Ausgabe 
(28.6.1937) Nr. 174
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Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Bremen

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen

Das amtliche verkundungsblatt des Neichsstaitlialters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 1?4 / Jahrgang

Montag, 28. Juni 1957

kinzelpreis 15 Npf.

ks ist nicht Menschenwerk allein gewesen"

Her sütirer sprach aus dem 6autag Main-sranken / Abrechnung mit dem Londoner Konlrollausschuß

wüczburgo khcenlog

Würzburg, 28. Juni.

Den Höhepunkt des Gautages des Gaues Main-Franken, der in der letzten Woche sein lüjiihriges Bestehen feierte, bildete am Sonntag der Besuch des Führers und Reichskanzlers. Auf einer machtvollen Kundgebung auf dem Resi­denzplatz in Würzburg sprach der Führer zu mehr als 208 000 Volksgenossen, die ihm aus dem Platz und in den Spalierstraßen der festlich ge­schmückten Stadt begeistert zujubelten.

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Unser Vagesspiegvl

De^ Höhepunkt des Gautages Main-Franken bkPste eine Rede des Führers in Wurzburg. Auf der Heerschau des Gaues Westfalen- Nord sprach Reichsminister Dr. Goebbels. Oberst a. D. Reinhard und Reichsfllhrer SS. Himmler sprachen aus dem Reichs­kriegertag in Kassel.

Beim Abschluß der diesjährigen Spielzeit auf dem Vookholzberg kündigte Gauleiter Röver einen weiteren Ausbau der Nieder­deutschen Gedenkstätte an.

Der Abschluss der Bremer Ruder-Regatta brachte drei bremischen Vereinen vier Siege. In Hannover schlug Hessens Fußballelf Niedersachsen 3:3.

Das Kreisturnfest in Verben fand einen erfolgreichen Abschluß.

In MTSA.-Leipzig und Eimsbüttel-Ham- burg sind die Deutschen Handballmeister für 1837 ermittelt.

Die Kunde vom Besuch des Führers hatte sich mit Windeseile bis ins kleinste mainfränkische Dorf verbreitet, und die Bevölkerung ganz Main­frankens schien am Sonntag früh auf den Beinen zu sein, um den Führer zu sehen und ihm Treue zu bekunden. Auf dem Residenzplatz vollzog sich am Vormittag der Aufmarsch der 80 000. Sämtliche Gliederungen der Partei mit ihren Fahnen und die Ehrenkompanien der Wehrmacht nahmen auf dem mächtigen Platz, den die wunderbare Fassade des Würz­burger Schlosses abschließt, Aufstellung.

Gegen 11 Uhr traf der Führer auf dem Haupt­bahnhof ein, wo ihm der Gauleiter Mainfran­kens, Dr. Helmuth, den Willkommensgruß des Gaues entbot. In der Begleitung des Füh­rers sah man Botschafter SS.-Eruppenführer von Ribbentrop, SA.-Obergruppenführer Brückn er, Reichspressechef der NSDAP. Dr. Dietrich und SS.-Obergruppenführer Sepp Dietrich. Als der Führer zum Residenzplatz fuhr, umbrauste ihn unbeschreiblicher Ju­bel. Auch bei seinem Eintreffen auf dem Re­sidenzplatz wurden ihm minutenlange Hul­digungen zuteil.

Sie große Kundgebung

Die Kundgebung eröffnete Gauleiter Dr. Hel - muth, der dem Führer die zum Appell ange­tretenen Formationen meldete. Als der Führer hierauf an das Mikrophon trat und das Wort zu seiner Rede nahm, wurde er wieder mit einem nicht endenwollenden Stur m der Begeiste­rung begrüßt.

. seiner Rede erinnerte Adolf Hitler einlei- daran, daß er vor nunmehr fünf Jahren letztenmal in Würzburg gesprochen habe. in anknüpfend entwarf er ein eindrucks- s Bild von dem Wandel, der sich in diesen Jahren in Deutschland unter der national­istischen Führung politisch, wirtschaftlich und irell vollzogen hat. Der Führer skizzierte in ;n Strichen die trostlose Lage und den wirt- tlichen Ruin, den der Nationalsozialismus Jahre 1933 vorfand. Er zeichnete den sert- beschrittenen Weg, der em Weg der Arbeit der Anstrengung, aber auch em Weg des olges war:So wurde em neues Volk rm in Schmerzen, so wie alles, was ge- n wird. nur unter Schmerzen geboren wer- kann Ich glaube aber. daß wir vor der sichte sagen können, daß in keinem der ze­itlichen Fälle dieser schmerzliche Prozeß k u- vernünstiger, vorsichtiger und gefühlvoller ogen wurde als bei uns. Die Zukunft wird n Prozeß einmal als einen der rlugjten oari wohl sagen als einen der ge- l st e n bezeichnen, die jemals stattfanden, als der gewaltigsten Revolutionen, die dabei m >m Moment ihres Ablaufes den Boden der -dingten Legalität verlassen hat. er Führer sprach von der nation also -

listis ch en W i r t s ch af t s a u sf assu n g,

in diesen Jahren in die Tat umgesetzt mor­set Entscheidend für diese Auffagung ist i was eine Nation an Geld druckt und aus- iondern was an Werten der Arbeit er diesem Gelde steht. Nur die Ster ze­ig d e r Produktion komme dem ganzen

dieser ungeheuren Arbeitsintensität teilnehmen zu lassen. Diesem Ziel diene auch der Vierjahres­plan. Er verfolgt den Zweck, uns auf einer Reihe von Gebieten unabhängig zu ma­chen von der Umwelt, nicht aber uns von ihr zurückzuziehen.

Der Vierjahresplan soll Deutschland nur davor bewahren, von dem Dritten nach Belieben er­preßt werden zu können. Wir wollen mit ihm gewisse Grundlagen unserer Nationalwirtschaft sicherstellen, und keine Macht der Welt oder gar die Reden fremder Staatsmänner können uns auch nur einen Zentimeter davon abbringen."

Gegenüber den sinnlosen Vorwürfen, Deutsch­land wolle sich vom Welthandel zurückziehen, er­klärte der Führer mit Nachdruck: Davon kann keine Rede sein! Im Gegenteil, wir wp.llen mit dem Ausland noch mehr als bis­her Handel treiben und Geschäfte machen. Dafür sprechen schon unsere Handelsbilanzen. Die deutsche Ausfuhr und Einfuhr steigen fort­gesetzt und werden, so Gott will, es auch weiterhin tun.

lleberhaupt hat das nationalsozialistische Deutschland nur den einen Wunsch, unter Wah­rung seiner eigenen Rechte mit der gesam­ten Umwelt friedlich zu leben und freundschaftlich zusammenzuwirken. Allerdings haben wir begründete Zweifel an der Wirksamkeit gewisser internationaler Versprechun­

gen oder Zusicherungen. Ich habe versucht, die Wirksamkeit solcher internationaler Abmachungen in der Praxis nun einmal in einem bestimmten Fall prüfen zu lassen. Sie wissen, daß neulich erst kommunistisch-bolschewistische Verbrecher in einem heimtückischen Ueberfall ein deutsches Schiff mit Bomben bewarfen, was uns 31 Tote und 73 Ver­letzte gekostet hat. (Stürmische Entrllstungsrufe.) Ich habe mich damals entschlossen, von uns aus den Herren von Valencia sofort jene War­nung zuteil werden zu lassen, die meiner Ueber­zeugung nach allein geeignet ist, solche Verbrecher zur Ordnung zu rufen und ihnen klarzumachen, daß die Zeit, in der man die deutsche Nation in solcher Art behandelt ein für allemal ab­geschlossen und vorbei ist. (Begeisterter Beifall der Massen.)

Nun erklärte man, das würde ein ganz unge­rechtfertigtes Vorgehen sein. In dieser modernen Zeit müßte man jene Institutionen für solche Maßnahmen einschalten, die sich zurzeit überall bemühen, die Verteidigung der Interessen der Völker von den einzelnen Staaten weg in kollek­tive Hände zu legen. Ich habe diesem Verlangen stattgegeben und wir gingen wieder in die Kon­trollkommission zurück mit dem guten Wunsch und der aufrichtigen Hoffnung, daß sich solche Pläne nun auch in der Praxis verwirklichen würden.

Da nach unserer Erklärung, von jetzt ab jedes sich nähernde rote Flugzeug und Ileberseescksiff so­fort unter Feuer zu nehmen, den bolschewistischen Verbrechern Angriffe über See nicht mehr mög­lich waren, sind die bolschewistischen Machthaber nun unter die See gegangen und haben vier Torpedoangrisfe auf dieLeipzig" unternommen. (Erregte Rufe der Massen). Wir haben nun erwartet, daß die internationale So­lidarität eine kollektive gemeinsame Beschützung des Friedens veranlassen würde. Aber Sie haben es ja selbst erlebt: Es sollten Kommissionen gebildet werden zwecks Un­tersuchung, ob . . . usw.

Wir haben nichts anderes verlangt, als daß den Machthabern in Valencia wenigstens durch eine gemeinsame Kundgebung aller beteiligten Kontrollmächte gezeigt wird, daß sie es nicht mehr mit einer, sondern mit allen Mächten zu tun haben. Aber selbst diese bescheidene Aktion war nicht mehr durchführbar. Daraus können Sie er­sehen, was wir Deutschen zu erwarten hätten, wenn wir jemals das Schicksal des Reiches in Händen derartiger Institutionen oder solchen Ab­machungen ausliefern würden. Davon aber kann man nun in London überzeugt sein: Die Erfah­rungen, die wir dieses Mal gemacht haben, sind für uns eine Belehrung, die wir niemals mehr vergessen werden! Wir werden von jetzt ab in solchen Fällen doch lieber die Freiheit, die Unab-

Sie sprechen von Sott unv meinen die Macht

Vr. Soebbels auf der Heerschau des Laues Westfalen-Nord in Selsenkirchen

Gelsenkirchen, 28. Juni.

Zu einer machtvollen Kundgebung der Kraft und der Geschlossenheit der nationalsozialistischen Bewegung wurde am Sonntag, dem letzten Tag des Eautresfens in Gelsenkirchen, der große Ee- neralappell des Gaues Westfalen-Nord aus dem Wildenbruch-Platz, wo Reichsminister Dr. Goeb­bels noch einmal vor 10 800 Männern der Par­teigliederungen dieses Westfalen-Gaues sprach.

Schulter an Schulter standen .in Reih und Glied mit den Politischen Leitern die Männer der SA., des NSKK., des Arbeitsdienstes, die Werkscharen, Hitlerjugend, Marine-HJi und Jungvolk. Auf der Tribüne hatten sich führende Männer der Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmacht aus dem ganzen Gaugebiet versammelt, und ringsum säumten dichte Menschenmauern Platz und Straßen ein lebendiger Beweis der Einheit und Stärke von Partei und Nation.

Stürmischer Jubel begrüßte Reichsminister Dr. Goebbels, als er auf dem Kundgebungsplatz eintraf und mit Gauleiter Reichssta'tthalter Dr. Meyer, SS.-Obergruppenführer Polizeipräsi­dent Weitzel-Düsseldorf und SA.-Gruppen- führer Schramme die Front abschritt. In feiner Begrüßungsansprache erinnerte Gauleiter Dr. Meyer an den letzten Eelsenkirchener Be­such des Ministers vor fünf Jahren, in der po­litisch so bewegten Zeit des Endkampfes um die Macht.

Dann sprach Reichsminister Dr. Goebbels. Er erinnerte eingangs seiner immer wieder von stür­

mischem Beifall unterbrochenen Rede an die Tat­sache, daß noch vor der Machtübernahme eine kleine Gruppe kein Mittel unversucht gelassen habe, die nationalsozialistische Bewegung am Pollzug der Dinge zu verhindern. Er habe da­mals von dieser Stadt aus eine scharfe Kampf­ansage gegen die Elique gerichtet und darauf hingewiesen, daß es nicht damit getan sei, die Macht nur zu besitzen, sondern, daß es viel schwie­riger sei, die Macht zu behalten. Wenn er heute, nach fünf Jahren, wieder nach Eelsen- kirchen gekommen sei, so könne man zum Unter­schied gegen damals feststellen, welch große Wand­lung sich inzwischen vollzogen habe. Heute sei nicht mehr eine Oppositionsgruppe angetreten, hier stehe im wahrsten Sinne des Wortes die Nation, die in ihren neuen Menschen auch die neue Zeit repräsentiere und dokumentiere. Diese neue Zeit sei das Ergebnis eines Volks­kampfes, den die nationalsozialistische Bewegung eingeleitet und durchgeführt habe. Diese neuen Menschen seien real, heroisch und mutig. Ihr Auftreten und ihr Wesensausdruck zeige, daß das deutsche Volk von heute nicht mehr dasjenige vom November 1918 sei.

Ein Volk, das nicht stark sei, werde in der Welt auch keine Freunde haben. Sicher sei aber, daß ein starkes Deutschland sich Freunde erwerbe und auch schon besitze. Auch heute gelte noch der Grundsatz, daß die Weltgeschichte von den Kräften der Macht gestaltet werde, und daß ein Volk nur dann im internationalen Kon­

zert eine Rolle spielen könne, wenn es in sei­ner Gesamtheit zusammenstehe. Von dieser Erkenntnis durchdrungen, hätte die natio­nalsozialistische Bewegung die deutsche Einheit geschaffen, und darum müsse sie als deren Schöpfe­rin und Erhalterin bestehen bleiben. Der Natio­nalsozialismus, so erklärte der Minister, wolle ja nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft gestalten, und es sei deshalb mehr als naiv zu fordern oder zu erwarten, daß sich die Partei als Trägerin Und Hüterin seiner Idee jemals selbst aufgeben werde. Nicht der Kritik bedürfe es, wie hergelaufene und verant­wortungslose Schwätzer meinten, sondern der nimmermüden Sorge um das Wohl der Nation, der fleißigen Arbeit und des festen Zusammenhaltens. Der wahre Patriot werde immer danach trachten, der Regierung ihre Sorgen zu erleichtern, und nicht durch unnützes Gerede noch zu erschweren. Selbst die unentweg­testen Kritikaster könnten die zahllosen Erfolge nicht abstreiten.

Sie seien nur nicht ehrlich und aufrecht genug, sie offen einzugestehen. In den Kirchen sprächen sie von Gott, im Leben aber meinten sie ihre weltliche Macht. Gar zu gern wollten sie neben, wenn nicht gar über der Autorität des Staates ihr« eigene aufrichten, das aber könne nicht ge­duldet werden.

(Siehe auch Seite 2)

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hängigkeit und Ehre und die Sicherheit der Nation in unsere eigenen Hände nehmen und uns selbst beschützen! (Begeisterter, langanhaltender Beifall.) Und Gott sei Dank, wir sind heute auch stark genug, um uns selbst schützen zu können! (Erneuter Beifallssturm.)

Wir haben aus diesem Vorgang Konsequen- z e n g e z o g e n, die für die ganze Zukunft wirk­sam sein werden. Redensarten in Parlamenten oder von Staatsmännern werden uns in Zukunft nicht mehr einnebeln können. Wir haben einen An- ^ griff erlebt, seine Behandlung gesehen und sind dadurch geheilt für immer! Ich hatte getan, was man pflichtgemäß tun mußte. Es wurde versucht, und heute kann niemand mehr in der Welt er­klären, daß wir böswilligerweise irgendwie vor­eingenommen seien gegen kollektive Abmachungen.

Nein! Hätte sich diese kollektive Abmachung vom 12. Juui bewährt, hätte man es sich vielleicht überlegen können, ob man nicht doch noch weitergeht. Nachdem sich aber selbst diese kleinste Abmachung in der Praxis als undurchführbar erwies, soll das für uns nun eine Warnung sein, eine ähnliche Enttäuschung eines Tages nicht vielleicht in einem schlimmeren Fall noch einmal zu erleben.

Jede Katze kann sich einmal die Pfoten ver­brennen und jeder Mensch einmal Fehler machen, aber nur Narren tun das gleiche zweimal! Weder ich noch die deutsche Nation haben nun Luft, sich ein zweitesmal in eine solche Gefahr zu begeben. (Langanhaltende, brausende Zustimmungskund­gebungen.)

Nach diesen Ausführungen über die außen­politische Sicherung der deutschen Nation wandte sich der Führer den Zukunftsaufgaben der inneren Einheit unseres Volkes und seiner Jugend zu.Die kommende Generation das kann ich all den früheren Zerstörern der deutschen Volksgeschlossenheit prophezeien be­kommen sie nicht mehr! Den Nörglern, die da fragen:Wie kommen Sie dazu, solche Prophe­zeiungen aufzustellen?" rief der Führer unter jubelnder Zustimmung der Zehntausende zu: Wie bin ich dazu gekommen, im Jahre 1919 als Soldat zu prophezeien, daß ich eine Bewegung schaffen werde, die einmal Deutschland erobern wird? Wie bin ich dazu gekommen, im Jahre 1933 zu glauben, daß wir zur Macht gelangen, daß wir Deutschland wieder retten werden, daß wir unsere Wehrmacht wieder aufbauen, die Wirtschaft in Ordnung bringen, die einzelnen Parteien beseitigen werden?

Ich bin dazu gekommen, weil ich an unser Volk geglaubt habe! (Tosender Beifall.) Wir deutsche Nationalsozialisten glauben auf dieser Erde außer an unseren Herrgott im Himmel zu­nächst an unser deutsches Volk! (Langanhaltende stürmische Zustimmung.)

Das macht uns stark, das läßt uns wider­standsfähig sein, das gibt uns die Kraft, un­geheure Aufgaben zu übernehmen mit dem Blick in eine ferne Zukunft. Das allein ist die Ursache, warum wir so viele Projekte gewin­nen, die auf Jahrzehnte hinaus bemessen wer­den müssen. Wir glauben an unser Volk und darüber hinaus an die Bewegung, die dieses Volk der Zukunft repräsentiert, die Bewegung, in der dies alles seinen ersten Ausdruck fand und in der es seine Vollendung finden wird. Ich glaube an den Nationalsozialismus und an die Partei als die Trägerin dieser Gedanken! Das ist die Stärke, die uns alle erfüllt, uns geleitet und die »ns immer wieder den Erfolg schenken wird!

Dabei kann ich bestimmten Zweiflern auch noch folgendes sagen: Ich bin mir darüber klar, was ein Mensch kann und wo seine Begrenzung liegt, aber ich bin der Ueberzeugung, daß die Menschen, die von Gott geschaffen sind, auch dem Willen dieses Allmächtigen nachleben sollen.

Gott hat die Völker nicht geschaffen, baß sie sich im Leichtsinn selbst aufgeben, vermantschen und ruinieren, sondern daß sie sich so erhalten, wie Gott sie geschaffen hat! (Stürmische Zustimmung.) Indem wir für ihre Erhaltung eintreten in der Form, wie Gott es gewollt hat, glauben wir, daß wir auch dem Willen des Allmächtigen ent­sprechend handeln.

So schwach der einzelne Mensch in seinem gan­zen Wesen und Handeln am Ende doch ist, gegen­über der allmächtigen Vorsehung und ihrem Wil­len, so unermeßlich stark wird er in dem Augen­blick, in dem er im Sinne dieser Vorsehung han­delt! Dann strömt auf ihn jene Kraft hernieder, die alle großen Erscheinungen der Welt ausge­zeichnet hat. Und wenn ich nur die fünf Jahre, die hinter uns liegen, zurückblicke, dann darf ich doch sagen: Das ist nicht Menschenwerk allein ge­wesen! Wenn uns nicht di« Vorsehung geleitet hätte, würde ich diese schwindelnden Wege oft nicht gefunden haben. Das sollten gerade unsere Kriti­ker wohl wissen. (Stürmischer Beifall.) So find wir Nationalsozialisten auch im tiefsten Herzen gläubig! Wir können es gar nicht anders; es kann niemand Völker- oder Weltgeschichte machen, wenn er nicht zu seinem Wollen und Können den Segen dieser Vorsehung hat."

Der Führer schloß unter Hinweis auf die Ent­wicklung des Gaues Main-Franken und die wun­derbare Wiederauferstehung der ganzen Nation: So steht heute überall das deutsche Volk! Sie selbst sehen es hier in einem kleinen Ausschnitt. Aber so ist es im ganzen Deutschen Reich. So wird es sein, so lange wir Nationalsozialisten den Weg gehen, den wir uns einst vorgeschrieben haben: Immer geradeaus, nur eines im Auge: Deutschland und unser Volk!

Begeistert stimmte die riesige Menge nach der Rede des Führers in den Gesang der Lieder der Nation ein. Gauleiter Dr. Helmuth schloß die Kundgebung mit dem Treuegelöbnis auf Adolf Hitler, das jubelnden Widerhall fand. ^