Ausgabe 
(18.6.1937) Nr. 164
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Nr. 164 / 7 . Jahrgang

srettag, 18 . Juni 1 SZ 7

kinzelprels 15 Npf.

der fülirer beim Staatsakt in wilkelmskaoen

ergreifende rrauerfeier für die Z1 löefallenen derVeu»schland" / flbschiedsworte des 0berbefe!,lsl,abers der Kriegsmarine

die Bestattung aus dem khrenfriedhof

(Jonäsrbsiidbt nnsorss vsoli IVilbslwsbnvsn ovtsanätsn Lobriktlsitsrs)

Tsob. Wilhelmshaven, 18. Juni.

In der Frühe des Donnerstagmorgens schon hallen Wilhelmshavens Straßen wider vorn Marschtritt anrückender Kolonnen der Kampf­gliederungen der Bewegung. Am Tage des Staatsaktes zu Ehren der ersten Ge falle-

Unser lagesspiegs!

In Anwesenheit des Führers wurden die Gefallenen derDeutschland" in Wilhelms­haven beigesetzt.

Flugzeuge der spanischen Bolschewisten bom­bardierten einen italienischen Dampfer.

Die Präger Polizei griff bei der Vernehmung eines Reichsdeutschen zu bestialischen Folter­methoden.

Der katholische Pfarrer Kober wurde wegen seiner deutschbewußten Haltung von der katho­lischen Kirche geächtet.

Der deutsche Außenhandel schließt im Mai wieder Mit- einem Ausfuhrüberschuß ab.

Die Zolleinnahmen aus Kaffee und Rohtabak machen «ehr als ein Drittel der Gesamt- zolleinnahmen aus.

Auf seiner Fahrt nach Wilhelmshaven kam der Führer gestern auch durch Bremen.

Bei einem kurzen Besuch in Bremen besich­tigte der Stabssührer der Obersten SA.-Fiih- rung, SA.-Obergruppenführer Herzog, die Reit- und Fahrschule in der Bahr.

Zu den heute beginnenden Wettkampstagen der SA.-Gruppe Nordsee appellieren SA.- Gruppenfiihrer Böhmcker und Kreisleiter Blanke an die Bremer Bevölkerung.

Bis aus zwei Vorstellungen find sämtliche Karten fürDe Stedinge" ausverkauft.

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neu der jungen deutschen Kriegs­marine schweigen die Hämmer unter den Hel­gen, ruht alles Tagewerk. Längst.hat sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, daß der Führer kommen wird, daß er an der offe­nen Gruft, über deren 31 Särgen sich deutsche Heimaterde schließen soll, /einen stummen Dank abstatten wird an die Tapferen, die getreu dem Schwur aus die Fahne ihre Pflicht für das deutsche Volk erfüllten und ihr junges Soldatenleben da- hingaben.

SS. ist aufmarschiert, die Absperrung des Weges zu übernehmen, über den sich Adolf Hitler zum Marine-Ehrenfriedhof hinaushegeben wird. Zwei Bataillone und ISO Fahrzeuge der Leib- standarte des Führers sind bereits im Reichskriegshafen eingetroffen. In ununterbroche­nem Zuge strömt Wilhelmshavens Bevölkerung vor die Mauern der Stadt, wo sich die Anlagen des großen Parkes erstrecken.

Sie alle sind stolz, daß an diesem für die Kriegsmarine und das ganze deutsche Volk so schicksalsschwerem Tage der Führer in Wilhelms­haven weilen wird.

Schon bilden die Männer der Gliederungen der Bewegung Spalier bis an das Friedhofstor, vor deren mit Erünschmuck üppig verkleideten Pforten ein Doppelposten der Marine aufgezogen ist. Von der Einfahrt aus setzt sich das Spalier mit vierhundert Mann der II. Marine-Ersatz- Abteilung fort bis an den Pylonengang, der sich zum werten Geviert der Ruhestatt unserer Deutfchland"-Toten öffnet.

flm 0r1 des Staatsaktes

In der weiten Runde, herrscht weihevolle Stille, in die hinein nur der Marschtritt der anrückenden Truppen der Seestreitkräfte, der Landmarine und der Luftwaffe dringt. Zu beiden Seiten des Ge­meinschaftsgrabes, wo eine Ehrenwache von sechs Mann unter Gewehr steht, nehmen sie Aufstel­lung.

Blumen über Blumen, gespendet von zahllosen namhaften Männern, von vielen Verbänden, be­decken die beiden Grüfte mit den Särgen, zu deren Häupten die Kanzel aufgebaut steht. Ein großer Kranz des Führers mit der Führer- standarte als Kennzeichen seiner rotleuchtenden schleifen, die auch den Namen Adolf Hitlers tra­gen, beherrscht dieses wahrhafte Beet ge­häuften Schmuckes. Außer diesem großen Kranz deckt jeden der Särge noch ein kleinerer, ebenfalls geziert mit der Führerstandarte und dem Pamen Adolf Hitlers.In üsspsst s^mpatü^ steht auf der Schleife des Kranzes des Britischen Marineattachös zu lesen.

Mit roten und gelben Rosen überreich besteckt, leuchten die Farben des nationalen Spaniens von den herrlichen Gebinden, die die spanische Gesandtschaft und der Militärattache 'm Namen General Francos gespendet haben.

Weiße Rosen zieren die Blumengabe unseres Bauleiters, unmöglich ist es, die Fülle dieser Zeichen der Liebe und des Mitempfindens einzeln auszuzählen.

Lange vor 11 Uhr ist die Aufstellung beendet. E Trauervarade ist wieder gestellt von Zwei Kompanien der II. Marins-Artillerie-ALtsilung,

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einer Kompanie des PanzerschiffesDeutschland" unter Gewehr und dem Musikkorps und Spiel­mannszug der ersteren Truppe. Hinter den Baumreihen zum Mittelweg hin steht die Kom­panie. die die Ehrensalven abfeuern wird.

Sie Nnkunst des sükrers

Die Menschen an den Anmarschst«aßen, deren Reihen sich mehr und mehr verdichtet haben, grü­ßen schweigend die hohen Vertreter der Bewe­gung, der Wehrmacht und der auswärtigen Diplomaten.

Die Uhr zeigt wenige Minuten vor 11 Uhr 30, als der Sonderzug des Führers auf dem Wilhelmshavener Bahnhof einfährt. Zu feiner Begrüßung haben sich auf dem Bahnsteig einge­sunken der Reichskriegsminister Generalfeldmar­schall von Vlomberg, Reichsführer SS. Himmler, der Führer der Leibstandarte Adolf Hitler, Dietrich, der Kommandierende Admi­ral der Marinestation der Nordsee Admiral Schnitze und unser Gauleiter und Reichsstatt­halter Carl Röver. Nach dem Verlassen des Bahnhofsgebäudes schreitet der Führer, in dessen Begleitung sich seine Adjutanten und der Reichs­pressechef Dr. Dietrich befinden, die Front der Ehrenkompanie der I. Schiffsstamm­division der Nordsee ab, die draußen auf dem Platze mit einem Musikzug Aufstellung genom­men hat, ohne jedoch das Spiel zu rühren.

Schweigend, dem Ernst der feierlichen Stunde entsprechend, in die das Glockengeläut der Stadt hineinklingt aber mit leuchtenden Augen und erhobenem Arm grüßt die Menschenmenge den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehr­macht.

seier-

>eider

Seine Fahrt vom Bahnhof zur Stätte des Staatsaktes geht durch das Trauerspalier der Zehntausende, führt vorbei an den schwarzumflorten Hakenkreuztüchern und den 31 schwarz umkleideten Pylonen, die die Namen der Gefallenen derDeutschland" tragen.

Dem Staatsakt voraus ist eine kirchliche stunde gegangen, in der die Marinepfarrer Konfessionen gesprochen haben.

Um 11.30 Uhr erscheint der Führer vor dem Eingang zum Marineehrenfriedhof. In seiner Be­gleitung befinden sich der Reichskriegsminister Generalseldmarschall von Vlomberg, Reichs­führer SS Himmler, der Reichspressechef Dr. Dietrich, der Führer der Leibstandarte Adolf Hitler, Sepp Dietrich, die Adjutanten SA.-Ob-ergruppenfiihrer Brückn er und Vri- gadeführer Schaub, Gauleiter Röver und in Vertretung des Stabschefs der SA.-Obergruppen­führer Herzog mit SA.-Eruppenführer Böhmcker und dessen Stabssührer SA.- Vrigadesllhrer Dr. Vrugger.

Der Führer wird von dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral Reeder, dem Flottenchef Admiral Carls sowie dem Kom­mandanten des PanzerschiffesDeutschland", Ka­pitän zur See Fang er, empfangen und vom Festungskommandanten von Wilhelmshaven, Kon­teradmiral von Schrader, zu der Grabstätte geleitet.

Unübersehbar die Zahl der khrengüste

Während der Führer durch das Spalier der Soldaten schreitet, grüßt ihn schweigend die große Menge der Volksgenossen, die die Enge des Ehren-

friedhofes hinter den Ehrengästen, der Admirali­tät und Generalität, den Ehrenabordnungen der Gliederungen der Bewegung mit ihren Fahnen, die sich zu Häupten der Särge aufgestellt haben, und den Kompanien der Marine füllt. In. den vordersten Reihen haben die Angehörigen der Toten, der Vertreter der spanischen National- regierung, Geschäftsträger Estrada, Varon de los Torr es, der spanische Militärattache Oberst M a r t'i n e z, der chinesische Konteradmiral Lind, die deutschen Wmirale und als Vertreter des Auswärtigen Amtes der Chef des Protokolls, Gesandter von Vlllow-Schwante ihre Plätze gefunden. Weiter bemerkte man unter der großen Zahl der Ehrengäste den Kommandierenden General des X. Armeekorps, General der Ka­vallerie Knochenhauer, den Kommandieren­den General im Luftkreis VI, General der Flie­ger Z a n d e r, den Kommandeur der 22. Division Generalleutnant Strauß, den Kommandeur des J.-R. 18 Oberst K r e y s i n g - Oldenburg, den Landesstellenleiter Weser-Ems Schulze- Oldenburg, sowie den Obergebietssührer Lür Ha­gre f e.

In der Stille des feierlichen Augenblicks, in dem der Führer vor den Grüften steht, und die Rechte erhebt, den jungen Toten zum Gruß, wird das Prasseln der Feuer über den Flammen- schalen der Pylonen vernehmbar, klatscht der Schlag der halbmast wehenden Flaggen im Winde, rauscht das. Blattwerk der Bäume unter den regendrohenden Wolken wie nahender Herbst. In die Stimmung dieses Bildes tiefster Trauer undehrfurchtvoller Einkehr klingt der Trauermarsch aus HändelsSäuel". Als der Musikzug geendet hat, besteigt General­admiral Raeder das Podium.

' spricht

Mein Führer, Kameraden! In tiefster Trauer und in herzlichem Mitempfinden mit den Ange­hörigen unserer Kameraden beugen wir uns in dieser Stunde vor dem ungeheuren Opfer, das die deutsche Kriegsmarine mit dem Tode von 31 gefallenen jungen Kameraden und dem Vielfachen an Verletzten hat bringen müssen. Mit uns trauert in herzlichem Mitempfinden nicht nur die ganze deutsche Wehrmacht, die treu zusammen­steht in Leid und Freud, in Not und Tod; in engster Geschlossenheit schart sich um uns das ganze deutsche Volk, in dem die Wehr­macht heute dank dem großen Einigungswerk un­seres Führers wieder fest verwurzelt ist, und das sich ln dem. ruchlosen Attentat auf die Besatzung des PanzerschiffesDeutschland" selbst auf das tiefste und empfindlichste getroffen fühlt. Wohl selten feit langer Zeit durchzuckte das deutsche Volk ein so einheitlicher, aus tiefster Seele kommender Schrei der Empörung, der Erbitterung und des Schmerzes, wie er durch die Schandtat von Jbiza ausgelöst wurde. Wie berechtigt diese ungeheure Empörung war, erkannten nach Klärung der Lage selbst weite Kreise des Auslandes an, soweit es noch sachlich zu urteilen in der Lage ist.

Was war geschehen? Deutsche Kriegsschiffe übten nach internationaler Vereinbarung im Ver­ein mit italienischen, englischen und französischen Schiffen eine Kontrolle an der spanischen Küste aus, um durch möglichste Einschränkung der Zu­fuhr an Menschen und Kriegsmaterial den Bür­gerkrieg eindämmen zu helfen. Das deutsche Fllh- rerschiff hatte nach seiner Ablösung vom Kon­trolldienst auf der Reede der von der weiß­spanischen Regierung besetzten, aber von ihr im Gegensatz zur Insel Mallorca nicht als Stütz­punkt für ihre Operationen benutzten Insel Jbiza geankert, um der Besatzung Ruhe nach anstren­gendem Dienst zu gewähren und Vorräte aufzu­füllen. Gleicherweise und zu gleichem Zweck hat-, ten bisher englische und französische, ebenso wie italienische Schiffe nationalspanische Häfen und Reeden aufgesucht. Der am 28. Mai eriolgte Bombenangriff auf den weiß/panischen Stützpunkt Palma auf Mallorca, von dem ein italienisches Schiff ichwer betroffen wurde, und durch den auch ein englisches und ein deutiches Kriegs­fahrzeug gefährdet wurden, hatte die deulsche Marine veranlaßt, ibren Schiffen vorsorglich den Aufenthalt auf der Reede von Palma zu unter­sagen, um Zwischenfälle für die Zukunft unter allen Umständen auszuschalten.

Da erfolgte am Abend des 29. Mai auf die Deutschland" vor Jbiza ein Bombenan­griff, der nur alsinvollerAbsichtund Berechnung, unter Anwendung aller Mittel zur Ueberraschung eines in friedfertiger Tätig­keit begriffenen Schiffes ausgeführt angesehen werden kann. Zwei Flugzeuge überflogen von Westen her die Berge der Insel und den Ort ^biza, so daß sie, aus der Richtung der Sonne kommend und ohne sich gegen den bergigen Hin­tergrund abzuheben, im Gleitflug dem Schiff nähern konnten, bevor sie bemerkt wurden. Auf derDeutschland" war ein großer Teil der Be­satzung nach dem Abendessen in dem Wohnraum versammelt. Am Oberdeck wurde Flieger­abwehrwache gegangen, wie es seit langem auz den an der spanischen Küste Dienst tuenden Schiffen Gewohnheit ist, d. h. ein Teil der Flaks samt ihren Vefehlsapparaten und Ausguckposten war besetzt. Entsprechend der vom deutschen Ad­miral an den roten Militärbefehlshaber in Va­lencia auf Grund des Palma-Zwischenfalles er- gangenen Warnung war der Befehl erteilt, auf fedes sich verdächtigerweise nä­hernde, rote Flugzeug das Feuer zu e r o f f n^ n.

(Fortsetzung auf Seite 21)

Lremen im Zeichen der Sst.

Heute Beginn der Wettkampftage der SA.-Gruppe Nordsee

Xiv- Bremen, 18. Juni.

Getreu der in der Kampfzeit der nationalsozia­listischen Bewegung immer wieder bewiesenen Einsatzbereitschaft steht auch heute die SA. in vorderster Front, dem Führer und dem deutschen Volk mit allen Kräften zu dienen, von dem un­bändigen Willen beseelt, stets Vorbild zu sein für die vielen, die des anspornenden Beispiels bedürfen zu einer größeren Tat. Und wenn am heutigen Freitag die braunen Kolonnen der SA. durch die Straßen Bremens marschieren, so kön­nen die an den Wettkampstagen der SA.-Gruppe Nordsee vom 18. bis 20. Juni beteiligten SA.-Füh­rer und -Männer gewiß sein, daß ihre Arbeit, die sie in treuer Pflichterfüllung, immer nur im Glauben an Deutschland vollbrachten, von der Bevölkerung Bremens voll und ganz gewürdigt wird. Sieht diese doch in den Kampfformationen der SA. die Männer, die vor allen anderen in rastloser Tätigkeit bestrebt sind, stets nach dem Willen des Führers zu leben, zu handeln und Dienst zu üben an der Volksgemeinschaft. SA.- Mann sein, heißt große Verpflichtungen auf sich. nehmen, heißt oft Verzicht üben auf Bequemlich­keiten, die anderen Selbstverständlichkeiten sind, heißt stets aufrecht stehen im Einsatz für die gro­ßen Ziele des Volksganzen. Vorbild sein will der SA.-Mann jedoch, nicht nur auf einem Teilgebiet des täglichen Lebens, in dem.-Mann soll sich vielmehr der Typus eines neuen kämpfenden deutschen Menschen verkörpern, der unermüdlich schafft an der Verwirklichung der Ziele des Fübrers.

Nur der gesunde Volksgenosse aber wird sei­nem Volke bis zum äußersten getreu und zu jedem Einsatz bereit sein können. Die SA. wird deshalb stets danach streben, in zäher körperlicher Ertüchtigungsarbeit die Ausdauer und den willensmäßigen Einsatz der gesamten Formation zu heben, um somit den größtmöglichen Kampf­wert jeder Einheit zu erzielen. Und wenn an den heute beginnenden Wettkampstagen der SA.- Gruppe Nordsee 3800 Führer und Männer der SA. auf den beiden größten bremischen Sport­kampfstätten, der Bremer Kampfbahn und der Reitanlage in der Bahr, einen Ausschnitt zeigen aus dem mannigfaltigen Sportbetrieb innerhalb der SA., so wird von ihnen und von diesem Gedanken ist jede einzelne Sportübung erfüllt der Beweis gebracht, daß es nicht auf den Sport als solchen ankommt und nicht die körperliche Leistung als solche entscheidet, sondern daß viel­mehr über jedem wettkampfmäßigen Geschehen die einheitliche Ausrichtung auf das gemeinsame Ziel steht.

Die SA. ist der Stoßtrupp der Bewegung. So wie sie der nationalsozialistischen Weltanschauung im politischen Kampf zum Durchbruch verhalf, wird sie auch auf dem Gebiete der körperlichen Ertüchtigung die Idee des Führers zum Siege führen." Wenn SA.-Gruppenführer Böhmcker, der Reg. Bürgermeister Bremens, diese Worte als Leitsatz über die Geschehnisse aw den Wett- kampftagen der SA.-Gruppe Nordsee setzte, so ist hiermit in knappester Form gesagt, worum die SA. ringt. Nichts für sich, alles für den Führer und die Gemeinschaft! Das ist die Losung.

Die vielseitige Ausbildung in den SA.-Stür- men wird nur von wenigen Volksgenossen in ihrem vollen Umfange verfolgt werden können Es ist noch niemals Art der SA. gewesen, Oei^ stungen, die ja nicht für den einzelnen, sondern für die Gesamtheit vollbracht wurden, selbstprahle- lisch in den Vordergrund zu stellen. So hat sich die SA. stets nur in Abständen bei einer großen Leistungsschau in der Oeffentlichkeit gezeigt. An diesen Tagen aber wurde der Beweis geliefert daß die verflossene Zeit ausgefüllt war mit ern­stem Schaffen und unermüdlicher Erziehungs­arbeit; an diesen Tagen waren die Veranstal- tungen der SA. Geschehen innerer Aufrichtunq für alle diejenigen, die diese disziplinierte Truppe des Führers in ihrer herrlichen zielstrebigen Arbeit bewundern durften. Und wenn so heute morgen und Sonntag die umfangreiche Veranstal- tungsfolge der Wettkampftage der SA.-Gruppe Nordsee in Bremens Mauern zur Durchführung gelangt, so ist zu wünschen, daß jeder Bremer Volksgenosse die Veranstaltungen der SA,, als der ältesten Kampforganisation des Führers be­sucht und durch diesen seinen Besuch seine Verbun­denheit mit der SA, bekundet.

3800 Führer und Männer der SA.-Gruppe r Tagen in Bremen wei­

len, 3800 Kampfer des Führers aus dem weiten Gruppenbereich, die hier in unserer Vaterstadt ein beredtes Zeugnis wahren SA.-Geistes ablegen Bremen begrüßt diese Männer im Bewußtsein dag Bremen mit ihnen eine Auslese einsatzbereite­ster Kampfer in seinen Mauern beherbergt, die in urdeutscheste Mannestugend pflegen nämlich den mit zähester Energie ausgeführten