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parteiamtliche Lageszeitung
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Nr. S / ?. Jahrgang
Sonnabend, S. Januar
kmzelpreis l5 Npf.
Sie werden als Seerauber-lZellndel bchandelt
Unverschämte Verstocktheit der Koten
Unser lagesspisgel
Admiral Behncke wurde gestern in Lübeck beigesetzt.
Nachdem die roten Piraten Spaniens das Ultimatum der deutschen Seestreitlräfte nicht beantworteten, kommen die angekündigten Vergeltungsmaßnahmen in Gang.
Die Regierung Franco hat großzügige Sozial- maßnahme» in Angriff genommen.
Belgien hat wegen Ermordung seines Diplomaten «ine scharfe „Note" nach Valencia gerichtet.
Amerikas Waffenausfnhrverbot trat in Kraft.
Am 23. und 24. Januar führt der Gau Weser- Ems eine gaueigene Sammlung für das Win- terhilfswerk durch.
Die Kreisamtsleitung der NSV. weihte gestern abend ihre neuen Dienstriiumc ein.
Ueber völkisch wehrhafte Wirtschaftsführung sprach gestern in Bremen Reichsamtsleiter und Gesandter Pg. Werner Daitz, Berlin.
Ueber die Arbeitseinteilung der Reichssportführung wurde eine neue Verordnung erlassen.
......
Staotsminister wacker ins Neickserziebungsministerium berufen
Berlin, 8. Januar.
Der Leiter des Amtes Wissenschaft im Reichsund Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Pg. Ministerialdirektor Pros. Dr. Wahlen, hat mit Rücksicht auf sein Alter um einen längeren Erholungsurlaub und um seine Versetzung in den Ruhestand zum 1. April 1837 gebeten. Reichsminister Ruft hat ihm den erbetenen Urlaub bewilligt und den bardischen Minister des Kultus und Unterrichts, Pg. Dr. Wacker, im Einvernehmen mit den beteiligten Stellen zunächst vertretungsweise mit der Geschäftsführung des Amtes Wissenschaft im Reichs- «rziehungsministerium beauftragt. Staatsminister Dr. phil. Wacker ist ebenso wie Ministerialdirektor Bahlen Träger des Goldenen Ehrenzeichens.
Vor Stabschef dankt
Unzählige Glückwünsche aus allen Gauen München, 8. Januar.
Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, bittet alle diejenigen SA.-Männer, Partei- und Volksgenossen, die ihm anläßlich seines Geburtstages und zum Jahreswechsel aus allen Gauen Deutschlands Glückwünsche übermittelt haben, auf diesem Wege seinen Dank entgegenzunehmen, da es ihm leider nicht möglich ist, die unzähligen Zuschriften einzeln zu beantworten.
HI. prüft Tarifordnungen
Berlin, 8. Januar.
Bei einer Untersuchung der Stellung der Jugend im bisherigen Eefüge der Tarifordnungen weist Georg Ebersbach im amtlichen Organ des Jugendführers „Das junge Deutschland" darauf hin, daß die zuständige Führungsstelle der nationalsozialistischen Jugend in der werktätigen Jugend über alle Ausbildungsstufen hinweg eine politische Einheit sehe. Der Referent unterstreicht, es sei Borsorge zu treffen, daß der fortschrittliche soziale Geist der Tarifordnungen in der Praxis auch wirklich Anwendung finde. Im übrigen betrachtet er die Behandlung der bisherigen Tarifordnungen mit dem Ergebnis, daß darin noch viele „Passivposten" für die Jugend vorhanden seien, die in Zukunft verschwinden müßten. Während z. B. ein ausreichender Urlaub zwischen 18 und 12 Tagen zu staffeln sei, finde man als Norm jetzt noch einen solchen zwischen 12 und 6 Tagen. Man finde sogar noch in einer Tarifordnung eine SOprozentig« Kürzung des Lohnes der Jugendlichen während des Urlaubs. Bisher sähen ferner die meisten Tarifordnungen keine Ausnahmesteilung der Jugendlichen und Lehrlinge in der Akkordarbeit vor. Schwere Fehde müsse die HJ. den ermäßigten tariflichen Mindestbedingungen für ausgelernt« Lehrlinge ansagen. 2n Zukunft werde die gesamte Stellung der jungen schaffenden Deutschen im Tarijgefüge von der Jugend selbst schärfer beobachtet werden.
Morgenfeier der Hitler-Jugend
Berlin, 8. Januar.
Die Morgenfeier der Hitler-Jugend am kommenden Sonntag, 10 Uhr, steht unter dem Thema „Mehr sein als scheinen, viel leisten, wenig hervortreten", llrsender ist der Reichsiender München. Die Morgenfeier bringt neben Lied und Musik der Hitler-Jugend Worte großer Deutscher, die diesen verpflichtenden Gedanken in ihrem Leben verwirklicht haben: Der politischen Führer, der Strategen, der Frontsaldaten und schließlich auch der Dichter und Künstler. Im Mittelpunkt der Feier steht eine Rede des obersten Parteirichters, Reichsleiter Walter Buch. Die musikalische Bearbeitung der Sendung hat der junge Münchener Komponist Cesar Bres- gen. Angeschlossen sind die Reichssender Frankfurt a. M. und Königsberg.
Deutsche Vergeltungsmaßnahmen lm „Palos"-fall
Berlin, 8. Januar.
Aus das vom Admiral der deutschen Seestreit- kräste in Spanien an die roten Machthaber in Valencia gerichtete, bis 8. Januar, 8 Uhr vormittags befristete Angebot bezüglich des Austausches der Restladung und des Passagiers des deutschen Dampfers „Palos" gegen die beiden aufgebrachten roten Handelsschiffe „Aragon" und „Maria Enquera" ist keine Antwort eingegangen. Die deutsche Reichsregierung wird nunmehr in Ausführung der angekündigten Maßnahmen über die beiden Dampfer verfügen. Die Erstattung des Gegenwertes des widerrechtlich beschlagnahmten deutschen Eigentums ist damit sichergestellt. Dar
über hinaus wird sehr wahrscheinlich auch die Verweigerung der Auslieferung des Passagiers weitere Maßnahmen zur Folge haben.
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Die Weigerung der roten Piraten, der deutschen Aufforderung nachzukommen, hat zu einer Verschärfung des Konflikts geführt, die als außerordentlich ernst bezeichnet werden muß. Die deutschen Maßnahmen gegen das rote Gangstertum zeigen, daß Deutschland nicht gewillt ist, Leben und Eigentum seiner Staatsangehörigen oder ihm anvertraute:: fremder Staatsangehöriger der
bolschewistischen Willkür preiszugeben. Nach den bisherigen Vorfällen steht es fest, daß in Zukunft mit den schärfsten Mitteln durch- gegriffen werden wird, wenn es zu einer Wiederholung derartiger flagranter Rechtsbeugungen kommen sollte. Die Weigerung des roten Piratengesindels, der deutschen Aufforderung nachzukommen, hat außerdem
bestätigt, daß sich der rote Mob in Spanien außerhalb allen Rechts und Gesetzes befindet. Schließlich sei hier eine Stimme der Londoner „Morning Post" verzeichnet, die zu den deutschen Gegenmaßnahmen bemerkt: „Gerade solche Handlungsweise könnte sehr wohl unsere eigene Regierung unter ähnlichen Umständen gewählt haben und hat sie tatsächlich in der Vergangenheit vorgenommen. Während des amerikanischen Bürgerkrieges griffen Kreuzer der Bundesregierung auf hoher See den britischen Postdampfer „Trent" auf und entführten zwei Bordpassagiere. Die britische Regierung trieb ihren Protest gegen diese Handlung bis auf die hohe Spitze der Kriegserklärung, worauf die Bundesregierung nachgab und die Gefangenen wieder auslieferte." So bestätigt auch das angesehene englische Blatt, daß Deutschland seine Gegenmaßnahmen im „Palos"-Fall im Rahmen des Notwendigen gehalten hat.
„Seburtenkeleg"
kine volksbiologische vtton;
kr. Uii. Die neuesten statistischen Ermittlungen über die Bevölkerungsentwicklung innerhalb und außerhalb des Deutschen Reiches sind so aufschlußreich, daß ein Streifzug in dieses an sich schon recht interessante Zahlengebiet wiederum sehr lohnend ist. Oder ist es etwa nebensächlich, zu wissen, daß die Bevölkerung unseres Erdteils, den Stand von 1914 zugrunde gelegt, nur rund ein Drittel so schnell wie die Amerikas und Australiens zunimmt, daß die Ziffer der Erdbevölkerung Anfang 1935 die 2-Milliarden- Grenze überschritten hat und daß sie um die Jahreswende 1936/37 auf 2,126 Milliarden geschätzt werden konnte? In welch unterschiedlichem Maße jedoch die einzelnen Völker an dieser zahlenmäßigen Zunahme der Menschheit beteiligt sind, leuchtet sofort ein, wenn man erfährt, daß der höchsten Geburtenziffer von 44,5 auf 1000 Einwohner in Formosa eine Geburtenziffer von nur 13,2 in Oesterreich gegenübersteht. Was unter Berücksichtigung der Sterbefälle das eigentliche Wachstum (oder Abbröckeln) der Völker betrifft, so steht jedoch nicht Oesterreich, sondern Frankreich mit einem Geburten u n t e r schuß von 0,5 an letzter Stelle, d. h.: in Frankreich ist innerhalb einer Iahresspanne nach VerrAnung der Geburten und Sterbesälle je eine Million Einwohner auf 999 500 zusammengeschrumpft. Hinsichtlich der Sterblichkeit marschiert Aegypten mit 28,4 auf 1000 Einwohner an der Spitze, doch wird durch die gleichfalls hohe Geburtenziffer (42,8) in diesem Lande immer noch ein erheblicher Geburtenüberschuß erreicht, während Neuseeland mit der niedrigsten Sterblichkeitsziffer im Geburtenüberschuß-Wettbewerb erst 18 Stellen hinter Aegypten folgt, und zwar mit 7,9 „überzähligen" Geburten auf 1000 Einwohner.
Wo steht nun Deutschland in diesem Geburtenkrieg? Bei 18,9 Geburten und 11,8 Sterbefällen, die Mitte 1935 auf 1000 Einwohner berechnet wurden, ergibt sich ein Geburtenüberschuß von 7,1. Im Jahre 1933 befand sich das Reich unter den Ländern mit niedrigster Geburtenzahl (nicht Geburten- übe rschußziffer!) an drittletzter Stelle, entfielen doch aus 1000 Volksgenossen 14,7 Geburten, wobei Deutschland nur noch von Oesterreich (14,3) und Schweden (13,7) unterboten wurde. Schon drei Jahre später konnte unsere Nation infolge der unermüdlichen bevölkerungspolitischen Aufklärungsarbeit der NSDAP. so weit aufrücken, daß 14 europäische Länder niedrigere Geburtenziffern als das Reich ausweisen, darunter von seinen Nachbarn die Tschechoslowakei (17,8), Dänemark (17,7), die Schweiz (16), Belgien (15,4), Frankreich (15,2), und Oesterreich (13,2). Auch England und die Vereinigten Staaten hat das Deutsche Reich überflügelt, die Geburtenüberschüsse mit berücksichtigt. Und doch, mehr als 30 Staaten erfreuen sich einer noch wett günstigeren Bevölkerungsentwicklung als Deutschland, unter ihnen Italien mit 23,3 Geburten (davon 9,4 mehr als Sterbefälle) auf 1000 Einwohner, Polen mit 26,1 (12,1 Mehrgeburten), Japan mit 31,8 (14,9) und Sowjetrußland mit 34 Geburten (17) auf je 1000 gezählte Personen.
Doch wir wollen hier nicht nur die augenblicklichen volksbiologischen Verhältnisse der Nationen beurteilen, sondern auch die sich über mehrere Jahre erstreckenden Entwicklungskurven miteinander vergleichen. Es ist an dieser Stelle mehrmals nachgewiesen worden, daß nach dem Weltkriege vor allem die germanischen Völker und die von ihrer Kultur beeinflußten Staaten im Zeichen eines bedenklichen Geburtenrückganges standen. Heute können wir für Großbritannien, Dänemark, Schweden, Finnland und USA. eine erfreuliche, wenn auch noch nicht überwältigende Abkehr von dieser Verfallserscheinung feststellen. Auf feiten der slawischen Ländergruppe, die sich bisher durch sehr Hohe Geburtenziffern auszeichnete — wir denken hierbei nicht zuletzt an Sowjetrußland — wird ein auffallender Rückgang der Geburten beobachtet; besonders in UdSSR. drückt sich in diesem Fallen der Ge- burtenkurve zweifellos ein mehr oder weniger bewußter Protest der geknechteten Bevölkerung gegen das bolschewistische Gewalt- regime aus — obschon jene Kurve wegen ihres außerordentlich hohen Ausgangspunktes auch jetzt noch eine im Verhältnis zu anderen Staaten vorteilhafte Lage ausweist.
Sodann ein Blick aus die' großen Städte: In allen deutschen Großstädten beherrschen wieder mäßige Geburtenüberschüsse das Feld der Bevölkerungsstatistik, obschon noch vor wenigen Jahren 14 von 53
-iWe Verlln-Iiom hat sich gut bewährt"
Vas Presseecho ;ur Überreichung der deutschen und der italienischen ftntworrnote
Mailand, 8. Januar.
Znr Antwort der italienischen Regierung über die Freiwilligenfrage in Spanien hebt die oberitalienische Presse vor allem die Uebereinstimmung mit der deutschen Antwort hervor und betont, daß die Achse Rom—Berlin sich gut bewährt habe.
„Stampa" schreibt, weder Italien noch Deutschland verschlössen sich weiteren Verhandlungen, obwohl es infolge der Verantwortung und Mitschuld der anderen nur recht wäre. Die Nichtein- mischungsfrage müsse in ihrer Gesamtheit geregelt werden. Italien habe Vertrauen in die Kräfte des Generals Franco und sei überzeugt, daß der Kampf schon zur Einsetzung einer starken Regierung in Madrid geführt hätte, wenn Barcelona, Valencia usw. nicht umfassende Unterstützung von Sowsetrußland und Frankreich erhalten hätten.
„Messagero" schreibt: Kontrolle heißt schärfste Ueberwachung aller Zugänge nach Spanien zu Lande wie zu Wasser. Groß ist die Verantwortung jener, die den wichtigsten Zugang, die Landver-
bindnngen, zu überwachen haben. Falls aus die Vereinbarung über die Freiwilligen nicht rasch auch eine Vereinbarung über alle anderen Formen der indirekten Einmischung Zustandekommen sollte, würde sich die italienische Regierung zur Neuprüsung der Frage gezwungen sehe». An der Haltung gegenüber dem Vorschlag auf Zurückziehung aller nichtspanischen Kämpser, Freiwilligen, Propagandisten und Agitatoren werde die Welt sehen, wo die wirklichen Freunde des Friedens und der Ordnung in Europa zu finden sind. Italien wie Deutschland stehen ohne Schuld- empsindung da und treffe auch keine Schuld.
„Popolo di Roma" betont, daß jene, die zur Nichteinmischung auffordern, mit dem Beispiel der Nichteinmischung hätten vorangehen müssen. Frankreich habe das Gegenteil dieser Beispiele gegeben. Mit einer Unverfrorenheit, die nur noch von Sowjetrußland übertrossen wurde, habe es die spanischen Marxisten mit Freiwilligen und mit Waffen ausgerüstet. Viele Menschenleben wären verschont geblieben, wenn der entsprechende
Vorschlag aus eine totalitäre Nichteinmischung seinerzeit sofort angenommen worden wäre. Viel Zerstörung und viel Greuel hätten auf diese Weise der Welt erspart werden können.
Paris fürchtet Schwierigkeiten
Paris, 8. Januar.
Das Eintreffen der deutschen und der italienischen Antwortnote zur Freiwilligenfrage ist von der Pariser Presse allgemein mit einer gewissen Genugtuung aufgenommen worden.
Der „Petit Parisisn" erklärt sich mit den Ee- bankengängen der beiden Noten einverstanden. Es frage sich nur, ob der Vorschlag unter diesen Gesichtspunkten verwirklicht werden könne.. Wladimir d'Ormesson sagt im „Figaro", die von den Regierungen Berlins und Roms gestellten Bedingungen seien „ziemlich" gerecht. Andererseits könne man sich nicht verheimlichen, daß der umfassende und bedingte Charakter der Antworten große Durchführungsschwierigkeiten habe. Der „Matin" bezeichnet die deutschen und italienischen lleberwachungsvorschläge als den positiven Teil der Antworten. Folglich beständen Verhandlungsmöglichkeiten, vorausgesetzt. daß Sowsetrußland darauf verzichte, aus Spanien ein Propaganda- und Todesfeld und einen Rovolutionsherd zu machen. Die „Action Francaise" stellt fest, daß der ganz« Fragenkomplex noch lange nicht abgeschlossen sei und daß noch schwierige und langwierige Verhandlungen bevorstünden. 2m „Echo de Paris" stellt der Außen- politiker des Blattes fest, daß die beiden Antworten einen Fortschritt bedeuteten. Pertinax erwartet, daß nun der Quai d'Orsay und das Foreign Office den Londoner Nichteinmischungs- ausschuß bitten würden, einen neuen Plan auszuarbeiten, der den Anregungen der beiden Staaten Rechnung trag«.
Die außenpolitische Mitarbeiterin des „Oeuvre" verhält sich, wie nicht anders zu erwarten war, völlig ablehnend. Sie versteigt sich in ihren weiteren Ausführungen zu den phantastischsten Behauptungen über die deutschen Absichten in Spanien. Die Verfasserin des Artikels legt ein Zeugnis ihrer ins Krankhafte gesteigerten Einbildungskraft ab, wenn sie behauptet, daß lediglich deutsche Heere (!) gegen Madrid kämpften und daß drei Viertel (!) des spanischen Landes von deutschen Beamten (!!) verwaltet würden.
„Oeuvre" berichtet, daß der französische Botschafter in London am Donnerstag dem englischen Außenminister im Auftrage der französischen Regierung erklärt habe, daß Frankreich bereit sei, im Parlament ein Gesetz einzubringen, das die Anwerbung von Freiwilligen für Spanien streng bestraft.
Verständnis in London
London, 8. Januar.
Die deutsche Antwort wird von der Londoner Presse ausführlich wiedergegeben. Die Blätter weisen darauf hin, daß sich die beiden Antwortnoten inhaltlich decken. Einen bemerkenswerten Artikel bringt die konservative „Morningpost", der sich von der bisher vertretenen Auffassung dieses Blattes wohltuend unterscheidet. Mit beißender Ironie polemisiert das Blatt zunächst gegen den „Daily Herald". dem der Vorwurf gemacht wird, unter der Maske frommer Worte Kriegs- zicl« zu verfolgen. Es dürfe nicht vergessen werden. welche Ziele die Roten in Spanien in Wirklichkeit verfolgen. Sie eiferten nicht nur den russischen Sowjets bei der Begehung der wildesten Roheiten und Grausamkeiten nach. sondern erw«< sich auch als das gehorsamste Werkzeug und die folgsamen Helfershelfer der Sowjets. (Fortsetzung auf Seite 2)
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