt regeln mußte. Damit habe der Nationalsozialis­mus auch dem deutschen Buch eine neue Aera ge­bracht.

Entgegen der Auffassung aus der Vergangen­heit, daß der deutsche Mensch eine Linzelexistenz innerhalb eines Volkes darstellt, und daß er in keiner inneren Beziehung zur Gemeinschaft und zur Nation stehe, vertritt der Nationalsozialismus den Standpunkt, daß jede geniale Begabung nichts anderes ist als die geistige Repräsentation eines Volkes, daß ein Volk ebenso wenig ohne seine Genies wie ein Genie ohne sein Volk denkbar ist. Es ist natürlich, daß das Buch, als ein Zeugnis des Genies aus dem Volk entspringend, auch im­mer wieder zum Volk zurückkehren muß.

Dr. Goebbels betonte anschließend, es käme nicht allein darauf an, in Deutschland möglichst viele Leihbüchereien einzurichten, um das breite Volk am deutschen Buche teilnehmen zu lassen, es sei vielmehr notwendig, daß der Mensch durch den K au f des Buches auch ein persönliches Verhält­nis zu dem von ihm gelesenen Buche einnehme. Wenn das Buch in der Kampfzeit hinter dem ge­sprochenen Wort notgedrungen habe zurückstehen müssen, so sei es heute wieder ein gleichbe­rechtigter Faktor neben dem ge­sprochenen Wort.

Der Nationalsozialismus habe sich seit 1933 als der warmherzigste Beschützer und Förderer des deutschen Buches erwiesen. Die wirtschaftlichen Er­folge der vergangenen vier Jahre, die der Buch­handel auszuweisen habe, haben bewiesen, daß der eingeschlagene Weg richtig gewesen sei.

Die erfreuliche Steigerung des Umsatzes im Buchhandel wird im Vergleich zum Vorjahr auf 15 bis 25 v. H. geschätzt. Zum ersten Male könne seit der Machtübernahme eine fühlbare, durch­schnittliche Auflagenerhöhumg um etwa 25 v. H. festgestellt werden, die sür das Jahr 1935 mit 5696, für das Jahr 1936 mit 6266 Stück errechnet wurde. Der Verkaufsn^ert aller produzierten Bücher und Druckschriften sei im letzten Jahre ebenfalls um fast 36 v. H. gestiegen.

Dr. Goebbels erklärte, daß es ein verhängnis­voller Irrtum sei, wenn man glauben wollte, daß

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