Ausgabe 
(27.7.1936) Nr. 207
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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zielen Hansestadt vremen

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Postscheck: Hamburg 17272 BetriebsstSrunö^E^!- x ».-^"S/sireis Üt im voraus zu entrichten ;L«v»l°g Weser-Ems G ^ Erstattung vd.

Das amtliche Verkündungsblatt des Veichsstatchalters in Mdenburg und Vremen

Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Jeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 78-mm-Zeile im Textteil 75 Ermäßig« Grundpreise (für kleine Familien.Anzeigen u. a.) sonstig« Bedinamig«, Preis-

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Nr. 2V? / 6. Zatirgang

Montag, r?. Zllli is;e

kinzelpreis 15 Npf.

furchtbares Unglück bei einem Sfl-siusflug

^ ' trauert um ro lote

Unser fagvsspiegvl

Das Panzerschiff „Deutschland- ist zum Schutze der Reichsdeutschen in Spanien vor Sän Sebastian eingetroffen.

Bei einem llebersall bolschewistischer Horden auf eine deutsche Familie in Spanien wurde ein Kind erschossen.

Reichsminifter Dr. Frick sprach vor dem Deutsch-Oesterreichischen Alpenverein.

Gauleiter Rover stattete dem Flugplatz Ol­denburg einen Besuch ab.

Im Groben Preis von Deutschland auf dem Niirburgring siegte Bernd Rosemeyer auf Auto-Union.

Die Derbysiegeri» „Nereide- gewann vor „Torrida- und „Wahnfried- das Braun« Band in Miinchen-Riem.

Unter grober Beteiligung der Bevölkerung veranstaltete das JR. 83 sein diesjähriges Sportfest.

Bei dem Leichtathletik-Städtekampf gegen die llnterweser belegte Bremen den ersten Platz.

I« Oldenburg gelangten die Niedersachsen- Ganmeisterlchaften in den Sommerspielen zum Austrag.

Zum Bremer Nacholympia veranstaltet die Nordische Kunsthochschule eine Kunstscha«.

Srkord-Vesuch der Veittfchland-Schou

Berlin, 27. Juli

i Die Deutschland-Schau am Kaisrrdamm hatte am Wochenende einen Massenbesuch auszuweisen, wie er selbst auf dem Berliner Messegelande nur selten erlebt wurde. Nicht weniger als 118 080 Besucher haben am Sonnabend und Sonntag die gewaltige Ausstellung gesehen. Insgesamt wurden bisher 225 888 Ausstellungsbesucher gezählt. Aus dem Reich waren 58 Sonderzüge mit weit über 58 880 Besuchern nach Berlin gekommen. Die einzigartige Schau erregt bei allen Besuchern, unter denen sich auch viele Ausländer befinden, Immer wieder die größte Bewunderung.

»Siegfried" lm sestspiel-rgklus

Bayreuth, 27. Juli.

Die Aufführung des „Ring des Nibelungen" in Bayreuth fand am Sonnabend mit „Siegfried" ihre Fortsetzung. Auch diesmal war der Führer anwesend. Anger den Reichsministern General­oberst Eöring, Dr. Goebbels, Eeneralfeldmarschall von Vlomberg und Dr. Schacht wohnte dieser Aufführung auch Reichsminister Rüst boi.

Vas Venkmal von Vlmg

Weiherede» des König Eduard Vlll. und des Präsidenten Levrun

Paris. 27. Juli

Am Sonntag weihten der englische König EduardVIII. und der französische Präsident Le- brun das zu Ehren von 11825 gefallenen und bei Vimy beigesetzten Kanadiern errichtete Denk­mal «in. König Eduard war am Sonntagvor­mittag in Talais eingetroffen und mit dem Son- derzug nach Vimy gefahren. In seiner Beglei­tung befand sich der englische Kriegsminister Duff Tooper. Präsident Lebrun war begleitet von den Präsidenten der Kammer und des Senats, dem Verteidigungsminister Daladier, dem Außenmi­nister Delbos und anderen Mitgliedern des Ka­binetts. An der Einweihungsfeier nahmen außer französischen Truppen auch 6868 Kanadier teil, die im Weltkriege dort gestanden hatten. Das Denkmal ist den Toten der Offensive gewidmet, die vier kanadische Divisionen des Generals Byng am 16. April 1917 auf einer zwanzig Kilo- meter breiten Front gegen die Heeresgruppe des Kronprinzen Rupprecht von Bayern, ausführten und die mit der Einnahme von Vimy endete. Auf einem Gelände, das die französische Regie­rung Kanada zum Geschenk gemacht hat, erhebt sich das Denkmal und zeigt zwischen zwei großen Säulen, die symbolisch das französische und das britische Heer darstellten, das Grabmal des kana­dischen Unbekannten Soldaten.

Nach Ansprachen des kanadischen Justizmini­sters und des kanadischen Landesverteidigungs- ministers hielt König Eduard VIII. eine Rede. Er dankte dem Präsidenten der zran^o- sischen Republik und/dem französischen Volk sur die Aufnahme der Kanadier. Aus der pracht­vollen Landschaft seien die Wunden des Krieges beinahe schon verschwunden. Um uns herrsche heute Friede, und die Hoffnung erstehe wieder. Darauf enthüllte der König das Denkmal.

Präsident Lebrun : erinnerte in serner Ant- Wortrede daran, daß König Eduard bereits vor vier Jahren unweit von Vimy, in Thiepval, ein englisch-französisches Kriegerdenkmal eingeweiht habe.

Tchuschnigg zwei Jahre Bundeskanzler. In einem am Sonnabend abgehaltenen Wiener Ministerrat ge­dachte Vizekanzler Baar-Barensels der Tatsache, daß Bundeskanzler Dr. schuschnigg am 29. Juli zwei Jahre die Geschäft« des Regierungschefs führt.

tastkrastzug stürzt im Schwarz- wald eine Vöfchung hinunter

Stuttgart, 27. Juli.

Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Besenselder Steige ei» furchtbares Unglück, von dem der SA.-Sturm 15/171 in Mannheim be­troffen wurde.

Der SA.-Sturm machte am Sonntag einen -Ausflug in den Schwarzwald. Ein Lastkraft­wagen mit Anhänger, die beide zusammen mit 63 SA.-Männern besetzt waren, fuhr, aus dem Neckartal kommend, über Altenstsig nach Besen­feld. Bon Besenfeld wollte man die Besenfelder Steige hinunter ins Murgtal, und vom Murgtal wieder durchs Badische zurück nach Mannheim zu kommen. Der Fahrer des Wagens kannte die Steilheit der als gefährlich bekannten Besen- felder Steige nicht und fuhr mit dem dritten Gang die Steige hinunter, anstatt mit mindestens dem zweiten. Dadurch geriet der Wagen in eine

immer größere Schnelligkeit, so daß der Fahrer schließlich die Herrschaft über seinen Wagen ver­lor. Es ist nachgewiesen, daß der Wagen schließ­lich im Augenblick des Unglücks eine Schnellig­keit von mehr als 68 Kilometer gehabt hat. Als der Wagen in eine Kurve kam, konnte der ahrer ihn nicht mehr auf der Straße halten, er Wagen geriet über den Straßenrand und stürzte eine fast senkrecht abfallende Böschung etwa'acht Meter hinunter.

Bei dem Sturz wurde die ganze Besatzung der beiden Wagen hinausgeschleudert; zum Teil ge­rieten die SA.-Männer auch «uter den Wagen. 15 SA.-Männer waren sofort tot, 3 starben, nach­dem sie von den zur ersten Hilfe herbeigeeilt«» Bewohnern der Murgtalorte aus die Straße hin­aufgebracht worden waren. Auch ein Mädchen kam bei dem Unglück zu Tode, es starb im Kran­kenhaus in Forbach. Ebenfalls starb ein SA- Mann im Krankenhaus in Freudenstadt. Die übrigen 18 Mitfahrenden wurden sämtlich, zum Teil leicht, zum Teil schwer, verletzt.

Der leicht verletzte Fahrer ist verhaftet worden und befindet sich in einer Einzelzelle im Kran­kenhaus. Alarmiert wurden zur Absperrung der Arbeitsdienst in Baiersbronn und die SA. aus Freudenstadt und Baiersbronn. Die erste Hilfe leisteten Aerzte, die zufällig vorbeikamen und die Sanitätskolonnen von Freudenstadt, Kloster Reichenbach und Forbach. Das Unglück ereignete sich um 4.15 Uhr nachmittags.

In tiefster Ergriffenheit steht das gesamte deutsche Volk an der Bahre der verunglückten SA.-Männer. Seine Teilnahme wird den Hin­terbliebenen ein Trost in ihrem großen Schmerz sein.

Aus Anlaß des Unglücks sandte Reichsminister Dr. Goebbels an Stabschef Lutze folgendes Bei­leidstelegramm:

„Zu dem furchtbaren Unglück bei Freudenstadt, dem so viele brave SA.-Männer zum Opfer ge­fallen sind, spreche ich Dir und der gesamten SA. mein tiefgefühltes und herzlichstes Beileid aus. Das ganze deutsche Volk wird in dieser Stund« bei den so schwer getroffenen Hinterbliebenen unserer toten Kameraden sein."

wetterleuchten in Mexiko

vor Streik ruckt auf - was kommt!

?r. Seit Tagen befindet sich die Hauptstadt Mexikos und mit ihr mehrere Provinzen bis nach Vera Cruz am Atlantischen Ozegn im Fin­stern. Die großen Elektrizitätswerke streiken, hi« kanadischen Eigentümer wollen sich den übertrie­benen Forderungen der Belegschaft nicht fügen und die schiedsgerichtlichen Verhandlungen sind gescheitert. Man sieht der Zukunft mit Be­sorgnis entgegen, da dem Streik nur allzuleicht ernstere Unruhen folgen können. Der mexi­kanische Kommunistenführer, Mitglied der Komintern, Hernan Laborde, äußerte sich einem Interviewer gegenüber sehr „anerkennend" über die Zustände in seinem Lande. Streiks würden von der Regierung geduldet, der Einfluß des Auslandskapitalr werde bekämpft und der sogenannte „Callismus" werde verfolgt.

Einige Gouverneure, wie z. B. der Gouverneur der kleinen Provinz Tabasco, Earrido Tanabal, früherer Landwirtschaftsmimster, habe seinen Sohn nach Lenin benannt und huldige den Mos­kauer Lehren. Die Steine der Kathedrale habe er als Strahenpflaster benutzen lassen. Die Re­gierung sei zwar nicht kommunistisch, aber sie lege dem Kommunismus keine Hindernisse in den Weg. Dieses Lob des Kommunistenführers kenn­zeichnet ungefähr die heutigen Zustände in Me­xiko, wenn auch die Dinge nicht so einfach und klar liegen, wie man es nach dem Ausspruch von Hernan Laborde voraussetzen könnte.

Mexiko ist ein Land mit rund 16 Millionen Einwohnern, von denen 15 Prozent reinblütige Weiße, 41 Prozent Mischlinge und der Rest In­dianer sind, von denen viele kaum über die pri­mitiven Instinkte des Kollektivbewußtseins hin­ausgewachsen sind und die sich deshalb auch wenig um das nationale Schicksal des Landes kümmern, sich aber willig um einen Führer scharen. Bis zum Jahre 1917, bis zum Tode des Präsidenten Porfirio Diaz, stand das Land ganz unter der Herrschaft einer feudalen spanisch-blutigen Ober­schicht und der katholischen Kirche, die über aus­gedehnte Latifundien herrschten, Klostergüter von der Ausdehnung eines Fürstentums besaßen und die rechtlosen Indianer in einem Zustand von Hörigkeit dahinvegetieren ließen.

Dann trat in Mexiko der große Umschwung ein. Nach fortlaufendem Blutvergießen, nach Morden und Bürgerkriegen, brach die Herrschaft der sogenannten Demokratie an. Aber Mexiko ist ein Land, in dem sich schwer abstrakte demokra­tische Ideale verwirklichen ließen, deshalb blieben dann auch diese, wie in manchen süd- amerikanischen Staaten, für die Führer oft nur eine Maske für einen sehr persön­lichen Machtkampf. Dazu kam, daß sich in der Abenteurer- und Oelstadt Tampico sowie in den Silberminen sehr viel bewegliches und unzufriedenes Proletariat angesammelt hatte, das bolschewistischen Einflüsterungen ein sehr williges Ohr lieh. Auch befinden sich in Mittel­amerika und in den Vereinigten Staaten zahl­reiche flüchtige Generale aus den Bürgerkriegen, die dort weiter konspirieren und stets bereit sind, als „Retter des Vaterlandes" aufzutreten, wenn ihnen nur Waffen und das notwendige Geld zur Verfügung gestellt werden. So gibt es in Mexiko Zündstoff genug für Ver­schwörungen, Revolutionen und Arbeiterunruhen.

Der schicksalformende Mann in Mexiko war der jetzt in Ungnade gefallene Präsident General Call es, der durch mehrere Jahre mit unum­schränkter Gewalt über das Land herrschte. Er hatte der katholischen Kirche und der herrschenden spanischen Oberschicht den Kampf aufs Messer im Namen der Demokratie angesagt.

Er kümmert« sich nicht, seinen eigenen Worten gemäß, um das, was die Leute denken, solange er Herr über ihre Gedanken blieb. Er begann mit der Verteilung des Latifundienbesitzes an die Landarbeiter, vertrieb die Bischöfe und Priester, löste die Klöster aus, und blieb im Bürgerkrieg, den er entfesselte, siegreich.

Das hinderte aber nicht, daß er selbst rie­sige Reichtümer ansammelte. Ihm gehört die größte Zuckerfabrik, el Manie, mit einem Wert von 18 Millionen Eoldpesos, er ist Haupt- aktionär der reichsten Jndustriegesellschaften und schließlich ist sein Landgut Santa Barbara mit einem märchenhaften Luxus eingerichtet. Er selbst lebt dort wie ein Satrap. Nachdem Calles diese Reichtümer angesammelt hatte, schwenkte er in das konservative Lager über, geriet in Gegensatz zum jetzigen Präsidenten Lardenas

Her l-auleiter besichtigt ven flugplatz Menbukg

Vorbildliche UnterkunftsgebSude und wirtschaftsräume

st. Oldenburg, 26. Juli.

Am Sonnabendvormittag besuchte unser Gau­leiter und Reichsstatthalter Carl Rover den Flug­platz Oldenburg, um die dort fertiggestellten Bau­arbeiten in Augenschein zu nehmen.

Der Gauleiter wurde am Eingang des Flug­platzes begrüßt vom Kommandeur des Flieger­horstes Oldenburg, Major Frhr. v. Beaulieu- Marconnay und dem Bauleiter des Flug­platzes Oldenburg, Regierungs-Baumeister Mül­ler. In der Begleitung des Gauleiters befanden sich der Gauleiter-Stellvertreter Ministerpräsident Joel, der Leiter der Landesstelle Weser-Ems des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Gaupropagandaleiter Schulze, Eaurichter und Bürgermeister Bertram, die Gauamtsleiter Walkenhorst, Köhler, Aßling, Linde, Kemnitz, Erashorn und Kröger sowie der Landesbauernführer H o b b i e.

Die Besichtigung erstreckte sich zunächst auf die Unterkunftsgebäude der hier stationier­ten Fliegergruppe. Die aus Vockhorner Klinkern hergestellten Gebäude sind dreigeschossig und tragen einen hohen Giebel. Die Aufteilung der Flächen in Fenster ist ausgezeichnet getroffen, so daß jedes einzelne Gebäude einen außerordentlich harmonischen Eindruck macht; vor allem sind die Bauten so angeordnet, daß auch die Zusammen­stellung mehrerer von ihnen jedesmal den Ein­druck eines harmonischen Ganzen bietet.

Die Wände der Flure sind in weißer Farbe ge­halten, und der untere Teil der Wände ist durch weiße Fließen abgekleidet, so daß bereits die Flure «inen außerordentlich freundlichen Anblick bieten. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die geschmackvolle Ausstattung der Stuben. Die Farbe der Wände ist so gewählt worden, daß das Auge nicht unnötig gereizt wird, sondern auf den weich

gehaltenen Farbtönen ausruhen kann. Die gan­zen Räume in diesen Gebäuden sind hell gehalten. Die Betten stehen nicht mehr wie in Kasernen- bauten früherer Art übereinander, sondern neben­einander, und zwar bietet die Stube Unterkunft für sechs Mann. An den Wänden stehen die breiten, modernen Spinde, und bei der Aus­stattung der Wohnräum« ist daraus gesehen, daß nirgends unnötige Winkel und Ecken entstehen, in denen sich Staub sammeln kann. In jedem Flur sind Wasch- und Duschräume untergebracht, die ebenfalls mit weißen Fließen ausgelegt sind. In den Waschräumen befinden sich je zwölf Wasch­becken, und die Duschräume enthalten außer den Zellen zum Duschen noch verschiedenen Abteil« zum Rasieren, Frisieren u. a. m.

Nachdem alle Räume der Unterkunftsgsbäude besichtigt waren, begab sich der Gauleiter und Reichsstatthalter Gart Röver mit seiner Be­gleitung unter Führung von Major von Veau - lieu-Marconnay und Regierungsbaumeister Müller nach dem Wirtschaftsgebäude, das dreiteilig angeordnet ist. In der Mitte be­findet sich die große Küche mit den gewaltigen Kochkesseln, dem riesigen Herd und den Anricht- tischen sowie den notwendigen Nebenräumen, wie Schälkammer für Kartoffeln und Gemüse. Zu Lei­den Seiten der Küche befinden sich die großen Speisesäle, und zwar auf der einen Seit« der Saal für die Unteroffiziere und auf der anderen Seite der Saal für die Mannschaften. Die beiden Speise- säle sind außerordentlich geräumig und fallen da­durch besonders ins Auge, daß zum Tragen der Decke dieselbe Konstruktion Anwendung gefunden hat, die auch beim niedersächsischen Baüernhaus Verwendung findet. Bemerkenswert ist bei beiden Schaltern, durch die das Essen ausgegeben wird, die Tatsache, daß die Platten der Schalter ge­heizt sind, so daß das Essen immer heiß serviert

wird. Line der wesentlichsten Fragen bei Eß- räumen, nämlich die Frage der Entrüstung der Räume, wurde ganz hervorragend gelöst. In dem Wirtschaftsgebäude befindet sich ebenfalls die Kan­tine. in der der Wirt König seines Amtes waltet. Das Wirtschaftsgebäude umschließt einen sehr hübsch angelegten Hgf. in dem ein Springbrunnen an heißen Sommertagen

schafft.

die nötige Kühlung

Im oberen Stockwerk des Wirtschaftsgebäudes befindet sich der Musiksaal, der nach den Erfah­rungen angelegt wurde, die bei den Musiksälen der Rundfunksender gewonnen wurden. Die An­regung zu einer derartigen Anlage des Musik- saales stammt von dem Musikleiter Remsha - gen der Fliegerhorstkommandantur Oldenburg. Der Schall wird hier durch eine besondere Masse, aus der die Wände und die Decke hergestellt sind, gedämpft. Durch die Dämpfung, die alle uner­wünschten Nebengeräusche aufschluckt, ist es mög­lich, die kleinsten Ungenauigkeiten in der Ton­höhe eines einzelnen Instruments genau zu hören und es hat schon gelegentlich eines Konzertes des Musikkorps der Fliegerhorstkommandantur Olden­burg besondere Anerkennung gefunden, daß die Leistungen dieser Kapelle geradezu vorbildlich sind.

2m Anschluß an diese Besichtigung wurde das noch im Bau befindliche Schulgebäude in Augenschein genommen. Dann begaben sich die Gäste auf den Flugplatz selbst, dessen Vorfeld aus Vockhorner Klinkern angefertigt wurde. Mit dieser Art der Pflasterung des Vorfeldes wurden besonders gute Ergebnisse erzielt. Nach einer Be­sichtigung der am Flugplatz befindlichen Hallen und Gebäude, sowie nach der Besichtigung einer der Heizanlagen verließen die Gäste, von Major Veaulieu-Marconnay und von Regierunasbau­meister Müller herzlich verabschiedet, den Platz.

Lanloiter »lilllvr Libt unserem «auloiter boi der LesiektiLnos des blusplatves Oldenburg Lrklürunson 032.