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M parteiamtliche Tageszeitung
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liachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
Amtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt vremen
Nr. 22 / 7. Jahrgang
Vas amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in oldenburg und Vremen
Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-mm-ZeiIe im Anzeigenteil ISPs., die 70>min.Zsile in, Textteil 7S Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6 (Nachlatzstassel L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktSglich 12-lS Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4-18)4 Uhr.
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Sonnabend, 2I. Januar 1SZ?
kinzelpreis 15 Npf.
Sonderliilfsaktion des WV. ;um 50. Januar
Unser lagesspisgel
Zum 39. Januar verteilt das WHW. Gutscheine im Gesamtwert von 17 Millionen Mark.
An seinem gestrigen 80. Geburtstag sprach Dr. Schacht vor der Reichswirtschaftskammer.
Ministerpräsident Göring hat Capri wieder verlassen.
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In Japan ist es durch den Gegensatz zwischen Militär und Parteien zu einer schweren Krise gekommen.
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Einen gewaltigen Auftakt der Propagandaarbeit 1937 im Kreis Bremen der NSDÄP. brachten 28 Großkundgebungen; 19 999 Bremer hörten die Antwort aus die Frage „Frieden mit Moskau?"
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In Bremen trat der Gemeindetag zusammen.
Die Eisenbahn Bremen—Bremerhaven besteht heute 7S Jahre.
Bisher konnten 11 Tote des gesunkenen Versuchsbootes „Welle" geborgen werden.
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den Appell «lli Snner, ihmL ieit und zur Wl !t einem „§W
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Festsitzung der Reichswirtschaftskammer
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Berlin, 22. Januar.
Aus Anlag feines 69. Geburtstages empfing Reichsbankprästdent Dr. Schacht Freitag mittag in den Räumen der Reichsbank zahlreiche Gratulanten. Von 19 Uhr morgens bis in den Nachmittag hinein herrschte in den Empfangsräumen ein unaufhörliches Kommen und Gehen. In einem Sonderraum waren zahlreiche Geschenke, die Dr. Schacht von allen Seiten und aus allen Kulturstaaten der Erde übermittelt wurden, aufgebaut. Gegen 11 Uhr erschien der Adjutant des Führers, Oberführer Wiedemann, der Dr. Schacht die persönlichen Glückwünsche des Führers sowie ein kostbares Spitzweg-Gemälde überreichte. Unter den vielen hundert Gratulanten seien weiter genannt Generaloberst Freiherr von Fritsch, Generalleutnant Keitel, Dr. Ley mit einigen Arbeitern aus lebenswichtigen Betrieben, Staatssekretär Meißner, Generaldirektor Dr. Dorpmüller, der Leiter der Reichsgruppe Banken, Fischer, zahlreiche deutsche Wirtschafts-führer, die Leiter der deutschen Großbanken und der verschiedenen Reichsgruppen. Für die vielen Glückwünsche dankte Dr. Schacht in einer Ansprache.
Die Reichswirtschaftskammer veranstaltete in den Festsälen von Kroll Freitag nachmittag eine Festsitzung, an der außer dem Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht die Reichsminister Freiherr von Eltz-Rübenach, Seldte, Graf Schwerin von Krosigk und Dr. Frank teilnahmen. In Vertretung des erkrankten Ee- neralfeldmarschalls von Blomberg war Generalleutnant Keitel erschienen. Weiter waren Reichsleiter Dr. Ley, Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Korpsführer Hühnlein, sowie weitere namhafte Vertreter des Staates, der Partei, der Wehrmacht, der Deutschen Arbeitsfront, des Reichsnährstandes und der gesamten deutschen gewerblichen Wirtschaft in großer Zahl anwesend.
Nach einer musikalischen Einleitung begrüßte der Leiter der Reichswirtschaftskammer Albert Pietzsch die Gäste und überbrachte Dr. Schacht die Glückwünsche der deutschen gewerblichen Wirtschaft. Nachdem er dann Stellung und Aufgaben der gewerblichen Wirtschaft im heutigen Staate und die sich hieraus ergebenden Aufgaben des Unternehmers als Wirtschaftler, Techniker, Kaufmann und Betriebssichrer gekennzeichnet hatte, wies er darauf hin, daß die Wirtschaft an die durch den Vierjahresplan gestellten neuen Aufgaben herangehen müsse in dem Bestreben, mit ihrer Erfüllung der Gesamtheit zu dienen. Präsident Pietzsch schloß seine Ausführungen mitsein Gelöbnis zur weiteren treuen Mitarbeit an der Erfüllung des Dr. Schacht vom Führer übertragenen großen Werkes. Diesem Ziele solle auch die Arbeit der Wrrt,chafts- organisation dienen. Anschließend sprach Profeßor Dr. Zenneck von der Technischen Hochlchule München über das Thema: „Wirtschaft und
Wissenschaft." Im weiteren Verlauf hielt Dr. Schacht eine Rede, über die wir im Handelsteil der vorliegenden Ausgabe berichten.
-Vr-lNalmar-Schacht-Studienfonds'
Eine Stiftung der deutschen Kreditinstitute
Berlin, 22. Januar.
Aus Anlaß des 69. Geburtstages des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht haben die in der Rsichsgruppe Banken zusammengeschlagenen Kre- ditinstitute einen Betrag von 269 999 RM. zur Verfügung gestellt, der unter dem Namen „Dr.-Hjal- mar-Schacht-Studienfonds" der bankberuslcchen Ausbildung der Eefolgfchaftsmitglieder aller deutschen Kreditinstitute dienen soll. Der Leiter der Reichsgruppe hat Dr. Schacht gebeten, den Vorsitz in dem mit der Verwaltung dieses gtchfds betrauten Kuratorium zu übernehmen und ihm die Glückwünsche der Reichsgruppe unter Ueber- rsichung einer Dankadresse ausgesprochen.
lZlückwunsch Löcings
Berlin. 22. Januar.
Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Ministerpräsident Generaloberst Göring, sandte aus Italien an den Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht Zu dessem 69. Geburtstag «in in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm.
öutschelne lm Sesamwert von I? MI. Mark
Berlin, 22. Januar.
Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, gibt bekannt:
Am 38. Januar feiert die ganze Nation das vierjährige Bestehen des nationalsozialistischen Reiches. Aus diesem Anlaß wird das deutsche Volk in großen Kundgebungen dem Führer seinen Dank abstatten und sich zu ihm in Treue bekennen. An diesem Tage wird vom Winterhilsswerk des deutschen Volkes wiederum eine besondere Hilfsaktion durchgeführt werden. Entsprechend der Zahl der betreuten Volksgenossen gelangen autzar der normalen Leistung Zuwendungen im Werte von rund 17 Milk. RM. zur Verteilung, und zwar
18.65 Millionen Wertgutscheine im Betrage von je einer Reichsmark und
4,3 Millionen Kohlengutschsine im Werte von je 1,58 RM. Die Durchführungsbestimmungen für die besondere Hilfsaktion am 38. Januar erläßt der Reichsbeaustragte für das Winterhilsswerk.
Es lebe der Führer!
Es lebe die nationalsozialistische Revolution!
Berlin, den 23. Januar 1937.
Der Reichsminister für Volksausklärung und Propaganda sgez.): Dr. Goebbels.
flusfülirungsbeslimmungen
Anläßlich des Jahrestages der nationalsozialistischen Revolution werden Gutscheine für Lebensmittel, Bekleidung und Kohle durch das Winterhilsswerk des deutschen Volkes zur Verteilung gebracht. Die Gutscheine für Lebensmittel und Bekleidung berechtigen zur kostenlosen Entnahme von Lebensmitteln, Kleidung, Wäsche, Schuhwerk im Werte von einer Reichsmark je Schein.
Andere Waren als Lebensmittel und Kleidung, Wäsche, Schuhwerk dürfen auf diese Gutscheine nicht verabfolgt werden. Die Gutscheine werden in der Zeit vom 39. Januar bis zum 15.
Februar 1937 in allen einschlägigen Geschäften in Zahlung genommen. Die Gutscheine sind auf weißem Wasserzeichenpapier mit braunem und schwarzem Aufdruck hergestellt.
Die Abrechnung der Gutscheine geht folgendermaßen vor sich: Die einschlägigen Geschäfte versehen die in Zahlung genommenen Gutscheine auf der Rückseite mit ihrem Firmenstempel oder mit handschriftlicher Firmenangabe.
Stempel oder Namen fetzen
1. Geschäfte, die Lebensmittel verabfolgt haben, in das rechte , obere schwarz beschriftete Feld der Gutscheinrllckseite.
2. Geschäfte, die Bekleidungsstücke verabfolgt
haben, in das rechte untere braun- beschri stete Feld der Eutscheinrückseits.
Gutscheine, die nach dem 15. Februar 1937 vorgelegt werden, oder Scheine, die den Dienststempel des WHW. nicht tragen, dürfen von den einschlägigen Geschäften nicht in Zahlung genommen werden.
Die Kohlengutschsine berechtigen zur Entnahme von 59 Kilogramm Braun- oder Steinkohlen je Schein. Auch bei diesen Gutscheinen ist an den Kohlenhändler bei Uebergabe eine Anerkennungsgebühr von 9,15 RM. je Schein zu entrichten. Jede mißbräuchliche Verwendung der Gutscheine wird strafrechtlich verfolgt.
Siegt die „totale Stoatssorm" in Japan!
wichtige kabinettsschung in sokio / Vas Militär verlangt Auflösung des Neichstages
Tokio, 22. Januar.
Das japanische Kabinett ist Freitag zu einer wichtigen Sitzung zusammengetreten, um eine Lösung der Krise zu finden, die aus dem, von der „Bremer Zeitung" berichteten Zusammenstoß zwischen den Parteiey und dem Kriegsminister während der Reichstagssitzung am Donnerstag entstanden ist.
Halbamtlich wird die Nachricht bestätigt, daß die Wehrmacht in ultimativer Form die Auslösung des Reichstages verlangt, da ihr die weitere Zusammenarbeit mit den im Reichstag vertretenen Parteien unmöglich erscheint. Falls die Auflösung des Reichstages infolge des Widerstandes der vier im Kabinett vertretenen Partei
minister nicht durchzusetzen sein sollte, verlangt die Wehrmacht den Rücktritt dieser vier Minister und ihre Ersetzung durch Männer, die parteipolitisch nicht gebunden sind, um mit Hilfe eines solchen umgeformten Kabinetts die Reichstagsauflösung durchzusetzen.
Wie später mitgeteilt wird, hat sich der Kabinettsrat vertagt, ohne einen Beschluß gefaßt zu haben. Zwar ist die Mehrheit des Kabinetts und besonders der Kriegsminister der Meinung, daß die einzige Lösung des schweren Konfliktes zwischen Parteien und Militär in der Auflösung des Reichstages besteht. Dennoch will das Kabinett den Parteien in letzter Stunde eine Gelegenheit geben, ihren schroffen oppositionellen Standpunkt aufzugeben und sich zur loyalen Arbeit mit der Regierung zu entschließen. Die Beratungen zur Erreichung eines Kompromisses gehen weiter,
müssen aber bis Sonnabend abgeschlossen sein, da die Parlamentsvertagung an diesem Tage abläuft. Sollten die Parteien ihren Standpunkt nicht aufgeben, wird die Auflösung des Reichstages verkündet werden.
Im Februar 1836 erschütterte eine Revolte höherer Offiziere das innerpolitische Leben Japans. Erst kürzlich fand diese Revolte mit der Verurteilung der beteiligten Offiziere ihre Sühne. Die verhängten Strafen waren verhältnismäßig gering. Trotzdem führten sie zu einer verschärften Spannung zwischen der Wehrmacht und dem Reichstag, also den parlamentarischen Institutionen. Die Spannung hat jetzt eine offene Krise ausgelöst, und die japanische Wehrmacht hat zum Schlage gegen das parlamentarische System ausgeholt. sFortsetzung auf Seite 2)
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Von
Dr. jur. VV. Kleemsnn, kremen
Ein alter, vornehmer, im besten Sinn des Worts königlicher Kaufmann sprach kurz nach dem Krieg einmal diese Worte: „Als ich in den achtziger Jahren Lehrling wurde, da war es für mich der höchste Stolz, wenn ich am Bank- oder Postschalter von der Firma, der ich diente, mit „Wir" sprechen konnte. „Wir", das drückte die ganze Bedeutung des stolzen Handelshauses und der ihm dienenden Gemeinschaft aus. „Wir" sagte auch der Ehef. Heute hält es nicht nur der Lehrling, sondern auch der Chef für richtig, von seiner Firma mit „I ch" zu sprechen." So sprach bedauernd der alte, vornehme Kaufmann. — Wenn vor der Jahrhundertwende ein Kaufmann seinem Freunde erzählte, daß man ihm angeboten habe, sich in die Bürgerschaft wählen zu lasten, so antwortete dieser wohl: „Ich gratuliere dir zu dieser Ehre." Nach dem Kriege konnte man als Antwort hören: „Wenn du glaubst, daß die Wahl deinem Geschäft nützt, würde ich das annehmen."
Wer das Gefühl nicht verloren hat für die feinen Schwingungen geistiger Wandlungen sieht in diesen Beispielen, die sich vervielfachen ließen, den tiefen geistigen Umbruch, der sich in der Zeit von 1899 bis 1939 vollzog. Mit der Entlastung Bismarcks fiel der letzte Damm, der die Ueber- schwemmung des deutschen Volkes mit den im 19. Jahrhundert heraufgekommenen neuen Ideen noch aufgehalten hatte. Damals begann weltanschaulich und geistig jener „neue Kurs", der in Männern wie Biilow, Bethmann - Hollweg, Stresemann und Brüning seine typische Verkörperung fand. Das Jahr 1899 bedeutete den entscheidenden Sieg des Ich über das Wir und damit jener jüdischen Weltanschauung, die u. a. lehrte,.daß man in einem militärisch wehrlosen, außenpolitisch versklavten, innenpolitisch zerrissenen Volke, das selbst seine Ehre weggeworfen hatte, unabhängig von allen diesen Erscheinungen trotzdem «ins blühende Wirtschaft aufbauen könne, „wenn nur die Politik nicht in die Wirtschaft hineinreden würde."
Diese Lehren sind heute als Irrlehren erkannt. Denn ebensowenig, wie im Einzelkörper der Magen ein Ding an sich darstellt, das nach eigenen Gesetzen funktioniert, losgelöst von dem Leib, zu dem er gehört, ist dies die Wirtschaft im Volkskörper. Einen Menschen, der in der Zwangsvorstellung lebt, daß alle seine Glieder einzelne voneinander unabhängige, nach verschiedenen Gesetzen funktionierende Teile seien, deren natur- gesetzliches Verhältnis zueinander das des ewigen Kampfes sei, kann man nicht dadurch heilen, daß man seinen Magen behandelt. Ebensowenig kann man durch Pflege und Behandlung der Wirtschaft ein Volk heilen, das von der Zwangsvorstellung befallen ist, der naturgegebene Zustand sei der Kampf aller gegen alle. Solche Zwangsvorstellungen sind Krankheitser- scheinungen. Wer an ihnen leidet, ist nicht schlecht, sondern krank. Menschen, die die Feststellung der Tatsache, daß das deutsche Volk bis 1932 an einer schweren geistigen Erkrankung litt, als persönlichen Vorwarf empfinden, beweisen damit, daß sie kein reines Gewissen haben. Wer sich nicht selbst an diesem Zustand mitschuldig fühlt, kann diese Feststellung nicht als Vorwurf auffassen.
Die jüdische Irrlehre, daß die einzelnen Lebensgebiete, wie Politik, Wirtschaft, Kunst, Technik, Wissenschaft usw., voneinander unabhängige Einzelerscheinungen seien, hatte zum Ziel und zur Folge, daß das Ich in den Mittelpunkt des Daseins rückte und das Gemeinschaftsgefühl verschwand. Heute erleben wir die Genesung von diesen Zwangsvorstellungen und gehen wieder den Weg vom Ich zum Wir. Daß auch die Menschen der Wirtschaft ihn gehen, zum Nutzen des Volkes und damit zu ihrem eigenen, das ist die Forderung des Vierjahresplans. Dieser Forderung gegenüber verhalten sich nun die Menschen der Wirtschaft verschieden. Es gibt solche, die auf dem Boden der nationalsozialistischen Weltanschauung stehen und für die deshalb diese Forderung gar keine Forderung mehr ist, sondern eine Selbstverständlichkeit. Es gibt andere, die dieser Forderung mit ehrlichem Wollen entsprechen, weil sie sagen, daß sie für die „augenblickliche Übergangszeit" berechtigt sei, daß sie aber eine Notmaßnahme bleiben mäste, da sie die Freiheit des Unternehmers einschränke. Und es gibt endlich eine Gruppe von Menschen, die diese Forderung für ungerecht halten, weil es nicht angehe, von dem Unternehmer zu verlangen, daß er seine geschäftlichen Entschlüsse nach den Belangen der Volksgemeinschaft ausrichte, das Risiko seines Unternehmens aber allein trage.
Diese letzte Begründung ist aus drei Gründen unlogisch:
1. I« mehr der einzelne wirtschaftende Mensch seine Handlungen und Entschlüsse auf das Wohl der Volksgemeinschaft abstellt, desto stärker und gesicherter wird diese, und desto geringer wird demgemäß auch sein persönliches Risiko. Denn jeder Mensch, der nicht zu jener internationalen Gruppe Entwurzelter gehört, hängt nun einmal unauflöslich auf Gedeih und Verderb mit feinem