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parteiamiläche ^Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsftont Bremen
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flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen
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Nr.rs / Jahrgang
Das amtliche Verkundungsblatt des Neichssta tchalters in Nidenburg und Vremen
Sonnabend, Z0. Januar 1957
Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Aeile im Anzeigenteil 12 Pf., die 70-rmn,Zeile im Textteil 75 Ps. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6 (Nachlatzstafsel O). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12 13 Uhr: Schriftleitung DienZtag und Frei tag 12Z4-13N Uhr.
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Bremen, 30. Januar.
, Vier Jahre sind heute vergangen, seitdem ein von ' der Welt vorher niemals erlebtes, ungeheuerliches Ringen eines Mannes von einem ebenso ungeheuren Siege gekrönt worden ist. Vier Jahre sind vergangen, seitdem ein Glaube, wie er vorher niemals heißer und inbrünstiger empfunden wurde, seine wunderbare Erfüllung fand. Vier Jahre, seitdem Adolf Hitlers Liebe zu seinem -.Volke, unermeßlich und voll Selbstaufopferung, wie r keine je zuvor, ihre geschichtliche Rechtfertigung erfuhr. -- Vier Jahre! Wer erinnert sich nicht der ewig . unvergeßlichen Stunde, da am 30. Januar 1933 um die
- Mittagszeit der Rundfunk im ganzen Reiche schlicht ' und einfach verkündete, daß Adolf Hitler vom Reichspräsidenten von Hindenbnrg mit der Kanzlerschaft des Reiches betraut worden war. Tausende von Herzen stockten damals, ergriffen von der Größe des Augenblicks, und beseelt von tiefempfundenem Glück, weil ihreik innigsten Sehnen nach 14 heißen Kämpferjahren endlich Gewährung geworden war. Hnnderttausende von Herzen jubelten, weil das Ziel ihres Einsatzes für den Führer um die Macht in Deutschland erreicht war, und Millionen frohlockten, weil der Mann, von dem sie Deutschlands Rettung erhofften, nun auf dem Posten stand, um das schwere Werk in Angriff zu nehmen, dessen Gelingen oder Mißlingen endgültig über Sein oder Nichtsein Deutschlands entschied.
And weitere Millionen, die im Hinblick auf die große
- Zahl der seit 1918 abgewirtschafteten Systemregierungen kleinmütig und skeptisch geworden waren, wurden hin-
* gerissen von der Allgewalt des in jenen Tagen das ganze
- Reich durchbrausenden Zubels, fingen an, wieder an Deutschland zu glauben und begannen, hoffnungsvoll
' empor zum Führer zu schauen, der von jenem Tage an dem ganzen deutschen Volke -er Inbegriff von Deutschlands Wiederanferstehung, der Garant neuer deutscher Zukunft wurde.
1 Mochten sture Querköpfe und törichte Nechthaber- ^ natnren auch immer noch zweifelnd beiseitestehen, k mochten die Feinde des deutschen Volkes im Innern
des Reiches und draußen auch hämisch -reinblicken, mochten sie angesichts -er ungeheuren Aufgabe, die dem ^jüngsten Kanzler -es Deutschen Reiches von -er Geschichte gestellt war, schadenfroh erwarten, daß er scheitern werde an der vermeintlichen Anlösbarkeit des
2 gigantischen Problems, mochten sie nach der Bekanntgabe eines Negierungsprogramms sich die Hälse heiser schreien — sie hätten natürlich jedes Programm sofort zerpflückt und dem deutschen Volke als Utopie dargestellt —, dieses deutsche Volk selber fühlte plötzlich in seinem tiefsten Instinkt, daß die Stunde seiner Erlösung geschlagen und daß nun -er Mann, der einzig und allein Deutschland retten konnte, das Steuer des
, Staatsschiffes in seinen festen Händen hielt, h Vier Jahre erbat sich der Führer Zeit vom deutschen "Volke für seine Arbeit, dann wollte er Rechenschaft abbiegen über Versprechen und Erfüllung. Rechenschaft? "Bedarf es heute überhaupt noch einer solchen, wo bereits eine Fülle von Taten — schon in die Geschichte -eingegangen —, aller Welt unwiderleglich zeigt, wie turmhoch die staatsmännische Leistung Adolf Hitlers " über allem steht, was man von ihm erwarten konnte, wie viel gewaltiger das von ihm für sein Volk Erreichte ist, l - als das, was das phantastischste Gehirn vor vier Jahren hätte träumen können? Nein, nein, tausendmal nein!
Unendlicher Stolz erfüllt heute alle Volksgenossen, die vor dem 30. Januar 1933 an Adolf Hitler geglaubt haben, höchste Genugtuung die übrigen, die ihm seit jenen Tagen vertrauten. Sie blicken heute um so mehr in Bewunderung zu ihm auf, als unter seiner genialen, zielklaren Führung das nationale Leben Deutschlands auf allen Gebieten im Reiche einen Aufschwung bis ins Unermeßliche nahm. Und das in unerhörtem Tempo und in ungeahntem Ausmaße. Nur an das Allerwichtigste, an das Bedeutsamste, an das geschichtlich Größte sei heute, am vierten Jahrestage der Geburtsstunde des Dritten Reiches erinnert, nur das Hauptsächlichste von der ungeheuerlichen Aufbauarbeit des Führers im nationalsozialistischen Staate erwähnt.
Von sieben Millionen Arbeitslosen ist heute nur noch ein geringer Bruchteil, und dieser hauptsächlich durch die Saison bedingt, vorhanden. In neuer Blüte stehen Handel, Handwerk und Gewerbe, und fest und
sicher sitzt der Bauer wieder in mäßiger Wohlhabenheit auf seiner Scholle. Um 30 Prozent hat sich das Nationaleinkommen vermehrt, das Steueraufkommen in jedem Jahr um rund eine Milliarde gesteigert; gesundet ist wieder das deutsche Kulturleben und das deutsche Volk von einem neuen Ethos erfüllt; der deutsche Mensch aber fühlt sich erneuert in seinem Wesen und Handeln und ausgeschieden ist das Judentum, das als zersetzendes Gift so lange Zeit und so verheerend im deutschen Volkskörper wütete.
Ueber tausend Kilometer weit spannen sich wundervolle Autostraßen von imposanter Wucht und Größe im ganzen Reiche, und durch die deutsche Landschaft eilen die schnellsten Züge der Welt. Autos in immer rascher sich vermehrender Anzahl beleben die Straßen und herrliche Schiffe mit stattlicher Tonnage neu erbaut, befahren Flüsse und Meere. Neue Siedlungen mit Hunderttausenden von Häusern sind im Entstehen und monumentale Kunstbauten, welche in Ewigkeit die
Größe unserer Zeit verkünden sollen, wachsen aus dem Boden. Deutschland selbst aber ist eine Nation geworden. Keine Länderregierung und kein Länderparlament stört ihre Geschlossenheit, kein Partikularismus durchkreuzt die Politik des Reiches, wo es nur ein Volk, eine Fahne und einen Führer gibt.
Und das Allergrößte: Errungen ist die deutsche Freiheit! Zerbrochen die Sklavenkette von Versailles, zurückgewonnen das Saarland, wiedererlangt die Souveränität am Rhein und auf den deutschen Strömen. Eine mächtige Luftwaffe schützt Städte und Land vor überraschenden Angriffen abenteuerlüsterner Feinde; eine neue starke Flotte wahrt die deutsche Ehre auf dem Meere und in Uebersee. Im neuerstandenen starken Reichsheere aber wird der junge deutsche Volksgenosse im Nahmen der Allgemeinen Wehrpflicht der Ehre des Waffendienstes teilhaftig.
Was im einzelnen sonst noch im Reiche im Sinne des Führers von der Partei, ihren Gliederungen und vom Staate geleistet wurde, das aufzuzählen mangelt uns der Platz. Wie dem Meere Land abgerungen wurde, wie neue Kanäle gezogen worden sind, wie öde Strecken urbar und unfruchtbares Gebiet fruchtbar gemacht wurden; wie so vieles, vieles in den einzelnen Gauen des Reiches erstand, zeigt teilweise wenigstens die Uebersicht, die wir im Innern unserer Zeitung zum vierten Jahrestage der Machtergreifung in besonderer Beilage bringen. Hier sei nur festgestellt: Unerhörtes und Ungeahntes ist geschaffen worden in den vier Jahren, und alles ist zu danken einem Manne, AdolfHitler! Des Führers nimmermüdes Streben um sein Volk kennt keine Grenzen, seine nervenaufreibende Sorge duldet keine Rast. Fort und fort währt sein Planen, weiter und wei- ter-führt seine Tat. Was er je ersann, hat er verwirklicht, was immer er noch unternimmt, wird ihm auch künftig gelingen.
Rein ist sein Wollen und gewaltig sein Handeln, stark sein Glaube und glühend seine Liebe zum Volke. Darum ist er auch gesegnet durch den Erfolg, und seinem Volke obliegt es, ihm täglich von neuem zu danken für das Unermeßliche, was er tat; für das Große, was er schuf. Einer Rechtfertigung seines Handelns während der vierjährigen Regierungszeit bedarf es nicht. Das Urteil ist von der Geschichte gesprochen. Die Rechtfertigung durch die Taten erfolgt.
Glück und Genugtuung nur kann heute das deutsche Volk empfinden darüber, daß ihm die Vorsehung Adolf Hitler als Führer gab und neben heißen Dankgefühlen, innigen Stolz hegen, daß des Führers Glaube an sein Volk ihn nicht getrogen, und daß dieses Volk unter seiner Führung wieder ein freies, ehrenhaftes und tüchtiges Volk geworden ist. In Wehmut aber gedenken wir gleichzeitig heute der 400 ermordeten Kämpfer der Bewegung sowie derjenigen, die ihr Blut und ihre Gesundheit im Ringen um das Dritte Reich geopfert haben. In Ehrfurcht senken wir vor ihnen die Fahnen, um dann aber auch in ihrem Geiste weiter festen Trittes in Reih und Glied zu marschieren nach des Führers Weisung in die deutsche Zukunft.
Vier Jahre der Regierung Adolf Hitler sind verflossen. In hoher Zuversicht und inniger Geschlossen!)- , eine unerschütterliche Phalanx, marschiert das dcutft, Volk mit seinem Führer neuen großen Aufgaben em gegen, stolz, froh und hochgemut, sicher des richtigen Weges. Joh.B. Dietrich.