parteiamtliche Lageszeitung
liachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt vremen
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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Nr. ros / s. Jahrgang
Mittwoch, 2S. Jull 1SZS
Linzelpreis 1S Npf.
61. und Spottbewegung restlos geeint
Mreiyung der stufgabenoeblete
vorbildliche teibeserziestung der deutschen Jugend
Berlin. 29. Juli.
Der Reichssportführec und der Jugend- führer des Deutschen Reiches erlassen aus Anlaß der Neuregelung der körperlichen Erziehung der deutschen Jugend, über die wir
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Unser lagesspivgel
Die deutsche Jugendbewegung und die Sportbewegung habe» ihre innere Einigung vollzogen.
Heute werden in Mannheim die verunglückten SA.-Männer feierlich beigesetzt.
Der Führer hat für die heimkehrende» Spanien-Deutschen weitere 50 899 RM gespendet.
Ab 1. Januar 1937 steht die deutsche Rheinstrecke wieder unter deutscher Rechtshoheit.
Bei dem Bremer Vulkan haben sich die Aufwendungen für Löhne und Gehälter seit 1933 vervierfacht.
Heute steht Bremen im Zeiche» des Besuches von 299 auslandsdeutschen Arbeitern.
Ueber 89 türkische Erzieher waren gestern Gäste unserer Stadt.
Die BZ. hatte ein Gespräch mit dem Führer der in Vremen weilende» Detroiter Schüler- gruppe.
Die Besatzung des „Roland von Vremen" wurde durch den Stabschef der SA. geehrt.
Die Olympia-Fackel nahm ihren Weg von Jugoslawien nach Ungarn.
bereits in unserer gestrigen Ausgabe berichten konnten, folgenden Aufruf:
„Unmittelbar vor den Olympischen Spielen und im Angesicht der Jugend der ganzen Welt richten wir diesen gemeinsamen Ausruf an die Jugend Deutschlands:
Im Jahr des deutschen Jungvolks hat die Jugendbewegung Adolf Hitlers durch die säst restlose Erfassung der im jüngsten Alter stehenden Jugend einen gewaltigen Aufschwung genommen. Im gleichen Jahr ist der Zusammenschluß der deutschen Turn- und Sportverbände zum Deutschen Reichsbund für Leibesübungen vollzogen worden.
Damit haben wir gemeinsam die Voraussetzung für einen großzügigen und planvollen Aufbau der Leibeserziehung der deutschen Jugend im Sinne des nationalsozialistischen Volksstaates geschaffen.
Die deutsche Jugendbewegung und die deutsche Sportbewegung haben am Tage des Beginns der Olympischen Spiele durch die Abgrenzung ihrer Aufgabengebiete und durch die Festlegung ihrer gemeinsamen Arbeit an der deutschen Jugend ihre innere Einigung vollzogen.
Unser Bekenntnis zur gemeinsamen Arbeit gewährleistet die Einheitlichkeit der Leibeserziehung der deutschen Jugend und bedeutet einen weiteren Schritt zu unserem Ziel, die
Leibesübungen zu einer Lebensgewohnheit des deutschen Volkes zu machen.
Der Reichssportführer: gez. von Tschammer
Der Jugendführer des deutschen Reiches: gez. von Schirach.
*
Aus Anlag des zwischen dem Reichssportführer und dem Juaendführer des Deutschen Reiches geschlossenen Abkommens über die Leibeserziehung der deutschen Jugend machte der Reichssportsührer u. a. folgende Ausführungen:
Der großen deutschen Jugendbewegung ist es gelungen. die deutsche Jugend fast restlos im Deutschen Jungvolk zu vereinigen. Nach mühevollen Vorbereitungen habe ich in diesem Jahr die ganzen deutschen Turn- und Sportverbände zum Deutschen Reichsbund für Leibesübungen zusammengeschlossen; indem ich das wertvolle Erbgut dieser Verbände eingebracht habe in die Erkenntnisse und den motorischen Willen der nationalsozialistischen Weltanschauung, habe ich eine neue Sportbewegung aus nationalsozialistischem Geist geschaffen.
Damit waren die Voraussetzungen geschaffen für ein großzügiges und auf lange Sicht gerichtetes Abkommen zur körperlichen Erziehung der deutschen Jugend.
Durch diese Vereinbarung wird erreicht, daß praktisch die gesamte deutsch« Jugend im Jungvollalter Leibesübungen unter sachkundiger Anleitung treibt und auf der Basis einer in der Welt vielleicht beispiellosen körperlichen Grundschulung und Vreitenarbeit zugleich dem gesunden Leistungsstreben der Jugendlichen und ihrer Liebe zu den einzelnen Sportarten in weitestem Matze Rechnung getragen ist.
(Den Wortlaut des Vertrages zwischen dem Reichsjugendfllhrer und dem Reichssportführer veröffentlichen wir auf Seite 2.)
heute IraueeM In Mannheim
Sie toten Sst.-Mönner in ihrer Heimatstadt
Mannheim, 29. Juli.
Mannheim steht ganz unter dem Eindruck des furchtbaren Kraftwagenunglücks im Schwarzwald. Die ganze Stadt hat Trauerbeflaggung angelegt. In den frühen Morgenstunden des Dienstag sind die toten SA.-Männer in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, die sie am Sonnabend so frohgemut verlassen hatten. In aller Stille erfolgte die Auf- bahrung der Leichen im würdig ausgeschmückten Nibelungensaal des Rosengartens.
Die Trauerfeierlichkeiten sind auf heute nachmittag festgesetzt worden, Ilm 15 Uhr wird im Nibslungen-Saal ein offizieller Trauerakt stattfinden, an dem neben den Angehörigen der auf so tragische Weise aus dem Leben geschiedenen SA.-Männer hohe SA.-Führer aus dem Reich, Vertreter der verschiedenen Gliederungen der Partei, der Wehrmacht, des Staates, der Behörden usw. teilnehmen werden. Es werden Stabschef Lutze und Gauleiter Wagner sprechen. Nach
einem Vorbeimarsch der Ehrenstürme vor den Särgen erfolgt die feierliche Ueberführung der Toten nach dem Hauptfriedhof, wo sie in einem Sammelgrab ihre letzte Ruhestätte finden werden.
20000-NM.-Spende des sichrers
Für die Hinterbliebenen der toten SA.-Männer
Berlin, 29. Juli.
Zur Unterstützung und zur Linderung der ersten Not hat der Führer für die Hinterbliebenen und Verletzten des Unglücks bei Freudenstadt den Betrag von 29 999 Reichsmark, der Reichsschatzmeister einen solchen von 29 999 Reichsmark und der Stabschef einen weiteren von 19 999 Reichsmark zur Verfügung gestellt.
Reichsbeamtenfllhrer Pg. Hermann Neef hat namens des Reichsbundes der Deutschen Beamten an den Chef des Stabes der SA. ein Telegramm gerichtet, in dem er zur Linderung der Not der
stuf dem Wege M Neichspochei
kin wichtiger 0rganisationseriaß Himmlers
Berlin, 29. Juli.
Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei wendet sich in einem Runderlaß vom 22 Juli 1936 an die Länderregierungen außer Preußen und gibt für das ganze Reich einheitliche Richtlinien zur Organisation der Gememdepollzel- verwaltungen auf der Grundlage der bereits in Preußen durchgeführten Maßnahmen. So wird die Dienstaufsicht über die Gemeindepolrzeiver- waltungen im ganzen Reich einheitlich geregelt Auch in der Frage der Beschulung werden die Länderregierungen ersucht, die bisher nur für Preußen geltenden Runderlasse auch in den übrigen Ländern sinngemäß durchzuführen.
Um sich über die Personalverhältnisse bei den außerpreutzischen Gemeindepolizeiverwaltungen zu unterrichten, ersucht der Reichsfiihrer Ss. und Chef der deutschen Polizei die LLnderreglerungen. ihm bis zum 1. Oktober d. I. die Unterlagen über die Offiziere der Gemeindepolizei, die oberen Kri- minalbeamten und die Polizei- und Kriminal» kommissaranwärter vorzulegen. .
Sehr eingehend befaßt sich dieser Organi>atlons- «rlaß mit der Frage des Ersatzes bei den Ee-
meindepolizeiverwaltungen. Die Polizeiwachtmeisterstellen der Eemeindevollzugspolizei sind nach den Anstellungsgrundiätzen zu 99 v. H. den Versorgungsanwäütern vorbehalten. Die restlichen zehn v. H. der Wachtmeisterlaufbahn des Eemeindevollzugsdienstes sind mit für den polizeilichen Vollzugsdienst geeigneten, nationalsozialistischen Kämpfern zu besetzen, und zwar erfolgt die Einstellung dieser Bewerber in sogenannten Eingangsstellungen, d. h. in solchen Stellen, die für die endgültige Anstellung als Beamter eins Probedienstzeit erforderlich machen. Eingestellt werden nach dem Organisationserlaß nur Nationalsozialisten, die vor dem 11. September 1939 ihre Eintrittserklärung in die NSDAP. abgegeben haben (in Ausnahmefällen genügt die Zugehörigkeit zu SS., SA. oder HJ. vor diesem Zeitpunkt) und die üblichen für die Veamten- laufbahn vorgesehenen Bestimmungen erfüllen.
Alle diese bisher nur für Preußen geltenden Bestimmungen sind jetzt sinngemäß auch in den übrigen Ländern durchzuführen, so daß wichtige organisatorische Fragen der deutschen Gemeindepolizeiverwaltung nunmehr im ganzen Reich einheitlich geregelt werden.
Hinterbliebenen der toten SA.-Kameraden die Spendung eines Betrages von 25 999 RM. mitteilt.
Zwei weitere lodesopfer
Freudenstadt, 29. Juli
Wie mitgeteilt wird, sind inzwischen noch zwei SA.-Männer, einer im Krankenhaus Freudenstadt und einer im Krankenhaus Forbach, ihren bei dem Autounglück Lei Besenfeld erlittenen Verletzungen erlegen.
Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei Himmler hat, aus Freiburg kommend, gestern vormittag den im Krankenhaus Freudenstadt liegenden verletzten SA-Männern einen Besuch abgestattet.
Sfl.-Menststellen flaggen halbmast
Tagesbefehl des Stabschefs Lutze
Berlin, 29. Juli
Anläßlich des schweren Unglücks, das dem SA.- Sturm 15/171 betroffen hat, hat der Stabschef der SA. folgenden Tagesbefehl erlassen:
Durch einen tragischen Verkehrsunfall ist die Gruppe Kurpfalz und mit ihr die gesamte SA. in tiefe Trauer versetzt worden. Ueber 29 brave SA.-Männer haben bei diesem Unglück ihr Leben eingebüßt und andere sind verletzt worden. Unbarmherzig hat hier das Schicksal gewaltet und der SA. Männer entrissen, die in stolzem Vertrauen und gläubiger Hingabe unter dem Banner des Führers für das Dritte Reich gekämpft haben Unvergeßlich werden sie in den Reihen ihrer Kameraden weiterleben, und über ihren Gräbern senken sich die Standarten und Fahnen der SA Zum äußeren Ausdruck der kameradschaftlichen Verbundenheit ordne ich an, daß ab sofort bis zum Tage der Beisetzung sämtliche Dienstsl'-l- d-- 'mlbmast flaggen.
" idkilf Heft an Viktor tuste
Berlin, 29. JuU
.lloertreter des Führers hat. wie NSK das folgende Telegramm an den Stabs chef der SA. gerichtet: „Lieber Parteigenossi Lutze! Bitte bringen Sie den Angehörigen der Toten und den Verwundeten des furchtbaren Autounglücks, das unsere Kameraden des Sturmes 15/171 der SA. getroffen hat, mein tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck. Heil Hitler Ihr Rudolf Heß."
In Aiackrick Iist üiv marxistisebo ^rbsitei-milw selbst iErausu mit kalken ausgerüstet.
(IVsltbilä.)
Aattcie Lies Akttes
Den 2t)t) rum HeuF 2» Acerne«/
Nach einem unvergeßlichen Aufenthalt beim Hamburger Weltkongreß für Freizeit und Erholung treffen am heutigen Vormittag nicht weniger als 200 auslandsdeutfche Arbeiter an der Bremer Stadtgrenze ein, wo sie von einer Abordnung des NSKK. eingeholt werden. Es find Männer deutschen Blutes und damit deutschen Gepräges, die unsere Hansestadt aufsuchen, Männer der Arbeit, die im harten Kampfe des Alltags ihr tägliches Brot verdienen. Mit einem ungewöhnlichen Empfinden tiefer Freude weilen diese zweihundert Arbeitsmänner auf deutschem Mutterboden. Ueber das weite Meer hinweg und jenseits der Grenzpfähle der Nationen ist die Stimme des Führers auch zu ihnen gedrungen, hat sich der umgestaltende, wahrhaft erlösende Geist des Dritten Reiches auch zu ihnen einen Weg gebahnt. So schauen sie mit Stolz und mit Sehnsucht zugleich in das Land ihrer Väter, in dem das immer mehr zur Wirklichkeit heranreift, was seit Jahrhunderten jedem redlich schaffenden Menschen als heiliger Wunsch im Herzen brannte...
Schon das Erlebnis von Hamburg, sowohl nach der überwältigenden Seite der Geschlossenheit eines ganzen Volkes, die sich hier offenkundig spiegelte, als auch hinsichtlich der dort in erhabener Schönheit vertretenen Grundsätze zum Wähle aller schaffenden Menschen, bedeutet ganz sicher im Leben dieser auslandsdeutschen Arbeiter einen besonderen Markstein. Freizeit und Erhol u n g ! Wer hat sich früher in dieser Beziehung um des Arbeitsmannes willen lange den Kopf zerbrochen?! Heute bestimmt der
Grundsatz „Kraft durch Freude", daß der schaffende Mensch ein unbedingtes Anrecht auf wahre und ausreichende Erholung hat, daß er aus dieser Freude heraus neue Kraft schöpfen soll für den Kampf kommender Tage. Das große Werk Adolf Hitlers tritt immer deutlicher zutage. Der Arbeiter ist nicht, wie man seitens unsozialer Menschen oft schnellfertig hören konnte, materialistisch eingestellt. Er hat vielmehr ein tiefes und feines Empfinden für Gerechtigkeit und vor allem für soziales Verständnis. Im neuen Deutschland ist das geschehen, was der übrigen Welt wie ein Wunder erscheinen mag: der Arbeitsmann hat seine Menschenwürde, hat das Gefühl der vollen Gleichberechtigung zurückerhalten. Er hat innerhalb der Volksgemeinschaft festen Boden unter den Füßen und weiß sich daher auch mitverpflichtet für das Wohl und Wehe der deutschen Nation. Daß Gemeinnutz vor Eigennutz geht, daß Volksverbundenheit und die innerste Hochachtung vor jeder anständig und treu geleisteten Arbeit wichtiger sind, als der Profit weniger Nutznießer des wirtschaftlichen Produktionsvorganges, hat erst die weitschauende und weise Staatskunst des Führers in die Seelen zu prägen verstanden. So ist in deutschen Landen jener Wall ausgerichtet worden, an dem die wutschäumenden Zerstörungsbestrebungen des Bolschewismus zerschellen müssen; so kommt es, daß das Deutschland des Führers im tiefen Frieden an seinem Aufbau arbeiten kann.
Heute gibt es im Rahmen der für das ewige Deutschland gefügten Volksgemeinschaft keine Klassen mehr. Denn über allen
Bromon Lk'llM Lerne Gäske. AkrAAon Heraus /