Ausgabe 
(17.7.1936) Nr. 197
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Bremen

Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vrernen

Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile tm Anzeigenteil 12 Pf„ die 70-nun-Zeils im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.> sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6 (Nachlaßstaffel L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schriftleitung Dienstag und Freitag 1214-1314 Uhr.

Ne. 19? / 6. Itchrgang

freitag, 17. Juli 1956

kinzelpreis 15 Npf.

Mordversuch auf den König von kngland

Unser lagesspisgvl

Ei« Mordanschlag auf König Eduard VIII. ist glücklicherweise mißglückt.

Her Monarch blieb unoerletj«

lstpecn

knglands vastion vor denVarSanellen

Frankreich drängt aus eine „vorbereitende Dreimächtekonferenz" in Brüssel.

Die türkische und die brasilianische Olympia­mannschaft trafen in Berlin ein.

Die Deutschlandschau in Berlin steht vor ihrer Vollendung.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht sprach aus Anlaß des Stapellaufes des Lloydschnell- dampfers „Pretoria".

Im Juni erzielte das Reich einen Ausfuhr­überschuh von 11 Millionen RM.

Das schwedische Küstenpanzerschiff „Oscar II." traf zu einem Besuche im Bremer Freihafen ein.

Die Partei begann die Listenzeichnung für die Niedersachsenhalle.

Die Eutpunktliste beim Verdener Turnier führt A. Staeck.

Ab 28. Juli flaggt ganz Deutschland zu den Olympischen Spielen.

M8WWW>>>WW>W>>>W>W>

Sroßer Schlag der VerNner Polizei

Berlin, 17. Juli.

Dem Wohnungseinbruchsdezernat der Berliner Kriminalpolizei ist ein neuer großer Schlag gegen die Berliner Unterwelt geglückt. Nach lang­wierigen Ermittlungen konnte jetzt eine acht- köpfige gemeingefährliche Einbrecher- und Hehler­bande unschädlich.Aemacht werden, die schon seit Monaten planmäßig, in allen Stadtteilen Wohnungseinbrüche verübte, um dann die umfangreiche Beute durch Hehler zu Geld zu machen. Ein großer Teil der Diebesdeute, deren Wert insgesamt viele Tausend Mark beträgt, konnte noch bei den Hehlern beschlagnahmt und den Bestohlenen wieder ausgehändigt werden. ,

Zwei deutsche Schiffe gesunken

Amsterdam, 17. Juli.

Der starke Sturm, der am Mittwoch über Hol­land tobte, verursachte großen Schaden. In Hil- versum wurden auf der Straße eine Frau und ein Kind von einem umstürzenden Baum er­schlagen. Ein Mann wurde so schwer verletzt, daß er kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb. Besonders schwer wurde von dem Unwetter die Binnenschiffahrt betroffen. Vier Schiffe sind oesunken, so das große deutsche Rheinschisf „Matthias Stinnes 63" aus MLlheim-Ruhr bei Nieuwaal und das 850 Tonnen fassende deutsche Rheinschiff „Berna" bei Brakel. Ferner gingen die holländischen Binnenschiffe „Maria" und „Jan van Eooyen" unter. Die Besatzungen sämt­licher Schiffe konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

?lug;eiig rns Meer gestürzt

Warschau, 17. Juli.

In der Nähe von Gdingen stürzte gestern ein polnisches Flugzeug ins Meer, das den polnischen General Orlicz-Drcszer an Bord hatte. Die drei Insassen, General Orlicz-Dreszcr, Oberst Loth und der Pilot Lagewski, sind sämtlich ertrunken. Die Leichen konnten bereits geborgen werden.

Der verunglückte General O,r l r c z-D r e sz e r war erst vor wenigen Tagen zum Luftinspekteur, der polnischen Arni'ee ernannt worden.- Der Gene­ral war seit einer- Reihe von Jahren Präsident der polnischen See- und Kolonialliga und galt als einer der fähigsten polnischen Offiziere.

Die Katastrophe ereignete sich zwischen dem See­bad Zoppot und dem polnischen Badeort Adlers­horst, nur wenige hundert Meter vom Strande entfernt. Der Danziger Ausflugsdampfer „Falke" eilte sofort zu Hilfe und schleppte das Flugzeug, von dem nur noch der Schwanz aus dem Wasser ragte, zum Seesteg nach Adlershorst. Dort konn­ten die Insassen leider nur noch als Leichen ge­borgen werden. Nach den bisherigen Feststellungen soll das Unglück auf «inen Motordefekt zu­rückzuführen sein.

Italiens Mission in flbessinien

Paris, 17. Juli

Der italienische Regierungschef Mussolini bat dem römischen Vertreter der in Paris erschei­nenden politischen Wochenschrift ,.La Tribune des Natrons" eine Unterredung gewährt, in der er sich mit der Schaffung des italienischen Im­periums in Ostafrika beschäftigte Der Duce führte aus, daß die Besitzergreifung Abefsinnens eine vollendete Tatsache sei. die vor. der Bevölkerung des Kaiserreiches anerkannt werde. Die von der faschistischen Regierung dem Völkerbund übermittelten Erklärungen seien ein dokumentarischer Beleg der Umstände, die der italienischen Aktion in Ostafrika vorausgegangen seien und die diese ausgelöst hätten. Aus ihnen ergebe sich auch das hohe politische und zivilisatori­sche Tun, das Italien stets beseelt habe. Italien betrachte sein abessinisches Unternehmen als hei­lige Mission im Interesse der Zivili­sation. Der Cingeborenenbevölkerung. deren Wohlergehen und Fortschritt gefördert werden solle, sei die Mitwirkung an diesem Zivilisations­werk in einer beratenden Körperschaft möglich.

Ver ISler vergastet

London, 17. Juli.

Als der englische König Eduard VIII. gestern nach einer Fahnenparade den Hqde-Park verließ und gerade durch den Marmor-Torbogen geritten war, ereignete sich ein Zwischensall. Ein Mann durchbrach die Polizeikette und versuchte, einen Gegenstand nach dem König zu werfen. Er wurde, wie Augenzeugen berichten, von einer Frau am Handgelenk gefaßt, wobei ein Revolver aus die Straße fiel. Nach Berichten anderer Augenzeugen soll er einen Revolver in der Richtung aus das« Pferd des Königs geworfen haben. Der König setzte seinen Ritt jedoch ohne Unterbrechung fort. Wieder andere Augenzeugen berichten, daß sofort ein Polizeiofsizier von seinem Pferd sprang und den Attentäter festnahm. Der Mann wurde aus die nächste Polizeiwache gebracht.

Wie aus einem Bericht aus Scotland Pard hervorgeht, drängte sich, als der König nach einer: Fahnenparade gerade den Hydepark verließ, ein Mann plötzlich durch die Menge nach vorn. Ueber, den weiteren Hergang der Tat ist nur so viel be­kannt, daß ein mit fünf Schüssen geladener Re­volver zwischen dem König und die ihm folgende Truppe zur Erde fiel, ohne daß vorher ein Schuß abgefeuert wurde. Wie Preß Association meldet, handelt es sich bei dem Attentäter im Hydepark nicht um einen Ausländer.

Der ruchlose Anschlag auf das Leben König Eduards VIII. wurde gestern nachmittag durch den Innenminister Sir John Simon den Mit­gliedern des Unterhauses mitgeteilt Das gesamte-

Unterhaus, so erklärte der Minister, wird aus tiefem Herzen dankbar sein, daß die Gefahr so prompt abgewendet werden konnte.

Ueber den Hergang der Tat liegen weiter einige Augenzeugenberichte vor, obwohl über die Einzelheiten und über die Hintergründe des An­schlags erst die Vernehmung der festgenom­menen Personen Aufschluß geben wird. Allgemein wird die Kaltblütigkeit des Königs bewundert, der nur einige Sekunden lang den Kopf wandte. Dagegen bemächtigte sich der Men­schenmenge eine große Erregung, als die Gefahr erkannt wurde und ein Polizist schrie: „Haltet den Mann, haltet den Mann!" Wenige Augen­blicke später wurde der Täter von drei Polizisten und einem Inspektor abgeführt. Der Zwischensall trug sich in unmittelbarer Nähe des Buckingham- Palastes am Wellington-Torbogen zu. Der Täter heißt George Andrew Mc. Mahon. Er wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit am Nachmittag vor dem Londoner Polizeigerichtshof Wallstreet vernommen. Er ist em geborener Schotte und von Beruf Journalist, der seit vielen Jahren in London lebt und 34 Jahre alt ist.

Auf der Fahrt zur Polizeistation bestritt Ma­hon gegenüber den ihn begleitenden Polizeioffi­zieren, daß er ernstlich die Absicht gehabt habe, ein Attentat auf den König zu verüben, vielmehr habe er lediglich protestieren wallen. Der Zwischensall sei die Schuld des Innenministers Sir John Simon, dem er Mittwoch abend ge­schrieben und den er gestern vormittag angerufen habe.

Bei der Ankunft erkundigte sich der Gefangene, ob der König verletzt worden fei. In der Ver­

handlung wurde als erster Zeuge ein Polizei­inspektor vernommen. Er hat bei dem Angeklag­ten einen Revolver mit fünf Kammern gesun­den, von denen vier geladen waren, außerdem zwei weitere Streifen scharfe Munition, einen Briefumschlag, eine Postkarte mit dem Bild des Königs, und ein Exemplar des „Daily Tele­graph". Der Inspektor wiederholte die Aussage des Täters, der zum Schluß den Wunsch geäußert habe, sich mit seinem Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen. Der Vorsitzende des Gerichts ordnete hieraus eine achttägige Untersuchungshaft an. Die Anklage gegen Mahon lautet dahin, daß er sich im Besitz eines Revolvers befunden habe mit der Absicht, Leben zu gefährden.

Vlückwunschrelegramm des süizrers

Berchtesgaden, 17. Juli.

Der Führer und Reichskanzler hat an Seine Majestät den König von England folgendes Tele­gramm gerichtet: „Soeben erhalte ich die Nach­richt von dem gegen Ew. Majestät versuchten fluchwürdigen Anschlage und spreche Ew. Maje­stät zur Errettung aus dieser Gefahr meine herz­lichsten Glückwünsche aus.

Adolf Hitler.

Deutscher Reichskanzler.

Her begriff Deutschland ist gestaltet

Monumental und packend stelzt die Veutschlandschau in verlin

(Orabtbsricbt nnssrsr Berliner Lekriktlsitung)

II. Berlin, 17. Juli.

Seit Wochen wurde in den riesigen Ausstel­lungshallen und auf dem Freigelände rund um den Berliner Funkturm eine Arbeitsschlacht im kleinen geschlagen, bei der Tausende von Arbei­tern beschäftigt waren. Von Tag zu Tag kristal­lisierten sich aus einem anfänglichen Wirrwarr von Gerüsten und Verschlügen immer klarer die Umrisse der einzigartigen Deutschlandschau her­aus. Nun noch ein Tag letzter emsiger Vorbe­reitungsarbeit und die Ausstellungstore können sich öffnen.

Durch einen Wald von Fahnenmasten, die vor der Halle I errichtet sind, führt der Weg in einen

weihevoll gestalteten Vorraum. Aus großen Schalen, zwischen denen 4 Hakenkreuzbanner stehen, wird eine Flut von Licht auf eine Photo­montage geworfen, die die ganze Frontseite des Raumes füllt. Inmitten von Männern aus allen Gliederungen der Bewegung steht überlebensgroß der Führer, hinter ihm die große Masse des Volkes.

Durch einen Säulengang gelangt man weiter in die monumentale Ehrenhalle, die den machtvollen Auftakt der Ausstellung bildet. Sie ist ein Meisterwerk in ihrem architektonischen Aufbau. Der Blick wandert durch den über 70 Meter langen Raum, zu dessen Seiten hohe mit gewaltigen silbernen Kräi.an geschmückte Pfeiler zur Decke streben. Man wird an das gewaltige Mittelschiff eines deutschen Doms erinnert Aus mächtigen Schalen strömt ein Meer

von Licht empor, das. den Hallenraum in magische Helle taucht. Von der haushohen Front grüßen über einem bronzenen Hoheitszeichen in dekora­tiver Schrift die Worte des Führers: „Die großen Kulturleistungen der Menschheit waren zu allen Zeiten die höchsten Leistungen des Ge­meinschaftslebens, es verkörpern sich in ihnen die tiefsten Wesenskräfte eines Volkes!"

Rechts und zwischen den Säulen der Ehrenhalle gruppieren sich acht Räume, in denen in Mo­dellen und Dokumenten ein geschlossenes Tat- sachenbild vom Schaffen des neuen Deutschlands gegeben wird. „Volk, Partei und Staat" ist der eine Raum benannt, in dem an riesigen Wandkarten die geschichtliche Entwicklung vom Jahre 1000 bis zur Jetztzeit gezeigt wird

(Fortsetzung auf Seite 2j

- - .

EM MWWWM

* . «

f'L M

MG-

Ein Koilell , 1 ei- Ikeiclimiitolull»,«'!, küi- ,Iie Vn^tellnng !>I»i„I". X.-ich , 1 cm llntwiu k >!>-.< Xrchllcktcv lxllm <lcm!roliimpcki>-u>

ksiebsaiitobalinsn, ölax Ksppert, kat cker ösrlinsr Bildhauer Hermann Oüttmann ein 18 Köter grold.Kockoll geschälten, das, in Inndmdndz geschnitzt, dssoncksrs bsmsrkensvsrts Teilstrecken nnä Lanrrsrks äsr Rsictisantobatmsn klarstellt. Unser Lilä zeigt letzte rlrbciten an einem Tsilstück ckss rissigen blockslls. . (IVsltbilck.)

Wie nunmehr festzustehen scheint, beabsichtigt die englische Regierung, die Insel Eypern zu einem festen militärischen Stützpunkt im Ost­mittelmeer auszubauen. Dabei wird nicht nur eine neue starke Flottenbasts geschaffen werden, sondern vor allem auch eine allen Anforderun­gen gewachsene Basis für die Luftflotte. Der Flugplatz auf Eypern soll in der Ebene von Nikosia ungefähr in der Mitte der Insel einge­richtet werden, wodurch weitgehende Sicherheit gegen Angriffe von der See her gewährleistet ist. Die Insel ist als Stützpunkt für alle drei Waffengattungen gedacht, also auch für Land­truppen. Die Absicht geht dahin, daß in Eypern größere Truppenabteilungen stationiert werden, die im Ernstfälle verhältnismäßig schnell und unter möglich geringem Risiko, sei es nach Palästina oder Aegypten oder anderen gefähr­deten Punkten der britischen Interessen im Mit­telmeer geworfen werden können.

Angesichts der Entwicklung der Luftwaffe und im Hinblick auf ihre große, vielleicht ausschlag­gebende Bedeutung in einem künftigen Kriege ist der Plan des Ausbaues Lyperns zum Luft­stützpunkt natürlich von allergrößter Wichtigkeit. Ein Blick auf die Karte. veranschaulicht das. Nimmt man beispielsweise für Jagdflugzeuge und ebenso auch für moderne Bomber einen Ak­tionsradius von rund 500 -Kilometer als eine leicht zu überwindende Entfernung, so wird er­sichtlich, daß in der Tat von Eypern aus mit der Luftwaffe nicht nur die wichtigsten und empfind­lichsten Stellen des englischen Weltreiches im vorderen Orient geschützt werden können, näm­lich Palästina und der Zugang zum Suez-Kanal bei Port Said, bzw. die ägyptisch-lybische Grenze. Darüber hinaus kann England von Eypern als Luftflottenbasis aus verhältnismäßig leicht einen empfindlichen Schlag gegen die italienischen Po­sitionen im Ostmittelmeer führen, nämlich gegen die Insel Rhodos und überhaupt gegen den Dodekanes, innerhalb dessen ja bekanntlich die Insel Leros als Hauptflottenbasis Italiens für diesen Raum dient.

In der englischen Presse äußerte sich kürzlich der frühere englische Gouverneur der Insel Eypern, Sir Ronald Stores, der sie von 1926 bis 1932 verwaltete, außerordentlich interessant über die ungeheure militärpolitische Bedeutung, die Eypern durch einen solchen Ausbau zu einem Stützpunkt der englischen Streitmacht zukommt. „Ein Ausbau Lyperns verschafft dieser Insel die Wichtigkeit und Bedeutung einer starken zen­tralen strategischen Position im nahen und mitt­leren Orient. Von dieser wichtigen Position aus könnte eine Luftstreitmacht beguem Aegypten im Falle eines Angriffs zu Hilfe kommen und sie könnte auch Palästina schützen helfen, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit den französischen Kräften in Syrien. Und überhaupt wäre es dann möglich, von hier aus jeden An­griff im Ostmittelmeer zurückzuweisen, ganz gleich, woher er kommt, ob vom Norden, vom Osten oder vom Westen."

Hier ist offen ausgesprochen, was als das eigentliche Ziel der englischen Cypernpolitik an­zusehen ist. Eypern ist Englands Vastion vor den Dardanellen. Damit erledigen sich alle Gerüchte und Meldungen, die immer wieder von einer eventuellen Rückgabe Cyperns an Griechenland wissen wollten. Besonders in den letzten Monaten, als die englisch-italienischen Spannungen im Mittelmeer ihren Höhepunkt er­reicht hatten, war viel die Rede davon, England sei vielleicht geneigt, Eypern an Griechenland zurückzugeben, wenn Griechenland sich dafür be­reit erklärte, im Falle eines Konfliktes mit Italien England verschiedene Freihäfen und Flottenstützpunkte in den griechischen Gewässern einzuräumen. Bekanntlich ist diese Frage in der Vergangenheit mebrfach ernsthaft erörtert wor­den, so beispielsweise zweimal während des Weltkrieges, als Griechenland um jeden Preis dazu bewogen werden sollte, an der Seite der Alliierten in den Krieg einzutreten.

Bei all diesen militärpolitischen Erörterungen darf natürlich nicht ganz übersehen werden, daß das Problem Eypern auch eine. national- politische Seite hat. Gerade der oben er­wähnte frühere englische Gouverneur von Eypern hatte während seiner Amtszeit die schwierige Aufgabe, eine Revolte der griechischen Bevölke­rung der Insel zu unterdrücken, das gelang mit Waffengewalt. Trotzdem bleibt die Tatsache be-