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parteiamtliche ^geszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtsblatt des Senats der jreien Hansestadt Vremen
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Rs.-Gauverlag Weser-EmS G. m. b. H.. Bremen, Geeren S/8 / Fernsprecher: S4I 21 und 51115.
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Nr. INS / 7 . Jahrgang
Sonntag, lS. flpril 1 SZ?
kinzelpreis lS Npf.
wie der führer das klseme Krem erwarb
Unser logssspisgsl
SA.-Grnppenführer Böhmcker führte in Stäbe den ersten Spatenstich zur Dankopfer-Sied- lüng aus.
Im Prozeh wegen des Feuerüberfalls aus das Lichtenberger SA.-Lokal wurden drei rote Mörder zum Tode verurteilt.
In Bochum wurde eine Ehrenhalle für die ermordeten Polizisten geweiht.
Der Reichswirtschastsminister hielt eine Aussprache mit dem Einzelhandel ab.
In Lübeck lief das erste Schiff mit eisernen Lnkendeckeln vom Stapel.
Auf der Unterweser war der Seefchifsvertehr im März sehr lebhaft.
Auch die Truppenteile im Standort Bremen werden den Geburtstag des Führers feierlich Legehen.
Am 20. April werden im Cafino 4200 Amtsträger der NSDAP., der Gliederungen und angeschlossenen Verbände vereidigt.
Programm der vereidigungsfeier
am Geburtstag des Führers
München, 17. April.
Die Vereidigung der Politischen Leiter, Walter und Warte, die seit Jahresfrist zu einem Amt in der Bewegung berufen worden find, wird auch in diesem Jahr dem Geburtstag des Führers den Ausklang geben. Wo immer im Reich am Abend des 20. April Männer und Frauen zum Schwur aus Adolf Hitler antreten, werden sie durch den Rundfunk mit dem Königlichen Platz in München verbunden sein, der im Angesicht der Ewigen Wache den Mittelpunkt des Feieraktes bildet. Hier werden 700 Politische Leiter und 1500 Frauen vereidigt werden. Nach dem Aufmarsch der Fahnen und Standarten, der kurz nach 20 Ühr erfolgt, betreten Reichsorgani- sationsleiter Dr. Ley und Gauleiter Adolf Wagner den Platz. Hierauf wird zuerst der Leiter des Traditionsgaues und dann der Reichsorganisationsleiter sprechen.
Um 21 Uhr erfolgt die Ankunft des Stellvertreters des Führers, der unter Fanfarenstößen der HI. sich zur Rednertribüne begibt. Dort meldet ihm Reichsausbilder Baehre die zur Vereidigung angetretenen Politischen Leiter. Rudols Heß richtet nunmehr Wort« der Ermahnung an alle im ganzen Reich zur Eidesleistung gerufenen Volksgenossen und nimmt nach einigen Minuten allgemeiner innerer Einkehr, während deren die Weise des Deutschlandliedes über den Platz klingen wird, selbst die Vereidigung vor. Der Gesang der Nationalhymne wird die Feier abschließen.
Vr. Soebbels spricht
am Vorabend des Geburtstages des Führers Berlin, 17. April.
Reichsminister Dr. Goebbels spricht am Vorabend des Geburtstages des Führers von 20 Uhr bis 20.10 Uhr über alle deutschen Sender.
öeburtstagsgefchenke für den sichrer
Berlin, 17. April.
Auch in diesem Jahre hat die NS.-Frauenschast wieder ein Geburtstagsgeschenk für den Führer bereit, und zwar galt ihre Arbeit diesmal der Versorgung der Erenzgaue und Notstandsgebiete des Reiches. Es ist erstaunlich, welche Fülle von Kleidungsstücken, ja, vollständiger Säuglingsausstattungen und Haushaltungsgegenständen, Spielzeug und Büchern von den einzelnen Gauen gesammelt worden ist. Dem Fühler wird an seinem Ehrentag eine schweinslederne Mappe überreicht werden, die auf hand- gemalten Pergamentblättern eine Aufstellung der gesammelten Gegenstände jedes Gaues enthält. Die Hausgehilfinnen der Reichsfachgruppe „Hausgehilfinnen" haben qls Geburtstagsgeschenk für den Führer einen Wandteppich gearbeitet. Auf graues Leinen haben sie die 48 Wappen der Kreisstädte der Kurmark gestickt.
Für die deutsche Beamtenschaft wird der Reichsbund der Deutschen Beamten dem Führer und Reichskanzler zu seinem diesjährigen Geburtstag eine Gabe von eigenem Reiz und besonderer Bedeutung darbringen. Aus der Erkenntnis der engen Verbundenheit des Beamtentums mit dem Dolkstum und mundartlich widerspiegelnden Gemeinschaftsleben des deutschen Volkes ist das „Lautdenkmal reichsdeutscherMund- vrten zur Zeit Adolf Hitlers" entstanden, eine Sammlung von mehreren hundert «challplatten, auf denen Volksgenossen aller Stände und Berufe, Menschen aller deutschen Stämme und Gaue ihr im Geschehen unserer grasten Zeit wurzelndes Fühlen und Denken in'der Sprache ihrer Landschaft zum Ausdruck bringn.
kröffnung der ersten Klassen der fldols-Kitler-Schulen
Berlin, 17. April.
Am Montag werden auf der Ordensburg Erüssinsee durch den Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und den Jugendsiihrer des Deutschen Reichs, von Schirach, die ersten Klassen des lungsten Jahrganges der Adolf-Hitler-Schulen seierlich eröffnet. Der Unterricht wird bekanntlich b's zur Fertigstellung der Adols-Hitler-Schul- vouten in der Ordensburg Crösfinsee erfolgen.
„"" . ' bewährt, kaltblütig, opferbereit"
kin stolzes Dokument
Berlin, 17, April.
Das Heeresarchiv Potsdam hatte anläßlich der Feier zur Errichtung der Heeresarchive eine Schau von Dokumenten zusammengestellt. Viele Originalstücke aus den Beständen dieses größten deutschen Archivmagazins vermitteln einen selten gewährten Einblick in die aktenmätzigen Unterlagen über manches geschichtliche Geschehnis aus eineinhalb Jahrhunderten preußisch-deutscher Geschichte. Die größte Aufmerksamkeit fand ein vorn jetzigen Heeresarchio München, dem bisherigen Bayerischen Kriegsarchiv, zur Verfügung gestelltes Originalschreiben mit dem Vorschlag zur
(Orabtbsricht unserer Berliner Scdriktlsitung) r. Berlin, 17. April.
Seit einigen Tagen geht eine gewisse ausländische Presse mit üblen Zweckmeldungen hausieren, in denen die Behauptung aufgestellt wird, daß zwischen Deutschland und Sowjetrußland eine politische Annäherung im Gange sei, die man aufmerksam verfolgen müsse. Es ist an der Zeit, derartige durchsichtige Tendenzmanövcr aufzugreifen und als das zu brandmarken, was sie sind: offensichtliche Lügenmeldungen zu dem Zweck, Sowjetrußlands Ansehen in der europäischen Politik zu stärken.
Besonders in Paris ist es in der letzten Zeit unangenehm empfunden worden, daß die politischen Aktien des Kreml in der europäischen Politik sehr schlecht stehen und selbst in den Frankreich befreundeten Staaten zu dem von Paris gewünschten Marktwert keinen Absatz mehr finden. Die wahren Absichten der sowjet- russischen Politik treten besonders im Zusammenhang mit der Entwicklung in Spanien in erschreckender Deutlichkeit zutage. So ist es nur eine natürliche Konsequenz, wenn selbst diejenigen Staaten, die bisher Moskau im großen und ganzen „vorurteilslos" gegenüberstanden, heute trotz aller Versuche der Schrittmacher eines erweiterten französischen sowjetrussisch-tschecho-
Verleihung des Eisernen Kreuzes Erster Klasse an den Weltkriegsgefreiten Adolf Hitler. Das am 31. Juli 1918 vom 3. (Vayr.) Res-Jnf.-Regt. 16 ausgefertigte Schriftstück hat folgenden Wortlaut:
„Gefreiter (Kriegsfreiwilliger) Hitler, 3. Kompanie. Hitler ist seit Ausmärsch beim Regiment und hat sich in allen mitgemachten Gefechten glänzend bewährt. Als Meldegänger leistete er sowohl im Stellungskrieg als auch im Bewegungskrieg Vorbildliches an Kaltblütigkeit und Schneid und war stets freiwillig bereit, Meldungen in schwierigsten Lagen unter größter Lebensgefahr durchzuvringen. Nach Abreißen aller
slowakischen Paktsystems, ein solches System des verbrieften Unfriedens populär zu machen, dem Kreml gegenüber wachsende Skepsis zeigen. Es ist aufschlußreich, daß die Tendenzmeldungen über eine angebliche Annäherung Deutschland-Sowjetrußland gerade in den Ländern lanciert werden, die heute im Zeichen der wachsenden Abkehr von der franco-sowjetrussischen Politik stehen und sich auf dem Wege zu einer selbständigen Politik befinden.
Auch in Frankreich selbst geht eine gewisse Presse mit derartigen lächerlichen Behauptungen hausieren, zweifellos in der Erkenntnis, (daß sie „Erfolge" des unter kommunistischem Druck stehenden Volksfront-Regimes auch in Frankreich selbst die sowjetfreundlichen Gefühle vielfach beträchtlich abgeschwächt haben. Man braucht keine politische Sehergabe zu besitzen, um zu erkennen, daß derartige Lügenmeldungen den hinterhältigen Versuch darstellen, den sinkenden Kurs der Sowjets aufzuwerten, indem man der Oeffentlichkeit einreden will, daß heute sogar Deutschland mit Sowjetrußland eine politische Annäherung betreibe. Offenbar glaubt man. durch derartige plumpe Manöver diejenigen gefügiger zu machen, die sich bisher konsequent von Sowjetrußland distanzierten, und diejenigen bei der Stange zu halten, die im Hinblick auf die offensichtliche Friedenssabotage der Moskauer Politik ihr Verhältnis zu der Politik dieses Staates revidieren.
Verbindungen in schwierigen Eefechtslagen war es der unermüdliche» und opferbereiten Tätigkeit des Hitler zu verdanken, daß wichtige Meldungen trotz aller Schwierigkeiten durchdringen konnten. Hitler erhielt das E. K. II für tapferes Verhalten in der Schlacht bei Wqtschaete am 2. Dezember 1914. Ich halte Hitler für vollends würdig zur Auszeichnung mit dem E. K. Erster Klasse. I. V. (gez.) Frhr. von Eodin."
Mit welchem Stolz können wir Deutschen allein angesichts dieses glänzenden Zeugnisses aller Welt sagen: Das war und das ist: Unser
Führer!
Läßt schon die Tatsache derartiger Schwindelmanöver auf eine grenzenlose Naivität schließen, so sind die Methoden einer solchen Berichterstattung an Plumpheit nicht mehr zu übertreffen. Geheimnisvoll wird in den Meldungen dieser ausländischen Tendenzpresse fast täglich voi einer neuen „geheimen Konferenz" gesprochen, die der Führer einmal mit dem Reichskriegsminister oder einem Kommandierenden General, ein anderes Mal mit führenden Persönlichkeiten der deutschen Außenpolitik gehabt haben soll. Mit bedeutungsvollem Augenaufschlag wird dann in diesen Blättern hinzugefügt, daß diese Besprechungen völlig geheim und nur unter vier Augen geführt worden seien. Niemand sei zu diesen Aussprachen hinzugezogen oder über ihren Verlauf in Kenntnis gesetzt worden. Nur der Korrespondent des ausländischen Blattes, das jeweils „in der Lage" ist. von dieser „Geheimkonferenz" zu berichten, ist unterrichtet worden! Glaubt man wirklich in den Redaktionsräumen dieser Boulevardpresse, daß die Leserschaft so naiv ist, derartigen lächerlichen Meldungen Glauben zu schenken? Die Systematik, mit der trotz aller Lächerlichkeit das Annäherungs- geschwätz Deutschland—Sowjetrußland weiter betrieben wird, macht es aber notwendig, diese Schwindelmanöver und ihre hinterhältigen Absichten energisch zu brandmarken.
„Villa Vallester"
Von
Eugen Beinhauer,
Leiter des Presseamtes der Auslandsorganisationen der NSDAP.
r. Berlin, 17. April.
Die Ermordung des Blocklsiters Riedle der Ortsgruppe Villa Ballester, die zur Landesgruppe Argentinien der Auslandsorganisation der NSDAP. gehört, lenkt wieder einmal den Blick auf das heldenmütige Ringen und den einsatzbereiten Kampf der nationalsozialistischen Ausländsdeutschen, die draußen in der Welt genau so treu zur Fahne des Führers stehen, wie die Parteigenossen in der Heimat. Die Ortsgruppe Villa Vallester ist eine der rührigsten Ortsgruppen der AO., die schon vor der Machtübernahme im Kampfe für die nationalsozialistische Bewegung unter den Reichsdeutschen einen bedeutenden Anteil hatte.
2m Juli 1931 war die Organisationseinheit in dem vierundzwanzig Kilometer von der argentinischen Hauptstadt Buenös Aires entfernten Vorort Villa Vallester gegründet worden. Erst war sie Stützpunkt, wurde aber bald zur Ortsgruppe erhoben, denn die Volksgenossen, die ihr angehörten, zeichneten sich durch eine ganz besondere Einsatzbereitschaft aus, die der Bewegung bald mehr und mehr Anhänger zuführte. Der Kampf, der hier besonders schwer war, Mlütz die nationalsozialistischen Kämpfer fest aneinander. Es herrschten wirtschaftliche Schwierig-
Volksgenosse!
Hast du dich schon eingetragen für das „Dankopfer der Nation"? Auch dein Name darf in den Ehrenlisten nicht fehlen!
ketten, die überwunden werden mußten. Die deutsche Kolonie besteht dort fast nur aus Arbeitern der Faust, die zu 90 Prozent auch der Ortsgruppe das Rückgrat geben. Dort wurde, wie in der Heimat, gerungen, um die nationalsozialistische Idee vorwärtszutragen und die Deutschen in einer wahren Volksgemeinschaft zusammenzuführen. Und wie stets Not und Kampf die besten Nationalsozialisten erzogen, so auch dort, wo Opferbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft sich täglich aufs neue erweisen mußten.
Eine besondere Tat zeichnet diese Gruppe Villa Ballester vor vielen anderen aus. Bei den Parteigenossen reifte 1934 der Gedanke, der Gruppe ein eigenes Heim zu schaffen. Man entwarf aber nicht nur Pläne, sondern schritt sofort zur Tat. An Mitteln war für das geplante Heim nichts vorhanden als Wille und Gemeinschaftssinn. Obwohl rund zwei Drittel der Ortsgruppenmitglieder den wirtschaftlich schwächsten Kreisen angehörten, obwohl kein Mitglied als begütert angesehen werden konnte, und obwohl eine erhebliche Zahl der > Parteigenossen arbeitslos oder nur halb beschäftigt war, wollte keiner dem Eemeinschaftswerk fernbleiben. Die Parteigenossen der Ortsgruppe arbeiteten vom Ortsgruppenleiter bis zum jüngsten Parteigenossen zehn Monate hindurch jeden Sonnabend und Sonntag im freiwilligen Arbeitsdienst als Schipper, Steinträger, Maurer, Maler, bis das Heim stand. Die Parteigenossen verzichteten in dieser Zeit auf jede Erholung und auf jede Freizeit! Aus Erholungsstunden, wie sie der heiße argentinische Sommer fordert, wurde Dienst: Dienst an diesem großen Eemeinschaftswerk der Gruppe Villa Ballester.
Das Werk wuchs. Am 23. Februar 1935, dem fünften Todestag Horst Wessels, wurde das Haus in feierlicher Weise seiner Bestimmung übergeben. Es erhielt den Namen „Horst-Wessel- Haus". Mehrere hundert Parteigenossen, für die das Haus allerdings zu klein war, hatten sich zu dieser Feier eingesunden. Der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, hat den Parteigenossen für diese Tat sein« besondere Anerkennung ausgesprochen. Dem Haus wurde ein Bild des Stellvertreters des Führers, Rudolf Heß, mit eigenhändiger Unterschrift zugeleitet.
Zu den selbstlosen und eifrigen Verfechtern der nationalsozialistischen Idee gehörte der ermordete Parteigenosse Riedle. Unermüdlich hat er mit seinen Kameraden in der Ortsgruppe Lilie Ballester die Idee des Führers weitergetiag n Nicht zuletzt dieser unermüdlichen Arbeit des Parteigenossen draußen ist es zu verdanken daß dort ein festes Bollwerk des Deutschtums steht. Es ist ein besonders tragisches Geschick, daß der aus der Gemeinde Spück in Hohenzollern
l?«ie>i'Iicil«i- Ki-lioitslicxinu an üer eiste» vanIrupker-SieckluiiK im vereicl, iloi- SK.-tiruppe „Xuräseo" in Stucks. 0nuppei,tülii-ei- v ö h n, c I< e r uock 6»ulsitsr. TslsoLoiv (Ostksvuover) mit üen Iläiiueru ihres Stabes ivAIn-enck ckss vsstusttes. (Siebe unseren verlebt im örtlichen Teil.)
Kuk.: Schwillt
Plumpe lendenfmeldungen am Pranger
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