Ausgabe 
(24.7.1936) Nr. 204
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parteiamtliche Lageszeitung

Ilachnchtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Nationalsozialisten Dremens

Amtsblatt des Senats der freien Hansestadt Vremen

ßMÄ -infchlLwAn^ durch die Post

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Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Mdenbmg und Vremen

Anzcigen-Grvndprcife: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70-nun-Zeile im Textteil 78 Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6. sNachlatzstasfel <H. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschlutz 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitnng Dienstag und Freitag 1214-13X Uhr.

Nr. 2S4 / 6. laNrgang

sreitag, 24. Juli 1S56

kinzelpreis 15 Npf.

frchett und (cholung fördern den frieden!

der Weltkongreß In ffamburg feierlich eröffnet

Vr. Leu Präsident

Hamburg, 24. Juli.

Mit einem Weckruf durch den Rundfunk wurde gestern um 6 Uhr morgens der Weltkongreß für Freizeit und Erholung angekündigt. Nach einer vorausgegangenen Sitzung des Internationalen Beratungskomitees erfolgte um 10 Uhr vormittags die feierliche Eröffnung in der festlich geschmückten Hamburger Mufikhalle.

In vier Reihen sind auf der Bühne in einem großen Halbkreis die Plätze für das Präsidium und für die Ehrengäste hergerichtet. Den Ehren-

Unser lagesspiegel

In Hamburg wurde der Weltkongreß für Freizeit und Erholung eröffnet.

Oberst Lindbergh sprach sich in Berlin aner­kennend über die deutsche Luftfahrt aus.

Ueber das Ergebnis der Londoner Dreier- Konferenz wurde eineamtliche Verlaut­barung" ausgegeben.

Der Bürgerkrieg in Spanien hat bereits 28 880 Todesopfer gefordert.

Bor der Aufführung des Bremer Olympia- Festspiels sprach gestern Senator Bernhard.

Ein Autounglück in Erolland forderte S Tote und 2 Schwerverletzte.

Der Mörder der Frau von Bargen schrieb an die Bremer Kriminalpolizei.

Die Olqmpiaslagge traf, von Los Angeles kommend, ip Bremerhaven ein.

Der Reichssportsiihrer gab ein fernmündliches Interview mit einer zapanischen Zeitung.

DerRoland von Bremen" überrascht mit einer glänzenden Positionsmeldung.

platz nimmt der Präsident des Internationalen Beratungskomitees Mr. Kirby (Newyork) ein. Neben ihm sitzen Reichsorganisationsleiter Dr. Leg und der Leiter des Deutschen Organisations­ausschusses, Rentmeiste.r. Im Parkett und auf beiden Rängen sitzen die in- und ausländischen Abordnungen. Als Ehrengäste sieht man Ver­treter der Reichs- und Staatsbehörden und aller Parteigliederungen, unter ihnen auch den Präsi­denten des Reichsverbandes für Fremdenverkehr, Minister a D. Esser , Reichssendeleiter Hada - movsky und den Reichsamtsleiter der NSE. Kraft durch Freude", Ministerialrat Dreßler- Andrctz. Von den führenden Männern Ham­burgs sind u. a. anwesend Reichsstatthalter Gau­leiter Kaufmann, Regierender Bürgermeister Krogmann mit den Mitgliedern des Ham­burger Senats, der Admiral der Kriegsmarine- Dienststelle. Konteradmiral Lindau und SA.- Eruppenfllhrer F u st. Bald nach 10 Uhr erscheint der Stellvertreter des Führers, Reichsminifter Rudolf Hetz, der die Schirmherrschaft des Kon­gresses übernommen hat.

Das große Orchester des Reichssenders Hamburg eröffnete die festliche Stunde mit der Euryanthe- Ouvertisre von Weber. Der Leiter des deutschen Organisationsausschusses Rentmeister begrüßte die Anwesenden aufs herzlichste. Dann richtete

Neichsminister Nuvolf Heß

solgende Ansprache an die Versammlung:

Der deutsche Reichskanzler und Führer des deutschen Volkes hat mich beauftragt, die Teil­nehmer der Tagung herzlich zu begrüßen, ins­besondere dre Vertreter und Abordnungen aus dem Auslande willkommen zu heißen. Zugleich übermittelt der Führer und Reichskanzler durch mich seine besten Wünsche für einen guten Erfolg dieser Tagung, für die weitere Ausgestaltung der Freizeit des arbeitenden Menschen. Die Wunsche des Führers und Reichskanzlers sind die Wünsche des deutschen Volkes. Möge es ein gutes Omen sür den Erfolg der Arbeit des Kongresses sein, dag durch eine glückliche Fügung des Schicksals er in einem Lande tagt, das ihm ein reichhaltiges Anschauungsmaterial zur Ergänzung seiner Studien'für die praktische Freizeitgestaltung zu bieten vermag. Deutschland würde sich freuen, wenn Sie über das hinaus, was Ihnen im Rah­men des Kongresses gezeigt werden kann, möglichst ousaiebig und nach eigener Wahl die entsprechen­den Einrichtungen und Veranstaltungen in DeuHch- land besichtigen

Die Aufgabe, die dem Kongreß gestellt worden iit. muß als eine der bedeutungsvollsten Aufgaben >'"ürcs Zeitalters angesehen werden. Denn die Dlbnisierung mit ihrer so intensiven Vean- srr «ibvng des Menschen wird erst dann zu einem wirklichen Segen werden, wenn die durch sie frei werdende Arbeitszeit zu einer zweckmäßig gere­gelten und gestalteten Erholung verwandt wird. Die ausgleichende Wirkung einer sinnvollen Frei­st und Erholung kann zweifellos wesentlich bei- tr-">en -ur Beruhigung der in so weiten Teilen der Welt überreizten Menschen, kann somit bei­tragen zur Förderung des Friedens innerhalb der Nationen wie auch des Friedens zwischen den

Nationen. Aus dieser Ueberzeugung heraus wünscht Deutschland der Tagung ganz besonderen Erfolg."

Im Anschluß an die Ansprache des Stellver­treters des Führers ergriff der Präsident des Internationalen Beratunqskomitees Mr. Kirby das Wort.

Wir alle sprechen verschiedene Sprachen, so führte er u. a. aus, auch unsere heimischen Sitten und Gebräuche sind verschieden. Aber wir streben alle dem gleichen Ziele zu: Uns nicht zu begnü­gen mit einem bloßen Dahinvegetieren, sondern uns zu bemühen, die uns gebührende Lebensfreude zu erwerben. Nicht nur Dahinleben, sondern auch unsere höheren Bestrebungen befrie­digt zu sehen, das ist unser Ziel. Wir dürfen nicht nur für das Heute lehen, sondern müssen für Morgen Vorsorgen. Das sind die Fragen, die diesen Kongreß beschäftigen sollen. Im einzel­nen handelt es sich um Fragen wie die folgenden: Kommt die Kraft von der Freude oder die Freude von der Kraft? Wie soll die Freizeit, die außer der zur unmittelbaren Erholung notwendigen

Zeit noch übrig bleibt, organisiert werden? Soll sie auf einer mehr berufsmäßigen oder äußer- berufsmäßigen Grundlage organisiert werden? Soll nicht die Familie die Grundlage für diese Erholung sein? Diese letzte Frage ist eine der wichtigsten und wesentlichsten Fragen. Eine weitere Frage ist die: Soll sich der Staat mit allen diesen Dingen befassen? Ueber allen Fragen, mit denen sich der Kongreß zu befassen hat, schwebt jedoch das gemeinsame Ziel: Freude auf Erden unter den Menschen!

Nach seinen mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen teilte Präsident Kirby niit, daß an­geregt worden sei, ein Begrüßungstelegramm an den deutschen Führer und Reichskanzler abzu­schicken, dessen Wortlaut wir an anderer Stelle unseres Blattes wiedergeben. Weiter machte Prä­sident Kirby Mitteilung von dem Ergebnis der inzwischen erfolgten Wahl Reichsleiters Dr. Ley zum Kongreßvorsitzenden und der Vizepräsidenten Baillet-Eatow- Frankreich, Puccetti - Italien, Sir P o e l - Be n n e t t - Großbritannien, Professor E a l v e d - Chile, Claus Selzner- Deutschland.

Die Wahl ves Reichsleiters der Deutschen Ar­beitsfront Dr. Ley wurde recht beifällig aufge­nommen. Sodann übergab Präsident Kirby mit herzlichen Worten das Präsidium des Kongresses Reichsleiter Dr. Ley, den er als den großen Füh­rer zur Eroberung der Freude und der Freizeit für alle Schaffenden bezeichnete.

Neichsleiter Vr. Lep

dankte anschließend für das ihm erwiesene große Vertrauen und sprach dem bisherigen Präsidenten Mr. E. T. Kirby in herzlichen Worten den Dank aus sür die umfangreiche Arbeit, die er in den letzten vier Jahren seit den Freizeitbesprechungen bei den Olympischen Spielen in Los Angeles für das Freizeit- und Erholungswerk der Völker geleistet habe. Dann fuhr er fort:Die Art, in der wir in Hamburg mehr als SO Nationen in dem einen Glauben zusammengeführt haben, für das Wohl ihrer Volksangehörigen zu sorgen, scheint uns die beste Methode zu sein, um unter den Völkern das gegenseitige Verstehen zu wecken und die Achtung eines Volkes vor dem anderen zum Woble des Friedens der Welt zu gewährleisten. (Fortsetzung auf Seite 2.)

stfff.-Mo in vanelona geplündert

Msher 20000 sodesopser in Spanien / Sonera! sranro:Sie einnähme von Madrid steht unmittelbar bevor

Barcelona, 24. Juli.

Die Polizei und die 6uaräio civil, durch tage- lange Beanspruchung abgekämpft, sind in Barce­lona nicht mehr völlig in der Lage, die Ordnung aufrechtzuerhalten, so daß sich die Verhältnisse zu­gespitzt haben. So ist es zu Plünderungen und Bränden in Kirchen gekommen, auch sind Ban­den in das Büro der Deutschen Arbeitsfront und in die deutsche Schule eingedrungen, haben diese zum Teil ausgeräumt und zum Teil die Einrich­tungen zerstört.

Bordeaux, 24. Juli.

Wie der ZeitungPetite Eironde" aus Hen- daye gemeldet wird, könne man auf Grund amt­licher Erkundigungen die Zahl der Toten in Spa­nien mit etwa 20 888 nennen. Andere Quellen wollen die Opfer der letzten Kämpfe sogar noch höher angeben.

Nach einer Haoas-Meldung aus Ceuta hat Ge­neral Franco mit Hilfe eines Radiosenders der Zivilgarde angekündigt, daß die unmittelbare Einnahme von Madrid bevorstehe. Der ständige Sitz des Führers der Militärgruppe bleibe vor­läufig Tetuan. Weiter habe General Franco in einer Kundgebung an die Zivilgarde von ganz Spanien den Einheiten der Garde gedankt sür die Hilfe, die sie der Armee bei dem Vefreiungswerk

Spaniens leisteten. Er hat die Zivilgarde für ihre Aufopferung und Vaterlandsliebe beglück­wünscht und wörtlich hinzugefügt:Unsere Be­wegung ist nicht gegen die Arbeiterklasse gerichtet, wie es die Regierung glauben machen möchte. Unsere Bewegung ist nur einfach spanisch und will das Wohl des Vaterlandes und der Familie."

Auch General de Llano hat über den Sender Sevilla einen Aufruf verlesen, in dem es heißt: Ich hoffe, in Kürze die Mitteilung machen zu können, daß meine Truppen in Madrid einmar­schiert sind. Die Heeresgruppe des Generals Mo- la befindet sich fast in Sichtweite der Hauptstadt."

Die Stadt Badajoz an der portugiesischen Grenze soll, wie Havas aus Casablanca meldet, auf Grund eines Funkspruches der Militärgruppo, ohne Widerstand zu leisten, in die Hände der Be­wegung des Generals Franco gefallen sein. Nach bisher noch nicht bestätigten Gerüchten sei auch ein Torpedobootszerstörer der Madrider Regierung von einem Schiff der Militärgruppe in der Meer­enge van Gibraltar versenkt worden.

Paris, 24. Juli.

Ein Vertreter der Pariser ZeitungJntransi- gcant" ist in zwölf Stunden von Paris nach Ma­drid und zurück geflogen, um Bilder von der Lage zu beschaffen. Das Blatt veröffentlicht ganze Sei­ten von Photos aus den Madrider Kampftagen. Es berichtet, daß bei der Montana-Kaserne 118

Offiziere und 280 Jnngfaschisten mit Maschinen­gewehren erschossen und ins Massengrab gewor­fen worden seien.

heftige kämpfe um Sän Sebastian

Hcndaye, 24. Juli.

Um Sän Sebastian ist am Donnerstag ein heftiger Kamps entbrannt. Das Eefechtfeuer ist an der Grenze deutlich hörbar. Am Horizont in der Richtung Sän Sebastian stehen dichte Rauch­wolken. Es heißt, daß die Truppen der Militär- erhebung die Höhe von Sän Sebastian besetzt halten und die Stadt beschießen. Der Plan der Truppen des Generals Mola scheint zu sein, seine Streitkriifte von Sän Sebastian mit den vom Süden herankommenden drei Kolonnen zu ver­einen.

Spanischer fluslanSodiplomat sagt sich los

Haag, 24. Juli.

Der spanische Gesandte in den Niederlanden, Doussihague y Texidor, hat seinen Abschied ein­gereicht und wird in Kürze Holland verlassen, um sich nach Frankreich zu begeben. Der Gesandte begründet seinen Beschluß damit, daß es ihm un­möglich sei, die Politik der spanischen Links- regierung weiter mitzumachen.

(Siehe auch Seite 2.)

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biürudvi-A-- -Lsppeliu niese njiä kür äen keielisp-ii teitus liergerielitet

(iVsltbilä)

Unsere soziale Nüstung

Sie Negimenter der flrbeit

Der Abteilungsleiter im Sozialamt der Teut­schen Rechtsfront, Dr. I. Schepp, schreibt in der NSK.:

Im Sinne der weiteren Sicherung eines ge­ordneten Arbeitseinsatzes in Deutschland hat der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermitt­lung und Arbeitslosenversicherung mit Zustim­mung des Reichs- und Preußischen Arbeits­ministers und der anderen beteiligten Reichs­minister dem NS.-Rechtswahrerbund den Auf­trag zur Arbeitsvermittlung für Rechtswahrer erteilt. Das bedeutet 'zugleich die Anerkennung der in den letzten Jahren geleisteten Aufbau­arbeit des NS.-Rechtswahrerbundes, der nach der Machtübernahme den Arbeitseinsatz für Ju­risten, Volkswirte und Betriebswirtschaftler in sein Tätigkeitsgebiet übernommen hatte. Damit war der Anfang dazu gemacht, die aus der Systemzeit bestehende Zersplitterung zu besei­tigen und die Eingliederung der Rechtswahrer in Stellen des Staats-, Wirtschafts- und Kul­turlebens planmäßig nach dem Gesichtspunkt des Dienstes am Volke durchzuführen. Die großen Werke der nationalsozialistischen Arbeitsbeschaf­fung haben Arbeit für Millionen Hände ge­bracht, die Gesetzgebung des Dritten Reiches hat den Einsatz der Kräfte nach den Bedürfnissen von Stadt und Land, nach der Arbeitstage, nach so­zialen, nationalen und berufserzieherischen Gründen gestaltet; und als drittes mußte dafür gesorgt werden, daß verantwortliche und leitende Stellen von Männern besetzt werden, die charak­terlich die Treue zum Volk verbürgen.

So setzt auch das neue deutsche. Recht auf allen Lebensgebieten die innere Haltung des neuen deutschen Rechtswahrers voraus. Nicht mit Paragraphen erobert und regiert man eine neue Welt, sondern mit Kämpfern und Männern, die am rechten Platze sind. In dem Arbeitseinsatz solcher Männer liegt die politische Bedeutung des Arbeitseinsatzes. Deshalb ist die national­sozialistische Regelung des Arbeitseinsatzes mehr als ein Problem der Technik und der Organi­sation. Sie dient dem größeren Ziel einer plan­vollen Gestaltung der für das Leben der Allge­meinheit bedeutungsvollen Kräfte und Energien. Dies gilt ebenso für den Staat wie sür die Wirt­schaft.

Der geordnete Arbeitseinsatz unterscheidet sich von der liberalistischen Arbeitsvermittlung durch die bewußte Menschenführung. Han­delte es sich früher fast nur darum, offene Ar­beitsplätze mit einer mehr oder weniger zufälli­gen Zahl an geeigneten Stellensuchendcn zu be­setzen, so liegt jetzt die Bedeutung des Arbeits­einsatzes in erster Linie darin, die arbeitstätigen Volksgenossen Lerufspolitisch so zu lenken, daß alle Möglichkeiten und Wege zu einer Beschäfti­gung der Menschen planmäßig ausgenutzt wer­den. Im Mittelpunkt des Arbeitseinsatzes steht der deutsche Mensch und sein Recht auf Arbeit! Hierdurch ist es begründet, daß der Arbeitseinsatz über die Begriffe der Stellenbesetzung und Ar­beitsvermittlung hinausragt. Er umfaßt den arbeitenden Menschen nicht ausschließlich in dem Zeitpunkt einer eingetretenen Arbeitslosigkeit oder eines vorübergehenden Konjunkturbedarfes an bestimmten Arbeitskräften. Der national­sozialistische Arbeitseinsatz hat alle Maßnahmen zur Grundlage, durch die sowohl der in das Ar- beitsleben tretende Jugendliche geleitet wie der Andrang innerhalb der einzelnen Berufe aus­geglichen, ein unvorhergesehen eingetretener Be­darf an bestimmten Arbeitskräften durch Unr­und Fortschulung berücksichtigt und im ganzen ein gesundes Verhältnis zwischen den Arbeits­möglichkeiten und der beruflichen Struktur er­zielt wird. Diese auf Jahre hinaus berechnete Planung bildet ein wichtiges Mittel zur Ver­hütung und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. In das Gebiet dieser Planung reichen, soweit es sich um Rechtswahrer handelt, die Justizausbildungs- ordnung, die neue Rechtsanwaltsordnung und die Verufsgestaltung für Volkswirte und Wirt- schaftstreuhänder.

Für die meisten deutschen Menschen ist die Ar­beit ihrer Hände und ihres Kopfes die wich­tigste Lebensfrage, von der ihr tägliches Dasein und das Dasein ihrer Familie. abhängt. Dre Slcherstellung des Arbeitsplatzes gehört da­her zu den dringendsten Aufgaben der Staats­und Wirtschaftsführung. Im nationalsozialisti­schen Staat ist die Wirtschaft um des Vol - kes willen da und nicht umgekehrt. Dabei bedarf die Staatskunst der Mittel des plan­mäßigen Arbeitseinsatzes, wo andere Mittel des Eingriffes in die Betriebe die Wirtschaft selbst gefährden würden. Mit dem bolschewistischen Rezept ist nichts zu erreichen. Was Deutschland durch den planmäßigen Arbeitseinsatz geschaffen hat, ist der Aufmarschplan für die Arbeits- ichlacht des deutschen Volkes! Es ist zugleich die soziale Rüstung der Regimenter der Arbeit!

Der Arbeitseinsatz entspricht der nationalsozia­listischen Neuordnung des Verhältnisses zwischen