parteiamtliche ^geszeitung
liachrichlenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Zielen kjansestadt Vremen
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Das amtliche Verkündungsblatt des
Reichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Nr. r/7. Jakrgang
Sonntag, 5. ZaNuar 1S57
kmzelpreis 15 Npf.
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Nelchs-eutscher im roten vilbao ermordet
Unser lagesspiegel
Wie jetzt bekannt wird, wurde Ende November in Vilbao ein Reichsdeutscher ermordet.
Der aufständische chinesische General Tschang- hsueliang wurde zu 1V Jahren Gefängnis verurteilt.
In Rom wurde das Mittelmeerabkommen zwischen England und Italien unterzeichnet.
Zum Jahreswechsel haben zahlreiche fremde Staatsoberhäupter dem Führer ihre Glückwünsche ausgesprochen.
Verschiebungen im Zigarettenverbrauch wirken sich für die bremische Zigarettenindustrie ungünstig aus.
Das Bremer Speditionsgewerbe legt aus die Inkraftsetzung des Bremen-Hamburger Speditionsvertrages Wert.
Die bremischen Kaffeeröstereien konnten 1936 ihren Umsatz steigern.
Der erste Tag der von der SA. und dem NSKK. durchgeführten 4. Reichsstrahensamm- lung zeitigte einen vollen Erfolg.
Standartenführer Christensen verabschiedet sich heute von den Kameraden der Süll-Standarte 7S.
fremde Staatsoberkäupter an den sichrer
Austausch von Neujahrsglückwünsche»
Berlin, 2. Januar.
Zum Neujahrstage hat eine Reihe fremder Staatsoberhäupter in der hergebrachten Weise mit dem Führer und Reichskanzler auf drahtlichem Wege Neujahrsglückwünsche ausgetauscht. Ein solcher Telegrammwechsel fand statt mit den Königen von Bulgarien, Dänemark, England, Griechenland, Italien, Norwegen, Rumänien und Schweden, dem Prinzregenten von Jugoslawien, dem österreichischen Vundespräsidenten, dem Staatspräsidenten der Tschechoslowakei, dem Reichsoerweser des Königreiches Ungarn und dem Chef der spanischen Nationalregierung General Franco. Ferner hat der Führer und Reichskanzler der in Deutschland weilenden Königin von Italien seine Glückwünsche zum Jahreswechsel übersandt und dem erkrankten Papst seine und der Reichsregierung besten Wünsche für das neue Jahr und für baldige Genesung übermitteln lassen. Außerdem erhielt der Führer Glückwünsche vom König von Afghanistan und dem Schah von Iran, denen er drahtlich dafür gedankt hat.
dank -es sichrers
Berlin, 2. Januar.
Der Führer und Reichskanzler hat anläßlich der Jahreswende wiederum eine Fülle von Glückwünschen aus allen Bevölkerungskreisen nnd allen Teilen des Reiches sowie von deutschen Volksgenossen jenseits der Grenzen und von Freunden Deutschlands aus der ganzen Welt erhalten, die ihn herzlich erfreut haben. Da es dem Führer und Reichskanzler bei der grohen Zahl der Kundgebungen nicht möglich ist, allen denen, die in diesen Tagen seiner freundlich gedacht haben, einzeln zu danken. Littet er, seinen Dank und die Erwiderung der Neujahrswünsche auf diesem Wege entgegenzunehmen.
München, 2. Januar.
Der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Hetz bittet alle diejenigen, die zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel seiner gedachten, auf diesem Wege seinen Dank entgegenzunehmen.
fldolf Hitler ehrt zwei NS.-Schriftletter
Berchtesgaden, 2. Januar.
Am 1. Januar waren der stellvertretende Hauptschriftleiter des Völkischen Beobachters, SA.-Eruppenführer Wilhelm Weih, und der Chef vom Dienst der Münchener und süddeutschen Ausgabe des Völkischen Beobachters, SA.-Bri- aadeführer Joseph Berchtold, 10 Jahre am Völkischen Beobachter tätig. Der Führer sandte den beiden alten Kämpfern der N2DAP. folgende Telegramme: „Herrn SA.-Brigadeführer Joseph Berchtold, Völkischer Beobachter, München. Lieber Parteigenosse Berchtold! Zu dem Tage, an dem Sie 10 Jahre der Schriftleitung des Zentralorgans der NSDAP. angehören, sende ich Ihnen als einem der ältesten nationalsozialistischen Schriftleiter meine herzlichsten Glückwünsche. Ihr Adolf Hitler." An 2A.- Cruppenführer Weiß: „Herrn SA.-Eruppen-
führer Wilhelm Weiß. Völkischer Beobachter, Berlin. Lieber Parteigenosse Weih! Nehmen Sie bitte zu dem Tage, an dem Sie nunmehr zehn Jahre am Völkischen Beobachter wirken, meine herzlichsten Glückwünsche entgegen. Ihr Adolf Hitler.'*
heldenhafter lod nach dreistem Schelnversahren
„ks lebe Deutschland!"
Salamanca, 2. Januar Erst jetzt wird aus zuverlässiger Quelle bekannt, datz Ende November der Reichsdeutsche Lothar Guedde von den roten Machthabern in Bilbao in einem Scheinver- sahren zum Tod« verurteilt und erschossen wurde. Begründet wurde diese ungeheuerliche Maßnahme damit, datz Guedde der Organisation der spanischen Falange angehört habe. Nach Berichten von Augenzeugen ging der Deutsche heldenhaft in den Tod. Bei der Erschießung erhob er den rechten Arm zum Deutschen Gruß und rief: „Heil Hitler! Es lebe Deutschland! Es lebe Spanien!" Die Erschießung kann nur als ein feiger Mord bezeichnet werden.
Die Meldung über die neue Mordtat der bolschewistischen Banden an einen Reichsdeutschen ruft in der ganzen Nation helle Empörung und tiefe Trauer hervor. Schon im Juli vorigen Jahres wurden bei Barcelona vier deutsche Volksgenossen von den tierischen Roten feige ermordet, zu denen später weitere drei Opfer kamen. Nicht anders wie die ermordeten innenpolitischen Kämpfer für das nationalsozialistische Reich sind die getöteten Reichsdeutschen in Spanien als unsterbliche Helden in die Geschichte des ewigen Deutschland eingegangen. Daß auch der Reichsdeutsche Lothar Guedde sich dem großen Vorbild Leo Schlageters so mannhaft nacheiferte und mit der letzten Kraft seines Wesens, dem unabwendbaren Tod ins Antlitz schauend, ein heroisches Bekenntnis zu Führer und Vaterland ablegte, erfüllt
uns neben dem Gefühl des Schmerzes wiederum mit dem Bewußtsein unnennbaren Stolzes. Um so stärker aber regt sich auch der Haß in uns gegen jene blutdürstenden rohen Horden, deren Hinterhältigkeit sich in einem ebenso erbärmlichen wie zynischen Scheinverfahren vor aller Welt erneut kund- getan hat. Wir vergessen nicht das heldenhafte Sterben unserer Volksgenossen auf spanischem Boden, wir vergessen nicht die Größe ihrer letzten Tat, wie wir auch nicht die Blutschuld des Bolschewismus und seiner ehrlosen Machthaber vergessen werden! An die „Behörden" der noch von den Roten besetzten spanischen Landesteile die Forderung nach sofortiger Bestrafung der Schuldigen zu richten, wäre angesichts der augenblicklichen Lage im anarchistischen Teil Spaniens zwecklos, doch auch hier wird uns einst ein Rächer erstehen!
Mtelmeer-Verstlinüigung Nom - tonvon
srechett der Verkehrswege zugesichert - wichtiges flbkommen unterzeichnet
Rom, 2. Januar.
Am Sonnabend um 12 Uhr unterzeichneten Gras Ciano und Sir Eric Drummond im Palazzo Chigi das englisch-italienische Mittelmeerabkommen. Der amtliche Bericht besagt, datz der Text des Abkommens erst am Montag veröffentlicht werden wird.
Von der römischen Presse wird das Abkommen mit lebhaftester Genugtuung als die „Liquidierung" der jüngsten stürmischen Vergangenheit in den Beziehungen der beiden Großmächte und als die „klare und feste Grundlage für die Wiederaufnahme der englisch-italienischen Zusammenarbeit" geweitet. „Man kann," io schreibt das halbamtliche „Giornalo d'Jtalia"
unter der Ueberschrift „Jnteressensolidaritüt", „ohne Zögern die große Bedeutung der Verständigung anerkennen, ohne damit die Wichtigkeit ihrer unmittelbaren Auswirkungen übertreiben zu wollen."
Dabei kommt das Blatt auch aus die deutschitalienische Zusammenarbeit zu sprechen und erklärt dazu wörtlich: Man braucht nicht zu wiederholen, datz die neue italienisch-englische Verständigung der zuvor geschaffenen Grundlinie der deutsch-italienischen Zusammenarbeit entspricht, die nach der klassischen Definition Mussolinis in Mailand auch heute immer das Rückgrat der italienischen Autzenpolitik bleibt."
„Die englisch-italienische Mittelmeerverständigung," so schreibt das Blatt, „trägt den Sorgen des britischen Weltreiches wegen seiner Mittelmeerverbindungen Rechnung, enthält aber auch die britische Anerkennung der neuen imperialen Stellung Italiens. Auch Italien hat seit dem 9. Mai vorigen Jahres ein primäres, innerhalb des Mittelmeeres liegendes Interesse, für das die Bewegungsfreiheit im Mittelmeer und seinen Ausgängen eine lebenswichtige Voraussetzung ist. Das Gentleman- Agreement ist ein auf die englisch-italienischen Beziehungen beschränkter natürlicher Pakt.
(Fortsetzung Seite 2)
kln nettes stochfettsangebinde
liwische kmigranten wollen Prinz zur tippe-Viesterfel- beschenken
Berlin, 2. Januar
Unsere Berliner Schriftle itung berichtet: „Die jüdischen Emigranten, die in Holland eine Zuflucht gefunden haben, nachdem ihnen der Boden in Deutschland zu heiß wurde, und die in ihrer neuen Heimat bereits wieder durch zahlreiche Skandale von sich reden machen, so z. B. dadurch, daß sie durch schmutzige Gaunereien mittels jüdischer Schwindelbanken die niederländischen Sparer um ihr Geld brachten, haben sich jetzt etwas Neues ausgedacht. Diese von dem anständigen Teil der holländischen Bevölkerung aus das schärfste abgelehnten Emigranten haben nunmehr in Amsterdam einen Ausschuß gebildet, der „im Namen der jüdischen Flüchtlinge, denen Holland seine Gastfreundschaft gewähre" eine Sammlung unter den „Leidensgefährten" veranstaltet, um dem Prinzen Bernhard zur Lippe-Biesterfeld
und seiner künftigen Gemahlin ein Hochzeitsgeschenk überreichen zu können. An der Spitze dieses seltsamen Ausschusses stehen die Juden Herzberg und Königsberger. Auf das Ergebnis dieser Sammlung — die holländischen Sparer, denen die Juden das Geld gestohlen haben, werden sich über diese Verwendung ihres Geldes freuen — darf man wohl ebenso gespannt sein, wie auf die Wahl des Geschenkes.
Hierzu schreibt dep „Völkische Beobachter": „Der Wunsch, etwas über das Ergebnis der Sammlung und über die Art des Angebindes zu erfahren, mit dem die jüdische Emigrantenclique in Holland das Hochzeitspaar zu überraschen gedenkt, erscheint durchaus verständlich. Größer noch aber dürfte die Spannung darauf sein, welchen Eindruck diese Freundschaftsbekundung dort machen wird, wo sie ja in erster Linie wirken
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soll. Denn eines dürste feststehen, daß man nämlich nur dort Geschenke macht, wo man sich aus irgendeinem Grunde dazu für verpflichtet hält. Es dürfte deshalb nicht nur uns lebhaft interessieren, welchen Dank der Ausschuß der Herren Herzberg und Königsberger für feine Bemühungen aus dem Haag erhalten wird«. Wir erinnern uns dabei, daß die deutsche Öffentlichkeit noch nichts darüber vernommen hat, was der künftige Gemahl der niederländischen Thronfolgerin zu den Beleidigungen zu sagen hat, denen gerade in den letzten Tagen seine deutsche Heimat in Holland ausgesetzt ist. (Die an anderer Stelle veröffentlichte Erklärung des Prinzen ist inzwischen erfolgt. Die Schristl. der VZ.) Es wird sicherlich nur mit Bedauern vermerkt werden können, daß eine solche Frage überhaupt notwendig geworden ist gegenüber einem Manne, der einmal auch in den Reihen jener Bewegung marschiert ist, deren Symbol gerade jetzt in Holland der Gegenstand unerhörter Beleidigungen geworden ist.
Pein; verichar- erklärt
Der Prinz sühlt nunmehr als holländischer Staatsbürger holländisch. Das Spielen fremder Nationalhymnen unterbleibt
Amsterdam, 2. Januar.
Das Allgemeine Niederländische Pressebüro verbreitet eine Verlautbarung, in der es heiht: Es bestehe Anlaß, folgendes mitzuteilen: „Prinz Bernard zur Lippe-Biesterseld wünscht es nicht, datz das sogenannte Lippe-Detmold-Lied ihm zu Ehren gespielt wird. Die Annahme, das Lippe- Detmold-Lied sei die Lippesche Nationalhymne, ist falsch. Es gebe keine Lippesche Nationalhymne. Das in Holland so viel gespielte Lippe-Detmold- Lied sei vielmehr mit dem holländischen Lied „Piet und Hein" zu vergleichen. Da der Prinz die holländische Staatsbürgerschaft erworben h abe und auch holländisch fühle, sei bei alle n Ge- legenheiten ausschließlich die holländische Nationalhymne zu spielen. Vom Spielen fremder Nationalhymnen sei daher abzusehen.
Nach dieser im Auftrage des Prinzen zur Lippe-Biesterseld durch das Allgemeine Niederländische Pressebüro herausgegebenen Erklärung erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
IZeMge satzne
Die Nationalsozialistische Partcikorrespondenz schreibt über das Symbol unseres Glaubens:
Die Zeit ist noch nicht allzulange vorüber, in der die Begriffsbestimmung „Die Fahne" gerade in Deutschland so in die Niederungen des Daseins gezogen war, datz man von einem Symbol kaum noch sprechen konnte. Die alte Reichsflagge war zum Zankapfel zwischen den Parteien geworden. Das, was der Staat von Weimar über unserem Vaterlande als Fahne aufgerichtet hatte, war entwürdigt dadurch, datz diejenigen, die diese Fahne für sich beanspruchten, durch Verrat und Meuterei ihre Herrschaft über das deutsche Volk aufgerichtet hatten. So war weiten Kreisen der deutschen Nation das, was allen anderen Völkern als ein heiliges Stück ihres völkischen Seins galt, zu einem unwirklichen Schemen geworden, und nichts und niemand hätte vermocht, die Einstellung zu dem Wesen der Fahne auf dem Wege über Verordnungen oder Gesetze grundsätzlich zu ändern. Wenn dieses Volk, das war allen Einsichtigen klar, jemals wieder in einer Fahne in seiner Gesamtheit ein heiliges Symbol sehen sollte, dann mutzte der Wille und das Bekenntnis zu ihr aus dem Volke selbst kommen.
Heute haben wir wieder eine Fahne der Deutschen. Das Banner der nation a ^sozialistisch e n Bewegung ist heute das Hoheitszeichen der deutschen Nation. Keine Dynastie gab es dem deutschen Volke, keine irgendwie von außen her bestimmten Einflüsse standen Pate bei seiner Gestaltung. Wohl bestimmte ein Gesetz seine alleinige Gültigkeit als Reichsflagge, aber niemand wird der Behauptung entgegentreten können, datz der Erlaß dieses Gesetzes nichts anderes war, als die einfache Bestätigung der Willensmeinung der Gesamtheit der Nation. Damit aber ist die nationalsozialistische Reichsflagge, geweiht im Blute der Besten einer wahren Volksbewegung, mit das Kostbarste geworden, was die Nation zu hüten hat. Mit Freude und Genugtuung kann man denn auch feststellen, datz sich die deutsche Volksgemeinschaft in dieser Beziehung völlig einig ist und der Fahne des Volkes die Achtung entgegenbringt, die nur ein Ehrvergessener ihr verweigern kann.
Wenn dennoch diese Zeilen geschrieben werden, so deshalb, um einmal diejenigen zu mahnen, die in der Form der Gestaltung ihrer Beziehungen zur deutschen Fahne sich selbst in den Verdacht bringen, als seien sie im Herzen doch nicht so bei der Sache, wie es sich geziemt. Wenn wir an Feier- oder Gedenktagen des nationalsozialistischen Deutschland die Fahne hissen, von der unsere Jugend sagt, daß sie ihr mehr als der Tod ist, bann soll uns das nicht sein, als vollbrächten wir eine notwendige, von den Gegebenheiten bestimmte Handlung, sondern immer wieder müssen wir tief in uns empfinden die Weihe des Augenblickes, in dem wir durch die Hissung des Banners uns nicht nur erneut bekennen zu unserem Volk, sondern in dem wir auch kundtun, daß wir uns der Verpflichtung jenen gegenüber, die diese Fahne einst mit ihrem Blute weihten, bewußt sind.
Die Tage, die die Hissung der Fahne von uns fordern, sind Tage des Appells, und die Fahne, zur rechten Zeit herausgebracht, meldet uns zudiesemAppell. Wie aber steht es nun um jene, die erst durch einen Blick aus ihren Fenstern oder durch einen Gang über die Straße, sich daran mahnen lassen müssen, sich auch bei diesem Appell zur Stelle zu melden? Man ist versucht, anzunehmen, sie ermangelten der rechten Herzensmeinung in diesen Dingen, und ihr verspätetes Tun scheint zu künden, daß sie sich des Sinnes der Handlung kaum bewußt sind und hier lediglich etwas tun, um nicht durch das Unterlassen irgendwie aufzufallen. Das aber ist Entwürdigung der Fahne, genau so Entwürdigung, als wenn man sie dann hinterher noch über Tage einsam und verlassen in den Alltag flattern läßt, weil man vergessen hat, sie zu der Stunde, die die Gelegenheit, zu der man sie hißte, abschließt, wieder einzuziehen.
Vergessen . . . kann man eine Fahne vergessen? Kann man die Fahne vergessen, um die Hunderte starben, damit sie wehen kann? Nein, niemals, wenn man diese Fahne wirklich im Herzen trägi und wenn das Bekenntnis zu ihr mehr ist, als bloßes Lippenbekenntnis. Das Lippenbekenntnis aber beleidigt die Fahne, und mit dem Lippenbekenntnis beschimpft man jene, die ihr bis in den Tod treu waren, die sie vor dem Volk und für seine Zukunft hißten.
Der Nationalsozialismus hat nie nach der Masse gefragt. Er ist auch heute von diesem Prinzip noch nicht abgegangen. Und so geht es uns nicht um die Zahl der wehenden Fahnen, sondern darum, zu wissen, datz jede dieser Fahnen der äußere Ausdruck des zutiefst verwurzelten Vekenntniswillens ihres Besitzers ist.
x. K L