parteiamtliche Hageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen
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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstaichalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 17Z / 7. Jahrgang
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Sonntag, 27. Juni 1SZ7
Schwinden der Irikolore aus der Schiffahrt
Verheerende Schäden des Volkssront-Sostems
srankreichs Wirtschaft vor dem Nuin
Paris, 27. Juni.
In Frankreich mehren sich die stimmen derer, die die Gefahren der marxistischen Lebens- und Wrtschaftstheorien für die Nation zu erkennen beginnen und vor den Abgründen schaudern, die sich jetzt mehr und mehr zeigen. Insbesondere die Steckenpferde der regierenden Volksfront, wie z. B. die 40-Stunden-Woche, öffnen mit ihren
...
Unssr lagesspisgel
Gegen das Verhalten des Erzbischofs von Krakau hat Polen beim Vatikan protestiert. Die französische 40-Stunden-Woche wirkt sich verheerend aus.
Reichskriegsminister von Blomberg fährt nach Budapest.
In Eelsenkirchen sprach Dr. Goebbels zur Jugend Westfalens.
In Ed'ttingen sprach Reichsminister Rüst.
Der Reichsjugendführer regelte das Verhältnis der HJ. znr Konfession.
Die Bremer Hausfrauen und Hausgehilfinnen werden gebeten, sich für die Einbringung der Ernte einzusetzen.
Am 5. Juli läuft das Walfangmutterschiff „llnitas" vorn Stapel.
Die Frerichs-Werke in Osterholz-Scharmbeck wurden von einer rheinischen Maschinenfabrik gepachtet.
Bei dem Auftakt der Bremer Ruder-Regatta schnitten unsere Bremer Vertrete' mit sieben Siegen Sicherst erfolgreich ab.
nationalen und damit auch sozialen Folgen die Augen vieler. Nunmehr befaßt sich das „Journal" mit dieser von ihm als nationale Gefahr erkannten Entwicklung, insbesondere mit den katastrophalen Schäden, die durch die Einführung des Gesetzes über die 40-Stunden-Woche in der französischen Handelsschiffahrt angerichtet werden. Das Blatt stellt in diesem Zusammenhang u. a. fest: Die französische Kultur trete in der ganzen Welt ihren Rückzug an, und sie mache anderen Kulturen Platz. Der französische Außenhandel liege im Todeskampf und die französische Handelsmarine sei schwerer als je durch die 40-Stunden-Woche betroffen. Die Steigerung der Gestehungskosten, die Verringerung der Einnahmen bei Verfrachtung, Transport und die vielen Streiks und sozialen Sorgen breiteten sich immer weiter aus.
Das Blatt stellt die Arbeitszeit in der französischen Handelsmarine den Arbeitszeiten in andern Handelsflotten gegenüber. Die Arbeitszeit auf englischen Schiffen z. V. betrage 64 Stunden, auf den meisten anderen Flotten sogar noch mehr, bis zu 84 Stunden. Ein 8000-Tonner habe in Frankreich 43 Mann an Bord, in Italien 35 und in Dänemark 31 Mann. Die Unterhaltung der Besatzung koste entsprechend für Frankreich monatlich 67 000 Franken, für Italien 37 000 und für Dänemark 29 000 Franken, Man dürfe sich unter diesen Umständen, so stellt das Blatt fest. nicht wundern, daß es die französischen Schiffseigner vorzögen, ihre Schiffe unter ausländischer Flagge fahren zu lassen oder viel einfacher, daß sie ihre Schiffe abwrackten und ihre Aufträge ausländischen Schiffahrtsgesellschaften in Kommission gäben. Eberuo wie Frankreich das Land der alten Leute sei, so sei es das Land der alten Schiffe. Ein Drillest der französischen Schiffe versehe seinen Dienst länger als 16 Jahrs und die Fahrtgeschwindigkeit überschreite nicht 16 Knoten im Durchschnitt.
In einer Tabelle zeigt das Blatt dann weiter, wie der französische Schiffneubau ständig
im Rückgang begriffen sei. Die Vor- kriegsjahre hätten ein Jahresmittel von 250 000 Tonnen an Neubauten ausgewiesen. Die Zahlen ab 1930 lauten: 1930 174 000 Tonnen, 1932
110 909 Tonnen, 1934 120 000 Tonnen („Nor- mandie"), 1935 56 000 Tonnen, 1938 66 000 Tonnen. Dagegen habe England heute gegenüber 1932 eine 50000 Tonnen größere Schiffstonnenmenge. Deutschland habe 1935 154 000 Tonnen an neuen Schiffen gebaut und im Jahre 1936 sogar 380000 Tonnen, von den letzteren seien Deutschland über die Hälfte vom Ausland in Auftrag gegeben worden. „Welches Land", so fragt das Blatt zum Schluß seiner alarmierenden Feststellungen, „gibt heute noch den französischen Schiffsbauwerkstätten Aufträge?" Eine große Marine sei nötig, um einem' Lande seine Kolonien zu sichern, die militärische Sicherheit allgemein zu erhöhen und die wirtschaftliche Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten, sie diene weiter dem friedlichen Ausgleich aller Gegensätze in der Welt und einer weiteren Verbreitung der Kultur.
„Entweder, so schließt das Blatt, müssen wir schnell und kraftvoll bandeln, um das Prestige aus dem Meere wiederzufinden oder Frankreich wird in noch weniger als 2Ü Jahren in der Welt das verloren haben, was es bisher zustandc- gebracht hat."
französische Sastwirsberrieve am I. 7uN geschlossen
Paris, 27. Juni.
Der Ausschuß der Arbeitgeber im französiichen Eastwirtsgewerbe hat zum Protest gegen die Einführung der 46-Stunden-Woche die Schließung der Betriebe in ganz Frankreich für Sonnabend, den 3. Juli, beschlossen. Der Verband bezeichnet die Schwierigkeiten der strengen Einhaltung der 40- Stunden-Woche, verteilt auf weniger als sechs > Tage in der Woche, als unüberwindlich.
„Sie lugend von heule gläubiger denn je"
Neichsminisler str. öoebbels aus dem öautreffen Westfalsn-Nord
Eelsenkirchen, 27. Juni. n Höhepunkt der bisherigen Veranstaltungen Eautreffens des Gaues Westfalen-Nord in nkirchen bildete am Sonnabendabend der : Aufmarsch der Hitler-Jugend auf dem enbruch-Platz, wo an die 20 000 Jungen und el aus allen Teilen des weiten nordwest- hen Landes auf dem von einem Fahnenwald umten weiten Platz aufmarschiert waren, um sminister Dr. Goebbels zu hören.
gen 19.30 Uhr war Dr. Goebbels auf dem platz in Eelsenkirchen-Rotthausen eingetrof- wo er von Gauleiter Reichsstatthalter Dr. -er, dem HJ.-Eebietsführer Westfalen, gjanke, und zahlreichen führenden Münder Partei und ihrer Gliederungen begrüßt e. Vom Flugplatz ging es durch festlich ge- -ckte Straßen zum Kundgebungsplatz, ch kurzer Begrüßung durch Eebietsfllhrer sänke begann Dr. Goebbels unter immer »r aufbrausenden Begeisterungsstürmen seine an die nordwestfälische Jugend. Der Minilab zunächst einen Rückblick auf die Zeit vor iahren, da er hier im Ruhrgebiet in den r Anfängen des Kampfes um die Macht die des Führers mit vorwärtsgetragen habe. Er damals Gelegenheit gehabt, die Sorgen und kennenzulernen, die Land und Leute been und die selbst der Jugend nicht vorent- n bleiben konnten. Nun schicke sich die Nation ruf dem Boden der nationalsozialistischen anschauung geeint, sich aus tiefster Demüti- zum Rang einer Weltmacht zu erheben. Minister wies die Jungen und Mädel in die- Zusammenhang darauf hin, wieviel leichter sie n Vergleich zu der vorangegangenen Jugend- cation hätten; stünden doch heute Elternhaus Schule und Hitler-Jugend gemeinsam auf Boden des Nationalsozialismus, ine Weltanschauung sei die treibende Krast er staatstragenden Bewegung. Heute sei es mehr möglich, daß die Jugend, in zahllose de der verschiedensten Richtungen und Ziele eteilt, gegeneinander getrieben werde. Zwar s, um das zu erreichen, nötig gewesen, das im Kampf zu überwinden, aber es sei Loch unter den Wehen und Schmerzen einer alten t etwas Neues, Großes und Gewaltiges ge- n worden: eine in sich geschlossene einige deut- Jugend, die getragen werde von den Idealen Arbeit und der Leistung.
r. Goebbels wandte sich damit einer Reihe von würfen zu, die von Gegnern der national- ilisti scheu Idee an Wesen und Methode der enderziehung im heutigen Staat yeübt werde, ist wirft dieser Jugend Ileberheblichkeit, wenn t gar Pietät- und Gottlosigkeit vor. So oft aber auch vor der deutschen Jugend stehe, ich
kann immer nur feststellen", so erklärte Dr. Goebbels unter dem stürmischen Jubel der Jungen und Mädel, „daß es noch niemals eine deutsche Jugend gegeben hat, die so gläubig, so heiß und so inbrünstig an ein Ideal und damit an eine göttliche Macht, die über dem Ideal steht, glaubte wie die, die im neuen, jungen Deutschland heranwächst. Es ist eine Gläubigkeit des Mutes und des Gehorsams. Unsere Jugend hat die Furcht vor dem Tode verlernt, und sie steht dennoch ehrfürchtig vor den großen Gewalten, die Leben und Tod bedeuten,"
„Ihr Jungen und Mädel!", so sagte Dr. Goebbels, „sollt schon in euren jungen Jahren den Staat geistig erobern, damit ihr ihn einst in Besitz nehmen könnt."
Unter begeisterter Zustimmung der Jugend stellte Dr. Goebbels fest, daß es für die deutschen Jungen und Mädel heute nur eine große politische Lehre gebe, nämlich die, dem Führer als der reinsten Verkörperung des Nationalsozialismus nachzueifern. Wenn die deutsche Jugend seinen Namen trage, so komme damit zum Ausdruck, daß das Werk des Führers bei ihr in den besten Händen liege.
Auf das Verhältnis zwischen Jugend und Staat übergehend, sagte Dr. Goebbels, die heutige deutsche Jugend sei nicht nur der werdende Staat, sondern das werdende Volk. Es habe einmal eine Zeit in Deutschland gegeben, in der die Jugend gar kein Verhältnis zum Staat mehr gehabt habe. Damals hätten sich die Parteien um die Jugend bemüht und den Grundsatz gepredigt, wer die Jugend habe, habe die Zukunft, Demgegenüber habe die nationalsozialistische Bewegung immer erklärt: „Wer die Zukunft
hat, hat die Jugend," Sie sei der Jugend nicht gegenübergetreten mit dem arroganten Standpunkt der Besserwisserei, sondern sie habe die Jugend an sich herangezogen und erzogen.
Zusammenschluß NS.-KuUurgemeinde NS0. „krast durch sreude"
Berlin, 27. Juni.
Auf Grund des kürzlich veröffentlichten Abkommens der Rcichsleiter Dr. Robert Ley und Alfred Rosenberg über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kulturorganisation wurden die NS.-Kulturgemeinde und die Aemter „Feierabend" und „Deutsches Volksbildungswerk" im Rahmen der NS.-Eemeinschaft „Krast durch Freude" zusammengeschlossen. Zum Leiter der zusammengeschlossenen Aemter hat Reichsleiter Dr. Ley im Einvernehmen mit Reichsleiter Alfred Rosenberg den Pg. Ludwig Klemme ernannt; zu seinem Stellvertreter wurde Pg. Karl Maria Holzapfel bestellt.
Unter lebhaftem Beifall fuhr der Minister fort: „Aber ebenso wie uns dieser Staat nicht geschenkt worden ist, so haben wir auch nicht die Absicht, euch diesen Staat zu schenken. Ihr müßt ihn euch erkämpfen und erarbeiten!" Niemals seien Menschen nur zum Befehlen geboren worden. Wer im Leben einmal befehlen wolle, der müsse in seiner Jugend auch das Gehorchen gelernt haben! Da die heutige Jugend nicht mehr durch die harte Schule des Kampfes gehen könne, müsse sie in den Gliederungen der Jugendorganisation das lernen, was die Alte Garde im Kampf gelernt habe, nämlich Ordnung, Arbeit, Fleiß, Tüchtigkeit, Gehorsam und Disziplin,
Unter stürmischem Beifall führte Dr. Goebbels dann weiter aus: „Die Jugend muß tapfer sein, damit sie auch einmal auf tapfere Art an das Leben herantritt. Sie muß geradeaus gerichtet werden, damit sie den harten Problemen unserer nationalen Existenz auch ausgerichtet gegenüber- tritt. Sie muß im Glauben erzogen werden, damit sie auch in den kommenden schweren Krisen auf unsere Zukunft vertraut und an Deutschlands große Weltmission glaubt."
Der Führer wolle, daß die deutsche Jugend mutig ins Leben eintrete. Er wolle, daß sie in dem' Ideal der neuen Zeit erzogen werde, und er wisse, daß auf ihr die Zukunft unserer Nation beruhe. Es sei eine große Auszeichnung für die deutsche Jugend, daß ihr der Führer seinen Namen gegeben habe. Im Führer konzentrierten sich heute' unsere Wünsche, unsere Gedanken und unsere Ideale, „Des Führers Kleid tragen wir", so schloß der Minister unter langanhaltender stürmischer Zustimmung, „seiner Fahne folgen wir, seinem Gebot gehorchen wir, und für seine Ideen kämpfen wir! Das fassen wir zusammen in dem Ruf: Der Führer — Sieg-Heil!"
Seßchertes silmangebot
Berlin, 27. Juni.
Die Vorbereitungen der führenden deutschen Filmproduktionsfirmen sind für die bevorstehende Spielzeit ganz besonders umfangreich. Das Filmangebot der deutschen Verleihgesellschaften sieht wie folgt aus: Ufaleih 40 Filme; Tobis-Filmverleih (bisher Tobis-Europa-Film AE, und Syndikatfilm G. m, b, H.) ebenfalls 40 Filme; die Sonnabend neugegründete Terra- Filmkunst E. m. b, H. (bisher Tobis-Rota Film AE, und Terra Filmverleih E, m, b. HZ 25 Filme. Hierzu kommen noch eiwa 15 „Ueber- laufer". Das sind Filme, die für den vergangenen Produktionsabschnitt eingesetzt waren, aber nicht sertig wurüon, Sie werden nun im neuen Abschnitt erscheinen, also gewissermaßen in die nächste Produktion hinüberlaufen, Das Programm der übrigen deutschen Äerleiher umfaßt etwa 20 Filme.
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Hurest äsn bstistrsr unck üsicstsstanrstsr murcis — rvis mir bsrsits bsricbtstsn — clis Lsiestsauto- stnkn von Orsscisn naost Kssrons istrsr Lsstiminung libsrgsbsn, IIn,°?or Lilci nsigt sins cisr sin- ärncüsvoilstsn Lanmsrics cisr nsnso Ltrsoko, clis Lrueks über clas illulclsntal unä 3isstsn!sstn,
(HokkrnLnn)
AacA Liec Loiiciacität
jlur s^Iot Iccmn Osutsclilcmcl Europa sntiosji'sn
* Bremen, 27. Juni.
Neville Chantb erlain, der englische Ministerpräsident, hat „geruht", Deutschland ein Lob zu erteilen. Das Verhalten Deutschlands nach dem schnöden Bruch der Solidarität des Kontroll-Ausschusses in London hat den Beifall des hohen Lords im Unterhaus gefunden. Deutschland kann das recht fein. Hätte England Deutschlands Verhalten mißbilligt, so hätte Deutschland sich auch nichts daraus gemacht.
Das Matz für die Beurteilung deutschen Handelns liegt nicht bei England und auch nicht bei irgendeiner anderen autzerdeutschen Instanz, sondern einzig und allein bei Deutschland, und zwar beim Führer. Der Führer hat zum„Leipzig"-Zwischenfall wieder einmal die einzig richtige Entscheidung getroffen, hat das einzig Richtige getan, was zu tun war, um nach der Tragikomödie in London Deutschlands Standpunkt hundertprozentig zu wahren und im übrigen die Absicht Moskaus, Europa in wilde Strudel zu stürzen, zu durchkreuzen.
Europa müßte dem Führer unendlich dankbar sein, wenn es als politische Gesamtheit betrachtet, überhaupt nur des Ausdrucks eines ehrlich-sachlichen Empfindens noch fähig wäre. Leider ist dem nicht so; und da Deutschland sein Verhalten nach real- politischen Gesichtspunkten ausrichtet, wird es auch für eine sehr geraume Zeit gar nicht daran denken, irgendwie mit Europas Beifall zu rechnen.
Der Bankrott des Kontroll-Ausschusses ist eine unumstößliche Tatsache und unumstößlich sind die Folgerungen, die daraus gezogen werden müssen. So schön die Worte Englands von Friedensbemühen, Gerechtigkeit und Neutralität im Spanien-Konflikt klingen mögen, sie können uns nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, daß England im „Leipzig"-ZwischenfaN sich einseitig und
seines Handelns voll bewußt auf die Seite der Valencia-Piraten gestellt hat. Das werden und wollen wir uns merken insbesondere dann, wenn wieder einmal eine Einladung Englands zur kollektiven Mitarbeit an irgendeiner brennend gewordenen europäischen Frage an uns ergehen sollte.
Im Mittelmeer werden wir fortan nach Recht und Gewissen handeln, wie es dem deutschen Interesse entspricht und werden jedem neuen Angriff der Valencia-Piraten eine rasche und nachdrückliche Antwort erteilen. Im übrigen aber mögen England und Frankreich sehen, ob sie vor den Augen der Geschichte zu bestehen vermögen, wenn ihnen bei dem „Versuch", die durch das Ausscheiden Deutschlands und Italiens aus dem Kontrollsystem entstandene Lücke in den spanischen Gewässern nun selbst zu füllen, sowjetrussische und andere Kriegskonterbande für die Valencia-Bolschewisten in reichen Mengen durch die Finger gleiten, nachdem die Valencia-Bolschewisten ja nun wissen, daß ihnen Ernstliches von feiten der englischen und französischen Streitkräfte im Mittelmeer nicht droht. Wie sehr hierbei das furchtbare Ringen des nationalen Spaniens gegen das bolschewistische Untermenschentum in Spanien verlängert wird, und wieviel Opfer an bestem Menschenmaterial an der Front und hinter der Front durch die Bol- schewisten ihr Leben lassen müssen, das berührt das kaltschnäuzige Albion natürlich nicht im geringsten.
Es ist wirklich auch hier so, wie wir es oft und bitter in der Kampfzeit unserer Bewegung geäußert haben, wenn so gar nicht und gar nicht die Mehrheit der Volksgenossen in Deutschland die bolschewistische Gefahr erkennen wollte: Damals sprachen wir oft
davon, daß, wenn es nicht unsere deutsche Erde und nicht unsere deutschen Volksgenossen wären, wir ihnen gerne einmal eine