parteramtlüche Tageszeitung
Vachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
der National
flmtsbiatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen
Erschnnt 'mal wöchentlich. Monatsbezug: NM. 2,Zg einschl. Zustellgebühr; durch die Post RM » 30
Pmvckcck' bEbn rg ^ Postbestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten.
«« ^ begründen keinenAnspruch aufErstattung oderErsatz.
NS.-E »Verlag Weser-8mz G. m. b. H.. Bremen. Gecren 8/8 / Fernsprecher: 511 21 und 51115.
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Mdenburg und Vremen
Anzeigen-Grundpreise: Die M-mm-Zcile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70-mm-Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6 (Nachlatzstassel <D. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit; Verlag werktäglich I2-l3 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 121L-lM Uhr.
Nr. 1? / ?. Jahrgang
Montag, IS. Januar 1SZ?
Einzelpreis 15 Npf.
das Neffen ;um khrentag von tippe
Mred Nosenberg in Vetmold: „Nirgends wird kuropa bewußter verteidigt als von Ndolf Hitler!"
tippes ffauptstadt im sestschmuck
Detmold, 17. Januar. Nach den großen Kundgebungen, die am Sonnabendabend im Lipper Lande stattfanden, stand am Sonntag die schöne alte Stadt Detmold im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, die den Wahl- sieg von 1933 galten, der zu einem Markstein in der Geschichte der Bewegung geworden ist und
............!!!!!!!!
Unser Vagesspiegel
Zur Vierjahresfeier des Wahlsieges in Lippe hielt Reichsleiter Alfred Nosenberg eine bedeutende Rede.
Mussolini gewährte einem Mitarbeiter des „Völkischen Beobachters" eine denkwürdige Unterredung über die deutsch-italienische Freundschaft.
Die nationalen Truppen in Spanien setzen ihren siegreichen Vormarsch aus Malaga fort. Der „Tag der deutschen Polizei" in Vremen fand seinen Höhepunkt und Allsklang in zwei Erotz-Veranstaltungen.
In der Gauliga Niedersachsens siegten Werder-Bremen und Arminia-Hannover auf fremden Plätzen.
Aus dem „Trotzen Preis von Kapstadt" gingen die Auto-llnion-Fahrer Velins und Rosemeyer siegreich hervor.
Auf dem Schwimmfest des SB. Nordhausen war der Bremische SB. erfolgreich.
Einen beachtlichen Erfolg errangen die Handballer Blauweitz' über MTV. Braunschweig.
einen neuen Abschnitt in der Geschichte Deutschlands einleitete.
Sonderzüae, Omnibusse und Kraftwagen brachten am frühen Morgen Tausende von Volksgenossen nach Detmold. Die Straßen widerhallten von dem Marschtritt der Formationen. 2m Sitzungssaal der Landesregierung überreichte Reichs- Mthalter Gauleiter Dr. Meyer morgens dem Aandortältesten ein Führerbild. Heer und Luftwaffe nahmen an den Feiern in Detmold lebhaften Anteil. Alle Lipper Kämpfer, die im Januar 1933 durch unermüdliche opferwillige Arbeit und Hingabe den Weg ermöglichten, marschierten geschlossen durch die Stadt. Vor dem Landestheater nahm Reichsleiter Alfred Rosen- berg mit dem Gauleiter Dr. Meyer den Vorbeimarsch ab. Unter den Ehrengästen sah man zahlreiche hohe Offiziere des Heeres und der Luftwaffe, führende Männer der SA., SS., des NS- KK., des Reichsarbeitsdienstes und aller übrigen Parteigliederungen, unter ihnen auch den Leiter des SS.-Hauptamtes, SS.-Obergruppen- suhrer Heitzmeier.
Auf dem Flughafen Detmold fanden sich um die Mittagsstunde in zwei riesigen Flughallen mehr als 10 900 Volksgenossen zu einer Großkundgebung ein. Hier sah man unter den Ehrengästen aus Wehrmacht, Staat und Partei auch den Kommandierenden General des I'I. Armeekorps, General v. Kluge sowie den General der Luftwaffe Keller.
Bfred Nosenberg Hai das Work!
,2m Mittelpunkt der gewaltigen Kundgebung dieses Ehrentages des Lipper Landes stand eine Rede, von Reichsleiter Alfred Nosenberg, der bei seinem Erscheinen von den Versammelten stürmisch begrüßt wurde. Alfred Nosenberg würdigte in seiner großangelegten Rede einleitend die Bedeutung des Lipper Wahlsieges für das Zustandekommen des Dritten Reichs und führte dann u. a. aus:
Die nationalsozialistische Revolution ist nicht beendet, sondern nur in eine neue Etappe getreten. Die erste große Etappe war der Kampf um die Macht im Innern, der Kampf um die Einheit
Bewegung ..
vermag. An Stelle des unmittelbaren Kampfes mit den politischen Gegnern ist nach der Machtübernahme eine innere Ausrichtung in Deutschland gekommen. Wir sind festen Milieus, die Machtpositionen, die wir politisch errungen haben, nicht preiszugeben, und die geistige Machtposition, die wir zu erringen gedenken, niemals auszuliefern. Wir dürfen nie vergeben, das große Wandlungen in der Weltgeschichte Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte brauchen, um auch in den Herzen der Menichen Aürklichkeit zu werden. 2n den letzten vier Jahren hat die nationalsozialistische Bewegung in unermüdlichem Fleiß überall ihre Stellungen innenpolitisch uns außenpolitisch ausgebaut. Viele -Oeyuche sind gemacht worden, über Hintertreppen in unser Haus zu gelangen. Unsere ehemaligen Gegner sagen oft,.
der Nalkmarsoiialismus Ist eine große polilisch.soziale krscheinung.
?r hat uns politisch überwunden, wir erkennen sen Zieg des ehemaligen Gegners an und stellen tue unsere Kräfte dem neuen Staat zur Verjüng. Aber wenn der Nationalsozialismus Lher ?bliiisch-soziales Wollen hinaus weltanschau- liy den Menschen beansprucht, dann können wir "ur auf ewige Recht» zurückgreif«, und uns ab
seits stellen oder feindlich dem Nationalsozialismus gegeniibertreten.
Wir aber, so fuhr Alfred Nosenberg fort, haben niemals nach halben Menschen gerufen, sondern immer ganze Menschen gefordert. Der Zusammenbruch von 1918 war nicht nur ein politischer und militärischer, sondern vor allem ein charakterlicher Zusammenbruch. Alle, die es damals versäumten, in die Schranken zu treten, können nicht beanspruchen, daß wir sie heute in dem großen Kampf um Deutschlands Einigkeit ernst nehmen oder als unsere Führer anerkennen.
Ein Kardinalpunkt, von dem die nationalsozialistische Bewegung niemals zurücktreten kann, ist die Forderung, daß die Erziehung des kommenden Geschlechts allein ausschließlich von der nationalsozialistischen Bewegung und dem nationalsozialistischen Staat durchgeführt wird. Alle anderen Gruppen haben durch ihre politische,und sonstige Haltung in den schweren Kampfjahren das Recht verwirkt, diesen Anspruch zu erheben. Wenn wir auf dieses Erziehungsrecht verzichten wollten, wäre die Folge, daß wir nach 30 bis 10 Jahren
wieder Parteien wie Zentrum, Demokraten und andere mehr hätten, deren Machtzentrum nicht nur in Deutschland liegt. Die nationalsozialistische Bewegung will das deutsche Volk vor einem zweiten Zusammenbruch wie im November 1918 beschirmen.
Reichsleiter Nosenberg ging weiter auf die
jüdische weltheye gegen Veutschland
auf die Drohung des Weltbolschewismus und die gesamte außenpolitische Lage ein.
Es sei, erklärte er, ganz natürlich, wenn Völker, die sich in den bolschewistischen Abgrund nicht hineinziehen lassen wollten, darüber nachdächten, wie sie eine Form finden, um der Gefahr entgegentreten zu können. Deutschland steht heute bei der Verteidigung der Ehre Europas an der Spitze. Nirgends wird Europa bewußter verteidigt als von Adolf Hitler. Unsere Parole gegen den Bolschewismus hat sich in allen Punkten als richtig erwiesen.
Die politischen Unterschiede zwischen Deutschland, Italien, Frankreich und England sind
Familienangelegenheiten der europäischen Nationen. Die Weltanschauungs- und philosophischen Kämpfe, die sich seit Jahrhunderten durch den Kontinent ziehen, sind unsere Familienangelegenheiten und gehen die Sowjet-llnion gar nichts an.
Nosenberg schloß seine immer wieder von Beifall unterbrochene Rede mit der Feststellung, daß die große Epoche der Volkwerdung aller Deutschen begonnen habe und betonte, die nationalsozialistische Bewegung sehe ihre große Mission darin, den Marxismus nicht nur politisch niederzuschlagen, sondern sie suche ihn durch den inneren Aufbau in den kommenden Jahren zu widerlegen.
Reichsstatthalter Dr. Meyer gab in seinem Schlußwort ein Telegramm an den Führer bekannt, in dem die alte Lipper Kampfgarde ihre Grüße übermittelt, und die Versicherung gibt, auch in Zukunft stark und unerschütterlich zur Bewegung zu stehen.
Auf der Grevenburg, auf der im Jahre 1933 auch der Führer längere Zeit weilte, fand als Abschluß des Erinnerüngstreffens ein kameradschaftliches Beisammensein statt.
«Irene beweist sich in Leistung"
Morgenfeier des Reichsarbeitsdienstes
Berlin, 17. Januar.
Im reich geschmückten großen Sendesaal des Rundfunks veranstaltete die Abteilung 5/91 „Wilhelm Ehrlich" des Reichsarbeitsdienstes unter dem Leitwert „Die Treue gibt dem Kampf die Kraft" eine Morgenfeier rm Deutschland- sender. Reichsarbeitsführer Hier!, Eeneral- arbeitsfllhrer Dr. Decker, Oberstarbeitssührer Vormann, Führer des Gaues 9 Brandenburg des RAD. und zahlreiche Vertreter der Gliederungen der Bewegung nahmen an der Veranstaltung teil. Das von Oberstfeldmeister Schell er zusammengestellte chorische Spiel behandelte die Treue in ihrer Bedeutung für unser Volk.
Generalarbeitsführer Dr. Decker betonte in einer Absprache während der Feier, Treue beweist sich nie in Worten, sondern in Leistungen. Wenn Männer und Führer des Reichsarbeitsdienstes in dieser Feierstunde sich mit allen deutschen Menschen, die guten Willens sind, zum Gesetz der Treue bekennen, dann gehen sie alle mit ihren Gedanken zurück in die Einsamkeit, in der sie auf sich selbst gestellt sind. Treue zu Führer und Werk, zu Fahne und Kamerad gibt allein die Kraft, den Kampf mit Erfolg zu führen.
200 will. Pfund für Nüstungen?
London, 17. Januar.
Das englische Parlament tritt nach mehrwöchiger Pause am Dienstag wieder zusammen. Es sieht sich für die kommenden Monate sowohl auf außen- wie auf innenpolitischem Gebiet vor einem ausgedehnten Arbeitsprogramm.
Die Hauptaufgabe der nächsten Wochen wird die Einbringung des neuen und die Verabschiedung des alten Haushalts sein. Allgemein wird im Hinblick auf die erhöhten Rüstungsausgaben mit einer weiteren Steuererhöhung gerechnet. Außerdem erwarten die englischen Blätter mit Sicherheit die Auflegung einer Rüstungsanleihe, deren Betrag die „Sunday Eraphic" mit 200 Millionen Pfund angibt.
weiterer Vormarsch auf Malaga
Erfolge der spanischen Nationaltruppen an allen Fronten
Salamanca, 17. Januar.
Am Sonnabend errangen die Nationaltruppen wieder an allen Fronten beachtliche Erfolge. Der nationale Heeresbericht meldet von der Südfront, daß die Operationen an der Mittelmeerküste erfolgreich fortgesetzt wurden, und daß die nationalen Streitkräfte aus ihrem Marsch nach Malaga weitere neun Kilometer vorgestoßen seien. Aus den Reihen der Roten seien wieder zahlreiche Soldaten mit ihren Waffen zu den nationalen Truppen übergelaufen.
Im Westen von Madrid erweiterten die Nationalisten die Front und brachten den Roten, die nach Las Matas zurückfluteten, erhebliche Verluste bei. Bei einem der getöteten sowjst- rmsischen Offiziere wurde eine Peitsche mit sechs Riemenenden gefunden, mit der rote Milizsoldaten geprügelt wurden, wenn sie sich weigerten, an die vordere Frontlinie zu gehen.
Die von der Heeresleitung vorgesehene und jetzt erreichte Erweiterung der Westfront von Madrid umfaßt den Abschnitt von Villanueva del Pardillo bis Majadahonda Las Rozas. Die rote Miliz erlitt bei diesem Vorstoß der nationalen Truppen starke Verluste. Die parkenden Lastwagenzüge der Roten, unter denen sich vor allem auch Venzintankwagen befanden, wurden in Brand geschossen. ,
krfolge über erfolge
Salamanca, 17. Januar.
Am Sonnabend kamen die Truppen des Generals de Llano aus ihrem siegreichen Vormarsch an der Mittelmeerküste bis kurz vor den Kiisten- ort Marbella. Sie legten damit rund 25 Kilo- meter an den beiden letzten Tagen zurück. Marbella liegt etwa 57 Kilometer von Malaga entfernt.
Die nationalen Kriegsschiffe griffen diesmal nicht in die Operationen ein. Am Vortage hatte der Kreuzer „Eanarias", von welchem aus General Queipo de Llano die Bewegungen auf dem Lande geleitet hatte, den Vormarsch durch Beschießung der bolschewistischen Gräben glänzend unterstützt.
In seiner Abendansprache teilte General Queipo de Llano mit, daß zwei nationale Kriegsschiffe einen roten Petroleumdampfer im Werte von 16 Millionen Peseten aufgebracht hätten.
Moskau gegen Ireiwilligen-Verbot
Moskau, 17. Januar.
Die soeben amtlich bekannt gegebene Antwortnote der Sowjet-Regierung aus die letzten englischen Anregungen in der Freiwilligen-Frage im spanischen Bürgerkrieg lehnt den Kernpunkt der englischen Vorschläge — nämlich das Verbot der Entsendung von Freiwilligen und Militärkontingenten nach Spanion rundweg ab. Sie ist zugleich das Eingeständnis Moskaus, das von sowjetrussischer Seite schon bisher die Roten in Spanien mit Freiwilligen und Truppenkontingenten nach Kräften unterstützt worden sind. Die Sowjet-Regierung, so heißt es in der Note, betrachte solche Aktion als „verfrüht" und halte es nicht für zweckmäßig, „sich auf den Weg einseitiger Maßnahmen zu begeben".
kine Erklärung del Vafos
„Sowjet-Spanien ist unser Ziel!"
Salamanca, 17. Januar.
Der „Außenkommissar" der bolschewistischen Machthaber in Valencia, Alvarez delVajo, gab in einer Rundfunkrede unumwunden zu, daß es das Ziel der Volschewistenhäuptlinge von Valencia sei, ein Sowjet-Spanien zn errichten. Er erklärte wörtlich, daß Rotspanien Sowjetrußland in jeder Beziehung nachahmen müsse. Die Beziehungen zu Sowjetrußland müßten immer enger gestaltet werden.
französischer Handelsvertrag mit Notspanlen
Paris, 17. Januar.
Im französischen Handelsministerium wurde am Sonnabend mit den bolschewistischen Machthabern in Valencia ein Handelsvertrag unterzeichnet. Die Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und dem roten Spanien sind außerdem durch bereits bestehende Handels- und Schiffahrtsabmachungen und durch ein Transfer-Abkommen geregelt. 'In einer halbamtlichen Verlautbarung, durch die die Neuregelung bekannt gegeben wird, heißt es, daß „die augenblicklichen Umstände" das Funktionieren der bestehenden Abmachungen behindert haben.
Schweres kifenbaknunglück ln tklna
Ueber 100 Tote und Schwerverletzte
Schanghai, 17. Januar
Ein schweres Eisenbahnunglück auf der Kanton-Bahn erfordert - am Sonnabend über 100 Tote und Schwerverletzte. Ein durch Selbstentzündung von Schwefelsäure entstandenes Feuer erfaßte drei vollbesetzte Personenwagen des fahrenden Zuges, die in kurzer Zeit eingeäschert wurden. Die Panik unter den Fahrgästen vermehrte noch die Zahl der Opfer. Der Materialschaden soll mehrere 100 000 Dollar betragen.
Veutschland und Italien ein Mach!
Las deutsch-italienische Verkältnls als Srundstock zu einem neuen kuropa
Berlin, 17. Januar.
Der Sonderberichterstatter des Völkischen Beobachters, Roland E. Strunk, hatte Gelegenheit zu einer Unterhaltung mit Mussolini, die er :n der Sonntagsausgabe seines Blattes schildert. Danach führte der italienische Regierungschef u. a. aus: „Im letzten Jahre ist viel geschehen! Wir haben die Achse Berlin — Rom geschmiedet! Das ist ein Beginn zu einem europäischen Konsolidie- rungsprozeß.
Die Demokratien haben abgewirtschaftet, sie sind heute bewußt oder unbewußt nurmehr Infektionsherde, Bazillenträger und Handlanger des Bolschewismus. Das ist eine Gruppe, die andere — das sind wir. Die Zukunft wendet sich ab von der Kollektivität, der im unklaren reagierenden Masse. Das Zeitalter der starken Individualität, der überragenden Persönlichkeit bestätigt sich durch den Gang der Ereignisse. Demokratien, das ist wie Triebsand. Unser staats- politisches Ideal ist Fels, granitener Gipfel!"
Auf die abschließende Frage, ob die Errichtung ner Sowjet-Republik in Spanien oder einem eil Spaniens, beispielsweise in Katalonien, eine efährdung des Ztstus c>uo bedeute, antwortete iussolini: „Selbstverständlich!"
Vorlag Jagdgast des Königs von Italien
Rom, 17. Januar.
Ministerpräsident Generaloberst Eöring hat h am Sonntaqvormittag mit seiner Begleitung s Gast des Königs von Italien und Kaisers >n Aethiopien in das königliche Jagdgehege von astel Porziano begeben, wo nach der Jagd von önig Viktor Emanuel III. zu Ehren des Mini- rrpräsidenten ein Frühstück veranstaltet wurde.
Heute begibt sich dann der Ministerpräsident einer Einladung des italienischen Kronprinzen folgend im Sonderzug nach Neapel, wo tm königlichen Schloß zu seinen Ehren ein Frühstück abgehalten wird, zu dem die Spitzen der Militär- und Zivilbehörden und der Partei geladen sind.
Seitliche sliegerossiziere in Staaken
Berlin, 17. Januar.
Auf dem Flugplatz Staaken traf am Sonntagnachmittag eine Abordnung von Offizieren der königlich britischen Luftwaffe ein, die auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generaloberst Eöring, der deutschen Luftwaffe einen mehrtägigen Besuch abstattet. Die Offiziere werden bis zum 22. ds. Mts. in Berlin bleiben.
Im Rahmen ihres Aufenthalts, der am heutigen Montag mit der Besichtigung des Jagdgeschwaders Richthofen beginnt, wird die britische Abordnung u. a. Fliegerhorste, Fliegerschulen, Truppenteile der Luftwaffe, die Luftkriegsakademie, Lustkriegsschulen und Werke der Luftfahrtindustrie besuchen.
flutounglück ver vrandenburger SS.
Berlin, 17. Januar.
Das Musikkorps des SS.-Totenkopf- sturmbannes Brandenburg — Standort Oranienburg —, das am Sonntag, Lei einem Aufmarsch in Bernau anläßlich des „Tages der deutschen Polizei" ein Konzert gegeben hatte, stieß auf der Wandlitzer Chaussee unweit des Liepnitz-Sees mit einem Berliner Privatkraft- wagen zusammen. Der schwere Transvortwagen geriet dabei an die Chausseebäume. Durch den heftigen Anprall, der einige Insassen auf das Pflaster schleuderte, wurde ein SS.-Mann getötet, während zwei weitere SS.-Männer lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Ein drittes Mitglied des Musrkkorps kam mit einem Knochen- bruch davon.
Oldenburg, 17. Januar.
Der Gauleiter und Reichsstatthalter erläßt für die Heimbeschafsungsaktion der HZ. von, 15. bis 24. Januar folgenden Ausruf:
„Der Führer hat alle Stellen der Partei und des Staates aufgerufen, der Hitler-Jugend die Heime zu schaffen, die sie für ihre Erziehungsarbeit an der deutschen Jugend dringend braucht. Im Gau Weser-Ems war es bisher selbstverständlich. daß der Ortsgruppen- und Kreisleiter der Partei dem HJ.-Führer als sein bester Freund und treuester Helfer zur Seite stand. Auch in dem gegenwärtigen Kamps der Hitler-Jugend um ausreichende und würdige Heime soll diese Kameradschaft zwischen politischer Leitung und Hitler-Jugend sich wiederum bewähren. Ich wiederhole das Wort, das ich den Männern des Staates und der Be- .
wegung aus der Bremer Heimbautagung zurief: Wenn Sie ^ ^
der Jugend nicht helfen, so verraten Sie Deutschland! Und Deutschland ist unser alles!
Gauleiter und Reichsstatthalter."
Bremen, 17. Januar.
Der Führer hat als eine der wicyngs.en Ausgaben des nationalsozialistischen Staates die Erziehung der Jugend herausgestellt. Unerläßlich ist hierbei die Schaffung von Heimen, die der Idee und Gestalt unser Bewegung entsprechen.
Die Freie Hansestadt Bremen ist daher bemüht, die Bestrebungen, neue lebenswahre Heime zu schassen, tatkräftig zu unterstützen.
Regierender Bürgermeister